Myriane Angelowski

 4.3 Sterne bei 35 Bewertungen
Autor von Finkenmoor, Blutlinien und weiteren Büchern.
Myriane Angelowski

Lebenslauf von Myriane Angelowski

Myriane Angelowski wurde 1963 in Köln geboren und arbeitete mehrere Jahre als Referentin für Gewaltfragen. 2001 machte sie sich als Coach selbstständig, leitet Krimi-Seminare und Schreibworkshops. In den Jahren 2001, 2003 und 2004 erschienen unter dem Pseudonym „Meret Ammon“ ihre ersten Krimi-Kurzgeschichten im Ullstein- und im Fischer-Verlag. 2007 veröffentlichte der Emons-Verlag ihren Debütkrimi „Gegen die Zeit“ sowie 2009 „Tödliches Irrlicht“. Im gleichen Jahr erschien im Wellhöfer Verlag ihre Kurzgeschichte „Dyrnenmord“ in der Anthologie „Mortus in Colonia – Tod in Köln“. Im Herbst 2010 schien im Emons Verlag ihr Mystery-Thriller „Der Werwolf von Köln“. Myriane Angelowski lebt und arbeitet in Köln. Sie ist Mitglied der „Mörderischen Schwestern“.

Alle Bücher von Myriane Angelowski

Finkenmoor

Finkenmoor

 (12)
Erschienen am 19.10.2012
Blutlinien

Blutlinien

 (7)
Erschienen am 25.06.2013
Der Werwolf von Köln

Der Werwolf von Köln

 (6)
Erschienen am 11.10.2010
Gegen die Zeit

Gegen die Zeit

 (3)
Erschienen am 01.04.2007
Das Haus am Königsforst

Das Haus am Königsforst

 (3)
Erschienen am 24.06.2016
Die dunklen Straßen von Köln

Die dunklen Straßen von Köln

 (2)
Erschienen am 15.03.2018
Tödliches Irrlicht

Tödliches Irrlicht

 (2)
Erschienen am 01.02.2009
Der Werwolf von Köln (emons: mystery)

Der Werwolf von Köln (emons: mystery)

 (0)
Erschienen am 15.11.2013

Neue Rezensionen zu Myriane Angelowski

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Rezension zu "Die dunklen Straßen von Köln" von Myriane Angelowski

gelungener Krimi mit einer gehörigen Portion Lokalkolorit
Flaventusvor 2 Monaten

Ich hätte sicherlich auch so meine liebe Mühe gehabt, zu diesem Krimi einen geeigneten Klappentext zu schreiben, ohne den Inhalt zu spoilern. Und so mache ich dem Verlag keinen Vorwurf, dass der Klappentext kaum auf das vorzubereiten vermag, was ihn bei diesem Krimi erwartet.

Viel

Das liegt sicherlich an der doch in meinen Augen für einen Kriminalroman doch recht hohen Komplexität der Erzählung. Natürlich ist mir klar, dass sich Autoren bei der hohen Anzahl an jährlich erscheinenden Kriminalromanen immer wieder etwas neues einfallen lassen müssen, aber im Falle von “Die dunklen Strassen von Köln” frage ich mich, ob hier nicht ein bisschen zu dick aufgetragen wurde.

Es gibt in diesem Buch relativ viele Charaktere und Schauplätze, die am Ende dann aber doch irgendwie zueinanderfinden, auch wenn gerade zu Beginn die einzelnen Erzählstränge wenig miteinander gemein haben.

Charaktere

Auch wenn die Handlungsweise der Protagonistin manchmal den Leser den Kopf schütteln lässt, vermag Angelowski ein sehr bedrückendes Bild von den Menschen zu zeichnen, die am Rande der Gesellschaft leben. Vor allem diejenigen, die jeden Cent zwei Mal umdrehen müssen, werden in diesem Roman sehr eindringlich beschrieben und erhalten sehr viel Raum.

Ebenso wie andere Figuren mitsamt ihrem Leben sehr viel Platz finden und die eigentlichen Ermittlungen zu den Mordfällen manchmal in den Schatten stellen. Mir persönlich hat es gefallen, dass derart viel persönliche Facetten aus dem Leben der Figuren in diesen Roman eingeflossen sind.

Köln

Ein Köln-Krimi spielt natürlich in Köln und Umgebung. Dabei streunt die Autorin durch das gesamte Stadtgebiet und zeigt nicht nur stadtbekannte Orte, sondern scheut auch nicht davor, Kölns ewige Baustellen dem Leser vor Augen zu führen. Wie zum Beispiel die chronische Überlastung der Straßen und dass der öffentliche Nahverkehr oftmals dennoch keine Alternative ist.

Hin und wieder nimmt sich die Autorin allerdings ein paar Freiheiten heraus und ändert Örtlichkeiten oder Geschäfte, wenn es der Geschichte zugute kommt. Als Kölner ist mir das natürlich aufgefallen, wirklich gestört hat es nicht.

Fazit

Ein durchaus gelungener Krimi mit einer gehörigen Portion Lokalkolorit, der aber dennoch für Nicht-Kölner lesenswert ist, auch wenn auf manche örtliche Besonderheit nicht weiter eingegangen wird, sondern einfach als bekannt vorausgesetzt wird. Das wird das Verständnis eher nicht beeinträchtigen. Sehr wohl aber vielleicht die Komplexität der Geschichte. Wer einfach nur einen seichten Abendkrimi sucht, sollte nicht nur deswegen Abstand nehmen, sondern auch wegen teilweise bedrückenden Atmosphäre, die entsteht, wenn man in das Leben der “Vergessenen der Gesellschaft” blickt.

Wer sich davor nicht scheut, der wird mit diesem außergewöhnlichen Krimi sicherlich nichts verkehrt machen.


Diese Rezension fndet sich auch auf meinem Bücherblog.

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Rezension zu "Die dunklen Straßen von Köln" von Myriane Angelowski

Das Leben am Rand der Gesellschaft....
abuelitavor 9 Monaten

Wie keine andere versteht es Myriane Angelowski  die Misstände in unserer Gesellschaft eindringlich aber auch einfühlsam darzustellen. Bei fast jedem ihrer Krimis hatte ich nach dem Lesen noch lange daran zu knabbern und über vieles nachzudenken.


Ohne grosse Töne zu spucken oder gar reisserisch zu werden, beschreibt sie in eher leisen Tönen das Leben am Rande der Gesellschaft – von vielen Personen, die anfangs so gar nicht zueinander gehören, zu denen untereinander keine Verbindung zu bestehen scheint. Erst nach und nach offenbar sich hier Linien und Querverbindungen, mit denen man anfangs sicher nicht gerechnet hat.

Bis ich den Prolog verstanden habe, dauerte es tatsächlich bis zum Ende des Buches, das nur nebenbei. 

Bei den Todesfällen, in denen Lou und Maline ermitteln, war mir erst völlig unklar, wer hier nun wohl der Täter sein sollte. Ein Satz so ganz nebenbei brachte mich dann auf eine Spur, und ich war fest davon überzeugt: nur so und nicht anders kann es gewesen sein. Weit gefehlt! Und mit dem „richtigen“ Täter hätte ich nie im Leben gerechnet. Auch mit diesem Motiv nicht, aber wie sagte Maline so schön „Mord entzieht sich oft jeder Logik.“

Die Situation, in der sich die junge Mutter Romy mit ihrem kleinen Sohn befindet, ist sehr anschaulich beschrieben; die Verzweiflung der jungen Frau fast greifbar. Und immer wieder das sich –zusammen-reißen um des Kindes willen. Dass sie sich mit dem Diebstahl eines Kleinbus in eine gefährliche Lage bringt, ist auch erst gegen Ende des Buches abzusehen; zuvor erfährt der Leser von ihren Kämpfen ums nackte Überleben. Genau wie bei einigen anderen Personen, die einfach nur leben wollen...und doch täglich kämpfen müssen, um über die Runden zu kommen. 

Wie gesagt, erst so nach und nach zeigen sich die Verzweigungen der vielen verschiedenen Personen. Und das ist so gut geschrieben, so dicht gewebt, dass ich das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen konnte. Auch, dass letztendlich noch als eher Überraschung noch ein weiteres Verbrechen bzw. ein versuchtes dazu kamen, war nicht vorauszusehen.

Ein wieder sehr gutes Buch der Autorin, das ich uneingeschränkt empfehlen kann. 

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Rezension zu "Das Haus am Königsforst" von Myriane Angelowski

Das Haus am Königsforst
abuelitavor einem Jahr

Der Mord an einer Musiklehrerin führt Lou Vanheyden und Maline Brass zu einer Familie, die abgeschottet am Rande des Königsforsts lebt. Sohn Levi war Schüler der Toten. Doch während das Verbrechen schnell aufklärt ist, unterschätzen Vanheyden und Brass die explosive Situation innerhalb der Familie: Levi und seine Schwester hüten ein Geheimnis von enormer Brisanz. Und sie sind dabei, einen Plan zu schmieden, der katastrophale Folgen haben wird...

Mit verschiedenen Handlungssträngen schafft die Autorin es wieder, große Spannung zu erzeugen. Die teilweise überraschenden Wendungen sorgen dafür, dass ich immer weiter und weiter gelesen habe…

All diese Fäden dann auch gekonnt und folgerichtig zusammen zu führen- das zeigt vom Können der Autorin !

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