Nadine Buranaseda Seelengrab

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Inhaltsangabe zu „Seelengrab“ von Nadine Buranaseda

Kriminalhauptkommissar Lutz Hirschfeld ließ sich gerade erst von Berlin nach Bonn versetzen. Noch bevor der junge Beamte seine Koffer ausgepackt hat, wird in der Nacht zu Aschermittwoch am Rheinufer die unbekleidete Leiche einer jungen Frau entdeckt. Die erste äußere Inspektion der Toten ergibt keinerlei Hinweis auf die Todesursache. Zusammen mit seinem neuen, wenig gesprächigen Partner Peter Kirchhoff nimmt Hirschfeld die Ermittlungen auf. Ein Knochenfund bringt die Mordkommission schließlich auf die Spur eines Serientäters, der seine Opfer nach ganz bestimmten Kriterien auszuwählen scheint. Als eine weitere junge Frau verschwindet, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit.

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    Seelengrab
    RitaLeseviel

    RitaLeseviel

    13. January 2014 um 16:40

    Doppelrezension Seelengrab/Seelenschrei Seelengrab: Berlin – Bonn. Ein ungewollter doch notweniger Umzug für Kriminalhauptkommissar  Lutz Hirschfeld, um seinen in der Psychiatrie eingewiesenen Vater beizustehen. Dankbarkeit braucht er nicht zu erhoffen und noch bevor er den Koffer in seinem Hotel ausgepackt hat, konfrontiert ihn der Job schon mit dem ersten Mord in der ehemaligen Bundeshauptstadt. Aschermittwoch und in der Nähe des Rheinufers wird die nackte Leiche einer jungen Frau entdeckt, deren Todesursache zunächst nicht erkennbar ist. Hirschfeld und sein neuer Partner Kirchhoff ermitteln und finden im Rahmen dessen die Knochen einer weiteren Leiche. Treibt ein Serientäter hier sein Unwesen?Seelenschrei: Ein Toter im Nobelhotel, ein anonymes Bekennerschreiben und eine im Koma liegende, schwerverletzte Prostituierte bestimmen Lutz Hirschfelds und Peter Kirchhoffs Arbeitstage in der Bonner Mordkommission. Einzelschicksale denken die Partner, finden im Rahmen ihrer Ermittlungen jedoch seltsame Zusammenhänge. Ein weiterer anonymer Brief erreicht die Mordkommission und versetzt das Team in Alarmbereitschaft. Ein Täter, der sein Werk noch nicht vollendet hat – eine tickende Zeitbombe und die einzige Zeugin liegt weiterhin im Koma … Mit Seelengrab lieferte Nadine Buranaseda ihren Debüt Krimi ab. Ein Krimi, in dem sie die Figur des rauchenden Kriminalhauptkommissars Lutz Hirschfeld einführt, der aus persönlichen Gründen von Berlin nach Bonn umzieht, bevorzugt in einem Ulster-Mantel und Chucks herumläuft und sich mit den Schatten der Vergangenheit herumschlägt. Sowohl beruflich als auch persönlich stolpert er zunächst in die Geschichte, gewinnt aber mit jeder Seite mehr an Sicherheit. In Seelenschrei ist Hirschfeld beruflich angekommen und stellt mit seinem älteren Kollegen Peter Kirchhoff ein manchmal wortkarges, aber eingespieltes Team dar. Die Entwicklung seines Vaters macht Fortschritte, birgt allerdings auch unerwartete Überraschungen. Es entsteht eine Art Beziehung zwischen dem Leser und dem Charakter von Lutz Hirschfeld. Mit viel Gefühl und den richtigen Worten lässt Nadine Buranaseda die Figur vor dem geistigen Auge wachsen. Spätestens im zweiten Krimi weiß der Leser fast schon, wann sich Hirschfeld wieder eine Zigarette anzünden wird. Sowohl Seelengrab als auch Seelenschrei sind gut konstruierte Krimis, welche fern von Effekthascherei agieren. Nadine Buranasedas Schreibstil ist ruhig und bedacht - reich an ermittlungstechnischem Wissen. In beiden Romanen gibt es sowohl parallel laufende, gegenwärtige Handlungsstränge als auch einen, welcher sich mit der Vergangenheit des Täters und somit mit dessen Ursprung beschäftigt. Die Autorin lässt den Leser also hinter die Fassade blicken, gewährt Einblicke in die Psyche des Täters, der dadurch verständlicher und menschlicher wirkt. Bei aufmerksamer Leseweise ist die Täterfindung im ersten Krimi machbar. Im zweiten Roman macht Baranaseda es dem Leser weitaus schwieriger. Hier wird eine Szene beschrieben, in der die Lösung des Rätsels greifbar nah erscheint, jedoch durch eine Person und ihr Nichthandeln vereitelt wird. Aller Anfang ist schwer. Das gilt auch für Nadine Buranaseda. Die Einführung der Personen und Örtlichkeiten benötigt Zeit, welche leider in Seelengrab ein wenig zu Lasten der Spannung geht. Dafür erhält der Leser solides Hintergrundwissen, welches in Seelenschrei zu Gute kommt. Der Zweite Hirschfeld-Krimi hat viel mehr Spannung und baut sich leichter auf. Ein sehr kurzweiliger Lesegenuss. Fazit: Für mich ist Nadine Buranaseda auf dem richtigen Weg. Sie wird die Person Hirschfeld und die seines Vaters weiterentwickeln und wachsen lassen, ohne dabei den Krimi und dessen Spannung aus den Augen zu verlieren. Leseempfehlung? Absolut. Für wen? Jedermann.

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  • Ein sympathischer Protagonist und eine spannende Geschichte

    Seelengrab
    santina

    santina

    04. August 2013 um 11:02

    Zum Inhalt: Der Berliner Kriminalhauptkommissar Lutz Hirschfeld hat sich nach Bonn versetzen lassen, weil sein Vater erkrankt ist. Direkt nach seiner Ankuft wird er mit dem Fall einer nackten weiblichen Leiche am Rheinufer betraut. Sein neuer Partner, Peter Kirchhoff, ist kein großer Redner und ganz im Gegensatz zu den anderen Kollegen kommt Lutz Hirschfeld bestens mit ihm klar. Schon nach kurzer Zeit entdeckt Hirschfeld einen Hinweis, der ihn vermuten lässt, dass es sich um einen Serientäter handeln könnte. Als dann eine weitere Frau verschwindet, beginnt ein Rennen gegen die Zeit … Meine Meinung: Lutz Hirschfeld war mir vom ersten Moment an sympathisch. Seine familiären Probleme werden im Roman beleuchtet, spielen aber eine sehr untergeordnete Rolle. Die Autorin beschreibt sehr detailliert, das ist mir an mehreren Stellen im Bezug auf die Kleidung der Personen aufgefallen, aber ich empfand das nicht als unangenehm oder gar zu ausschweifend. Die Handlung selbst ist nicht reisserisch, aber durchgehend spannend. In einigen Passagen kommt auch der Täter zu Wort, so dass mehrere Sichtweisen aufgezeigt werden. Der Schluss war ein wenig überraschend und – hier kommt mein einziger Minuspunkt – sehr kurz gehalten. Das Ende hätte ich mir etwas ausführlicher mit einem runden Abschluss gewünscht. Trotzdem hat mir das Buch so gut gefallen, dass ich den nächsten Fall von Lutz Hirschfeld “Seelenschrei” direkt auf meine Wunschliste gesetzt habe :)

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  • Rezension zu "Seelengrab" von Nadine Buranaseda

    Seelengrab
    connychaos

    connychaos

    25. September 2011 um 12:23

    Kriminalkommissar Lutz Hirschfeld zieht von Berlin nach Bonn um sich um seinen Vater zu kümmern. Nach Karneval nimmt er seinen Job in der neuen Dienststelle an und ermitteln in seinem ersten Fall an einem Mord an einer jungen Frau, die ein Pärchen in der Nähe des Rheinufers gefunden hat. Während Hirschfeld mit seinem Kollegen Kirchhoff ermittelt, wird eine zweite Frauenleiche gefunden, die Fundstelle liegt nah an der ersten und auch das Schema ist gleich. Die Vermutung, dass es sich um einen Serientäter handelt, liegt nahe. “Seelengrab” ist das Erstlingswerk der Autorin, die vorher im Schriftstellerteam der Jerry-Cotton-Romane mitgearbeitet hat. Dass es sich um ein Erstlingswerk handelt, konnte man anhand der Schreibweise nicht herauslesen, die Geschichte war sehr gut durchdacht und umgesetzt und auch der Schreibstil ist sehr professionell und flüssig zu lesen. Die Protagonisten und Handlungsorte werden sehr detailreich beschrieben. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, so erlebt man die Ermittlungen mit und bekommt Einblicke in die Vergangenheit des Täters. Dieser Perspektivwechsel beschert der Geschichte noch mehr Spannung und lässt den Leser etwas verstehen, weshalb der Täter so handeln muss. Sehr reizvoll fand ich die unerwartete Wendung des falls, ich hätte wirklich mit einem anderen Täter gerechnet. Den Schluss fand ich jedoch etwas zu abrupt, hier hätte ich mir auch einige ausführliche Szenen gewünscht. Das Cover ist recht schlicht gehalten, die weiße Maske und die roten Blutspritzer auf weißem Grund passen aber sehr gut zur Story.

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  • Rezension zu "Seelengrab" von Nadine Buranaseda

    Seelengrab
    christiane_dieckerhoff

    christiane_dieckerhoff

    16. January 2011 um 12:49

    Ein Polizist, der sein Leben umkrempeln muss, ein Serienmörder und ein düsteres Bonn, dazwischen Fragmente, die Angst machen. Wahnsinn, der unter die Haut kriecht. Mitleid wandelt sich in Unbehagen, in Abscheu, bis mal selbst wegschauen will. Doch wegschauen tötet. Manchmal erst nach Jahren und oft den Falschen, auch wenn man es wieder versucht und wieder und wieder... Mein Fazit: sehr lesenswert und macht neugierig auf mehr.

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  • Rezension zu "Seelengrab" von Nadine Buranaseda

    Seelengrab
    elke_pistor

    elke_pistor

    15. January 2011 um 21:27

    Bonn ist Schauplatz eines Serienmordes. Ausgerechnet zur Karnevalszeit nimmt der Neubonner Kommissar Lutz Hirschfeld seine Arbeit auf. Was eine Nubbelverbrennung ist, und dass sie nicht immer lustig ist, erfährt er sehr schnell. Die vielen Details der Polizeiarbeit, die facettenreichen Figuren und nicht zuletzt die zum Ende hin immer dichter werdende Handlung, nehmen den Leser mit auf eine spannende Ermittlungsreise. Lokalkollorit gekoppelt mit typischen, aber klischeefreien Figuren, Spannung bis zum Ende und einfach eine gute Schreibe machen diesen Krimi zu einem absolut lesens- und empfehlenswerten Buch. Und das nicht nur zur Karnevalszeit.

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