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Naciye Kamcili-YildizBetül und Nele erleben das Opferfest. Kamishibai Bildkartenset.: Entdecken - Erzählen - Begreifen: Bilderbuchgeschichten.
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Betül und Nele erleben das Opferfest. Kamishibai Bildkartenset.: Entdecken - Erzählen - Begreifen: Bilderbuchgeschichten.
Naciye Kamcili-YildizIslam von Abendgebet bis Zuckerfest
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Islam von Abendgebet bis Zuckerfest
Islam von Abendgebet bis Zuckerfest
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Erschienen am 28.03.2014
Naciye Kamcili-YildizDer Islam von Abendgebet bis Zuckerfest
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Der Islam von Abendgebet bis Zuckerfest
Der Islam von Abendgebet bis Zuckerfest
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Erschienen am 31.03.2014

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Rezension zu "Betül und Nele erleben das Opferfest. Kamishibai Bildkartenset.: Entdecken - Erzählen - Begreifen: Bilderbuchgeschichten." von Naciye Kamcili-Yildiz

Eine schöne Bilderbuchgeschichte, die uns das Opferfest und dessen Hintergrund näher bringt
Kinderbuchkistevor 4 Monaten

Thema Religionen und Bräuche

für Kinder ab 4 Jahren

Einige kennen vielleicht schon die Geschichten von Betül und Nele schon.
Zuletzt feierten die beiden Ramadan.
Daran an schließt sich nun die Geschichte vom Opferfest.
Die Autorin, Naciye Kamcili-Yildiz lebt in Deutschland und ist Religionspädagogin für "Interreligiöses Lernen in der Schule" und weiß wie man Geschichten so erzählt, dass sie selbst die Kleinen gut verstehen können.
Auf 11 Bildkarteiblättern fängt Gabriele Pohle die Situationen/ Inhalte der Geschichte in wunderbaren, klaren Bildern ein. Sie sind nicht all zu detailreich, was in diesem Fall sehr positiv ist, da die Handlungen und Stimmungen so fokussiert wirken ohne viel vom Wesentlichen abzulenken.
Wie immer finden wir auf der Titelblattrückseite die Geschichte, die entgegen vieler anderer Kamishibai Geschichten sehr viel Text hat. Sie im Rahmen zu erzählen benötigt Zeit, dass sollte man unbedingt im Vorfeld einer Betrachtung mit einberechnen. Wir haben sie 5 Mal erzählt und immer mit Vor- und Nachgespräch mehr als 60 Minuten benötigt. Dies ist in der Form nur mit größeren Grundschulkindern möglich. Bei Kleineren Kindern hat sich gezeigt, dass es durchaus Sinn macht die Geschichte etwas zu kürzen, was ohne Weiters möglich ist ohne das Original zu sehr zu verfälschen.

Die Geschichte beginnt mit den Vorbereitungen auf das Fest. 
1.Als Betül vom Kindergarten kommt ist ihre Mutter am saugen. Das Wohnzimmer sieht schon sehr ordentlich aus. Das macht sie nur wenn es etwas zu feiern gibt. Fast hätte  Betül vergessen, dass sie bald das Opferfest feiern. 
2.Auch dazu gehören Plätzchen, genauer gesagt Schafplätzchen und die darf Betül mit ihrer Freundin Nele backen.
Nele möchte wissen, wieso nur Plätzchen in Schafform gebacken werden und Neles Mutter erklärt es ihr kurz. 
3. Nach dem Backen liest sie Nele und Betül die Geschichte, die hinter diesem Brauch steht vor.Es ist eine für Kinder nicht ganz so leicht zu verstehende Geschichte von Ibrahim, einem alten Mann der sehr stark an Gott glaubte. Eines Tages träumte er, dass er seinen geliebten Sohn Opfern müsse.
4. Betüls Mutter sieht, dass die beiden Mädchen traurig und nachdenklich sind und macht eine Pause um mit den Mädchen darüber zu sprechen, dass jeder im Leben an einen Punkt kommt, in  dem er verzweifelt ist und nicht weiß was er machen soll. Auch Nele und Betül kennen, in ihrer kleinen Welt solche Momente, wissen aber auch ( zum Glück) an wen sie sich wenden können.
Diese Gesprächspause, die Betüls Mutter einlegt ist auch für uns als Erzähler wichtig, denn auch wir müssen mit den Kindern nun erst einmal reden, bevor es weiter geht.
5.Ibrahim entschied sich damals mit seinem Sohn zu sprechen, der daraufhin bereit war mit seinem Vater zu gehen. Doch es kam anders. Ibrahim hörte die Stimme erneut und opferte daraufhin einen Widder.
Nele, die schon einiges aus ihrer Bibel kannte stellte fest, dass es Gemeinsamkeiten, Ähnlichkeiten gibt.
Auch hierrüber sprechen sie mit Betüls Mutter ausführlich.
Anschließend erzählt unsere Geschichte mit weiteren Bildern wie das Opferfest in Betüls Familie gefeiert wird, wobei immer wieder auch der Vergleich zu Bräuchen oder Ereignissen der christlichen Kirche herangezogen wird. Gerade dies macht es für alle Kinder einfach der Geschichte zu folgen. Gleichzeitig gibt es genau hierdurch eine besondere Erkenntnis. 
So unterschiedlich wie es scheint sind unsere Religionen gar nicht.
*
Eine schöne, sehr kindgerecht erzählte Geschichte, die wunderbar in Kindergärten und Grundschulen erzählt werden kann um dann in gemeinsamen Gesprächen noch mehr zu erfahren. "Wie wird bei euch in den muslimischen Familien das Opferfest gefeiert? 
"Wo gibt es Ähnlichkeiten, wo unterscheiden sie sich?"
*
Besonders schön fanden wir alle, dass Nele ein Teil dieser Geschichte sein darf, dass sie mit ihrer Freundin und deren Familie mitfeiern darf.
Sehr beeindruckt waren die Kinder auch vom letzten Bild insbesondere der Botschaft der Geschichte, denn hier erleben wir etwas, was bei vielen von uns ( vermutlich sogar den meisten) nicht passieren würde. 
Betüls Großvater geht mit den beiden Mädchen, mit kleinen Geschenken zu neuen Nachbarn um sie Willkommen zu heißen.
Auch dies sorgt und bietet reichlich Gesprächsstoff, das konnten wir bei unseren Erzählungen sehr deutlich erleben.
*

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Rezension zu "Betül und Nele erleben den Ramadan - Bilderbuchgeschichten für unser Erzähltheater. Entdecken. Erzählen. Begreifen. Kamishibai Bildkartenset." von Naciye Kamcili-Yildiz

Eine tolle Geschichte, die schon kleinen Kindern den Ramadan erklärt
Kinderbuchkistevor 5 Monaten

Betül und Nele erleben den Ramadan
12 wunderschön illustrierte Bildkarten im Format DIN A3  führen den Betrachter auf eine Reise durch den Ramadan begleitet von einer ebenso schönen, einfühlsamen und informativen Geschichte.
Anhand der Freundschaft von Betül und Nele werden wir eingeladen mehr über den Ramadan zu erfahren.
Nele das Kind mit christlichem Hintergrund und Betül das Kind mit muslemischen Wurzeln sind beste Freundinnen. Sie gehen in die selbe Kita und verbringen auch sonst viel Zeit miteinander. So wie beste Freundinnen es eben machen. Da liegt es ja nur nahe, dass Nele auch Betüls Zeit im Ramadan miterleben möchte. Was sie dort so erlebt , wie und wieso Ramadan gefeiert wird und was es mit dem Fastenbrechen und dem Zuckerfest auf sich hat, all das erfahren wir in dieser Geschichte, die so schön ist, dass ich sie mir in diesem Fall gut als Bilderbuch vorstellen, ja sogar wünschen würde, da es kaum Bilderbücher zu diesem Themenbereich gibt und nicht jeder diese Bildkarten händeln möchte.

Nun einmal der Reihe nach
Auf dem ersten Bild sehen wir Betül und ihre Mutter im Kinderzimmer sitzen. Es ist schon dunkel draußen. Nur eine schmale Mondsichel ist zu sehen, die die Dunkelheit dennoch magisch erhellt.
Die Geschichte beginnt.
Wir erfahren, dass Betül mit ihrer Mutter einen Ramadankalender gebastelt hat, der sie nun durch die Zeit begleiten wird. Betül möchte von ihrer Mutter wissen wieso Ramadan gefeiert wird und ob sie auch fasten darf. Als sie erfährt, dass Kinder noch nicht fasten müssen aber sie es dennoch z.B.  für einen Tag machen kann ist sie sehr stolz.
Am nächsten Tag (Bild 2) erzählt Betül im Kindergarten vom Ramadan. Die Kinder sitzen um einen großen Tisch herum ,beim Frühstück. Vor Betül liegt ein besonderer Ramadan Kalender den sie erklärt. Klar das Nele, Betüls beste Freundin auch gern das Fasten ausprobieren möchte. Beste Freundinnen machen vieles gemeinsam.
Also beschließen sie später die Mütter zu fragen. Bild 3. Beide sind einverstanden.
Dann ist es soweit  (Bild 4) Nele darf bei Betül übernachten. Das Bild zeigt ein noch dunkeles Kinderzimmer. Betüls Vater steht in der Tür um die Kinder zu wecken. Er hat eine kleine Trommel um den Hals hängen. Was es damit auf sich hat erfahren wir in dem dazugehörigen Teil der Geschichte.
Bild 5 zeigt Betül mit ihrer Familie und Nele beim Frühstück in der Nacht.
Nach dem Frühstück gehen sie wieder ins Bett. Der Fastentag kann beginnen.
Betül und Nele gehen an diesem Tag auch auf den Spielplatz (Bild6)
Es ist schwer nicht dauernd an Essen und Trinken zu denken aber sie möchten es schaffen. Sie merken das sie schlapper sind und überlegen was man im Ramadan noch so alles machen muss.
Bild7 die beide stehen vor einem Zaun und überlegen. Über ihnen sind all die Dinge abgebildet, die auch in die Zeit des Ramadan gehören. Nett sein zu anderen. Hilfsbereit sein und nicht streiten gehören dazu.
Es ist später Abend. Draußen ist es ganz dunkel, der Mond schein durch das Fenster. ( Bild 8) Betül sitzt mit ihrer Familie und der Familie von Nele um einen Tisch herum. Was dann geschieht erfahren wir in der Geschichte, die genau erklärt wie so ein Fastenbrechen zelebrieret wird.
Nach dem Essen geht Betüls Vater um Gebet in die Moschee. Neles Vater interessiert dies und geht mit. Natürlich kommen Nele und Betül auch mit. So bekommen wir auf Bild 9  einen kleinen Einblick in die Moschee.
Bild 10 ist ein ganz besonderer Tag. Das Ende des Ramadan. Betüls Zimmer ist bunt geschmückt. Die Eltern sind festlich angezogen und Betüls Mutter hält ein Geschenk in der Hand.  Aber das ist noch nicht alles. Dieser besondere Festtag wird immer mit vielen Verwandten und Freunden gefeiert und so endet die Geschichte mit Bild 11. Wir sehen tanzende Leute. Betül hält Nele einen kleinen Beutel hin. Was es da wohl mit auf sich hat? Das erzählt  uns das Ende der Geschichte.

Wer genau zugehört hat wird viel über die Zeit des Ramadan erfahren haben. Aber nicht nur das, die Kinder werden erkennen, dass vieles ähnlich den christlichen Ereignissen ist.
Wir warten auf das Christkind. Die Kinder bekommen einen Adventskalender, der ihnen die Wartezeit bis zum Heiligen Abend verdeutlicht. Der Ramadan Kalender begleitet die Muslime bis zum Fastenende.
In der Zeit zwischen Aschermittwoch und Ostersonntag fasten viele Christen . Die meisten nehmen dies jedoch nicht so genau. Fasten heißt hier ehr verzichten auf etwas. Der eine verzichtet auf Süßigkeiten, der andere auf Fernsehen etc. Ganz wenige fast aber auch bei uns gibt es einige, die für ein oder zwei Wochen vollständig fasten.
Zum Ende des Ramadan wird das Zuckerfest gefeiert. Die Kinder bekommen Geschenke. Bei uns gibt es zu Weihnachten auch Geschenke.
Die muslimischen Kinder gehen an diesem Tag von Haus zu Haus und bekommen Süßigkeiten und manchmal etwas Geld. Auch christliche Kinder machen so etwas. Zu St. Martin gehen sie von Haus zu Haus, singen und bekommen dafür etwas.

So fremd ist also Ramadan gar nicht.

In der Arbeit mit Kindern könnte ich mir gut vorstellen, dass man weitere Bilder gestaltet, die die Vergleiche zur christlichen Kultur darstellen.
Wir haben einmal ein Kulturenfest gestaltet, wo alle Eltern gemeinsam ihre traditionellen Gerichte gekocht haben. Jeder konnte bei jedem gucken, probieren, mit kochen und Fragen stellen. Wir haben alle viel voneinander gelernt und gleichzeitig mussten viele feststellen, dass das was so fremd klingt eigentlich gar nicht so fremd ist.

Auf jeden Fall trägt diese Geschichte zu einem besseren Verständnis der muslimischen Religion und Kultur bei.
Ich würde mir mehr solcher Geschichten wünschen vielleicht dann auch noch ein wenig mehr und intensiver.




Als Ergänzung zu diesem Thema gibt es das Praxisbuch
"Kinder feiern Ramadan"

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