Und essen werden wir die Katze

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Inhaltsangabe zu "Und essen werden wir die Katze"

Biografien kann man an- und ausziehen, sich umhängen oder sich daran aufhängen, zumindest literarisch. Meist ist es umgekehrt. Biografien schreiben fest: Afghanischer Flüchtling. Österreichische Sozialhilfeempfängerin. Aber wie lange bleibt der Flüchtling ein Flüchtling? Und warum bleiben der Sozialhilfeempfängerin so viele Türen verschlossen? Nadine Kegele sucht die Leerstellen und Zwischentöne und changiert zwischen Lossagung und Neuschreibung. Sie zerteilt Lebensläufe in ihre Bausteine, baut Collagen aus Wörtern und Bildern – und geht dabei weit über die Genregrenzen hinaus.
Nadine Kegele hört nicht nur den Stimmen genau zu, die sich ihr anvertrauen, sie schaut auch jedem Wort genau auf die Finger. Sie befragt seine vorder- und tiefgründige Bedeutung und erkennt Sprache als hochpolitisches Instrument. Jede Erzählung schärft den Blick auf die Gesellschaft und zeugt von einer großen Lust am Finden und Erfinden. Wirf Flugzettel ab wie in dem Märchen vom Krieg, wirf sie in dampfende Küchen, in Krabbelstuben, in die Dauerwellen unter den Trockenhauben der Frisiersalons.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783218011235
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:240 Seiten
Verlag:Kremayr & Scheriau
Erscheinungsdatum:01.09.2018

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    Autoren oder Titel-Cover"Wirf Flugzettel ab wie in dem Märchen vom Krieg, wirf sie in dampfende Küchen, in Krabbelstuben, in die Dauerwellen unter den Trockenhauben der Frisiersalons."

    Worum geht's?

    Biografien kann man an- und ausziehen, sich umhängen oder sich daran aufhängen, zumindest literarisch. Meist ist es umgekehrt. Biografien schreiben fest: Afghanischer Flüchtling. Österreichische Sozialhilfeempfängerin. Aber wie lange bleibt der Flüchtling ein Flüchtling? Und warum bleiben der Sozialhilfeempfängerin so viele Türen verschlossen? Nadine Kegele sucht die Leerstellen und Zwischentöne und changiert zwischen Lossagung und Neuschreibung. Sie zerteilt Lebensläufe in ihre Bausteine, baut Collagen aus Wörtern und Bildern – und geht dabei weit über die Genregrenzen hinaus. 

    Nadine Kegele hört nicht nur den Stimmen genau zu, die sich ihr anvertrauen, sie schaut auch jedem Wort genau auf die Finger. Sie befragt seine vorder- und tiefgründige Bedeutung und erkennt Sprache als hochpolitisches Instrument. Jede Erzählung schärft den Blick auf die Gesellschaft und zeugt von einer großen Lust am Finden und Erfinden.


    Informationen zum Buch
    Leseprobe


    Nadine Kegele
    , geboren 1980 in Bludenz, lebt in Wien. Bürolehre, zweiter Bildungsweg, Studium der Germanistik, Theaterwissenschaft und Gender Studies. Erwerbsarbeiten als Nachtsekretärin, Finanzassistentin, Mediaplanerin, aktuell in der Erwachsenenbildung an der Volkshochschule Wien. Schreibt für die Wiener Straßenzeitung Augustin. Publikumspreis bei den TDDL 2013, Stadtschreiberin von Klagenfurt 2014, Aufenthaltsstipendium des Literarischen Colloquiums Berlin 2014, Jubiläumsstipendium der Literar Mechana 2015, Projektstipendium des Bundeskanzleramts 2016, Theodor-Körner-Preis 2016. Zuletzt erschienen der Roman „Bei Schlechtwetter bleiben Eidechsen zu Hause“ (2013) und die literarischen Protokolle „Lieben muss man unfrisiert“ (Kremayr & Scheriau 2017), die Ö1 2018 als Hörspiel produzierte.


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