Nadeem Aslam Das Haus der fünf Sinne

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Inhaltsangabe zu „Das Haus der fünf Sinne“ von Nadeem Aslam

«Ein Werk, das von großem Mut zeugt. Es ist schön und gewalttätig zugleich.» (THE INDEPENDENT).

Ein verwunschenes Haus am Rande der Tora-Bora-Berge. Allein harrt der Brite Marcus Caldwell hier aus, obwohl seine afghanische Frau von den Taliban getötet wurde und nun Spezialkräfte der US-Armee auf der Suche nach Terroristen die Gegend unsicher machen. Doch dann kommt die Russin Lara zu ihm, voller Hoffnung, ihren während der sowjetischen Besatzung verschwundenen Bruder zu finden. Im Gespräch der beiden enthüllt sich ein furchtbares Familiendrama vor dem Hintergrund jener historischen Tragödien, die Afghanistan seit über vierzig Jahren heimsuchen ...

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  • Rezension zu "Das Haus der fünf Sinne" von Nadeem Aslam

    Das Haus der fünf Sinne

    sabatayn76

    11. August 2012 um 16:35

    'Es würde nicht einmal überraschen, wenn die Bäume und Rebstöcke in Afghanistan eines Tages aufhörten zu wachsen, aus lauter Furcht, ihre Wurzeln könnten, sollten sie sich weiter ausbreiten, auf eine in der Nähe vergrabene Landmine stoßen.' Inhalt: Der Engländer Marcus Caldwell lebt in der Nähe der Tora-Bora-Berge in Afghanistan und hat ein bewegtes Leben hinter sich: seine Ehefrau Qatrina wurde von den Taliban gesteinigt, die Tochter Zameen ist tot, der Enkel verschollen. Nun ist er der Gastgeber der Russin Lara, die in Afghanistan Hinweise auf den Verbleib ihres Bruders sucht. Anhand der Geschichte des Arztes Marcus, seiner Familie und Personen in seinem Umfeld schildert der Autor die Geschichte eines Landes, das seit Jahrzehnten keinen Frieden erlebt hat, und erzählt von den zahlreichen Verlusten, die die afghanische Bevölkerung durch anhaltende (Bürger-) Kriege und die Herrschaft der Taliban beklagen muss. Mein Eindruck: Der Einstieg in 'Das Haus der fünf Sinne' ist mir vergleichsweise schwer gefallen. Aufgrund der ständig wechselnden Perspektive und der recht blumigen Sprache musste ich mich erst einlesen und habe auch im weiteren Verlauf immer wieder den roten Faden verloren. Die Schilderungen sind bisweilen brutal, doch führen zu einer intensiven und emotionalen Auseinandersetzung mit dem Land Afghanistan und seiner grausamen Geschichte. Die Protagonisten wurden überzeugend beschrieben, die Geschichte an sich wirkt authentisch und sehr realistisch. Mein Resümee: Ein bewegender Roman über Afghanistan, über das alltägliche Leid und Elend, doch auch über die Kraft, sich gegen ein Regime aufzulehnen und seine Freiheit und Individualität nicht ganz aufzugeben.

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