Run Boy. Run Girl.

von Nadine Gersberg 
4,2 Sterne bei9 Bewertungen
Run Boy. Run Girl.
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TeleTabi1s avatar

Spannender Plot, tolle Charaktere und viele interessante Themen - der Roman hat alles was es zu einem guten (Jugend-) Buch braucht!

Angelika123s avatar

Viele interessante und aktuelle Themen, die in einer tollen Story verpackt sind.

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Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9781519078049
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:176 Seiten
Verlag:Independently published
Erscheinungsdatum:06.12.2016

Rezensionen und Bewertungen

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    TeleTabi1s avatar
    TeleTabi1vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Spannender Plot, tolle Charaktere und viele interessante Themen - der Roman hat alles was es zu einem guten (Jugend-) Buch braucht!
    Ein vielschichtiges Jugendbuch

    Ben ist 15 und gehört zu den angesagten Typen, seit er im Parkourteam von Tayfun und dessen Jungs dabei ist. Sein ganzes Leben dreht sich um Parkour, bis ihm eine Krebsdiagnose einen Strich durch die Rechnung macht. Doch Ben gibt sich nicht geschlagen...


    Bahar ist ebenfalls 15, Deutsch-Türkin und leidenschaftliche Fußballspielerin. Das erste Zusammentreffen von Ben und Bahar läuft nicht gerade glücklich ab. Doch als Ben Bahar vor einem gewalttätigen Jungen rettet, nähern sie sich einander an...

    Der Roman „Run Boy, run Girl“ war spannend zu lesen und sehr abwechslungsreich, da er sich mit diversen Problemen und Thematiken beschäftigt, die sehr aktuell sind und zudem auch spannend von der Autorin mit in die Geschichte eingeflochten wurden. Das Buch liest sich durchgehend locker und angenehm, was wohl auf den guten Schreibstil zurückzuführen ist. Auch die leider doch recht vielen Rechtschreibfehler im Text können der guten Lesbarkeit daher nichts anhaben. Neben dem Plot waren auch die Charaktere besonders toll und detailliert beschrieben, was es mir leichtgemacht hat, mich in sie hineinzuversetzen. Zusätzlich unterstützt wurde der Tiefgang der Personen außerdem durch einen regelmäßigen Wechsel in der Erzählperspektive des Romans. Für mich war „Run Boy, run Girl“ eine äußerst spannende und unterhaltsame Lektüre, die ich jederzeit wieder lesen würde! 

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    Angelika123s avatar
    Angelika123vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Viele interessante und aktuelle Themen, die in einer tollen Story verpackt sind.
    Lesenswerter Roman

    "Run Boy Run Girl“ handelt von dem 15-jährigen Ben und der gleichaltrigen Bahar mit türkischen Wurzeln. Während Bens Leidenschaft dem Parkour gilt, spielt Bahar für ihr Leben gern Fußball. Durch einen Zufall lernen sich die beiden Teenies eines Tages kennen, denn Bahar soll eine Zeitlang im Parkourteam mittrainieren, das von Bahars Bruder Tayfun angeleitet wird. Trotz der gemeinsamen Sport-Begeisterung sind sich Ben und Bahar zunächst suspekt. Als bei Ben Krebs diagnostiziert wird, gilt seine einzige Sorge seinem geliebten Parkourtraining. Er hat solche Angst, seinen Sport nicht mehr ausüben zu können, dass er mit allen Mitteln versucht seine Krankheit zu verschweigen und seinen Körper fit zu machen – notfalls auch mit Drogen.
    Doch Bahar kommt seinem Geheimnis auf die Schliche und Bens Traum droht zu zerplatzen. Auch Bahar hat mit ihrem Schicksal zu kämpfen. Als Deutsch-Türkin sieht sie sich mit dem Problem der Identitätsfindung und häufigen Anfeindungen von außen konfrontiert. Mit viel Humor und der Liebe zum Sport kämpfen sie gegen ihr Schicksal und für ihre Träume.

    Nadine Gersbergs Roman hat mir einige unterhaltsame Stunden beschert, in denen ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte, weil ich stets wissen musste, wie es weitergeht! Mal witzig, mal tiefgründig und mal romantisch schreibt die Autorin in „Run Boy Run Girl“ über die verschiedensten, aber immer äußerst interessanten Themen, wie beispielsweise Krebs im Teenageralter, Liebe zwischen unterschiedlichen Kulturen, Rassismus und Diskriminierung, Parkour, Fußball oder Familie. Die vielschichtige Themensetzung ließ keine Langeweile aufkommen. Stattdessen wurde man als Leser auf anspruchsvolle und interessante Art und Weise unterhalten und des Öfteren auch zum Nachdenken angeregt. Die Story an sich war toll aufgebaut und spannend und die Erzählperspektive, die zwischen Ben und Bahar wechselt, sorgt dafür, dass man sich als Leser in beide Hauptprotagonisten hineinversetzen kann. Negativ aufgefallen ist mir leider die schlechte Rechtschreibung des Buchs sowie der mangelhafte Textsatz, was zu schlechter Lesbarkeit und einer gewissen Unübersichtlichkeit geführt hat. Außerdem beeinflusst das schlechte Layout natürlich auch den eigentlich positiven Gesamteindruck des Buches. Wenn man über diese „Äußerlichkeiten“ einmal hinwegsieht, ist der Roman jedoch ein wirklich lesenswertes Buch, das ich gut und gerne weiterempfehlen kann. 

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    J
    Jo-Elivor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Gutes Jugendbuch, mit zu vielen tiefgründigen Themen, denen nicht allen gerecht geworden wird.
    Jugendbuch über Krebs, Rassismus und Liebe

    Dieses Buch widmet sich vor allem den Themen "Krebs im Teenageralter", "Diskriminierung und Rassismus" und "Liebe zwischen unterschiedlichen Kulturen". Vielleicht war das auch das Problem. Gefühlt wollte sich das Buch mit zu vielen Themen beschäftigen, ist aber nicht allen gerecht geworden.


    Sehr bewegt hat mich Ben Kampf gegen den Krebs und wie er damit umgeht. Die Schwierigkeiten mit den besorgten Eltern, Mitleid von Mitschülern und die Hilflosigkeit gegenüber dem schwächelnden Körper... All diese Aspekte wurden sehr glaubwürdig und berührend dargestellt.


    Dafür wurde mir das Thema Rassismus viel zu einseitig dargestellt. Bahar, in Deutschland geboren und aufgewachsen, fühlte sich immer und überall diskriminiert und war sehr schnell dabei, Leute als Rassisten zu bezeichnen. Eine wirkliche Entwicklung oder ein Lösungsansatz, wie sie damit in Zukunft umgehen will, wurde hier nicht angeboten. Insgesamt war sie ein Charakter, der für mich sehr anstrengend und unsympathisch war, so dass mir das Lesevergnügen leider getrübt wurde.


    Leider sind auch ein paar viele Fehler im Text übersehen worden, ebenso wie im Buchsatz. Daher gibt es von mir nur drei Sterne.

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    karinasophies avatar
    karinasophievor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Parkour, Fußball, Diskriminierung, Liebe, Freundschaft, Krebs, verschiedene Kulturen, dass alles und mehr enthält dieses Jugendbuch! :)
    [Rezension] Nadine Gersberg: Run Boy Run Girl

    Klappentext: Früher ein NIchts, gehört der fünfzehnjährige Ben jetzt zu einem Parkourteam und damit zu den angesagten Jungs an seiner Schule. Gerade trainiert er mit seiner Truppe für einen Videodreh des Sängers Maddog. Doch seine Krankheitsdiagnose droht seine Pläne zu durchkreuzen. Ben findet sich damit ab: Er verschweigt dem Team seine schwere Krankheit, nimmt stattdessen Drogen, um seinen Körper aufzuputschen. Als er auffliegt und zum Zusehen verdammt wird, trainiert er heimlich weiter. Gernervt ist er nicht nur von seinen Eltern, seinen Mitschülern und Lehrern, die ihn in Watte packen wollen, sondern auch von Bahar, der Schwester seines Trainers. Die Fünfzehnjährige mit türkischen Wurzeln hat ihn verraten, wirft ihn ständig Rassismus vor und dann will sie scheinbar auch noch seinen Platz im Team einnehmen.

    Inhalt: Ben hat Krebs. Dieser ist ihm aber relativ egal, er verdrängt ihn. Sein einziges Ziel ist trainieren, damit er die Pakour-Moves für den Videodreh mit Maddog hinbekommt. Sein Körper wird aufgrund der Krankheit aber teilweise sehr schlaff und schafft die hohen Anforderungen die Ben an ihn stellt nicht immer.
    Bahar ist nicht zu bändigen und will in die Fußball Nationalmannschaft kommen. Sie und Ben lernen sich kennen, und eckken aneinander. Und dann gibt es noch die alltäglichen Probleme.

    Buchaufbau: Das Buch besteht aus 16 Kapiteln die immer wieder aus der Sicht von Ben und Bahar geschrieben werden. Von wem man nun ließt, wird durch den Namen gekennzeichnet.

    Rezension: Ein tolles Buch! Auch wenn Ben Krebs hat, es ist kein "Krebs-Buch" wie jedes anders. Ben fühlt sich nicht nach >oh mein Gott ich habe Krebs, ich werde sterben<, sondern eher nach >oh, ich habe Krebs. Na und?<. Mit einem starken Willen kann man vieles erreichen und das demonstriert Ben. Ben liebt Parkour und dadurch vergisst er regelrecht seine  Krankheit. Bahar hingegen liebt Fußball. Sie hat anscheinend das Gefühl, dass man sie nicht so lässt wie sie gerne wollte. Bahar ist rebellisch und impulsiv.
    Am Anfang haben mir die beiden Hauptpersonen zwar noch nicht so gut gefallen, aber es fand eine tolle Charakterentwicklung statt, und ich hab die beiden regelrecht lieb gewonnen.

    Mein Fazit: Das Buch ist für jeden etwas. Es beinhaltet eine große Palette an Themen, und es lässt sich ganz gut lesen. Definitiv eine Leseempfehlung

    Würde ich das Buch nochmal lesen?: vielleicht
    Würde ich eine Fortssetzung des Buches lesen?: Ja

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    Kadys avatar
    Kadyvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Gleich mehrere aktuelle Themen in einer schönen Geschichte!
    Viel Aktuelles in einer schönen Geschichte

    Inhalt: Früher ein „Nichts“, gehört der fünfzehnjährige Ben jetzt zu einem Parkourteam und damit zu den angesagten Jungs an seiner Schule. Gerade trainiert er mit seiner Truppe für einen Videodreh des Sängers Maddog. Doch eine Krankheitsdiagnose droht seine Pläne zu durchkreuzen. Ben findet sich nicht damit ab: Er verschweigt dem Team seine schwere Krankheit, nimmt stattdessen Drogen, um seinen Körper aufzuputschen. Als er auffliegt und zum Zusehen verdammt wird, trainiert er heimlich weiter. Genervt ist er nicht nur von seinen Eltern, seinen Mitschülern und Lehrern, die ihn in Watte packen wollen, sondern auch von Bahar, der Schwester seines Trainers. Die Fünfzehnjährige mit türkischen Wurzeln hat ihn verraten, wirft ihm ständig Rassismus vor und dann will sie scheinbar auch noch seinen Platz im Team einnehmen. 
     
    Meine Meinung: Mir gefällt die Idee der Geschichte gut, denn es werden mehrere aktuelle Themen verknüpft. 
    Schreibstil: Dadurch, dass Ben und Bahar abwechselnd aus der Ich-Perspektive erzählen, kann man beide gut verstehen. Sie haben zwar beide ihre Probleme, sind aber trotzdem nett und handeln nachvollziehbar.
    Inhalt/Klappentext: Der Klappentext ist im Nachhinein etwas irreführend, denn die darin erwähnten Handlungsteile haben im Buch andere Wichtigkeit.
    Cover/Titel: Das Cover passt meiner Meinung nach zum Titel und zur Handlung, aber es ist mir etwas zu viel schwarz. Gut ist, dass keine Gesichter zu sehen sind, denn das mag ich nicht so gerne. 
     
    Fazit: Mir gefällt das Buch gut. Aufgrund der vielen aktuellen Themen kann es eigentlich jeder lesen, und ich würde es auf jeden Fall jedem empfehlen!

    Vielen Dank, dass ich das Buch im Rahmen einer Leserunde entdecken durfte!

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    Averyxs avatar
    Averyxvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Schönes Buch mit guten Tiefgang
    Run Ben, Run Bahar

    Worum geht es?


    Früher ein „Nichts“, gehört der fünfzehnjährige Ben jetzt zu einem Parkourteam und damit zu den angesagten Jungs an seiner Schule. Gerade trainiert er mit seiner Truppe für einen Videodreh des Sängers Maddog. Doch eine Krankheitsdiagnose droht seine Pläne zu durchkreuzen. Ben findet sich nicht damit ab: Er verschweigt dem Team seine schwere Krankheit, nimmt stattdessen Drogen, um seinen Körper aufzuputschen. Als er auffliegt und zum Zusehen verdammt wird, trainiert er heimlich weiter. Genervt ist er nicht nur von seinen Eltern, seinen Mitschülern und Lehrern, die ihn in Watte packen wollen, sondern auch von Bahar, der Schwester seines Trainers. Die Fünfzehnjährige mit türkischen Wurzeln hat ihn verraten, wirft ihm ständig Rassismus vor und dann will sie scheinbar auch noch seinen Platz im Team einnehmen. Auch Bahar hat einige Probleme. Als Frau im Fußball hat sie nicht unbedingt die besten Ausgangschancen. Dabei ist sie wirklich gut. Durch ihre Herkunft hat sie oft Probleme. Ist die jetzt eine Deutsche? Ist sie eine Türkin? Ist sie beides? 

    Generelle Fakten: 


    - Das Buch spielt in Frankfurt am Main.
    - Es wird aus der Sicht von Bahar und Ben erzählt.
    - Geschrieben wird in der Ich-Perspektive.
    - Mit knappen 240 Seiten ist das Buch recht kurz.
    - Neben Fußball und Parkour erfährt man viel über die türkische Kultur und das Thema Krebs im frühen Alter
    Was mir gefallen hat:
    - Der Schreibstil: Die Autorin schafft es, beide Protagonisten authentisch darzustellen. Sie wirken nicht extrem alt oder aufgesetzt. Zudem lässt sich das Buch unheimlich gut und verständlich lesen. Die Beschreibungen der Personen lassen genug Spielraum, um eigene Vorstellungen zu haben!
    - Die Charaktere: Anders als in anderen Jugendbüchern, haben die Protagonisten hier einen guten Tiefgang. Das liegt nicht einfach nur an dem Thema „Krebs“, sondern daran, wie sie damit umgehen.
    - Die Identitätskrise: Bahar ist als Deutsch-Türkin im Alltag immer wieder mit Rassismus, Vorurteilen und einen inneren Konflikt konfrontiert. Sie muss für sich selber rausfinden, wer sie ist, welche Nationalität ihr wichtiger ist. Grade mit dem großen Einfluss von Deutschland ist es für sie nicht immer einfach herauszufinden, wie sie zu Themen steht.
    - Das Ende: Da ich nicht zu viel verraten möchte, sag ich momentan einfach mal nicht viel dazu. Aber ich kann sagen: Ein tolles Ende. Hat mich sehr überzeugt.

    Was mir nicht gefallen hat: 


    - Es gab wirklich viele Rechtschreibfehler und Satzfehler. An sich bin ich keine Person die sowas anmängelt, aber dieses Mal ist es mir wirklich negativ aufgefallen. Auch der Personenwechsel war manchmal etwas blöd. („Bahar“ als Überschrift hat auf der anderen Seite begonnen, obwohl der Text erst auf der nächsten steht)
    - Die Zufälle haben sich gehäuft. Wenn ich jedes Mal einen Kurzen trinken würde, wenn sich Ben und Bahar zufällig irgendwo getroffen hätten, dann wär ich jetzt rotzevoll. Manchmal haben wir da die Zusammenhänge gefehlt.
    - Der Klappentext sollte meiner Meinung nach definitiv überarbeitet werden. Der interkulturelle Konflikt von Bahar wird da nur kaum angeschnitten.

    Fazit:

    Ein tolles Buch was oft zum Nachdenken anregt. Grade in unserer heutigen Zeit sollten wir uns über solche Gedanken mehr austauschen.

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    Lilith79s avatar
    Lilith79vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Charmantes Jugendbuch, das sich mit schweren Themen beschäftigt und dabei super unterhält
    Charmantes und unterhaltsames Jugendbuch

    "Run Boy Run Girl" ist ein Jugendbuch, das sich gleich einige durchaus anspruchsvolle Themen vornimmt. So ist die Hauptperson, der 15-jährige Ben, vor kurzem schwer erkrankt, möchte aber trotzdem sein neues Lieblingshobby, die Sportart "Parcours" nicht aufgeben und versucht mit allen Mitteln sich selbst und seinen Körper davon zu überzeugend, dass es ihm gut genug dafür geht.

    Beim Parcours lernt er auch die andere Hauptperson des Buches kennen, die Türkin "Bahar", zugleich kleine Schwester seines Trainers und leidenschaftliche Fußballspielerin. Das Kennenlernen zwischen den beiden ist durch Missverständnisse und Zickereien geprägt, aber trotzdem bahnt sich im Laufe des Buches eine Liebesgeschichte an...

    Insgesamt ist das Buch also durchaus ein typischer Vertreter aus dem "Young Adult" Bereich, eine Liebesgeschichte, typische Teenagersorgen und durchaus ernsthafte Probleme. Im Mittelpunkt steht hierbei wie Ben mit seiner Erkrankung umgeht und Bahars Schwierigkeiten als junge Deutsch-Türkin in Deutschland zurecht zu kommen. Die Themen werden finde ich sehr authentisch und glaubwürdig dargestellt, ohne dass es aufgesetzt oder konstruiert wirkt. Lediglich ein paar arg viele "Zufälle" gibt es in dem Buch.

    Der Schreibstil (die Story wird abwechselnd aus Sicht von Bahar und Ben erzählt) hat mir dabei gut gefallen, locker und leicht und sehr gut lesbar. Auch hat mir sehr gefallen wie die Charaktere herausgearbeitet sind, Ben, eher ruhig und nachdenklich, aber voller Biss was seine Ziele angeht. Bahar eher eine Rebellin, die oft aneckt und schnell konfrontativ wird.

    Mir hat das Buch gut gefallen, man kann es auch als Erwachsener gut lesen und dadurch, dass es einen weiblichen und einen männlichen Hauptcharakter hat, kann es denke ich sowohl für männliche als auch weibliche junge Leser interessant sein.

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    L
    leseratte_lovelybooksvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Tolles Jugendbuch, das sich überzeugend mit mehreren schwierigen Themen auseinandersetzt!
    Tolles Jugendbuch

    Die Geschichte von Ben und Bahir setzt sich gleich mit mehreren schwierigen Themen auseinander, der Krebserkrankung eines Jugendlichen, des Identitätskonflikts einer in Deutschland geborenen Türkin und schließlich einer kulturübergreifenden Liebesbeziehung. Sie ist sehr schön und sensibel aus der Sicht der beiden geschrieben, liest sich gut und flüssig. Ich freue mich auf das nächste Buch der Autorin!

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    Dions avatar
    Dionvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein wunderbares Buch über die Freundschaft
    Freunde...

    Ben ist fünfzehn Jahre alt und begeisterter Parkourläufer. Bahar ist türkischstämmige Fußballerin.
    Ben erkrankt an Krebs und unterzieht sich einer Chemotherapie, einzig sein Sport zählt noch für ihn. Bahar beginnt an ihrer Identität zu zweifeln. Ist sie Deutsche oder Türkin?
    Während sich die beiden Jugendlichen anfangs nicht ausstehen können, kommen sie sich näher, nachdem Bahar von einem Jungen angegriffen wird.....

    Ein wunderbares Buch, das unter anderem die Probleme beleuchtet, mit welchen Kinder und Jugendliche aus anderen Kulturen zu kämpfen haben. Nadine Gersberg lässt abwechselnd Ben und Bahar aus ihrem Leben erzählen. Der Roman ist "leichtfüßig", d. h. interessant geschrieben, in einem flüssigen Stil und außerdem sehr berührend und mitreißend.

    Ich würde mir mehr Geschichten dieser Art wünschen.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    NadineGersbergs avatar

    Liebe Leserinnen und Leser,

    ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr an meiner Leserundenpremiere  teilnehmen würdet. Ich habe vor einigen Wochen meinen ersten Jugendroman "Run Boy. Run Girl" veröffentlicht.

    Worum geht es in meinem Roman?

    Früher ein „Nichts“, gehört der fünfzehnjährige Ben jetzt zu einem Parkourteam und damit zu den angesagten Jungs an seiner Schule. Gerade trainiert er mit seiner Truppe für einen Videodreh des Sängers Maddog. Doch eine Krankheitsdiagnose droht seine Pläne zu durchkreuzen. Ben findet sich nicht damit ab: Er verschweigt dem Team seine schwere Krankheit, nimmt stattdessen Drogen, um seinen Körper aufzuputschen. Als er auffliegt und zum Zusehen verdammt wird, trainiert er heimlich weiter. Genervt ist er nicht nur von seinen Eltern, seinen Mitschülern und Lehrern, die ihn in Watte packen wollen, sondern auch von Bahar, der Schwester seines Trainers. Die Fünfzehnjährige mit türkischen Wurzeln hat ihn verraten, wirft ihm ständig Rassismus vor und dann will sie scheinbar auch noch seinen Platz im Team einnehmen.

    Bis zum 19.1.17 könnt Ihr Euch für kostenlose Rezensionsexemplare bewerben. Diese stelle ich Euch gerne entweder als Taschenbuch oder als Datei für den e-book-Reader zur Verfügung.

    Ich möchte regelmäßig an der Leserunde teilnehmen und freue mich schon auf Eure Meinungen über die Geschichte von Ben und Bahar.

    Eure Nadine Gersberg

     

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