N.K. Jemisin Die Erbin der Welt

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Inhaltsangabe zu „Die Erbin der Welt“ von N.K. Jemisin

Geheimnisse und Intrigen im Palast über den Wolken – wo Menschen und Götter um Macht und Einfluss ringen Natürlich befolgt Yeine Darr den Befehl ihres Großvaters, sich unverzüglich aus der Provinz zu seinem Palast zu begeben. Schließlich ist er der Herrscher über die ganze Welt. Doch als er sie zu seiner dritten Erbin ernennt, befindet sie sich unvermutet inmitten tödlicher Palastintrigen. Ihre einzige Hoffnung auf Überleben ist ein Bündnis mit Nahadoth – dem zwar versklavten, aber immer noch ebenso mörderischen wie verführerischen Gott der Finsternis.

Eine Herausforderung, die sich lohnt

— Tasmetu
Tasmetu

Sehr anders, sehr interessant und sehr spannend.

— Kugeni
Kugeni

Wow.. Ich habe noch nie etwas Vergleichbares gelesen.

— Aluna
Aluna

Anfangs gewöhnungsbedürftiger Schreibstil, doch dann ein wirklich gutes Buch was sich flüssig lesen lässt.

— Nyo
Nyo

Klasse Buch. Die Beziehungen der Götter untereinander werden super dargestellt.Mit süßen stellen zwischendrin und Intrigen am Hofe.Ein Muss.

— Schichsahl
Schichsahl

Ein verwirrendes Buch. Der Schreibstil ist sehr gut , aber die Story wird zur Mitte hin immer abstoßender und grausamer! Nichts für mich...

— _Schneeflocke_
_Schneeflocke_

nicht so gut, wie ich erwartet habe. Habe das buch irgendwann weggelegt.

— snowberry
snowberry

Das Buch liest sich ok. Die Story und die Welt in der es spielt spricht mich weniger an. Anfang gut und zum Ende hin immer schlechter.

— Athera9
Athera9

Es ist weder wirklich gut noch schlecht!Man wird nicht richtig warm damit, was auch am Schreibstil liegt!

— Elysetta
Elysetta

Intrigen und Intrigen und Intrigen in einem Palast. *schnarch*

— Rebekka_NP
Rebekka_NP

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    Die Erbin der Welt
    Tasmetu

    Tasmetu

    04. May 2017 um 06:49

    Diese Rezension ist eine Kopie des Originals auf tasmetu.deSchon seit Jahren verstaubte diese Fantasyreihe bei mir im Regal. Und nun, endlich, nahm ich der ersten Band von "Das Erbe der Götter" zur Hand.KritikIch gebe zu, dass ich einen sehr schweren Einstieg hatte. Jemisin hält sich nicht mit Worldbuilding oder Erklärungen auf, man wird mitten hineingeworfen in unzählige unbekannte Begriffe, verwirrende Namen, eine fremde Welt mit einzigartiger Magie und den Spuren eines Götterkrieges. Auch wird uns nicht all zu viel über die Protagonistin oder ihre Vergangenheit erzählt. Das machte es einem schwer, reinzukommen. Die ersten 50 bis 100 Seiten war ich konstant verwirrt und sehnte mir einen Glossar herbei (den es übrigens gibt. Versteckt zwischen Ende des Buches und Leseprobe für Band 2 - war also meine eigene Schuld, dass ich den erst am Ende fand). Aber irgendwann wurde es klarer und ich verstand die Welt, die Magie, die Götter und die Systeme im Palast.Was dem Buch eigen ist und was mich fast durchgehend gestört hat, waren immer wieder Absätze, die den normalen Lesefluss unterbrachen und willkürliche Anmerkungen in den Raum warfen, mit denen ich nichts anfangen konnte. Da wechselte die Perspktive und scheinbar vollkommen kontextlose "Gedanken" wurde eingeworfen. Ich meine, nach Beenden des Buches, verstanden zu haben, wozu sie dienten, aber sie störten leider den lockeren Lesefluss extrem.Mein letzter Kritikpunkt, bevor wir zu den positiven Aspekten kommen, ist Yeine, unsere Protagonistin. Während ich alle Charaktere immer wunderbar bildlich vor Augen hatte, blieb sie für mich immer unnahbar. Sie akzeptiere vieles sehr schnell, obwohl sie genauso in diese Welt geschmissen wurde wie der Leser. Es gab wenig emotionales von ihr, manchmal wirkte sie deshalb sehr kühl. Es wird zwar beschrieben, dass sie z.B. Tränen in den Augen hat, aber ihre Gefühle an sich werden nie umrissen, was ich sehr schade fand.DiversitätDenn Yeine war eine großartige Protagonistin. Sie war nicht nur von dunkler Haut (auch wenn das bei dem Cover nicht zu erwarten wäre - *hust* White Washing *hust*), sondern sie war auch klein, nicht dem gesellschaftlichen Schönheitsideal angepasst und hatte kurze Locken. Noch dazu war sie unglaublich taff, schlagfertig und manchmal auch voller Sarkasmus. Ihr Temperament war wild und sie war stark und mutig, aber nie arrogant. Ihr kultureller Hintergrund ist sehr spannend: Ihr Mutter kommt aus der Königsfamilie (wurde aber verstoßen), ihr Vater is ein einfacher Mann eines "Barbarenvolks". Inmitten dieses Volkes, welches übrigens matriachalisch organisiert ist, wächst sie auf und legt ihren Hintergrund auch nie ab. Auch die anderen Charaktere hatten oft anderweitige, kulturelle Einflüsse und es wird immer wieder erwähnt, wie vielfältig die Welt ist. Für Diversität bekommt dieses Buch auf jeden Fall eine Bestnote.MachtdynamikWas ebenfalls unglaublich interessant war, war die Machtdynamik in dieser Geschichte. Yeine ist einerseits stark und mächtig und traut sich sehr viel, andererseits ist sie aber im Vergleich zu manchen (z.B. den Göttern) ein Nichts und ist sich dessen auch immer bewusst. Sie ist nie überheblich oder sieht auf andere herab. Niemand wird von ihr aufgrund des Standes schlechter oder besser behandelt. Sie weiß, dass sie stärker ist als manche, aber auch schwächer. Und sie bietet selbst den Mächtigen immer wieder Paroli, bleibt dabei aber bodenständig. Sie greift nach dem Höheren, ohne habgierig zu sein. Sie geht auf ihre ganz eigene Weise mit den Göttern um, obwohl sie weiß, dass ihre Existenz für sie auf lange Sicht wenig bis keine Bedeutung haben wird. Sie ist einerseits devot und gleichzeitig dominant. Außerdem erkennt sie, dass es Dinge auf dieser Welt gibt, die ein Mensch niemals verstehen wird. Was wahr ist und die Geschichte sehr bereichert hat.Aber nicht nur die Machtdynamik zwischen Yeine und den anderen war interessant, sondern auch die zwischen den Göttern mit den Menschen, bzw mit den anderen Göttern. Oder auch innerhalb der Königsfamilie. Es war einfach sehr sehr spannend, darüber zu lesen, auch wenn ich es jetzt - ohne zu spoilern - nicht gut erklären kann.Naradoth - oder der Reiz des BösenWer jetzt bei Diversität und Machtdynamiken abgeschreckt wurde, weil es alles etwas "trocken" klingt, wird eine Überraschung erleben. Obwohl das Buch viele Macken hat und Yeine manchmal etwas "emotionslos" daher kommt, hat es auch einige Elemente, die einen dazu verleiten, süchtig zu werden. Zum Beispiel Naradoth, der Gott der Finsternis. Er ist ein exzellentes Beispiel für den Reiz des bösen, mächtigen Gottes, dem man verfällt, selbst man das gar nicht will. Auch Yeine tut das und Jemisin spart nicht an den Fantasien, die sie von ihm hat. Sex und Verführung spielen eine zentrale Rolle in diesem Buch, aber auch Zärtlichkeit, Zuneigung, Verlust und Macht. Naradoth ist dieser klassische Charakter, der eigentlich ein Monster ist, den man aber trotzdem lieben lernt und der auch Zärtlichkeiten übrig hat. Und obwohl ich bei sowas eigentlich die Augen rolle, bin ich ihm verfallen. Restlos.EinzigartigkeitWas mich an diesem Buch aber am meisten begeistert hat, war die Individualität. Nicht nur Yeines diverser, kultureller Hintergrund oder die interessanten Machtdynamiken machten es originell, sondern einfach viele kleine Elemente. Jemisin weiß, wie sie provozieren kann und setzt somit einen komplexen Prozess des Nachdenkens in Gang. So spielt sie z.B. mit den Themen Inzest, Sadismus/Masochismus, mit Ängsten, mit Veränderungen, mit Liebe und Hass und ihrer Kombination, mit Verrat, mit dem Thema Sklaverei und schlicht und ergreifend göttlicher Macht, die ein Mensch - also auch der Leser - nicht verstehen kann. Viele Fragen bleiben am Ende offen, aber das ist okay.FazitDas Buch ist sicherlich nicht für jeden etwas. Der Schreibstil ist schwierig und der Einstieg ist alles andere als leicht. Das Buch ist bei weitem nicht frei von Fehlern und verpasstem Potenzial, aber mich konnte es dank seiner Besonderheiten und der spannenden Magie und der interessanten Welt, am Ende nicht nur überzeugen, sondern richtig fesseln. Ich wollte es zum Schluss gar nicht mehr aus der Hand legen. Ich freue mich schon sehr auf die anderen zwei Bände, auch wenn sie nicht mehr aus Yeines Perspektive geschrieben sind.

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  • Die Erbin der Welt

    Die Erbin der Welt
    Themistokeles

    Themistokeles

    13. November 2015 um 09:43

    Ich muss ehrlich gestehen, dass ich selten einen Roman, ob Fantasy oder aus einem anderen Genre gelesen habe, der mich so verwirrt hat, wie dieser hier. Ich bin auf die Reihe aufmerksam geworden, da sie zum einen ganz interessant klang, zum anderen aber auch auf dem Klappentext gelobt wurde. Woher dieses Lob jedoch genau resultiert, wurde mir beim Lesen nicht richtig klar. Zunächst wird man direkt in die Geschichte um Yeine Darr geworfen, in eine Welt, die sehr groß und auch zwar irgendwie durchdacht wirkt, von der man aber immer nur kleine Bruchstücke zu greifen bekommt, wie Namen von Orten, durch die man sich zwar teils ihre Lage vorstellen kann, aber eine Karte hätte hier durchaus weiter geholfen. Zudem scheint es noch eine sehr klare Politikstruktur zu geben, die man aber zunächst auch nicht wirklich greifen kann, ebenso welche Rassen es in dieser Welt gibt und wie weit sie wohl eigentlich von ihrem Fortschritt ist. Zum einen wirkt vieles, sehr typisch für Fantasy-Welten, mittelalterlich, aber es gibt auch Dinge wie Damentoiletten, was mich dann wieder vollkommen verwirrt hat, da es einfach zu modern wirkte. Vieles von dieser Verwirrung ist sicher auch einfach dem Erzählstil geschuldet, der an sich einfach sehr speziell ist. Zum einen erlebt man alles wirklich nur aus der Erzählperspektive von Yeine, die aber nicht ein typischer Ich-Erzähler ist, sondern etwas auktoriales hat, teils bekommt man das Gefühl, dass sie schon deutlich mehr weiß, als sie erzählt, an einigen Stellen springt sie sehr in der Geschichte umher, landet plötzlich mit ihrer Erzählung in der Vergangenheit oder ganz woanders. Zum anderen ist auch einfach vieles nicht ausreichend erklärt, sodass man nie wirklich dazu kommt, dass man auch wirklich alle Zusammenhänge richtig greifen kann. Nach und nach wird es etwas besser und die Götter dieser Welt, die von der herrschenden Familie und dem Gott, an den diese glaubt, versklavt wurden, sind auch bei weitem nicht uninteressant, auch wenn ich manchen Part der “Liebesgeschichte”, die in diese Buch eingebaut wurde, nicht benötigt hätte, da es einfach nicht so wirklich hineinpassen will, sowohl vom Stil, als auch von ein paar anderen Aspekten. Auch Yeine ist durchweg ein Charakter, der mir nicht ganz schlüssig werden konnte. Das liegt wohl vor allem auch daran, dass ich neben ihr noch diese Welt versucht habe zu verstehen, die mir immer noch nicht ganz klar ist. Allgemein sicher zwar eine ganz interessante Idee, aber nicht wirklich gut umgesetzt. Ich habe mich einfach viel zu verwirrt gefühlt und bin aber neugierig, ich habe mir ja gleich alle drei Bände gekauft, ob das in den anderen beiden, mit anderen Protagonisten noch besser wird, oder vom Stil so seltsam bleibt.

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  • Yeine Darr oder Arameri ?

    Die Erbin der Welt
    Schichsahl

    Schichsahl

    12. March 2015 um 19:12

    Klappentext : Natürlich befolgt Yeine Darr der Befehl ihres Großvaters, sich unverzüglich aus der Provinz zu seinem Palast zu begeben. Schließlich ist er der Herrscher über die ganze Welt. Doch als er sie zu seiner dritten Erbin ernennt, gerät sie unvermittelt in das Zentrum tödlicher Palastintrigen. Ihre einzige Hoffnung auf der Überleben ist ein Bündnis mit Nahadoth- dem zwar versklavten, aber immer noch eben so mörderischen wie verführerischen Gott der Finsternis... Schreibstil: flüssig und leicht , mit emotionaler Schwere an der Richtigen Stellen.Das besondere hier ist , es kommt manchmal eine andere Stimme dazu, was aber passend und völlig natürlich. Da es so eben zu Yeine gehört und vieles nochmal verdeutlicht. Cover&Gestaltung: Ich muss sagen ich liebe dieses Cover, ich weiß nicht genau wieso. Ich finde es wirkt geheimnisvoll, durch das verdeckte Gesicht und die Kapuze des Umhangs und gleichzeitig durch die Farben göttlich und erhaben . Meine Meinung: Ich wurde von dem Cover und dem Titel angelockt und ich bin so glücklich es gelesen zu haben.Es ist einfach klasse und die Autorin hat es geschafft die Ansichten/Gefühle und die Verbindungen der Götter untereinander super dargestellt und es wirkt nicht so komisch wie in anderen und ich muss sagen, das ist eine Glanzleistung, das z.B. auch Bruder und Schwester Geliebte sein können.Die Verknüpfung mit der Welt der Menschen durch Versklavung und einen verlorenen Krieg, (Die Götter sind nur der Herrscherfamilie versklavt), wird eine aufregende und mit Göttern und Glauben versehen Welt erschaffen. Die Ansichten lassen einen auch nach dem Ende des Büches noch grübeln. Die Romanze die dieses Buch vermuten lässt steht auch eher im Hintergrund. Ein super Buch für fast jeden. Vor allem für Fans von Göttern

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  • Rezension zu "Die Erbin der Welt" von N.K. Jemisin

    Die Erbin der Welt
    horrorbiene

    horrorbiene

    30. January 2013 um 17:44

    Ich bin auf diese Trilogie aufmerksam geworden, als der erste Band erschienen ist. Dieser wurde, obwohl es der Debüt-Roman der Autorin war, in den höchsten Tönen gelobt und dies nicht nur vom Verlag. Als Liebhaber dieser schicken blanvalet-Fantasy-Trilogien habe ich mir dieses Buch gewünscht. Da nun auch die beiden Folgebände bei mir im Regal stehen, habe ich mir den ersten Teil nun zu Gemüte geführt. Das Buch ist definitv anders, als ich es erwartet habe – überhaupt ist es komplett anders, als so vieles, was ich bisher gelesen habe. Erwartet habe ich eine schöne Geschichte zum Eintauchen in eine neue Welt mit Fantasy, Politik, Intrige und einer Prise Romantik. Letzters trifft auch völlig zu, nur eine schöne Geschichte zum Eintauchen, ist es definitiv nicht. Dies liegt vor allem am ziemlich komplizierten Schreibstil der Autorin. Wobei eigentlich ist er stilistischen sogar sehr brilliant, doch nicht so einfach, dass man das Buch zum entspannenden Lesen hernehmen kann. Es ist stattdessen ein ganzes Stück Arbeit die Handlung mit ihren Irrungen und Wirrungen durchdringen zu können. Ganz oft ist mir dies auch nicht gelungen, was mir die Lesefreude etwas verdorben hat. Brillant an Jemisins Schreibstil ist, dass sie die Hauptperson Yeine ihre Geschichte erzäheln lässt. Dabei berichtet sie von ihrem Leben und wie sie zu dem geworden ist, was sie nun ist, doch lässt sie immer Dinge einfließen, die nicht chronologisch stimmen oder in denen es scheint, sie rede mit ihrem vergangenen Ich. Die Gradlinigkeit fehlt und manche Dinge berichtet sie nicht ausführlich genug, so dass Zusammenhänge schwer herzustellen sind. Doch all dies ist authentisch. Der Leser weiß dies leider erst, wenn er das Buch beendet hat und was aus Yeine geworden ist und wer diese Yeine ist, die uns ihre Geschichte erzählt. Brillant strukturiert, doch sehr schwer zu lesen. Ich bin bei weitem nicht sehr zimperlich, doch während des Lesen habe ich mich und meine Eigenart eine Trilogie stets vollständig zu besitzen, bevor ich mit dem Lesen beginne, doch sehr verwünscht. “Zum Glück” scheint der zweite Teil eine gänzlich andere Hauptperson zu haben, die ihre Geschichte erzählt. Ich bin gespannt, ob sich Zusammenhänge ergeben – oder ob ich diese überhaupt erkennen kann… Fazit: Wurde dieser Debütroman so hoch gelobt, war ich beim Lesen doch sehr enttäuscht. Die Geschichte an sich ist spannend und interessant, doch bei dem Schreibstil der Autroin – obwohl stilitisch brilliant gemacht und sehr authentisch – ist es schwierig der Handlung zu folgen unv vor allem die Hintergründe völlig zu verstehen. Die Erbin der Welt ist definitv keine leichte Kost, sondern sollte mit Bedacht und im Wissen des Schreibstils gelesen werden, dann kann man von diesem Buch sagen, dass es wirklich gut ist. Dies ist eines der Bücher bei denen man merkt, dass Literatur doch nur eine Art der Kunst ist. Denn “Kunst” ist ein Begriff, der zu diesem Buch wirklich gut passt.

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  • Rezension zu "Die Erbin der Welt" von N.K. Jemisin

    Die Erbin der Welt
    kateRose

    kateRose

    13. August 2012 um 13:00

    Sehr verwirrt lege ich das Buch zur Seite...

    Ich weiss wirklich nicht was ich darüber sagen kann. Es ist nicht speziell gut geschrieben, reisst also nicht mit, die Spannung fehlt bis am Ende und die Charakteren sind mir sehr unsympatisch...

    Nur das Ende sowie das Cover haben einen plus Stern ausgemacht. Das Ende ist relativ spannend und unerwartet..

  • Rezension zu "Die Erbin der Welt" von N.K. Jemisin

    Die Erbin der Welt
    xoxoJade

    xoxoJade

    12. March 2012 um 19:54

    dieses Buch war echt schwer zu bewerten, da ich zwischen zwei und drei Sternen geschwankt bin. Zum Inhalt haben sich meine Vorrezensenten weitgehend geäußert von daher möchte ich nur meine Meinung zum Buch kund tun. Das dies subjektiv ist versteht sich ja von selbst oder? ;) Mir hat diese neue Welt sprich die Grundidee gut gefallen. Jedoch gab es für meinen Geschmack etwas zu viel (Verw)Irrung(en) vor allem bezüglich der Götterwelt. Yeine ist als Protagonistin ganz okay, am interessantesten war der Grund für ihre "Zerissenheit"( für mich gab es schon viel schöner dargestellte innere Konflikte). Der Erzählstil ist bis auf die merkwürdigen "Halt-ich-hab-vergessen-etwas-zu-erwähnen"-Einschübe akzeptabel. Total unverständlich für mich war ihre Fazination für Nahadoth und noch weniger nachvollziehbar warum er sie so fazinierend findet. Auch war er m.E viel zu blass gezeichnet. Bezüglich der Götterwelt wurde mir zu wenig erklärt, ich hatte andauernd das Gefühl wichtige Informationen übersehen zu haben. Auch das Ende war leicht merkwürdig vllt hab ich es aber auch nicht richtig verstanden. Vllt erfährt man in den anderen Bücher mehr über die Götter, aber soweit ich weiß ist es eine mehr oder weniger locker zusammenhängende Trilogie, von denen jedes Buch ein Stand-Alone sein soll und berücksichtige das in der Wertung Warum dann eine durchschnittliche Bwertung? Die Geschichte hat einige innovative Aspekte und vermag stellenweise zu fesseln. Der Handlungsstrang in dem sie die Geheimnisse ihrer Mutter erforscht war interessanter als das eigentliche Geschehen. Doch der größte Pluspunkt war Si'eh. Sein Charakter war der beste im ganzen Buch und auch die Szenen von Yeine und ihm, waren die Stellen die mir am besten gefallen haben. An mehreren Stellen heißt es es wäre leicht ihn zu lieben, was ich gut nachvollziehen kann :P Meine zweitliebste Figur ist T'vril (eine Nebenfigur),der sehr sympathisch rüberkommt. Über ihn hätte ich gerne mehr gelesen. Fazit: 2,5 Sterne aufgerundet 3 (ja ich runde auch mal auf ;P) Für alle die gerne High Fantasy mit dem Thema Götter lesen kann ich nur wärmsten "Das Zeitalter der Fünf" von Trudi Canavan empfehlen. Da gibt es keine Unstimmigkeiten und gut gezeichnete Charaktere von den Neben- bis zu den Hauptcharas.Auch der Plot ist deutlich stärker. Für den ersten Band gabs zwar auch nur 3 sterne, aber abgerundete, da er im vgl zur ersten Trilogie(GENIAL!) Canavans schwächer war =)

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  • Rezension zu "Die Erbin der Welt" von N.K. Jemisin

    Die Erbin der Welt
    Elwe

    Elwe

    09. January 2012 um 12:12

    'Die Erbin der Welt' ist ein durchaus faszinierender Roman, der etwas schwächer anfängt, sich jedoch in der zweiten Hälfte so sehr zu steigern weiß, dass man darüber gern hinwegsieht. Die junge Yaine, frisch gebackene Anführerin des winzigen nördlichen Königreichs Darr, in dem kriegerische Frauen den Ton angeben und das in den zivilisierteren Gegenden als Barbarenreich verpönt ist, wird von ihrem Großvater, dem Herrscher der Welt, an den Kaiserhof in Elysium gerufen, um ganz unerwartet zur dritten Erbin seines Throns erhoben zu werden. Ihre Mutter nämlich, die skandalträchtig ihr Erbe niederlegte, um mit einem Darr durchzubrennen, war vor ihr die einzige Erbin. Doch nun gibt es zwei skrupellose Geschwister, ihre Cousin und Cousine, die mit ihr um die Thronfolge konkurrieren. Die herrschende Kaste der Welt ist das Volk der Arameri, dessen Blut also zur Hälfte auch in Yaines Adern fließt - und die Arameri sind boshaft, skrupellos, arrogant und begabte Intriganten. Kurz nach ihrer Ankunft im Palast lernt Yaine auch die versklavten Götter kennen, die das Elysium bewohnen. Das Universum wurde nämlich einst von einem Dreiergestirn beherrscht - Itempas, der übers Licht gebietet, Nahadoth, dem das Dunkel gehört, und Enefa, ihrer beider Schwester und Geliebte, die für Veränderung steht. Itempas, der Ordnung liebt und Veränderung fürchtet, tötete Enefa und unterwarf Nahadoth und seine Kinder einer grässlichen Sklaverei. Sie müssen fortan den Arameri dienen, die auch Itempas Priesterschaft stellen, und ihnen aufs Wort gehorchen. Die Götter streben nach Freiheit, und Yeine soll ihnen dabei helfen. Im Gegenzug bieten sie ihr ein Bündnis gegen ihre neuen Feinde an. Natürlich stolpert Yaine schnell über allerlei schmutzige Geheimnisse und Intrigen, in die Götter wie Menschen verwickelt sind. Nichts ist so, wie es zuerst scheint. Feinde und Freunde sind auf den ersten Blick nicht voneinander zu unterscheiden, und manchmal auch nicht auf den zweiten. Sie versucht, mehr über den mysteriösen Tod ihrer Mutter zu ergründen, und hat nur wenige Tage Zeit, sich auf einen lebensbedrohlichen Konflikt mit ihren Thronmitbewerbern vorzubereiten. Und ihre wachsende Faszination für Nahadoth bringt sie zusätzlich in große Gefahr... . Die Ich-Erzählerin Yeine ist zuerst ein orientierungsloses Mädchen, das man ohne weitere Einweisung in ein Haifisch-Becken gestoßen hat, entwickelt aber im Verlauf der weiteren Handlung große kämpferische Qualitäten und einen scharfsinnigen Geist, um ihren Feinden einen Schritt voraus zu sein. Sie bleibt sich selbst treu, und das macht sie als Protagonistin sympatisch. Zu Beginn störte mich ein wenig, dass die Arameri von ihrem gewaltigen Palast aus über die gesamte Welt gebieten, aus zahlreichen Königreichen bestehend, dass man aber nie wirklich ein Gefühl dafür bekommt. Stattdessen fühlt sich das ganze Setting ein wenig an wie eine Sitcom - es gibt nur wenige Schauplätze innerhalb des Palastes und ein begrenztes Inventar an Personen, mit denen Yaine interagiert. Man kriegt kaum ein Gefühl dafür, wie es draußen aussieht, und auch der Palast selbst wirkt nicht sonderlich bevölkert. Dadurch bekommt die 'Herrscher der Welt' - Story schnell Behauptungscharakter. Im weiteren Verlauf werden die Intrigen und Verwicklungen innerhalb dieser kleinen Gruppe aber so spannend, dass ich auf diesen kleinen Makel nicht mehr soviel Aufmerksamkeit verwandt habe. 'Erbin der Welt' ist viel mehr Kammerspiel und psychologische Interaktion zwischen den Handelnden, als epische Fantasy - mit deren klassischen Vertretern es tatsächlich nur sehr wenig zu tun hat. So gesehen eine ungewöhnliche Geschichte, die aber zu fesseln weiß, wenn man sich erst einmal darauf eingelassen hat. Wirklich lesenswert!

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  • Rezension zu "Die Erbin der Welt" von N.K. Jemisin

    Die Erbin der Welt
    Bissfan

    Bissfan

    01. January 2012 um 13:14

    (Rezension von Feder) Yeine Darr lebte ihr Leben im Schatten der Verfehlungen ihrer Mutter. Diese war in die Ungnade des Herrschers der Welt – Yeines Großvater – gefallen, als sie auf die Thronfolge verzichtete, um unter ihrem Stand zu heiraten und ihrem Mann in die Provinz zu folgen. Und als sie Yeine gebar, wollte diese so wirklich nirgendwo dazu passen. Das Volk ihrer Mutter hatte sie verstoßen. Das Volk der Darre akzeptierte sie nicht vollkommen, da es Mutter und Tochter die Schuld an ihrer Armut gab. Doch als kurz nach dem Tod ihrer Mutter ihr Großvater nach ihr schickt, da muss Yeine gehorchen. Denn niemand im Königreich der Hunderttausend widersetzt sich dem Befehl des alten Mannes. Angekommen in seinem Palast Elysium ist ihre Verwunderung groß, als er sie zu seiner dritten Erbin erklärt. Ein Titel, der sie mittenhinein zieht in den Sumpf von Lügen und Intrigen, der über kurz oder lang ihren Tod bedeuten wird. In ihrer Verzweiflung – denn dem Volk der Arameri kann man nicht vertrauen – sucht sie sich einen mächtigen, aber weitaus gefährlicheren Verbündeten: die Enefadeh, die versklavten Götter. Nur wenn sie deren Anführer Nahadoth, Lord der Finsternis, auf ihre Seite bringen kann, hat sie eine Chance zu überleben – doch dieser ist ebenso verführerisch wie wahnsinnig … Um es schon einmal vorweg zu sagen: Ich habe hohe Erwartungen an „Die Erbin der Welt“ gehabt und sie wurden alle übertroffen. N. K. Jemisin hat mit ihrem Debütroman eines der besten Fantasybücher geschaffen, die ich jemals gelesen habe! Ich kann es kaum erwarten, den zweiten Band in den Händen zu halten, für den sie die Messlatte ungemein hoch gelegt hat. Anfangs habe ich mich zugegebenermaßen ein bisschen schwer getan, in die Geschichte einzusteigen, weil sie aus der Perspektive von Yeine geschildert wird und die Absätze sprunghaft und scheinbar ohne wirklichen Zusammenhang aufeinander folgen. Auch dass auf den ersten Seiten viele ungewohnte Begriffe und Namen unbekannter Kontinente aufgezählt werden, hat für etwas Verwirrung gesorgt. Aber nachdem die geballten Informationen verarbeitet waren und ich mir ein genaueres Bild von der Welt, in der die Geschichte spielt, machen konnte, da habe ich den unschätzbaren Wert dieser sprunghaften Erzählweise erkannt und sofort lieben gelernt. Durch dieses unerwartete Hin- und Herspringen zwischen zwei Themen wird nicht nur ein ungeheures Maß an Spannung aufgebaut, das den Leser an jedes Wort und jede Zeile fesselt. Durch dieses Abschweifen vom Hauptstrang erweckt die Geschichte zudem den Eindruck, als würde wirklich ein Mensch vor einem sitzen, der versucht, von seinen Erlebnissen zu erzählen. Und wer kennt das nicht: Man erzählt eine Geschichte und durch das Erzählte erinnert man sich an etwas, das damit entfernt zu tun hat und man schiebt es ein – egal ob es dem Zuhörer in dem Moment logisch erscheint oder nichtIch habe das in noch keinem Buch so gut und überzeugend umgesetzt erlebt wie hier. Man verschlingt jede Seite, verliert sich im Zauber der Worte und Bilder, die die Autorin heraufbeschwört. Die Geschichte ist vielschichtig und komplex aufgebaut und dennoch so geradlinig, dass der rote Faden erhalten bleibt. Eine kleine Affäre hier, ein verstohlener Kuss dort, schreckliche Grausamkeiten, die man den versklavten Göttern antut. Aber der rote Faden, der sich durch die Geschichte zieht, geht nie verloren und fesselt trotz aller Ausflüge in die Vergangenheit, in Yeines Gefühlsleben und die Abgründe des Bösen. Sprachlich ist das Buch wunderbar griffig geschrieben. Die Worte zergehen einem auf der Zunge, machen sich selbstständig und erschaffen ganz von allein die Welt, in der die Geschichte spielt. Der Leser steht an der Seite von Yeine und bestaunt den Palast von Elysium, der von Magie verstärkt auf einer spindeldürren Säule in den Himmel emporgehoben wird. Aber auch die dunklen Szenen werden durch den runden Stil der Autorin lebendig und ich musste nicht nur einmal schaudern, als die Arameri Nahadoth oder einen der anderen Enefadeh dazu gezwungen haben, ganze Landstriche zu verwüsten oder Chaos und Schrecken zu verbreiten. Auch die Charaktere sind ausgefeilt und jeder auf seine Weise wunderbar und einzigartig. Dadurch dass die Geschichte aus Sicht der Protagonistin Yeine erzählt wird, bekommt der Leser einen wunderbaren Einblick in ihren Charakter. Ich habe ihre Charakterstärken schätzen und ihre großen und kleinen Schwächen lieben gelernt. Sie ist keine perfekte Schönheit, keine geborene Herrscherin über die Welt. Sie ist eine Kriegerin, die ihre Frau steht und für ihr Volk alles tun würde und sich nicht sonderlich um die Palastintrigen und Zankereien ihrer Verwandtschaft mütterlicherseits schert. Doch nicht nur sie bereichert das Buch mit ihrem Wesen. Auch die Enefadeh, die versklavten Götter, die Waffen der Arameri, sind einzigartig und auf ihre Weise liebenswert. Unter ihnen ist Nahadoth, der Lord der Finsternis, besonders gelungen. Er ist mal dem Wahnsinn nahe, mal das mordende Ungetüm oder auch der geschickte Verführer. Jeder dieser Charakterzüge wirkt authentisch an ihm und ich hatte nie das Gefühl, als würde sein Handeln gegen seinen Charakter laufen. Aber auch Yeines Gegenspieler sind ausgefeilte Charaktere, die mit ihrer Skrupellosigkeit und ihren teilweise perversen Neigungen für Lesevergnügen vom Feinsten sorgen. Die Gefühlswelt aller Charaktere kommt wunderbar beim Leser an und das obwohl die Autorin keinen auktorialen Erzähler gewählt hat. Es ist ihr dennoch gelungen, die Gefühle der anderen Figuren – welche teilweise wirklich vielschichtig und komplex sind – nahe zu bringen: Die Freude des kleinen Si’eh, der einen Narren an der Protagonistin gefressen hat, zum Beispiel. Oder den grausamen Zwiespalt von Hass, Schmerz und Liebe, der tiefe Wunden in die Seele des Lords der Finsternis zu reißen vermochte. Auch was die Spannung betrifft, braucht sich „Die Erbin der Welt“ nicht zu verstecken. Denn während Yeine verbissen um ihr Überleben kämpft, versucht sie auch, Näheres über das seltsame Ableben ihrer Mutter in Erfahrung zu bringen und stößt dabei auf weit mehr, als sie zu finden bereit war. Unerwartete Wendungen gibt es in der Geschichte zu Genüge. Auch wenn einige etwas vorhersehbar erscheinen, so sind sie doch überwiegend in einen Schleier der Rätsel gehüllt. Warum hat Yeines Mutter wirklich abgedankt? Wieso haben die Enefadeh ausgerechnet an ihr ein so gesteigertes Interesse? Sind die versklavten Götter wirklich so böse, wie die Chronisten und Priester ihr weisgemacht haben? Fragen über Fragen, auf die man nur portionsweise eine Antwort bekommt. Aber genau das gibt der ganzen Geschichte so viel Tiefe, dass der Leser wirklich das Gefühl bekommt, ein Teil davon zu sein. Die Mythologie, die der Geschichte zugrunde liegt, wird nach und nach erörtert. Sie drängt sich nie in den Vordergrund, sondern fließt in das Erlebte von Yeine ein, ergänzt und bereichert es. Es bleiben keine nennenswerten Lücken in der Geschichte um die Götter und auch die in Fantasygeschichten nur allzu oft auftretenden Logikfehler habe ich erfolglos zu finden versucht. Es gab eigentlich nichts, was den Lesegenuss gestört hätte. Der einzige winzig kleine Kritikpunkt, den ich anbringen könnte, ist das Fehlen der fast schon obligatorischen Karte zu Beginn des Buches. Eine solche Karte des Königreichs der Hunderttausend hätte mir zumindest den Einstieg in die wunderbare Welt, die N. K. Jemisin geschaffen hat, erleichtert. Ein Glossar mit wichtigen Begriffen und Namen ist allerdings vorhanden. Und als netter Zusatz finden sich zwei weitere kurze Texte angehängt, die dergestalt aufgezogen sind, dass sie aus einem der Archive des Palastes zu stammen scheinen. „Die Erbin der Welt“ ist ein wirklich hervorragender Auftakt zur Trilogie „Das Erbe der Götter“. Eine mitreißende Geschichte, angesiedelt in einer

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  • Rezension zu "Die Erbin der Welt" von N.K. Jemisin

    Die Erbin der Welt
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. October 2011 um 16:11

    http://myincrediblestarlight.blogspot.com/2011/12/abgebrochen-die-erbin-der-welt.html Titel: Die Erbin der Welt Autor/in: N. K. Jemisin Ausgabe: Broschiert Seiten: 447 Preis: 9,95€ Inhaltsangabe: Natürlich befolgt Yeine Darr den Befehl ihres Grossvaters, sich unverzüglich aus der Provinz zu seinem Palast zu begeben. Schliesslich ist er der Herrscher über die ganze Welt. Doch als er sie zu seiner dritten Erbin ernennt, befindet sie sich unvermutet inmitten tödlicher Palastintrigen. Ihre einzige Hoffnung auf Überleben ist ein Bündnis mit Nahadoth - dem zwar versklavten, aber immer noch ebenso mörderischen wie verführerischen Gott der Finsternis. Meine Meinung: Meine Güte, ich habe mich so durch das Buch gequält, in der Hoffnung, irgendwann eine Stelle zu finden, in der alles einen Sinn machen würde und ich alles verstehe. Allerdings hatte ich - auf Seite 150 angekommen - den Inhalt der 145 zuvorgegangenen Seiten schonwieder vergessen. Einfach und allein aus dem Grund, dass man sich extrem konzentrieren muss, jeden einzelnen Satz sorgfältig zu lesen. Die ganze Geschichte ist ein heilloses Durcheinander. Ich verstehe die Reaktionen sämtlicher Charaktere nicht: Wieso, weshalb, warum sie gerade das tun, was sie tun. Mit der Hauptperson Yeine bin ich auch gar nicht warm geworden. Sie ist so unnahbar, dann verletzlich, dann schonwieder ein komplett anderer Mensch. Ein einziges Hin und Her. Sie weiß nicht, was sie will und das wird irgendwie auf jeder zweiten Seite betont... Zwischendurch hatte ich dann wieder einen kleinen Hoffnungsschimmer, dass die Story doch noch gut werden könnte, der Stil besser wird, aber diese Hoffnung währt ca. 5 Seiten, dann ist es auf den nächsten 50 Seiten wieder nicht lesbar... Grauenvoll :( Die Story an sich finde ich ja eigentlich schon sehr interessant, ich würde gern wissen, wie es mit Yeine weitergeht. Aber ich wage es einfach nicht, mit weiter durch dieses Kauderwelsch zu graben, es macht einfach nichts einen Sinn für mich. Schade. Fazit: abgebrochen auf Seite 216 und daher nicht mit mehr als 1,5 (Tendenz zu 2) von 5 Sternen bewertet...

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  • Rezension zu "Die Erbin der Welt" von N.K. Jemisin

    Die Erbin der Welt
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    27. July 2011 um 22:15

    Mit dieser Rezension werde ich meine Meinung über das Buch von N.K. Jemisin kundtun. Zum Inhalt: Es geht um Yeine Darr. Ihr Großvater, der Herrscher über die ganze Welt ist, ruft sie zu sich. Er ernennt sie zu seiner dritten Erbin, was dazu führt, dass sie ins Zentrum zahlreicher Palastintrigen gerät. Ihre einzige Hoffnung ist Nahadoth- dem zwar versklavten aber immer noch mörderischen und verführerischen Gott der Finsternis. (Meine Kurzfassung über den Inhalt) So weiter im Text: Positive (+) und negative (-) Aspekte. (+) Durch das schöne Cover wurde ich auf das Buch aufmerksam (+) Auch die Idee zu der Geschichte gefiel mir sehr gut (-) Ich finde den Schreibstil furchtbar...irgendwie einschläfernd. (-) Leider finde ich auch dass die Geschichte ziemlich wirr geschrieben ist und deshalb hatte ich oft den Faden verloren (-) Auch das Ende war nicht mein Fall Mein Fazit: Es war leider dass schlechteste Buch das ich je gelesen hatte und ich kann es nicht weiterempfehlen, wer es dennoch lesen will....Viel Spaß! Hoffe ich konnte euch weiterhelfen, war meine erste Rezension ;) Lg Steffi

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  • Rezension zu "Die Erbin der Welt" von N.K. Jemisin

    Die Erbin der Welt
    samea

    samea

    10. July 2011 um 19:11

    Yeine Darr wird als mögliche Erbin in den Palast ihres Großvaters gerufen. Sie ist dort jedoch nicht willkommen, da es zwei andere Erben gibt. Dieser Palast ist seltsam. Das Volk ihrer Großvaters hat "Götter" versklavt. Um im Palast zu überleben, verbündet sich Yeine mit ihnen. Doch dieses Bündnis kann ebenfalls ihren Tod bedeuten. Das Buch ließt sich flüssig. Der Erzählstrang ist aber durch seine Verschachtelung sehr verworren und ich hatte immer das Gefühl das mir wichtige Informationen fehlen. Im Buch werden ausführlich über die Verderbtheit des Palastes und seine Intrigen berichtet. Einen weiteren großen Teil nehmen die Gespräche von Yeine mit den gefangenen Göttern ein. Die von der Autorin aufgebaute Mythologie ist meiner Meinung nach jedoch völlig unglaubwürdig. Es ist mir nicht gelungen ein Interesse für einen der Protagonisten zu entwickeln und es wäre mir nicht schwer gefallen das Buch abzubrechen. Insgesamt muss ich sagen, dass ich dieses Buch als verwirrend und langweilig empfand. Weitere Teile diese Serie werde ich mit Sicherheit nicht lesen.

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  • Rezension zu "Die Erbin der Welt" von N.K. Jemisin

    Die Erbin der Welt
    Vanilla-Blue

    Vanilla-Blue

    10. June 2011 um 12:49

    "Die Erbin der Welt" ragt aus der Reihe der High Fantasy-Romane für mich überaus positiv hervor. ******************************************** Es gibt viele neuartige, überzeugende Ideen, die mir in anderen Büchern des Genres noch nicht begegnet sind (z.B. die Geschichte rund um die Götter) und eine verzwickte Handlung, die vom Leser volle Konzentration fordert, wenn er der Erzählung folgen will.Für mich waren all diese Entwicklungen so gut wie unvorhersehbar, was die Spannung bis zum Ende konstant hochgehalten hat. Ebenfalls sehr gut gefallen hat mir, dass der Leser sich hier nicht durch eine typische Liebesgeschichte nach Schema F kämpfen muss, die nicht glaubwürdig wirkt, sondern die Autorin auch in dieser Hinsicht neue Wege einschlägt. Nichts wirkte auf mich übertrieben, sondern glabwürdig, originell und gefühlvoll. Auch die Charaktere haben mir sehr gefallen, denn Frau Jemisin betreibt nicht die in epischer Fantasy oft anzutreffende Schwarz-Weiß-Malerei, sondern hat realistische Personen erschaffen, die jeweils mit einer eigenen ungewöhnlichen Persönlichkeit aufwarten und sich nicht starr in das übliche Gut-/Böse-Schema einordnen lassen. Yeine, die Heldin der Geschichte, ist ein sehr gutes Beispiel hierfür. Durch die gegensätzlichen Einflüsse in ihrer Erziehung steht sie im Laufe der Handlung immer mehr zwischen den verschiedenen Parteien und die daraus enstandene innere Anspannung spiegelt sich in ihrem Handeln wieder, das mal strategisch, mal emotional geprägt ist. Den Schreibstil fand ich sehr angenehm zu lesen. Ich habe ihn als eher direkt und überlegt empfunden, passend zu Yeines Persönlichkeit. Am Anfang war ich noch etwas verwirrt von den Stellen, in denen sich die Anrede mit "Du" findet. Die Auflösung darüber, was hinter diesen Stellen steht, hat dann aber alle Verwirrung aufgelöst; ich fand das sehr raffiniert gemacht. ********************************************* Abschließend kann ich sagen, dass mir "Die Erbin der Welt" sehr gut gefallen hat, auch wenn ich Yeines Handlungen nicht immer so ganz nachvollziehen konnte. Ich freue mich schon sehr, die anderen beiden Bände der Reihe zu lesen. Die Autorin verfügt in meinen Augen über ein großes erzählerisches Talent; ich finde es beeindruckend, dass bereits ihr erstes Buch so gut ist.

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  • Rezension zu "Die Erbin der Welt" von N.K. Jemisin

    Die Erbin der Welt
    artphilia

    artphilia

    24. May 2011 um 09:24

    Ein ganz netter Roman. Der Gedanke, dass ein einfaches Mädchen sich in einen Dämon verliebt, ist reizvoll. Am Ende war ich jedoch enttäuscht, weil das 'einfache' Mädchen eben doch nicht so einfach war und sie deshalb das sehr klischeehafte Happy End mit ihrem Liebsten bekam. Das gewisse Etwas hat gefehlt. Es kam nur selten wirklich Spannung auf. Für zwischendurch ganz ok, aber mehr auch nicht.

  • Rezension zu "Die Erbin der Welt" von N.K. Jemisin

    Die Erbin der Welt
    Prince Caspian

    Prince Caspian

    Absoluter Fehlgriff, hab nach der Hälfte aufgegeben, weil die Story mich überhaupt nicht in ihren Bann gezogen hat.
    Bekommt nur ihren Pflichtstern.

    • 3
  • Rezension zu "Die Erbin der Welt" von N.K. Jemisin

    Die Erbin der Welt
    MirrorscapeDC

    MirrorscapeDC

    04. March 2011 um 18:16

    Als Yeine Darr wenige Monate nach dem Tod ihrer Mutter nach Elysium gerufen wird hat sie keine andere Wahl als zu gehorchen, immerhin ist ihr Großvater das Oberhaupt der Arameri und inoffizieller Herrscher über die Welt. Niemand hatte überraschter oder entsetzter sein können als Yeine als ihr Großvater sie nicht nur in die Familie aufnimmt sonder sie auch zu einem seiner Erben macht. Yeine hat keine Wahl als am Kampf um den den Thorn teilzunehmen. Aufgrund dieser beinah hoffnungslosen Situation verbündet sich Yeine mit einem der vier Götter, die nach dem nun 2000 Jahre zurückliegenden Krieg der Götter versklavt und den Arameri als Waffen übergeben wurden, dem ebenso verführerischen wie gefährlichen Gott der Finsternis und des Chaos, Nahadoth. Doch während Yeine sich mit den anderen Erben herumschlagt und versuch mehr über ihre Mutter und deren Tod herauszufinden erfährt sie dinge die iher ganze Welt auf den Kopf stellen, den auf Nahadoth hat seine eigenen Pläne mit ihr. Und dann wird ihrem Heimatland auch noch der Krieg angedroht. Ein faszinierendes Buch über die Folgen von Macht und darüber was man im Namen eines Gottes für Gräueltaten vollbringen kann. Das ganze ist in der Ich-Perspektive geschrieben was erst dadurch wirklich interessant wir das ganze erst dadurch dass es ehr so erzählt wird als ob die Hauptperson es Rückblickend erzählen würde. Was bisweilen zu kleinen Anmerkungen führ so wie zu den immer wieder auftauchenden und bis weilen etwas verwirrenden Gesprächen zwischen Yeine und ihrem "zweiten Ich". Das ist für mich aber kein Minuspunkt sondern verleit der Geschichte vielmehr zusätzliche Spannung. Ich selbst war so begeistert von diesem Buch das ich sofort Band 2 lesen musste und jetzt gespannt auf teil 3 warte. Dennoch kann es sein das es für manche Leute nicht genug Aktion gibt oder denen es an komplizierten Intrigen mangelt. Persönlich würde ich das Buch aber jederzeit wieder kaufen.

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