Nadine Buranaseda Seelenschrei

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Inhaltsangabe zu „Seelenschrei“ von Nadine Buranaseda

Ein packendes Psychodrama mit Tiefgang: Auf einer einsamen Landstraße geschieht ein tragischer Unfall. Ein Jahr später verschwindet eine Prostituierte und wird mit schwersten Verletzungen aufgefunden. Im Bonner Polizeipräsidium gehen mehrere anonyme Briefe ein: Der Absender schildert unvorstellbare Gewaltfantasien, die er droht, in die Tat umzusetzen. Kriminalhauptkommissar Lutz Hirschfeld nimmt mit seinem Partner Peter Kirchhoff die Ermittlungen auf. Als der Täter einen grausamen Mord ankündigt und eine junge Studentin als vermisst gemeldet wird, entwickelt sich die fieberhafte Suche nach ihr zu einem Wettlauf gegen die Zeit.

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    Seelenschrei

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    Doppelrezension Seelengrab/Seelenschrei Seelengrab: Berlin – Bonn. Ein ungewollter doch notweniger Umzug für Kriminalhauptkommissar Lutz Hirschfeld, um seinen in der Psychiatrie eingewiesenen Vater beizustehen. Dankbarkeit braucht er nicht zu erhoffen und noch bevor er den Koffer in seinem Hotel ausgepackt hat, konfrontiert ihn der Job schon mit dem ersten Mord in der ehemaligen Bundeshauptstadt. Aschermittwoch und in der Nähe des Rheinufers wird die nackte Leiche einer jungen Frau entdeckt, deren Todesursache zunächst nicht erkennbar ist. Hirschfeld und sein neuer Partner Kirchhoff ermitteln und finden im Rahmen dessen die Knochen einer weiteren Leiche. Treibt ein Serientäter hier sein Unwesen? Seelenschrei: Ein Toter im Nobelhotel, ein anonymes Bekennerschreiben und eine im Koma liegende, schwerverletzte Prostituierte bestimmen Lutz Hirschfelds und Peter Kirchhoffs Arbeitstage in der Bonner Mordkommission. Einzelschicksale denken die Partner, finden im Rahmen ihrer Ermittlungen jedoch seltsame Zusammenhänge. Ein weiterer anonymer Brief erreicht die Mordkommission und versetzt das Team in Alarmbereitschaft. Ein Täter, der sein Werk noch nicht vollendet hat – eine tickende Zeitbombe und die einzige Zeugin liegt weiterhin im Koma … Mit Seelengrab lieferte Nadine Buranaseda ihren Debüt Krimi ab. Ein Krimi, in dem sie die Figur des rauchenden Kriminalhauptkommissars Lutz Hirschfeld einführt, der aus persönlichen Gründen von Berlin nach Bonn umzieht, bevorzugt in einem Ulster-Mantel und Chucks herumläuft und sich mit den Schatten der Vergangenheit herumschlägt. Sowohl beruflich als auch persönlich stolpert er zunächst in die Geschichte, gewinnt aber mit jeder Seite mehr an Sicherheit. In Seelenschrei ist Hirschfeld beruflich angekommen und stellt mit seinem älteren Kollegen Peter Kirchhoff ein manchmal wortkarges, aber eingespieltes Team dar. Die Entwicklung seines Vaters macht Fortschritte, birgt allerdings auch unerwartete Überraschungen. Es entsteht eine Art Beziehung zwischen dem Leser und dem Charakter von Lutz Hirschfeld. Mit viel Gefühl und den richtigen Worten lässt Nadine Buranaseda die Figur vor dem geistigen Auge wachsen. Spätestens im zweiten Krimi weiß der Leser fast schon, wann sich Hirschfeld wieder eine Zigarette anzünden wird. Sowohl Seelengrab als auch Seelenschrei sind gut konstruierte Krimis, welche fern von Effekthascherei agieren. Nadine Buranasedas Schreibstil ist ruhig und bedacht - reich an ermittlungstechnischem Wissen. In beiden Romanen gibt es sowohl parallel laufende, gegenwärtige Handlungsstränge als auch einen, welcher sich mit der Vergangenheit des Täters und somit mit dessen Ursprung beschäftigt. Die Autorin lässt den Leser also hinter die Fassade blicken, gewährt Einblicke in die Psyche des Täters, der dadurch verständlicher und menschlicher wirkt. Bei aufmerksamer Leseweise ist die Täterfindung im ersten Krimi machbar. Im zweiten Roman macht Baranaseda es dem Leser weitaus schwieriger. Hier wird eine Szene beschrieben, in der die Lösung des Rätsels greifbar nah erscheint, jedoch durch eine Person und ihr Nichthandeln vereitelt wird. Aller Anfang ist schwer. Das gilt auch für Nadine Buranaseda. Die Einführung der Personen und Örtlichkeiten benötigt Zeit, welche leider in Seelengrab ein wenig zu Lasten der Spannung geht. Dafür erhält der Leser solides Hintergrundwissen, welches in Seelenschrei zu Gute kommt. Der Zweite Hirschfeld-Krimi hat viel mehr Spannung und baut sich leichter auf. Ein sehr kurzweiliger Lesegenuss. Fazit: Für mich ist Nadine Buranaseda auf dem richtigen Weg. Sie wird die Person Hirschfeld und die seines Vaters weiterentwickeln und wachsen lassen, ohne dabei den Krimi und dessen Spannung aus den Augen zu verlieren. Leseempfehlung? Absolut. Für wen? Jedermann.

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    Arun

    08. April 2014 um 17:03
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