Nadine Roux Ein Sommer in der Normandie

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Inhaltsangabe zu „Ein Sommer in der Normandie“ von Nadine Roux

Die Pariserin Camille widmet ihr Leben dem Schreiben von Kriminalromanen und ist damit außerordentlich erfolgreich. Ihr Privatleben möchte sie am liebsten ausblenden, zu sehr schmerzen die Erinnerung an ihre Familie, die sie verloren hat, und an den Tag ihrer Hochzeit, nach dem nichts mehr so war wie vorher. Nur ihr Schwiegervater Georges steht ihr noch nah. Eine Schreibblockade stürzt sie in diese Realität zurück. Bei ihrer Freundin Magali in der Normandie will sie neue Ideen finden und zurück in die Spur gelangen. Doch der lebenslustige Romain macht ihr einen Strich durch die Rechnung und droht den Panzer um ihr Herz zu durchbrechen. Außerdem trifft sie in Trouville-sur-Mer auf die unkonventionelle Madame Jeanette, die etwas über Georges zu wissen scheint. - Ein Roman über den Zauber des Sommers und die Kraft der Veränderung.

langatmiger Roman mit französischem Flair

— cat10367
cat10367

Schöner Liebesroman für den Sommer

— Mari08
Mari08

Roman, der teilweise schon recht langatmig ist...

— Twin_Tina
Twin_Tina

langatmiger Roman mit französischem Flair

— Maximevm
Maximevm

teilweise langatmig und überzogene Charaktere

— Kaffeetasse
Kaffeetasse

Auch wenn man alles hat Erfolg, Ruhm und Geld und lein Herz besitzt - muss man vieles Neu lernen.

— Kiki77
Kiki77

Unterhaltsam, aber teilweise auch langatmig

— SteffiFee
SteffiFee

Romantik + Lokalkolorit + ernster Hintergrund

— Ulenflucht
Ulenflucht

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  • Leserunde zu "Ein Sommer in der Normandie" von Nadine Roux

    Ein Sommer in der Normandie
    Nadine_Roux

    Nadine_Roux

    Sommerbücher kann man nie genug haben, schon gar nicht im Sommer selber. Ich möchte euch einladen zu einer Reise in eine der schönsten Regionen Frankreichs, dem Land des Cidre und der grünen Wiesen, der langen Strände und pittoresken Dörfer. Die Normandie. Meine Ente ist frisch lackiert (rot), aufgetankt und bietet Platz für 20 Mitfahrer: Ich verlose 20 E-Books (epub) und freue mich auf eure Bewerbungen.Zum Buch: Camille Brochard ist 29 Jahre alt, erfolgreiche Krimi-Autorin und eine ziemlich kratzbürstige Diva. Sie stellt TV-Moderatoren in Talkshows bloß und triezt ihre Hausangestellte. Außerdem ist sie unglücklich verheiratet, aber das weiß zum Glück bisher niemand. Nur ihr Schwiegervater Georges steht ihr noch nah.Ihr beruflicher Erfolg droht jedoch zu enden: Schreibblockade. Eine Katastrophe. Ihre ungeliebte Lektorin schickt sie in die Normandie. Zum Glück lebt dort ihre beste und einzige Freundin. Wider Willen findet Camille in Trouville-sur-Mer alles, was sie nicht gesucht hat: Sommer, eine Familie und auch den lebensfrohen Koch Romain, der ihren Panzer zu durchbrechen droht und ihr auch ihre tragische Familiengeschichte entlockt.Außerdem ist da noch die unkonventionelle Madame Jeanette, die etwas über ihren Schwiegervater zu wissen scheint.Ein Sommer in der Normandie ist ein unterhaltsamer Roman über den Zauber des Sommers und die Kraft der Veränderung.Eine Leseprobe findet ihr z.B. bei Amazon. Wer das Buch kaufen und mit einem eigenen Exemplar teilnehmen möchte: Das E-Book kostet 2,99 €, die Print-Ausgabe 12,90 €.Und nun die Bewerbungsfrage: Woran denkt ihr als Erstes, wenn ihr an Frankreich denkt? Reiseerinnerungen, Kulinarisches, Klischees - alles gilt. Bitte gebt auch noch mit an, wo ihr das Buch überall rezensieren werdet.

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  • Liebe in den Ferien

    Ein Sommer in der Normandie
    Laudia89

    Laudia89

    07. September 2017 um 05:41

    Camillie ist eine bekannte Krimiautorin und hat eine Schreibblockade. Sie flieht vor ihrer tristen Ehe und sucht die Muse in der Normandie. Hier lernt sie den Starkoch Romain kennen und lässt langsam ihr lange aufgebaute Fasade fallen.DieAutorin nimmt einem mit in die Normandie. Die Charakte sind an sich gut beschrieben, aber es ist schwer sich in den Hauptcharakter rein zuvesetzten und eine Verbindung auf zubauen. In den ersten Abschnitten passiert sehr wenig, aber die Gegend wird sehr genau beschrieben. Am Ende wird das Buch spannend, aber hier wird das Buch gefühlt im Eiltempo beendet.Der Grundgedanke des Buches ist sehr gut, aber manche Sachen werden langatmig beschrieben und andere wiederum sehr kurz abgehandelt.

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  • Zu wenig Gefühl

    Ein Sommer in der Normandie
    Steffi1611

    Steffi1611

    01. September 2017 um 14:03

    Camille ist 29 Jahre jung, eine erfolgreiche Autorin von Krimis und lebt mit ihrem Mann Marc in Paris. Ihre Ehe ist nicht wirklich eine Ehe, aber Camille kommt damit klar. Sie zeigt keine Gefühle und ist sehr verschlossen. Ihre einzige Freundin wohnt in der Normandie, wo sie sie diesen Sommer besuchen will. Ein neues Buch wartet und sie braucht Inspiration. Der zweite wichtige Mensch ist ihr Schwiegervater. Zu diesem hat sie ein sehr inniges Verhältnis und Vertrauen.Aber dieser Sommer wird einiges in Camilles Leben ändern. Nur ist sie bereit dazu?„Ein Sommer in der Normandie“ nimmt den Leser mit auf eine Reise zu schönen Orten in Frankreich. Grade die Beschreibungen der Natur und Landschaft sowie den Städtchen ist der Autorin gut gelungen. Vielleicht an einigen Stellen sogar ein bisschen zu viel, aber gut lesbar.Anders sieht es da mit der Hauptperson der Geschichte aus. Camille ist ein sehr spezieller Charakter, was nicht schlimm ist, wenn man sich trotzdem mit ihr identifizieren oder in sie reinfühlen kann. Dies war mir hier leider nicht möglich. Woran es genau lag, kann ich nicht sagen. Aber Camille ist unnahbar und hat keine Tiefe. Ihre Veränderungen sind absehbar, aber ihr Verhalten konnte ich oft nicht nachvollziehen.Trotzdem war die Geschichte am Ende zum Glück rund für mich. Nicht komplett nachvollziehbar aber es gibt ein Ende und das habe ich mir beim Lesen leider öfter herbei gesehnt. Schade da ich in der Story an sich viel Potenzial gesehen habe. Grade weil die Nebencharaktere sehr charmant waren.Alles in allem kein Buch über welches ich im Nachhinein noch nachdenken würde.

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  • Schöner Liebesroman, der Lust auf einen Urlaub in der Normandie macht

    Ein Sommer in der Normandie
    Mari08

    Mari08

    28. August 2017 um 14:43

    Die berühmte Autorin Camille Brochard hat eine Schreibblockade. Nach ihrem letzten Roman ist bei der jungen Autorin, die Menschen gegenüber skeptisch ist und niemandem wirklich vertraut, die Luft heraus. Ihre Ehe mit Marc ist eine Farce und einzig ihr an Demenz erkrankter Schwiefervater Georges scheint "La Brochard" wie sie überall genannt wird etwas zu bedeuten.Die sehr ekzentrische Autorin wird daraufhin von ihrer Lektorin in die Normandie geschickt. Dort wohnt Camille bei ihrer Freundin Magali und deren Familie. Schon bald verliebt sich die sonst so verschlossene Autorin nicht nur in die traumhafte Landschaft der Normandie, sondern auch in Romain, einen begnadeten Koch.Doch kann Camille ihren alter Ego "La Brochard" überwinden und endliche glücklich werden?Das Buch hat mir trotz anfänglicher Startschwierigkeiten sehr gut gefallen. Camille wirkt am Anfang langweilig, exzentrisch und zickig. Doch nach und nach entwickelt sich ihr Charakter und man schließt die junge Frau ins Herz. Auch Romain ist am Anfang etwas langweilig. Die beiden haben eine tolle Chemie zusammen und es sprühen die Funken.Sehr gut gefallen mir auch die Landschaftsbeschreibungen und die Personenbeschreibungen. Man fühlt sich wie im Urlaub und meint tatsächlich in der Normandier zu sein.Auch die französischen Ausdrücke und Floskeln machen den Roman authentisch.Alles in allem eine schöne Liebesgeschichte mit interessanten Charakteren, die Lust auf Urlaub machen!

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  • Gute Idee, aber dennoch öfter recht langatmig...

    Ein Sommer in der Normandie
    Twin_Tina

    Twin_Tina

    27. August 2017 um 01:13

    Optisch sehr schön finde ich das Titelbild des Buches, denn mich hat es dazu gebracht deshalb die Inhaltsangabe zu lesen, die ich auch gut fand. Ob es nun ganz dazu passt, kann ich nicht genau sagen. Ja, hier gab es viele unterschiedliche Charaktere, die mich nicht alle überzeugen konnte. Camille ist hier eine der Hauptpersonen und mit ihr hatte ich lange Zeit wirklich meine Probleme. Anfangs wirkt sie wirklich sehr arrogant, kalt und ziemlich verbittert, sodass ich wirklich lange gebraucht habe, um mit ihr klar zu kommen. Ihre Veränderung hat man aber schon gemerkt und das wiederum hat mir gefallen. Romain ist auch eine Person, über den man etwas mehr erfährt und ihn fand ich eigentlich ziemlich nett. Süß fand ich die kleine Tochter von Magali, die ab und zu als Nebencharakter eine Rolle gespielt hat. Zu den Handlungen ist es für mich etwas schwierig was zu sagen. Diese haben mir zwar eigentlich gefallen, aber es war schon sehr häufig recht langatmig, da einfach nicht so wirklich viel passierte und wenn etwas passiert ist, war es eher ein wenig belanglos, sodass zumindest recht lang keine Spannung aufkam. Zum Ende hin, wurde es dann besser, was ich dann schon gut fand. Was das Ende betrifft, dieses hat mir eigentlich schon gefallen. Der Schreibstil war meistens recht flüssig zu lesen, obwohl auch einige französische Wörter drin sind, die vielleicht etwas den Lesefluss stören.Aus diesem Grund erhält das Buch von mir 3 Sterne.

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  • Ein sehr detaillierter und langatmiger Roman mit französischen Flair

    Ein Sommer in der Normandie
    Maximevm

    Maximevm

    17. August 2017 um 11:49

    Inhalt:Camille Brochard ist 29 Jahre alt. Sie ist eine erfolgreiche Krimi-Autorin, aber auch eine ziemlich kratzbürstige Persönlichkeit. Sie hat jedoch ein Problem, sie hat momentan eine Schreibblockade. Daher schickt ihre Lektorin sie in die Normandie, wo auch ihre beste Freundin Magali lebt. Sie stellt TV-Moderatoren in Talkshows bloß und triezt ihre Hausangestellte. Außerdem ist sie unglücklich verheiratet, sie hat sich immer mehr von ihrem Mann Marc entfremdet. Nur ihr Schwiegervater Georges steht ihr noch nah. Wider Willen findet Camille in Trouville-sur-Mer alles, was sie nicht gesucht hat: Sommer, eine Familie und auch den lebensfrohen Koch Romain. Romain schafft es ihren harten Kern zu durchbrechen und es schafft es, dass sie sich ihm gegenüber öffnet und anfängt über sich und ihre Familie zu sprechen.Meinung:Der Roman „Ein Sommer in der Normandie“ von Nadine Roux hat mich nicht ganz überzeugt. Mir fehlte eindeutig die Spannung. Zum Ende hin wurde etwas Spannung aufgebaut, was auch gut war. Ich fand den Roman teilweise auch sehr langatmig durch die ganzen detailgetreuen Darstellungen. Ich hätte von der Geschichte ehrlich gesagt mehr erwartet. Anfangs konnte ich mich nicht ganz in die Geschichte hineinversetzen, da die Personen teilweise einen schwierigen Charakter hatten. Zum Ende hin hat er mir was besser gefallen. Daher war es für mich eher ein durchschnittliches Buch und keine lockere Sommerlektüre. 

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  • man muss es mögen: Landschaften, extreme Charaktere

    Ein Sommer in der Normandie
    Kaffeetasse

    Kaffeetasse

    12. August 2017 um 19:13

    Die Autorin scheint sich gut in Frankreich auszukennen und so zeichnete sie in ihrem Buch prachtvolle Landschaftsbilder und eindrückliche Szenen der Umgebung. Am Anfang gefiel mir das noch ganz gut, je weiter ich im Buch jedoch kam tat ich mich mit diesen Beschreibungen sehr schwer. Für mich haben diese ausufernden Beschreibungen leider die Leichtigkeit eines Sommerromans wett gemacht. Es war mir einfach zu viel des Guten. Die Geschichte selber war in Ordnung, wenn auch sehr überspitzt. Die Charaktere konnten mich alle nicht richtig packen, vor allem Camille war derart überzeichnet, dass mir hier phasenweise total die Menschlichkeit fehlte. Zwar blickte das immer mal wieder durch ihre Fassade durch, aber entsprechend war die große Wandlung am Ende der Geschichte für mich nicht mehr glaubwürdig. Entsprechend war ich zwischendurch fast schon genervt und zudem plätscherte die Handlung ein wenig vor sich hin, weshalb das Buch im Mittelteil extrem an Spannung eingebüßt hat. Erst gegen Ende kommt wieder etwas Spannung und Handlung auf, wenngleich mich das Ende auch nicht richtig packen konnte. Geschrieben ist das Buch gut, die Kapitel hatten eine gute Länge, die Idee war nicht ganz verkehrt, die Sprache flüssig. Einzelne französische Einschübe gab es auch, die hätte ich persönlich weggelassen. Der Roman spielt in Frankreich, das Buch ist auf deutsch, warum sollten die Charaktere plötzlich Französisch reden? Eine Lektüre für zwischendurch, aber kein sommerlich leichter Pageturner und auch kein Roman mit der Kraft zur Veränderung...

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  • Nicht immer Krimi - auch mal Liebe.

    Ein Sommer in der Normandie
    Kiki77

    Kiki77

    09. August 2017 um 19:01

    Nadine Roux hat mit ihrem Debütroman "Ein Sommer in der Normandie" ein leichtes Sommervergnügen geschrieben. Durch Ausflüge in die Vergangenheit, die sich durch die Geschichte ziehen, ist man manchmal leicht irritiert, aber es passt zum Inhalt. Locker und leicht geschrieben, genau das richtige für einen netten Feierabend. Camille ist eine der bekanntesten Krimi-Autoren von Paris. Sie ist mit Marc verheiratet, der sich durch ihr Leben schnurrt. Durch Enttäuschungen ist die Liebe schon in der Hochzeitsnacht gestorben. Um sich Inspirationen für einen neuen Krimi zu holen, fährt sie in die Normandie zu Magali, einer alten Studienfreundin. Camille ist sehr gefühlskalt und arrogant; lernt bei Magali Romain Leo kennen. Er war Sternekoch in Paris, lebt aber jetzt auf einem kleinen Hof mit seiner Mutter. Erst kommen sich beide recht kühl entgegen - auf gleicher Ebene. Romain zeigt Camille einige Sehenswürdigkeiten, die als Kulisse für ihr neues Buch dienen könnten. Langsam kommen sie sich näher, aber sie sind beides Personen aus der Öffentlichkeit und das wird ausgenutzt. Schöner Roman, mit einer Hauptfigur, die durch das Leben zur Eisprinzessin wurde und nur langsam die Wärme an sich heran lässt. Schöner Debüt-Roman.

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  • Pas mon truc à moi dieser Sommerroman

    Ein Sommer in der Normandie
    Aspasia

    Aspasia

    07. August 2017 um 21:33

    Je sius terriblement désolée.. aber das war leider nix. Nichts für mich auf jeden Fall. Kein romantisch-amusanter Sommerroman süß wie Crêpes au sucre, spritzig wie ein Cidre und doch gehaltvoll wie ein gut gereifter Camembert aus einer der schönsten französischen Regionen, der Normandie. Das diese doch eigentlich wie geschaffen für mitreißende Romanhandlungen ist, hat schließlich schon Maupassant hinreichend bewiesen. Hier aber agieren blutleere, ungewollt überzeichnete Figuren in einem wohl auf dem Zeichenbrett der Kleinmädchenphantasie konstruiertem Plot, zusammengehalten von einer Erzählerstimme, bei der ich manches Mal das Bedürfnis hatte, sie über die Steilküste von d' Étretat zu stoßen. 

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  • Geschichte mit französischem Flair

    Ein Sommer in der Normandie
    SteffiFee

    SteffiFee

    07. August 2017 um 13:51

    Inhalt: Die erfolgreiche Krimiautorin Camille Brochard hat mit ihren 29 Jahren ein sehr kratzbürstiges und provokantes Verhalten. Sie genießt es TV-Moderatoren bloßzustellen oder ihre Hausangestellte zu triezen. Tief drin ist sie dabei alles andere als kalt und herzlos. Doch was hat sie so verbittert gemacht? Und wieso leidet sie plötzlich unter einer Schreibblockade? Auf Anraten ihrer ungeliebten Lektorin hin, reist Camille in die Normandie, weg von ihrem Ehemann Marc, zu dem sie schon seit einiger Zeit Abstand hält. Lediglich zu ihrem Schwiegervater Georges hält sie eine gute Verbindung. in Trouville-sur-Mer wohnt Camille bei ihrer besten Freundin mit Familienanhang. Dort trifft sie auf viele außergewöhnliche Menschen, unter anderem auf den fröhlichen Koch Romain, der immer einen lockeren Spruch auf den Lippen hat und versucht Camilles Panzer zu durchbrechen. Für Camille beginnt ein unvergesslicher Sommer.Meine Meinung: „Ein Sommer in der Normandie“ ist der erste Roman von Nadine Roux. Der Schreibstil ist sehr anschaulich und bildhaft und es ist unverkennbar, dass die Autorin eine Frankreich Kennerin ist. Die ersten Kapitel habe ich recht flott gelesen, doch leider verlor die Geschichte für mich irgendwann an Spannung. Zum Ende hin wurde es aber wieder interessanter und das Ende selbst kam für mich auch stimmig rüber. Die Hauptfigur Camille ist ein schwieriger Charakter, mit dem man nicht unbedingt warm wird. Ich hatte oftmals Mitleid mit ihr, weil sie sich selbst im Weg stand und ihre Mitmenschen mit einer Fassade geblendet hat. Zum Glück gab es auch Momente in denen man als Leser gemerkt hat, dass sie tief in ihrem Herzen ein anderer Mensch ist. Von den weiteren Charakteren fand ich einige gut und andere eher mittelmässig. Als Frankreich Fan hat mir der Schauplatz gefallen, aber zum Teil waren es mir auch zu viele Beschreibungen von der Landschaft, was eher an einen Reiseführer erinnert hat. Insgesamt finde ich den Roman nicht allzu berauschend, sondern eher durchschnittlich. Fazit: Leichter Roman für zwischendurch

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  • Ein Sommerroman mit zu viel Lokalkolorit

    Ein Sommer in der Normandie
    alupus

    alupus

    04. August 2017 um 00:21

    Beschreibung: Die Pariserin Camille widmet ihr Leben dem Schreiben von Kriminalromanen und ist damit außerordentlich erfolgreich. Ihr Privatleben möchte sie am liebsten ausblenden, zu sehr schmerzen die Erinnerung an ihre Familie, die sie verloren hat, und an den Tag ihrer Hochzeit, nach dem nichts mehr so war wie vorher. Nur ihr Schwiegervater Georges steht ihr noch nah. Eine Schreibblockade stürzt sie in diese Realität zurück. Ihre ungeliebte Lektorin schickt sie in die Normandie. Bei ihrer besten und einzigen Freundin Magali  will sie neue Ideen finden und zurück in die Spur gelangen. Doch der lebenslustige Romain macht ihr einen Strich durch die Rechnung und droht den Panzer um ihr Herz zu durchbrechen. Außerdem trifft sie in Trouville-sur-Mer auf die unkonventionelle Madame Jeanette, die etwas über Georges zu wissen scheint.   Meine Meinung:   Dieses Buch wurde als unterhaltsamer Sommerroman mit der Kraft zur Veränderung, das Loslassen und den Neuanfang bezeichnet. Mit diesem Buch bin ich überhaupt nicht richtig warm geworden, erst im letzten Drittel kommt das Buch in Schwung. Camille wurde so übertrieben dargestellt worden, dass es fast weh tat. Selbst von Romain wurde laufend geschrieben, dass er Angst vor jungen Frauen hat. Die Autorin lässt so viel Lokalkolorit einfließen, dass das Buch ins Stocken gerät. Ich kam mir teilweise vor, als würde ich einen Reiseführer lesen. Auch musste ich teilweise zwischen den Zeilen lesen um zu begreifen, was die Autorin meint. Die Autorin hat eine sehr bildhafte Darstellung abgegeben. Was mich sehr gestört hat, das waren die vielen französischen Wörter im ersten Drittel. Hier wäre ein Anhang mit Übersetzungen angebracht, denn wenn ich laufend im Internet nachschauen muss, gerät der Roman ins Stocken und es ist umständlich.

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  • Erst zum Ende hin kam die Geschichte in Schwung

    Ein Sommer in der Normandie
    melanie1984

    melanie1984

    02. August 2017 um 22:12

    Camille Brochard ist erfolgreiche Krimiautorin und lebt in Paris. Von ihrem Mann hat sie sich entfremdet, nur mehr ihr Schwiegervater steht ihr nahe. Als sie merkt, dass ihr Mann sie betrügt und auch beim Schreiben nichts mehr weitergeht, flüchtet sie zu ihrer Freundin Magali nach Trouville-sur-Mer. Dort lernt sie den Koch Romain kennen und genießt den Sommer mit allen Vorzügen...Leider waren mir die Protagonisten nicht besonders sympathisch. Ich fand sehr schwer Zugang zu ihnen. Camille hat gelernt hart zu sein, nachdem sie ihre Familie verloren hat. Auch ihr Mann Marc scheint nur mehr des Geldes wegen bei ihr zu sein. Als ihr geliebter Schwiegervater schwer erkrankt, erkennt sie, dass es wichtig ist zu leben. Bei ihrer Freundin Magali fühlt sie sich daheim. Doch diese hat mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen.Marc ist ein begnadeter Koch und eigentlich ganz okay. Mich hat gestört, dass ständig betont wird, dass er junge Frauen toll findet, sich aber vor ihnen fürchtet. Das kam mir sehr albern vor.Zu Beginn konnte mich das Buch gar nicht begeistern. Ich quälte mich durch die Seiten. Im letzten Drittel aber wurde Camilles Verhalten verständlicher und die Story interessant. Das Ende konnte mich auch zufrieden stellen, denn es war nicht zu kitschig. Fehler, vor allem in der Worttrennung, haben meinen Lesefluss doch etwas gestört.Die Intentionen und Botschaften der Autorin wurden mir trot klar: Es geht um Freundschaft, Verzeihen, Neuanfang, Loslassen- einfach darum, das Leben in vollen Zügen zu genießen.FAZIT:Leider kam die Sommerlektüre erst sehr spät in Schwung, deswegen gibt es von mir nur 2,5 Sterne.

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