Nadine Kegele

 4.2 Sterne bei 27 Bewertungen

Alle Bücher von Nadine Kegele

Lieben muss man unfrisiert

Lieben muss man unfrisiert

 (13)
Erschienen am 01.03.2017
Und essen werden wir die Katze

Und essen werden wir die Katze

 (10)
Erschienen am 01.09.2018
Annalieder

Annalieder

 (1)
Erschienen am 01.02.2013
Annalieder: Erzählungen

Annalieder: Erzählungen

 (0)
Erschienen am 12.03.2013

Neue Rezensionen zu Nadine Kegele

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Rezension zu "Und essen werden wir die Katze" von Nadine Kegele

Künsterlisches Buch
Zwillingsmama2015vor 4 Monaten

Nadine Kegeles Buch "Und essen werden wir die Katze" ist ein anspruchsvolles Stück linksgerichteter Literatur aus Österreich. 


Wir treffen heir auf fiktive Texte, Illustratzione und Collagen, Berichte aus dem Leben von Flüchtlingen und einfach Texten zum nachdenken. Es geht um den Unterschied zwischen Mann und Frau, Flüchtlinge, Unterschieden in Bezahlungen und Behandlungen. 

Einige Texte muss man öfter lesen um sie zu begreifen und fast kein Text lässt einen kalt...vieles klingt noch lange nach. 

Ein interessantes Buch, gegen die rechte Regierrung und für das Menschsein und menschlich sein!

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Rezension zu "Und essen werden wir die Katze" von Nadine Kegele

"Linke" Literatur auf hohem Niveau
camilla1303vor 6 Monaten

Das Buch "Und essen werden wir die Katze" von der österreichischen Autorin Nadine Kegele ist im Verlag Kremayr & Scheriau erschienen.

Das Buch besteht aus vielen Collagen und kurzen Textpassagen und ist literarisch ganz anders, als andere Bücher und für mich nur sehr schwer einordbar. Es geht hier um die Abstammung in einem Land und um die Behandlung bestimmter Gruppen. Die Geschichten von Flüchtlingen werden genau so thematisiert, wie das Leben eines „einfachen Bauarbeiters“ oder die ungleiche Behandlung von Männern und Frauen.

„Und essen werden wir die Katze“ ist ein gesellschaftskritisches Buch, das zum Nachdenken anregt und Platz für eigene Interpretationen bietet. Die aktuelle österreichische Regierung wird von Nadine Kegele mit einem stinkenden Fisch zu verglichen. Spätestens bei diesem Bild erkennen auch unpolitische LeserInnen, dass die Autorin sich keinesfalls von populistischen Parolen fangen lässt.

Fazit: Ein interessantes Buch, das keinesfalls als herkömmlicher Roman gesehen werden kann. Ein wahrer Schatz für Literaturliebhaber, die nicht aus dem rechten Lager kommen.

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Rezension zu "Und essen werden wir die Katze" von Nadine Kegele

Und essen werden wir die Katze
abetterwayvor 6 Monaten

Inhalt:
" Biografien kann man an- und ausziehen, sich umhängen oder sich daran aufhängen, zumindest literarisch. Meist ist es umgekehrt. Biografien schreiben fest: Afghanischer Flüchtling. Österreichische Sozialhilfeempfängerin. Aber wie lange bleibt der Flüchtling ein Flüchtling? Und warum bleiben der Sozialhilfeempfängerin so viele Türen verschlossen? Nadine Kegele sucht die Leerstellen und Zwischentöne und changiert zwischen Lossagung und Neuschreibung. Sie zerteilt Lebensläufe in ihre Bausteine, baut Collagen aus Wörtern und Bildern – und geht dabei weit über die Genregrenzen hinaus.
Nadine Kegele hört nicht nur den Stimmen genau zu, die sich ihr anvertrauen, sie schaut auch jedem Wort genau auf die Finger. Sie befragt seine vorder- und tiefgründige Bedeutung und erkennt Sprache als hochpolitisches Instrument. Jede Erzählung schärft den Blick auf die Gesellschaft und zeugt von einer großen Lust am Finden und Erfinden. Wirf Flugzettel ab wie in dem Märchen vom Krieg, wirf sie in dampfende Küchen, in Krabbelstuben, in die Dauerwellen unter den Trockenhauben der Frisiersalons."

Meinung:
Für mich war dieses Buch schwierig zu lesen, nachdem es sich um zwar ein sehr interessantes aber komplexes Thema handelt. Es ist für mich einfach zu komplex gewesen zu diesem Zeitpunkt. Vielleicht empfinde ich es zu einem anderen Zeitpunkt anders.
Das Buch ist mit vielen Bildern hinterlegt die die Themen weiter unterstreichen und verdeutlichen. Im großen und ganzen geht es um Flüchtlinge und Frauenrechte.
Das buch macht einen nachdenklich, manchmal auch traurig.

Fazit:
Ein sehr interessantes aber nicht alltägliches Buch. Keine leichte Kost.

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Gespräche aus der Community

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Autoren oder Titel-Cover"Wirf Flugzettel ab wie in dem Märchen vom Krieg, wirf sie in dampfende Küchen, in Krabbelstuben, in die Dauerwellen unter den Trockenhauben der Frisiersalons."

Worum geht's?

Biografien kann man an- und ausziehen, sich umhängen oder sich daran aufhängen, zumindest literarisch. Meist ist es umgekehrt. Biografien schreiben fest: Afghanischer Flüchtling. Österreichische Sozialhilfeempfängerin. Aber wie lange bleibt der Flüchtling ein Flüchtling? Und warum bleiben der Sozialhilfeempfängerin so viele Türen verschlossen? Nadine Kegele sucht die Leerstellen und Zwischentöne und changiert zwischen Lossagung und Neuschreibung. Sie zerteilt Lebensläufe in ihre Bausteine, baut Collagen aus Wörtern und Bildern – und geht dabei weit über die Genregrenzen hinaus. 

Nadine Kegele hört nicht nur den Stimmen genau zu, die sich ihr anvertrauen, sie schaut auch jedem Wort genau auf die Finger. Sie befragt seine vorder- und tiefgründige Bedeutung und erkennt Sprache als hochpolitisches Instrument. Jede Erzählung schärft den Blick auf die Gesellschaft und zeugt von einer großen Lust am Finden und Erfinden.


Informationen zum Buch
Leseprobe


Nadine Kegele
, geboren 1980 in Bludenz, lebt in Wien. Bürolehre, zweiter Bildungsweg, Studium der Germanistik, Theaterwissenschaft und Gender Studies. Erwerbsarbeiten als Nachtsekretärin, Finanzassistentin, Mediaplanerin, aktuell in der Erwachsenenbildung an der Volkshochschule Wien. Schreibt für die Wiener Straßenzeitung Augustin. Publikumspreis bei den TDDL 2013, Stadtschreiberin von Klagenfurt 2014, Aufenthaltsstipendium des Literarischen Colloquiums Berlin 2014, Jubiläumsstipendium der Literar Mechana 2015, Projektstipendium des Bundeskanzleramts 2016, Theodor-Körner-Preis 2016. Zuletzt erschienen der Roman „Bei Schlechtwetter bleiben Eidechsen zu Hause“ (2013) und die literarischen Protokolle „Lieben muss man unfrisiert“ (Kremayr & Scheriau 2017), die Ö1 2018 als Hörspiel produzierte.


Bewerbung zur Leserunde:
Wenn ihr mehr wissen wollt, dann sagt uns, was euch an diesem Buch interessiert und auf welchen Plattformen ihr eure Rezension veröffentlichen werdet. Eine baldige Beteiligung an der Leserunde sowie das Schreiben einer Rezension sind gewünscht!

Natürlich sind auch alle LeserInnen mit einem eigenen Exemplar herzlich eingeladen, an unserer Leserunde teilzunehmen.

Wir freuen uns auf eure Teilnahme! 

> Besucht unsere Webseite! www.kremayr-scheriau.at
> Folgt uns auf Facebook und Instagram und verpasst keine Neuigkeiten und Buchverlosungen mehr.


Letzter Beitrag von  Zwillingsmama2015vor 4 Monaten
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Worum geht's?

40 Jahre nach Erscheinen von Maxie Wanders Bestseller „Guten Morgen, du Schöne“ ist es Zeit für eine Neubefragung. Welches Selbstverständnis haben Frauen* heute, mit welchem Rollenbild werden sie erwachsen und was wollen sie verändern? 19 Frauen* zwischen Madrid und Berlin, zwischen 16 und 92 Jahren erzählen ungeschönt und mit viel Humor aus ihrem Leben, von ihren Ängsten und Sorgen, von falschen, richtigen und notwendigen Entscheidungen und davon, was es braucht, um glücklich zu sein.

Nadine Kegele hat in ihrem Buch höchst heterogene und spannende Lebenswelten vereint. Sie alle machen deutlich, dass sexuelle Übergriffe und Diskriminierung, Krieg und Flucht, Rassismus und soziale Ungleichheit auch heute noch die großen Lebensthemen sind.

Nadine Kegele

geboren 1980 in Bludenz, lebt in Wien. Bürolehre, zweiter Bildungsweg, Studium der Germanistik, Theaterwissenschaft und Gender Studies. Erwerbsarbeiten als Sekretärin, Finanzassistentin, Mediaplanerin, Lektorin. Schreibt für den Standard und die Obdachlosenzeitung Augustin. Zahlreiche Preise und Stipendien, u.a.: Projektstipendium des BKA, Theodor-Körner-Preis, Jubiläumsstipendium der Literar Mechana, Residenzstipendium des Literarischen Colloquiums Berlin, Publikumspreis beim Ingeborg-Bachmann-Preis 2013. Zuletzt erschien ihr Debütroman „Bei Schlechtwetter bleiben Eidechsen zu Hause“.


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