Nadine Ahr Das Versprechen

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Inhaltsangabe zu „Das Versprechen“ von Nadine Ahr

Es ist Liebe auf den ersten Blick, als sich Ria und Edwin 1945 kennenlernen. Doch sie finden nicht zueinander. Jahre später treffen sie sich erneut – und versprechen sich, nie mehr auseinanderzugehen. 39 glückliche Jahre lang bleiben sie zusammen. Dann erkrankt Ria an Demenz. Sie fängt an, sich vor dem Mann, der sie liebt, zu fürchten. Und Edwin erkennt, dass er sich entscheiden muss. ZEIT-Autorin Nadine Ahr erzählt die ergreifende Geschichte ihrer Großeltern.

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  • Ein Zeugnis einer Liebe, die auch an der Demenz nicht zerbricht

    Das Versprechen
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    18. December 2013 um 15:48

    Die 1982 geborene Journalistin Nadine Ahr ist eine Mitarbeiterin der Wochenzeitung DIE ZEIT. Für ihre engagierten Reportagen wurde sie bislang mehrfach ausgezeichnet. Der Rezensent, der jede Woche die ZEIT liest, freut sich immer wieder auf ihre Artikel.   So habe ich auch mit großem Interesse ihr hier anzuzeigendes Buch in die Hand genommen und es bis auf  wenige Pausen nicht mehr weggelegt. Der Bericht über das Leben ihrer Großeltern Ria und Edwin, die sich 1945 kennenlernen und sich von Anfang an in einer großen Liebe verbunden wissen, hat mich sehr berührt. Zwar ist es beim Kriegsende Liebe auf den ersten Blick, was sie beide spüren, doch sie verlieren sich wieder aus den Augen.   Es dauert Jahre,  bis sie sich wieder treffen. Sie versprechen sich gegenseitig, nie mehr auseinanderzugehen. Ein Versprechen, das auch heute unzählige Paare vor dem Standesbeamten oder dem Altar sich geben, das aber nur in wenigen Fällen diese Kraft und diese Ernstheftigkeit besitzt, wie es bei den Großeltern von Nadine Ahr der Fall war.   Sie halten dieses Versprechen nicht nur über 39 glückliche Jahre, sondern auch, als Ria an Demenz erkrankt, und beginnt, sich vor dem Mann, den sie doch über alles liebt, zu fürchten. Edwin, mittlerweile 89 Jahre alt, versucht seine Frau zu Hause zu betreuen, doch irgendwann muss er sie ins Heim geben. Doch sein Versprechen gilt und er folgt ihr dorthin und gibt schweren Herzens die alte Wohnung auf.   Seiner Enkelin hat er seine Lebensgeschichte anvertraut und die hat mit ihrer sprachlichen Kunst ein bewegendes Zeugnis geschaffen einer Liebe, die auch an der Demenz nicht zerbricht.

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