Myriane Angelowski Blutlinien

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Inhaltsangabe zu „Blutlinien“ von Myriane Angelowski

Eine Frau wird in der Nähe des Rheins tot aufgefunden, am Tatort können kaum Spuren gesichert werden. Lou Vanheyden und Maline Brass nehmen die Ermittlung auf, können aber nicht verhindern, dass weitere Morde geschehen, die dieselbe Handschrift tragen. Als schließliche eine junge Frau verschwindet, kommen die Kommissatinnen dem Täter auf die Spur - doch auch er kommt ihnen nah. Lebensgefährlich nah.

Köln Krimi mit sehr aktuellen Thema.

— RitaLeseviel
RitaLeseviel

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    Blutlinien
    RitaLeseviel

    RitaLeseviel

    20. May 2014 um 17:36

    „Anderen Menschen hatte sie hundertfach geholfen, ungezählte Male lebensrettende Maßnahmen eingeleitet. Sie selbst kam nicht in den Genuss solcher Unterstützung.“ Dr. Karina Marcks wird tot in der Nähe des Rheins aufgefunden. Die Spurensicherung kann kaum verwertbares Material finden, welche das Ermittlerteam Lou Vanheyden und Maline Brass weiterbringt. Mord im Affekt? Beziehungstat? Rache? Eine weitere weibliche Leiche taucht auf, mit dem gleichen Verletzungsschema. Kommen Sie dem Täter näher? Oder vielleicht zu nah? Wenn die Sonne über Köln aufgeht, dann bietet sich dem Betrachter das Bild, welches sich auf dem Buchcover befindet. Das orangerot angeleuchtete, wellenartige Dach des Museum Ludwig im Vordergrund und dahinter der Dom. Ein sehr friedliches Bild, das zum Titel „Blutlinien“ nicht recht passen möchte.  Eine Tochter, die sich gegen den Feminismus stellt. Die Kollegin und Freundin als Untermieterin und eine Mutter auf dem Jakobsweg. Lou Vanheydens Leben scheint niemals still zu stehen. Hinzu kommen die nicht einfachen Ermittlungen im neuen Fall. Ein unbekannter scheint es auf Frauen abgesehen zu haben, mit denen er nicht zimperlich umgeht. Lou und Maline versuchen die Gemeinsamkeiten der Morde zu verknüpfen und geraten dabei selber ins Visier. Seiner Linie treu bleiben, diesen Satz könnte man als roten Faden von Myriane Angelowskis Krimi sehen. Ob im positiven oder negativen Sinn sei dahin gestellt. Der Täter glaubt sich im Recht, denn er verfolgt Linien. Geoglyphen. „ … es geht um die Personen, die auf diesen Linien gehen. … Trampeln auf Pfaden, die nicht für sie angelegt wurden, … .“ Der Mörder erkennt diese Linien und versucht die Ordnung, seine Ordnung wieder herzustellen. Andererseits versucht Lou ihre Überzeugungen und Werte auf ihre Tochter zu projizieren, eckt dabei jedoch bei derselben an und fühlt sich hilflos und verraten. Ein guter Krimi sollte wie ein Katz-und-Maus-Spiel sein. Mal ist der eine, mal der andere vorne. Auf keinen Fall sollte die Maus zu schnell aufgeben oder die Katze die Lust verlieren. Myriane Angelowski beherrscht das Spiel und lässt beiden Parteien ausreichend Zeit sich entsprechend in Szene zu setzen. Dem Täter auf die Spur zu kommen ist machbar, wird jedoch nicht jedem Leser gelingen. Denn wieder schafft es die Autorin Abscheu und Verständnis für den Mörder beim Leser zu erzeugen. Wieder stellt sie ihn als das dar, was er ist: Eine für unser Verständnis kranke Persönlichkeit, welche sich hinter der Fassade des freundlichen Obsthändlers, der geduldigen Kindergärtnerin oder des braven Bankers verstecken kann. Wieder bindet sie geschickt die Hintergründe ihrer Hauptdarsteller mit in die Geschichte mit ein. Damit legt sie falsche Fährten und lenkt das Augenmerk des Lesers in eine völlig falsche Richtung.­­ Eingelullt reagiert dieser genauso langsam und falsch, wie eine der Hauptdarstellerinnen, die dabei in eine lebensgefährliche Situation gerät. Fazit: Einen Krimi von Myriane Angelowski zu lesen, kann in meinen Augen niemals ein Fehler sein. Sie schreibt klar und auf den Punkt, weiß den Spannungsbogen zu halten, ohne dabei das Menschliche der Darsteller aus den Augen zu verlieren, und verarbeitet in ihren Geschichten aktuelle Themen. Geschichten aus dem Leben, die so passieren können oder bereits passiert sind. Leseempfehlung? Ja! Für wen? In diesem Fall sicherlich für ortskundige und Kölner, in jedem Fall für begeisterte Krimileser.

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  • Kleiner, aber feiner Köln-Krimi

    Blutlinien
    woschwen

    woschwen

    30. October 2013 um 20:07

    Die Autorin begeistert durch ihren Schreibstil, leicht geschrieben und flüssig zu lesen. Interessant fand ich auch den Perspektiven-Wechsel der Charaktere, der den Spaß beim Lesen nur noch erhöhte.  Die Schauplätze in Nippes, Niehl und Kalk sind alle original-getreu wiedergegeben, was für mich persönlich den Reiz noch erhöhte.
    4 von 5 Punkten

  • Ein wirklich gelungener Krimi

    Blutlinien
    Bibilotta

    Bibilotta

    24. July 2013 um 15:37

    Es fällt mir schwer, jetzt nicht zuviel von diesem Krimi zu verraten … drum fasse ich mich auch recht kurz, denn ich will ja niemandem die Lesefreude verderben. Myriane Angelowski lässt den Leser  aus verschiedenen Sichten den Krimi erleben. Aus der Sicht des Ermittlerteams, der Opfer aber auch aus der Sicht des Täters. Und das macht das Ganze so richtig interessant und spannend. Für mich war es noch sehr aufregend, da alles in Köln spielt. Gut ich kenne zwar nicht alle Plätze und Orte in Köln, die im Krimi eine Rolle spielen, doch das ein oder andere ist mir inzwischen gut bekannt (nach fast einem Jahr in Köln, darf es das ja auch). Schnell wird in dem Krimi auch klar, dass es der Mörder auf eine ganz bestimmte Gruppe in der Gesellschaft abgesehen hat, doch welche das ist, das müsst ihr schon selber rausfinden. Spannend ist es bis zur letzten Seite und man wurde von Myriane Angelowski auch ganz schön an der Nase herumgeführt, wie ich finde. Doch genau das gefällt mir ja so … es gibt nichts schlimmeres, wie wenn schon sehr bald ersichtlich ist, wer der Mörder ist. Doch das ist in diesem Krimi ja nicht der Fall … und somit kommt es am Schluss anders als man dachte. Ich habe mich in ihren Schreibstil sehr schnell eingelesen und finde, dass er sehr flüssig und spannend gehalten ist. Auch die Szenen- bwz. Sichtwechsel hat sie perfekt gemeistert und dem Krimi somit noch eine gewisse Würze gegeben. Durch den Krimi *Blutlinien* bin ich neugierig auf das ein oder andere Werk von Myriane Angelowski und freue mich auch schon darauf. BEWERTUNG: An dieser Stelle gebe ich sehr gerne 4 von 5 Schmetterlingen für diesen Köln-Krimi. Neugierig gemacht durch die Lesung schon … und meinem tollen Erlebnis vor Ort (könnt ihr gerne HIER nochmal nachlesen) hat es mir sehr viel Freude bereitet diesen Krimi zu lesen. Ich kann ihn den Krimi-Fans nur ans Herz legen und hoffe, dass ihr daran auch so viel Gefallen findet wie ich auch

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  • Ein feiner, kleiner Krimi

    Blutlinien
    kira35

    kira35

    27. June 2013 um 18:25

    In der Nähe des Rheins wird eine Frau tot aufgefunden. Lou Vanheyden und Maline Brass nehmen die Ermittlungen auf. Es geschehen weitere Morde, die dieselbe Handschrift tragen. Nachdem eine junge Frau verschwunden ist, kommen die Ermittlerinnen dem Täter auf die Spur - aber auch er kommt ihnen lebensgefährlich nah. Über die Autorin: Myriane Angelowski, geboren 1963 in Köln. Nach einem Jahr in Israel folgte ein Studium der Sozialarbeit und nach mehreren Jahren Arbeit als Referentin für Gewaltfragen 2001 die Aufnahme einer selbstständigen Tätigkeit als Coach. Sie lebt und arbeitet in Köln. www.angelowski.de Meinung / Fazit: "Blutlinien" ist das erste Buch, welches ich von der Autorin gelesen habe. Es ist ein Köln Krimi. Aber auch Leser, die sich in Köln nicht auskennen, finden sich durchaus zurecht. Da der Leser gleich zu Beginn mit dem ersten Mord konfrontiert wird, gelingt es der Autorin, den Spannungsbogen aufzubauen, der sich dann konstant durch das Buch zieht. In einem flüssigen Schreibstil erhält der Leser Einblick in das Privat- und Arbeitsleben der Ermittlerinnen, die auch von dem täglichen Allerlei nicht verschont bleiben. Die Ermittlungsarbeiten sind, auch für den Laien, nachvollziehbar beschrieben. Sie lassen die Neugier auf die Ergreifung des Täters, seine Identität und seine Beweggründe (er tötet nur Menschen, die in einer gleichgeschlechtlichen Verbindung leben) zu den Morden, steigen. Mich hat dieser Köln Krimi gut unterhalten, ein feiner, kleiner Krimi für zwischendurch.

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