Myriam Keil Nach dem Amok

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Inhaltsangabe zu „Nach dem Amok“ von Myriam Keil

Die Folgen eines Amoklaufs – ein beeindruckendes Porträt
Einige Monate ist es her, dass David, der fünfzehnjährige Bruder von Maike, zum Amokläufer wurde – und immer noch ist Maikes Welt aus den Fugen. Ihre Eltern tun alles, um die Tat des Sohns zu verdrängen, und in der Schule sieht sich Maike zunehmend einer Wand aus Ablehnung und Misstrauen gegenüber. Auch die Beziehung zu ihrem Freund Yannik bekommt Risse, denn Yanniks bester Freund liegt seit dem Amoklauf schwer verletzt im Krankenhaus. Als dann noch ein Mädchen aus ihrer Clique das Gerücht in Umlauf bringt, Maike habe vorab von dem Amoklauf gewusst, sieht Maike sich einem zunehmenden Mobbing ausgesetzt ...

interessante sichtweise eines amoklaufes. sehr mitnehmend!

— Mariet

Das Buch lässt einen nicht los. Lediglich das Ende war etwas aprubt & man erfähr ein bisschen zu wenig über den Hintergrund der Tat.

— Julia_208

Packend, fesselnd, traurig, tiefgründig und berührend! Ein Buch dass niemanden kalt lassen kann und sehr sehr gut geschrieben ist! Lesen!

— MissRichardParker

Ein großartiges Buch!

— Cadiz

Ich schließe mich an, denn ich kann dieses Buch wirklich jedem ans Herz legen. Dieses Buch packt einen auf emotionaler Ebene und lässt einen nicht mehr los. :)

— Splitterherz

Sehr empfehlenswert! Ein schwieriges Thema aus einer besonderen Sicht.

— aba

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    Nach dem Amok

    BookLover21

    09. January 2014 um 19:33

    "Er war es! Es war David, er hat geschossen!", schreit er mir ins Gesicht, dann fängt er an zu weinen." (Seite 34) Ich habe dieses Buch nur durch Zufall in einer Kiste gefunden. Ich wollte eigentlich nur die Ersten Seiten lesen, doch dann konnte ich es nicht mehr weglegen. Ich war von dem Inhalt und dem sehr guten Schreibstil so gefesselt. Ein sehr gutes Buch und jedem zu Empfehlen, der einfach nur ein spannendes, gutes Buch lesen möchte.

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  • Leserunde zu "Es wird keine Helden geben" von Anna Seidl

    Es wird keine Helden geben

    katja78

    Hallo Bücherfreunde, Leseratten und Büchereulen! Mit dieser Leserunde möchten wir schon mal das neue Jahr 2014 einleuten. Wir wollen euch überraschen mit neuem Lesestoff, ob brisant, traurig, aktiongeladen oder einfach nur witzig. Das Lesejahr 2014 wird fantastisch werden! Deswegen starten wir direkt mit einer Neuerscheinung, die es in sich hat. "Es wird keine Helden geben" ist geschrieben worden von der sehr jungen deutschen Autorin "Anna Seidl" Sie begeisterte mich schon in den ersten Zeilen.  Definitiv ein Roman mit Sogwirkung! Berührend, fesselnd, unfassbar: Wenn nichts mehr ist, wie es war. Kurz, nachdem es zur Pause geläutet hat, hört Miriam einen Schuss. Zunächst versteht niemand, was eigentlich passiert ist, aber dann herrschen Chaos und nackte Angst. Matias, ein Schüler aus ihrer Parallelklasse, schießt um sich. Auch Miriams Freund Tobi wird tödlich getroffen. Miriam überlebt - aber sie fragt sich, ob das Leben ohne Tobi und mit den ständig wiederkehrenden Albträumen überhaupt noch einen Sinn hat. Waren sie und ihre Mitschüler Schuld an der Katastrophe? Das großartige Debüt von Anna Seidl, die erst 16 Jahre alt war, als sie diese aufwühlende Geschichte geschrieben hat: eine intensive Auseinandersetzung mit den Folgen eines Amoklaufs für die Überlebenden, mit Schuld und Trauer, schonungslos erzählt. Zur Autorin Anna Seidl, 1995 in Freising/Bayern geboren, dachte sich schon als Schulkind eigene Geschichten aus. Heute ist sie freie Autorin und lebt mit ihrer Familie und zwei Katzen in der Nähe von Frankfurt. Wir suchen nun 20 Leser, die Lust haben, dieses Buch gemeinsam in der Leserunde zu lesen und anschließend zu rezensieren. Schreibt uns als Bewerbung, euren Eindruck zum Buchcover und was ihr vielleicht erwartet vom Buch! Und wer neugierig ist, kann hier stöbern auf der Verlagsseite von Oetinger und sich von den zukünftigen Neuerscheinungen in den Bann ziehen lassen :-) *** Wichtig ***Ihr solltet Minimum eine Rezension in eurem Profil haben, damit ich sehen kann wie ihr eure Rezensionen schreibt und wie aussagekräftig sie sind. Nehmt doch einfach eurer zuletzt gelesenes Buch und schreibt darüber. Ein Leitfaden, wie eine Rezension aufgebaut ist, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/Leitfaden_Rezensionen.pdf oder auch hier in diesem Thread, wo alles Wissenswerte zusammengefasst ist: http://www.lovelybooks.de/thema/Leitfaden-f%C3%BCr-Rezensionen-und-Leserunden-1017409772/

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  • Leserunde zu "Edelweißpiraten" von Dirk Reinhardt

    Edelweißpiraten

    DirkReinhardt

    Liebe LovelyBookler, gemeinsam mit euch möchte ich gerne eine Leserunde zu meinem Jugendroman »Edelweißpiraten« starten. Also: Strömt herbei und macht mit! Zunächst einmal: Worum geht es in dem Buch? Der 16-jährige Daniel freundet sich mit dem alten, geheimnisvollen Gerlach an. Eines Tages überlässt ihm der alte Mann sein Tagebuch. Es erzählt, wie Gerlach in Köln aufwächst, mit 14 die Hitlerjugend verlässt und sich einer Clique anschließt, die sich Edelweißpiraten nennt. Ihr Markenzeichen: lange Haare und coole Klamotten. Ihr Motto: Freiheit! Zunächst beginnt alles ganz unpolitisch. Doch als die Lage immer schlimmer wird, planen sie gefährliche Aktionen gegen die Nazis … Ein Roman, der auf wahren Ereignissen beruht und ein bisher kaum bekanntes Kapitel des Widerstands gegen die Nationalsozialisten erzählt. »Hochspannend und dramatisch.« (Neue Presse) Hier findet ihr eine Leseprobe. Wenn ihr darüber hinaus noch etwas über den Roman (oder über mich) erfahren wollt, seid ihr auf meiner Website richtig. Nun aber das Wichtigste: Der Aufbau Verlag stellt 25 Exemplare des Romans für unsere Leserunde zur Verfügung. Wenn ihr dabei sein wollt, bewerbt euch bitte bis zum 19. September, indem ihr die folgende Frage beantwortet: Was bedeutet für euch »Freiheit«? Falls ihr zu den glücklichen Gewinnern gehört, solltet ihr möglichst zeitnah an unserer Diskussion in den einzelnen Leseabschnitten teilnehmen und eine abschließende Rezension verfassen. Ich selbst werde die Leserunde begleiten und stehe euch natürlich immer für eure Fragen zur Verfügung. Ich freue mich auf euch! Euer Dirk Reinhardt

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    mabuerele

    18. September 2013 um 23:04
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  • Geht unter die Haut

    Nach dem Amok

    MissRichardParker

    16. September 2013 um 08:02

    Maikes Leben gerät völlig aus den Fugen. Von einem ganz normalen Familienleben wird sie in ein Chaos gerissen, dass man sich nur schwer vorstellen mag. Ihr Bruder David hat an Ihrer Schule ein Blutbad angerichtet. Er lief Amok. Menschen starben und wurden verletzt. Und natürlich schwer traumatisiert. Mitten unter Ihnen ist Maike, seine Schwester die nun versucht, einigermassen normal wieder durchs Leben zu gehen. Doch das wird ihr nicht leicht gemacht. Sie wird an der Schule mehr und mehr gemobbt, Lügen werden verbreitet, Menschen die Sie für Ihre Freunde gehalten hat wenden sich von Ihr ab... Ein extrem rührendes Buch über Schuld, Vergebung, Freundschaft, Verrat und Treue. Ich konnte mich kaum davon lösen weil es mich wirklich sehr bewegt hat. Ausserdem fand ich es gut, dass der Amoklauf selber eigentlich kaum und nur am Rand beschrieben wird. Hauptthema ist wirklich Maike selber und was sie erlebt und durchmachen muss. Eine klare Leseempfehlung für alle die gerne auch mal über ein ernstes und trauriges Thema lesen. Lustiges kommt darin eigentlich nichts vor. Aber es ist verdammt gut geschrieben!

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  • ***Beendet***Wanderbuch "Nach dem Amok" von Myriam Keil

    Nach dem Amok

    LiesaB

    Ich biete dieses Buch als Wanderbuch max. 10 Lesern an. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Es ist eine ausgezeichnete Psychostudie, die die Autorin entwirft. Sie beschreibt die Folgen eines Amoklaufes- aufwühlend, bewegend und realitätsnah. Ich bitte darum, dass jeder Leser das Buch so behandelt, als wäre es das eigene. Jeder Leser hat circa 2–3 Wochen Zeit zum Lesen und wenn es verloren geht, teilen sich Empfänger und Sender den Preis für eine Neuanschaffung :) Ihr erfragt selbstständig die Adresse eures Nachfolgers und schickt das Buch dann weiter. Ich wünsche viel Spaß beim Lesen. 1.   buchstabentraeume......................hat gelesen :-) 2.   kiwikind...........................................hat gelesen :-) 3.   Nicole_L..........................................hat gelesen :-) 4.   Lizzy1984w.....................................hat gelesen :-) 5.   Schnippsi.........................................hat gelesen :-) 6.  Ayanea.............................................hat gelesen :-) 7.  chatty68...........................................hat gelesen :-)

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  • Rezension zu "Nach dem Amok" von Myriam Keil

    Nach dem Amok

    ChattysBuecherblog

    13. October 2012 um 09:07

    Für alle unfassbar, ist Maikes Bruder David, ein Amokläufer an der gemeinsamen Schule. Bei diesem Amoklauf wurden sowohl Mitschüler als auch Lehrer verletzt oder sogar getötet. Maikes Famile zerbricht an dieser Tat und auch an den Gedanken daran, keine Veränderungen bei David festgestellt zu haben. Maikes Mitschüler meiden den Kontakt zu ihr und sowohl im Elternhaus als auch in der Schule herrscht eisernes Schweigen über die Tat. Die Autorin gibt eine Geschichte wieder, wie man sie in der letzten Zeit leider öfter zu sehen oder zu hören bekommt. Man erschreckt darüber, zu welcher Tat jemand fähig ist und auch über das Verhalten der Angehörigen, Betroffenen. Das Unfassbare ist geschehen. Ich denke, dass dieses Buch in jede Deutschstunde gehört. Ein sehr bewegendes Buch mit aktuellem Hintergrund. Vielen Dank dafür!

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  • Leserunde zu "Klassenziel" von T.A. Wegberg

    Klassenziel

    TA_Wegberg

    Wenn die Medien über einen Amoklauf berichten, stehen der Täter und die blutigen Details seiner Tat im Vordergrund. Wir schütteln angewidert den Kopf, sind fassungslos, haben Mitleid mit den Opfern - und empfinden gleichzeitig heimliche Erleichterung, denn so was passiert nicht uns, es passiert immer nur anderen. Doch jeder dieser Täter hat auch ein soziales Umfeld: Eltern, Geschwister, Freunde, Nachbarn, Mitschüler, Lehrer ... Mich hat immer schon die Frage interessiert: Wie lebt man als Angehöriger eines Amokläufers weiter? Wie bewältigt man Trauer, Schuld und Verlust? Was bedeutet es, wenn Polizei und Presse plötzlich tief in die Privatsphäre eindringen? Genau das sind die Themen meines Romans "Klassenziel". Darin erzählt der 15-jährige Jamie, wie sein Bruder Dominik zum mehrfachen Mörder wurde und welche Auswirkungen das auf sein eigenes Leben hatte. Dies ist kein Splatter-Roman, in dem das Blut in Strömen fließt, sondern ein Buch, dessen Leser eine neue, andere Perspektive kennenlernen. Eine Leseprobe findet ihr hier: http://www.rowohlt.de/fm/131/Wegberg_Klassenziel.pdf Zum Auftakt der Leserunde werden 20 Freiexemplare verlost, die der Rowohlt Verlag freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Wenn ihr daran teilnehmen möchtet, dann verratet mir eure persönlichen literarischen Highlights: Welche Geschwister aus welchem Buch haben euch am meisten beeindruckt? Unter allen Einsendungen werden dann die 20 Buchgewinner ausgelost. Teilnahmeschluss ist der 1. Oktober 2012. Es versteht sich von selbst, dass die Gewinner an dieser Leserunde teilnehmen und zum Abschluss eine Rezension verfassen. Selbstverständlich sind aber auch alle anderen herzlich eingeladen, die das Buch bereits gelesen haben oder gerade dabei sind!

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  • Rezension zu "Nach dem Amok" von Myriam Keil

    Nach dem Amok

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. August 2012 um 10:38

    Inhalt Maike's 15-jähriger Bruder David ist an ihrer Schule Amok gelaufen und hat ein Mädchen getötet, mehrere Leute verletzt und hat sich zuletzt selbst erschossen. Maike hat sich entschlossen, an der Schule zu bleiben, doch ihr ganzen Leben gerät aus den Fugen. In der Schule werden Gerüchte verbreitet über sie, ihr Freund zieht sich aus der Beziehung zurück und ihre Eltern sind in eine stumme Starre verfallen. Als die Gerüchte in der Schule sich zu einem regelrechten Mobbing entwickeln, fühlt auch Maike sich zunehmend hilfloser... Meine Meinung Beim Lesen dieses Buches ist mir aufgefallen, dass ich mir noch nie wirklich Gedanken über die Familie eines Amokläufers gemacht habe. Sicher denkt man an die Familien der Opfer und kann deren Schmerz und Wut nachempfinden, doch was ist mit den Angehörigen des Täters. Der geliebte Sohn wird zum Verbrecher, tötet Menschen, wie soll man da fühlen? Genau da setzt "Nach dem Amok" an. Maike's Bruder ist Amok gelaufen. Gerade noch war David der geliebte Bruder, nun ist er ein Mörder. Dieses Buch beschreibt einfühlsam den inneren Kampf den Maike mit ihren Gefühlen ausfechtet. Darf man denn einen Mörder noch lieben? Bei den Besuchen auf dem Friedhof bei Davids Grab wird dies sehr deutlich geschrieben, Maike will ihren Bruder besuchen, mit ihm reden, ihm einen Brief schreiben. Sie tut dies auch, aber versucht sich zu Zeiten dort einzufinden, wenn niemand oder kaum jemand auf dem Friedhof ist und sie sieht. Sie hat Angst für ihre Gefühle für ihren Bruder verurteilt zu werden. Natürlich weiß sie, dass es Unrecht war was David getan hat, aber man kann die jahrelange Liebe zum Bruder ja schließlich nicht einfach ausknipsen. Die Geschichte wird aus Maikes Sicht in der Ich-Form und im Präsens erzählt, was die ganze Story für mich noch eindringlicher macht. Die Autorin findet die richtigen Worte um das Gefühlsleben der Protagonistin genauestens zu umschreiben. Die Spannung steigt im Laufe der Handlung, da immer mehr Gerüchte Einfluss auf Maikes arg gebeutelte Seele haben. Und auch Maikes Freund lässt sich von den Gerüchten beeinflussen und so steht die Beziehung der Beiden auf dem Spiel. Maike weiß keinen rechten Ausweg aus der Situation. Wie soll sie beweisen, dass sie keine Schuld hat an den Vorkommnissen, dass sie nicht geahnt hat, was ihr Bruder plant? Schuldgefühle nagen an Maike, doch sie will herausfinden, warum David so etwas Schreckliches getan hat und macht sich auf die Suche, um zu verstehen. Und so wird Stück für Stück in der Geschichte aufgedeckt, dass David nicht einfach nur ein grausamer Killer ist, sondern auch, wie verzweifelt David war und welche Umstände ihn zu so einer Tat treiben konnten. Dies alles wird realistisch und nachvollziehbar erzählt und liegt durchaus im Bereich des Möglichen. Fazit: Eine emotionale Geschichte. Die Folgen eines Amoklaufs, erzählt aus einem völlig anderen Blickwinkel. Nachdenklich stimmend. Unbedingt Lesenswert. Dieses Buch hat meinen Horizont wieder um ein gutes Stück erweitert.

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  • Rezension zu "Nach dem Amok" von Myriam Keil

    Nach dem Amok

    LiesaB

    Vor mehreren Monaten hat Meikes Bruder David in der Schule ein Mädchen getötet und weitere Mitschüler schwer verletzt, bevor er sich selbst erschoss. Meike hat sich entschlossen, weiter in diese Schule zu gehen, sie wollte nicht als feige gelten. "Nach dem Amok" ist ein Roman, der sich einem ausgsprochen ernsten, bewegenden Thema widmet. Zu Beginn war ich skeptisch, konnte mir nicht vorstellen, dass dieses Thema in einem Jugendbuch glaubhaft behandelt werden kann. Zum Glück wurde ich eines Besseren belehrt. Myriam Keil beschreibt sehr einfühlsam das Leben der Menschen nach einem Amok, den Umgang der Schüler untereinander, das Leben in der überlebenden Familie, die Konflikte und Gefühle der "Amokschwester". Wut, Schuld, ein schlechtes Gewissen, Ohnmacht, all das fühlt Meike und da ist trotzdem die Liebe zu ihrem Bruder. Die Autorin hat eine sehr gute Charakterstudie gezeichnet, wir fühlen in jeder Sekunde mit der Protagonistin. "Nach dem Amok" ist ein gutes Buch, nicht zu vergleichen mit den nichtssagenden Girlieromanen, die zur Zeit so in sind. Dieses Buch hinterlässt den Leser nachdenklich. Einen Punkt habe ich abgezogen, da mir wenige Episoden zu konstruiert erschienen.

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  • Rezension zu "Nach dem Amok" von Myriam Keil

    Nach dem Amok

    Fia

    02. June 2012 um 17:39

    Erster Eindruck: Das Buch wurde mir von einer Freundin empfohlen und da der Klappentext so spannend klang, habe ich auch schnell mit dem Lesen begonnen. Meine Meinung: Sehr einfühlsam beschreibt Myriam Keil die Situation von Maike und ihrem Umfeld. Dabei findet sie stets die richtigen Worte und lässt einen mit Maike (und auch mit den anderen, wie ihren Eltern, Yannik, David,...) mitfühlen. Der wunderbare Schreibstil der Autorin leitet einen durch das gesamte Buch und macht es nicht einfach, die Geschichte für eine Essenspause zu unterbrechen. Besonders wird das Buch auch durch die unterschiedlichen Charaktere. Mir gefallen alle auf ihre ganz spezielle Art und Weise. Man leidet mit ihnen mit und versteht selbst die (anscheinend) Bösen. Sehr schön zu beobachten ist die Veränderung der Personen (insbesondere die von Maike und ihren Eltern) während des Buches. Die Autorin schafft es ihre Charaktere selbst bei diesem schwierigen Thema sehr glaubwürdig darzustellen. Glaubhaft und gut durchdacht ist auch die Handlung. Myriam Keil baut um den Amoklauf eine dramatische und traurige Story, die authentischer nicht sein könnte. Wie bei vielen Jugendbüchern gibt es zwar auch hier eine Liebesgeschichte, aber sie hinterlässt keinen bitteren Nachgeschmack, sondern passt in die Geschichte hinein. Es zeigt, das selbst eine noch so große Liebe, nicht unbeschadet aus solchen schwierigen Situationen herauskommt und erstmal lernen muss, daran zu wachsen. Das Buch meistert es, nicht einen Einzigen als Schuldigen darzustellen, sondern zu zeigen, dass für eine solche Tat viele Sachen zusammen kommen müssen. Es gibt kein Gut oder Böse. Kein Schwarz oder Weiß. Das eine folgt auf das andere und bringt das Fass irgendwann zum Überlaufen. Mein Fazit; Ein sehr bewegendes Buch, das während des Lesens total fesselt. Die Spannung steigt während des Buches. Die Frage, wie Maike es schafft, sich weiter zu kämpfen und warum David den Amoklauf begangen hat, lässt einem keine Ruhe. Myriam Keil bewerkstelligt es durch ihren einfühlsamen Schreibstil, die glaubhaften Charaktere, sowie die gut durchdachte Handlung einen nachdenklich zurückzulassen.

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  • Rezension zu "Nach dem Amok" von Myriam Keil

    Nach dem Amok

    Starbucks

    'Nach dem Amok' von Myriam Keil ist ein Buch und ein Thema, das uns alle angeht. Gerade als Lehrerin und tätig im Krisenteam unserer Institution liegt mir auch das Thema besonders nah. Daher habe ich mich sehr gefreut, dass eine Autorin dieses schwierige Thema als Jugendbuch angeht. Maike ist die Schwester des Amokläufers, der beim Amoklauf selbst ums Leben kam. Während Maike sich in ihrem Leben, vor allem in der Schule, um ein Stück Normalität bemüht, indem sie versucht, alles so zu lassen, wie es war, nicht die Schule zu wechseln, nicht wegzuziehen mit ihrer Familie, fangen ihre Mitschüler an, Maike auszugrenzen, und auch die Beziehung zu ihrem Freund Jannik wird auf eine harte Probe gestellt. Schließlich ist auch Jannik bester Freund durch den Amoklauf gelähmt. Insgesamt wird Maike Opfer des Mobbings ihrer Mitschüler, dabei vergessen alle, dass auch sie ein Opfer des Amoklaufs ist. Auch ihre Eltern werden angegriffen und bloßgestellt. Das Interessante am Roman von Myriam Keil ist vor allem die Perspektive aus der Sicht der Familienangehörigen des Amokläufers. Auch die Familie hat einen großen Verlust zu verzeichnen und fühlt sich evt. auch schuldig; trotzdem ziehen sie die Missgunst aller auf sich. Das Beste wäre hier wohl ein Ortswechsel, um noch einmal neu zu beginnnen, denn auch die anderen können in ihrer Trauer, Wut und Hass nicht aus ihrer Haut und suchen Schuldige, da der eigentlich Schuldige ja nicht mehr zur Verfügung steht. Maike gibt sich dabei als unheimlich starkes Mädchen, als toller Charakter, und auch die anderen Charaktere sind sehr glaubhaft und überzeugend dargestellt. 'Nach dem Amok' fesselt, macht nachdenklich, und lässt den Leser mit ganz vielen Denkanstößen zurück. Es sollte in jeder Schülerbibliothek stehen! Für mich wird 'Nach dem Amok' nicht das letzte Buch der Autorin sein.

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  • Leserunde zu "Nach dem Amok" von Myriam Keil

    Nach dem Amok

    MyriamKeil

    Hallo, Ihr da draußen! :-) Am 10.06.2011 startet hier eine Leserunde zu meinem Jugendroman "Nach dem Amok", die ich auch moderieren werde. Mein Verlag stellt dafür 10 Bücher zur Verfügung. Bis zum 29.05.2011 könnt Ihr Euch als Testleser bewerben und ein Exemplar des Buches gewinnen. Schreibt einfach im Unterthema "Bewerbung Gewinnspiel", warum Ihr Interesse an dem Roman habt und gerade Ihr als Testleser geeignet seid. Natürlich kann auch jeder hier über das Buch mitdiskutieren, der kein kostenloses Exemplar ergattert... Nur so als Tipp: Eltern schenken ja auch mal ganz gerne Bücher. ;-) Die Testleser, die ein Exemplar von "Nach dem Amok" vom Verlag erhalten, werden am Ende der Leserunde eine Rezension auf LovelyBooks über dieses Buch schreiben. Viele von Euch kennen sich damit ja schon aus, und für alle anderen gilt: Nur keine Berührungsängste, denn eine Meinung hat schließlich jeder! :-) Ich freue mich schon sehr auf die Gespräche mit Euch! Speziell in das Unterthema "Fragen an die Autorin" schaue ich auf jeden Fall möglichst jeden Tag rein, aber ich versuche, auch die anderen Diskussionen im Blick zu behalten. Und falls ich mal eine Frage an mich übersehe, einfach nochmal nachhaken! Gerne könnt Ihr Euch auch jetzt schon an den Diskussions-Unterthemen beteiligen, für die die Lektüre von "Nach dem Amok" nicht erforderlich ist.

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  • Leserunde zu "Rachesommer" von Andreas Gruber

    Rachesommer

    Andreas-Gruber

    Hallo an alle Thriller-Fans,
    gerne möchte ich eine Leserunde zu meinem Thriller "Rachesommer" begleiten und mit euch allgemein über Thriller und das Leben als Autor plaudern. Wir starten am Montag, den 10. Oktober 2011.
    Beste Grüße aus Wien,
    Andreas Gruber

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  • Leserunde zu "Schwarze Stunde" von Christine Fehér

    Schwarze Stunde

    ChristineFehér

    Er fasziniert dich auf den ersten Blick, obwohl du dich gerade jetzt absolut nicht verlieben wolltest nach allem, was in diesem Sommer passiert ist. Du sitzt im Flieger neben ihm und ihr versteht euch auf Anhieb. Er ist schon etwas älter als du und die Leute, mit denen du sonst abhängst, aber das tut dem Herzklopfen keinen Abbruch. Ihr verabredet euch nicht und seht euch trotzdem wieder. Und von dem Augenblick an ist klar, dass aus euch beiden kein Paar werden darf. Aber ihr fühlt euch so sehr zueinander hingezogen, dass ihr euch heimlich trefft. Einmal, zweimal und immer wieder. Und nach jedem Date wächst das Gefühl, dass andere davon wissen, und nicht nur das. Sie hassen dich dafür, sie gönnen dir diesen tollen Typen nicht. Und schon bist du Ziel einer fiesen Mobbingkampagne, die immer unheimlicher wird ... Am 19. September erscheint mein neuer Jugendthriller "Schwarze Stunde", zu dem ich eine Leserunde starte und auch persönlich begleite. Wer mitmachen möchte, kann sich hier bis zum 25.09. um eines von 15 Freiexemplaren bewerben, die vom cbt-Verlag freundlicherweise zur Verfügung gestellt werden. Ich freue mich schon jetzt auf Eure Beiträge und drücke Euch für die Verlosung die Daumen! Eure Christine Fehér

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  • Rezension zu "Nach dem Amok" von Myriam Keil

    Nach dem Amok

    Gospelsinger

    01. August 2011 um 02:49

    Immer öfter gibt es Amokdrohungen an unseren Schulen. Und manchmal bleibt es leider nicht bei den Drohungen, sondern es gibt Opfer. Tote und verletzte Schülerinnen und Schüler, tote und verletzte Lehrerinnen und Lehrer, meistens auch ein toter Täter, bleiben nach dem Amoklauf zurück. Die Familien der Opfer erhalten Unterstützung und Trost durch die Gemeinschaft. Anders sieht es für die Familie des Täters aus, die nicht öffentlich um den Sohn trauern kann und sozusagen in Sippenhaft genommen wird. Die Eltern werden in die Verantwortung genommen für die Taten des Sohnes, was nachvollziehbar und meistens auch gerechtfertigt ist. Aber gilt das auch für die Geschwister des Täters? Kann man ihnen wirklich eine Mitverantwortung unterstellen? Sind Kinder oder Jugendliche in der Lage, eine Entwicklung zu bemerken und aufzufangen, die keinem Erwachsenen aufgefallen ist, nicht einmal professionellen Pädagogen? Sind die Geschwister nicht auch Opfer? Genau darum geht es in diesem Buch. Maikes Bruder David hat einige Monate zuvor einen Amoklauf an der Schule begangen. Maike wollte gegen den Rat der Eltern unbedingt auf der Schule bleiben, allein schon wegen ihres Freundes Jannik. Der hält auch zu ihr, obwohl sein bester Freund seit dem Amoklauf querschnittsgelähmt ist. Aber mit der Zeit wird die Situation für Maike immer schwieriger. Ein Mädchen, das ihr ihren Freund ausspannen will, setzt das Gerücht in die Welt, dass Maike gewusst habe, was David plant. Jetzt wird Maike an der Schule massiv gemobbt, und auch Jannik ist überfordert und wendet sich von ihr ab. Ihre Eltern verdrängen das Geschehene und sind daher auch keine Hilfe. Maike versucht, herauszufinden, warum David diese furchtbare Tat begangen hat, und stößt dabei auf sein Blog. Beim Lesen merkt sie, dass viel mehr hinter dem Amoklauf ihres Bruders steckt, als sie vermutet hat. Dieses empfehlenswerte und zur Schullektüre geeignete Buch bringt einen ganz anderen Blickwinkel auf das schwierige Thema Amoklauf. Maikes Situation mit all ihren Emotionen und Problemen ist einfühlsam geschildert. Ebenso wird das Verhalten ihrer Umgebung verständlich, auch wenn es nicht in Ordnung ist. Menschen sind eben nicht perfekt, und sie verhalten sich auch nicht perfekt, das wird in diesem Buch sehr deutlich. Welche Auswirkungen ein Amoklauf auf das Zusammenleben hat, auch lange nach dem Abflauen des Medieninteresses, wird sehr plastisch dargestellt. Dabei sorgt der flüssige Schreibstil dafür, dass sich das Buch gut liest und auch für eher lesefaule Schüler tauglich ist.

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