Nadin Hardwiger Lucindarella

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Inhaltsangabe zu „Lucindarella“ von Nadin Hardwiger

Die Mittzwanzigerin Lucinda Neis, genannt Cinda, fährt anlässlich der siebzigsten Geburtstage ihrer Großeltern auf deren Weingut. Bei ihrer Ankunft spielt sie mit dem Gedanken, das Gaspedal wieder durchzudrücken und zurück nach Hause zu fahren. Denn auf dem Gut leben nicht nur ihre geliebten Großeltern, sondern auch ihre Mutter und ihre beiden Stiefschwestern. Deren Gemeinheiten aus Kindertagen - solide ausgeführt unter den wachsamen Augen ihrer Mutter - reichen von Sekundenkleber in der Zahnpasta bis hin zu heimlich abgeschnittenen Zöpfen. Doch bevor Cinda ihrem Fluchtimpuls nachgeben kann, wird sie von dem neuen Gutsjuristen David Priens aufgehalten. Schließlich entdeckt ihre Mutter sie. Von da an muss sich Cinda, die als Designerin eine eigene Boutique in Berlin führt, um die Festkleider ihrer Mutter und ihrer Stiefschwestern kümmern. Noch dazu verpasst sie ständig ihre Großeltern und bekommt von ihrer Stiefschwester Asta eingeredet, dass ihr Großvater schwer krank sei und sich nicht aufregen dürfe. So fügt sich Cinda, denn ihre Großeltern stehen für sie an erster Stelle.

Naja, modernes Aschenputtel gut und schön - mir war Conda zu devot und die Story zu konstruiert.

— hasirasi2

Jetzt weiß ich wieder, warum ich Märchenadaptionen liebe! Was gibt es besseres als ein Happy Ends eines wunderschönen Märchens!

— MiraxD

Cinderella-Story der Neuzeit ein wenig anders. Interessante und kurzweilige schöne Geschichte!

— Lienne

Nette Geschichte für zwischendurch

— zessi79

Es handelt sich um ein sehr schönes modernes Märchen. Dieses Buch kann ich allem Märchenbegeisterten nur empfehlen.

— tanlin_11

Eine schöne, kurzweilige Märchenadaption.

— hundeliebhaber

Modern verpackt und locker leicht geschrieben, perfekt für Zwischendurch.

— Yoyomaus

Ein modernes Märchen, das für kurzweilige und romantische Unterhaltung sorgt. Toll!

— TiniSpeechless

Rezi kommt noch! :-)

— buch_schwarm

Aschenputtel relaxed. Nette, kurzweilige und romantische Unterhaltung für zwischendurch mit Protagonistin zum wachrütteln.

— Lesestunde_mit_Marie
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  • Ende gut alles gut!

    Lucindarella

    MiraxD

    04. August 2016 um 14:54

    Lucinderella: Es war einmal...war gestern ist eine wunderschöne Märchenadaption des berühmten Märchen Cinderella alias Aschenputtel der Gebrüder Grimm. Diesmal wird die Geschichte etwas anders erzählt, jedoch kann man, wie in fast jeder Märchenadaption, die Merkmale deutlich erkennen. Hier geht es um die gleichnamige (Lu)Cinda Lynette, die für einen besonderen Anlass, nämlich dem Geburtstag ihrer lieben Großeltern, wieder aus Berlin zurück zu ihrer Heimat fährt. Dort trifft sie auf ihre hochnäsige Mutter und ihre beiden Stiefschwestern wieder, die sie wieder ihrer Lust und Laune unterziehen. Doch diesmal scheint es eine neue Person auf dem Hof zu geben, den Cinda jedoch nicht vergessen kann. Klingt vertraut, oder?...Der Schreibstil ist sehr schön und durch Cindas Vorliebe für Mode und Kleider sehr ausprägt in diesem Bereich. Es kommen alle möglichen Begriffe der Kleiderstoffe vor, dazu noch ein paar Hintergrundinformationen über Cindas Talent. Da die Geschichte ebenfalls nur sehr kurz ist, lässt es sich in ein bis zwei Stunden durchlesen und einen für eine kurze Zeit aus dem Alltag entführen..Lucinda Lynette lebt eigentlich in Berlin doch für den Geburtstag ihrer Lieblingsmenschen fährt sie in ihr Elternhaus, an das sie keine guten Erinnerungen hegt, zurück. Dort angekommen trifft sie einen Fremden, der ihr seit der Begegnung nicht mehr aus dem Kopf geht. Dazu muss sie sich wieder mit Asta und Ricarda, ihren beiden eingebildeten Schwestern rumschlagen, die es nicht gut mit ihr meinen...Lucinda war mir sehr sympathisch, denn sie musste viel durchhalten, doch manchmal habe ich mich auch gefragt, warum sie sich nicht wehrte. Sie hielt die strengen und gehässigen Befehle und Kommentare still aus und ich denke, dass Widerworte und eine starker Wille besser zu Lucinda gepasst hätte!Sowohl David, der neue Gutsjurist als auch Hilla, die Köchin waren mir auch sympathisch, wenn auch etwas flach, da man rein gar nichts über sie herausfand, aber die Rollenverteilung war sehr gut, da die Geschichte auch nicht sonderlich lang für ein besseres Kennenlernen war. Ich hatte prompt das Gefühl im Märchen Aschenputtel gelandet zu sein und doch etwas anders zu lesen.Obwohl der Liebesgeschichte vielleicht doch ein paar Seiten gut getan hätte, ist es für mich eine sehr schöne neue Interpretation des Märchens und die  Kapitelüberschriften waren echt toll und eine komplett neue Idee! Natürlich gibt es wie im Märchen auch hier ein sehr schönes Happy End und von mir gibt es 4**** dafür!

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  • Cinderella-Story der Neuzeit ein wenig anders.

    Lucindarella

    Lienne

    30. July 2016 um 11:53

    Inhalt:Die Mittzwanzigerin Lucinda Neis, genannt Cinda, fährt anlässlich der siebzigsten Geburtstage ihrer Großeltern auf deren Weingut. Bei ihrer Ankunft spielt sie mit dem Gedanken, das Gaspedal wieder durchzudrücken und zurück nach Hause zu fahren. Denn auf dem Gut leben nicht nur ihre geliebten Großeltern, sondern auch ihre Mutter und ihre beiden Stiefschwestern. Deren Gemeinheiten aus Kindertagen - solide ausgeführt unter den wachsamen Augen ihrer Mutter - reichen von Sekundenkleber in der Zahnpasta bis hin zu heimlich abgeschnittenen Zöpfen. Doch bevor Cinda ihrem Fluchtimpuls nachgeben kann, wird sie von dem neuen Gutsjuristen David Priens aufgehalten. Schließlich entdeckt ihre Mutter sie. Von da an muss sich Cinda, die als Designerin eine eigene Boutique in Berlin führt, um die Festkleider ihrer Mutter und ihrer Stiefschwestern kümmern. Noch dazu verpasst sie ständig ihre Großeltern und bekommt von ihrer Stiefschwester Asta eingeredet, dass ihr Großvater schwer krank sei und sich nicht aufregen dürfe. So fügt sich Cinda, denn ihre Großeltern stehen für sie an erster Stelle.Meine Meinung:Ich liebe das Märchen von Aschenputtel und habe so ziemlich jede Verfilmung und jede Adaptation geschaut oder gelesen. Auch Lucindarella gehörte dazu. Es ist eine kurzweile und unterhaltsame Kurzgeschichte für Zwischendurch. Der Schreibstil ist lockerleicht und flüssig, sodass die Seiten nur so dahinfliegen. Ich fand es sehr gut, dass nicht alles genauso wie im Märchen abspielt. Lucinda hat zum Beispiel einen Stiefvater, anstatt eine Stiefmutter. Die Stiefschwestern gehören eigentlich zum verstorbenen Stiefvater und es erwarten den Leser noch ein paar weitere kleine Veränderungen, die ich wirklich gut fand! Die Charaktere sind toll gezeichnet. Die Stiefschwestern so unsympathisch wie im Märchen. Auch die Mutter ist nicht die Sympathie in Person, sondern ganz im Gegenteil.  Natürlich gibt es auch einen "Prinzen" und wunderschöne Schuhe. Aber lasst euch überraschen! Mir ging es mit der Liebesgeschichte ein klein wenig zu schnell, aber das ist natürlich Geschmackssache.Fazit:Eine schöne kurzweilige Cinderella-Story der Neuzeit. Nette Geschichte für Zwischendurch!

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  • Nette Geschichte für zwischendurch

    Lucindarella

    zessi79

    08. March 2016 um 13:39

    Klappentext: Die Mittzwanzigerin Lucinda Neis, genannt Cinda, fährt anlässlich der siebzigsten Geburtstage ihrer Großeltern auf deren Weingut. Bei ihrer Ankunft spielt sie mit dem Gedanken, das Gaspedal wieder durchzudrücken und zurück nach Hause zu fahren. Denn auf dem Gut leben nicht nur ihre geliebten Großeltern, sondern auch ihre Mutter und ihre beiden Stiefschwestern. Deren Gemeinheiten aus Kindertagen - solide ausgeführt unter den wachsamen Augen ihrer Mutter - reichen von Sekundenkleber in der Zahnpasta bis hin zu heimlich abgeschnittenen Zöpfen. Doch bevor Cinda ihrem Fluchtimpuls nachgeben kann, wird sie von dem neuen Gutsjuristen David Priens aufgehalten. Schließlich entdeckt ihre Mutter sie. Von da an muss sich Cinda, die als Designerin eine eigene Boutique in Berlin führt, um die Festkleider ihrer Mutter und ihrer Stiefschwestern kümmern. Noch dazu verpasst sie ständig ihre Großeltern und bekommt von ihrer Stiefschwester Asta eingeredet, dass ihr Großvater schwer krank sei und sich nicht aufregen dürfe. So fügt sich Cinda, denn ihre Großeltern stehen für sie an erster Stelle. Meinung: Der Schreibstil ist locker, das Buch lässt sich gut lesen. Lucinda ist ein sympathisches Mädchen, auch wenn sie mir sehr naiv und schwach rüber kommt. Die Mutter und die Stiefschwestern sind mega unsympathisch, aber das ist ja auch so gewollt. Es handelt sich hierbei um eine Kurzgeschichte. Trotzdem war es eine romantische aber auch spannende Geschichte. Ich habe ein Buch für zwischendurch gesucht, das sich leicht lesen lässt und habe dieses auch gefunden. Fazit: Modernes Aschenputtel-Märchen. Nettes Buch für zwischendurch. Wer Märchen und Frauenromane mag, wird dieses Buch mögen.

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  • Leserunde zu "Lucindarella: Es war einmal ... war gestern" von Nadin Hardwiger

    Lucindarella

    DIGITALPUBLISHERS_Verlag

    Liebe Lovelybooks-Freunde und Frauenroman-Liebhaber, wer hat Lust an einer Leserunde zu Nadin Hardwigers kurzweiligem Frauen-Märchen-Roman "Lucindarella" mitzumachen? Dieser Kurzroman um eine junge Frau namens Lucinda, die böse Stiefschwestern hat und anlässlich eines Geburtstagsballs heim auf das Weingut der Familie kommt, um dort nicht nur ihre silbernen Riemchensandaletten sondern auch ihr Herz zu verlieren, ist eine der Romanen schlechthin. Als Teil einer geplanten Kurzromanreihe mit klassischen Märchen, die neu erzählt werden, erwartet uns sicher noch mehr: Der erste Teil, „Lucindarella“, bezieht sich auf „Aschenputtel“. Neugierig? Dann macht mit!  Wir verlosen wir 25 Freiexemplare im epub- oder mobi-Format unter den Bewerber/innen! Bewerbungsschluss ist der 18. Januar 2016. Worum es geht? Lucinda Neis, genannt Cinda, fährt anlässlich der siebzigsten Geburtstage ihrer Großeltern auf deren Weingut. Bei ihrer Ankunft spielt sie mit dem Gedanken, zurück nach Hause zu fahren, denn auf dem Gut leben nicht nur ihre geliebten Großeltern, sondern auch ihre Mutter und ihre beiden Stiefschwestern. Deren Gemeinheiten aus Kindertagen haben sich in Cindas Gedächtnis eingebrannt und sind unvergessen. Aber Cinda, die als Designerin eine eigene Boutique in Berlin führt, muss sich um die Festkleider ihrer Mutter und ihrer Stiefschwestern kümmern. Bei einem nächtlichen Spaziergang trifft sie auf David Priens und die beiden verbringen eine romantische Nacht miteinander. Doch ein spontanes Happy End sieht anders aus ... Kurz vor dem Ball erfährt Cinda von ihrer Mutter, dass sich David mit ihrer Stiefschwester Asta an diesem Abend verloben soll ... Wer schon mal schauen will - hier geht es zum kostenlosen Appetizer. Die Autorin: Nadin Hardwiger wurde 1975 in Deutschland geboren, wuchs in Österreich auf und lebt heute mit ihrer eigenen Familie wieder in Deutschland. Sie arbeitet als Beraterin für ein IT-Unternehmen, doch die Sprache der Programmierung genügt ihr nicht. Begeistert stöbert sie nach Worten, ersinnt Figuren und webt Geschichten – am liebsten mit einem Glitzerkörnchen Magie und Glücks-Ende. Wir freuen uns auf Eure Bewerbungen!

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    • 301
  • schönes modernes Märchen

    Lucindarella

    tanlin_11

    21. February 2016 um 13:33

    Bei dem Buch „Lucindarella: Es war einmal ... war gestern“ von Nadin Hardwiger handelt es sich um eine unterhaltsame und kurzweilige Geschichte. Aufgrund der Geburtstage ihrer Großeltern besucht die liebenswerte Lucinda das familieneigene Weingut, auf dem neben den Großeltern auch ihre Mutter und ihren beiden Stiefschwestern wohnen. Bei der Ankunft trifft sie sofort auf den ihr unbekannten neuen Gutsjuristen David. Doch bevor sie herausfinden kann um wen es sich dabei handelt, wird sie von ihrer Mutter und den beiden Stiefschwestern in Beschlag genommen. Diese machen ihr fortan das Leben schwer. Wenn ihr wissen wollt, wie Lucindas Besuch bei ihren Großeltern verläuft, mit welchen Gemeinheiten die Mutter und die Stiefschwestern Lucinda ärgern und was es mit dem Gutsjuristen David aus sich hat, dann müsst ihr dieses Buch unbedingt selber lesen. Die Autorin hat einen sehr flüssigen Schreibstil, wodurch das Lesen der Geschichte für mich sehr angenehm war. Auch wenn die Handlung gewisse Parallelen zum bekannten Märchen Aschenputtel aufweist und das Ende sehr schnell vorhergesehen werden kann, hat mich die Geschichte so gefesselt, dass es mir sehr schwer gefallen ist eine Lesepause einzulegen. Die Charaktere sind sehr gut aufeinander abgestimmt und die Protagonistin Lucinda habe ich durchweg als sympathisch empfunden. Die Gedankengänge aller der Charaktere werden anschaulich beschrieben, sodass man sich gut in die Handlung hineinversetzen kann und mit Lucinda fühlt. Letztlich kann ich dieses Buch allen Märchenbegeisterten empfehlen. Es handelt sich um eine schöne Geschichte, die ein paar Stunden Lesevergnügen verspricht.

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  • Rezension zu 'Lucindarella: Es war einmal...war gestern'.

    Lucindarella

    buch_schwarm

    14. February 2016 um 09:50

    Autor/In: Nadin Hardwiger Verlag: dp DIGITAL PUBLISHERS Seiten: 81 Neupreis: 2,49 (D) Kindle Edition Inhalt: Die Mittzwanzigerin Lucinda Neis, genannt Cinda, fährt anlässlich der siebzigsten Geburtstage ihrer Großeltern auf deren Weingut. Bei ihrer Ankunft spielt sie mit dem Gedanken, das Gaspedal wieder durchzudrücken und zurück nach Hause zu fahren. Denn auf dem Gut leben nicht nur ihre geliebten Großeltern, sondern auch ihre Mutter und ihre beiden Stiefschwestern. Deren Gemeinheiten aus Kindertagen - solide ausgeführt unter den wachsamen Augen ihrer Mutter - reichen von Sekundenkleber in der Zahnpasta bis hin zu heimlich abgeschnittenen Zöpfen. Doch bevor Cinda ihrem Fluchtimpuls nachgeben kann, wird sie von dem neuen Gutsjuristen David Priens aufgehalten. Schließlich entdeckt ihre Mutter sie. Von da an muss sich Cinda, die als Designerin eine eigene Boutique in Berlin führt, um die Festkleider ihrer Mutter und ihrer Stiefschwestern kümmern. Noch dazu verpasst sie ständig ihre Großeltern und bekommt von ihrer Stiefschwester Asta eingeredet, dass ihr Großvater schwer krank sei und sich nicht aufregen dürfe. So fügt sich Cinda, denn ihre Großeltern stehen für sie an erster Stelle. Meinung: Ich fand die Geschichte wirklich sehr süß. Für zwischendurch wirklich nicht schlecht. Cinda war mir von Anfang an sympathisch und ich mochte sie sehr gern in der Story. Manchmal hat es mich dann doch genervt, dass sie sich so herum schubsen lassen hat.  Begeistert war ich auch von der lieben Omi von Cinda. Sie ist zum anbeißen süß und trotzdem knallhart. Ein echter Pluspunkt meinerseits! Im Gegensatz zu Cinda und ihrer Oma, mochte ich die liebe (nicht) Stiefmutter und die guten (nicht) Stiefschwestern nicht sehr gern. Ich glaube, dass es beabsichtigt war. Trotzdem war es einfach aus Reflex, dass ich in die Geschichte hineinsteigen wollte und den dreien mal meine Meinung geigen wollte! Aber das wäre zu schön gewesen, lach. Fazit: Gutes und schnell zu lesendes Buch, trotzdem nicht der Oberkracher.                      Cover: Das Cover ist wirklich süß! Es passt jetzt nicht 100%ig zur Story, da ich finde, dass Cidna eher die Frau ist, die keine Chucks trägt sondern eher Ballerinas oder Tennisschuhe, aber trotzdem ein eyecatcher. Bewertung: 'Lucindarella -Es war einmal... war gestern' bekommt 3/5 Sternchen von mir :) Hier gehts zur Leseprobe falls du mehr wissen möchtest:  http://www.digitalpublishers.de/2015/02/519/

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  • Das moderne Aschenputtel

    Lucindarella

    hundeliebhaber

    10. February 2016 um 16:44

    Lucinda fährt auf das Weingut ihrer Großeltern, um dort deren 70. Geburtstag mit ihnen zu feiern. Allerdings trifft sie da auf ihre fiese Mutter und ihre noch fieseren Stiefschwestern, die ihr das Leben zu Hölle machen. Doch sie lernt auch den attraktiven David kennen... Der Schreibstil ist sehr flüssig und locker, sodass sich der Kurzroman sehr flott lesen lässt. Die Kapiteleinteilungen sind relativ kurz, was das flüssige Lesen ebenfalls fördert. Außerdem sind die jeweiligen Überschriften schön gewählt. Lucinda verkörpert in moderner Weise die Figur des Aschenputtels und fügt sich in ihr Schicksal. Allerdings finde ich es an einigen Stellen nicht ganz glaubwürdig, dass sich eine 27-jährige Frau so dermaßen unterdrücken und mies behandeln lässt, und wollte sie einige Male kräftig schütteln. Auch ihre Stiefschwestern wollte ich des Öfteren schütteln, damit sie mal aus ihrer Traumwelt aufwachen. Die Darstellung des Bösen ist also sehr gelungen. Die Geschichte ist kurz, hat romantische Stellen und märchenhafte Stilmittel, was die moderne Adaption authentisch macht. Insgesamt ist die Geschichte in sich stimmig und sorgt für ein kurzweiliges amüsantes Leseerlebnis!

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  • Modern verpackt und locker leicht geschrieben, perfekt für Zwischendurch.

    Lucindarella

    Yoyomaus

    08. February 2016 um 15:08

    Um den siebzigsten Geburtstag ihrer Großeltern zu feiern, macht sich die junge Modedesignerin und Schneidern Lucinda auf den Weg zum großelterlichen Weingut. Bereits bei ihrer Ankunft möchte sie aber am liebsten wieder fliehen, doch bevor ihr das gelingt, wird sie vom neuen Gutsjuristen aufgehalten und gelangt so in die Fänge ihrer Mutter und ihrer Stiefschwestern, die ihr seither das Leben schwer gemacht haben. Von der Mutter gehasst, weil sie während der Schwangerschaft mit Lucinda von ihrem damaligen Mann verlassen wurde und von den Stiefschwestern gepiesackt, hat Lucinda das heimische Gut so weit wie möglich gemieden. Doch nun ist es unausweichlich. Sie muss für ein paar Tage hier bleiben, wenn sie ihre Großeltern sehen möchte. Schnell steht für die Mutter und die Stiefschwestern Ricarda und Asta fest, dass sich Lucinda um ihre Abendkleider zu kümmern hat. Ein Aufbegehren von Lucinda wird im Keim erstickt, indem ihr Asta und Ricarda den floh ins Ohr setzen, dass es dem Großvater nicht gut geht und er sich nicht aufregen darf. Lucinda gibt also klein bei und macht sich daran die Kleider ihrer Familie zu schneidern. Zwischen erneutem Spießroutenläufen seitens ihrer Mutter und ihrer Stiefschwestern und immer wieder verpassten Gelegenheiten ihre Großeltern zu sehen, lernt Lucinda den Gutsjuristen David besser kennen und verliebt sich in ihn. Am liebsten würde sie sofort mit ihm vom Gut verschwinden. Doch dann soll alles ganz anders kommen... Ich durfte das Buch im Rahmen einer Leserunde lesen und muss sagen, dass es mir ganz gut gefallen hat. Die Ideen sind locker und leicht, greifen jedoch das klassische Märchen ganz gut auf. Wir haben wie im richtigen Märchen zwei Stiefschwestern, die dem armen Mädchen das Leben zur Hölle machen. Was sich jedoch hier anders gestaltet ist, dass die leibeigene Mutter genauso gegen die Protagonistin schießt und die junge Frau zwei Stiefgroßeltern hat, die sie abgöttisch lieben. Die Cindarella in diesem Märchen steht auch schon mit beiden Beinen im Leben, lässt sich jedoch immer wieder von ihrer Mutter und den Stiefschwestern unterbuttern, was sie in meinen Augen manchmal sehr unsympathisch dastehen lässt. Eine Frau, die in Berlin einen eigenen Laden hat, sich aber nicht gegen die Gemeinheiten ihrer Mutter und Stiefschwestern durchsetzen kann... das wirkt für mich einfach nicht glaubhaft. Auch die Beziehung zu dem Gutsjuristen David geht mir einen Ticken zu schnell. Sicherlich handelt es sich hier um einen kurzen Roman, aber dass die beiden gleich in der Kiste landen, war für mich dann doch ein bisschen zu weit her geholt, hier auch schon von einer großen Liebe zu sprechen macht es nicht besser. Trotzdem hat mir die Geschichte gut gefallen, da sie voller frischer Ideen ist und sich gut in Etappen lesen lässt. Für Zwischendurch ist sie auf jeden Fall bestens geeignet, deswegen möchte ich sie auch allen empfehlen, die etwas Kurzweiliges suchen. Wer viel Wert auf Details und eine ganz große Liebesgeschichte legt, der sollte hier die Finger davon lassen, der schnelle Handlungsablauf könnte doch zu einigen Enttäuschungen führen. 

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  • Es war einmal... war gestern - Lucindarella von Nadin Hardwiger

    Lucindarella

    Julchen2230

    07. February 2016 um 13:48

    Es war einmal... war gestern - Lucindarella von Nadin Hardwiger Ausgabe: eBook Preis: 2,49 € Verlag: dp Digital Publishers Erscheinungsdatum: 13. Mai 2015 Klappentext: Die Mittzwanzigerin Lucinda Neis, genannt Cinda, fährt anlässlich der siebzigsten Geburtstage ihrer Großeltern auf deren Weingut. Bei ihrer Ankunft spielt sie mit dem Gedanken, das Gaspedal wieder durchzudrücken und zurück nach Hause zu fahren. Denn auf dem Gut leben nicht nur ihre geliebten Großeltern, sondern auch ihre Mutter und ihre beiden Stiefschwestern. Deren Gemeinheiten aus Kindertagen - solide ausgeführt unter den wachsamen Augen ihrer Mutter - reichen von Sekundenkleber in der Zahnpasta bis hin zu heimlich abgeschnittenen Zöpfen. Doch bevor Cinda ihrem Fluchtimpuls nachgeben kann, wird sie von dem neuen Gutsjuristen David Priens aufgehalten. Schließlich entdeckt ihre Mutter sie. Von da an muss sich Cinda, die als Designerin eine eigene Boutique in Berlin führt, um die Festkleider ihrer Mutter und ihrer Stiefschwestern kümmern. Noch dazu verpasst sie ständig ihre Großeltern und bekommt von ihrer Stiefschwester Asta eingeredet, dass ihr Großvater schwer krank sei und sich nicht aufregen dürfe. So fügt sich Cinda, denn ihre Großeltern stehen für sie an erster Stelle. Meine Meinung: Zuerst möchte ich mich nochmal bei der Autorin Nadin Hardwiger für das Rezensionsexemplar bedanken! Ich durfte dies in einer Lovelybooks-Leserunde mitlesen und habe mich sehr darüber gefreut! Die Geschichte fand ich persönlich echt schön. Mir hat gut gefallen, dass man die Parallelen zum Märchen Aschenputtel bemerkt hat und so den Vergleich zwischen alt und neu sah. Die Entwicklung von Lucinda fand ich persönlich schön mitzuerleben, da sie so eine liebenswürdige Person war. Leider ging mir die Liebesgeschichte hier ein bisschen zu schnell und ich fand das alles etwas unglaubwürdig, da die beiden sich kaum bis gar nicht kannten. Das Ende hat mir ganz gut gefallen und ich fand es schön wie Nadin Hardwiger alles aufgelöst hat. Den Schreibstil der Autorin fand ich gut und angenehm, da man schnell vorran kam. Mir hat sehr die Gestaltung der Kapitel gefallen, da sie statt mit Zahlen, mit Buchstaben anfingen, die das Wort "Aschenputtel" bilden. Das Cover passt super zur Geschichte und ich finde man erkennt darauf gut dieses moderne und neue. Auch fand ich schön, dass in der Geschichte nochmal Bezug zum Cover genommen wurde. Die Charaktere waren meiner Meinung nach sehr gut gestaltet und ausgearbeitet, da man schnell merkte wer hier zu den Guten und wer zu den Bösen gehörte. Lucinda, die Hauptprotagonistin mochte ich anfangs noch nicht so sehr, da sie sich trotz allem immer wieder schikanieren ließ. Ich fand es etwas schade. Später jedoch entwickelt sie sich sehr und ich fand es gut, dass sie ein bisschen aus sich rauskam und ihrem Ärger Luft machte. Ihre Mutter fand ich in dieser Geschichte nicht so präsent, da sie sich eher im Hintergrund aufhielt und da die Fäden zog. Trotzdem hat man sofort gemerkt, dass sie Cinda nicht leiden kann und sie ihr nichts bedeutet. Cindas Stiefschwestern fand ich richtig gut ausgearbeitet, da sie super den Charakteren aus dem Märchen glichen. Ich fand teilweise echt, dass sie zu weit gingen aber irgendwie hat es sie ausgemacht und man hatte sofort einen Hass gegen sie. In diesem Punkt hat Nadin Hardwiger wirklich gute Charaktere geschaffen. Fazit: Alles in allem hat mir die Geschichte ganz gut gefallen. Ich fand sie unterhaltsam und konnte schöne Stunden damit verbringen. Jeder dem das Märchen Aschenputtel gefällt, wird es bestimmt mögen und sollte sich das mal anschauen. Bewertung: 3 von 5 Sterne

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  • Cinderella in gelungener Neuauflage

    Lucindarella

    TiniSpeechless

    06. February 2016 um 09:57

    Inhalt: Cinda kehrt nach Jahren der Abwesenheit zurück auf den Gutshof ihrer Großeltern. Eigentlich ein Grund der Freude, wären da nicht ihre biestige Mutter und ihre Stiefschwestern, die ihr das Leben zur Hölle machen. Cinda muss stark sein und die hinterlistigen Attacken der Familie abwehren, um am Ende in den Armen ihres Prinzen zu liegen. Persönliche Meinung: Ich durfte "Lucindarella" im Rahmen einer Leserunde lesen und wie dort schon in meiner Bewerbung geschrieben, bin ich ein absoluter Fan von Märchen. Daher konnte mich das Buch auch vollends überzeugen und ich habe die Geschichte schnell verschlungen. Natürlich wusste ich vorher in etwa was passiert, schließlich kennt man das Märchen von Aschenputtel, trotzdem war ich mit Spannung dabei und habe mit Cinda mitgefiebert. Die Sprache und der Schreibstil sind sehr flüssig und im Gegensatz zu vielen anderen eBooks die ich in letzter Zeit gelesen habe, war hier ein gutes Lektorat am Werk. 1A. Fazit: Für Märchenfreunde genau das rIchtige! Es sind Parallelen zum Original erkennbar, dennoch überrascht Autorin Nadin Hardwiger mit neuen Ideen und modernen Ansätzen. Ich mag es!

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  • Lucindarella: Es war einmal ... war gestern

    Lucindarella

    laraundluca

    03. February 2016 um 15:33

    Inhalt: Die Mittzwanzigerin Lucinda Neis, genannt Cinda, fährt anlässlich der siebzigsten Geburtstage ihrer Großeltern auf deren Weingut. Bei ihrer Ankunft spielt sie mit dem Gedanken, das Gaspedal wieder durchzudrücken und zurück nach Hause zu fahren. Denn auf dem Gut leben nicht nur ihre geliebten Großeltern, sondern auch ihre Mutter und ihre beiden Stiefschwestern. Deren Gemeinheiten aus Kindertagen - solide ausgeführt unter den wachsamen Augen ihrer Mutter - reichen von Sekundenkleber in der Zahnpasta bis hin zu heimlich abgeschnittenen Zöpfen. Doch bevor Cinda ihrem Fluchtimpuls nachgeben kann, wird sie von dem neuen Gutsjuristen David Priens aufgehalten. Schließlich entdeckt ihre Mutter sie. Von da an muss sich Cinda, die als Designerin eine eigene Boutique in Berlin führt, um die Festkleider ihrer Mutter und ihrer Stiefschwestern kümmern. Noch dazu verpasst sie ständig ihre Großeltern und bekommt von ihrer Stiefschwester Asta eingeredet, dass ihr Großvater schwer krank sei und sich nicht aufregen dürfe. So fügt sich Cinda, denn ihre Großeltern stehen für sie an erster Stelle. Meine Meinung: Ich habe die Kurzgeschichte in einem Rutsch verschlungen. Die Seiten sind nur so dahingeflogen, kaum habe ich angefangen, war ich auch schon fertig. Der Schreibstil ist locker und leicht, frisch und einfach zu lesen, dadurch ist mir der Einstieg ist mir sehr gut gelungen. Die Charaktere waren trotz der Kürze des Buches sehr detailliert gezeichnet, so dass ich ein lebendiges und genaues Bild vor Augen hatte. Cinda war mir sofort sympathisch, auch wenn ich nicht verstehen konnte, dass sie so mit sich umspringen lässt. Die plötzlich sehr starken Gefühle für David sind auch etwas schwer nachzuvollziehen. Aber genau das ist der Stoff, aus dem die Märchen sind. Früher genauso wie heute. Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen, auch wenn ich die Story im Grunde schon kannte. Doch das wusste ich ja bereits, als ich mir die Geschichte ausgesucht hatte. Trotzdem wurde es mir nie langweilig, ich wollte immer wissen wie es weitergeht. Eine schöne Märchenadaption, eine kurzweilige Aschenputtel-Geschichte. Meine Erwartungen wurden vollkommen erfüllt. Ich wurde gut unterhalten und habe eine schöne Lesezeit verbracht. Fazit: Eine schöne und rührende Märchenadaption, die meine Erwartungen erfüllt hat. Leseempfehlung.

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  • Modernes Aschenputtel

    Lucindarella

    patchwork

    03. February 2016 um 11:31

    Anlässlich des 70. Geburtstags ihrer geliebten Oma fährt Lucinda zu deren Weingut. Aber da wohnen auch ihre Mutter und deren Stiefkinder, also Cinda's Stiefschwestern. In ihrer Kindheit wurde sie von ihren Stiefschwestern immer geärgert und gemoppt, ihre Mutter duldete dies stets bzw machte mit. Aus diesem Grund war Cinda sich nicht sicher ob sie länger bleiben soll oder doch wieder schnell nach Hause fahren soll. Die Liebe zur Familie war größer und so blieb Cinda auf dem Weingut. Aber es ist ganz wie in alten Zeiten, nur das ein gutaussehender und sympathischer Mann auf dem Weingut arbeitet: David Priens. Lucinda scheint auf der einen Seite eine erfolgreiche Geschäftsfrau zu sein, aber auf der anderen Seite kann sie sich nicht gegen die Gemeinheiten der Familie wehren. Das mag auf den ersten Blick nicht passen, aber aus eigener Erfahrung weiß ich, dass das sehr wohl so sein kann. Liebe und Familie machen verletzlich und angreifbar. Das Märchen von Aschenputtel wurde auf moderne Weise umgesetzt in eine 80seitige Geschichte. Es war nicht langweilig, aber es gab für mich auch keine großen Überraschungen.Manchmal war mir Lucinda auch viel zu demütig, manchmal habe ich mir gewünscht sie würde wenigstens mal etwas mehr negative Gefühle zeigen. Gut Aschenputtel hat sich im Märchen auch nie beschwert.

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  • Eine warmherzige Kurzgeschichte

    Lucindarella

    Puckijana

    03. February 2016 um 08:53

    Lucindarella ist ein warmherziges Buch, welches von Anfang an Spaß macht, zu lesen. Sie ist eine erfolgreiche Schneiderin und hat ihre eigene Boutique in Berlin. Als sie jedoch zum 70. Geburtstag ihrer Großeltern anreist.Schon als Sie aus dem Auto steigt wird Sie  Sekunden später wird sie von ihrer Mutter und ihren Stiefschwestern wieder genauso drangsaliert wie früher. Lucinda soll deren Ballkleider fertig schneidern. Ihre Großeltern sieht sie erstmal gar nicht.... erfährt von Ihren bösen Stiefschwestern das der Großvater schwer krank sein soll...... Die einizige in dem den Haus ist die liebenswerte Hausdame Hilla. Die Mutter und Schwestern drangsalieren Lusinda die ganze Zeit aber wie es so schön bei einem Märchen ist es kommt immer anders als man denkt.

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  • Aschenputtel auf die moderne Art - ein kurzweiliges Märchen

    Lucindarella

    schafswolke

    02. February 2016 um 10:57

    Lucinda fährt zum Geburtstag ihrer Großeltern auf deren Weingut, doch dort trifft sie auch auf ihrer Mutter und ihre Schwestern, die ihr die kommenden Tage nicht gerade leicht machen. Die Geschichte von Aschenputtel kennt wohl so gut wie jeder. Nadin Hartwiger hat hier das Aschenputtel in die Neuzeit verfrachtet und daraus ein kurzweiliges Märchen geschaffen. Leider ist die Geschichte recht kurz gehalten, aber es ist immerhin noch länger als ein Originalmärchen;-) Der Schreibstil ist flott und modern und so geht es in der Geschichte schnell voran. Ich habe mich hier gut unterhalten gefühlt und vergebe 4 Sterne.

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  • Lucinderell: Es war einmal .... war gestern

    Lucindarella

    91caro

    02. February 2016 um 08:28

    Inhalt: Die Mittzwanzigerin Lucinda Neis, genannt Cinda, fährt anlässlich der siebzigsten Geburtstage ihrer Großeltern auf deren Weingut. Bei ihrer Ankunft spielt sie mit dem Gedanken, das Gaspedal wieder durchzudrücken und zurück nach Hause zu fahren. Denn auf dem Gut leben nicht nur ihre geliebten Großeltern, sondern auch ihre Mutter und ihre beiden Stiefschwestern. Deren Gemeinheiten aus Kindertagen - solide ausgeführt unter den wachsamen Augen ihrer Mutter - reichen von Sekundenkleber in der Zahnpasta bis hin zu heimlich abgeschnittenen Zöpfen. Doch bevor Cinda ihrem Fluchtimpuls nachgeben kann, wird sie von dem neuen Gutsjuristen David Priens aufgehalten. Schließlich entdeckt ihre Mutter sie. Von da an muss sich Cinda, die als Designerin eine eigene Boutique in Berlin führt, um die Festkleider ihrer Mutter und ihrer Stiefschwestern kümmern. Noch dazu verpasst sie ständig ihre Großeltern und bekommt von ihrer Stiefschwester Asta eingeredet, dass ihr Großvater schwer krank sei und sich nicht aufregen dürfe. So fügt sich Cinda, denn ihre Großeltern stehen für sie an erster Stelle. meine Meinung: Es war einmal...ist gar nicht so lange her. Ich finde Nadin Hardwiger mischt die altbekannten Märchen mit der Realität und das sehr gelungen! Trotz der Kürze von 80 Seiten waren die Charaktere sehr detailliert dargestellt: Lucinda – Cinda – ist eine herzensgute und bodenständige Frau. Sie ist sehr zuvorkommend und hasst jegliche Streits, ja geht diese sogar aus dem Weg auch wenn sie den kürzeren zieht. Sie wird von der Mutter und ihren Stiefschwestern schamlos ausgenutz und trotzdem gibt Cinda ihnen immer wieder eine Chance. Man kann nicht ganz verstehen wie Cinda mit ihren 27 Jahren schon so erfolgreich ihre eigene Boutique leitet und trotzdem sich nicht gegen ihrer Familie wehren kann. Im Beruf ist sie eine sehr selbstbewusste Frau aber im Privatleben.... Immer schluckt sie jegliche Gegenwehr hinunter und dies nur für ihren Großvater und für den Familienfrieden.  Die Mutter und die beiden Stiefschwestern sind mir sehr unsympatisch. Warum kann man einen Menschen, der alles für einem tut nur so schikanieren?  Man muss schon dazu sagen dass Riccarda nur eine Mitläuferin ist, aber deshalb nicht mehr sympathisch. Die Schreibwise war sehr flüssig auch wenn sich wegen der kürze des Buches Szene um Szene kam. Trotzdem ist das Ende so märchenhaft wie erwartet, aber dennoch schön zu lesen.  Fazit: Es ist eine recht kurze, aber durchaus lesenswerte Märchenadaption. Die Charaktere konnten überzeugen. Das Buch ist wirklich gut gelungen, nur waren mir ein paar Szene viel zu schnell.

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