Nadine Stenglein Aurora Sea

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Inhaltsangabe zu „Aurora Sea“ von Nadine Stenglein

Das Raunen des Meeres: Romantisch, fantastisch und spannungsgeladen! Vor Jahren verschwand das Flugzeug, in dem Emmas Eltern saßen, spurlos über dem Meer. Eine Weile später wiederholt sich ein solches Ereignis. Emma wohnt seit dem Verlust ihrer Eltern bei ihrer Tante Mathilda auf Sylt und erhält plötzlich SMS-Nachrichten von einem gewissen Jamie, der behauptet Passagier der letzten Unglücksmaschine gewesen zu sein. Als sie Jamie später auf einer geheimnisvollen Insel trifft, die wie aus dem Nichts mitten im Meer auftaucht, erfährt sie, dass in den Tiefen des Meeres Gefahren lauern, die nicht nur ihr zum Verhängnis werden sollen. Zudem hat es sich der junge Evenfall, ein Meereswesen, in den Kopf gesetzt, Emma um jeden Preis zu seiner Gefährtin zu machen.

Das Buch ist einfach das beste was ich je gelesen habe. Noch nie habe ich so geweint und mitgefiebert. Ich liebe es.

— Jazz1708
Jazz1708

Mysteriös und spannend

— Anna_Vo_Mirle
Anna_Vo_Mirle

Für alle, die auf Romantic Fantasy stehen und keine Angst vor dem Meer und seinen Bewohnern haben. :-)

— Jen_loves_reading_books
Jen_loves_reading_books

Eine unbekannte Unterwasserwelt, Meerwesen, Abenteuer, ein wenig Romantik und eine taffe Heldin finden sich in Aurora Sea

— Livilla
Livilla

super spannend ab der ersten Seite..

— Any91
Any91

Ein absolut spannender und emotionsgeladener Fantasy Roman!!

— Any91
Any91

Ein tolles Buch!!

— buecherwuermli
buecherwuermli

Hat mich begeistert. Bin schon gespannt auf die Fortsetzung

— Buecherheike
Buecherheike

Ein ganz ganz tolles,spannendes Buch ! Ich liebe es,und nonnte es beim lesen gar nicht aus der Hand legen ! 😍😍💕

— Togetherbooks
Togetherbooks

Eine wirklich tolle, kleine Geschichte die zum Träumen anregt.

— Niccitrallafitti
Niccitrallafitti

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Annabo

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  • Aurora Sea - Meereswesen treiben ihr Unwesen auf Sylt

    Aurora Sea
    Lese-Krissi

    Lese-Krissi

    09. June 2017 um 19:08

    Aufmachung des BuchesAuf dem Cover von „Aurora Sea“ sieht man eine tauchende Frau in einem weißen Kleid. Es ist Nacht und alles wirkt sehr mystisch. Mir gefällt das in blau gehaltene Cover sehr gut und es passt zum Buchinhalt.Inhalt Emma lebt bei ihrer Tante Mathilda auf Sylt, denn vor ein paar Jahren sind ihre Eltern bei einem Flugzeugabsturz über dem Meer ums Leben gekommen. Das Flugzeugwrack wurde nie gefunden. Nun gibt es wieder ein Flugzeugunglück ohne Überlebende über dem Meer. Da erhält Emma von dem geheimnisvollen Jamie eine SMS. Er behaupte in der Unglücksmaschine als Passagier gewesen zu sein. Emma hält dies zunächst für einen üblen Scherz, doch bald findet sie Glauben an den folgenden Nachrichten von Jamie. Auf einer plötzlich auftauchenden Insel trifft Emma auf Jamie und erfährt mehr über die Meerwesen namens Avarthos. Diese halten Jamie und die anderen toten Passagiere unter dem Meer als Gefangene. Der Anführer dieser Meerwesen, Evenfall, hat ein Auge auf Emma geworfen und möchte sie als seine Gefährtin in seine Meereswelt entführen. Kann Emma gemeinsam mit Jamie diesem Schicksal entgehen und die Seelen befreien? Schon bald geschehen weitere Entführungen von Bewohner auf Sylt. Doch niemand will Emma Glauben über die Existenz von den Avarthos schenken…Meine Meinung Die Inhaltsangabe verspricht eine interessante Geschichte. Ich wurde nicht enttäuscht. Mir gefällt die Idee dieser Avarthos, die im Meer ihr Unwesen treiben, gut. Klasse finde ich auch, dass die Geschichte auf einer deutschen Insel spielt. Oft lese ich Fantasyromane, die meist entweder in einer fiktiven Welt spielen oder in Amerika. Da ist es für mich immer eine Abwechslung, wenn ein Fantasybuch in Deutschland spielt. Emma lebt nach dem Tod ihrer Eltern bei ihrer Tante Mathilda auf Sylt. Ihre Eltern sind bei einem mysteriösen Flugzeugabsturz über dem Meer ums Leben gekommen. Das Flugzeug und die Leichen wurden nie gefunden. So ist es für Emma ein Schock als wieder solch ein Unglück geschieht. Dann meldet sich Jamie bei ihr per SMS und behauptet auch in der zuletzt verunglückten Maschine gewesen zu sein. Nachdem Emma ihre Zweifel bei Seite geschoben hat, lernt sie Jamie auf einer Insel, die plötzlich aus dem Meer emporsteigt, kennen. Schon bald befindet sich Emma in einem gefährlichen Abenteuer. Sie lernt die bösartigen Avarthos kennen, die immer mehr Menschen zu sich ins Meer holen und Sylt schwebt in höchster Gefahr. Als Leser erlebt man hier spannende Momente. Emma muss erst einmal die Leute davon überzeugen, dass es wirklich diese Meerwesen gibt. Doch viele halten sie für verrückt. Es wird ein schweres Unterfangen Sylt zu retten. Zum Glück gibt es da noch unerwartete Hilfe von Seiten des Meeres…Bevor Emma auf Jamie trifft, lernt sie seine Schwester kennen. Sie freunden sich an. Diese Szenen waren rührend, aber auch leider sehr kurz. Taschentuchalarm ist hier vorprogrammiert.Evenfall ist ein fieser Avarthos. Er hat auf Emma ein Auge geworfen und möchte sie besitzen ohne Wenn und Aber. Er ist ein kaltherziges Meereswesen und geht über Leichen. Wird Emma wirklich seine Gefährtin oder kann sie seinen Klauen noch entkommen?Auch Gefühle zwischen Emma und Jamie spielen in der Lektüre eine Rolle. Doch kann die Liebe zu einem Toten überhaupt möglich sein? Es ist schon ein interessanter Gedanke, denn Emma lernt Jamie ja erst kennen nachdem er schon verunglückt ist.Der Erzähl- und Schreibstil von Nadine Stenglein hat mir gut gefallen. Die Geschichte lässt sich schnell und flüssig lesen. Allerdings ist sie mit knapp 190 Seiten sehr kurz und man hätte sicherlich die Handlung noch etwas ausschmücken können.Mein Fazit „Aurora Sea“ ist eine kurzweilige Lektüre, die gerne noch etwas länger hätte sein können. Mir hat die Geschichte gut gefallen und sie erhält von mir 4 lesenswerte Sterne.

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    • 3
  • Perfekter als Perfekt

    Aurora Sea
    Jazz1708

    Jazz1708

    17. May 2017 um 14:01

    Aurora Sea ist ab jetzt eines meiner Lieblingsbücher. Sie Story lief wie ein Film vor meinem geistigen Augen ab. Der Schreibstil war leicht verständlich und die Gefühle waren einfach perfekt rüber gebracht. So perfekt das ich einfach weinen musste. Das schafft nicht jedes Buch , aber die Gefühle des Hauptcharakters Emma konnte man beim lesen einfach Spüren. Nadine Stenglein ist für mich einfach eine wunderbare Autorin die mit soviel Gefühl schreibt das man sich allein in ihre Worte verlieben kann. Ich würde dem Buch mehr als nur 5 Sterne geben. :)

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    • 2
  • Aurora Sea

    Aurora Sea
    MichaGalgenberg

    MichaGalgenberg

    05. May 2017 um 12:43

    Der Schreibstil ist recht flüssig somit lässt sich das Buch in einem Ruck durchlesen ohne das man merkt wie die zeit vergeht .

    Die Kapitel sind kurz uns übersichtlich gehalten die Charaktere sind liebevoll beschrieben

    Man fiebert die ganze zeit mit Ihnen mit und hofft auf ein gutes Ende

    das Buch hätte ein wenig länger sein dürfen

  • nette Geschichte

    Aurora Sea
    Letanna

    Letanna

    16. April 2017 um 09:47

    Emma lebt jetzt bei ihrer Tante Mathilda auf Sylt, denn vor einigen Jahren verschwand das Flugzeug, in dem ihre Eltern saßen, einfach. Emma vermisst ihre Eltern immer noch sehr und hofft, dass man wenigstens das Flugzeug wieder findet. Dann bekommt sie eines Tages eine geheimnisvolle SMS von einem Jungen, den sie gar nicht kennt. Der behauptet nämlich, dass er ebenfalls Passagier in dem Flugzeug war. Emma glaubt ihm anfangs nicht, aber bewahrheiten sich alles, was Jamie ihr gesagt hat und Emma ist plötzlich selbst in großer Gefahr.Cover und Klappentext haben mich bei diesem Buch sehr neugierig gemacht, denn ich mag ja Geschichten, die mit dem Meer zutun haben.Erzählt wird die Handlung in der Ich-Perspektive aus der Sicht von Emma. Ich mochte Emma, trotz ihrer Trauer ist sie ein starker Charakter, sie lässt sich nie hängen, was ich sehr an ihr mochte. Die Liebesgeschichte nimmt eine zentrale Rolle ein, wobei diese doch recht ungewöhnlich ist, was vor allem an Jamie lag.Mir persönlich ging das viel zu schnell zwischen den beiden und ich fand auch, dass sie Liebesgeschichte sehr kitschig war.  Ich muss gestehen, dass ich die Grundidee zwar sehr gut fand, mich die Umsetzung aber nicht richtig überzeugen konnte. Das lag vor allem daran, dass die Geschichte für mich eher wie ein Märchen erzählt wird. Es gibt eine "böse" Person, die es zu bekämpfen gilt. Solche Plots mag ich nicht unbedingt. Auch sind mir die Böse insgesamt zu böse und die Guten einfach zu gut. Hier hätte ich mir mehr Tiefe auf beiden Seiten gewünscht.Auch wenn mir das Buch persönlich nicht so gut gefallen hat, ist es insgesamt natürlich nicht schlecht und es gibt bestimmt Leser, die es mögen. Von mir gibt es 3 von 5 Punkte

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  • ,,Aurora Sea" von Nadine Stenglein

    Aurora Sea
    booksblood

    booksblood

    13. April 2017 um 17:28

    Inhalt: Das Raunen des Meeres: Romantisch, fantastisch und spannungsgeladen! Vor Jahren verschwand das Flugzeug, in dem Emmas Eltern saßen, spurlos über dem Meer. Eine Weile später wiederholt sich ein solches Ereignis. Emma wohnt seit dem Verlust ihrer Eltern bei ihrer Tante Mathilda auf Sylt und erhält plötzlich SMS-Nachrichten von einem gewissen Jamie, der behauptet Passagier der letzten Unglücksmaschine gewesen zu sein. Als sie Jamie später auf einer geheimnisvollen Insel trifft, die wie aus dem Nichts mitten im Meer auftaucht, erfährt sie, dass in den Tiefen des Meeres Gefahren lauern, die nicht nur ihr zum Verhängnis werden sollen. Zudem hat es sich der junge Evenfall, ein Meereswesen, in den Kopf gesetzt, Emma um jeden Preis zu seiner Gefährtin zu machen.Meinung:Emma ist ein total liebes Mädchen, die schon viel erlebt hat. Trotzdem gibt sie nie auf und kämpft weiter. Ich finde sie einfach nur bewundernswert. Jamie ist ein besonderer Junge, der unfassbar mutig ist. Aber auch Emmas Freunde sind einfach wunderbar. Sie stehen zu ihrer Freundin egal was kommt. Besonders Haley habe ich ins Herz geschlossen. Sie ist so tapfer und wie Emma einfach bewundernswert. Ich fand jeden einzelnen Charakter besonders und liebevoll gestalten. Die verschiedenen Meereswesen fand ich sehr faszinierend. Es sind nämlich mal komplett andere Wesen, als die typischen Meereswesen wie Meerjungfrauen oder Siren. Sie waren total mystisch, geheimnisvoll und märchenhaft. Auch ihre Welt fand ich faszinierend und ich konnte mir alles sehr gut vorstellen. Der Schreibstil gefiel mir sehr. Dieser ist flüssig, leicht zu lesen und unfassbar schön. Die Geschichte war von der ersten Seite an spannend, sodass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen konnte. Am Anfang war das Buch sehr traurig, aber hoffnungsvoll. Das Buch hat einen echt manchmal mitgenommen, sodass man deswegen weinen musste. Aber trotzdem vermittelt dieses Buch niemals aufzugeben und immer weiter zu kämpfen, denn dafür wird man belohnt. Dieses Buch wurde nach einem spektakulären Kampf wunderschön und Emma bekam ihr wohlverdientes HappyEnd. Ich kann dieses Buch wirklich nur jedem empfehlen und gebe dem Buch 5 von 5 Sternen ! 

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  • mal wieder etwas anderes

    Aurora Sea
    Anna_Vo_Mirle

    Anna_Vo_Mirle

    23. March 2017 um 18:18


    Eine etwas andere Story - die sehr emotional zu beginn ist. Emma verliert auf eine schlimme Art und Weise ihre Eltern, und versucht Tag täglich damit umzugehen.
    Doch dann fangen die mysteriösen SMS an, die eine Verbindung zu ihren Eltern bringt. 
    Eine Pforte in eine andere Welt eröffnet sich ...


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  • Buchverlosung zu "Aurora Sea" von Nadine Stenglein

    Aurora Sea
    NadineStenglein

    NadineStenglein

    Ich verlose ein signiertes Taschenbuch meiner Fantasy-Romance mit neuen Meereswesen (und ohne Meerjungfrauen). Inhalt: Vor Jahren verschwand das Flugzeug, in dem Emmas Eltern saßen, spurlos über dem Meer. Eine Weile später wiederholt sich ein solches Ereignis. Emma wohnt seit dem Verlust ihrer Eltern bei ihrer Tante Mathilda auf Sylt und erhält plötzlich SMS-Nachrichten von einem gewissen Jamie, der behauptet Passagier der letzten Unglücksmaschine gewesen zu sein. Als sie Jamie später auf einer geheimnisvollen Insel trifft, die wie aus dem Nichts mitten im Meer auftaucht, erfährt sie, dass in den Tiefen des Meeres Gefahren lauern, die nicht nur ihr zum Verhängnis werden sollen. Zudem hat es sich der junge Evenfall, ein Meereswesen, in den Kopf gesetzt, Emma um jeden Preis zu seiner Gefährtin zu machen... Aurora Sea ist mein Debütroman. Ich liebe Fantasy. Mein zweiter Roman ist eine Vampire Romance mit dem Titel Rubinmond (mit neuartigen Vampiren - ich erfinde gerne Neues). Schreibe aber auch gerne Krimis (Doubt - Zu schön, um wahr zu sein ist eine Crime Romance), Thriller und Liebeskomödien. :) Verratet mir einfach in den Kommentaren, welche Fantasywesen ihr am liebsten mögt. Buchtrailer: https://youtu.be/QcsAtjk3KpQ (Aurora Sea) https://youtu.be/zAZRnUuY5aM (Rubinmond) Leseprobe: Spurlos Mit einem Wort: Hör nie auf mit diesen drei Dingen: Glaube, Hoffnung und Liebe. Und wisse, dass das Größte dieser drei Dinge immer die Liebe sein wird. – Apostel Paulus –   Seit das Flugzeug meiner Eltern vor ein paar Jahren über dem Atlantik auf mysteriöse Weise verschwunden war, hegte ich ein gewisses Unbehagen dem Meer gegenüber. Nun ließ ich zum ersten Mal seit langer Zeit seine Wellen so nahe an mich herankommen, dass die auslaufende Gischt meine Füße überspülte. Ein Frösteln überlief meinen Körper und schien ihn mit Eiskristallen zu übersäen. Nichts hatte sich geändert. Im Grunde wusste ich, dass ich dem Meer keine Schuld geben konnte, dennoch war mir sein Schweigen, seine Unergründlichkeit und seine Weite, die ich früher geliebt hatte, unheimlich geworden. Ich war mir sicher, dass Mom und Dad zusammen mit den anderen Passagieren zu Gefangenen der Tiefen des Meeres geworden waren. Schon oft hatte ich davon geträumt. Nachtfantasien, in denen ich ihre aufgerissenen Münder sah, aus denen anstatt verzweifelter Schreie Wasserblasen stiegen, die mit mir zurück zur Oberfläche trieben. Jedes Mal versuchte ich bei Mom und Dad zu bleiben, nach ihnen zu greifen, sie mit mir zu nehmen, doch ich schaffte es nie. Der Meeresboden, in dem das Flugzeug feststeckte, hielt sie fest. Durch unsichtbare Seile waren sie mit ihm verbunden. Ich zog den Reißverschluss meiner Jacke bis zum Kinn und blickte über das Meer hinweg in das Abendrot, das sich über dem Sylter Wattenmeer ausdehnte. Als Kind war ich hier oft mit meinen Eltern zusammen zu Besuch bei meiner Tante Mathilda gewesen, bei der ich nun bereits seit fünf Jahren wohnte. Sie war die einzige Verwandte, die ich noch hatte, und ich war ihr mehr als dankbar, dass sie mich damals nicht in ein Heim gesteckt hat, als meine Eltern verschwanden. Da war ich gerade vierzehn geworden. Ich biss mir auf die Zunge, um die Tränen zu unterdrücken. Heute wäre Moms Geburtstag, den wir mit Sicherheit groß gefeiert hätten. Es war ein runder, ihr vierzigster. Ich warf eine Kusshand Richtung Himmel, da hörte ich die Stimme meiner Tante hinter mir. »Der Sand ist doch viel zu kalt, Emma!« Sie hatte recht, also schlüpfte ich in meine weißen Turnschuhe, ging ein paar Schritte zurück und drehte mich zu ihr um. Sie stand, bepackt mit einem Korb voller Wäsche, auf der Holzveranda ihres kleinen, blau gestrichenen Hauses mit den weißen Fensterläden. Für ein paar Sekunden hielt sie inne und blickte nachdenklich in meine Richtung. Der Wind wirbelte ihre kurzen blonden Locken durcheinander und umtanzte ihren zierlichen Körper. Mein Herz schlug schneller. Von Weitem sah sie aus wie meine Mutter, die beiden hätten Zwillinge sein können. Ich liebte sie von ganzem Herzen. Sie war eine sanftmütige Person. Auch das hatte sie mit Mom gemein, wenngleich sie nach außen hin manchmal ein bisschen schroffer wirkte. »Alles okay?«, rief sie schließlich. Ich nickte, setzte ein Lächeln auf und winkte ihr, damit sie sich keine Sorgen machte. »Ich helfe dir dann mit der Wäsche«, entgegnete ich und merkte, wie meine Stimme am Ende leicht kippte. »Ist nicht viel. Das schaffe ich schon. Geh du lieber mal wieder nach Tinnum zu deinen Freunden. Würde dir guttun. Mel hat vorhin angerufen, sie vermisst dich schon«, gab sie zurück und verschwand dann nach drinnen. Der Gedanke, mal wieder mit meiner Freundin zu quatschen, war nicht schlecht, doch heute blieb ich lieber allein und schickte den Wellen noch einen Geburtstagsgruß für Mom hinterher, den sie vielleicht sogar zu ihr tragen würden. Danach lauschte ich dem Tosen der See, während der Wind noch einen Tick kühler wurde und über mein langes schwarzes Haar strich, als wolle er mich aufheitern. Mein Blick verlor sich in den wogenden Wellen, und plötzlich glaubte ich, es wieder zu hören. Diesen melancholischen und zugleich wunderschönen Gesang, der von der Gischt zu mir getragen wurde. Ich atmete so leise wie nur möglich, aus Angst, ihn wieder zu vertreiben, und hielt ganz still. Dieses Mal war er intensiver als sonst, und mir war, als wolle er mich anlocken. Ich war mir sicher, sicherer denn je, dass dieser Gesang real war. Ich hatte mir das nicht eingebildet. Nie. Schnell machte ich kehrt und rannte auf das Haus zu. »Tante Tilli?« Ein paar Seiten weiter: Die Kieselsteine des schmalen, schlangenförmigen Weges, der nach Tinnum führte, knirschten unter meinen Schuhen. Ich atmete tief ein und langsam wieder aus und schickte Melanie eine SMS. Mel und Björn waren seit meiner Ankunft hier auf Sylt an meiner Seite und die besten Freunde, die ich mir vorstellen konnte. Schon bevor ich hierhergezogen war, kannte ich die beiden von Kurzurlauben – wenn auch nur flüchtig. Bin auf dem Weg ins Roxy. Sehen wir uns da? Wie gedacht, kam die Antwort prompt. Björn ist krank, aber ich komme – klar. Bis gleich. Freu mich! Ich schickte ihr einen Smiley. Als ich Tinnum erreichte, piepste erneut mein Handy. Hoffentlich war es nicht Mel, die doch noch absagen wollte, weil ihr vielleicht etwas dazwischengekommen war. Ich zog das Handy aus der Tasche und warf einen Blick aufs Display. Die SMS kam von einer unbekannten Nummer. Seltsam. Dennoch öffnete ich sie und las. Hier ist Jamie. Ich bin Passagier der Maschine gewesen, die vor ein paar Tagen über dem Atlantik abgestürzt ist. Brauche deine Hilfe. Bitte! Dies ist KEIN SCHERZ. Kann jetzt nicht mehr schreiben, sie kommen. Im ersten Moment war ich so entsetzt, dass mir das Handy beinahe aus den Händen gefallen wäre. Erst nach ein paar Sekunden setzte mein rationaler Verstand wieder ein. Das konnte doch nur ein schlechter, absolut niveauloser Scherz sein. Von wegen Hilfe! Ich steckte das Handy wieder ein und marschierte mit einer Portion Wut im Bauch weiter. Wie konnte man nur so dreist sein? Zeitgleich mit mir kam Mel am Roxy an und begrüßte mich, wie üblich, mit Wangenküsschen. Sie sah klasse aus in ihren marineblauen Boots und der Jeans-Latzhose, unter der sie eine lässige weiße Bluse trug. Der Wind wirbelte ihr rotes, kurzes Haar durcheinander und trieb ihr Tränen in die Augen. »Schnell rein«, sagte sie, nahm mich an der Hand und zog mich in das Café, das im 50er-Jahre-Stil eingerichtet war. Sogar die Kellnerinnen sahen aus, als wären sie gerade aus einer Zeitkapsel gestiegen. Wir setzten uns auf eine der Bänke, die mit ziegelrotem Kunstleder bezogen waren, und bestellten zwei der Kalorienbomben. Mel hatte sich mir gegenübergesetzt und beugte sich ein wenig vor. Ein paar Kapitel weiter: »Eines dieser Wesen. Ich sah, wie es aus dem Meer kam«, sprudelte es weiter aus ihm heraus. »Ein Avarthos ist bei Ihnen?«, brach es ungläubig aus mir heraus. Kurze Stille. »Ein was?« »Wo sind Sie jetzt? Ich komme vorbei«, warf ich schnell ein. »Es hat mich angegriffen. Ich musste mich wehren und hab es dabei verletzt. Es ist ohnmächtig, glaube ich.« Mir wurde schwindlig vor Aufregung und sogar ein wenig übel, wenn ich daran dachte, dass einer der Avarthos tatsächlich aus der See gestiegen war und ihn angegriffen hatte. »Wie lange ist es schon bei Ihnen? Atmet es noch?« »Ja, tut es, allerdings sehr schwach. Ich hab mit ihm gekämpft. Gut, dass ich meine Schrotflinte in der Nähe hatte. Es hätte mich vermutlich umgebracht.« »Mein Gott«, stammelte ich und schnappte nach Luft. Das Atmen fiel mir immer schwerer. »Es hat mir einen Hieb versetzt, woraufhin ich ohnmächtig wurde. Dann muss es selbst zusammengesackt sein. Ist jetzt schon eine Weile her.« »Das heißt, sie haben dazugelernt. Sie können es schon länger an Land aushalten. Wenn vielleicht auch nicht alle, dann wenigstens ein paar«, entfuhr es mir. »Bitte?« »Ich komme. Also, wo sind Sie?« Er nannte mir seine Privatadresse, und ich machte mich sofort auf den Weg zu ihm.   Das Haus lag an der Westküste Sylts, rund hundert Meter vom Strand entfernt in der Nähe des Ortes Westerland. Es glich einer herrschaftlichen Unternehmervilla, die Fassade weiß wie Schnee, die umgeben war von einem parkähnlichen Garten mit altem Baumbestand, der an diesem doch recht warmen, sonnigen Tag, wohlige Schatten spendete. Von der hohen Hecke aus, die das Grundstück einfriedete, führte ein gepflasterter Weg direkt zu einer hölzernen Rundbogenhaustür. Das schmiedeeiserne Eingangstor zum Anwesen stand halb offen. Ich drückte dennoch den Klingelknopf, der rechts des Tores angebracht war. Als niemand öffnete, beschloss ich, den Eingang einfach zu passieren. Vielleicht war die Klingel ja defekt. Ich würde an der Haustür klopfen. Nachdem ich diese erreicht hatte, bemerkte ich, dass sie nur angelehnt war. Ich blickte mich um. Niemand war zu sehen, also ging ich um das Haus herum und sah mich in dem riesigen Garten um. »Doktor Sad? Ich bin’s, Emma.« Neben ein paar Bänken und alten Steinfiguren, die wohl witterungsbedingte Flecken und Blessuren aufwiesen, und einer Katze, die bei meinem Anblick sofort die Flucht ergriff, entdeckte ich nichts Neues. Auch hinter dem Haus gab es Rasen und alten Baumbestand aus Eichen und Birken. Aber von Christian Sad keine Spur. Ich kehrte zurück und klopfte noch einmal. Dieses Mal rührte sich endlich etwas im Inneren des Hauses, und ich atmete auf. »Doktor Sad. Emma hier. Das Tor stand offen, die Haustür auch. Darf ich reinkommen?« »Ja«, antwortete er knapp. Also trat ich ein. Hinter der Haustür erstreckte sich ein langer Flur. Die Türen zu den rechts und links abzweigenden Räumen waren allesamt geschlossen, sodass nur wenig Licht einfiel und dem Ganzen eine eher leicht gespenstische Atmosphäre verlieh. Am Ende des Ganges führte eine Wendeltreppe ins Obergeschoss. Ich warf einen Blick nach oben. Dort schien es heller zu sein. »Wo sind Sie?«, fragte ich. Am Ende des Flurs sprang eine Tür auf, woraufhin ein kleiner Fluss aus Licht bis zu meinen Fußspitzen schwamm. »In meinem Arbeitszimmer. Kommen Sie, Emma.« Ich musste schlucken. Tausend Bilder und Gedanken schossen durch meinen Kopf. »Ist es da drin?«, fragte ich mit leicht rauer Stimme, bekam aber keine Antwort. Ich ging schneller und hielt direkt vor der Tür inne. »Du musst keine Angst haben«, sagte Sad. Ich blickte durch den Spalt der Tür. Auf der gegenüberliegenden Seite des Raumes stand die Terrassentür offen. Dicht davor lag eine blaue Folie, die leise, vom Wind bewegt, raschelte. Langsam schob ich die Tür auf, sie quietschte in den Angeln. Das hereinfallende Sonnenlicht blendete kurz meine Augen. Ich blinzelte und ging weiter. In einer Ecke des Raumes stand ein Schreibtisch, dahinter ein großer brauner Ledersessel, der mit dem Rücken zu mir gedreht war. War Christian Sad auf die Terrasse gegangen oder vielleicht auf seinem Sessel eingenickt? »Doktor Sad?«, fragte ich. Keine Antwort. Nur das Rauschen des Meeres vermischt mit dem Pochen meines Herzens drang in meine Ohren. Ich ging auf den Sessel zu und blickte über die Lehne hinweg. Er war leer. Aus dem Augenwinkel nahm ich plötzlich einen Schatten wahr und stieß beinahe einen erschreckten Schrei aus, der jedoch in meiner ausgetrockneten Kehle hängenblieb. Auf der Terrasse hatte sich etwas bewegt. Also war er dort. Ich wollte gerade nach draußen eilen, da zog jemand die Terrassentür mit voller Wucht ins Schloss. Für den Bruchteil einer Sekunden erkannte ich eine silbrig blaue Hand, in der sich die Strahlen der Sonne verfingen. Anmerkung: Natürlich wird auch die Welt der Avarthos unter Wasser beschrieben... :)

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    • 172
  • Ein anständiges Debüt...

    Aurora Sea
    Jen_loves_reading_books

    Jen_loves_reading_books

    12. February 2017 um 14:34

    Aurora Sea von Nadine Stenglein Zum Inhalt:   Das Raunen des Meeres: Romantisch, fantastisch und spannungsgeladen! Vor Jahren verschwand das Flugzeug, in dem Emmas Eltern saßen, spurlos über dem Meer. Eine Weile später wiederholt sich ein solches Ereignis. Emma wohnt seit dem Verlust ihrer Eltern bei ihrer Tante Mathilda auf Sylt und erhält plötzlich SMS-Nachrichten von einem gewissen Jamie, der behauptet Passagier der letzten Unglücksmaschine gewesen zu sein. Als sie Jamie später auf einer geheimnisvollen Insel trifft, die wie aus dem Nichts mitten im Meer auftaucht, erfährt sie, dass in den Tiefen des Meeres Gefahren lauern, die nicht nur ihr zum Verhängnis werden sollen. Zudem hat es sich der junge Evenfall, ein Meereswesen, in den Kopf gesetzt, Emma um jeden Preis zu seiner Gefährtin zu machen...

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  • Richtig spannendes Romantic - Fantasy Buch mit einem Hauch Thrill !!

    Aurora Sea
    Butterfly6

    Butterfly6

    29. December 2016 um 19:21

    Das Cover: Das Cover ist in einem richtig schönen Blauton bzw. verschiedenen Blautönen. Es passt wie die Faust aufs Auge zum Inhalt der Geschichte und meiner Meinung nach beschreibt es genau eine bestimmte Szene im Buch ;) Der Himmel auf dem Cover sieht richtig toll aus und lädt zum Träumen ein ;) Ich finde es jedenfalls richtig gelungen <3 Meine Meinung: Ich durfte diesen Romantic – Fantasy – Roman im Rahmen einer Wanderbuch -Aktion lesen und bin sehr froh darüber, weil mir ansonsten ein sehr schönes und spannendes Fantasy Buch entgangen wäre. In diesem Buch findet man nicht nur Fantasy- , sondern auch Thriller – Anteile und die Liebe kommt auch nicht zu kurz ;) Die Autorin Nadine Stenglein hat einen tollen und flüssigen Schreibstil, wodurch es mir sehr leicht fiel in die Geschichte einzutauchen. Von Beginn an herrscht eine gewisse Spannung, die beim Lesen sich stetig aufbaut und richtig spürbar ist. Auch die Charaktere wurden alle super gut beschrieben und ausgearbeitet. Die Darstellungen der Fantasy – Wesen und die Beschreibung der Umgebungen waren gut durchdacht und sehr bildhaft. Ich konnte mich sehr gut in die Protagonistin Emma hineinversetzen und das schon von Anfang an. Ich musste schon im ersten Kapitel mir die Tränen wegwischen, weil mich ihre Situation so ergriffen hat und es so gut beschrieben worden ist, dass ich das Gefühl hatte hautnah dabei zu sein. Der Fantasy – Roman geht gut aus, doch so ein richtiges Happy End gibt es nicht, denn es ist eher ein offenes Ende mit allerlei Möglichkeiten. Jedoch hat mir das sehr gut gefallen, weil es einfach sehr gut zur Geschichte passte. Der Roman hat viele verschiedene, dramatische Wendungen, was für jede Menge Abwechslung beim Lesern und für einen stetigen Spannungsaufbau sorgt. Ich kann das Buch nur weiter empfehlen, denn ich hatte großen Spaß beim Lesen dieses Buches.

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  • Gefesselte Seelen

    Aurora Sea
    Livilla

    Livilla

    02. December 2016 um 21:28

    Emmas Eltern sind bei einem Unglück ums Leben gekommen. Ihr Flugzeug ist abgestürzt und im Meer verschollen. Seither lebt Emma bei ihrer Tante Mathilda. Immer wieder hört Emma Gesänge vom Meer. Sie nähren die Hoffnung, dass ihre Eltern noch leben könnten. Da stürzt ein anderes Flugzeug ab. Die Passagiere werden vermisst. Eines Tages erhält sie eine SMS von Jamie, der angeblich einer der vermissten Passagiere ist. Er liefert ihr einen Beweis.Wie das alles mit Meerwesen zusammenhängt, die Fischer überfallen und Emma entführen wollen, erfährt man relativ schnell. Emma  und Jamie sind ein sympathisches Pärchen, wobei er für ein lebendes Mädchen doch ein ziemliches Handicap hat. Was die Lebenden und die toten Seelen angeht, bestehen für mich noch ein paar Unklarheiten. Neben Emma und Jamie gibt es noch liebenswerte Nebenfiguren, besonders der Seebär Georg, Tante Mathilda und die freundlichen Merbies, die ihre Gefühle durch Gesänge ausdrücken, stechen hervor. Der Avarthos Evenfall der Prinz der Meerwesen, gibt einen wunderbaren Antagonisten ab, der einem in seiner Bosheit abstößt und in seiner Liebe zu Emma ein wenig leid tun kann.  Bei der Handlung greift ein Zahnrad ins andere. Der Stil ist leicht zu lesen und gefällig. 

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  • Ein wirklich spannender und romantischer Roman!

    Aurora Sea
    Any91

    Any91

    19. November 2016 um 12:38

    Von Aurora Sea war ich sehr beeindruckt. Ein unglaublich spannender, aber auch gleichzeitig sehr gefühlvoller, romantischer Roman. Das Cover würde mich im Laden leider nicht unbedingt ansprechen, dennoch passt es sehr gut zu diesem Buch. Die Geschichte handelt von einem Mädchen namens Emma, dass bei einem Flugzeugunglück ihre beiden Eltern verloren hat und nun bei ihrer Tante lebt. Eines Tages bekommt Emma eigenartige Sms Nachrichten von einem Unbekannten. Da es ihr keine Ruhe lässt, geht sie dem nach...Als ein paar Fischer umkamen und das Gerücht in Umlauf kam, dass Seeungeheuer die Leute auf dem Gewissen hatten, wurde es immer absurder. Emma glaubt ihnen..da ist anfangs leider die Einzige. Weitere Menschen kommen um und auch Emma und ihre beste Freundin kommen nur knapp davon..  Was es mit dem mysteriösen Nachrichten des Unbekannten auf sich hat? ... Das wird nicht verraten ... Das Buch ist absolut lesenswert!!! 

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    • 2
  • Aurora Sea

    Aurora Sea
    buecherwuermli

    buecherwuermli

    31. October 2016 um 22:27

    Autorin: Nadine StengleinVerlag : Droemer Knaur VerlagSeitenzahl: 244Klappentext:Das Raunen des Meeres: Romantisch, fantastisch und spannungsgeladen! Vor Jahren verschwand das Flugzeug, in dem Emmas Eltern saßen, spurlos über dem Meer. Eine Weile später wiederholt sich ein solches Ereignis. Emma wohnt seit dem Verlust ihrer Eltern bei ihrer Tante Mathilda auf Sylt und erhält plötzlich SMS-Nachrichten von einem gewissen Jamie, der behauptet Passagier der letzten Unglücksmaschine gewesen zu sein. Als sie Jamie später auf einer geheimnisvollen Insel trifft, die wie aus dem Nichts mitten im Meer auftaucht, erfährt sie, dass in den Tiefen des Meeres Gefahren lauern, die nicht nur ihr zum Verhängnis werden sollen. Zudem hat es sich der junge Evenfall, ein Meereswesen, in den Kopf gesetzt, Emma um jeden Preis zu seiner Gefährtin zu machen.Meine Meinung:Ein gut erzähltes Buch! Der flüssige Schreibstil macht es einfach das Buch in einem Rutsch durchzulesen.Man fiebert  mit der sympathischen Hauptperson Emma von Anfang an mit!Ausserdem fand ich die Idee einfach mal andere Meeresbewohner zum Leben zu erwecken sehr erfrischend!Ein rund um gelungener Debütroman!

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    • 2
  • Liebe unter dem Meer...

    Aurora Sea
    Buecherheike

    Buecherheike

    11. October 2016 um 18:36

    Nr 148/2016Aurora Sea von Nadine Stenglein Als erstes hat mich hier das Cover fasziniert und nach dem Lesen des Klappentext ist es endgültig auf meiner Wunschliste gelandet. Als ich dann die Möglichkeit bekam, es als Reziexemplar zu lesen, habe ich sofort zugesagt.Ich weiß nicht genau was ich erwartet habe, das aber auf jedenfall nicht.  Nadine Stenglein hat mich ins Meer gezogen. Hinein in eine Welt voller mystischer Wesen, fantastischer Abenteuer, unglaublicher Geschichten und voller Liebe.Mir hat ihre Art zu schreiben sehr gefallen. Keine Schnörkel, keine Umwege, kein Ausschmücken. Eine wunderschöne Geschichte, die mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat.

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  • Rezension zu „Aurora Sea“ von Nadine Stenglein

    Aurora Sea
    Yvi33

    Yvi33

    13. September 2016 um 18:36

    Meine Meinung:Die Geschichte beginnt mit einer ruhigen und traurigen Stimmung. Wir lernen Emma kennen und auf welche tragische Weise, sie ihre Eltern verloren hat. Als sie plötzlich von einem Jamie SMS geschickt bekommt, der behauptet bei ihren Eltern zu sein, denkt sie zunächst an einen äußerst üblen Scherz. Doch nach und nach muss sie sich eingestehen, dass die Nachrichten vielleicht doch echt sind. Emma kommt für mich sehr echt und glaubwürdig rüber. Ihre Skepsis ist absolut nachvollziehbar. Sie entwickelt sich zu einer sehr mutigen Person, die obwohl ihr niemand im Ort Glauben schenken will, unermüdlich für die Menschen dort kämpft.Emma lernt sogar Jamies Schwester Haley kennen und es entwickelt sich eine echte Freundschaft zwischen ihnen. Haley habe ich ebenfalls sofort ins Herz geschlossen, genauso wie Jamie, der alles dafür gibt, den bösen Evenfall und die Avarthos aufzuhalten.Mit den Avarthos hat die Autorin sehr außergewöhnliche Bösewichte erschaffen. Sie sind Meerwesen, die auch das Land erobern wollen. Dazu schmieden sie tödliche Pläne und nur Jamie und Emma scheinen diese vereiteln zu können. Doch wie sollen sie ein ganzes Meeresvolk aufhalten? Dazu hat es ihr Anführer Evenfall auch noch auf Emma höchstpersönlich abgesehen.Das Buch wechselt zwischen äußerst spannenden Momenten und tief emotionalen ab. Es gibt viele traurige Schicksale zu verarbeiten, die einfach jedes Herz berühren und gleichzeitig muss der ganze Ort ums nackte Überleben kämpfen. Es ist aus der Ich-Perspektive von Emma geschrieben und so spüren wir hautnah ihre Verzweiflung, als die Gefahr überhand nimmt und ihr einfach keiner glaubt. Dann kommen auch noch die Trauer und Angst dazu, die es zu bewältigen gilt.Eine sehr ausgeklügelte und neuartige Fantasygeschichte, die mich absolut gefesselt hat. Ihr solltet sie Euch nicht entgehen lassen.Cover:Das Cover hat mich sofort angesprochen. Es sieht toll aus. Allerdings wirkt es sehr harmonisch und fast schon romantisch. Man kann dadurch nicht erahnen, welche spannende und gefährliche Geschichte sich dahinter verbirgt. Das könnte dann sehr überraschend sein.Fazit:Ein schöne Geschichte, die viele verschiedene Emotionen aufgreift. Es wurde eine neue spannende Unterwasserwelt geschaffen, die ich so noch nicht kannte. Ich kann das Buch nur empfehlen. 

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  • Kleine Schwächen, guter Stil

    Aurora Sea
    Eva-Maria_Obermann

    Eva-Maria_Obermann

    25. August 2016 um 01:13

    Emma lebt seit dem Flugzeugabsturz ihrer Eltern bei ihrer Tante auf Sylt. Das Wrack der überm Ozean verschwundenen Maschine wurde nie gefunden und noch immer trauert Emma und hoff auf ein Wunder. Da verschwindet eine zweite Maschine und alte Wunden reißen auf. Als Jamie, der auch im verschwundenen Flugzeug saß, beginnt, Emma Nachrichten zu schicken, glaubt sie zuerst an einen schlechten Scherz. Doch Jamie will sie warnen, denn im Meer hausen Wassermenschen, deren Anführer es auf Emma abgesehen hat. Ich war sofort vom sanften Stil des Buches gefangen. Emma trauert und macht ihrer Tante schon zu Beginn sorgen. Sie hört Stimmen vom Meer her und hat eine unerklärliche Angst vor dem Wasser. Das Verschwinden der zweiten Maschine trifft Emma sehr. Sie fühl unglaublich tief mit den Angehörigen mit und ist darum zuerst auch furchtbar böse, als Jamies Nachrichten sie erreichen. Dann beginnt sie ihm zu glauben. Sie stürzt sich also keineswegs sofort in die fantastische Welt, sondern wird geradezu überzeugt. Dann aber geht sie voll darin auf. Sie will die Menschen warnen und erntet Spott. Zerrissen zwischen der Angst um sich in der Gemeinschaft und der Angst vor den Meerwesen wird Emma kreativ. Dabei muss sie größtenteils allein handeln, denn Jamie kann sie zwar erreichen, nicht aber zu ihr an Land und ihr helfen. In dem Punkt war ich etwas verwirrt. Beispielsweise kann Emma später Jamies Herzschlag spüren und ihn berühren, obwohl sein Körper tot und nur seine Seele noch da ist. Hier wurde die Konsequenz nicht ganz durchdacht. Wächst Emmas und Jamies Zuneigung zueinander schon aus der Ferne heraus und ist vor allem stark mit Sehnsucht verbunden, ist die Obsession des Anführers der Meerwesen für Emma zunächst ziemlich wirr. Ihre Stimme hat ihn regelrecht krankhaft vernarrt gemacht. Was zunächst als komischer Zufall daher kommt, entpuppt sich später aber als grundlegender Pfeiler. Nur durch diese Obsession sind die Geschehnisse des Romans überhaupt in Gang gesetzt worden. Hier zeigt sich, dass das Buch durchaus gut und grundlegend aufgebaut ist. Sehr schön fand ich die starke Verbundenheit zur Region. Sylt spielt eine große Rolle im Roman, der das Meer vor allem von außen betrachtet und weniger von innen. Sehr erfrischend fand ich übrigens, dass es zwar eine Beziehung zwischen Geist und lebendem Mensch gibt, die Meerwesen aber zunächst nur als böse dargestellt werden und die fantastische Gegenwelt darum auch nicht zum Ideal wird. Emma ist auch keine von Geburt aus auserwählte Figur, sondern durch Zufall in ihre Situation gekommen. Aurora Sea hat noch ein paar kleine Schwächen, zeigt aber eine gut durchdachte Handlung und eine liebenswerte und starke Protagonistin. Die Autorin versucht, eigene Wege zu gehen und hat auf jeden Fall einen Stil, der gleichermaßen aufwirbeln kann wie beruhigen. Für alle, die große Gefühle mögen und es fantastische wollen, eine Empfehlung.

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