Nadine Buranaseda

 3.8 Sterne bei 14 Bewertungen
Autor von Seelengrab, Seelenschrei und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Nadine Buranaseda

Nadine BuranasedaSeelengrab
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Seelengrab
Seelengrab
 (8)
Erschienen am 30.08.2010
Nadine BuranasedaSeelenschrei
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Seelenschrei
Seelenschrei
 (3)
Erschienen am 06.09.2012
Nadine BuranasedaSeelengrab (Ein Hirschfeld-Kirchhoff-Krimi 1)
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Seelengrab (Ein Hirschfeld-Kirchhoff-Krimi 1)
Nadine BuranasedaAbgründe
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Abgründe
Abgründe
 (0)
Erschienen am 01.03.2014
Nadine BuranasedaCotton Reloaded - 50: Tödliches Finale (Jubiläumsfolge)
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Cotton Reloaded - 50: Tödliches Finale (Jubiläumsfolge)
Nadine BuranasedaCotton Reloaded - Sammelband 17
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Cotton Reloaded - Sammelband 17
Cotton Reloaded - Sammelband 17
 (0)
Erschienen am 09.11.2017
Nadine BuranasedaCotton Reloaded - Folge 50
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Cotton Reloaded - Folge 50
Cotton Reloaded - Folge 50
 (0)
Erschienen am 10.11.2016
Nadine BuranasedaCotton Reloaded - Folge 41
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Cotton Reloaded - Folge 41
Cotton Reloaded - Folge 41
 (0)
Erschienen am 19.02.2016

Neue Rezensionen zu Nadine Buranaseda

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Calipas avatar

Rezension zu "Seelengrab (Ein Hirschfeld-Kirchhoff-Krimi 1)" von Nadine Buranaseda

In der Kürze liegt... der Tod
Calipavor 2 Jahren



Inhalt: 
Lutz Hirschfeld ließ sich frisch nach Bonn versetzen um da ein Stück weit seiner Vergangenheit und auch Gegenwart entgegen zu stellen. Lange hatte er diese Entscheidung vor sich her geschoben doch schlussendlich hatte nicht nur sein Beruf als Kriminalhauptkommissar dazu beigetragen umzuziehen sondern auch sein Vater. Dieser wurde in einer Psychiatrischen Einrichtung untergebracht. Hirschfeld hegt eigentlich eine Abneigung ihm in dieser Einrichtung zu besuchen, merkt aber das er sich nicht weiter verstecken kann. Während er von seinem Vater eher abweisend behandelt wird, ist er auf dem Polizeipräsidium schon bekannt wie ein bunter Hund. Nicht all zu lang nach seinem Umzug nach Bonn, erwartet ihn dann auch schon die erste Leiche. Hirschfeld und sein Partner, Peter Kirchhoff machen sich gemeinsam auf dem Weg des Unglücksortes. Hirschfeld ist unsicher, wie er mit dem schweigsamen und ernst schauenden Kirchhoff umgehen soll. Nach und nach arbeiten die beiden aber als immer besseres Team zusammen und auch ein paar neckische Sprüche sind dabei die auch den Leser zum schmunzeln bringen dürften und die Spurensuche etwas aufheitert.


Zusammenhänge: 
Hirschfeld ist ein Charakter, der mich stark an meinen Vater erinnert. Er ist die meiste Zeit über ernst und nachdenklich, kann nur schwer die Arbeit ausschalten. Auf der anderen Seite ist er immer für ein kleinen Scherz am Rande, oder einen lässigen Spruch zu haben, was das Buch wie oben erwähnt, in dieser doch schon düsteren Thematik, auflockert. Die einzelnen Charaktere wurden detailliert beschrieben und man konnte sie auseinander halten. Teilweise. Denn es tauchen meiner Meinung nach auch viele Charaktere auf, die zwar detailliert beschrieben sind, aber dafür nur eins oder Zwei Sätze an Text im Buch bekommen haben. Es ist schwer "Wichtige" und "unwichtige" Charaktere auseinander zuhalten. Der Fall an dem die Komissare arbeiten hingegen ist gut durchdacht. Es wurde alles schlüssig aufgeklärt und auch erklärt. Gerade in der Gerichtsmedizin oder anderen Bereichen wurden die Begriffe gut für Laien erklärt, ohne das man mit dem Lexikon daneben sitzen muss. 


Schreibweise:
Die Autorin hat einen sehr klaren Stil zu schreiben. Sie benutzt wenige Fremdworte oder/und seltene Worte um gewisse Situationen zu beschreiben. Durch leichte Beschreibungen der jeweiligen Szenarien oder der Charaktere, ließt man gemütlich durch das Buch. Teilweise fand ich es etwas zu einfach vielleicht sogar fast schon "plump" beschrieben, was ich aber nicht unbedingt aus schlecht fand. Die Autorin konnte durch trocknen Humor /trockne Sprüche Situationen gut aufbrechen bzw. lockern. 


Gesamteindruck:
"Seelengrab" ist ein sehr flüssiger Krimi. Dinge werden nicht zu überzogen und/oder brutal dargestellt und gehen aber dennoch ins Detail. Ich hatte nicht all zu viel "Erwartungen" in das Buch gelegt, weil es doch mit seinen 251 Seiten doch relativ dünn ist. Nichts desto trotz hatte ich eine super erzählte Geschichte mit Spannung, Charaktere, Hintergrundwissen und sogar mit Humor. Ich denke, das dieses Buch für die Leseratten sowie Lesemuffel ein nettes Buch ist. Beide kommen auf ihre Kosten auch in Anbetracht der Kürze. Die Autorin hatte bis zum Schluss alle Fragen geklärt und nur noch sporadische Dinge (vielleicht sogar unwichtige Dinge, außer für mich x), erklärt, abgehakt und gelöst. 


Fazit:
Für den Preis habe ich nichts falsch gemacht und ziehe es jedenfalls in Betracht auch noch ihren anderen Krimi "Seelenschrei", ebenfalls mit Lutz Hirschfeld in der Rolle des Kriminalhauptkommissaren, zu lesen. Es ist angenehm es an einem ruhigen Abend entspannt zu lesen, weil man nicht groß mitdenken muss um im Buch Anschluss zu finden. Wichtige Begriffe werden Laien gerecht erklärt, die Charaktere von Kirchhoff und Hirschfeld machen etwas her und man kann sich schnell mit ihnen identifizieren wenn es um den privaten Aspekt geht. Ich bin froh es gelesen zu haben :) 

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RitaLeseviels avatar

Rezension zu "Seelenschrei" von Nadine Buranaseda

Eine Serie nimmt Fahrt auf ...
RitaLesevielvor 5 Jahren

Doppelrezension Seelengrab/Seelenschrei

Seelengrab:

Berlin – Bonn. Ein ungewollter doch notweniger Umzug für Kriminalhauptkommissar Lutz Hirschfeld, um seinen in der Psychiatrie eingewiesenen Vater beizustehen. Dankbarkeit braucht er nicht zu erhoffen und noch bevor er den Koffer in seinem Hotel ausgepackt hat, konfrontiert ihn der Job schon mit dem ersten Mord in der ehemaligen Bundeshauptstadt. Aschermittwoch und in der Nähe des Rheinufers wird die nackte Leiche einer jungen Frau entdeckt, deren Todesursache zunächst nicht erkennbar ist. Hirschfeld und sein neuer Partner Kirchhoff ermitteln und finden im Rahmen dessen die Knochen einer weiteren Leiche. Treibt ein Serientäter hier sein Unwesen?

Seelenschrei:

Ein Toter im Nobelhotel, ein anonymes Bekennerschreiben und eine im Koma liegende, schwerverletzte Prostituierte bestimmen Lutz Hirschfelds und Peter Kirchhoffs Arbeitstage in der Bonner Mordkommission. Einzelschicksale denken die Partner, finden im Rahmen ihrer Ermittlungen jedoch seltsame Zusammenhänge. Ein weiterer anonymer Brief erreicht die Mordkommission und versetzt das Team in Alarmbereitschaft. Ein Täter, der sein Werk noch nicht vollendet hat – eine tickende Zeitbombe und die einzige Zeugin liegt weiterhin im Koma …

Mit Seelengrab lieferte Nadine Buranaseda ihren Debüt Krimi ab. Ein Krimi, in dem sie die Figur des rauchenden Kriminalhauptkommissars Lutz Hirschfeld einführt, der aus persönlichen Gründen von Berlin nach Bonn umzieht, bevorzugt in einem Ulster-Mantel und Chucks herumläuft und sich mit den Schatten der Vergangenheit herumschlägt. Sowohl beruflich als auch persönlich stolpert er zunächst in die Geschichte, gewinnt aber mit jeder Seite mehr an Sicherheit.

In Seelenschrei ist Hirschfeld beruflich angekommen und stellt mit seinem älteren Kollegen Peter Kirchhoff ein manchmal wortkarges, aber eingespieltes Team dar. Die Entwicklung seines Vaters macht Fortschritte, birgt allerdings auch unerwartete Überraschungen.

Es entsteht eine Art Beziehung zwischen dem Leser und dem Charakter von Lutz Hirschfeld. Mit viel Gefühl und den richtigen Worten lässt Nadine Buranaseda die Figur vor dem geistigen Auge wachsen. Spätestens im zweiten Krimi weiß der Leser fast schon, wann sich Hirschfeld wieder eine Zigarette anzünden wird.

Sowohl Seelengrab als auch Seelenschrei sind gut konstruierte Krimis, welche fern von Effekthascherei agieren. Nadine Buranasedas Schreibstil ist ruhig und bedacht - reich an ermittlungstechnischem Wissen. In beiden Romanen gibt es sowohl parallel laufende, gegenwärtige Handlungsstränge als auch einen, welcher sich mit der Vergangenheit des Täters und somit mit dessen Ursprung beschäftigt. Die Autorin lässt den Leser also hinter die Fassade blicken, gewährt Einblicke in die Psyche des Täters, der dadurch verständlicher und menschlicher wirkt.

Bei aufmerksamer Leseweise ist die Täterfindung im ersten Krimi machbar. Im zweiten Roman macht Baranaseda es dem Leser weitaus schwieriger. Hier wird eine Szene beschrieben, in der die Lösung des Rätsels greifbar nah erscheint, jedoch durch eine Person und ihr Nichthandeln vereitelt wird.

Aller Anfang ist schwer. Das gilt auch für Nadine Buranaseda. Die Einführung der Personen und Örtlichkeiten benötigt Zeit, welche leider in Seelengrab ein wenig zu Lasten der Spannung geht. Dafür erhält der Leser solides Hintergrundwissen, welches in Seelenschrei zu Gute kommt. Der Zweite Hirschfeld-Krimi hat viel mehr Spannung und baut sich leichter auf. Ein sehr kurzweiliger Lesegenuss.

Fazit: Für mich ist Nadine Buranaseda auf dem richtigen Weg. Sie wird die Person Hirschfeld und die seines Vaters weiterentwickeln und wachsen lassen, ohne dabei den Krimi und dessen Spannung aus den Augen zu verlieren.

Leseempfehlung? Absolut.

Für wen? Jedermann.

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RitaLeseviels avatar

Rezension zu "Seelengrab" von Nadine Buranaseda

Verhaltener Start
RitaLesevielvor 5 Jahren

Doppelrezension Seelengrab/Seelenschrei

Seelengrab:

Berlin – Bonn. Ein ungewollter doch notweniger Umzug für Kriminalhauptkommissar  Lutz Hirschfeld, um seinen in der Psychiatrie eingewiesenen Vater beizustehen. Dankbarkeit braucht er nicht zu erhoffen und noch bevor er den Koffer in seinem Hotel ausgepackt hat, konfrontiert ihn der Job schon mit dem ersten Mord in der ehemaligen Bundeshauptstadt. Aschermittwoch und in der Nähe des Rheinufers wird die nackte Leiche einer jungen Frau entdeckt, deren Todesursache zunächst nicht erkennbar ist. Hirschfeld und sein neuer Partner Kirchhoff ermitteln und finden im Rahmen dessen die Knochen einer weiteren Leiche. Treibt ein Serientäter hier sein Unwesen?

Seelenschrei:

Ein Toter im Nobelhotel, ein anonymes Bekennerschreiben und eine im Koma liegende, schwerverletzte Prostituierte bestimmen Lutz Hirschfelds und Peter Kirchhoffs Arbeitstage in der Bonner Mordkommission. Einzelschicksale denken die Partner, finden im Rahmen ihrer Ermittlungen jedoch seltsame Zusammenhänge. Ein weiterer anonymer Brief erreicht die Mordkommission und versetzt das Team in Alarmbereitschaft. Ein Täter, der sein Werk noch nicht vollendet hat – eine tickende Zeitbombe und die einzige Zeugin liegt weiterhin im Koma …

Mit Seelengrab lieferte Nadine Buranaseda ihren Debüt Krimi ab. Ein Krimi, in dem sie die Figur des rauchenden Kriminalhauptkommissars Lutz Hirschfeld einführt, der aus persönlichen Gründen von Berlin nach Bonn umzieht, bevorzugt in einem Ulster-Mantel und Chucks herumläuft und sich mit den Schatten der Vergangenheit herumschlägt. Sowohl beruflich als auch persönlich stolpert er zunächst in die Geschichte, gewinnt aber mit jeder Seite mehr an Sicherheit.

In Seelenschrei ist Hirschfeld beruflich angekommen und stellt mit seinem älteren Kollegen Peter Kirchhoff ein manchmal wortkarges, aber eingespieltes Team dar. Die Entwicklung seines Vaters macht Fortschritte, birgt allerdings auch unerwartete Überraschungen.

Es entsteht eine Art Beziehung zwischen dem Leser und dem Charakter von Lutz Hirschfeld. Mit viel Gefühl und den richtigen Worten lässt Nadine Buranaseda die Figur vor dem geistigen Auge wachsen. Spätestens im zweiten Krimi weiß der Leser fast schon, wann sich Hirschfeld wieder eine Zigarette anzünden wird.

Sowohl Seelengrab als auch Seelenschrei sind gut konstruierte Krimis, welche fern von Effekthascherei agieren. Nadine Buranasedas Schreibstil ist ruhig und bedacht - reich an ermittlungstechnischem Wissen. In beiden Romanen gibt es sowohl parallel laufende, gegenwärtige Handlungsstränge als auch einen, welcher sich mit der Vergangenheit des Täters und somit mit dessen Ursprung beschäftigt. Die Autorin lässt den Leser also hinter die Fassade blicken, gewährt Einblicke in die Psyche des Täters, der dadurch verständlicher und menschlicher wirkt.

Bei aufmerksamer Leseweise ist die Täterfindung im ersten Krimi machbar. Im zweiten Roman macht Baranaseda es dem Leser weitaus schwieriger. Hier wird eine Szene beschrieben, in der die Lösung des Rätsels greifbar nah erscheint, jedoch durch eine Person und ihr Nichthandeln vereitelt wird.

Aller Anfang ist schwer. Das gilt auch für Nadine Buranaseda. Die Einführung der Personen und Örtlichkeiten benötigt Zeit, welche leider in Seelengrab ein wenig zu Lasten der Spannung geht. Dafür erhält der Leser solides Hintergrundwissen, welches in Seelenschrei zu Gute kommt. Der Zweite Hirschfeld-Krimi hat viel mehr Spannung und baut sich leichter auf. Ein sehr kurzweiliger Lesegenuss.

Fazit: Für mich ist Nadine Buranaseda auf dem richtigen Weg. Sie wird die Person Hirschfeld und die seines Vaters weiterentwickeln und wachsen lassen, ohne dabei den Krimi und dessen Spannung aus den Augen zu verlieren.

Leseempfehlung? Absolut.

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