Myla Goldberg Die Buchstabenprinzessin

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Inhaltsangabe zu „Die Buchstabenprinzessin“ von Myla Goldberg

Aquädukt. Piranha. Kumquat. Eliza ist neun Jahre alt und hat den Ehrgeiz einer Olympionikin. Ihre Disziplin: Wörter buchstabieren. Sie will damit ihren Vater Saul beeindrucken, der als Kabbala-Forscher ebenfalls von den Buchstaben fasziniert ist. Und es klappt: Eliza gewinnt einen Buchstabierwettbewerb nach dem anderen. Doch während Eliza mit Saul hartnäckig büffelt, löst sich der Rest der Familie immer mehr auf: Elizas Bruder gerät an eine Sekte, und die Mutter zerbricht an ihrem geheimen Doppelleben. (Quelle:'Flexibler Einband')

Ich habe jetzt etwa die Hälfte gelesen und finde zwar, dass die Story an sich nicht unbedingt genial ist, aber mir gefallen die tiefgründigen Ausarbeitungen der Psyche der Protagonisten gut.

— Cyberangel

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  • Rezension zu "Die Buchstabenprinzessin" von Myla Goldberg

    Die Buchstabenprinzessin

    flipbe

    13. February 2011 um 10:06

    Sehr schönes Buch über ein Mädchen, dass um die Anerkennung des sehr religiösen Vaters kämpft. Dabei gerät ihr Bruder vielleicht doch auf die schiefe Bahn und ihre Mutter ist eine ganz andere, aber ganz andere... Ich fand das Buch sehr spannend, aber das Ende war enttäuschend rasch.

  • Rezension zu "Die Buchstabenprinzessin" von Myla Goldberg

    Die Buchstabenprinzessin

    Arthanis

    11. August 2010 um 21:49

    Am Anfang nicht hat es mir ganz gut gefallen, aber dann wurde es langweilig. Die Handlungsweise der Personen (außer Eliza) war für mich nicht so recht nachvollziehbar.
    Habe keinen Zugang zur Geschichte gefunden.

  • Rezension zu "Die Buchstabenprinzessin" von Myla Goldberg

    Die Buchstabenprinzessin

    Ritja

    10. March 2009 um 12:23

    Ich habe mich bemüht, es zu Ende zu lesen. Leider musste ich aufgeben. Die Geschichte wird zäh erzählt. Es fehlt an Geschwindigkeit in dieser Handlung. Lange Monologe und Gedankenabläufe erschweren das Vorrankommen. Der Schreibstil ist nicht fesselnd. Ich konnte außerdem keine "Beziehung" zu den Akteuren aufbauen. Die Handlung ist einfach: Eine Familie mit Mutter, Vater, Tochter und Sohn lebt eigentlich nur nebeneinander her. Bisher war der Sohn der Liebling des Vaters, die Mutter war teilnahmslos gegenüber jedem Familienmitglied und die Tochter hat sich komplett zurückgezogen. Die Tochter bemerkt aber, dass sie ein Talent hat...das Buchstabieren von Wörtern. Nachdem sie den Schulbuchstabierwettbewerb gewonnen hatte (keiner aus ihrer Familie hatte es mitbekommen), wurde sie zum nächsten Wettkampf eingeladen. Erst jetzt registieren die Eltern, dass sie noch eine Tochter haben. Der "Verlierer" ist ab dem Zeitpunkt der Sohn...er wird uninteressant....

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  • Rezension zu "Die Buchstabenprinzessin" von Myla Goldberg

    Die Buchstabenprinzessin

    sequencia

    12. February 2009 um 20:03

    Der Roman von Myla Goldberg ist 2006 beim Rowohlt Taschenbuch Verlag herausgegeben worden und kostet 8,90€. Er umfasst 379 Seiten. Das Cover wirkt leicht und verspielt: Buchstaben in hellblau und hellgrau bilden den Hintergrund des Titels. Der Titel selbst ist in unterschiedlichen Schriftarten, -größen und Farben, die einzelnen Buchstaben in unterschiedlicher Höhe abgebildet. Dies soll den kindlichen Charakter der Protagonisten wiederspiegeln. Eine Krone auf einem großen Buchstaben im Hintergrund dient der Unterstützung des Titels. Eigentlich ist diese Familie statistisch eine Durchschnittsfamilie: die Mutter Miriam, Vater Saul, Sohn Aaron, Tochter Eliza. Was sie alle dennoch vom Durchschnitt abhebt ist die Entwicklung jedes einzelnen. Aaron's und Eliza's Vater Saul ist halbjüdischer Herkunft und seit seiner Jugend identifiziert er sich auch damit. Zu Collegezeiten war er in Sachen Drogen, Sex experimentierfreudig, seinen Glauben begann er schon damals geschichtlich zu analysieren. Seine Frau Miriam hingegen ist eine "Tochter aus guten Hause". Nach zahlreichen erfolglosen Versuchen ihrer Eltern viele Kinder in die Welt zu setzen, wird Miriam geboren und genießt nun alle Privilegien eines sorgsam umhegten Einzelkindes. Vom teuren privaten Internat, Kindermädchen und Geschenken geht die Bereitschaft ihrer sich entwickelnde Exzentrik zu akzeptieren im Zuge Miriams besonderer Eigenart als Zeichen ihres hohen Intellekts. Schon früh gewinnen beide Seiten (Eltern und Tochter) das Gefühl, der jeweilige andere sei ihm fremd. Nach dem Tod ihrer Eltern zur Collegezeit lernt Miriam Saul kennen. Er spürt ihre Andersartigkeit und trotz seines bisher ihm wichtigen abwechslungsreichen Liebeslebens verliebt er sich in sie und die beiden werden ein Paar. Einige Zeit später heiraten sie und alsbald wird ihr Sohn Aaron geboren. Die junge Familie lebt sich in ihre neue Rolle gut ein, auch wenn die klassische Rollenverteilung anders gestaltet ist. Saul ist für die Kindererziehung und das Kochen usw zuständig, beschäftigt sich privat in seinem Arbeitszimmer mit der jüdischen Religion, Miriam arbeitet als Rechtsanwältin und verdient das Geld. Aaron eifert seinem Vater in religiöser Hinsicht nach, im jüdischen "Tempel" gilt er schon früh als Rabbineranwärter. Ihm sind die heiligen Schriften so sehr vertraut, dass es nie zu Momenten kommt, in denen er nicht wüsste, was folgt. Eliza ist hingegen ein unauffälliges, nicht besonders hübsches Kind. In der Schule erbringt sie eher mittelmäßige Leistungen und ab der 3. Klasse wird sie mit anderen Kindern in eine Klasse gesteckt, deren Lehrplan auf Lernschwierigkeiten ausgerichtet ist. Eines Tages findet ein Buchstabierwettbewerb in der Klasse statt und Eliza gewinnt diesen zur aller Überraschung. Damit beginnt die wahre Geschichte dieses Romans, die über Selbstfindung, Erkenntnis, Glaubenskonflikt, Zweifel, Anerkennung, Wahn, Angst, Hoffnung und Übereifer handelt. "Prädikat für diesen Debüt-Roman: Klasse" (Brigitte) "Buchstäblich vollkommen!" (The Wall Street Journal)

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