N. G. Koch Eine Letzte Berührung vor der Ersten

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Inhaltsangabe zu „Eine Letzte Berührung vor der Ersten“ von N. G. Koch

Was, wenn das Leben dir plötzlich einen Schubs gibt und du dich in den Armen von jemandem wiederfindest, den du längst vergessen hast? Derzeit wohnt Paige mit ihrem äußerst attraktiven Mitbewohner Adam im Norden Londons. Sie führt ein erfülltes Leben, wäre da nicht ihre Mutter, die ein Faible für Verkupplungsversuche hat und dazu sehr skurrile Männer aufspürt. Im Grunde ist Paige gar nicht auf der Suche nach Mr. Right. Doch dann kommt es zu einer Begegnung, die sie nicht mehr loslässt! Paige setzt alles daran, dieser Person aus dem Weg zu gehen. Bis sie eines Tages einen Anruf erhält, der sie eine Erste und Letzte Berührung erfahren lässt.

Anstrengende Hauptperson. Klischeehafte Handlung, ABER trotzdem hat das Buch etwas! Es war packend, fesselnd und unglaublich gefühlvoll!

— Tiana_Loreen
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  • Rezension zu „Eine letzte Berührung vor der Ersten“ von N.G. Koch

    Eine Letzte Berührung vor der Ersten

    Yvi33

    08. January 2016 um 10:48

    Meine Meinung: Paige begegnet im Laufe ihres Lebens immer wieder ihrem Jugendschwarm Ian, der jedoch immer noch so arrogant und selbstverliebt ist, wie zu Schulzeiten und jeden Abend eine neue Frau abschleppt. Obwohl Paige immer noch Gefühle für ihn hegt, versucht sie sich genau aus diesen Gründen von ihm fernzuhalten. Ihre Mutter versucht sie immer wieder zu verkuppeln. Doch das ist nichts für Paige. Da bleibt sie lieber Single und ist auch glücklich damit. Eines Tages zieht ihr Mitbewohner Adam um und Paige sucht einen neuen Mitbewohner. Doch Lilly, die bei ihr einzieht ist ausgerechnet die Schwester von Ian, was Paige nicht wusste und somit kann sie ihm nur noch schwer aus dem Weg gehen. Aber welche Interessen hegt Ian? Mit Paige und Ian erleben wir eine Achterbahn der Gefühle. Man wird hin und her gerissen. Ian scheint Paige zu mögen, doch dann taucht er immer wieder mit anderen Frauen auf. Auch Paige kann sich ihm nicht vollends entziehen und gibt sich zeitweise ihren Gefühlen hin, wird dann jedoch stinkwütend auf Ian, weil sie nie weiß, woran sie bei ihm ist. Letztendlich reden beide nie wirklich miteinander und jeder hat seine Geheimnisse, was zu großen Komplikationen und Streits führt. Als Leser ist man hin und her gerissen zwischen Hoffnung und Aussichtslosigkeit. Man weiß einfach nicht einzuschätzen, ob die beiden eine Chance haben oder nicht. Dies wird im Laufe der Geschichte dann schon etwas viel und damit leider etwas zuviel des Guten. Weshalb ich einen Punkt in der Bewertung abgezogen habe. Doch dann passiert etwas Schreckliches, was mich als Leser so einige Tränen gekostet hat. Werden die beiden diesen Schicksalsschlag überstehen? Das Buch ist aus Paiges Perspektive geschrieben und so erleben wir ihre Gefühlswelt hautnah. Es ist eine wunderbare Geschichte über Freunde, Familie und Liebe, die sehr lohnenswert ist. Cover: Das Cover finde ich leider überhaupt nicht ansprechend. Ich hätte es wahrscheinlich nie in die Hand genommen und dann wäre mir eine wirklich tolle Geschichte entgangen. Fazit: Eine berührende Liebesgeschichte, die unter die Haut geht und gleichzeitig nervenaufreibend ist. 

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  • Rezension zu "Eine letzte Berührung vor der Ersten"

    Eine Letzte Berührung vor der Ersten

    Tiana_Loreen

    22. October 2015 um 17:53

    Anstrengende Hauptperson. Klischeehafte Handlung, ABER trotzdem hat das Buch etwas! Es war packend, fesselnd und unglaublich gefühlvoll! Ich konnte es nicht aus der Hand legen, es ging schnell von der Hand und auch wenn ich viel zu Bemängeln habe, ist es dennoch sehr lesenswert! Inhalt: Was, wenn das Leben dir plötzlich einen Schubs gibt und du dich in den Armen von jemandem wiederfindest, den du längst vergessen hast? Derzeit wohnt Paige mit ihrem äußerst attraktiven Mitbewohner Adam im Norden Londons. Sie führt ein erfülltes Leben, wäre da nicht ihre Mutter, die ein Faible für Verkupplungsversuche hat und dazu sehr skurrile Männer aufspürt. Im Grunde ist Paige gar nicht auf der Suche nach Mr. Right. Doch dann kommt es zu einer Begegnung, die sie nicht mehr loslässt! Paige setzt alles daran, dieser Person aus dem Weg zu gehen. Bis sie eines Tages einen Anruf erhält, der sie eine Erste und Letzte Berührung erfahren lässt. meine Meinung: Die Autorin schrieb mich an und fragte mich, ob ich nicht Lust hätte, das Buch zu lesen. Den Klappentext fand ich packend, die Leseprobe hatte mich dann gänzlich überzeugt: Gefühlvoll, Gänsehaut bringend und absolut angenehm zu lesen. Jetzt, nach dem Lesen habe ich zwar einige Mängel, aber dennoch, irgendetwas hatte das Buch, das ich es binnen kurzer Zeit ausgelesen habe und nicht vergessen kann. Etwas, das mich einfach nur viel zu oft nervte war unsere liebe Hauptprotagonistin Paige. Paige war...*argh*, anders kann ich es nicht sagen. Sie widersprach sich ständig selbst, sagte, dass andere egoistisch sind, tut aber im selben Moment etwas Egoistisches. Kurz: Paige war echt. Hört sich das jetzt merkwürdig an? Aber wenn wir ehrlich zu uns sind, sind wir denn anders? Wer behauptet von uns, dass er nicht oberflächlich ist und doch würde er auf einer Party keinen Typen ansprechen, der nicht ins „eigene Beuteschema“ passt? Paige sagte laufend, dass sie nicht oberflächlich ist, aber sie beschrieb dafür viel zu oft und zu genau ihren Gegenüber. Am Anfang fand ich das noch extrem nervig und anstrengend, aber das lag daran, dass ich mich an mich selbst erinnert fühlte, denn ich checke die Leute auch immer ab (zwar unbewusst, aber ich tue es) und behaupte doch auch, dass ich nicht oberflächlich bin (okay, früher, denn seit ein paar Monaten bin ich so ehrlich zu mir selbst, als das ich das noch behaupten kann). Paige war nicht immer leicht, aber sie war eben eine Person, die man um jede Ecke antreffen kann. Sie war nicht perfekt, eine Heldin oder handelte immer Richtig, aber sie war echt. Sie war unperfekt und das machte sie authentisch und wirklich. Die Handlung selbst war oft ziemlich klischeehaft und auch wenn ich mich oft fragte, warum ich mir so ein Buch zum x-ten Mal antue, gab es viel zu oft Momente und Szenen, wo ich die Seiten verschlang und nicht mehr aufhören konnte. Das Buch hat einfach etwas. Ich kann das was einfach nicht benennen, aber diese Mischung aus Klischee, imperfekte Charakter und Besonderheit faszinierten und fesselnden mich an das Buch! Die Schreibweise war einfach, flüssig wie auch manchmal stockend. Das Buch ist eben von einer Indieautorin und das liest man auch, aber es ist gut, wie es ist. Bitte glaubt jetzt nicht, dass ich abwertend gegenüber Selfpublisher reden will, denn ich bewundere ihren Mut und liebe viele ihrer Bücher, aber man merkt einen unterschied. Und den liest man auch hier. Das Buch ist eben einfach geschrieben, es wurden manchmal unvorteilhafte Sätze gebildet (zwar richtige Grammatik, aber eben unvorteilhaft), aber es war ebenso unglaublich gefühlvoll formuliert. Viel zu oft hatte ich Gänsehaut, da mich Paige Worte tief trafen. Auch wenn ich wegen Paige viel zu oft mit dem Kopf geschüttelt habe, bei diesen gefühlvollen Momenten war mein Frust ihr gegenüber vollständig verflogen. Einen letzten Wehmutstropfen habe ich noch: Das Ende. Es ist geschlossen. Es ist eben ein Ende, aber da ich sehr wählerisch beim Ende bin, muss ich einfach zugeben, dass ich das viel zu schnell fand. Das Ende wirkte so, als ob N.G. Koch das Buch jetzt beenden wollte und auf die Schnelle einen Schluss brauchte. So kommt es mir vor und doch blieb meine Bewertung dem Buch gegenüber die Selbe, denn das Ende passte, auch wenn es mir nicht recht gefiel, es passte einfach. Fazit: Ein wundervolles und gefühlvolles Buch einer Indieautorin! N.G. Koch ist der perfekte Beweis, dass die Imperfektion von Charakteren nicht nur für den Leser nervenaufreibend ist, sondern, dass genau das ist, was die Personen so authentisch wirken lassen. Paige war oft genug sehr anstrengend, aber dann war sie wieder so echt und da konnte ich sie einfach nicht nicht mögen. Die Schreibweise war zwar einfach, aber unglaublich gefühlvoll. Leser, die gerne mit den Protagonisten mitleiden und mitfühlen werden dieses Buch mögen. Das Ende war mir zwar viel zu stressig und aufgesetzt, aber es passte eben. Das Buch hat mir viele Nerven gekostet, aber aus der Hand legen war unmöglich. Es war anstrengend und fesselnd zugleich. Die Charaktere waren toll und unmöglich zeitgleich. Das Buch war einfach eine Besonderheit, da es die Wirklichkeit perfekt auf die Seiten projizierte und dem Leser einen tollen – und leider auch viel zu wahren – Spiegel vorhielt! Ich gebe dem Buch 4 von 5 Federn, da ich zwar viel zum Aussetzen hatte, aber es mir auch wundervolle Lesestunden geschenkt hat!

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