Nadine Petersen Eisbach

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Inhaltsangabe zu „Eisbach“ von Nadine Petersen

Taschenbuch - Romane in Sonderedition. Dieser spannender Kriminalroman gibt Einblick in die Abgründe der menschlichen Seele - mitten im idyllischen München.

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  • Der Eisbach

    Eisbach

    Gartenfee007

    07. March 2017 um 09:43

    Darum geht es (Klappentext):Eine eiskalte Nacht in München. Ein Mann hört Hilferufe im Englischen Garten und verständigt die Polizei. Nur wenige Stunden später geht eine Anzeige bei der Münchener Polizei ein – eine attraktive, junge Frau wird vermisst. Kurz darauf wird ihre Leiche geborgen. Die Obduktion ergibt: Die junge Frau wurde vergewaltigt und lebendig in der Nähe des Eisbachs begraben. Ein Verdächtiger ist schnell gefunden. Doch Kommissarin Linda Lange ist von seiner Unschuld überzeugt und ermittelt in eine andere Richtung. Was sie schließlich herausfindet, übertrifft ihre schlimmsten Vermutungen. Und als sie der Wahrheit immer näher kommt, gerät sie selbst ins Visier des Täters …Meine Meinung:Der Schreibstil hat mich sehr gefesselt ! Wie es sich für einen Krimi gehört ! Was Linda alles erlebt und wer der Mörder ist, ist wirklich unglaublich spannend geschrieben. Ich habe das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen können.

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  • Spannend, aber mit unsympathischer Protagonistin

    Eisbach

    Aglaya

    03. February 2016 um 20:14

    Im Münchner Englischen Garten wird eine Schülerin tot aufgefunden. Wer hat sie ermordet, und was hat es mit dem frisch eingeritzten Herz am Baumstamm neben dem Fundort auf sich?   Die Geschichte wird von einem Erzähler aus der Sicht der Polizistin Linda erzählt, die nicht nur den Mordfall lösen, sondern auch noch ihre Hochzeit auf die Reihe kriegen sollte. Leider konnte ich mit den Charakteren nicht wirklich etwas anfangen. Die Protagonistin war mit sogar ziemlich unsympathisch mit ihrer unzuverlässigen Art. Insbesondere, dass sie zwar ihrem Verlobten quasi hinterherschnüffelt und auf jeden Rockzipfel eifersüchtig wird, sich aber hintenrum mit ihrer ersten Liebe trifft, stiess mir sauer auf. Die restlichen Charaktere bleiben durchgehend recht blass und katten kaum nennenswerte Eigenschaften.   Die Autorin Nadine Petersen scheint sehr an München zu hängen. Mit liebevollen Detailerwähnungen lässt sie den Leser nie vergessen, wo ihr Krimi spielt, und zieht in mit in die verschneite Landeshauptstadt Bayerns. Der Schreibstil lässt sich flüssig lesen und bereitete mir keine Schwierigkeiten.   Die Handlung ist im Schnitzeljagd-Stil aufgebaut, alle paar Kapitel hat die Polizei einen neuen Verdächtigen, der sich dann doch als unschuldig herausstellt. Bedenklich finde ich dabei das Vorgehen der Beamten, noch selten habe ich ein Buch gelesen, in dem so viele unschuldig Verdächtigte während der Ermittlungsarbeiten verletzt oder sogar getötet wurden. Mitte des Buches dachte ich, ich hätte die Handlung durchschaut und wüsste, wer der Täter ist. Doch schlussendlich stellte sich heraus, dass ich unrecht hatte und die Auflösung anders gestrickt war, als ich es erwartete. Da es im Krimi keinerlei Hinweise auf den tatsächlichen Täter gibt, werden Freunde des Miträtselns hier wohl enttäuscht.   Mein Fazit Regiokrimi mit leider unsympathischer Protagonistin.

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  • Leserunde zu "Eisbach" von Nadine Petersen

    Eisbach

    Nadine_Petersen

    Liebe Lovelybookies, ich freue mich, dass ich euch als Debüt-Autorin zu einer Leserunde einladen darf, in deren Mittelpunkt mein erster Krimi EISBACH steht. Die Fakten hinter der Geschichte: Die Vermisstenstelle der Münchner Polizei hat nur ein Aufgabe: Sie sucht nach Hunderten von Menschen, die verschwunden sind. Fünf Fälle landen am Tag auf den Schreibtischen der bis zu zehn Mitarbeiter. Die Aufklärungsquote liegt bei fast 100 Prozent. Fast. Die meisten Vermissten tauchen nach wenigen Tagen wieder auf, aber in einigen Fällen finden die Ermittler nur noch die Leichen oder die Gesuchten bleiben unauffindbar. In ganz Deutschland gelten etwa 5.500 Menschen als vermisst. Sie wurden verschleppt, ermordet, sind verunglückt oder in ein anderes Leben geflohen. In meinem Krimi EISBACH dreht sich alles um ein verschwundenes 17-jähriges Mädchen: »Niemand schöpfte Verdacht. Und niemand vermisste sie. Er hatte dafür gesorgt, dass sie nicht mehr auftauchen würde. Nie mehr.« Eine eiskalte Nacht in München. Ein Mann hört Hilferufe im Englischen Garten und verständigt die Polizei. Nur wenige Stunden später geht eine Anzeige bei der Münchener Polizei ein – eine attraktive, junge Frau wird vermisst. Kurz darauf wird ihre Leiche geborgen. Die Obduktion ergibt: Die junge Frau wurde vergewaltigt und lebendig begraben, am Ufer des Eisbachs, der durch den Englischen Garten fließt. Ein Verdächtiger ist schnell gefunden. Doch die junge Kommissarin Linda Lange ist von seiner Unschuld überzeugt und ermittelt in eine andere Richtung. Was sie schließlich herausfindet, übertrifft ihre schlimmsten Vermutungen. Gibt es noch weitere Opfer? Als sie der Wahrheit immer näher kommt, gerät sie selbst ins Visier des Täters …  

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  • Rezension zu "Eisbach" von Nadine Petersen

    Eisbach

    Biene2004

    14. March 2013 um 11:32

    Inhalt »Niemand schöpfte Verdacht. Und niemand vermisste sie. Er hatte dafür gesorgt, dass sie nicht mehr auftauchen würde. Nie mehr.« Eine eiskalte Nacht in München. Ein Mann hört Hilferufe im Englischen Garten und verständigt die Polizei. Nur wenige Stunden später geht eine Anzeige bei der Münchener Polizei ein – eine attraktive, junge Frau wird vermisst. Kurz darauf wird ihre Leiche geborgen. Die Obduktion ergibt: Die junge Frau wurde vergewaltigt und lebendig in der Nähe des Eisbachs begraben. Ein Verdächtiger ist schnell gefunden. Doch Kommissarin Linda Lange ist von seiner Unschuld überzeugt und ermittelt in eine andere Richtung. Was sie schließlich herausfindet, übertrifft ihre schlimmsten Vermutungen. Und als sie der Wahrheit immer näher kommt, gerät sie selbst ins Visier des Täters … Ein Blick in die Abgründe der menschlichen Seele – mitten im idyllischen München. Meine Meinung Der Schreibstil der mir bis dato unbekannten Autorin Nadine Petersen ist flüssig und leicht verständlich, der Anfang ist zudem auch noch extrem spannend und fesselnd! In den nachfolgenden Kapiteln relativiert sich diese Spannung jedoch wieder, hier findet der Leser jede Menge Irrungen und Wirrungen vor, falsche Fährten und Eindrücke lassen mehr als einmal auf den falschen Täter schließen. An und für sich ein gelungenes Lesevergnügen, würden sich nicht Logik- und auch für meinen Geschmack zu viele Rechtschreibfehler einschleichen. Auch der nicht vorhersehbare Schluss ist meiner Meinung nach mehr als gut gelungen! Aufgrund des lebendigen Schreibstils konnte ich mir die einzelnen Situationen bildlich ziemlich gut vor Augen halten und zudem ist es mir auch wirklich leicht gefallen, mir die beteiligten Personen bildlich vorzustellen. Die Hauptprotagonistin und Ermittlerin Linda war mir von Anfang an sympathisch und daher habe ich während des gesamten Krimis ziemlich mit ihr mitgelitten. Doch die bereits oben erwähnten vielen Fehlerchen haben mich teilweise doch extrem gestört und mich ganz ehrlich gesagt auch so ein bisschen genervt. Wäre das nicht der Fall gewesen, hätte ich hier auf jeden Fall sehr gerne 4 Sterne vergeben! Schade!

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  • Rezension zu "Eisbach" von Nadine Petersen

    Eisbach

    Gela_HK

    24. February 2013 um 01:07

    Ein verschwundenes 17jähriges Mädchen in München gibt Rätsel auf. Kommissarin Linda Langes Ermittlungen bleiben erfolglos bis die Leiche des Mädchens gefunden wird. Als Leiterin der für diesen Fall gebildeten SOKO will Linda sich beweisen und kurz vor ihrer Hochzeit in den USA den Fall noch rechtzeitig lösen. Ein anfänglich beschuldigter Tatverdächtiger kann nicht überführt werden und eine anstrengende nervenaufreibende Jagd nach dem Täter beginnt. Nach einem schriftlichen Geständnis des vermeintlichen Täters befindet sich Linda schon fast im Flugzeug, als ihr ein schrecklicher Gedanke kommt. Die Handlung ist sehr flüssig und spannend beschrieben. Die Auflösung des Falls bleibt bis zum Ende dramatisch und unvorhersehbar. Dennoch sind einige Passagen für den Fall nach meinem Empfinden zu stark herausgearbeitet worden. Mir haben z.B. die Überlegungen zur Hochzeit nicht so gut gefallen, sie gehören zum Hintergrund von Linda, tragen aber zur Handlung und auch zur Charakterdarstellung wenig bei. Dass Linda ziemlich im Trüben fischt und nur dank Browser überhaupt vorrankommt, läßt sie in der Rolle der SOKO-Leiterin, die sie so taff verkörpern möchte, schwach aussehen. Die Ansätze, dass jemand vorschnell beschuldigt und vorverurteilt wird, gibt es leider ja heutzutage häufig. Aber dass die Polizei dabei auch noch mithilft, wie im Fall des Lehrers, waren eher unrealistisch. Bis auf Linda, die sehr ausführlich als junge karriereinteressierte Beamtin dargestellt wird, die ihr Privatleben hintenanstellt und auch schon mal ihren zukünftigen Ehemann vergisst, werden alle weiteren Figuren eher schemenhaft skizziert. Allein ihr heimlicher Helfer, Browser, wird nach und nach detaillierter beschrieben. Ein spannender Krimi, der mit einem unvorhersehbarem Ende aufwartet

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  • Rezension zu "Eisbach" von Nadine Petersen

    Eisbach

    Livres

    22. February 2013 um 17:29

    Eisbach ist ein wirklich spannendes und packendes Krimidebüt von Nadine Petersen! Das Buch beginnt mit der Misshandlung und Ermordung einer jungen Frau. Es scheint, dass der Täter ausrastet, als das Mädchen mit ihm Schluss machen möchte. Nachts hört ein Radfahrer den Schrei einer Frau. Zunächst misst die Polizei dem nicht all zu viel Bedeutung bei, doch Komissarin Linde Lange geht den Hinweisen nach. Und entdeckt am Eisbach im Englischen Garten eine weibliche Leiche, die grausam misshandelt wurde. Wer hat Vanessa das angetan? Und was steckt hinter den Misshandlungen? Linda bekommt die Leitung der SOKO und setzt alles daran, den Täter zu schnappen. Die Geschichte ist durchweg spannend erzählt, es kommt nie Langeweile auf. Die Entwicklung des Falls hält immer wieder Überraschungen und Wendungen parat. Im Verlauf des Krimis erfährt der Leser jedoch nicht nur mehr über den Fall, sondern auch über das Privatleben von Linda. Diese ist in einer glücklichen Beziehung und will in wenigen Tagen in den USA heiraten. Aber sie liebt nicht nur ihren Lukas, sondern auch ihren Beruf und übt diesen mit Leidenschaft aus. Ich fand es sehr gelungen, wie in diesem Buch die beiden Aspekte Job und Privatleben beleuchtet wurden. Der Handlungsort ist München und man wird an viele verschiedene bekannte Orte der Stadt geführt, was zusätzlichen Charme versprühte. Für mich ein sehr gelungener Krimi, der viel Spannung und Abwechslung liefert.

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  • Rezension zu "Eisbach" von Nadine Petersen

    Eisbach

    Huberin

    Viel und gutes Lokalkolorit doch am Ende nicht wirklich spannend. Eher ein München-Krimi als ein Thriller.

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  • Rezension zu "Eisbach" von Nadine Petersen

    Eisbach

    Yummy

    16. February 2013 um 10:15

    Wenn ein Krimi so spannend ist wie EISBACH, dann wird es abends auch schon mal etwas später, weil es unmöglich ist, das Buch aus der Hand zu legen. „Nur noch ein Kapitel…“ – „Ach noch eins…“ Bei EISBACH ist es mir sofort gelungen, mich in die Hauptfigur, die Kommissarin Linda Lange, hineinzuversetzen und während ihren Ermittlungen mit zu fiebern. An einigen Stellen im Buch, dachte ich zwar “Was? Das soll es jetzt schon gewesen sein”, aber wie sich dann jeweils kurz darauf herausstellt, waren dies bewusst gewählte Stilmittel, um den Leser durch erneute, unerwartete Handlungen zu fesseln und überraschen. An mehreren Stellen ist der Mordfall scheinbar schnell und einfach aufgeklärt. Erst nach und nach stellt sich dann heraus, dass Linda und ihre Kollegen in eine falsche Richtung ermittelt haben, sich teilweise durch voreilige Schlüsse haben leiten lassen. Als der Fall nun doch noch endlich gelöst scheint, ist Linda jedoch die Einzige, die weiterermitteln will, weil sie den Täter für unschuldig hält. Ihre Kollegen glauben ihr leider erst, als es zu spät ist und sie selbst in die Fänge des Serienkillers gerät. Oft hat man bei Krimis ja schon früh eine gewisse Vorahnung, wer der Täter sein könnte, so natürlich auch hier. Dass es aber letztendlich doch jemand vollkommen anderes und vor allem unerwartetes ist, hat mich zum Schluss hin nochmal positiv überzeugt und genau deshalb gebe ich 5 Sterne und empfehle das Buch weiter.

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  • Rezension zu "Eisbach" von Nadine Petersen

    Eisbach

    geena02

    15. February 2013 um 13:58

    Nächtliche Schreie im Englischen Garten, eine vermisste junge Frau und eine lebendig begrabene Leiche. So beginnt der Krimi Eisbach von Nadine Petersen. Ich würde Eisbach als Lokalkrimi einstufen. Die Beschreibung der Schauplätze in München, Englischer Garten, Eisbach, Viktualienmarkt usw. wie auch die Entwicklungen und Veränderungen die einer Stadt widerfahren, finde ich sehr gut und routiniert. Auch den Anfang ist noch gelungen die Handlung einigermaßen Stimmig und die Protagonisten relativ gut gezeichnet. Die Geschichte hat Potential welches aber leider nicht umgesetzt wird. Es wird daraus eine Schnitzeljagd, die mich fatal an einen, eher langweiligen, Sonntags Tatort erinnert. Der Spannungsaufbau ist nie wirklich gelungen zu viele Nebensächlichkeiten und Personen bevölkern den Roman. Das nimmt den Figuren den Raum sich zu entwickeln und irgendwann wurden sie mir gleichgültig. Die Autorin schreibt routiniert, einiges hat mir gefallen, aber der Plot war insgesamt zu vorhersehbar und konstruiert. Es werden nur die herkömmlichen Klischees bedient, ohne wirklich neues oder erhellendes beizufügen. Außerdem würde das Buch noch ein Lektorat vertragen, es gibt einige Unstimmigkeiten und viele Fehler die den Lesefluss stören. Ich könnte mir gut vorstellen noch etwas von der Autorin zu lesen, denn sie kann Geschichten erzählen, aber für einen richtigen Thriller reicht es meiner Meinung nach noch nicht.

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  • Rezension zu "Eisbach" von Nadine Petersen

    Eisbach

    NadjaNollau

    14. February 2013 um 12:35

    Ich persönlich liebe Krimis, deshalb hat mich der Klappentext auch magisch angezogen, ich wollte dieses Buch unbedingt lesen. Ursprünglich wollte ich nur kurz in mein neues Buch schauen, weil ich überhaupt keine Zeit hatte. Ich blieb aber hängen und kam zu spät zu meinem Termin. Schon der Prolog ist einfach so mega-spannend, dass man das Buch wirklich nicht aus den Fingern legen kann. Ich habe diesen Krimi von der ersten bis zur letzten Seite förmlich verschlungen und jede freie Minute gelesen, weil er mich nicht mehr losgelassen hat. Das Buch beginnt mit einer Szene, in der ein Junge und ein Mädchen eine Beziehung führen, die das Mädchen beenden will. Dem Jungen gefällt das nicht und so rastet er förmlich aus. Er misshandelt und vergewaltigt das Mädchen und sorgt dafür, dass es für immer verschwindet. Naja, für fast immer… Sehr interessant finde ich eine Geschichte innerhalb des Krimis. Die Ermittlerin Linda Lange hatte vor Jahren einmal einen Teenager gerettet, der entführt wurde. Dieser Teenanger, inzwischen erwachsen hilft ihr (natürlich inoffiziell) bei den Ermittlungen indem er sich in verschiedene Computer hackt. Mit seiner Hilfe findet sie eine heiße Spur und gelangt aber auch in sehr große Gefahr. Bald geht es nur noch um ihr Überleben. Die Charaktere sind sympathisch beschrieben und die Schreibweise der Autorin einfach fesselnd. Zudem wird auch das Privatleben der Ermittlerin ein bisschen beschrieben, so dass es auch an Gefühlen nicht mangelt.

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  • Rezension zu "Eisbach" von Nadine Petersen

    Eisbach

    Rezistern

    12. February 2013 um 21:27

    INHALT Nächtliche Schreie im Englischen Garten, ein vermisstes 17-jähriges Mädchen und schließlich der Fund der vergrabenen Leiche des Mädchens am Eisbach – ein neuer Fall für die Münchner Kommissarin Linda Lange und ihre Kollegen. Nun kommt die ganze Ermittlungsmaschinerie der eigens einberufenen SOKO in Gang, das unmittelbare Umfeld der toten Schülerin Vanessa wird durchleuchtet. Doch die Ermittlungen verlaufen zunächst sehr schleppend und eher erfolglos, aber trotz einiger Verdächtiger ist keine wirklich heiße Spur ist dabei. Linda steht unter großen Zeitdruck, da ihre Hochzeit in den USA kurz bevorsteht. Doch dann scheint der Fall plötzlich gelöst und alle sind vollauf zufrieden – ein dringend Tatverdächtiger, der Kontakt zum Mordopfer hatte, hat ein schriftliches Geständnis abgelegt. Wird Linda nun doch noch rechtzeitig zu ihrer Hochzeit kommen? Kurz vor ihrem Abflug überkommen sie Zweifel . . . MEINE MEINUNG Der Krimi hat einen durchaus spannenden Plot, doch durch das Abarbeiten der vielen Tatverdächtigen und der ins Leere laufenden Spuren wollte sich anfangs der Spannungsbogen noch nicht so richtig aufbauen. So konnte mich die Handlung erst im letzten Drittel wirklich fesseln. Enorm spannend ist das Ende gestaltet, denn nun überschlagen sich die Ereignisse regelrecht. Der Autorin ist es gelungen, uns den Mörder fast bis zum letzten Schluss zu verheimlichen und so ist die die Überführung des Täters und Aufklärung des Falls mit einer großen Überraschung verbunden. Alles in allem ein guter runder Schluss, der mir gefallen hat. Allerdings hätte ich mir den schockierenden Prolog doch etwas subtiler gewünscht. Die Motive und Beweggründe des Täters werden im nachfolgenden Epilog ausreichend herausgearbeitet und müssen der Handlung nicht explizit vorangestellt werden. Die Protagonistin Linda ist eine jung-dynamische Kripobeamtin, die weiß, was sie will und sich auch durchbeißen kann. Für mich auf den ersten Blick eine recht sympathische Heldin, die trotzdem nicht ohne Ecken und Kanten ist. Ihr größtes Manko scheint ihre immense Vergesslichkeit zu sein, die vor allem im ersten Teil sehr in den Fokus gerückt wird. Die weiteren Kollegen in Lindas Ermittlungsteam Wanderlow und Stendal sind allerdings sehr blass und unscharf charakterisiert. Zwei weitere Nebenfiguren sind Browser und Lewandowski, die mir als Außenseiter echt gut wegen ihrer etwas eigenartigen Art gefallen haben und die Linda für die Aufklärung der Falls aber wesentliche Hilfestellungen geben. Bei vielen Dialogen hätte ich mir zum Aufpeppen etwas spritzigen Humor gewünscht. Auch das Bayerische Idiom fand sich nur im flotten, sehr gelungenen Eingangsgespräch mit den Polizisten und wurde später leider in keinem Dialog mehr aufgegriffen. Und irgendwie schon als ein Klassiker bei Krimis haben wir da noch den unsympathischen Staatsanwalt, der dem Team ständig Druck macht, weil keine Ermittlungserfolge vorliegen. Als unangebracht und sehr realitätsfremd empfunden habe ich einige doch sehr unglaubwürdige, überzogene Ermittlungsmethoden und Polizeieinsätze. Auch sind mir einige Unstimmigkeiten und kleinere Logikfehler in der Handlung aufgefallen. Sehr gut haben mir die Beschreibungen von den Münchner Schauplätzen gefallen - ein authentisches, sehr atmosphärisches Bild der Stadt, das dem Krimi das notwendige Quentchen Lokalkolorit verleiht. FAZIT EISBACH ist ein durchaus gelungenes, solides Krimidebut, das den Leser nach einigen Anlaufschwierigkeiten zum Ende hin richtig fesseln kann und mit einer sehr überraschenden Auflösung aufwartet.

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  • Rezension zu "Eisbach" von Nadine Petersen

    Eisbach

    lesemaus

    11. February 2013 um 20:12

    In München verschwindet ein Mädchen. Die Polizei geht davon aus, dass sie zurück kommt. Aber Linda, die auf den Fall angesetzt wird, und der Spur nachgeht, findet im Park Spuren. Diese führen zum Grab des verschwundenen Mädchens. Ab da beginnt die Suche nach dem Täter. Die Geschichte ist leicht und schnell zu lesen. Sie fesselt und macht auf mehr Lust. Besonders die kurzen Einschübe von den anderen Mitwirkenden machten für mich die Geschichte schmackhafter.

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  • Rezension zu "Eisbach" von Nadine Petersen

    Eisbach

    miss_mesmerized

    10. February 2013 um 19:27

    München im tiefen Winter. Vanessa, eine Schülerin, wird vermisst. Etwas lustlos macht sich Ermittlerin Linda Lange an den Fall, eigentlich sehnt sie den Urlaub mit Freund Lukas herbei, denn endlich steht die Hochzeit an. Ein Zeuge hat im englischen Garten einen verdächtigen Schrei in der Nacht gehört, bei der Begutachtung des Tatortes findet Linda die Leiche des Mädchens. Der Fall läuft zunächst ins Nichts, ein Verdächtiger muss schon bald wieder auf freien Fuss gesetzt werden, weitere erweisen sich auch als falsche Fährten. Doch schnell schon scheint der Fall gelöst. Kurz vorm Boarding hat Linda jedoch eine Eingebung und ihre Intuition soll sie nicht täuschen, der Täter verfügt über Insiderwissen und war ihnen immer einen Schritt voraus. Die Ermittlerin nimmt den Kampf auf und bringt sich in größte Gefahr. Der Krimi hat einen spannenden Plot, geht jedoch zunächst nur schleppend voran, leider auch mit der einen oder anderen Unstimmigkeit. Linda wird als Protagonistin erst spät interessant, vorher stehen ihre negativen Charakterzüge zu stark im Vordergrund. Bisweilen schießen die Personen weit übers Ziel hinaus, was die Polizeiarbeit unglaubwürdig macht. Der clevere und spannende Schluss kann dafür ein wenig versöhnen

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  • Rezension zu "Eisbach" von Nadine Petersen

    Eisbach

    walli007

    10. February 2013 um 18:18

    Der englische Garten Es werden Hilferufe im englischen Garten in München gemeldet. Im Winter mitten in der Nacht, nur unwillig und damit auch oberflächlich gehen die Streifenpolizisten dem nach. Doch als am nächsten morgen eine junge Frau als vermisst gemeldet wird, schaut sich die Kommissarin Linda Lange die Stelle im englischen Garten nochmals an. Sie findet Fußspuren und ein paar lange blonde Haare. Aus Gewohnheit fischt sie bei den Eltern der Vermissten auch ein paar Haare aus der Bürste. Die Übermittlungen bekommt sie übertragen, weil es momentan keine Morde gibt. Doch wie schnell ist die Mordermittlerin doch an der richtigen Stelle. Die DNA-Proben passen zueinander und bald wird auch die Leiche der 17-jährigen Vanessa Schön gefunden. Im Privatleben eher chaotisch und manchmal gerade wenn es um lästige Haushaltpflichten geht auch sehr vergesslich ist Kommissarin Linda Lange beruflich nicht so schnell hinters Licht zu führen. Härtnäckig verfolgt sie jede Spur und verteidigt ihren Weg auch gegenüber Vorgesetzten. Zum ersten Mal darf sie eine Sonderkommission leiten, da ihr Chef nach einem Herzinfarkt im Krankenhaus liegt. Zum Glück kann er sie auch von dort unterstützen. Die sympathische Kommissarin, der man im Privatleben etwas mehr Übersicht wünschen würde, ermittelt zielstrebig in diesem Fall, der es wirklich in sich hat. Da gilt es einen Verdächtigen zu schützen, der sich als unschuldig erwiesen hat. Bei den Ermittlungen, die sie an ihre alte Schule führen, trifft sie einen alten Bekannten wieder, dessen Familie nach Hamburg zog als die beiden Schüler erst kurz zusammen waren. So ganz vergessen hat sie ihn nie. Ein spannender Fall, an dessen Lösung sich der Leser langsam herantastet. Auf einige falsche Fährten gelockt wird eine überraschende Lösung präsentiert, die man sonst vielleicht vage in Betracht ziehen aber nicht für sehr wahrscheinlich halten würde. Im Spannungsfeld zwischen Privat- und Berufsleben weiß sich die Kommissarin meistens gut, aber manchmal nur mit Mühe zu behaupten. Sie arbeitet und lebt ohne Netz und doppelten Boden, was die Lektüre umso fesselnder gestaltet. Auf einen zweiten Fall mit Kommissarin Linda Lange kann man gespannt sein, wobei ein wieder gesundeten Michael Lewandowski eine größere Rolle spielen könnte. Die impulsive und dennoch rationale Kommissarin und ihr ruhiger instinktiv handelnder Chef.

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  • Rezension zu "Eisbach" von Nadine Petersen

    Eisbach

    hauptsachebunt

    10. February 2013 um 17:22

    Kurzbeschreibung Durch einen Zufall stößt die Münchener Polizei auf eine Mädchenleiche nahe des Eisbachs im Englischen Garten. Wie sich herausstellt, wurde das Mädchen vergewaltigt und bei lebendigem Leibe begraben. Schnell ist die Identität der 17-jährigen Schülerin geklärt und die Polizei dem Mörder auf der Spur. Aber haben sie da wirklich den richtigen im Visier? Kommissarin Lange ist sich da nicht so sicher… Schon während ich den Prolog las, stellten sich meine Nackenhaare auf und ich erwischte mich mehrmals dabei, wie ich angewidert den Kopf schüttelte. Die Autorin schildert hier sehr genau, wie ein junger Mann seine Schwester vergewaltigt und sie anschließend vergräbt. Es war tatsächlich brutal und nichts für zarte Gemüter. Der Prolog war schnell gelesen, die Brutalität rückte in den Hintergrund und es bahnte sich scheinbar ein wirklich spannender Krimi an. Eine Kommissarin die ich mir recht schnell bildlich vorstellen konnte, Eltern mit denen ich mitgelitten habe und andere gut beschriebene Figuren. Es gab jede Menge Verdächtige, Spuren die sich in Luft aufgelöst haben und viele Wendungen. Eigentlich alles, was ein guter Krimi haben muss. Eigentlich. Was mir mein Lesevergnügen teilweise wirklich ruiniert hat, waren die vielen Rechtschreibfehler und Wortwiederholungen. Fehler die sich ständig wiederholten, wie Fingerdruck statt Fingerabdruck, Trauende statt Trauernde und so weiter. Ich frage mich ernsthaft, ob da jemals Korrektur gelesen wurde. Als ich dann zum Ende hin schon völlig genervt war, gesellten sich auch noch einige Logikfehler dazu, auf die ich hier aber nicht näher eingehen möchte um nichts zu verraten. Alles in allem ist Frau Petersen hier dennoch ein gutes Debüt gelungen, was jedoch dringend der Überarbeitung bedarf. Hierbei sollte dann auch das Cover berücksichtigt werden, welches mir überhaupt nicht gefällt. Dies zeigt ein Foto von einem Unterarm der aus einem Laubhaufen herausragt und sehr künstlich aussieht. Der Bezug zum Titel, der mir sehr wichtig ist, fehlt hier völlig. Eisbach bekommt von mir 2,5 von 5 Sternen. Sollte der Verlag das eBook in überarbeiteter Form herausgeben, bin ich gerne bereit, einen Stern mehr zu vergeben.

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