Myrthe van der Meer Tiefdruckgebiet

(3)

Lovelybooks Bewertung

  • 4 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 2 Rezensionen
(0)
(1)
(2)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Tiefdruckgebiet“ von Myrthe van der Meer

Für die Leser von Heide Fuhljahn (Kalt erwischt) und Sarah Kuttner (Mängelexemplar)
Myrthe führt ein perfektes Leben: Sie ist jung, gut aussehend, liebt ihren Job und führt eine glückliche Beziehung. Dass sie fast täglich an den Tod denkt, tut sie als unbedeutende Marotte ab – bis zu dem Tag, an dem alles über ihr zusammenbricht und sie sich in der geschlossenen Abteilung einer psychiatrischen Klinik wiederfindet. Frei von Pathos und doch bewegend und mit überraschend viel Humor holt Myrthe van der Meer das Thema Depression aus der Tabuzone: Sie beschreibt, wie sie sich allmählich in der Welt der Therapeuten, Pillen und Mitpatienten zurechtfindet, was sie in der Klinik über sich selbst erfährt und wie sie nach fünf Monaten hinter fast immer verschlossenen Türen den Schritt zurück ins Leben wagt ... Ein mitreißendes, ehrliches und aufklärendes Buch zu einer Krankheit, über die noch immer viel zu oft geschwiegen wird.

Trotz des schwierigen und dunklen Themas liest sich das Buch doch sehr gut und flüssig. Es hat mich auf jeden Fall gut unterhalten.

— Tallianna

Der Untertitel passt nicht. Myrthe v/d Meer beschreibt die dunklen Seiten der Krankheit schonungslos. Pausen beim Lesen sind wichtig!

— Regenblumen

Stöbern in Biografie

Ich mag mich irren

Ein Leben mit Geheimagenten, der Weltpolizei und Außerirdischen. Definitiv lesenswert und hochinteressant!

Kunterbuntegrunewelt

Der Lukas Rieger Code

Ein spannender Einblick, zauberhaft gestaltet, mit allerdings übertriebener Sprache.

ErikHuyoff

Ein deutsches Mädchen

Haut dieses Buch jedem Rassisten um die Ohren!

Faltine

Nachtlichter

Beeindruckendes Kämpfen aus dem Sumpf der Sucht (Drogen) gepaart mit erstaunlicher Natur-Beschreibung

Engelmel

Heute hat die Welt Geburtstag

Der gebürtige Ostberliner war u. a. Keyboarder der Bands Feeling B und Magdalene Keibel Combo. Seit 1994 ist er bei Rammstein.

HEIDIZ

Das Verbrechen

Ein unglaublich gut recherchiertes Buch, das anhand der Mordserie an den Osage Indianern wieder einmal zeigt wie sehr Geld die Welt regiert.

Betsy

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Ein schwieriges Thema, das immer noch totgeschwiegen wird

    Tiefdruckgebiet

    Tallianna

    02. August 2017 um 21:32

    Myrthe führt ein perfektes Leben: Sie ist jung, gut aussehend, liebt ihren Job und führt eine glückliche Beziehung. Dass sie fast täglich an den Tod denkt, tut sie als unbedeutende Marotte ab – bis zu dem Tag, an dem alles über ihr zusammenbricht und sie sich in der geschlossenen Abteilung einer psychiatrischen Klinik wiederfindet. Frei von Pathos und doch bewegend und mit überraschend viel Humor holt Myrthe van der Meer das Thema Depression aus der Tabuzone: Sie beschreibt, wie sie sich allmählich in der Welt der Therapeuten, Pillen und Mitpatienten zurechtfindet, was sie in der Klinik über sich selbst erfährt und wie sie nach fünf Monaten hinter fast immer verschlossenen Türen den Schritt zurück ins Leben wagt ... Ein mitreißendes, ehrliches und aufklärendes Buch zu einer Krankheit, über die noch immer viel zu oft geschwiegen wird. (Klappentext)Der nachfolgende Text kann Spoiler enthalten.Ich habe jetzt eine Weile überlegt, ob ich dieses Buch rezensieren möchte oder nicht. Da es sich nicht um ein Rezensionsexemplar handelt, kann ich mir das ja aussuchen.Vorweg möchte ich betonen, dass es sich bei dem Buch um keine Anleitung zum Umgang mit Depressionen handelt. Der Inhalt wird einem Betroffenen vermutlich nicht helfen, seine inneren Dämonen besser zu bekämpfen. Zumindest bei mir war das so. Es soll wohl ein Tatsachenbericht sein.Und hier kommen wir zu dem ersten Punkt, der mir aufgefallen ist und mich ein wenig unruhig macht. Denn ich bin mir nicht sicher, ob die Beschreibung ihres Leidens wirklich so den Tatsachen entspricht, oder ob sie die Ursachen für ihre Depression nicht auch verfremdet hat. Somit ist das Buch für mich kein Tatsachenbericht mehr, er ist Fiktion. Ich finde das ein wenig irreführend und das enttäuscht mich. Warum ich so fühle? Im Buch hat sie zwei Brüder und eine Schwester, im Dankeswort erwähnt sie nur zwei Schwestern. Außerdem lobt man seine Eltern dort nicht in den Himmel, wenn sie im Buch Teil des Problems waren.Verfremdung macht bei diesem Thema durchaus Sinn, schließlich möchte keiner, dass so intime Dinge über ihn Preis gegeben werden. Aber dann sollte das Buch auch nicht als Tatsachenbericht angepriesen werden.Über den Inhalt zu urteilen ist schwer. Jemand, der mit Depression und Psychiatrien noch nie etwas zu tun gehabt hat, kann sich vermutlich nicht vorstellen, wie das ist. Dieses Buch bietet einen Einblick, der sehr subjektiv ist. An einigen Stellen musste ich allerdings der Autorin zustimmen, wie z. B. wenn es um die vermeintliche „Entscheidungsfreiheit“ des Patienten geht. So etwas existiert nämlich nicht. Entscheidet man sich gegen ein Medikament oder eine Behandlung, wird man gleich als „hoffnungsloser Fall“ abgestempelt und bekommt im schlimmsten Fall überhaupt keine Hilfe mehr. Hier spreche ich aus persönlicher Erfahrung.Trotzdem hat mich das Buch gut unterhalten und war im Nu ausgelesen. Teilweise schwingt auch ein feiner Humor mit, der vermutlich doch ziemlich schwarz ist, aber es ist einer der vielen Wege um mit seiner Depression um zugehen.Trotz des schwierigen und dunklen Themas liest sich das Buch doch sehr gut und flüssig. Es hat mich auf jeden Fall gut unterhalten.

    Mehr
  • Tiefdruckgebiet

    Tiefdruckgebiet

    Kleine8310

    23. November 2015 um 23:59

    "Tiefdruckgebiet -Wie ich meine Depression in den Griff bekam" ist ein Buch der Autorin Myrthe van der Meer. In diesem Buch schildert die Autorin ihre eigenen Erfahrungen im Umgang mit Depressionen und besonders berichtet sie über den stationären Aufenthalt in einer Klinik.    Nach einem Zusammenbruch wird Myrthe in eine geschlossene Station einer psychiatrischen Klinik eingeliefert. Was sie zunächst als Marotten, oder unbedeutend abgetan hat, stellt sich als gewichtiger heraus als sie ahnte, denn Myrthe hat eine Depression.    Langsam gewöhnt sich die Protagonistin an den stationären Klinikalltag und als Leser bekommt man einen Einblick in die Gefühle der Patienten, in die Therapien, und vorallem in die Gedanken von Myrthe. Über die Therapiestunden erfährt man nach und nach auch von den Ursachen, die womöglich zu ihrer Depression geführt haben könnten.    Der Schreibstil des Buches ist angenehm zu lesen. Man erfährt als Leser vieles wissenswerte über Depressionen, mit der Begrenzung, dass vieles halt aus der Sicht der Patientin sehr subjektiv geschildert ist. Ich hätte mir an manchen Stellen mehr Tiefgang gewünscht, vorallem mehr Einblick in die Gedankenwelt der Protagonistin. Im Vordergrund steht hier definitiv der Alltag auf Station und wie sich Myrthe dort langsam zurecht findet und lernt die Depression anzunehmen und Verhaltensweisen zu erlernen, um sie zu verbessern.    "Tiefdruckgebiet" ist ein interessantes, persönliches Buch, was mir in manchen Punkten ein bisschen zu subjektiv war und dadurch auf mich manchmal etwas einseitig wirkte.   

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks