Der gelbe Vogel

von Myron Levoy 
3,9 Sterne bei252 Bewertungen
Der gelbe Vogel
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Positiv (167):
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Ein sehr schönes und tiefgründiges Buch

Kritisch (22):
S

Fesselnd und gleichzeitig traurig

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Inhaltsangabe zu "Der gelbe Vogel"

Naomi, ein 12-jähriges jüdisches Mädchen, ist mit seiner Mutter aus Frankreich nach New York geflohen; den Vater haben die Deutschen getötet. Dieses Erlebnis hat Naomi tief verstört. Nun wird Alan gebeten sich ein wenig um sie zu kümmern. Der sportbegeisterte Junge übernimmt nur widerwillig die Aufgabe. Aber allmählich gelingt es ihm Zugang zu Naomi zu finden ihr Schweigen zu lösen und eine Beziehung zu ihr aufzubauen. Doch dieser Heilungsprozess wird durch ein schwerwiegendes Ereignis in Frage gestellt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783423078429
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:192 Seiten
Verlag:dtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum:01.04.1984

Rezensionen und Bewertungen

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    Northlightvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Ein wunderbarerer, kurzer Roman über Freundschaft! Es war sehr berührend!
    Eine kurze, tiefe Geschichte über Freundschaft

    Dieses Buch setzt sich (etwas kindgerechter) mit Traumata/dem 2. Weltkrieg auseinander, aber erzählt auch eine kleine Geschichte über Freundschaft.  Es ist trotz der Ernsthaftigkeit der Thematik weder verharmlosend noch zu hart für Jugendliche bzw. Kinder.

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    orangenmaedchens avatar
    orangenmaedchenvor 5 Jahren
    Rezension zu "Der gelbe Vogel" von Myron Levoy

    Inhalt:

    Während des zweiten Weltkrieges muss die zwölfjährige Naomi gemeinsam mit ihrer Mutter von Frankreich aus in die USA fliehen. In New York angekommen finden die beiden zwar sofort Unterschlupf bei einer befreundeten Familie, Naomi ist jedoch schwer traumatisiert, denn ihr Vater wurde vor ihren Augen von den Nazis erschlagen. Alan, der mit seinen Eltern im selben Haus lebt wie Naomi, wird von ihnen gebeten, sich ein wenig um das Mädchen zu kümmern. Er ist zunächst alles andere als begeistert, denn eigentlich sind Mädchen ja doof und was wird dann aus den täglichen Treffen mit seinen Freunden? Trotz anfänglicher Zweifel versucht Alan, einen Zugang zu der verstörten Naomi zu finden und mit seiner humorvollen und besonderen Art schafft er es Schritt für Schritt, Naomi ins Leben zurückzuholen. Nach einem erneuten Schockerlebnis wird die Freundschaft der beiden jedoch auf eine harte Probe gestellt…

    Meinung:

    Die Geschichte ist sehr gut und lebendig geschrieben, man fühlt sich als Leser häufig so, als würde man sich selber an den Schauplätzen des Geschehens befinden und vor allem kann man die ganze Zeit über mit Naomi mitfühlen.

    Einmal mehr wird verdeutlicht, welche verheerenden Folgen die Geschehnisse des zweiten Weltkrieges für die Betroffenen hatten und das die Seele niemals vergisst.

    Trotz der größtenteils traurigen und bedrückenden Stimmung im Buch gibt es aber auch kleine Lichtblicke, die Hoffnung machen, das nach schwierigen Zeiten irgendwann auch wieder die Sonne scheinen wird.

    Fazit:

    Insgesamt eine sehr bewegende Geschichte, die ich jedem nur ans Herz legen kann.

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    Sommerregens avatar
    Sommerregenvor 5 Jahren
    Spannender Jugendroman!!

    Darum geht es:

    Seit die 12-jährige, jüdische Naomi Kirschenbaum beobachtet hat, wie ihr Vater von den Nazis erschlagen wurde, ist sie traumatisiert. Nachdem sie mit ihrer Mutter nach New York geflüchtet ist, soll der ebenfalls jüdische Alan sich um Naomi kümmern, und versuchen Zugang zu ihr zu finden, und allmählich gelingt es ihm.

    Doch dann geschieht etwas, dass alles wieder verändern kann...

     

    Fazit:

    Ein wirklich tolles Buch, dass man gelesen haben sollte! Es ist traurig und regt zum Nachdenken an, und es ist wirklich sehr spannend geschrieben- top!!!

    Kommentare: 1
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    Thrillerverschlingers avatar
    Thrillerverschlingervor 5 Jahren
    Heilen Seelen je?

    Hallo ihr Lieben,

    der Krieg hat nicht nur die Welt zerstört, Leben ausgelöscht und andere verstümmelt - nein - er hat vor allem eins - die Seelen der menschen verändert...

    Naomi ist ein Kind, als ihr Vater von Nazis erschlagen wird - sie steht daneben. Durch dieses Ereigniss verliert sie jegliches Vertrauen, bis ein Junge versucht ihr zu helfen und sich rührend um sie kümmert. Alan gerät hierbei in einen inneren Konflikt - einerseits will er Naomi helfen, anderseits sollen seine Freunde nichts mitbekommen.

    Schafft er es trotzdem Naomi zu helfen?

    Ein rührendes Buch, dass einen durch Mark und Bein geht...

    Viele Grüße,
    Simone

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    MTKs avatar
    MTKvor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Leicht zu lesende Jugendliteratur was auch mit den Folgen des Nazi Regimes zu tun hat.
    leicht zu lesen

    Ein gutes Buch, hat auch mit den Folgen des Naziregimes zu tun. 

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren
    Rezension zu "Der gelbe Vogel" von Myron Levoy

    Inhalt:

    Nachdem Naomi mit ansehen musste, wie ihr Vater von Nazis erschlagen wurde, zieht sie mit ihrer Mutter nach New York. Sie spricht nicht und reißt andauernd Papier in Fetzen. Der zwölfjährige Alan wohnt im selben Haus und wird gebeten, sich mit Naomi anzufreunden, um sie ins normale Leben zurückzuholen. Die erste Annährung geschieht über Bauchrednerpuppen und schließlich fasst Naomi auch Vertrauen zu Alan selbst. Gleichzeitig hat Alan Probleme mit der Pubertät, ist hin und her gerissen zwischen freundschaftlichen Gefühlen für Naomi und dem, was andere von ihm halten können. Er gerät in Streit mit seinem besten Freund und dann wird auch noch Naomi brutal mit der Vergangenheit konfrontiert...

    Meine Meinung:

    Ich sollte dieses Buch im Rahmen eines Seminars zum Thema Lesesozialisation lesen. Es wurde mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet und wird wohl recht häufig im Unterricht verwendet. In dieser Hinsicht gefällt mir besonders die Vielschichtigkeit des Romans:

    Im Vordergrund stehen der Zweite Weltkrieg, die Verbrechen der Nazis an Juden und die gravierenden Folgen für die Opfer. Es behandelt die Themen Angst und Traumata einfühlsam und zeigt, wie wichtig vor allem nichtärztliche Hilfe von außen ist. Gleichzeitig thematisiert das Buch die Schwierigkeiten und inneren Konflikte, die die Pubertät mit sich bringt und die Folgen menschlicher Grausamkeit. Es zeigt auch, was unbedachte Äußerungen von Kindern anrichten können, was ich bei Jugendbüchern besonders wichtig finde.

    Mir gefällt, wie es dem Autor auf knapp 190 Seiten gelungen ist, so viele wichtige Aspekte zu verbinden und altersgerecht zu gestalten. Ich glaube, dass dieses Buch keinen kalt lassen kann. Jugendliche können sich, denke ich, an vielen Stellen in dem Buch erkennen, vor allem in Bereichen Jungs-Mädchen-Kontakte und Mobbing bzw. Gewalt, was die Selbstreflexion fördert. Aber auch an Erwachsene geht der Appell: Wer hat nicht schon schlecht über andere gedacht und vorschnell geurteilt, ohne Hintergründe zu kennen? Gibt es jemanden in meinem Umfeld, der meine Hilfe braucht?

    Thematisch halte ich das Buch für sehr gut geeignet für die Schule. Mir persönlich haben aber zwei Dinge gestört: Zum Einen die Dialoge zwischen den Erwachsenen und Alan und seinen Eltern bzw. der Lehrerin. Dass sie konstruiert auf mich wirken, wäre das falsche Wort, sie wirken im Gegenteil auffällig so, als sollten sie familiär klingen, doch das ließ sie in meinen Ohren sehr fremd wirken. Vielleicht ist dieser Umstand der Entstehungszeit des Buches geschuldet, oder auch der Übersetzung. Gleichzeitig könnte man diesen Aspekt natürlich auch als beabsichtigte Anspielung auf verschiedene Herkünfte und Sprachgewohnheiten verstehen, die dem Leser gesellschaftliche oder generationenbedingte Unterschiede verdeutlichen sollen, und zeigen, dass wir dennoch alle gleich sind.

    Zum Anderen, und das ist die schwerwiegendere Kritik, war ich erschrocken darüber, welche Aufgaben Alan teilweise aufgebürdet werden, weil Naomis Arzt dies oder jenes für wichtig hält. Natürlich muss man Kindern manchmal einen Schubs in die richtige Richtung geben und ich halte es auch für richtig, Kindern soziale Aufgaben aufzutragen. Aber hier werdem dem Zwölfjährigen teilweise zu schwere Aufgaben zugemutet, erkennbar an der Niedergeschlagenheit und Verstörtheit, mit der er auf Erfolgslosigkeit und Rückschläge reagiert. Das dramatische Ende des Buches schlägt ebenfalls in diese Kerbe und man könnte zu dem Schluss kommen, dass ohnehin alles egal sei und man im Endeffekt nichts ändern könne.

    Auch über die Titel lässt sich streiten. Nachdem ich den deutschen Titel in einer kleinen Szene gegen Ende des Buches wiedererkannt habe, habe ich mich gefragt, warum das Buch danach benannt wurde und bin zu keinem Schluss gekommen. Es ist nämlich ein gelbes Modellflugzeug, das Naomi "Gelber Vogel" nennt. Kurz kam mir der Gedanke, es hätte vielleicht mit dem gelben Judenstern und der gewünschten Freiheit, symbolisiert durch den Vogel, zu tun. Falls das so ist, ist das aber wohl eine Idee des Übersetzers, denn der Originaltitel lautet ja so schlicht und einfach "Alan and Naomi" (was ich noch nichtssagender finde). Aber ein Buch steht und fällt ja nicht mit dem Titel, also seis drum.

    Ich vergebe 4 von 5 Sterne für dieses Buch. Ich halte es mit entsprechenden weiterführenden Aufgaben für ein als Klassenlektüre geeignetes Buch, würde es aber eher in höheren Klassenstufen lesen.

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    Angelina_Fees avatar
    Angelina_Feevor 6 Jahren
    Rezension zu "Der gelbe Vogel" von Myron Levoy

    Ich habe das Buch in der Schule gelesen und war zuerst uninterressiert daran..! Es wird erst im Mittelteil interressanter wenn das Mädchen lebendiger wird. Das Ende ist sehr traurig und ich muss trotzdem sagen: "Ich bin froh, dass wir es gelesen haben" !

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    KILLERBOOKs avatar
    KILLERBOOKvor 6 Jahren
    Rezension zu "Der gelbe Vogel" von Myron Levoy

    In dem Buch der gelbe Vogel von Myron Levoy geht es um einen Jungen Namens Alan Silverman, der für sein Leben gern Baseball spielt und Flugzeuge fliegen lässt. Einestages wird er von der Nachbarin gebeten sich um ein Mädchen Namens Naomi zu kümmern die total verstört ist. Bald findet er Zugang zu ihr und sie werden gute Freunde, bis ein Schlimmes Ereignis das Geschehen wieder in Naomi hochkommen lässt...

    Ich finde das ist ein sehr schönes Buch♥. Die Autorin hat es wirklich sehr gut geschrieben und erweckt wirklich Gefühle beim Lesen. Trotz allem ein sehr trauriges Buch.
    Wenn man sehr emotional veranlagt ist, kann es sein, dass man ein oder zwei tränen verliert. Mir gefällt es persönlich sehr gut♥♥♥

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    ballerinchens avatar
    ballerinchenvor 7 Jahren
    Rezension zu "Der gelbe Vogel" von Myron Levoy

    "Naomi lebt jetzt mit ihrer Mutter in den USA. Sie steht unter einem Schock, seit sie mit ansehen musste, wie ihr Vater von den Nazis erschlagen wurde. Als Alan, ein Junge aus ihrem Haus, von deinen Eltern gebeten wird sich um sie zu kümmern, übernimmt er diese Aufgabe zunächst nur widerwillig. Allmählich gelingt es ihm jedoch, Zugang zu Naomi zu finden. Doch ein schwerwiegendes Ereignis stellt alles wieder in Frage..."

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    Rhiannon83s avatar
    Rhiannon83vor 8 Jahren
    Rezension zu "Der gelbe Vogel" von Myron Levoy

    „so traurig“

    Ich habe das Buch in der 7. Klasse gelesen und weiß noch immer worum es geht.
    Und ich denke das allein spricht schon für ein Buch ... ansonsten kann ich das Buch nur empfehlen, es ist schön erzählt und sehr gut geschrieben.
    Man fiebert mit Alan ob er es schafft Naomi aus ihrer eigenen Welt zu reißen und man weint am Ende.

    DIeses Buch schildert ziemlich anschaulich wie es Naomi und ihrer Mutter in Frankreich ergangen ist und man möchte Naomi einfach nur in den Arm nehmen.

    Ich werde dieses Buch aufbewahren und meinem Sohn zu lesen geben, wenn er es möchte.

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