Nadia Bolz-Weber

 4.2 Sterne bei 17 Bewertungen

Neue Bücher

"Ich finde Gott in den Dingen, die mich wütend machen"
 (7)
Neu erschienen am 22.08.2018 als Hardcover bei Brendow, J.

Alle Bücher von Nadia Bolz-Weber

Nadia Bolz-WeberUnheilige Heilige
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Unheilige Heilige
Unheilige Heilige
 (10)
Erschienen am 15.08.2016
Nadia Bolz-Weber"Ich finde Gott in den Dingen, die mich wütend machen"
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"Ich finde Gott in den Dingen, die mich wütend machen"
Nadia Bolz-WeberCranky, Beautiful Faith
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Cranky, Beautiful Faith
Cranky, Beautiful Faith
 (0)
Erschienen am 01.10.2013

Neue Rezensionen zu Nadia Bolz-Weber

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Rezension zu "Unheilige Heilige" von Nadia Bolz-Weber

Gott in all den falschen Leuten finden
LEXIvor 2 Jahren

„Jesus hätte in der religiösen Schickeria seiner Zeit verkehren können, aber stattdessen hat er über all das die Nase gerümpft und es vorgezogen, über die Mächtigen zu lachen, sich mit Huren anzufreunden, Sünder zu küssen und mit den falschen Leuten bei Tisch zu sitzen. Er verbrachte seine Zeit mit Leuten, für die das Leben nicht leicht war. Und dort, mitten unter den Leidenden, war er die Verkörperung der vollkommenen Liebe.“

In diesem Sinne widmet Nadia Bolz-Weber als lutherische Pastorin, Autorin und Bloggerin ihre Zeit jenen Menschen, die sie als „Unheilige Heilige“ bezeichnet. In vielen verschiedenen Geschichten erzählt sie in ihrem Buch mit dem gleichnamigen Titel beispielhaft die Geschichte einiger Menschen, die „nicht ins System passen“. Sie selber äußerte sich einem Studenten gegenüber folgendermaßen: „ Es kommt mir vor wie ein schauderhafter Gedanke, Gott NÄHER kommen zu wollen. Oft wäre es mir am liebsten, er würde mich in Ruhe lassen.“

Von allen im Buch erzählten Geschichten vermochte es jene der gelähmten Amy Mack am meisten, mich zu berühren. Amy wurde für ihre Freundin Bobbie zu einem ganz besonderen Menschen – jemandem, der nicht ihren äußeren Schutzschild, sondern ihr Innerstes sah und sie genauso an- und wahrnahm. Und Bobbie gab ihrerseits diese liebevolle Wahrnehmung in Form eines ganz besonderen Geschenkes an die Autorin weiter.

„Die am besten qualifizierten Leute, um das Evangelium zu verkündigen, sind diejenigen, die wirklich wissen, wie unqualifiziert sie dafür sind, das Evangelium zu verkündigen.“

Nadia Bolz-Weber schreibt von sich selbst: „Ich bin eine sarkastische, über und über tätowierte, hitzköpfige Person, die flucht wie ein Bierkutscher!“ Und genau dieser verschwenderische Umgang mit Kraftausdrücken ist es auch, was mich an diesem Buch empfindlich gestört hat. Was mich ebenfalls sehr befremdete war die Tatsache, dass die Autorin keine Rücksicht nimmt. So vergleicht sie Maria mit einer Schlampe und bezeichnet Jesus als „verurteilenden wütenden Mistkerl“, beschreibt ihn als „griesgrämig wie ein Grinch“. Auch Aussagen wie „Wo zur Hölle war Gott?“ oder „Heilige Scheiße“ empfand ich als unangebracht. Die Autorin weigerte sich ihrer Aussage nach einem Kirchenbürokraten gegenüber, auf ihren verschwenderischen Umgang mit Kraftausdrücken in ihrem Blog zu verzichten. Anhand der Ansammlung an Fäkaljargon im Inhalt trifft dies scheinbar auch auf dieses Buch zu... schade.

Fazit: Einerseits zolle ich der Pastorin großen Respekt dafür, dass sie ihr Lebenswerk darin sieht, sich den „Unheiligen Heiligen“ zu widmen, dass sie wie Jesus ihre Zeit nicht mit der religiösen Schickeria verbringt, sondern sich der „Strauchlern und Sündern“ annimmt. Sie verurteilt die Sünde, aber nicht den Sünder, möchte die Menschen um ihrer selbst willen lieben, wie Jesus sie liebt. Nichtsdestotrotz hat mich der sehr großzügige Einsatz der Gossensprache in einem christlichen Buch so sehr gestört, dass ich zukünftig kein Buch der Autorin mehr lesen werde.

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Curins avatar

Rezension zu "Unheilige Heilige" von Nadia Bolz-Weber

Überzeugt nicht ganz
Curinvor 2 Jahren


Nadia Bolz-Weber ist lutherische Pastorin und die Gründerin der Gemeinschaft ,,House for all Sinners and Saints". In diesem Buch erzählt sie von vielen Begegnungen mit Menschen, die so gar nicht in ein christliches Schema passen, aber von denen sie dennoch etwas für ihr eigenes Glaubensleben gelernt hat.
Viele der hier erzählten Geschichten haben mir gut gefallen und ich konnte daraus etwas für mein eigenes Leben mitnehmen. Die Autorin beschreibt, wie sie in vielen Situationen trotz ihrer eigenen Fehler von Gott gebraucht werden konnte und spricht dabei auch schwierige Themen wie zum Beispiel das Tragen einer Waffe differenziert an. Im Gegensatz zu anderen Autoren wird kein reines schwarz-weiß Bild gezeichnet und auch niemand von vorneherein verurteilt.
Allerdings hat es mich manchmal erschreckt, wie eigentlich klare Aussagen in der Bibel von Frau Bolz-Weber umgedeutet werden und so die Botschaft darin verloren geht. Auch hat mich ein wenig erstaunt, dass im ,,House for all Sinners and Saints" doch noch so viel Wert auf Liturgien und damit auch auf feste Abläufe gelegt wird. 
Die Autorin schreibt immer ehrlich und offen und lässt den Leser auch an ihren eigenen Zweifeln und Gedanken teilhaben. Ungewöhnlich für eine lutherische Pastorin ist auch ihre etwas harte und von Schimpfwörtern durchsetzte Sprache.
Auch wenn ich das Buch in vielen Punkten kritisch sehe, kommt doch etwas sehr Wichtiges beim Leser an: In der Gemeinde von Nadja Bolz-Weber ist wirklich jeder bekommen und keiner, der irgendwie anders ist, wird ausgegrenzt oder schief beäugt. Und das ist sicherlich nicht überall der Fall.
Insgesamt hat mich das Buch nicht in allen Punkten überzeugt, aber ich denke, jeder sollte sich sein eigenes Bild davon machen.

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Seelensplitters avatar

Rezension zu ""Ich finde Gott in den Dingen, die mich wütend machen"" von Nadia Bolz-Weber

Ein Mensch vor dem ich Respekt habe
Seelensplittervor 2 Jahren

Meine Meinung zum Buch:
"Ich finde Gott in den Dingen, die mich wütend machen"
Pastorin der Ausgestoßenen

Erwartung und Aufmerksamkeit:
Diesen Punkt findet ihr auf meinem Blog :)

Inhalt in meinen Worten:
Nadia. Eine Pfarrerin die so einiges hinter sich bringen musste, um dort wo sie jetzt ist, zu landen und gerade das macht Mut. Nicht jeder muss so einen Lebensstart hinlegen, um Gott zu erfahren, doch die die es leider machen müssen, ein Leben anzufangen, das mit mehr Steinen als Wegen gezeichnet ist, können von ihr eher etwas annehmen, als es vielleicht von anderen Menschen der Fall ist.
Nadia schreibt Lebendig und immer wieder mit dem Blick zu Jesus über ihr Leben, und wie die Gemeinde, in der sie gerade tätig ist, wuchs und dabei Menschen die am Rand des Lebens stehen mitgerissen werden und wieder Lebensmut und Willen finden, sich von den fiesen und gemeinen Meinungen von manch anderen Christen frei schwimmen können und dabei lernen, sie können nichts zu der Gnade Jesus zu tun, außer sich lieben zu lassen.

Meine Gedanken zum Buch:
Ich hab Respekt vor Nadia.
Ein Mensch der viele Höhen und Tiefen erleben musste, die manch anderen Menschen eher straucheln und auch am Boden liegen bleiben lassen. Doch Nadia hat Lebenswillen und Mut, und zugleich einen Glauben, der hin und wieder wirklich schrecklich geprüft wird, und dennoch hält sie an dem EINEN fest und lässt es nicht zu dass sie aufgibt.

Schreibstil:
Die Autorin schreibt in diesem Buch von und über sich selbst. Sie nimmt mich Kapitelweise mit in ihr Leben, und wie sie manch Widrigkeit überstehen musste. Aber auch erklärt sie in jedem Kapitel, was ihr Weg war, wie sie weiter gehen konnte, ohne dass sie dem Leser eine Klatsche in das Gesicht gibt, sondern in dem sie einfach nur von sich selbst erzählt und bei sich bleibt und niemals in der DU Botschaft schreibt.
Es sind viele Gedanken in diesem Buch versteckt, so dass ich dieses Buch nicht auf einen Happs lesen konnte, ohne etwas zu verlieren. So bin ich Kapitelweise an das Buch heran gegangen und merkte: Dieses Buch hat mir auch einiges zu sagen, Blickwinkel werden neu gesetzt, Dankbarkeit und Hoffnung entsteht und Leben und Hoffnung und vor allem die Gnade springt aus jeder Zeile des Buches.
Obwohl manche Dinge immer noch nicht näher erklärt werden, wie die Rituale in der Evangelischen Kirche von statten gehen, und was es bedeutet dies oder das zu tun, hab ich dennoch das Gefühl, das meine ersten Fragen die ich durch das zweite Buch von ihr hatte, beantwortet bekommen habe.

Gedanken:
Nadia erzählt in diesem Buch von Alkoholmissbrauch, davon das Menschen ihr Leben beenden wollten und dennoch gerade rechtzeitig gerettet worden sind, von Menschen, die nicht das eine sein wollten und das andere wurden.
Alles Punkte, die man in gewissen Gemeinden mit Teufelsaustreibungen und diversen Verleugnungen erduldet aber niemals respektiert, doch gerade Nadia ist da anders. Sie ist für jeden da. Egal ob nun Homo, Bi oder Hetero, egal ob aus einer Frau ein Mann wurde oder auch umgedreht. Sie ist da. Nimmt an die Hand macht aber auch sofort klar, hi ich werde dich enttäuschen, lege deine Hoffnungen also nicht in mich, sondern in Jesus.
Diese Mischung lässt mich staunend und hoffend da stehen, und ich hoffe das viele Menschen die Bücher von Nadia lesen, und offen sind, für Veränderungen, ohne das sie den Gegenüber verändern wollen.
Veränderung fängt in der Regel bei sich an, und niemals bei dem anderen.
Ich wünschte ich hätte eine Pfarrerin in meiner Nähe die so tickt wie Nadia, die sich wirklich um jedes einzelne Schäfchen so kümmert und dem Menschen klar macht, ich mag dich wie du bist, aber Jesus hat noch mehr Liebe als ich.

"Denn wie viele Menschen wollen Götter sein, und doch wurde nur ein Gott ein Mensch."

Fazit:
Ein Buch das kritisch beleuchtet und nachfragt, das aber die Gnade in den Vordergrund schiebt und klar sagt: Du bist geliebt, wie du bist.
Es möchte einladen zu sich selbst neu zu entdecken und alte Gedankenmuster zu sprengen.

Sterne:
Nadias Buch muss einfach 5 Sterne bekommen. Denn ich habe wirklich Respekt vor dieser GENIALEN Pfarrerin!

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Gespräche aus der Community

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Arwen10s avatar
Diese Leserunde findet mit feststehenden Lesern statt. Wer sich mit eigenem Exemplar anschließen möchte, ist herzlich willkommen.

Nadia Bolz-Weber Unheilige Heilige









Zum Inhalt:


In „Unheilige Heilige“ lädt Nadia Bolz-Weber Leser zu einer Begegnung mit dem ein, was sie als „religiöses, aber nicht besonders spirituelles Leben“ bezeichnet. Hartnäckig und zugleich urkomisch versucht die ungewöhnliche Pfarrerin darin, dem Gott zu widerstehen, dem sie sich doch eigentlich zu dienen berufen fühlt.

Immer wieder begegnet er ihr ausgerechnet in den Menschen, die dafür am wenigsten geeignet scheinen – jedenfalls in ihren Augen: in einem die Kirche liebenden Agnostiker, einer Drag Queen, einem kriminellen Bischof oder in einem Mitglied der National Rifle Army, die sich für den freien Schusswaffenbesitz einsetzt.

Indem sie diesen „unheiligen Heiligen“ begegnet, gerät Nadia in unmittelbare Berührung mit Gnade – einer Gnade, die nicht wie eine warme Kuscheldecke daherkommt, sondern vielmehr wie eine Bratpfanne genau auf den Kopf trifft.



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Letzter Beitrag von  LEXIvor 2 Jahren
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Sonnenblume1988s avatar

Ich möchte euch ganz herzlich zu einer neuen Leserunde einladen: Der Brendow-Verlag stellt vier Exemplare des Buches "Ich finde Gott in den Dingen, die mich wütend machen" von  Nadia Bolz-Weber zur Verfügung Vielen Dank an den Verlag  für die Unterstützung der Leserunde!

Zum Inhalt:

"Bis sie Jesus fand, war Nadia Bolz-Webers Leben eine Achterbahnfahrt. Sie stammt aus einem christlich-fundamentalistischen Elternhaus, rebellierte, fing an zu trinken, nahm Drogen. Führte ein echtes Hippie-Leben – in jeder Beziehung.

Über die Anonymen Alkoholiker fand sie einen Weg aus der Sucht. „Das Blöde war, dass ich meinen Freunden, die weiter an der Flasche hingen, beim Sterben zusehen musste.“ Bald lernt sie ihren zukünftigen Ehemann kennen, einen angehenden Pfarrer. Findet zu Jesus. Als sie bei der Beerdigung eines langjährigen Freundes, umgeben von hoffnungslosen Gesichtern, eine Trauerpredigt hält, macht es klick – und Nadia erkennt ihre Berufung: Sie wird Pastorin der Ausgestoßenen!

Nadia Bolz-Weber ist heute ordinierte Pastorin der ELCA (Evangelical Lutheran Church of America) und hat das „Haus für alle Sünder und Heiligen“ gegründet, in dem Alkoholiker, gestrauchelte Vorbestrafte und labile Kriegsveteranen zusammenfinden. Mit ihrem Buch wurde sie „ein neuer Star der Kirchenszene“ (GEO)!"

Bitte bewerbt euch bis zum 22. Juni hier im Thread und beantwortet die Frage,warum euch die Geschichte interessiert.

Für dieses Buch müsst ihr die Portokosten von 1,60 Euro selber tragen. 

Wir bitten euch, vor eurer Bewerbung folgende Punkte zu berücksichtigen: 

- Der Gewinner verpflichtet sich dazu, sich innerhalb von ca. 4 Wochen mit den anderen Teilnehmern über alle Leseabschnitte auszutauschen und eine Rezension zu schreiben.

- Es können nur Bewerber berücksichtigt werden, deren Profil öffentlich ist und die mindestens eine Rezension in ihrem Profil haben.

- Bitte schaut nach dem Verlosen selbstständig nach, ob ihr gewonnen habt und übermittelt eure Adresse innerhalb von 48 Stunden. Ihr erhaltet keine Nachricht und sonst wird neu gelost.

- Bitte beachtet, dass in diesem Buch christliche Werte eine wichtige Rolle spielen.

Ich freue mich auf eure Bewerbungen. Wer ohne Verlosung mitlesen möchte, kann dies natürlich auch sehr gerne tun. Das Buch könnt ihr unter www.brendow-verlag.de für 17,40 € (Buchpreis)  bestellen.Dort könnt ihr auch sehr gerne eure Rezension hinterlassen.
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