Nadine Rüegg

 1.8 Sterne bei 9 Bewertungen

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Per Zugfahrt in den Himmel

Per Zugfahrt in den Himmel

 (9)
Erschienen am 30.01.2018

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Rezension zu "Per Zugfahrt in den Himmel" von Nadine Rüegg

Hellsichtigkeit bei einem Teenager mit Todesahnung
MiniBonsaivor 2 Jahren

Das Buch habe ich als Rezi-Exemplar im Rahmen einer Leserunde hier erhalten. Es ist im Selfpublishing erschienen.

Im Rahmen der Leserunde wurde schnell festgestellt, dass das Buch inhaltlich und in der Rechtschreibung einige Mängel aufweist.
Das ist schade, denn thematisch hat das Buch einen guten guten Ansatz und ist sicher ausbaufähig.

Inhalt und Stil
Man startet als Leser mitten in einer Nahtoderfahrung. Erst auf S. 14 wird man dem Namen der Hauptdarstellerin gewahr: Milana, genannt Mila.
Dann gibt es Rückblicke auf Milas Leben und in ihre Familiensituation. Man erfährt, dass es in ihrem Zuhause gebrannt hat und dabei ihr jüngerer Bruder um Leben kam. Und man erfährt, dass Mila kleine Ohnmachten mit Vorahnungen hat und diesen Tod vorher gesehen hat. Sie macht sich Vorwürfe deshalb.
Aber sie ahnt auch ihren eigenen Tod voraus, der sie schließlich genau dann trifft, als sie unendlich glücklich mit ihrer ersten großen Liebe ist. Letztlich scheint sie aber dann ihren Frieden dennoch zu finden.

Leider springt die Autorin beim Erzählen häufig in Zeit und Szenen, was recht verwirrend ist.
Auch die Kapitel sind teilweise unlogisch und nicht im Handlungsstrang angepaßt. Hier hätte ich mir gewünscht, dass konsequenter die Kapitel abgeteilt werden und ggf. auch als "Einleitung" zum Kapitel eine Überschrift ist, die darauf hinweist in welcher Zeit und an welchem Ort man sich befindet.


Die Autorin

Nadine Ruegg ist Schweizerin (was man an einigen Begriffen und vor allem bei der Nicht-Verwendung des ß merkt) und Jahrgang 1997. Dies ist ihr Erstlingswerk und in einem Selfpublishing-Verlag veröffentlicht worden.
Ich wünsche ihr weiter viel Freude beim Schreiben, möchte ihr aber zu einem guten Lektorat raten.



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Pinocas avatar

Rezension zu "Per Zugfahrt in den Himmel" von Nadine Rüegg

Ein nicht ganz gelungener Debütroman
Pinocavor 2 Jahren

Milana, ein junges Mädchen steht am Bahnhof, dem Bahnhof ihrer Zeit, die abgelaufen ist.
Ihr Leben zieht an ihr vorbei, ein kurzes Leben voller Schicksalsschläge. Nach dem Tod ihres Vaters lebt sie mit ihrer Mutter und ihren beiden Brüdern allein. Bis es zu einer weiteren Katastrophe kommt, einer Katastrophe, die Milana bereits geahnt hat, doch sie konnte nichs mehr tun. Dennoch gibt sie sich die Schuld dafür. Aber warum?

Die junge Autorin hat viele Ideen, die sie in ihr Erstlingswerk einbringen möchte. Leider stolpert sie dabei über Zeitebenen, Handlungsstränge und die Logik. Sie wollte zu viel in zu wenig Zeilen und verwirrt den Leser so völlig, hängt ihn ab, lässt ihn verwirrt zurück. Sie hetzt durch die Geschichte und hängt sich scheinbar selbst auch damit ab.

Erschwerend kommt hinzu, dass die Rechtschreibung im Buch mehr als nur zu wünschen übrig lässt, was das endgültige Todesurteil für ihr Werk ist.

Ich hoffe, sie nimmt sich ihr Buch noch einmal zur Hand, malt sich ihre Zeitlinien und Handlungsstränge auf, überarbeitet das Buch und beseitigt die vielen Fehler. Dann hat es sicher eine zweite Chance verdient.

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Rosenmadls avatar

Rezension zu "Per Zugfahrt in den Himmel" von Nadine Rüegg

Eine sehr verwirrende Geschichte
Rosenmadlvor 2 Jahren

Inhalt: 

Milana hat in ihrem jungen Leben schon soviel Trauer und auch den Tod selber ertragen müssen. Nun steht sie vor einem schwebenden Bahnhof und die Geschichte von ihr zieht an einem vorüber. Sie erlebt ihren Alltag mit all den schönen Gegebenheiten und den schlimmen Schicksalsschlägen. Begleitet von ihren Schwächeanfällen und trüben Gedanken erfährt sie aber doch bald die Liebe, die Liebe zu einem Jungen. Ob sie das wieder zum selben Bahnhof führen wird? 

Meine Meinung: 

Ich glaube selbst meine Inhaltsangabe ist ein wenig verwirrend, genau so wie dieser Roman um Milana. Geschrieben von einer jungen Autorin, die versucht hat große Gefühle zu vermitteln, aber es leider noch nicht ganz geschafft hat. Der kurze Roman zeugt schon von so vielen Rechtschreibfehlern, dass einem die Lust zum Lesen fast ganz versagt wird. Obwohl ich glaube, dass die Grundidee und auch der Plot großes Potenzial haben, wurde ich hier aber leider von Anfang an dermaßen enttäuscht. 
Man wird in eine Art Wirrwarr von Gedanken einer jungen Protagonistin geworfen, und weiß oftmals gar nicht, von was sie einem nun erzählen möchte und von was nicht. Was passiert oder passieren wird. Was sie möchte oder auch nicht möchte. 

Die unrealistischen Darstellungen ihres kurzen Lebens kamen eben leider auch so an, außerordentlich unrealistisch. 

Die Mutter wird plötzlich zur Alkoholikerin, als ihr kleiner Sohn Leo bei einem Brand ums Leben kommt. 
Milana liegt im Krankenhaus, die Mutter anscheinend immer betrunken, findet aber später ein Haus, in das wieder  ziehen können. Welches vom großen Bruder aus Schweden aus eingerichtet wurde. Und die Mutter ist von einem Augenblick zum nächsten wieder nüchtern? 
Milana, die öfter Schwächeanfälle bekommt, ignoriert diese und auch sonst scheinen sie keinen zu kümmern. Selbst der Mutter nicht? Folgend die nächste Szene, in denen Milana sich sofort in einen Jungen verliebt und rasch ihm ihre Liebe gesteht. Alleine das klingt schon ganz schön kitschig und alleine die Umstände, dass dies sicher alles nicht ganz nachvollziehend sei, lässt diese Geschichte mit mehr als einem Beigeschmack zurück. 

Als Autor/in sollte man einiges an Erfahrung mitbringen und seine niedergeschriebenen Worte zumindest so platzieren, dass sie einen Sinn ergeben und es dem Leser nicht zu anstrengend wird. Für mich war "Per Zugfahrt in den Himmel" nicht unbedingt ganz ermüdend, dennoch versprach ich mir ein wenig mehr Unterhaltung. Und zudem hätte ich gerne eine Regung verspürt, ein Nachhallen oder eine nette Erinnerung an das Werk. 

Fazit: 

Kein ausgereiftes Debüt, zu viele Schreibfehler, zu viele Verwirrungen, kein Konzept und nicht annähernd besonders gut dargestellte Protagonisten. Einfach eine kleine Geschichte, die man lesen kann aber nicht muss, denn in Wirklichkeit hat man sie schnell wieder vergessen. Für mich daher eine einzige Enttäuschung und so kann ich auch nur 

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Gespräche aus der Community

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EnysBookss avatar

Guten Tag ihr lieben

In diesem Buch geht es um die liebe Mila, die traurig verunglückt ist und auf wundersame weise auf einem schwebenden Bahnhof Peron landet. Sie bereut, dass sie nicht ihr Leben lebte, wie sie es am liebsten getan hätte, doch sie hat Glück und bekommt eine zweite Chance. Und trotzdem hat sich etwas verändert.

Bewerbungsfrage:

Warum willst du dieses Buch lesen und wie stellst du dir den Himmel vor?

 

P.S: Wichtig zu wissen, dass ihr, falls möglich, eine Printversion von mir (der Autorin persönlich) erhält. Ich hoffe, das ist möglich.

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