Nadine Matheson

 3,6 Sterne bei 249 Bewertungen

Alle Bücher von Nadine Matheson

Cover des Buches Jigsaw Man - Im Zeichen des Killers (ISBN: 9783404180578)

Jigsaw Man - Im Zeichen des Killers

 (186)
Erschienen am 28.08.2020
Cover des Buches Jigsaw Man - Der tote Priester (ISBN: 9783404184019)

Jigsaw Man - Der tote Priester

 (56)
Erschienen am 25.02.2022
Cover des Buches Jigsaw Man - Im Zeichen des Killers (ISBN: 9783838793924)

Jigsaw Man - Im Zeichen des Killers

 (4)
Erschienen am 30.11.2020
Cover des Buches Jigsaw Man: Im Zeichen des Killers (ISBN: B08HS4QH81)

Jigsaw Man: Im Zeichen des Killers

 (1)
Erschienen am 30.11.2020
Cover des Buches Jigsaw Man - Der tote Priester (ISBN: 9783785783023)

Jigsaw Man - Der tote Priester

 (0)
Erschienen am 25.02.2022
Cover des Buches Jigsaw Man - Der tote Priester (ISBN: B09S6RWJHN)

Jigsaw Man - Der tote Priester

 (0)
Erschienen am 25.02.2022

Neue Rezensionen zu Nadine Matheson

Cover des Buches Jigsaw Man - Der tote Priester (ISBN: 9783404184019)
Mine_Bs avatar

Rezension zu "Jigsaw Man - Der tote Priester" von Nadine Matheson

Der tote Pastor
Mine_Bvor einem Monat

Die Autorin Nadine Matheson hat mit dem Thriller „Jigsaw Man – Der tote Priester“ den zweiten Roman einer Thrillerreihe geschrieben. Dieser spielt in London und die Ermittlerin Anjelica Henley ist darin die tragende Hauptrolle. Hierbei ist es meiner Meinung nach nicht zwingend fürs Verständnis der Handlung notwendig, dass man den Vorgänger „Jigsaw Man – Im Zeichen des Killers“ gelesen hat.

 

Klappentext:

Als DI Anjelica Henley zu einem neuen Tatort gerufen wird, schwant ihr nichts Gutes: In einer kleinen Londoner Kirche wurde ein Pastor brutal ermordet. Während Henleys Team den Tatort genauer untersucht, entdecken sie in einem Nebenraum einen angeketteten, halbtoten jungen Mann. Henleys Bauchgefühl sagt ihr, dass der junge Mann nicht vom Mörder eingesperrt worden ist. Aber wer war es dann? Und warum wurde der Pastor ermordet? Henley sucht fieberhaft nach Antworten, aber stattdessen stößt sie nur auf immer mehr Leichen, die auf die gleiche Art zu Tode gequält wurden wie der junge Mann aus der Kirche. Haben Henley und die Serial Crimes Unit es etwa mit einem religiösen Serienmörder zu tun?

 

Nachdem ich die Leseprobe gelesen habe, waren meine Erwartungen an dieses Buch doch relativ hoch. Ich habe mir einen blutigen Thriller erhofft, gespickt mit vielseitigen Einblicken in den Täter. Doch leider wurden diese Hoffnungen nicht vollständig erfüllt, sodass ich am Ende doch ein bisschen enttäuscht wurde. Auch von dem vorherigen Teil der Reihe war ich damals ein wenig enttäuscht gewesen, dennoch wollte ich der Autorin noch eine Chance geben.

Auch bei dem zweiten Band wird man sofort in das Geschehen hineingeworfen. Man ist gleich mittendrin und erfährt, wer hier ermordet wurde und wie dieser gefunden wurde. Stück für Stück ergeben sich die genauen Umstände und man erfährt immer mehr über das Leben des Pastors und stellt so seine Vermutungen an, warum dieser ermordet wurde. Dabei sollte man sich als Leser bewusst sein, dass in diesem Buch die ein oder andere blutige Szene beschrieben wird. Daher ist dieses Buch vielleicht nicht für zartbesaitete Leser zu empfehlen.

Der Schreibstil ist recht leicht gehalten. Die Sätze sind kurz und prägnant gehalten, auch die Kapitel sind eher knapp und bündig und sorgen dabei für ein höheres Erzähltempo. Allgemein ist der Stil eher arm an Ausschmückungen oder auch Emotionen – prägnant werden die Szenen geschildert, sodass man in das Geschehen hineingeworfen wird. Dafür hat für mich persönlich ein bisschen die Atmosphäre gelitten – ich hatte nicht zwingend das Gefühl, auch die blutigeren Szenen wurde mir persönlich zu emotionsarm erzählt. Es kam keine richtige Atmosphäre auf und dies hat dazu geführt, dass ich nicht wirklich mitgefiebert habe. Auch habe ich diesen Thriller nicht immer als spannend empfunden. Meiner Meinung nach hatte dieses Buch ein paar Längen, durch die ich mich hindurchkämpfen musste. Der Spannungsbogen wird nicht immer aufrechterhalten. Teilweise liegt dies auch an den Ausführungen zu dem Privatleben der Ermittler. Dies war mir auch dieses Mal wieder zu ausführlich. Schon im ersten Teil hatte ich dies bemängelt und auch dieses Mal hat sich es wieder bestätigt. Das persönliche Drama von Henley wird ausführlich thematisiert, obwohl es für die Handlung selber nicht unbedingt relevant ist. Man bekommt den Eindruck, dass das Familienleben für sie eher eine Belastung ist und dass sie sich lieber in die Arbeit flüchtet. Gegen ein paar Einwürfe zum Privatleben habe ich nichts zu beanstanden, aber auch hier hat es mir wieder zu viel Raum eingenommen und hat dazu geführt, dass mein Lesefluss unterbrochen wurde und manche Passagen eher zäh zu lesen waren.

„Der tote Priester“ wird aus mehreren Erzählperspektiven erzählt, sodass der Leser einen vielseitigeren Eindruck in das Geschehen und somit auch in die Ermittlungsarbeiten erhält. Auch lernt man dadurch die Charaktere ein bisschen besser kennen. Besonders die Perspektive von Ramouter hat mir hier gefallen. Er ist ein sympathischer Charakter, der auch so einige Hürden – sowohl im privaten als auch im Berufsleben – meistern muss. Auch hat er noch an den Folgen des vorherigen Bandes zu kämpfen und muss sich seinen inneren Dämonen stellen. Leider ist mir die Protagonistin Henley auch im zweiten Band der Reihe nicht sympathisch geworden. Sie ist sehr auf ihr privates Unglück fokussiert und dabei recht starrsinnig und uneinsichtig. Viele Entscheidungen kann ich bei ihr nicht wirklich nachvollziehen. Daher habe ich nicht mit ihr mitgefiebert, Henley wirkte auf mich eher unnahbar und zu ruppig.

Positiv empfinde ich einige gute Ansätze und auch Themen, welche angesprochen werden. Aber auch die Aufklärung empfand ich als überzeugend und in ihren Details überraschend, auch wenn man ein paar Bruchstücke davon bereits erahnen konnte. Dennoch finde ich die Aufklärungen der einzelnen Fälle ganz passend und es wurde geklärt, ob und wie diese zusammenhängen. 

 

Insgesamt konnte mich die Autorin Nadine Matheson mit dem zweiten Band „Jigsaw Man – Der tote Priester“ nicht vollständig überzeugen. Auch dieses Mal habe ich mich mit der Protagonistin Henley schwergetan und mir persönlich hat hier einfach der Bezug zu den Charakteren und auch so ein bisschen zum Tathergang und den Gräueltaten gefehlt. Daher möchte ich 3 Sterne vergeben.

Kommentieren0
Teilen
Cover des Buches Jigsaw Man - Der tote Priester (ISBN: 9783404184019)
alaskabooklovers avatar

Rezension zu "Jigsaw Man - Der tote Priester" von Nadine Matheson

Gutes Buch, hat mich aber nicht vom Hocker gehauen
alaskabooklovervor 2 Monaten

Als ich gesehen habe, dass es einen 2. Teil von der Reihe geben wird, war ich schon überrascht. Das Buch fängt, wie schon das vorherige brutal an und durch den guten Schreibstil konnte man sich alles sehr gut vorstellen. Was mir da so ein bisschen gefehlt hat, ist, dass ich persönlich bei den Gruselszenen, keine gruselige Atmosphäre gespürt habe, was schade war. Henley, die mir im 1. Teil unsympathisch wirkte, zeigte sich meiner Meinung nach in dem Buch viel netter und ich mochte sie gerne. Genau so wie im 1. Teil waren es mir zu viele Charaktere, die ich am Anfang immer noch ein bisschen verwechselt habe. Die Kapitellänge war perfekt, sodass sich das Buch auch schnell und flüssig lesen ließ. Die mehreren Handlungsstränge fand ich manchmal verwirrend, aber am Ende haben sie alle miteinander gepasst. Das Ende hat mich sehr überrascht, das fand ich sehr gelungen, da ich es nicht erwartet hätte. Im großen und ganzen ein gutes Buch, hat mich zwar nicht vom Hocker gefallen, aber ein gelungenes Buch.

Kommentieren0
Teilen
Cover des Buches Jigsaw Man - Der tote Priester (ISBN: 9783404184019)
deidrees avatar

Rezension zu "Jigsaw Man - Der tote Priester" von Nadine Matheson

Bildgewaltig und durchgehend fesselnd
deidreevor 3 Monaten

Exorzismus, ein Thema, das für sich alleine schon spannend und interessant klingt wird hier von Nadine Matheson in einen packenden Thriller verwoben. „Jigsaw Man – Der tote Priester“ lässt den Leser das Grauen, das Henley und ihr Team in diesem Fall aufdecken, bildlich miterleben. Durch den Schreibstil der Autorin werden die Taten vor das innere Auge projiziert und die Zusammenhänge mit jedem gefundenen Puzzleteil verständlicher.

Der Thriller ist sehr gut aufgebaut. Immer wieder werden zwar Einschübe auf früher Erlebtes erwähnt, aber diese fügen sich dennoch harmonisch ins Gesamtwerk. Da es für mich der erste Band mit Henley war, gehe ich davon aus, dass diese Andeutungen aus dem vorigen Fall stammen. Sie stören nicht, eher erklären sie so manche Verhaltensweise der Ermittler.

Auch passt es für mich, dass persönliches mit in die Geschichte einfließt. In meinen Augen sind diese Informationen gerade so dosiert, dass man die Figur verstehen kann, aber der Fall nicht darunter verschwindet.

Das Coverbild könnte ich jetzt nicht zuordnen, für einen Thriller aber durchaus passend. Der Titel dominiert und weist somit auch vorab die Richtung.

Ich kann dieses Buch nur empfehlen, auch wenn oder gerade weil ich einige gruselig-spannende Stunden damit hatte. 

Kommentare: 1
Teilen

Gespräche aus der Community

Ein heißer Morgen in London: An unterschiedlichen Orten in London werden Leichenteile gefunden. Wer zerstückelt seine Opfer in Puzzleteile, die er in der ganzen Stadt verteilt? Ein Fall für die Londoner Serial Crimes Unit!
"Jigsaw Man – Im Zeichen des Killers" ist der nervenaufreibende Auftakt der neuen Thriller-Serie von Nadine Matheson, rund um eine Spezialeinheit zur Bekämpfung von Serienmördern.


Wer ist der Jigsaw Man?

In London werden mehrere Leichenteile gefunden. Bald ist klar, dass ein Serienmörder seine Opfer wie ein Puzzle zerstückelt und in der ganzen Stadt verteilt. Detective Inspector Anjelica Henley und ihr Team der Serial Crimes Unit beginnen einen Wettlauf gegen die Zeit, um den Serienkiller zu überführen, bevor er erneut zuschlägt.

Wer wird sein nächstes Opfer sein?

Gemeinsam mit Lübbe vergeben wir für unsere Crime Club Leserunde 30 Exemplare des Thrillers "Jigsaw Man – Im Zeichen des Killers" von Nadine Matheson.

Um teilzunehmen beantwortet ihr uns einfach folgende Frage:
Wart ihr schon mal in London? Was hat euch in der Stadt am besten gefallen? Falls ihr noch nicht dort wart: Warum würdet ihr die Stadt gerne besuchen - oder warum nicht?

1118 BeiträgeVerlosung beendet

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks