SAMe Love (Band 1): Nur mit dir

von Nadine Roth 
4,8 Sterne bei32 Bewertungen
SAMe Love (Band 1): Nur mit dir
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Neue Kurzmeinungen

BookWorm92s avatar

Ich konnte es nicht mehr weglegen und warte vorfreudig auf Band 2!!

kuschelige_buechereckes avatar

Gutes Buch, das jedoch ein wenig zu lang gezogen war und dem Character Development gefehlt hat

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Inhaltsangabe zu "SAMe Love (Band 1): Nur mit dir"

»LOVE IS LOVE«
Die siebzehnjährige Sam will nur eins in ihrem Leben: glücklich sein. Doch wenn sie in den Armen ihres Freundes Robin liegt, ist sie ganz und gar nicht glücklich. Es fühlt sich falsch an. Unvollständig. Erst als die neue Schülerin Romy wie ein Wirbelwind nicht nur ins Klassenzimmer, sondern auch in Sams Leben platzt, sind da mit einem Mal die Gefühle, die sie sich bei Robin so sehnlich gewünscht hat. Die sich richtig anfühlen und vor denen Sam sich dennoch fürchtet. Es kann doch nicht sein, dass sie sich ausgerechnet in eine Frau verliebt! Oder doch? Und selbst wenn – hat diese Liebe überhaupt eine Chance in einer Welt voller Intoleranz, Vorurteilen und Tabus?
Eine Geschichte über ein Coming-out und die ganz große Liebe.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783906829418
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:470 Seiten
Verlag:Sternensand Verlag
Erscheinungsdatum:01.09.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Thomas_Geschwendtvor 16 Tagen
    Wo bleibt nur der 2. Teil?

    Keine Kaufempfehlung für:
    "10 Min vor dem Schlafen Lesern", 
    "Beim Frühstück Lesern", 
    "Beim Arzt im Warteraum Lesern", 
    "Auf dem Weg zur Arbeit Lesern" ! 
    Es möchte im Ganzen verschlungen werden!

    Bitte stell sicher, dass Du genügend Zeit hast, um das Buch auf einmal durchzulesen!
    Für verpasste Termine wird keine Haftung übernommen! 

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    kuschelige_buechereckes avatar
    kuschelige_buechereckevor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Gutes Buch, das jedoch ein wenig zu lang gezogen war und dem Character Development gefehlt hat
    Starke Mitte, schwaches Ende

    MEINUNG

    GESTALTUNG

    Das Cover finde ich recht schön, auch wenn ich es etwas schade finde, dass mittlerweile auf so vielen Covern Gesichter sind, auch auf Büchern, die ohne auskommen würden! Dadurch habe ich schon immer so ein "vorgegebenes" Bild der Figur und kann mir nicht mehr wirklich selber eins bilden.. Das ist aber nur meine persönliche Meinung!

    Diese Rezension kann kleinere Spoiler enthalten!

    INHALT

    Ehrlich gesagt bin ich Zwiegestalten, was dieses Buch angeht und war mir jetzt auch unsicher, ob ich eine Rezension schreiben soll. Momentan war ich mal wieder in einer e-Book Phase und habe mir einige neue zugelegt, aber auch die, die ich schon seit längerem besitze endlich mal gelesen. Dazu gehört auch SAMe Love. Überraschenderweise habe ich es dann innerhalb von zwei Tagen verschlungen! 

    Doch es gab einige Punkte, die mich dann doch etwas gestört haben. 

    Zum einen macht Sam während des ganzen Buches eigentlich keine wirkliche Entwicklung durch, dazu aber nochmal mehr bei den Charakteren. 

    Zum anderen, ohne jetzt zu viel der Handlung vorweg zu nehmen, kommt es zu der einen oder anderen Szene, in welcher man durchaus von Vergewaltigung und/oder Missbrauch sprechen kann. Diese Wörter fallen aber nicht ein einziges Mal im Buch. Es wird einmal vom "zum Sex gezwungen geredet", aber in Anbetracht der Umstände finde ich das noch  sehr milde ausgedrückt. Sowas stört mich einfach, da einer jugendlichen Leserschaft nicht vermittelt werden sollte, das Gewalt, in welcher Form auch immer, weder in einer Beziehung, noch in der Familie einfach so hingenommen werden sollte oder normal ist.

    Prinzipiell ist ''SAMe Love'' eine schöne Coming Out Geschichte die zeigt, das Liebe nicht falsch ist und das man trotz Ablehnung anderer sein soll, wer man ist. Andererseits finde ich hat das Ende diese Message wieder zerstört und auch wenn mir bewusst ist, dass es den Weg für einen weiteren Band ebnen sollte, wirkte es einfach erzwungen.

    Das Buch besteht aus 30 Kapiteln und meiner Meinung nach hätte es bereits Kapitel 20 nicht mehr gebraucht. Klar, es wäre noch einiges offen geblieben, doch so ist das wahre Leben. Wir werden nie die Antwort auf jede Frage kennen. 

    Das klang jetzt alles negativer als es eigentlich war, denn Sams Geschichte hat mir eigentlich schon gefallen, doch sie hätte nicht zwanghaft noch ein so überdramatisiertes Ende gebraucht, weil als Einzelband hätte die Handlung auch funktioniert. 

    CHARAKTERE

    Sam, wie oben schon angedeutet, war zu Beginn nicht gerade willensstark. Das nervte mich zwar etwas, doch ich dachte durch ihre Beziehung zu Romy hätte sie an Selbstbewusstsein und Mut dazu gewonnen, wodurch sie mir immer sympathischer wurde. Doch am Ende musste ich mir die Frage stellen, ob sie überhaupt eine Entwicklung durchgemacht hat. 

    Sie wurde vor ein Ultimatum gestellt und auch wenn ihr die Wahl im ersten Moment schwer fiel, dachte ich wirklich, sie würde sich für die richtige Option entscheiden. Nach allem was sie durchgemacht hat verstehe ich einfach nicht, wie das der Punkt sein konnte, an dem sie die Grenze setzt. Das war eine Entscheidung die die anfängliche Sam getroffen hätte, aber nicht die, die schon so viel durchgemacht hat, aber auch gemeinsam mit Romy gewachsen ist. Als ihr diese Einsicht endlich mal kam, war es nur leider zu spät.

    Romy dagegen war mir sofort sympathisch! Sie hat Sams Schwächen gut kompensiert und war dafür verantwortlich, warum mir das Buch schlussendlich doch noch ganz gut gefallen hat. Sie hat immer gewusst, was sie sagen muss und war Sam gegenüber nie unfair, auch wenn ich es manchmal wirklich verstanden hätte. Sie ist Stolz auf die Person die sie ist und hat sich nichts gefallen lassen, das mochte ich sehr gerne!

    FAZIT

    Das alles klang jetzt wahrscheinlich um einiges negativer, als ich es eigentlich meinte. ''SAMe Love'' ist eigentlich ein gutes Buch, das bloß in meinen Augen ein anderes Ende gebraucht hätte. So war es einfach etwas zu überdramatisiert. Wie gesagt, vielleicht hätte Sams und Romys Geschichte auch als Einzelband funktioniert. 

    Eine Sache, die ich auch noch erwähnen wollte: Ich habe die ''No Return''-Reihe von Jennifer Wolf direkt davor, wodurch ich ein wenig für das Ende dieses Buches gespoilert wurde! Das war zwar etwas ungünstig, aber ich finde es eigentlich ganz schön, dass diese Reihen sich eine Welt teilen. Bloß hätte ich das niemals vermutet!

    Also schlussendlich gebe ich dem Buch 3/5 Sternen, da mir das Lesen eigentlich schon Spaß gemacht hat, gerade die mittleren Kapitel konnten mir wirklich ab und zu das Herz  erwärmen!

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    Feynyalas avatar
    Feynyalavor 3 Monaten
    Sehr tiefgründig und fesselnd

    Sam ist mit ihrem Freund Robin zusammen, mit dem sie seit Kindertagen befreundet ist und fühlt sich dennoch nicht erfüllt. Die großen Gefühle, von denen alle reden, wollen sich einfach nicht einstellen und sie fragt sich nach dem warum, bis die neue Mitschülerin Romi den Klassenraum betritt. Mit einem mal zeigen sich Gefühle, die sie noch nie erlebt hat. Alles scheint es mit einem Mal zu geben, nur was macht es mit ihr? Darf es sein?

    Dieses Buch hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Nicht nur, weil ich Homobücher gerne lese, sondern auch, weil mich die Bilder im Kopf verzaubert hatten. Ich las dieses Buch und sah alles vor mir. Es kribbelte in meinem Bauch, lies mich träumen und eine Gänsehaut zog sich über meinen Körper.

    Sam hatte mich gefangen genommen und Romi hat mir imponiert.
    Romi war so cool und lässig, dass ich mir wünschte, so auch mal gewesen zu sein. Wobei, noch ist es ja noch nicht zu spät. Sie betritt den Raum, lässt Blicke an sich abprallen, wie ein frisch poliertes Auto die Regentropfen. Sie hat einen Augenaufschlag, der einen bis tief in die Seele blicken lässt (oh ja, so kam es bei mir an) und sie war so einfühlsam und stark. Eine kleine Kämpferin, mit weichem Kern.

    Sam erlebte alles neu. Was Liebe mit einem macht, was Anfeindungen mit einem machen, im Mittelpunkt zu stehen, eine intakte Beziehung zu führen und wenn Fassaden zu brökeln anfangen. Sie hat plötzlich Gedanken, die sie nie zu denken erhoffte.
    Sie stand gegenüber von Rebellen und blieb stark (...) dem Stum zum Trotz.
    Selbst Rückzugsorte, scheinen rar gesät zu sein.

    In diesem Buch geht es um so viel mehr, als um die erste Liebe, jahrelange Freundschaften und den Schulaltag. In diesem Buch vermischen sich Gesellschaften, zeigen, was Fassade ist, und was wirkliche Elternliebe bedeutet. Getreu meinem Motto: Bildung ist nicht alles und der Schein ist meist nur der Schatten der Seele.
    Die Autorin hat tiefgreifende Probleme der Gesellschaft angesprochen und auch Liebe erweckt, die tief und rein ist. Die mehr ist, als die Hand zu halten, wenn die Sonne scheint, sondern auch, bei Sturm und allen Widerständen, die sich auftun können. Vor allem fand ich es schön zu lesen, dass Liebe auf den Grund der Seele blicken kann und man vor einem nackt ist, obwohl man meint, die Mauern hoch gefahren zu haben.

    Mich hat dieses Buch bis auf den Grund meines Seins ergriffen. Es ist so wunderschön geschrieben und hat so einen tollen Kern. Ihr müsst es unbedingt lesen.
    Und danke, dass es mal ein richtig schönes, dickes Buch gibt mit lesbischer Liebe.

    Einziger Wehrmutstropfen war nur, dass der Cliffhänger ein Kapitel zu spät kam. Hätte schon an der Haustür sein können. Wenn ihr das Buch lest, wisst ihr was ich meine.

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    RozaBookss avatar
    RozaBooksvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Spannende Geschichte mit vielen Überraschungen und erfrischende nicht-Hollywood Storyline.
    Warte auf Band 2!

     Ich habe das Buch in wenigen Tagen verschlungen und bin begeistert von dem Auftakt der Reihe! Die Rezension kann Spoiler enthalten, aber keine, die man sich nicht denken kann ;).


    Die Autorin führt uns gekonnt in die Welt von Sam ein und man merkt, dass sie im Bereich LGBTQ recherchiert hat und weiss, wovon sie spricht. Ich mag ihren Schreibstil, der manchmal etwas blumig sein kann, aber immer die Spannung aufrecht erhält. Es gibt ein paar Szenen, die etwas kitschig sind, aber es war schön zu lesen und nicht zu viel. Ich fand es auf der anderen Seite auch toll, dass sie viele Szenen drin hatte, die man sonst nicht so liest - eine gute Balance also.
    Die Geschichte zwischen Sam und Romy hat mir sehr gefallen, vor allem mag ich den Charakter Romy. 
    Was mich aber gestört hat, ist, dass Sam sich häufig bloss körperlich von ihr angezogen gefühlt hat und beinahe nicht psychisch - obwohl das auch ein wichtiger Bestandteil ist, der nicht platonisch sein muss! Es kam mir manchmal vor, als sei sie bloss von ihren "Trieben" geleitet und es hätte daher jedes sexy Mädchen sein können. Ebenfalls hat es mich gestört, dass Sam nie auch nur auf den Gedanken gekommen ist, dass sie auch bisexuell sein könnte und nicht nur homosexuell vs heterosexuell. 

    Doch von diesen beiden Punkten abgesehen, hat mich ihre Geschichte sofort gefesselt und ich konnte mich gut in Sam einfühlen und ihre Handlungen nachvollziehen. Die Storyline war gekonnt und spannend und erfrischend nicht-Hollywood mässig - man hat also nicht von Anfang an gewusst, wie sie sich entscheidet, sondern ich habe richtig mitgefiebert. 

    Auch das Ende fand ich richtig toll. Also eigentlich fand ich es natürlich scheisse, aber auf den zweiten Moment ist es richtig toll. Zuerst wollte ich das Buch enttäuscht aus dem Fenster schmeissen und John Green hinterher schreien, aber dann las ich, dass es einen zweiten Band geben würde. Und das machte das Ende super. Zum einen, weil es weitergeht, aber zum anderen, weil ich es richtig mutig finde, dass die Autorin dieses Ende geschrieben hat. Sie hat ein Klischee genommen und es dann hardcore gebrochen. Wow. Ich bin also wahnsinnig gespannt auf Band 2!

    Daher empfehle ich das Buch mit 5 glänzenden Sternen weiter!

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Monaten
    Wow , einfach Wow

    Ich habe dieses Buch bei einigen Bloggern gesehen und hatte auch schon ein Auge drauf geworfen.
    Dann kam die Rezension von Michéle von Aus dem Leben einer Büchersüchtigen und ich wusste ICH MUSS ES
    LESEN!! Also setzte ich es auf meine Wunschliste. Bis ich es dann tatsächlich gekauft habe, dauert es noch
    ein wenig....und leider dauerte es dann noch ein wenig bis ich es aus dem Regal geholt habe.

    Jetzt frage ich mich: WARUM? Warum habe ich so lange gewartet. Denn die Geschichte von Sam und Romy ist genau
    das richtige für mich gewesen. Ich mag es, wenn sich Geschichten langsam entwickeln. Wenn sie langsam wachsen...
    Erst dachte ich: Okay das sind viele Seiten, denn mit knapp 500 Seiten ist es schon recht viel. Ich hatte ein wenig
    Angst, dass es mir zu langatmig werden könnte. ABER das wurde es nicht, überhaupt gar nicht. Ich hatte zu keiner
    Zeit das Gefühl von Länge oder gar Langeweile... Ich war total überrascht, dass das Buch auf einmal zu Ende war.
    Aber Same Love hat sich langsam aber sicher zu einer sehr emotionalen Story entwickelt

    Erste Zeilen:
    Ich wünschte, ich wäre ein Schmetterling. Dann wäre ich frei, unberührt und niemand würde mich für das,
    was ich bin oder was ich nicht bin, verurteilen.

    Sam ist in meinen Augen ein toller Charakter. Sam steht mit beiden Beinen im Leben.
    Sie ist in einer Beziehung, hat tolle Freunde. Sie lebt zu Hause bei ihren Eltern. Und ist scheinbar glücklich.
    Aber man merkt schnell, dass alles doch nicht so gut ist, wie es scheint. Sam merkt in den ersten Kapiteln, dass
    irgendwas nicht stimmt. Aber sie weiß nicht genau was es ist.

    Nadine Roth beschreibt die Vorgänge in Sam wahnsinnig toll, emotional. Die Gedankengänge sind toll beschrieben und
    ich konnte die Zerissenheit, die Unsicherheit total fühlen und mich in Sam reinversetzen.

    Same Love hätte ich viel eher aus dem Regal befreien sollen. Denn ich habe es genossen. Ich war emotional getroffen
    und voll in der Story drin. Ich habe alle möglichen Gefühle fühlen dürfen. Ich habe geschmunzelt, den Kopf geschüttelt
    und hätte einer bestimmten Person gerne meine Meinung gegeigt. Wie kann man so reagiern? Wie kann man so handeln?
    An dieser Stelle musste ich dann auch kurz Pause machen, denn ich konnte nicht weiter lesen... Die Tränen liefen und
    vernebelten mir die Sicht....

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    Fuchsiahs avatar
    Fuchsiahvor einem Jahr
    Wenn Liebe das Herz berührt

    Nachdem ich den Klappentext gelesen habe, war ich neugierig, was mich erwarten würde. Allein der Einstieg verläuft spielend. Der Leser lernt Sam durch den fantastischen Einstieg gut genug kennen, um sie direkt nachvollziehen zu können. Die Gedanken, ihr Alltag, all das sind Dinge, die der Leser in einer solch ähnlichen Form selber irgendwann schon einmal erlebt hat.

    Vor allem aber kam mir die Beziehung zwischen Sam und Robin verdächtig bekannt vor und genau diese Gedankengänge von Sam sind es dann auch, die sie mich haben ins Herz schließen lassen.

    Sie zeigt im Verlauf der Geschichte, dass es okay ist, nicht immer eine perfekte Beziehung zu führen und das genau so etwas dafür sorgen kann, dass man seinen eigenen Lebensalltag hinterfragt.

    Denn genau dieser Umsturz, oder Wandel, wird vor allem durch Romy vorangetrieben.

    Immer wieder merkt der Leser die Spannung zwischen den beiden, schmeckt es förmlich in der Luft und der Schreibstil sorgte dann auch noch dafür, dass ich durch die alltagsnahen Situationen komplett in der Geschichte gefangen war.

    Ich war Sam, Romy und alles dazwischen.

    Was der Autorin wieder ein Mal gelungen ist, ist das Zusammenspiel von "Tabuthemen", oder besser gesagt Themen, mit denen nicht jeder Mensch klar kommt. So verknüpft sie die Gedanken einer unglücklichen Beziehung, dem Zwang zu anderen Tätigkeiten mit dem "sich hingezogen fühlen" zu jemand anderem und sind wir mal ehrlich, kennt das nicht jeder von uns irgendwie?
    Sie verknüpft dies mit einer Thematik, die in der Gesellschaft leider immer noch nicht von allen anerkannt ist, vermittelt ein Gefühl des "normal" seins, denn obwohl es um Homosexualität geht, hatte ich an keiner Stelle das Gefühl, dass gerade dies etwas Hervorgehobenes sei. Es war einfach da, einfach normal und in der Hinsicht sollten sich meine anfänglichen Befürchtungen, es könnte zu aufgesetzt wirken, nicht bestätigen.


    Die lebensechten Figuren und die Handlung voller Spanungsbögen und Pausen, die so romantisch wie erotisch waren, haben das Ganze zu einem wundervollen Leseerlebnis gemacht.

    Ich hatte lediglich ein kleines Problem, dass die Handlung an sich recht fix von statten ging, die Liebesbeziehung sich aber irgendwie erst Richtung Ende entwickelte und ich somit den Eindruck hatte, an einigen Stellen auf der Stelle zu treten, oder mehr zu wissen als Sam. 
    Dies tat dem Lesevergnügen eben aufgrund der Schnelligkeit der Story als solche keinen Abbruch.

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    violetbookladys avatar
    violetbookladyvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein interessantes Thema, dass sich realistisch in der Geschichte entfaltet. Es muss eine Fortsetzung her!
    Gerne mehr davon!

    Inhalt:
    LOVE IS LOVE

    Die siebzehnjährige Sam will nur eins in ihrem Leben: glücklich sein. Doch wenn sie in den Armen ihres Freundes liegt, ist sie ganz und gar nicht glücklich. Es fühlt sich falsch an. Unvollständig. Erst als die neue Schülerin Romy wie ein Wirbelwind nicht nur ins Klassenzimmer, sondern auch in Sams Leben platzt, sind da mit einem Mal die Gefühle, die sie sich bei Robin so sehnlich gewünscht hat. Die sich richtig anfühlen und vor denen Sam sich dennoch fürchtet. Es kann doch nicht sein, dass sie sich ausgerechnet in eine Frau verliebt! Oder doch? Und selbst wenn - hat diese Liebe überhaupt eine Chance in einer Welt voller Intoleranz, Vorurteilen und Tabus? Quelle: Verlag

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    Erster Eindruck: Ich mag dieses Cover unter anderem aus dem Grund, weil mich die Gestaltung an Colleen Hoovers Werk "Maybe Someday" erinnert. Das Cover ist schön anzusehen, während der Hintergrund eine angenehme Art an sich hat.
    Auch, dass der Titel nicht in Reih und Glied aufgelistet wurde, verspricht Abwechslung. Die Aufmerksamkeit lenkt sich sehr auf den Titel, während ich die gewählte Farbe für den Autor leider unpassend finde. In schwarz wäre es einheitlicher gewesen, weiß wirkt für mich nicht nur auf dem Hintergrund unpassend, sondern auch allgemein zum Titel.
    Dennoch ist das Buch auf jeden Fall ein Hingucker, der den Leser - zumindest mich - näher an das Buch heran lockt.



    Erster Satz: Ich wünschte, ich wäre ein Schmetterling.

    Zum Buch: Same Love erzählt die Geschichte von einer jungen Protagonistin, die ein normales Leben führt. Jene ist seit Jahren mit ihrem Freund zusammen und führt nach außen hin eine glückliche Beziehung. Das heißt, zumindest wirkt ihr Freund Robin in der Beziehung glücklich. Interessanter wird es, als Romy auf der Bildfläche erscheint und Sams Leben im wahrsten Sinne des Wortes auf den Kopf stellt.

    Schnell aber doch interessant richtet sich die Geschichte auf Selbstkonflikte, Vernunft und wie eintönig und negativ die Gesellschaft doch sein kann.
    Der Leser begibt sich mit der Protagonistin auf eine Reise, die sich emotional gestaltet, die Sam allerdings auch zu sich selbst finden lässt. Ob sie selbst damit zufrieden ist, mag ich nicht verraten aber ich fand es realistisch und interessant dargestellt.
    An manchen Stellen schienen mir die Reaktionen zu übertrieben zu sein aber da das gewählte Thema der Geschichte, ein Thema ist, dessen Meinungen darüber bis heute noch weit auseinander gehen - wurden die Reaktionen zumindest in dem Zusammenhang 'optimal' gewählt. Ob ich es gut finde, ist eine ganz andere Sache.

    Die Entwicklung der Geschichte fand ich gut umgesetzt - unter anderem auch aus dem Grund, da es mein erstes Buch ist, das ich über jenes Thema gelesen habe. Obwohl...es ist mein zweites gelesenes Buch...
    Allerdings wird bei Same Love genauer und viel emotionaler darauf eingegangen. Die Geschichte allgemein hatte für mich dennoch einen frischen und vor allem angenehmen Wind und sie bringt viele aber spannende Wendungen auf!


    Charaktere: Mit Sam hatte ich es tatsächlich nicht leicht.
    Ja, sie macht einen lieben und unkomplizierten Eindruck - allerdings scheint sie nciht zu sich selbst zu stehen und damit habe ich ein großes Problem.
    Stets das Leugnen und Verdrängen sowie sich selbst etwas vorzumachen, hat noch nie jemanden geholfen und lässt den Charakter zu negativ erscheinen. Letzteres war bei ihr zwar nicht der Fall aber ich hätte gerne gesehen, wie sie sich den Fakten nähert, anstatt sie abzulehnen!
    Nach und nach konnte ich sie dennoch lieb gewinnen, woran ihre mutigen Schritte nicht ganz unschuldig waren. Abgesehen davon gefiel mir ihre unauffällige Art.

    Romy hat mich durch ihre Art irgendwie an Chloe erinnert. Falls ihr Chloe aus dem Spiel Life is Strange kennen solltet. Dies war wohl einer der Gründe, warum sie mir sympathisch war. Romy scheint selten ruhig auf den Beinen stehen zu können und ich hatte das Gefühl, dass jede Situation mit ihr geradezu nach Action schreit und sie verspricht!
    Meiner Meinung nach war der Wind, der in der Geschichte wehte, ihr zu verdanken und das nicht nur wegen ihrem Auftauchen, sondern wegen ihrer gesamten Art.

    Robin alias Sams Freund ist jene Gestalt, die ich von Anfang an nicht leiden konnte!
    Ja, jede Geschichte braucht einen Bösewicht und einen Helden. Bei Robin war es von Anfang an klar, wewlche Rolle er annehmen würde - dies tat mir auf eine gewisse Art sogar leid.
    Während gerade bei Sam charakterliche Entwicklungen zu merken sind, bleibt Robin auf dem gleichen und unsympathischen Stand. Ich hätte nicht gedacht, dass ein Charakter in einer Geschichte so unmenschlich auftreten kann. Umso mehr habe ich mich über Sams Entwicklung gefreut!
    Sorry Robin aber...solch einen Charakter braucht keiner in einer Geschichte oder im Leben!

    Autor:


    Nadine Roth wurde 1993 geboren, lebt in Baden-Württemberg und arbeitet als Bürokauffrau in der Nähe ihres Heimatdorfes. Durch die  'Bis(s)-Saga' entdeckte sie das Lesen für sich und später auch das Bloggen. Im Alter von 15 Jahren begann sie selbst zu schreiben, was zunächst nicht mehr als ein Hobby war. Im September 2015 entwickelte sie die Idee zu ihrem Debüt 'Bloody Mary', das sie im April 2016 fertigstellte. Nach einigem Zuspuch von ihren Freunden, entschloss sie sich dazu, das Buch zu veröffentlichen. Schon jetzt hat sie Ideen für weitere Projekte. Quelle: Verlag

    Das erste, dass mir zu dieser Autorin in den Sinn kam und ich an dieser Stelle erwähnen muss, war folgendes: 'Die Autorin geht mit der Zeit.'
    Sie geht nicht nur mit der Zeit, sondern fasst dies auch auf eine angenehme Art in ihrer Geschichte zusammen.

    Der Leser liest die Geschichte - mit einer Ausnahme - aus Sams Perspektive, die Situationen sowie Emotionen sehr gut zusammenfasst. Durch ihre realistische und gut vorstellbare Art zu schreiben, flog ich beinahe von Kapitel zu Kapitel. Auch die Kapitelgestaltung und einige Extras, bieten Abwechslung und etwas für die Augen. In diesem Zusammenhang sehe ich gerne von einigen Tippfehlern ab.

    Auch wenn es heutzutage nicht kritisch angesehen werden sollte, finde ich es mutig, dass sie über ihre gewählte Thematik schreibt, die sie so realistisch in ihre Geschichte einbringt, sodass der Leser dennoch vom Alltag abschalten kann:
    Abgesehen von eingien Fehlern, gefiel mir ihr flüssiger Schreibstil und ihre Ideen, sowie die Hilfe für die Illustrationen sehr!


    Fazit: Dank Same Love bin ich nicht nur auf eine Fortsetzung, sondern auch auf Bloody Mary gespannt - ebenfalls von dieser Autorin verfasst.
    Ein interessantes Thema, dass ich in dieser Geschichte realistisch ausbreitet und leider noch bis heute auf taube Ohren stößt. Die Geschichte bietet individuelle Charaktere, die zum lieben aber auch zum hassen einladen.
    Same Love ist eine schöne und gefühlvolle Geschichte, die freischen Wind in die Welt der Bücher einbringt.



    Bewertung


    4/5



    Eckdaten

    Release: 1. September 2017
    Format: Taschenbuch
    Genre: New Adult, Slice of Life, Drama, Romantik
    Seiten: 470
    Verlag: Sternensand
    Isbn:
    978-3-906829-41-8
    Preis: 14,95 €

    Blogrezension: http://theworldofvioletbooklady.blogspot.de/2017/11/rezension-nadine-roth-same-love-1.html

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    Mina-Chans avatar
    Mina-Chanvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Liebe hat ihren eigenen Willen und geht ihre eigenen Wege
    Stehe zu dir selbst

    Herzlich Willkommen zu meiner Rezi zu Same Love Band 1


    Ich bin so verliebt in dieses Buch! Die Story ist einfach so genial und gefühlvoll. Es macht  Spaß der Protagonisten Sam bei der Entdeckung ihrer Gefühle zu begleiten. 


    Auch wenn das mich alles ein wenig an die Stiefbruder-Trilogie von Estelle Maskame erinnert ein wenig, wegen dem Drama am Ende und dem einen Jahr. Aber es zeigt auch gut wie viele Leute noch wenig tolerant sind, was  Gleichgeschlechtliche Liebe an geht. 


    Der  Schreibstil von Nadine Roth gefällt mir sehr, ich konnte es kaum weglegen. 


    ich freue mich schon, wenn es weiter geht. 


     Wer es nicht kauft verpasst was!!
     

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    Anni-chans avatar
    Anni-chanvor einem Jahr
    Rezension: SAMe Love - Nur mit dir

    Kurzbeschreibung

     

    »LOVE IS LOVE«

    Die siebzehnjährige Sam will nur eins in ihrem Leben: glücklich sein. Doch wenn sie in den Armen ihres Freundes Robin liegt, ist sie ganz und gar nicht glücklich. Es fühlt sich falsch an. Unvollständig. Erst als die neue Schülerin Romy wie ein Wirbelwind nicht nur ins Klassenzimmer, sondern auch in Sams Leben platzt, sind da mit einem Mal die Gefühle, die sie sich bei Robin so sehnlich gewünscht hat. Die sich richtig anfühlen und vor denen Sam sich dennoch fürchtet. Es kann doch nicht sein, dass sie sich ausgerechnet in eine Frau verliebt! Oder doch? Und selbst wenn – hat diese Liebe überhaupt eine Chance in einer Welt voller Intoleranz, Vorurteilen und Tabus?

    Eine Geschichte über ein Coming-out und die ganz große Liebe.

    (Quelle und Bildcopyright liegen beim Sternensand Verlag)

     

    Äußere Erscheinung

     

    Das Cover ist sehr schlicht gehalten. Der Hintergrund ist eine helle Wand, die auf der linken Seite einen sehr leichten Blaustich aufweist und nach rechts hin mehr ins rosafarbene geht. Darauf befinden sich bunte Pünktchen. Das Hauptaugenmerk liegt auf dem SAME LOVE-Schriftzug, der so angeordnet ist, dass es eine Art Treppe ergifft. Hinter diesem Schriftzug verbirgt sich ein Bild von Sam, der Protagonistin aus »SAMe Love«. Der Untertitel ist in einer sehr einfachen Schrift darunter platziert.

     

    Ich fände ja schön, wenn auf Band 2 der Dilogie dann Romy abgebildet wäre. Hach, ich freue mich schon, wenn ich dann beide Bände nebeneinander ins Regal stellen kann. Das sieht mit Sciherheit richtig schön aus.

     

    Meine Meinung

     

    Ich bin ja ein kleines Fangirl, wenn es um LGBT-Bücher, allen voran Lesbian Romance, geht. Liegt vielleicht ein wenig daran, dass der Hype aktuell nur Gay Romance umfasst und die andere Seite daher ein wenig untergeht, aber ich finde klasse, dass langsam aber sicher mehr Bücher mit Frauen in der Hauptrolle in die Buchwelt entlassen werden. Dazu gehört auch »SAMe Love – Nur mit dir« von Nadine Roth, ein warer Stern, am Buchhimmel.

     

    Es ist mein erstes Buch vond er Autorin und direkt war ich von ihrem Schreibstil beeindruckt. Sie schafft es einfach, so viele Emotionen in jedes Wort zu legen, dass es sehr leicht wird, sich in Sam, die Ich-Erzählerin und ihre Gefühlswelt hineinzuversetzen. Gerade bei einer ebenso emotionalen Thematik ist die Umsetzung wirklich gut gelungen.

     

    Die Geschichte handelt von Sam, die seit Jahren mit ihrem Freund Robin zusammen ist, aber in der Beziehung nicht so glücklich ist wie ihr Freund. Schnell zeigt sich, dass eigentlich nur ihre Mutter diese Beziehung will, schließlich ist Robin ja der perfekte Schwiegersohn. Sam fügt sich dem, aber dann kommt Romy neu an die Schule. Selbstbewusst, einschüchternd und extrem anziehend auf Sam.

     

    Sam weiß erst nicht, was genau es ist, was sie in Romys Gegenwart fühlt, aber je mehr Zeit ins Land zieht – das Buch spielt in etwa über einen Zeitraum von einem halben Jahr – desto mehr empfindet sie für Romy und die beiden werden ein Paar. Dass das nicht so einfach ist, muss Sam kurz darauf am eigenen Leib erfahren. Sie wird für das, was sie fühlt, verurteilt und sogar bedroht. Da sie ihr Leben damit verbracht hat, es allen recht zu machen, fällt es ihr nicht leicht, zu ihren Gefühlen zu stehen und ob das mit ihr und Romy doch eine Zukunft hat, tja, das verrate ich nicht …

     

    … kann ich auch gar nicht, denn die Dilogie ist noch gar nicht abgeschlossen. Der zweite und damit finale Band soll voraussichtlich Mitte 2018.

     

    Und wenn ihr mich ehrlich fragt: Nein, ich weiß nicht, wie ich es bis dahin aushalten soll. Dieses Buch ist wie eine Droge, ein Sog, der einen nicht mehr loslässt. Ich habe mich kaum davon losreißen können, habe alles andere um mich herum vergessen und bin einfach in Sams und Romys Geschichte versunken. Wie schon der Klappentext verspricht, es ist eine Geschichte über die ganz große Liebe und dass es wirklich diese große Liebe ist, das merkt man auf jeder Seite. Die Emotionen, die Gefühle, sie sind einfach da. Sowohl bei Sam als Ich-Erzählerin als auch bei Romy merkt man einfach, wie sehr sie einander lieben und das macht es auch so schön. Hach …

     

    Sam mochte ich als Protagonistin sehr sehr gerne. Auch wenn sie am Anfang noch an ihrer heilen Welt festhält, so merkt man doch, wie sie sich gegenüber ihren Gefühlen zu Romy immer mehr öffnet. Trotzdem ist bei ihr von Anfang an klar, dass sie nicht dieses Selbstbewusstsein hat, um wirklich zu sich zu stehen. Ihre Ängste sind nachvollziehbar, aber ich wünsche mir trotzdem, dass sie in Band 2 etwas mehr Selbstbewusstsein entwickelt. Romy hat dieses Selbstbewusstsein bereits. Sie hat sich schon vor Jahren geoutet und steht zu sich. Man bemerkt ihre innere Stärke sehr schnell und vielleicht habe ich sie deshalb auch so schnell ins Herz geschlossen.

     

    Eine Sache, die ich noch erwähnen sollte: Auf der Verlagsseite steht eine Altersempfehlung ab zwölf Jahren. Nach dem Lesen kann ich darüber nur den Kopf schütteln. Das Buch ist sicherlich nicht ab zwölf, denn es enthält explizite Szenen. Nur als kleine Info am Rande. Ich bin ja nicht zwölf und finde diese Szenen sogar sehr gelungen. 😉

     

    Fazit

     

    »SAMe Love – Nur mit dir« ist ein wundervoller-gefühlvoller Dilogie-Auftakt voller Höhen und Tiefen, die man als Leser alle miterlebt, als wäre man ein Teil der Geschichte. Gerade nach diesem Ende kann Band 2 gar nicht schnell genug einziehen. Dieses Buch gehört definitiv zu meinen Jahreshighlights von 2017.

     

    Bewertung

     

    5/5

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    AlexandraHonigvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Tolles Buch voller Emotionen und mit ganz viel Gefühl!
    Tolles Lesevergnügen!

    SAMe Love ♡

    Nadine Roth

    Die siebzehnjährige Sam will nur eins in ihrem Leben: glücklich sein. Doch wenn sie in den Armen ihres Freundes Robin liegt, ist sie ganz und gar nicht glücklich. Es fühlt sich falsch an. Unvollständig. Erst als die neue Schülerin Romy wie ein Wirbelwind nicht nur ins Klassenzimmer, sondern auch in Sams Leben platzt, sind da mit einem Mal die Gefühle, die sie sich bei Robin so sehnlich gewünscht hat. Die sich richtig anfühlen und vor denen Sam sich dennoch fürchtet. Es kann doch nicht sein, dass sie sich ausgerechnet in eine Frau verliebt! Oder doch?

    Ich habe das Buch so verschlungen! Ich fand Romy vom ersten Augenblick an klasse. Sie ist einfach sie selbst und macht sich nicht ständig Gedanken darum, was andere von ihr denken könnten. Sam ist ein liebenswerter Charakter, aber besonders anfangs kein besonders starker. Sie lässt sich ziemlich schnell von dem äußeren Druck unterkriegen und legt viel Wert auf die Meinung der anderen.
    Ihr Gefühlchaos und die Gedanken mit zu verfolgen, als sie bemerkt, dass sie sich zu einem Mädchen hingezogen fühlt, hat mir richtig gut gefallen. Die Autorin hat das sehr authentisch gestaltet und ich habe mit Sam absolut mitgelitten und mitgeliebt.

    Es gibt übrigens ein tolles Crossover mit der No Return Reihe von Jennifer Wolf, so dass alle Fans die Jungs von Wrong Turn wiedersehen. Das hat mich richtig begeistert, weil ich damit einfach nicht gerechnet hätte!

    Eigentlich war alles an dieser Geschichte perfekt, bis auf das Ende. Ich konnte Sams Handlungen nicht mehr nachvollziehen und fand auch die charakterliche Wendung von ihrem Exfreund Robin zu schnell und nicht recht nachvollziehbar. Generell wurde die Handlung am Ende etwas übertrieben und erschien auf mich etwas unglaubwürdig.

    Aber die Geschichte von Sam und Romy wird weitergehen, denn sie endet offen und ich freue mich schon wahnsinnig drauf, denn das Buch hat mir richtig gut gefallen!
    Ich bin gespannt, ob Sam mutig genug bleibt und ob es für sie und Romy noch ein richtiges Happy End geben wird. Ich kann es gar nicht abwarten! Wer Geschichten über große Emotionen mag, wird SAMe Love lieben!

    4 von 5 ♡

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