Myra Cakan Dreimal Proxima Centauri und zurück

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Inhaltsangabe zu „Dreimal Proxima Centauri und zurück“ von Myra Cakan

Bevor sie an Bord der Stern von Beteigeuze ging, glaubte Mimsy Mimkovsky das Schlimmste, das ihr auf der Reise zum Planeten Proxima Centauri 2 passieren könnte wäre, die Launen von Madame Halcion, ihrer Arbeitgeberin, ertragen zu müssen. Doch die exzentrische Diva und ihr überheblicher Impressario sollten bald das Geringste von Mimsys Problemen sein. Auf dem luxuriösen Kreuzfahrtraumschiff ist kaum einer der Passagiere, was er vorgibt. Als bei den Proben zur traditionellen Bordrevue 'Schieß mich zum Mars, Liebling' eine wichtige Requisite verschwindet, ist dies der Auftakt einer furiosen Space Opera die ihresgleichen sucht. Die Autorin vermischt Science-Fiction, ebenso schamlos wie stilsicher, mit Elementen der Screwball-Comedy und des viktorianischen Unterhaltungsromans. Abgerundet wird das brisant-amüsante Spektakel mit einem guten Schuss Steampunk.

Turbulentes Lesevergnügen mit Agatha Christie-Flair im Weltraum

— KlaraBellis
KlaraBellis

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  • Turbulentes Lesevergnügen mit Agatha Christie-Flair im Weltraum

    Dreimal Proxima Centauri und zurück
    KlaraBellis

    KlaraBellis

    06. January 2016 um 12:20

    Beim Lesen musste ich immer wieder an eine der alten Agatha Christie-Verfilmungen wie „Mord im Orient-Express“ oder „Tod auf dem Nil“ denken.  Wobei hier der Kriminalfall nur ein Detail des schillernden Ensembles aus überzeichneten Persönlichkeiten und mondänen Kulissen darstellt und nicht wirklich den Dreh- und Angelpunkt des Romans bildet. Ein Roman, der in eine ziemlich abgedrehte und weit von unserer entfernt erscheinenden Welt führt, und doch so manche Überspitzung und Parallele zu unserer erkennen lässt. Und nicht nur zu der von vor hundert oder 150 Jahren. Ein Raumschiff voller Glamour und Plüsch, dessen nur mäßig engagierter Kapitän auch auf der Titanic eine gute Figur gemacht hätte, schraubt sich dank einer Antriebstechnologie, die keiner so richtig zu verstehen scheint, durch einen gefährlichen Nebel – bedroht von monströsen Raumwürmern, die vermutlich nur dem Raumfahrerlatein entsprungen sind und von eventuell vorhandenen Piraten, die keinen Wind von dem Schiff bekommen dürfen, denn die Besatzung hätte gar keinen Nerv, einen Angriff abzuwehren. Hat sie doch alle Hände voll zu tun, sich die lästigen Passagiere der ersten Klasse vom Hals zu halten und dabei möglichst wenig zu arbeiten. Die Passagiere wiederum scheinen  – zum Glück und zur besten Unterhaltung des Lesers – jede Chance zu nutzen, sich selbst das Leben schwer zu machen, sei es bei der Konkurrenz um den besten Sitzplatz am Kapitänstisch oder bei den Proben zur Revue. Einer Aufführung, die sich mehr und mehr mit den tatsächlichen Ereignissen an Bord zu verweben scheint. Und zwischen all den zwischenmenschlichen und technischen Turbulenzen stapft Fräulein Mimsy Mimkovsky und versucht in ihrem besonders trittfesten Schuhwerk, die Spur zu halten und vielleicht auch, sich selbst zu finden.

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  • Roman mit Schmunzel-Garantie

    Dreimal Proxima Centauri und zurück
    Argent

    Argent

    02. September 2013 um 13:25

    Auf einem Kreuzfahrtraumschiff "Stern von Beteigeuze" tummeln sich allerhand unterhaltsame Charaktere mit äußerst passenden und originellen Namen. "Dreimal Proxima Centauri und zurück" ist wie eine Folge Traumschiff (nur vieeeeel besser) meets Star Trek und Krimi. Gleichzeitig fühlt man sich aber beim Lesen an den Anfang des 20. Jahrhundert versetzt. Eine ungewohnte, aber meiner Meinung nach, sehr gelungene Mischung.  Die Sprache der Autorin ist passend für diesen Mix gewählt worden. Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. Die Dialoge sind spritzig und witzig. Ich hab schon lange nicht mehr so viel vor mich hin gegrinst beim Lesen. Die Figuren sind aus dem Leben gegriffen mit einer spannenden und gut gelungenen Überzeichnung. Wer ein humorvolles, leichtes und gut geschriebenes Buch lesen möchte und kein Hardcore SF-Fan ist, wird die Geschichte um Mimsy Mimkovsky und die anderen Passagieren auf dem Kreuzfahrtraumschiff sehr mögen. Ich hatte jede Menge Spaß beim Lesen.

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  • Leserunde zu "Mein Buch! Viele Tipps zum Schreiben und Veröffentlichen auf Amazon, Kobo, iBooks & Co" von Myra Çakan

    Mein Buch! Vom Entwurf zum Bestseller
    MyraCakan

    MyraCakan

    Hallo Allerseits! Gute Vorsätze zum neuen Jahr fassen und kurze Zeit später sind sie vergessen, wer kennt das nicht...?  Damit Euer Vorsatz, endlich einmal die Geschichte, die Euch schon so lange im Kopf rumspukt  aufzuschreiben und zu veröffentlichen, nicht scheitert, starte ich heute die dazu passende Leserunde.  Noch nie war es so einfach, das eigene Buch zu veröffentlichen. Doch damit aus dem Manuskript auch ein verkäufliches Buch wird, sollte ein Self Publisher mehr tun, als seinen Text mit einem netten Cover zu versehen und es anschließend in einen eBook-Shop hochladen. "Mein Buch!" gibt praxisnahe Tipps von Profis rund ums Schreiben, Veröffentlichen und Vermarkten. Tu 's einfach, das ist nicht nur mein Erfolgsrezept. Auch Myra Çakan hat es einfach getan und ein eBook für all die geschrieben, die ebenfalls gern selbst veröffentlichen wollen. Danke Myra, jetzt brauchen mich meine schreibenden FreundInnen nicht mehr nach Insider-Tipps zu fragen, sondern sie können sie einfach downloaden. Nika Lubitsch (Amazon Nr. 1 Bestseller-Autorin "Der 7. Tag") "Mein Buch!" ist ein umfassender Ratgeber für angehende Autoren und Selbstverleger. Neben vielen praxisnahen Tipps finden sich zahlreiche Interviews mit bekannten Bestseller-Autoren, wie z.B. Kai Meyer und Andreas Eschbach. Auch erfolgreiche Self Publisher kommen zu Wort: Nika Lubitsch, Emily Bold und Matthias Matting. Ein Blick hinter die Kulissen wird ebenfalls geboten: Lektorat, Cover-Design, Marketing für Self Publisher und auch die Frage, in welchen Shops die eigenen Titel veröffentlicht werden können, wird ausführlich behandelt. Else Laudan, Herausgeberin der Ariadne-Krimis, gibt Tipps zum Krimischreiben. Und der bekannte Autor und Kolumnist Peter Glaser berichtet über seinen Tag als Schriftsteller – zwischen dieser Welt und dem Cyberspace.

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  • Leserunde zu "Dreimal Proxima Centauri und zurück" von Myra Cakan

    Dreimal Proxima Centauri und zurück
    MyraCakan

    MyraCakan

    Liebe Bücherfreunde! Ich möchte zu einer Reise (Leserunde) an Bord eines Kreuzfahrtraumschiffes einladen. Fliegt mit den anderen Passagieren durchs Weltall und erlebt spannende und lustige Abenteuer. "Dreimal Proxima Centauri und zurück" verbindet Elemente des viktorianischen Unterhaltungsromans mit Steampunk, Space-Opera und Screwball-Comedy. Raumschlachten werdet ihr keine erleben. Wenn ihr aber Filme wie "Das Fünfte Element" mögt, liegt ihr mit meinem neuen Roman genau richtig. Auf der Seite des Verlages könnt ihr euch eine Leseprobe runterladen: http://edition-phantasia.de/cakan/proxima.html Und bei Amazon.de ist die Funktion "Blick ins Buch" aktiviert: http://www.amazon.de/dp/B006LYU7AM bzw. - ihr könnt euch eine Leseprobe auf euren Reader schicken lassen. Ich freue mich auf eure Rückmeldungen!

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  • Rezension zu "Dreimal Proxima Centauri und zurück" von Myra Cakan

    Dreimal Proxima Centauri und zurück
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. April 2012 um 13:26

    Dieses Buch ist für mich eine absolute Überraschung. Ich kenne mich in diesem Genre nicht aus und bewege mich auch nicht in diesem Genre. Und dennoch hat mich das Buch angesprochen und ich gab ihm eine Chance - zum Glück. :) Was mir besonders an diesem Buch gefallen hat sind die Charaktere, die alle sehr unterschiedlich sind und alle doch unterhalten - das vor allem durch ihre übertriebene und überspitze Darstellung weshalb man sie nicht so recht ernst nehmen kann. Das hat bei mir nur dafür gesorgt, dass ich sie ins Herz geschlossen. Und auch wenn gerade mal nicht viel passiert, macht es durch sie Spaß zu lesen und man bleibt gerne mit an Bord. ;) Aber auch die Spannung kommt nicht zu kurz, denn als auf dem Schiff ein Mord geschieht, geht das Rätseln los, hinweise die einen Stück für Stück zu einem Verdächtigen führen und am Ende ist der Täter doch eine Überraschung. :) Auch die großen Gefühle kommen hier nicht zu kurz. Doch zwischen all der Spannung und all den Gefühlen, verliert dieses Buch nie seine Leichtigkeit und seinen Humor. Tolle Charaktere, außergewöhnliche Handlung und ein menge Spaß, das erwartet einem hier. Ein tolles Buch, das nur zu empfehlen ist. :)

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  • Rezension zu "Dreimal Proxima Centauri und zurück" von Myra Cakan

    Dreimal Proxima Centauri und zurück
    starone

    starone

    09. April 2012 um 09:13

    In ferner Zukunft sind Reisen im Allgemeinen zu anderen Planeten auch auf einem Kreuzfahrttraumschiff genauso öde oder nicht wie heute auch also versucht man seine Gäste bei Laune zu halten mit Spielen, wie Shuffelflupp und was man ja auch immer gerne macht, dass die Passagiere selber aktiv werden in einer Bordaufführung. Man versucht sich am Stück..Schieß mich zum Mars, Liebling. Und so treffen die verschiedenen Arten von außerirdischen Lebensformen plötzlich aufeinander. Eine Diva mit Impressario und einem jungen Mädchen mit Namen Mimsy Mimkovsky , als ihre persönlich Bedienstet herhaltem muss, ein junges Brautpaar in den Flitterwochen , ein Bordsteward, ein eher windiger Mann, der sich Schalck von Schnabel nennt, Rufus Plonk, ein Schiffsarzt , ein nerviges Kind mit Eltern , ein dicker Mann und nicht zu vergessen ein Blinderpassagier. Unsere Diva, die als Star eigentlich gar nicht erkannt werden möchte stürzt sich mit feuereifer in die Proben für das Stück nur hat sie leider nicht bedacht , dass viele ihrem Eifer nicht so mittragen, also kommt es zu Tumulten, Ärger ohne Ende ,der Dolch ein wichtiger Bestandteil dieses Stücks verschwindet plötzlich und taucht ebenso plötzlich im schon erwähnten "dicken Mann" wieder auf. Der nun leider tot ist... Die Show must go on und auch der Tod , des dicken Mannes muss aufgeklärt werden und plötzlich tunen sich viele Abgründe auf... Davon handelt sehr lustige Geschichte. Meine Meinung: 208 Seiten voll gepackt mit jeder Menge Dialogen und Situationen zum Lachen und Schmunzel. Hier wird alles und jeder auf die Schippe genommen. Für mich ein Humor ala Heinz Erhard, der mir wirklich sehr gut gefallen hat so. Auf jeder neuen Seite erwarten den Leser weitere lustige und köstliche Beschreibungen der Situation auf diesem Kreuzfahrttraumschiff. Liebe , Familienzusammenführung, Dramen in jeder Art-und Weise. Kleine und große Missgeschicke und am Ende das große Finale wo sich Bühnenstück und das Leben auf diesem Traum/Albtraumschiff auf wundersame Weise vermischen und jeder nur noch Beifall klatschen kann wie ich auch!! Bravo, Bravo für diese Buch Myra Cakan Ende gut alles gut

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  • Rezension zu "Dreimal Proxima Centauri und zurück" von Myra Cakan

    Dreimal Proxima Centauri und zurück
    Carriecat

    Carriecat

    07. April 2012 um 17:30

    Inhalt: "Madaaaahme" von Meise und Anhang geruhen zu kuren. Also eigentlich nur sie, denn ihr Personal scheucht sie gehörig umher. Ihre arme Gesellschafterin Mimsy ist zum ersten Mal auf einem so großen Raumschiff und der überspannte Impressario von Luna ist auch keine große Hilfe. Im Gegenteil... Auf Mimsy kommt einiges zu: Ein Taugenichts als Verehrer, eine Gesangseinlage in der allseits beliebten Bordrevue (bei völliger Talentabstinenz) und eine Mordanklage! Mimsy und ihre Mitprotagonisten steuern auf ein furioses Finale zu, nicht nur im Stück, sondern auch im realen Leben. Stil: Die Autorin schreibt wahnsinnig komisch. Die Dialoge sind auf den Punkt, passen zu den schrillen Figuren und haben mein Humorzentrum definitiv getroffen. Die Namen sind so skurril wie ihre Träger, das gefällt mir. Und so schön lautmalerisch, da kann man sich gleich die Typen dazu vorstellen. Mimsy, die niedliche Gesellschafterin; von Meise, die aufgeregt herumflattert; Schalk, so verschmitzt wie sein Name; Plonk, schlicht und knapp auf den ersten Blick.... und natürlich der kleine Schreihals, der wahrscheinlich genau so an Größenwahn leidet, wie sein Namensvetter Napoleon! Zudem sind die Figuren Teil eines Theaterstücks, also einer Geschichte in der Geschichte, was zu einigen Verwicklungen und Verknüpfungen mit dem wahren Leben führt. Aber nicht nur die Figuren sind bildhaft beschrieben, auch die Umgebung ist gut getroffen. Der Charme von vergangenen Zeiten reist mit sehr kreativen Neuerungen der Technik. Das wurde so gut verbunden, das ich mir immer alles bildlich vorstellen konnte. Fazit: Ich fand das Buch super, denn zu SiFi gehören nicht nur Raumschlachten, sondern auch das zwischenmenschliche bzw. alienische ^-^ SiFi muss nicht immer bierernst sein, sondern darf auch mal komisch, ja sogar ein wenig verrückt sein. Ich habe mich sehr gut amüsiert und hatte wunderbare Bilder im Kopf. Danke für die Leserunde, denn sonst wäre ich womöglich an diesem Buch vorbeigegangen ohne es gebührend zu würdigen. Sogar mit den Originaltexten aus der Revue am Ende. Sehr schön, jetzt hab ich einen Ohrwurm zu "Sternenstaub in den Haaren" (bei ähnlichem Gesangstalent wie Mimsy) ;-)

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  • Rezension zu "Dreimal Proxima Centauri und zurück" von Myra Cakan

    Dreimal Proxima Centauri und zurück
    missde_worde

    missde_worde

    05. April 2012 um 15:01

    Hach, wo soll ich anfangen? Man nehme einen Mixer, schmeisse "Mord im Orient-Express" und "Ernst sein ist alles" hinein, werfe eine Portion der Ausstattung aus dem Titanic Film dazu. Heraus kommt eine wunderbare Space Opera. Eine Operndiva fliegt mit ihrer Gesellschafterin und ihrem Impresario zur Kur. Unterwegs treffen sie auf einen charmanten Haudegen (Milliardär mit Stil), einen jungen Verehrer, der geheimnisvoll bleibt, eine blinde Passagierin auf romantischer Mission, einem Unterweltboss, Mondkühen und Napoleone mit schmerzhaften Stiefeln. Neben einem Mord und dem Liebeswerben der beiden Herren wird eine Show auf die Beine gestellt, während deren Aufführung es zur grossen Auflösung der ganzen Geheimnisse kommt. Da ich grundsätzlich für Geschichten dieser Art zu haben bin, mag ich dieses Buch sehr; ich freue mich, Myra Cakan als Autorin kennen gelernt zu haben, denn die restlichen Bücher werde ich definitiv auch lesen. Es ist KEIN Science Fiction, eher "Das Traumschiff" in einem Raumschiff. Ausserdem kann ich mir das Buch sehr gut als Theaterstück vorstellen. Ich habe sehr viel gelacht, mein Buch quillt vor Einmerkern über (immer, wenn mir ein Satz oder Ausdruck gefallen hat, klebe ich einen rein). Und dank der Leserunde kann ich nicht ohne ein kindisches Kichern nicht an den Kontempler der Diva denken.

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  • Rezension zu "Dreimal Proxima Centauri und zurück" von Myra Cakan

    Dreimal Proxima Centauri und zurück
    IraWira

    IraWira

    05. April 2012 um 12:00

    Bei "Proxima Centauri" brauchte ich einige Zeit, bis ich mich eingelesen hatte, aber dann konnte ich es kaum noch aus der Hand legen. Es ist mit Sicherheit ein Buch, das nicht jedem gefällt und ebenfalls mit Sicherheit ein Buch, das sich in keine Schublade einordnen lässt, aber - es ist auch ein absolut unterhaltsames und fantasievolles Buch, das sich selbst und seine Protagonisten nicht zu ernst nimmt. Die Protagonisten werden trocken und treffend immer, aber immer auch mit einem Zwinkern dargestellt. In den überspitzt gezeichneten, auf ihre Weise irgendwie (fast) allen doch sehr menschlichen und liebenswerten Personen erkennt man gerne verschiedene Typen wieder, auf die man irgendwie immer und überall stößt. Ich habe mich beim Lesen dieses Buches sehr amüsiert und manches Mal schallend gelacht. Die eigentliche Handlung - viel gibt es da eigentlich gar nicht, das Buch lebt in der Hauptsache von den skurrilen Persönlichkeiten. Diese begleitet der Leser auf dem Weg durch den gefährlichen Walle-Walla-Nebel, durch eine turbulente Aufführung der bekannten Revue "Schieß mich zum Mars, Liebling!, klärt nebenbei noch einen Mord auf und zu guter Letzt kommt es beim furiosen Finale noch zu einer wunderbaren Familienzusammenführung. Mir hat das Buch gefallen, wer Spaß an skurrilen Charakteren und Büchern außerhalb der Norm hat, wird ebenfalls seine Freude daran haben.

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  • Rezension zu "Dreimal Proxima Centauri und zurück" von Myra Cakan

    Dreimal Proxima Centauri und zurück
    WolfgangB

    WolfgangB

    04. April 2012 um 12:10

    Eine inkognito reisende berühmte Operndiva, eine Prinzessin als blinder Passagier, ein überaus korpulenter Schmugglerpate, den niemand zu Gesicht bekommt, das sind nur einige der Figuren, die in Myra Cakans Hommage an das Genre der Space Opera Aufstellung nehmen. Auf dem Raumkreuzer "Stern von Beteigeuze" gilt es immerhin, auf dem Flug nach Proxima Centauri die Revue "Schieß mich zum Mars, Liebling" zur Unterhaltung der Gäste einzustudieren. Während der Proben treten jedoch unvorhergesehene Schwierigkeiten auf, die nicht nur die Geduld, sondern auch das Improvisationstalent der Beteiligten bis zum äußersten strapazieren ... Man nehme eine Reihe schillernder Figuren, sperre sie auf engstem Raum zusammen und konfrontiere sie mit einer ungewohnten Situation, auf daß sich anhand der unterschiedlichen Wesenszüge eine möglichst unterhaltsame Handlung entwickle. Nach diesem bewährten Rezept funktioniert auch der vorliegende Roman, der die bekannten Bausteine auf einem Raumschiff gruppiert und es - wie bereits von anderen Rezensenten erwähnt - fertigbringt, die schrille, überzeichnete Atmosphäre des Films "Das fünfte Element" einzufangen. Ein zentrales Element nimmt dabei das genannte Theaterstück ein, dessen Text ebenfalls von der Autorin erdacht und als Anhang angefügt ist, was wesentlich zur Authentizität des Kolorits beiträgt. Wie die dreiaktige Revue läßt sich auch der Roman in drei Teile gliedern: Zunächst erinnert die Präsentation des bunten Panoramas an Passagieren an das literarische Äquivalent eines Stillebens. Bewegung wird daraufhin erzeugt, indem die Geschichte den Kurs einer Mördersuche in bester Agatha Christie-Manier einschlägt. Und schließlich kommt es zum Finale, in dem sämtliche Geheimnisse enthüllt und Verwechslungen aufgeklärt werden. Dabei bedient sich die Autorin so virtuos an der Klaviatur der Klischees, daß es eine Freude ist, wenn etwa ein Vater seine vermißte Tochter wiederfindet. Große Souveränität und Leidenschaft am literarischen Spiel beweist Myra Cakan auch, wenn immer wieder die beiden Wirklichkeiten, einerseits des Theaters, einerseits der Lebenswelt der Figuren ineinander verschachtelt werden. Nicht nur orientiert sich der Aufbau des Romans an der Revue, auch die kriminalistische Handlung nähert sich im Verlauf immer weiter dem "Stück im Stück" an. Das Jonglieren mit den Ebenen erfolgt dabei so leichtfertig, als ginge es darum, sich weitere allegorisch-charakterisierende Namen wie Hurriberto Wicknack, Banamarama Halcion oder Silber von Sirius auszudenken. Kurzum, bei "Dreimal Proxima Centauri und zurück" handelt es sich um eine kompakte Konstruktion kunstvoll aneinangergefügter genretypischer Stereotypen, die durch Sprachwitz und Humor zum Glänzen gebracht werden. Und Kenner von Douglas Adams werden sich nicht nur einmal die Frage stellen, ob die Autorin womöglich die verschollene Tochter des Briten ist ...

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  • Rezension zu "Dreimal Proxima Centauri und zurück" von Myra Cakan

    Dreimal Proxima Centauri und zurück
    thenight

    thenight

    21. March 2012 um 17:12

    Ich fange ausnahmsweise mit dem Cover an, meist vergesse ich in meinen Rezensionen dieses zu erwähnen, aber ich möchte meinen einen vergebenen Stern auch gern begründen, das Cover ist schön, der dunkle Hintergrund lässt den Planeten und den Raumkreuzer trotz der gedeckten Farben leuchten, ein wirklicher Hingucker und vom Verlag sehr gut gewählt. Ich lese gern SF, sofern sie nicht zu technisch IST, nur war dieses Buch leider ein Fehlgriff, das Einzige was ich an SF in diesem Buch erkennen konnte war der Ort der Handlung, ein Raumkreuzer und einige wenige Nicht menschliche Personen, die nicht mal besonders gut beschrieben waren, da wäre mehr auf jeden Fall besser gewesen. In den seltenen Momenten in denen ich mich völlig in das Buch hineinversetzen konnte, befand ich mich eher auf einem Segelschiff vor Kap Horn als in einem Raumschiff im Walla Walla Nebel. Überhaupt, die Namen scheinen aus einem Kinderbuch entsprungen, dafür gebührt der Autorin ein Lob, die Fantasie muss man erst mal aufbringen um sich so etwas auszudenken, auch wenn ich ziemlich davon genervt war. Zur Handlung an sich gibt es ja nicht viel zu sagen, ein bisschen Krimi, ein bisschen Liebe, ein klein wenig Der kleine Lord (oder ähnliches) das was die Autorin sicherlich lustig meinte, kam für mich einfach nur albern rüber und teilweise auch sehr nervig,z.B. das kleine Kind das immer mal wieder als Running Gag durch die Gegend schrie und kreischte und keinerlei für mich nachvollziehbare Erhellung des Romans brachte. Wenn das also eine Space Opera ist, dann ist das nichts für mich und ich bleibe lieber bei klassischer SF.

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