Nadine Sieger

 4.2 Sterne bei 61 Bewertungen
Autor von Ein Jahr in New York, Coco Chanel und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Nadine Sieger

Nadine Sieger, geb. 1977, lebt als InStyle-Korrespondentin in New York und schreibt u.a. als freie Autorin für "Architektur&Wohnen", "Neon" und das "Lufthansa Magazin".

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Nadine Sieger

Cover des Buches Ein Jahr in New York9783451069147

Ein Jahr in New York

 (52)
Erschienen am 16.08.2016
Cover des Buches Coco Chanel9783451383137

Coco Chanel

 (9)
Erschienen am 17.09.2018
Cover des Buches SHOES9783451313035

SHOES

 (0)
Erschienen am 01.04.2015

Neue Rezensionen zu Nadine Sieger

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Rezension zu "Ein Jahr in New York" von Nadine Sieger

Ein Jahr in New York...
MissRose1989vor 22 Tagen

Das Cover ist total schön gemacht, es zeigt eine typische Häuserfassade in New York, wie man es sich vorstellt und natürlich einen sofort an New York erinnert. 

Nadine Sieger zieht für ein Jahr von Hamburg in die Millionenstadt New York, man begleitet sie als Leser, wie sie sich in der neuen Umgebung zurecht findet, neue Leute kennen lernt und sich dann langsam in der Millionenstadt zurecht findet. Zudem findet man immer wieder die kleinen Eigenheiten der Stadt und erlebt, wie man das sich die Gesichter der Menschen in der U-Bahn immer wieder verändern, wie sich die Menschen im Sommer unter der Dunst der Stadt verhalten oder auch wie sich die Gefühle in der Stadt immer wieder verändern. Ein toller Blick auf eine grosse Stadt, die so viel zu bieten hat und die immer wieder neues entdecken lässt. 

Ein kleiner Kritikpunkt an dem Buch muss aber gelassen werden, weil Nadine Sieger schreibt vieles positives und schönes über New York und dessen Bewohner, aber man hat beim Lesen den leichten Eindruck einer Schönfärberei, also es gibt irgendwie keine negativen Seiten an der Stadt und das passt nicht so ganz zu dem Bild von New York. 


Fazit:

Nadine Sieger erzählt sehr viel über New York, auch über die Besonderheiten der Stadt und über die Menschen, die in der Stadt leben, man kann zusammen mit der Autorin in das Leben der Stadt eintauchen. Ein kleiner Punktabzug gibt es aber, weil das Thema der hohen Kriminalität in der Stadt ausgespart wird, das ist natürlich auch Teil des Lebens in der Stadt.

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Rezension zu "Coco Chanel" von Nadine Sieger

Coco Chanel
Klusivor einem Jahr

Das Modelabel „Chanel“ ist wohl jedem ein Begriff, doch wer steckt dahinter? Gabrielle, wie Coco Chanel mit bürgerlichem Namen hieß, konnte auf einen erstaunlichen Werdegang zurück blicken. Im Waisenhaus aufgewachsen hatte sie schon frühzeitig außergewöhnliche Ideen. Sie passte sich nicht an, sondern entwickelte ihren ganz eigenen, unkonventionellen Stil, der viele Jahre später weltberühmt wurde. Sie ließ sich nicht in gesellschaftliche Formen der 20er Jahre zwängen, und auch in der Mode sagte sie dem Korsett den Kampf an. Sie revolutionierte die Damenmode und schuf legere Kreationen, die ihren Trägerinnen Bewegungsfreiheit ließen und doch chic waren.

Gabrielle, die Unternehmerin erlangte Weltberühmtheit weit über ihren Tod hinaus. Viele Klassiker gehen auf ihre Entwürfe zurück.

Gabrielle, der Mensch, wird in dieser Romanbiographie sehr lebendig vorgestellt. Sie war eine schillernde Persönlichkeit mit vielen Facetten. Der Autorin ist es gelungen, sie farbig zu charakterisieren und viele ihrer Wesenszüge ausdrucksvoll darzustellen.

Chanels Leben war sowohl von schweren Verlusten als auch von großen Erfolgen geprägt. Zum Thema „Männer“ könnte man sagen, Coco konnte langfristig nicht mit ihnen leben, aber auch nicht ohne sie.



Die Autorin entführt ihre Leser gekonnt in die Zwanziger Jahre, und man lernt nicht nur eine vielschichtige Frau kennen, sondern auch ihr Umfeld, die Menschen, die ihr nahe standen, ihre Freunde und Bekannten, das alles wird authentisch ausgeleuchtet und mit Leben gefüllt.

Sicher hat sich nicht alles genau so ereignet, wie es im Buch beschrieben wird, denn die Lücken der Romanbiographie hat die Autorin mit Fiktion gefüllt, aber insgesamt ist Nadine Sieger ein glaubhaftes und umfangreiches Charakterbild dieser besonderen, charismatischen Frau gelungen, deren Entwürfe und Ideen die Modewelt nachhaltig beeinflusst haben.

Das gebundene Buch ist wunderschön aufgemacht und enthält zahlreiche Fotografien aus Cocos Leben.

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Rezension zu "Coco Chanel" von Nadine Sieger

Ein Leben, das Stoff für mehrere Romane bietet: Coco Chanel
Buecherspiegelvor einem Jahr

Was für ein Leben! Die Romanbiografie über Coco Chanel von Nadine Sieger ist Inspiration und Mahnung zugleich. Nicht nur in Amerika kann man vom Tellerwäscher zum Millionär und mehr werden, in jedem Land ist dies möglich, so die Aussage des ersten Kapitels. Und das sogar als Frau Anfang 1900. Bei ihr war es das Waisenhaus und ihre bitterarme Kindheit, geprägt von Nonnen. Allerdings zeigt sich auch hier, dass der Zufall im Leben eine nicht zu unterschätzende Komponente ist. Ohne die Männer, die Gabrielle Chanel kennengelernt hat, die ihre Begabungen geschätzt und unterstützt haben, ohne diese nun, hätte es dann die modische Revolution gegeben? Die Freiheit für Frauen, sich so anzuziehen, dass sie sich darin auch gut bewegen und trotzdem chic und modern aussehen? Und was wäre aus diesem berühmten Parfum geworden?
Konstanten im Leben von Coco Chanel gab es viele. Eine davon war es, für sie kaum zu ertragen, keinen Ehemann gehabt zu haben und auch kein Kind. Obwohl sie Familie „gespielt“ hat. Jede Menge Liebhaber hatte sie, selbst aus dem englischen Königshaus, hochgestellte Adlige aus Europa, doch wenn es um die Ehe ging, machten sie entweder einen Rückzieher oder starben ihr,wie in einem Fall, weg. Als Trost folgten weitere Liebhaber, Verbitterung, Zynismus, Strenge, Trauer, Einsamkeit und jede Menge Arbeit. Je älter sie selbst wurde, desto mehr Freunde verlor sie an den Tod. Ebenso lange hielt der Streit um ihr berühmtes Parfüm. Ebenfalls ein nicht weg zu denkendes Utensil von ihr war die Zigarette.
In dieser Romanbiografie wird nicht mit Superlativen gespart, die Zeit war zum Großteil für die Modeschaffende. Mangelnder Ehrgeiz oder Arbeitsunlust kann man ihr nicht vorwerfen, auch wenn sie öfter eine längere Auszeit nahm. Entweder während des Zweiten Weltkrieges oder in ihrer Zeit im Exil in der Schweiz. Beide Weltkriege hat sie sogar recht gut überstanden. Den Ersten, um unter anderem praktische Mode für die freiwilligen Hilfskräfte im Gesundheitsdienst zu schaffen. Im Zweiten, tja, da wissen die Biografen nicht so recht damit umzugehen, ob Mademoiselle Chanel nun als Spionin tätig war oder nicht. Ihr unglaublich großes soziales Netzwerk, ihre Reisen und die Hinweise, dass sie als Agentin tätig gewesen sein soll, sind jedenfalls vorhanden.
Die sehr lebendige Biografie lebt natürlich davon, dass sie in der Gegenwart geschrieben wurde. Da wirkt jedes beschriebene Tennisspiel so frisch, als käme sie gerade von dort zurück, ihre Ideen, ihre Entwürfe, die Besonderheit, dass sie am Model ihre Mode "gezeichnet" hat. Viel hat ihr daran gelegen, ihre liebsten Verwandten und engsten Freunde ständig um sich zu haben. Konkurrenz konnte sie nicht ertragen, Mode, in der sich Frauen weder bewegen konnten noch tatsächlich auf der Straße herumliefen, das war ihr zeitlebens ein Gräuel. Sie verstand die moderne Mode nicht, die nach dem Zweiten Weltkrieg erschaffen wurde. Und wir? Wir verdanken ihr das kleine Schwarze, das in vielen Schlafzimmern der Welt hängt, als immer währendes „Must-have“. Genauso wie diese kleinen Hütchen und das Ringelshirt.
Ein Buch, fast wie ein Thriller geschrieben, so viele Wendungen, wie es im Leben von Coco Chanel gegeben hat. Ein „das musst Du gelesen haben“ Buch.

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