Nadine Stenglein Rubinmond

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Inhaltsangabe zu „Rubinmond“ von Nadine Stenglein

Eine verbotene Liebe durch die Jahrhunderte. Seit Menschengedenken sind Seelenwächter auf der Jagd nach Wiedergängern, die das Seelenwachstum der Menschen stören und ihre Seelen stehlen wollen, um sie für ihre Zwecke zu missbrauchen oder sie in ihresgleichen zu verwandeln und damit in die Verdammnis zu stürzen. Die junge Faye hat, soweit sie zurückdenken kann, seltsame Träume, in denen stets derselbe junge Mann vorkommt. Sie spürt, dass etwas sie mit dem geheimnisvollen Traum-Mann verbindet und lässt sich in Hypnose versetzen, um mehr über ihre beängstigenden, real wirkenden Träume und den Unbekannten herauszufinden. Faye ahnt nicht, was sie damit in Gang setzt – denn der Mann ihrer Träume existiert tatsächlich, und die Liebe zu ihm begleitet Fayes Seele bereits durch die Jahrhunderte. Doch er ist nicht wie sie, sondern ein unsterblicher Vampir. Der für Fayes Schutz zuständige Seelenwächter setzt alles daran, diese Liebe zu zerstören, denn eine Verbindung zwischen Mensch und Vampir ist tabu. Doch Faye bricht die Regeln und nimmt den Kampf um ihre Seele auf.

Faszinierend - Geheimnisvoll - Kein typischer Vamipirroman

— Fauchi2206
Fauchi2206

Rubinrot eine wundervolle Geschichte die jeder gelesen haben sollte

— 323Sonnenschein
323Sonnenschein

Ein super super tolles Buch,spannung garantiert 😍

— Togetherbooks
Togetherbooks

Super tolle Geschichte die durch mehrere Jahrhunderte geht.Charaktere auf Anhieb sehr sympatisch ! spannend vom ersten bis zum letzten Satz.

— guardianangel
guardianangel

Toller Auftakt einer neuen Serie . Mit neuen Ideen einer spannenden Story und interessanten Protagonisten . Suchtgefahr garantiert

— jawolf35
jawolf35

Ein Vampirbuch mal ganz anders aber Vorsicht Suchtgefahr!

— funny1
funny1

Eine Zeitreise mit Tiefgang!

— booksbuddy
booksbuddy

Absoluter Pageturner

— Wassermann83
Wassermann83

eine schöne Geschichte die es so noch nicht gab

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Der etwas andere Vampirroman.

— BitysBuecherwelt
BitysBuecherwelt

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  • Buchverlosung zu "Rubinmond" von Nadine Stenglein

    Rubinmond
    NadineStenglein

    NadineStenglein

    Hallo ihr Lieben, ich verlose ein signiertes Taschenbuch meiner Vampire Romance Rubinmond. Schreibt mir einfach in die Kommentare, was Euch an Vampiren am meisten fasziniert. In Rubinmond habe ich auch das Thema um Seelenwanderung, Reinkarnation aufgenommen, welches ich einfach spannend finde. Inhalt: Eine verbotene Liebe durch die Jahrhunderte. Seit Menschengedenken sind Seelenwächter auf der Jagd nach Wiedergängern, die das Seelenwachstum der Menschen stören und deren Seelen stehlen wollen, um sie für dunkle Zwecke zu missbrauchen oder sie in ihresgleichen zu verwandeln und damit in die Verdammnis zu stürzen. Die junge Faye hat, soweit sie zurückdenken kann, seltsame Träume, in denen stets derselbe junge Mann vorkommt. Sie spürt, dass etwas sie mit dem geheimnisvollen Traum-Mann verbindet und lässt sich in Hypnose versetzen, um mehr über ihre beängstigenden, real wirkenden Träume und den Unbekannten herauszufinden. Faye ahnt nicht, was sie damit in Gang setzt – denn der Mann ihrer Träume existiert tatsächlich, und die Liebe zu ihm begleitet Fayes Seele bereits durch die Jahrhunderte. Doch er ist nicht wie sie, sondern ein unsterblicher Vampir. Der für Fayes Schutz zuständige Seelenwächter setzt alles daran, diese Liebe zu zerstören, denn eine Verbindung zwischen Mensch und Vampir ist tabu und zieht schreckliche Konsequenzen nach sich. Doch Faye bricht die Regeln und nimmt den Kampf um ihre Seele auf. Weitere Einblicke in Rubinmond: Der Rubinmond selbst hütet ein Geheimnis der dunklen Vampire, das ich hier nicht verraten möchte. Aber ich kann Euch ein wenig mehr über die Vampire, Seelenwächter und Faye aus Rubinmond erzählen. Es gibt die dunklen Vampire und die Phänomene (auch Vampire). Die dunklen Vampire wurden einst selbst von Vampiren getötet und verwandelt. Dabei trat ihre Menschenseele aus dem Körper, während in diesen eine dunkle Vampirseele eintauchte. Der Vampir braucht Blut, um seinen neuen Wirt zu stärken. Auch die Phänomene wurden von Vampiren getötet. Auch in sie floss eine schwarze Vampirseele. Doch die ursprüngliche Seele eines späteren Phänomens ließ sich nicht so leicht vertreiben. Unter Vampiren und Seelenwächtern heißt es, dass diese hartnäckigen Seelen schon älter, also mehrfach gelebt haben, und demnach reicher an Erfahrungen sind. Daher wissen sie sich besser gegen die böse Energie (die schwarze Vampirseele) zu wehren. So trat bei der Verwandlung nur ein Teil der Seele aus, der Rest verblieb im Körper. Fortan kämpft die schwarze Seele gegen diesen Restteil. Die Phänomene haben also, anders als die dunklen Vampire, noch Gefühle in sich, sie können zwischen Gut und Böse unterscheiden. Es kam allerdings bereits vor, dass die schwarze Seele es doch schaffte, den guten Seelenrest auszurotten und gänzlich Besitz von seinem Wirt zu nehmen. Dies befürchtet Aurelio, ein Seelenwächter, der für die Seelen der Menschen zuständig ist. Er muss dafür sorgen, dass sie auf ihrem rechten Weg bleiben, während sie durch mehrere Leben wandern, um Erfahrungen zu sammeln. Haben sie diese alle erlangt, können sie ins Paradies einziehen. Faye, die junge menschliche Protagonistin aus Rubinmond, will jedoch nur eins (und das, wie sie später erfährt, seit Jahrhunderten) – so werden wie ihre große Liebe James, um immer mit ihm zusammen sein zu können. Er ist ein Phänomen und begleitet Faye bereits seit Jahrhunderten durch verschiedene Leben.  Doch Aurelio befürchtet, dass der dunkle Teil in James einmal übermächtig werden könnte und Faye vielleicht bei einer Verwandlung ihre ganze Seele verlieren könnte. Dies und noch mehr weiß natürlich auch James und verwandelte Faye deshalb in keinem ihrer Leben. Auch er will, dass sie ihren natürlichen Weg geht. Aurelio glaubt jedoch nicht, dass James der Versuchung für immer standhalten wird bzw. kann. Die Erinnerung an vorherige Leben werden zwar bei den Menschen nach Eintritt des Todes tief im Unterbewusstsein gespeichert, im nächsten Leben jedoch haben sie keine Erinnerung daran, außer das Unterbewusstsein hat Lücken oder will es. So geben Fayes Träume auch in ihrem jetzigen Leben Dinge aus der Vergangenheit preis. Sie verliebt sich in den Jungen aus diesen Träumen ohne zu wissen wer er ist. Sie kennt nur seinen Namen. Alles andere scheint ihr wie auf der Zunge zu liegen, bis er wirklich vor ihr steht… James sucht Faye in jedem ihrer neuen Leben und folgt ihr, zum Leitwesen von Aurelio, um sie zu beschützen. Er zeigt sich erst, wenn sie wirklich in Gefahr ist. Aber auch Aurelio trägt noch ein Geheimnis um Faye mit sich. Zudem haben es ein paar dunkle Vampire auf Faye abgesehen, weil sie nicht nur mit James, sondern auch mit ihr, eine alte Rechnung offen haben. Soweit im Groben die Geschichte um Rubinmond. Alles weitere im Buch. James, auf der Buchrückseite abgebildet, ist ein Freund von mir (Patrick Sass – Schauspieler), der sich für das Buch begeistert hat. Er kommt meiner Vorstellung von James sehr nahe, daher danke ich ihm sehr für das tolle Foto (Asya-Foto), das der Verlag für das Buch verwenden durfte. Buchtrailer: https://youtu.be/zAZRnUuY5aM Leseprobe aus Kapitel 1 Aurelio Silbern spiegelte sich der Vollmond auf der glatten Wasseroberfläche des Sees, in dessen Nähe wir unsere Zelte aufgeschlagen hatten. Ich ließ meine Blicke durch die grüne Landschaft schweifen. Es war schön und dennoch merkwürdig zugleich, denn je genauer ich sie mir betrachtete, desto bekannter kam sie mir vor. Ein Gefühl von wohliger Wärme durchschlich mich – ich wollte mehr davon und genoss daher jede Sekunde. Es war mir, als wäre ich schon einmal hier gewesen. Ich durchforstete meine Erinnerungen und nach einer Weile wurde ich tatsächlich fündig. Diese war allerdings aus einem Traum geboren und nicht wirklich. Ein Traum, in dem auch er wieder aufgetaucht war. Er, in den ich mich verliebt hatte, den es aber in Wirklichkeit nicht gab und der auch in all den Träumen, in denen ich ihm begegnete, kein gewöhnlicher junger Mann war. Nur, was genau er war, hatte ich irgendwie vergessen. Aber ich kannte seinen Namen – James. Ich sah sein hellhäutiges Gesicht mit den weichen, makellosen Zügen. Die vollen, blassroten Lippen. Und diese markanten Augen, in denen ein tiefblaues Meer wogte, in welches ich jedes Mal eintauchte. Wie ich es doch liebte, mit den Fingern in seinem kurzen schwarzen Haar zu wühlen; und die Art wie er sprach – seine Stimme klang sanft und elegant. Jedes Mal wenn wir uns küssten, musste ich mich auf die Zehenspitzen stellen, so groß war er. Ich presste eine Hand auf meine Brust und fühlte den schnellen Schlag meines Herzens. Aus den Tiefen meines Inneren kroch Sehnsucht empor, die ich mit nichts stillen konnte und die über mich schwappte wie stürmische Meereswogen, in denen ich zu ertrinken drohte. James war mit keinem Jungen, dem ich bisher begegnet war, vergleichbar. Nach jedem Traum war alles, was mir von ihm blieb, dieses Gefühl der Sehnsucht. Vermischt mit der Hoffnung, ihn bald wiederzusehen, sobald ich die Augen schloss. Ich seufzte. Unsere letzte Begegnung war schon über ein halbes Jahr her. »James«, flüsterte ich, als würde er sogleich lebendig aus dem Wasser tauchen, was natürlich Unsinn war. Kurz darauf berührte jemand meine Schulter. Ich schrie auf, fuhr herum und blickte in ein grinsendes, mit Sommersprossen übersätes Jungengesicht. »John – bist du irre?«, stieß ich aus. »Erwischt!«, antwortete er und rannte lachend zu den anderen zurück, die gerade dabei waren, einige Fackeln auf dem Zeltplatz zu entzünden. John ging in unsere Klasse und würde sich wohl nie ändern. Er war und blieb ein Kindskopf. Ich wollte noch eine Weile meinen Gedanken nachhängen und lief am Waldrand entlang. Dank Dana, meiner besten Freundin, war ich hier mitten in diesem schönen Niemandsland gelandet. Letztendlich hatte sie mich überreden können, mit ihr und einigen anderen aus unserer Schule ins Sommercamp zu gehen, um etwas Abstand von zu Hause zu bekommen. Ich lauschte dem monotonen Zirpen der Grillen in den umliegenden Wiesen und atmete die langsam kühler werdende Luft tief in meine Lungen, während ich den Lichtkegel meiner Taschenlampe in den nahe gelegenen Wald eintauchen ließ. Unaufhaltsam und schnell brach die Dämmerung herein. Fledermäuse überflogen den See und zirpten dabei so laut, dass es mir beinahe in den Ohren schmerzte. Aus dem Wald schwebte mir ein Geruch nach Moos und Tannennadeln entgegen. Unter meinen Schuhen knackten Äste und aus einem Gebüsch drang der Flügelschlag eines Vogels. Meine Gedanken liefen Gefahr, wieder zu James zu wandern und erneut diese irreale Sehnsucht hochzuspülen, da streifte der Kegel meiner Taschenlampe eine dunkle Gestalt, die zwischen zwei Laubbäumen stand. Augenblicklich hielt ich inne. Mein Herz machte einen Satz und die Gedanken flogen durcheinander. Langsam und mit zittriger Hand ließ ich den Lichtkegel zurückschweifen. Da war die Gestalt wieder, ich hatte es mir nicht eingebildet. Schweiß trat aus all meinen Poren. Hitze- und Kältewellen überflossen abwechselnd meinen Körper. Ich war nicht einmal imstande zu schreien, geschweige denn, einen Atemzug zu machen. Nur wenige Schritte trennten mich von der Gestalt, die ihrer Silhouette nach männlich und in etwa so groß wie ich war. Ich musste schlucken und trat leise einen Schritt zurück. Dabei ließ ich das Ding nicht aus den Augen. War es nun gut oder schlecht, dass es sich immer noch nicht rührte? Wahrscheinlich würde es gleich auf mich zuspringen und mich packen. Schwindel überkam mich. Die anderen aus meiner Gruppe waren nicht weit weg, ich hörte ihre Stimmen, ihr Lachen und das Prasseln des Lagerfeuers. Verdammt, reiß dich zusammen und lauf einfach!, rief ich mir innerlich zu, wirbelte herum und rannte los. Hinter einem Haselnussstrauch tauchte plötzlich Dana auf und steuerte direkt auf mich zu. »Du musst mir helfen!«, schrie sie. Taylor, ein Junge aus unserer Parallelklasse, war ihr dicht auf den Fersen und zog sie zu sich. Ich fuchtelte wie eine Irre mit den Armen und zeigte schließlich hinter mich. »Im Wald, da ...«, brachte ich heraus, wurde aber von Dana unterbrochen. »Der Typ ist nicht ganz dicht. Halt ihn mir vom Leib, Faye!«, schrie sie, lachte aber gleichzeitig. »Das gefällt dir doch, gib's zu!«, entgegnete Taylor und lachte ebenfalls. Dana konnte sich seiner Umklammerung schließlich entreißen und rannte mir in die Arme. Ich stieß sie von mir und leuchtete mit zittrigen Händen wieder in den Wald. Erstaunt stellte ich fest, dass die Gestalt noch immer an Ort und Stelle stand – reglos, still. Meine Stimme kehrte wieder und ich rief: »Da ist jemand!« Dana und Taylor hielten augenblicklich inne. »Wo?«, fragte Taylor, nahm mir die Taschenlampe ab und trat vor uns. »Bestimmt nur ein Schatten. Ich meine ...«, flüsterte Dana, woraufhin Taylor mit einer Hand abwinkte und ihr damit andeutete, den Mund zu halten, was sie seltsamerweise sofort tat. »Psssst. Faye hat recht«, murmelte er. Danas Augen weiteten sich. Gleichzeitig versteckten wir uns hinter Taylors durchtrainiertem Rücken und warfen einen Blick über seine Schultern. Einer Statue gleich, verweilte die Gestalt weiter an ihrem Platz, und es kam mir beinahe so vor, als würde sie sich lustig über uns machen und insgeheim einen Plan aushecken, wie sie uns alle drei am besten gleichzeitig einfangen könnte. »He! Wer bist du, was willst du?«, fragte Taylor und marschierte heldenhaft los. »Nicht!«, rief ich. Dana versuchte, ihn zurückzuhalten, doch Taylor war schneller. Ich ergriff sie am rechten Oberarm und zog sie zurück. »Komm, wir holen die anderen«, stammelte ich und machte kehrt. Dana folgte mir sofort. Nach einigen Schritten verfingen sich meine Füße in herumliegendem Geäst, sodass ich den Halt verlor und zu Boden knallte. Gleich darauf spürte ich, wie jemand auf mich fiel. Es war Dana. »Au! Verdammt«, keuchte ich. »Sorry«, nuschelte Dana. Meine Finger bohrten sich in die kühle Erde. Hinter uns hörten wir einen hellen, durchdringenden Aufschrei – es war Taylor. Meine Schläfen begannen zu pochen, und das Blut schien in Lichtgeschwindigkeit durch meine Adern zu fließen, sodass es sich anfühlte, als wären dort unzählige Ameisen unterwegs. »Oh mein Gott, oh mein Gott, oh mein Gott«, murmelte ich und versuchte, wieder auf die Beine zu kommen. Meine Stimme klang wie ein Wispern. Dana war schneller und zog mich hoch. »Taylor? Taylor!«, schrie sie. Aus dem Wald drang ein Rascheln und wenig später ein seltsames Schlürfen und Keuchen, dann war es still. »Ich hol die anderen«, murmelte ich. Dana klammerte sich an mir fest. »Lass mich hier nicht zurück«, stammelte sie. Wir wollten gerade loslaufen, da hörten wir ein Auflachen, das sich tief in mich bohrte und mir einen imaginären Fausthieb versetzte. Im Schein des Vollmondes trat Taylor, etwas in den Armen haltend, zu uns. Ich brauchte einige Sekunden, um mich zu beruhigen und zu begreifen, dass das alles nur ein dummer, fieser Streich gewesen war. Noch immer zitternd ging ich, gefolgt von Dana, auf Taylor zu und berührte »die Gestalt«, die er ruckartig neben sich abstellte, mit meinen Fingern. »Eine Pappfigur! Was …?«, stotterte ich, während Dana den Kopf schüttelte und die Hände in die Hüften stemmte. Sie atmete zittrig aus und strich sich mehrfach mit dem Handrücken über die Stirn. »Eigentlich war das anders geplant. Aber so war‘s auch lustig«, sagte Taylor und straffte die Schultern. »Mistkerl!«, schimpfte Dana. Sie hämmerte mit den Fäusten auf seinen nackten Oberkörper ein. »Das war nicht witzig«, entgegnete ich und kickte mit dem Fuß gegen das Pappmonster. Taylor lachte, während andere aus der Gruppe zu uns stießen und wissen wollten, was los sei. Die Jungs begannen zu lachen, als sie es hörten. Dana und ich liefen zum See, um uns zu beruhigen. Die Jungs riefen uns kichernd eine Entschuldigung nach. »Wir hätten einen Herzinfarkt bekommen können oder so. Ihre blöden Gesichter hätte ich dann mal sehen wollen«, sagte Dana und ich stimmte ihr zu. Die Fledermäuse von vorhin drehten noch immer ihre Runden. Plötzlich musste ich lachen, was Dana merklich seltsam fand. »Was ist?« »Die Jungs wollten uns wohl zeigen, was für große Helden sie sind. Stell dir vor, da wäre wirklich einer gewesen. Taylor wäre doch keinen Schritt auf den zugegangen. Keiner von denen. Wetten?« »Stimmt, die hätten sich alle gleichzeitig in die Hosen gepinkelt. Da ist 'ne Revanche fällig«, erwiderte sie. »Aber hallo!« Dana und ich ließen uns auf der Wiese nieder und hörten, wie die Jungs zum Lagerfeuer zurückkehrten, während ihnen die anderen Mädchen folgten und ihnen eine Predigt hielten, die sich gewaschen hatte. Wir waren an die zwanzig Leute. Die meisten unter ihnen kannte ich nur flüchtig aus der Schule. »Lass sie lachen, denen zeigen wir es schon noch«, sagte Dana. Ich streckte die Beine von mir und blickte in den sternenübersäten Himmel. Mein Herzschlag normalisierte sich wieder. Endlich waren Sommerferien. Nächstes Jahr um die Zeit hatte ich voraussichtlich meinen Abschluss in der Tasche. Dann würde ich die Kleinstadt, in der ich mit meinen Eltern wohnte, verlassen und vielleicht Kunst in London studieren. Auf alle Fälle wollte ich später etwas Kreatives machen. Ich seufzte tief und strich mit den Fingern über das weiche Gras. Wenn ich allerdings an Mathe dachte, sah ich schwarz. Ohne Nachhilfe würde ich in dem Fach sicher durchrasseln. Schließlich schüttelte ich den Kopf über mich selbst. Warum konnte ich nicht einfach mal abschalten und die Freiheit genießen? »Gehen wir zu den Mädels?«, fragte Dana. Sie konnte nie lange irgendwo still verweilen. »Ich komm nach«, sagte ich. Wenig später hörte ich sie lachen. Sicher ging sie wieder ihrem Lieblingshobby nach – mit Jungs flirten. Ich war kaum auf den Beinen, da kam sie mir bereits entgegen, gefolgt von David, der sie schließlich mit seinen Armen umschloss. Kreischend löste sie sich aus den Fängen des rothaarigen Typen mit der Figur einer Bohnenstange und den Ohren eines kleinen Schimpansen. Dana rannte zu mir. »Der hat mich einfach nass gespritzt! Frechheit!«, schrie sie und umgriff von hinten meine Oberarme mit ihren feuchten Fingern. Dabei drückte sie ihren, immer noch nur mit einem quietschgelben Bikini bekleideten, nassen Körper gegen meinen Rücken und sprang dabei leicht auf und ab. Ich zuckte zusammen, als mich die Kälte ihrer Haut durchdrang, und ging zur Seite. David kam näher, stellte sich vor mich und fixierte mich grinsend. Dana kicherte und schüttelte ihre blonden schulterlangen Locken. Den düsteren Scherz von vorhin hatte sie anscheinend vergessen. »Ich glaub, ich hab mich gerade in deine grünen Augen verliebt«, murmelte er mir zu. Noch so ein Girl-to-Girl-Typ. Mit dem Sommer war zweifelsohne eine Plage ausgebrochen. In letzter Zeit begegnete man solchen Möchtegern-Machos an jeder Ecke. Kein Wunder also, dass einem da – nun, mir zumindest – die Lust auf das Verlieben verging. Meinetwegen konnten sie mich also weiter für hochnäsig, seltsam oder gar frigide halten – aufgrund dieser Auswahl blieb ich lieber Single. »Schön für dich«, antwortete ich ihm, woraufhin Dana sogleich auf ihn zusprang. Genervt lief ich weiter. »Tja, David, bei ihr beißt du auf Granit. Da hat noch keiner landen können«, erklärte Dana. »Dafür bist du so anhänglich wie Honig. Aber auch gut, hab sowieso keine Lust auf Diven.« »Sag bloß, du hast auch keine Lust zu naschen«, säuselte Dana. Ich wusste, dass sie Davids lässige Äußerungen nicht ernst nahm, genauso wenig wie den Flirt mit ihm. Sie wollte nur Spaß und obwohl wir nicht nur in Sachen Jungs verschiedener Meinung waren, waren wir dennoch unzertrennlich – beinahe wie Schwestern. Ich ging ein Stück am See entlang. »Faye, das Marshmallow-Wettessen fängt bald an. Kommst du?«, wollte Dana wissen. »Ja, gleich!«, gab ich zurück. Mein Blick schweifte wieder durch die Umgebung. Das Camp lag etwa hundert Kilometer von unserer Kleinstadt entfernt. In der Nähe gab es ein kleines Dorf mit einer Bäckerei, in der wir in den nächsten sieben Tagen jeden Morgen Brötchen und Gebäck holen wollten. Ich mochte diese Naturidylle, die ich am liebsten für mich allein gehabt hätte. Es war, als wäre ich in den Traum mit James eingetaucht und er wäre hier irgendwo. Ein Kribbeln durchströmte mich. Ich zwang mich zur Vernunft, war es doch lächerlich, weil unlogisch und verrückt. Wie konnte man Sehnsucht nach jemandem haben, der nur in Träumen existierte? Ich musste wieder an die letzten Monate denken, die sehr stressig gewesen waren. Die dauernden Zankereien meiner Eltern um viele Unwichtigkeiten, der Schulstress und allgemeine Sorgen hatten mir einige unruhige Nächte und Tage bereitet. Dana hatte recht, ich musste irgendwie runterkommen und abschalten. Ich streckte die Arme von mir, hob den Kopf gen Himmel und atmete ein paar Mal tief durch. Relaxen, Faye, chillen und relaxen, wiederholte ich für mich. Als ich gerade beschloss, zu den anderen zu gehen, tauchte im Schatten einer nahe gelegenen Lichtung eine männliche Silhouette auf. Was sollte denn das nun schon wieder? Hatten die Jungs nichts Besseres zu tun? Ich stöhnte auf und verschränkte die Arme vor der Brust. Wenigstens war er dieses Mal lebendig. Mit langsamen Schritten kam er auf mich zu. Genervt tippte ich mit einer Fußspitze auf den Boden. Gleich einem Scheinwerfer tauchte der Mondschein die Gestalt in sanftes Licht. Von der Statur her war er sportlich und mindestens einen Kopf größer als ich. Ich hielt inne und zog die Brauen zusammen. Moment mal … kein Junge aus unserem Camp war so groß. Mein Herz begann heftig gegen die Rippen zu pochen. Der gehörte nicht zur Gruppe des Sommercamps. Die Aura, die ihn umgab, schien Eiskristalle in mein aufwallendes Blut zu streuen und es gefrieren zu lassen. Ich wollte schreien, doch kein Ton entwich meiner Kehle und meine Füße waren wie angewurzelt. Dann schoss mir ein neuer Gedanke durch den Kopf, der mein Gehirn völlig vernebelte. Nein, das konnte nicht er sein. Oder? Ich träumte doch nicht? Weitere Leseproben aus dem Buch findet ihr hier: www. literra.info/buecher/buch.php?id=16207

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2017

    LovelyBooks Spezial
    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    Die Themen-Challenge geht 2017 in eine weitere Runde und jeder ist herzlich eingeladen, dabei zu sein! Wenn ihr eine besondere Leseherausforderung sucht, dann seid ihr bei dieser Challenge genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach:Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich (Marina) oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt dazu eine persönliche Nachricht hier auf LovelyBooks an mich mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2017 bis 31.12.2017. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man schon vor der Anmeldung zur Challenge im Jahr 2017 gelesen hat.Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen:Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt.Hier findet ihr eine Themen-Übersicht zum Ausdrucken :) Ein Buch, in dem der Protagonist ein Haustier hat Ein Buch, auf dessen Cover ein Fahrzeug zu sehen ist (Flugzeug, Auto, Zug, etc.) Ein Buch, welches in einem Land spielt, in dessen Name kein "a" vorkommt Ein Buch eines bereits verstorbenen Autors Ein Buch, dessen Titel mit demselben Buchstaben beginnt und endet Ein Buch über eine wahre Begebenheit Ein Buch, das einer deiner Freunde bei LovelyBooks in seiner Bibliothek als bereits gelesen gelistet und auch zumindest mit Sternen bewertet hat. (Wenn du noch keine Freunde hast, findest du hier in der Challenge bestimmt ganz schnell welche :-)) Ein Buch, dessen Autor aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz kommt Ein Buch, welches in der Stadt spielt, in der du wohnst (bzw. in der nächstgrößeren Stadt oder in einer Stadt, in der du 2017 mehrmals warst) Ein Buch, dessen Cover vorrangig grün ist Ein Buch, das hauptsächlich in den USA spielt, jedoch nicht in New York Ein Buch, auf dessen Cover die untere Hälfte einer Person abgebildet ist (Beine oder Füße) Ein Buch, welches eine Landkarte enthält Ein Buch, das mindestens 500 Seiten lang ist Ein Buch, dessen Autor im selben Jahr geboren ist wie du Ein Buch, das mindestens 50 LovelyBooks-Mitglieder in ihrer Bibliothek haben. (Du findest die Anzahl, wenn du auf der Buchseite oben mit der Maus über die Sternebewertung fährst.) Ein Buch eines Literatur-Nobelpreisträgers Ein Buch, das du 2016 begonnen, aber nicht zu Ende gelesen hast Ein Buch, das der jeweilige Autor als erstes veröffentlicht hat - das Debüt des Autor Ein Buch, dessen Titel eine Zahl (ausgeschrieben oder in Ziffernform) enthält Ein Buch, dessen Titel nur aus einem Wort besteht Ein Buch, das nicht in unserer Welt spielt (sondern in einer Fantasy-Welt, im Weltraum, etc.) Ein Buch, das maximal 3 cm dick ist Ein Buch, das noch keine einzige Sterne-Bewertung auf LovelyBooks hat. (Auf der Buchseite sind in diesem Fall die Sterne oben grau und nicht gelb.) Ein Buch, das von zwei oder mehr Autoren geschrieben wurde Ein Buch, bei dem Vor- und Nachname des Autors mit demselben Buchstaben beginnt. Ein Buch, bei dem ein Wort (Gegenstand) aus dem Buchtitel auch auf dem Cover abgebildet ist Ein Buch, das du in einer stationären Buchhandlung zum regulären Preis gekauft hast. (Nicht online oder als Mängelexemlar) Ein Buch, das du als E-Book gelesen oder als Hörbuch gehört hast Ein Buch, das auf LovelyBooks mit durchschnittlich 4 Sternen bewertet ist. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch, das höher als 22 cm ist Ein Buch, auf dessen Cover mehrere Streifen zu sehen sind Ein Buch aus einem Verlag, aus dem du 2017 bisher noch kein Buch gelesen hast Ein Buch, dessen Titel nur in Großbuchstaben geschrieben ist Ein Buch, dessen Titel kein "e" enthält Ein Buch, dessen Verfilmung 2017 ins Kino kommt Ein Buch, zu dem es eine Leserunde auf LovelyBooks gibt, an der ihr auch teilgenommen habt (mindestens 5 Beiträge in Leseabschnitten wurden geschrieben). Ein Buch, dessen Hauptfigur über 50 Jahre alt ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 5 Wörtern besteht Ein Buch, in dessen ISBN (ISBN-13) eine Zahl genau 4-mal vorkommt Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen:* Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt!* Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung* Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen.* Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden.* Wichtig ist, dass man das Buch 2017 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal (außer bei Aufgabe 18).* Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com* Jedes Buch kann nur bei einem Thema genutzt werden Wer sein Jahresziel erreicht hat, schreibt bitte kurz eine persönliche Nachricht dazu an mich und gibt auch die Anzahl der geschafften Themen mit an. 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    LadySamira091062

    LadySamira091062

    24. December 2016 um 16:46
  • Gute Storyelemente, Protagonistin konnte nicht überzeugen

    Rubinmond
    melanie_reichert

    melanie_reichert

    07. December 2016 um 08:14

    Mit „Rubinmond“ legt die Autorin einen Vampirroman vor, der vor allen Dingen mit seinem Element der Reinkarnation überzeugt, mich aber aufgrund der Protagonistin nicht vollständig fesseln konnte. Die Geschichte wird uns direkt aus Sicht der Protagonistin Faye erzählt, was meiner Meinung nach auch hilfreich war, denn Faye zählt nicht gerade zu den mitteilsamen Menschen, sondern macht viel mit sich selbst aus. Noch dazu kommen die Flashbacks aus den vergangenen Leben, die so authentischer und realistischer werden. Der Erzählstil selbst ist flüssig und gut zu lesen, man hat zu jeder Zeit wieder in die Geschichte hineinfinden können, sobald man sie unterbrochen hat. Eins meiner Probleme hatte ich leider mit Faye selbst. Irgendwie habe ich im kompletten Verlauf keinen Zugang zu ihre finden können, obwohl sie teilweise wirklich tough reagiert hat. Auf der anderen Seite war ihr Verhalten aber auch manchmal nicht nachvollziehbar, da sie auf den Leser sehr leichtgläubig wirkt und sich nach jeder Auseinandersetzung extrem schnell erholt. Das war für mich einfach nicht authentisch und so konnte ich Faye die meiste Zeit nicht ernst nehmen. Was eventuell noch gut gewesen wäre, wären ein paar Passagen/Kapitel aus Sicht von James (Fayes große Liebe), denn der gute Mann bleibt die meiste Zeit eher unbeleuchtet. Wir erfahren nicht viel von ihm und seine Motivation und Gedanken wären an manchen Stellen wirklich interessant gewesen. Zu den Nebencharakteren habe ich eher einen Draht finden können. Sie waren in sich rund und haben sich in jeder Situation so verhalten, wie man es als Leser von ihnen erwartet hat. Besonders die Widersacher waren so weit beschrieben, dass man nachvollziehen konnte, was ihre Motivation ist und warum sie so handeln, wie sie es tun. Dana hat mir besonders gut gefallen, weil sie ein bisschen Leben in Fayes Alltag gebracht hat. Sie ist ein regelrechter Wirbelwind und sorgt für so manchen Schmunzler. Die Spannung ist für mich ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite fand ich die Passagen aus der Vergangenheit unglaublich fesselnd, weil sie gut gestaltet waren und auf der anderen Seite war die Story an sich immer wieder zu langatmig zwischendurch, sodass ich das Buch leider mehrere Male aus der Hand legen musste. Die Idee an sich, den Vampiren noch eine andere Bedeutung zuzuordnen und die Seele der Wesen in den Vordergrund zu stellen, fand ich wirklich gelungen. Allerdings muss man hier ein gutes Verständnis haben, weil man die Hintergründe durch Fayes Augen kennenlernt und so eben nur Stück für Stück in das Wissen und die Geheimnisse rund um die Seelenwächter eingeführt wird. Für mich war das teilweise verwirrend, weil ich das Gesagte oder die Handlungen nicht richtig zuordnen konnte. Insgesamt eine etwas andere Fantasystory, die mich unentschlossen zurücklässt. 3,5 Sterne

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  • Rubinmond der etwas andere Vampirroman

    Rubinmond
    Fauchi2206

    Fauchi2206

    24. November 2016 um 13:23

    Da ich die Autorin auf Instagram kennengelernt habe, wurde ich auf ihr Buch neugierig. Zuerst sprang mir natürlich das wunderschöne Cover ins Auge, ich finde die Farben schwarz und rot perfekt zum Titel und Inhalt des Buches passend. In dem Buch geht es vor allem um das Mädchen Faye, den Vampir James und den Seelenwächter Aurelio. Faye ist ein junges Mädchen, dass immer wieder von einem jungen unbekannten Mann träumt. Dies geht soweit, dass sie unbedingt wissen will ob es ihn gibt, wo er ist, woher er kommt und wieso sie ständig von ihm träumt. Bei einem Ausflug lernt sie den jungen Mann tatsächlich kennen als er ihr Leben rettet, doch er verschwindet sofort wieder. Was sie noch nicht weiß, James ist ein Vampir, und mit ihr über Jahrhunderte verbunden. Um mehr über ihre Träume und ihre Beziehung zu James zu erfahren begibt sich Faye unter Hypnose. Der Seelenwächter Aurelio, der vorgibt Faye zu beschützen warnt sie vor James. denn als Seelenwächter jagt er Vampire, da diese die Seelen der Menschen stehlen um sie zu verwandeln. Im Laufe der Geschichte gerät Faye immer mehr zwischen Vampire und Seelenwächter, aber sie will um ihre Liebe zu James kämpfen. Wie es ausgeht möchte ich hier nicht verraten, nur soviel mir gefiel das Ende sehr gut. Mein Fazit zu diesem Buch: Es ist ein faszinierender Fantasy Roman der mit den typischen Vampir Büchern á la Twilight Gott sei Dank nichts gemein hat. Nadine Stenglein hat hier eine ganz neue Richtung in diesem Genre eingeschlagen und die Geschichte hat mich von der ersten Seite an fasziniert und in den Bann gezogen. Ich kann dieses Buch jedem Fantasy Fan nur ans Herz legen, ihr werdet es auf keinen Fall bereuen. Von mir gibt es 5 *****

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  • Leserunde zu "Rubinmond" von Nadine Stenglein

    Rubinmond
    NadineStenglein

    NadineStenglein

    Liebe Fantasy- und Vampirfans, ich möchte gerne eine Leserunde starten und Euch hiermit meinen zweiten Roman RUBINMOND vorstellen. Ein Vampirroman mit neuartigen Vampiren und Seelenwächtern. Ort der Handlung ist England. Erscheinungstermin des Romans: 01.09.2016. Verlag FABYLON :) Der Verlag vergibt 10 Taschenbücher. :) Falls ihr dabei sein wollt, schreibt einfach eine kleine Bewerbung. Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch eine Rezension auf Amazon, Weltbild, Thalia und hier auf Lovelybooks zu verfassen. Ende der Bewerbungsphase ist am 25.09.2016Hier nur ein paar Einblicke in Rubinmond, sowie ein paar Links: Inhalt: Eine verbotene Liebe durch die Jahrhunderte. Seit Jahrtausenden sind Seelenwächter auf der Jagd nach Wiedergängern, die das Seelenwachstum der Menschen stören und Seelen stehlen, um sie in ihresgleichen zu verwandeln und damit zu verdammen. Die junge Faye hat häufig beunruhigende Träume, in denen stets derselbe junge Mann vorkommt. Sie lässt sich in Hypnose versetzen, um mehr über den Unbekannten herauszufinden. Faye ahnt nicht, was sie damit in Gang setzt - denn der Mann ihrer Träume existiert tatsächlich, und die Liebe zu ihm begleitet Fayes Seele bereits durch die Jahrhunderte. Doch er ist nicht wie sie, sondern ein unsterblicher Vampir. Der für Fayes Schutz zuständige Seelenwächter setzt alles daran, diese Liebe zu zerstören, denn eine Verbindung zwischen Mensch und Vampir ist tabu. Doch Faye bricht die Regeln und nimmt den Kampf um ihre Seele auf. Ein paar nähere Einblicke: Der Rubinmond selbst hütet ein Geheimnis der dunklen Vampire, das ich hier nicht verraten möchte. Aber ich kann Euch ein wenig mehr über die Vampire, Seelenwächter und Faye aus Rubinmond erzählen. Es gibt die dunklen Vampire und die Phänomene (auch Vampire). Die dunklen Vampire wurden einst selbst von Vampiren getötet und verwandelt. Dabei trat ihre Menschenseele aus dem Körper, während in diesen eine dunkle Vampirseele eintauchte. Der Vampir braucht Blut, um seinen neuen Wirt zu stärken. Auch die Phänomene wurden von Vampiren getötet. Auch in sie floss eine schwarze Vampirseele. Doch die ursprüngliche Seele eines späteren Phänomens ließ sich nicht so leicht vertreiben. Unter Vampiren und Seelenwächtern heißt es, dass diese hartnäckigen Seelen schon älter, also mehrfach gelebt haben, und demnach reicher an Erfahrungen sind. Daher wissen sie sich besser gegen die böse Energie (die schwarze Vampirseele) zu wehren. So trat bei der Verwandlung nur ein Teil der Seele aus, der Rest verblieb im Körper. Fortan kämpft die schwarze Seele gegen diesen Restteil. Die Phänomene haben also, anders als die dunklen Vampire, noch Gefühle in sich, sie können zwischen Gut und Böse unterscheiden. Es kam allerdings bereits vor, dass die schwarze Seele es doch schaffte, den guten Seelenrest auszurotten und gänzlich Besitz von seinem Wirt zu nehmen. Dies befürchtet Aurelio, ein Seelenwächter, der für die Seelen der Menschen zuständig ist. Er muss dafür sorgen, dass sie auf ihrem rechten Weg bleiben, während sie durch mehrere Leben wandern, um Erfahrungen zu sammeln. Haben sie diese alle erlangt, können sie ins Paradies einziehen. Faye, die junge menschliche Protagonistin aus Rubinmond, will jedoch nur eins (und das, wie sie später erfährt, seit Jahrhunderten) – so werden wie ihre große Liebe James, um immer mit ihm zusammen sein zu können. Er ist ein Phänomen und begleitet Faye bereits seit Jahrhunderten durch verschiedene Leben.  Doch Aurelio befürchtet, dass der dunkle Teil in James einmal übermächtig werden könnte und Faye vielleicht bei einer Verwandlung ihre ganze Seele verlieren könnte. Dies und noch mehr weiß natürlich auch James und verwandelte Faye deshalb in keinem ihrer Leben. Auch er will, dass sie ihren natürlichen Weg geht. Aurelio glaubt jedoch nicht, dass James der Versuchung für immer standhalten wird bzw. kann. Die Erinnerung an vorherige Leben werden zwar bei den Menschen nach Eintritt des Todes tief im Unterbewusstsein gespeichert, im nächsten Leben jedoch haben sie keine Erinnerung daran, außer das Unterbewusstsein hat Lücken oder will es. So geben Fayes Träume auch in ihrem jetzigen Leben Dinge aus der Vergangenheit preis. Sie verliebt sich in den Jungen aus diesen Träumen ohne zu wissen wer er ist. Sie kennt nur seinen Namen. Alles andere scheint ihr wie auf der Zunge zu liegen, bis er wirklich vor ihr steht… James sucht Faye in jedem ihrer neuen Leben und folgt ihr, zum Leitwesen von Aurelio, um sie zu beschützen. Er zeigt sich erst, wenn sie wirklich in Gefahr ist. Aber auch Aurelio trägt noch ein Geheimnis um Faye mit sich. Zudem haben es ein paar dunkle Vampire auf Faye abgesehen, weil sie nicht nur mit James, sondern auch mit ihr, eine alte Rechnung offen haben. Soweit im Groben die Geschichte um Rubinmond. Alles weitere im Buch. Leseproben: 1. Kapitel An alle Begierden soll man stellen die Frage: Was wird mir geschehen, wenn erfüllt wird, was die Begierde sucht, und was, wenn es nicht erfüllt wird? Epikur von Samos (um 300 v.Chr.) Aurelio   Silbern spiegelte sich der Vollmond auf der glatten Wasseroberfläche des Sees, in dessen Nähe wir unsere Zelte aufgeschlagen hatten. Ich ließ meine Blicke durch die grüne Landschaft schweifen. Es war schön und dennoch merkwürdig zugleich, denn je genauer ich sie mir betrachtete, desto bekannter kam sie mir vor. Ein Gefühl von wohliger Wärme durchschlich mich – ich wollte mehr davon und genoss daher jede Sekunde. Es war mir, als wäre ich schon einmal hier gewesen. Ich durchforstete meine Erinnerungen und nach einer Weile wurde ich tatsächlich fündig. Diese  war allerdings aus einem Traum geboren, also nicht wirklich. Ein Traum, in dem auch er wieder aufgetaucht war. Er, in den ich mich verliebt hatte, den es aber in Wirklichkeit nicht gab und der auch in all den Träumen, in denen ich ihm begegnete, kein gewöhnlicher junger Mann war. Nur, was genau er war, hatte ich irgendwie vergessen. Aber ich kannte seinen Namen - James. Ich sah sein hellhäutiges Gesicht mit den weichen, makellosen Zügen. Die vollen, blassroten Lippen. Und diese markanten Augen, in denen ein tiefblaues Meer wogte, in welches ich jedes Mal eintauchte. Wie ich es liebte,  mit den Fingern in seinem kurzen schwarzen Haar zu wühlen; und die Art wie er sprach – seine Stimme klang sanft und elegant. Jedes Mal wenn wir uns küssten, musste ich mich auf die Zehenspitzen stellen, so groß war er. Ich presste eine Hand auf meine Brust und fühlte den schnellen Schlag meines Herzens. Aus den Tiefen meines Inneren kroch Sehnsucht empor, die ich mit nichts stillen konnte und die über mich schwappte wie stürmische Meereswogen, in denen ich zu ertrinken drohte. James war mit keinem Jungen, dem ich bisher begegnet war, vergleichbar. Nach jedem Traum war alles, was mir von ihm blieb, dieses Gefühl der Sehnsucht. Vermischt mit der Hoffnung, ihn bald wiederzusehen, sobald ich die Augen schloss. Ich seufzte. Unsere letzte Begegnung war schon über ein halbes Jahr her. „James“, flüsterte ich, als würde er sogleich lebendig aus dem Wasser tauchen, was natürlich Unsinn war. Kurz darauf berührte jemand meine Schulter. Ich schrie auf, fuhr herum und blickte in ein grinsendes, mit Sommersprossen übersätes Jungengesicht. „John – bist du irre?“, stieß ich aus. „Erwischt!“, antwortete dieser und rannte lachend zu den anderen zurück, die gerade dabei waren, einige Fackeln auf dem Zeltplatz zu entzünden. John ging in unsere Klasse und würde sich wohl nie ändern. Er war und blieb ein Kindskopf. Ich wollte noch eine Weile meinen Gedanken nachhängen und lief am Waldrand entlang. Dank Dana, meiner besten Freundin, war ich hier mitten in diesem schönen Niemandsland gelandet. Letztendlich hatte sie mich überreden können, mit ihr und einigen anderen aus unserer Schule ins Sommercamp zu gehen, um Abstand von zu Hause zu bekommen. Ich lauschte dem monotonen Zirpen der Grillen in den umliegenden Wiesen und atmete die langsam kühler werdende Luft tief in meine Lungen, während ich den Lichtkegel meiner Taschenlampe in den nahe gelegenen Wald eintauchen ließ. Unaufhaltsam und schnell brach die Dämmerung herein. Fledermäuse überflogen den See und chirpten dabei so laut, dass es mir beinahe in den Ohren schmerzte. Aus dem Wald schwebte mir ein Geruch nach Moos und Tannennadeln entgegen. Unter meinen Schuhen knackten Äste und aus einem Gebüsch drang der Flügelschlag eines Vogels. Meine Gedanken liefen Gefahr, wieder zu James zu wandern und erneut diese unreale Sehnsucht hochzuspülen, da streifte der Kegel der Taschenlampe eine schwarze Gestalt, die zwischen zwei Laubbäumen stand. Augenblicklich hielt ich inne. Mein Herz machte einen Satz und die Gedanken flogen durcheinander. Langsam und mit zittriger Hand ließ ich den Lichtkegel zurückschweifen. Da war sie wieder, ich hatte es mir nicht eingebildet. Schweiß trat aus all meinen Poren. Hitze- und Kältewellen überflossen abwechselnd meinen Körper. Ich war nicht einmal imstande, zu schreien, geschweige denn, einen Atemzug zu machen... Zwei Abschnitte aus dem Kapitel Seelenfieber: Aus weiter Ferne vernahm ich verschiedene Stimmen, die blechern in meine Ohren drangen. Der Geruch, der mich umgab, kam mir bekannt vor. Es roch nach Tannennadeln, Laub und Moos. Langsam schlug ich die Lider auf und blinzelte den Schleier über meinen Augen weg. Vom Firmament blinzelte mir ein halber Mond entgegen - Rubinrot und geheimnisvoll. Meine Hände fühlten den weichen, leicht feuchten Untergrund, auf dem ich lag. Noch benommen neigte ich den Kopf nach rechts und erkannte, dass ich mich nahe einer Waldlichtung auf einem Bett aus Moos befand. Meine Gedanken schärften sich. Dion und die anderen – sie hatten mich hierher gebracht. Hastig richtete ich mich auf, wogegen sich jede Faser meines Körpers zu wehren schien. Ich war müde, aber ich durfte nicht wieder einschlafen, ich musste dagegen ankämpfen. Niemand war zu sehen, und die Stimmen waren verklungen. In dem Moment wünschte ich, Aurelio wäre mir doch gefolgt. Mühsam rappelte ich mich auf. Mein Brustkorb fühlte sich an als wäre er geprellt. Wieder einmal versuchte ich, meine Gedanken zu sortieren. Kaum fühlte ich den Boden unter meinen Füßen, gaben meine Beine wieder nach. In meinem Kopf tobte ein gedanklicher Wirbelsturm. Plötzlich spürte ich einen kalten Atemhauch in meinem Nacken und erstarrte. „Sie riecht gut“, flüsterte eine Frauenstimme. Sie kam näher. Die Kälte nahm zu und ließ mich zu einer Statue gefrieren. Es war mir nicht mehr möglich, mich auch nur einen Millimeter zu bewegen. Ich war mir sicher, dass sie zu Dion gehörte und ebenso unmenschlich war wie dieser und seine Begleiter... ... „Auge um Auge, Zahn um Zahn, James. Wie du willst. Wir werden sehen, wer schneller ist“, zischte Dion. Mein Atem ging ruckartig, während mir übel wurde und meine Beine erneut zu versagen drohten. Mit flatternden Lidern sah ich, dass James unter seinen Mantel griff, ein Säckchen herauszog und es in seiner zur Faust geballten Hand verschlossen hielt, die er Sekunden später über Joshs Kopf hielt. „Seelenlicht …“, setzte Olivia an, wurde aber harsch von Dion unterbrochen. „Er blufft. Er selbst würde es nicht anwenden, dazu ist er noch viel zu gut. Es ist nur ein billiger Trick Olivia. Niemals würde er ein Seelenlicht in Gefahr bringen. Also beruhig dich.“ James verzog keine Miene. Dion verengte die Augen und zog die Stirn in Falten. Starr beobachtete ich abwechselnd ihn und die anderen aus den Augenwinkeln, während ich versuchte, mir die restliche Luft einzuteilen. „Und wenn nicht? Das Seelenlicht ist Gift für uns. Außerdem könnte er Josh auch noch anders Schaden zufügen! Vielleicht ist ja die dunkle Seite seiner Seele inzwischen stärker geworden. Du weißt genau, dass es Fälle gab. Dion, ich will nichts riskieren“, rief Olivia verzweifelt und wollte auf James und Josh zueilen. Ihre Begleiter hielten sie zurück. Sofort begann sie um sich zu beißen und zu fauchen wie eine Katze, was die anderen nicht abwehren konnte. „Wir kennen nur zwei Fälle, die sich binnen zwei Jahrhunderten ereignet haben, Olivia. Das hier ist lachhaft. Er blufft. Aber ich … tue das nicht“, sagte Dion monoton. Gleich darauf spürte ich, wie er sich an meinem Nacken festsaugte. Das Brennen kehrte zurück, stärker als vorhin und zwang mich in die Knie. „Du hast recht. Es wäre zu schade. Aber glaub nicht, dass es meine Gefährten oder ich nie anwenden würden, wenn wir müssen. Seid euch da nie sicher!“, schrie James.Mittig im Roman: James bremste ein wenig ab. „Schau mich an, Faye!“, schrie er und ich spürte, wie er an mein Kinn fasste und meinen Kopf in seine Richtung drehte. Unsere Blicke trafen sich kurz, und mir wurde wieder ein wenig klarer. James riss das Lenkrad herum und brauste in die andere Richtung weiter. „Dion ist ein Fuchs. Er hat seine Truppe geschickt gestreut.“ „Was jetzt?“, wollte ich wissen und merkte, wie dünn und zittrig meine Stimme auf einmal wieder klang. Beinahe gleichzeitig tauchten hinter und vor unserem Wagen mehrere Fahrzeuge auf. „Die nehmen uns in die Mangel“, sagte James. Ich blickte mich um. Unsere Verfolger waren schnell und fuhren bereits dicht auf, während James versuchte, den anderen auszuweichen. Ich hatte solche Angst, dass ich glaubte, mein Herz könnte mir vor Aufregung jeden Moment aus der Kehle springen, und schlug die Hände vors Gesicht. „Geschafft!“, rief James Sekunden später. Ich spreizte die Finger und blickte hindurch. Der Wagen geriet ins Schlingern. In letzter Sekunde schaffte es James ihn wieder auszubalancieren. Danach trat er das Gaspedal durch. Die tanzenden Lichter im Spiegel bedeuteten nichts Gutes. „Wenn wir wieder aus dem Wald raus sind, dann schau auf keinen Fall mehr Richtung Mond, Faye.“ „Okay“, stammelte ich und umfasste den Türgriff so fest, dass meine Finger schmerzten. Abwechselnd starrte ich nach vorne, zu James und in den Außenspiegel. Die Lichter kamen näher... Ich ging die Stufen hinab, die mir Dr Wieland beschrieb. Weiter und weiter, tiefer und tiefer. Dabei löste sich die Dunkelheit, die mich umgab, allmählich auf. Irgendwann erschien ein Tor vor mir, welches bis in den Himmel zu reichen schien. Ich erkannte nur die Umrisse – sandfarbene Steine, die sich perfekt zueinander fügten. Das Tor selbst war mit einem grauen Nebelschleier verhangen. „Tritt hindurch, hab keine Angst.“ Nach nur einem Schritt hielt ich wieder inne, mein Körper war wie blockiert. „Ich kann nicht“, flüsterte ich. „Dir kann nichts geschehen. Nur Mut!“, sprach er mir zu. Ich atmete durch und stellte mir vor, dass James an meiner Seite ging, was mir schließlich wirklich half, die Schwelle zu passieren. Es war sogar leichter als gedacht. Hinter dem Tor lichtete sich das Bild und ich fand mich in einer wunderbaren Landschaft wieder, die erfüllt war mit verschiedenen wohlriechenden Düften. Erstaunt ließ ich die Blicke schweifen. Sofort durchströmte mich ein heimeliges Gefühl. Nicht nur, dass mir die Umgebung bekannt vorkam, ich liebte diesen Ort und wusste sogar, was hinter der nächsten Abbiegung zu finden war. In mir begann das Adrenalin zu kochen. Ich lief drauf los und öffnete erstaunt den Mund. Er war tatsächlich da – der kleine Steinbrunnen mit einer Engelsfigur, aus deren Mund ein dünner Wasserstrahl ins Becken mündete, mal stärker, mal schwächer. „Was siehst du, Faye?“, hörte ich Dr Wielands Stimme. Es kam mir vor, als töne sie direkt aus dem blauen Himmel, der sich über dem Garten spannte. Ähnlich einem unsichtbaren Lautsprecher. Der parkähnliche Garten war umrandet von einer hüfthohen Buchshecke, hinter welcher eine Stadt lag. Ich wusste nicht, wie sie hieß, aber ich wusste genau, in welchem Land ich war und sogar in welchem Jahr. Tränen stiegen mir in die Augen. „Faye? Erzähl mir wo du bist“, bat Dr Wieland. „In Südfrankreich … Es ist der 16. September 1666...Trailer zum Buch: https://youtu.be/zAZRnUuY5aM Blogseite: https://nadinestengleinautorin.simplesite.com Website: http://t.co/MbliYKVMf5    Ich freue mich auf Eure Bewerbungen und Meinungen. Liebe Grüße, Eure Nadine S.

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  • die etwas andere Vampiregeschichte

    Rubinmond
    323Sonnenschein

    323Sonnenschein

    08. November 2016 um 18:27

    In Rubinrot nimmt die junge Protagonisten Faye dich mit auf eine Reise durch die Jahrhunderte. Eine Liebesgeschichte mit vielen überraschenden Wendungen. Wieder ein Buch, dass man gar nicht mehr aus der Hand legen möchte .

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  • Rezension zu "Rubinmond" von Nadine Stenglein

    Rubinmond
    Togetherbooks

    Togetherbooks

    05. November 2016 um 13:51

    Hey :) Heute gibt es eine Rezension zum Buch "Rubinmond" von der lieben Nadine Stenglein. :) Danke an den Verlag und die nette Autorin,für das Rezensionsexemplar <3 KLAPPENTEXT: Eine verbotene Liebe durch die Jahrhunderte. Seit Menschengedenken sind Seelenwächter auf der Jagd nach Wiedergängern, die das Seelenwachstum der Menschen stören und ihre Seelen stehlen wollen, um sie für ihre Zwecke zu missbrauchen oder sie in ihresgleichen zu verwandeln und damit in die Verdammnis zu stürzen. Die junge Faye hat, soweit sie zurückdenken kann, seltsame Träume, in denen stets derselbe junge Mann vorkommt. Sie spürt, dass etwas sie mit dem geheimnisvollen Traum-Mann verbindet und lässt sich in Hypnose versetzen, um mehr über ihre beängstigenden, real wirkenden Träume und den Unbekannten herauszufinden. Faye ahnt nicht, was sie damit in Gang setzt – denn der Mann ihrer Träume existiert tatsächlich, und die Liebe zu ihm begleitet Fayes Seele bereits durch die Jahrhunderte. Doch er ist nicht wie sie, sondern ein unsterblicher Vampir. Der für Fayes Schutz zuständige Seelenwächter setzt alles daran, diese Liebe zu zerstören, denn eine Verbindung zwischen Mensch und Vampir ist tabu. Doch Faye bricht die Regeln und nimmt den Kampf um ihre Seele auf. ALLGEMEINE INFOS: Erscheinungsdatum: 1.9.2016 Verlag : Fabylon Verlag Einband: Taschenbuch /Flexibel Seitenanzahl: 238 Sprache: Deutsch Preis: 14,90 € [D] MEINE MEINUNG: Das Cover finde ich super,ich mag die Autorin mehr als gerne,und liebe Vampirgeschichten,weshalb ich dieses Buch unbedingt lesen musste ! Der Einstieg ins Buch ist mir erst nicht so leicht gefallen wie erwartet,aber nach ca.20 Seiten ist man total in der Handlung drin :) Alle Handlungen waren gut durchdacht und nachvollziehbar,und die Protagonistin Faye mag ich sehr sehr gerne.Generell finde ich alle Protagonisten gut gewählt,uns sehr schön beschrieben. Die Schrift fand ich erst ein bisschen klein,aber man gewöhnt sich schnell daran.Ich finde das Buch wurde immer spannender,desto weiter man gekommen ist,und das Ende hat mir einfach nur super gut gefallen ! Ich fand das Buch wirklich richtig toll,und die Autorin hat mich sowieso noch nie enttäuscht ! Ich gebe 5/5 Sterne für ein ganz ganz tolles Buch wo man merkt,das es mit ganz viel Liebe geschrieben wurde !

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  • Halloween-Lesemarathon mit LovelyBooks vom 28.10. - 01.11.2016

    LovelyBooks Spezial
    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    Schaurig-schöne Lesestunden mit dem Halloween-Lesemarathon bei LovelyBooks! Unser letzter gemeinsamer Lesemarathon ist schon eine ganze Weile her, deswegen wird es nun höchste Zeit, sich einmal wieder ein paar Tage am Stück explizit Zeit zum Lesen zu nehmen. Und die kommenden Feiertage eignen sich dafür doch perfekt, findet ihr nicht auch? Wenn draußen Herbststürme das Laub von den Bäumen fegen und die Straßen sich in ein buntes Blättermeer verwandeln, können wir es uns drinnen mit einem guten Buch gemütlich machen. Oder vielleicht sogar mit zwei guten Büchern. Oder drei! ;) Und alle, die gern Halloween feiern, finden sicherlich auch bei allen den vielen "Süßes, sonst gibts Saures!"-Rufen Zeit, sich mit einem guten Buch in eine gruselige Stimmung zu versetzen!Deswegen: Macht euch bereit für 5 schaurig-schöne Lesetage mit dem Halloween-Lesemarathon bei LovelyBooks! Was ist ein Lesemarathon?Bei unserem Lesemarathon vom 28.10. bis 01.11.2016 möchten wir uns Zeit dafür nehmen, endlich einmal längere Zeit am Stück zu lesen. Sonst kommt ja doch immer wieder was dazwischen und plötzlich hat man die schöne Lesezeit mit Putzen, Fernsehen usw. verbracht. Natürlich müsst ihr nicht die gesamten 5 Tage durchlesen, sondern es ist so gedacht, dass jeder mitmachen kann, wann und wie er möchte. Hier haben wir dann einen gemeinsamen Platz, an dem wir uns über unsere Lesefortschritte und die gelesenen Bücher austauschen können.Wie kann man mitmachen?Jeder ist herzlich willkommen hier jederzeit mitzumachen. Einfach drauflosschreiben und dabei sein - wir freuen uns über jeden, der uns ein kleines oder auch großes Stück unseres Lesemarathons begleiten möchte. Für die Abwechslung zwischendurch, werden wir hier im Zeitraum der 5 Tage kleine Fragen oder Aufgaben stellen, bei denen ihr gern mitmachen könnt. Natürlich ist das kein Muss, aber es macht immer wieder viel Spaß, auf diese Weise andere Leser kennen zu lernen, neue Bücher zu entdecken und sich sein eigenes Leseverhalten näher anzuschauen. Selbstverständlich könnt ihr gern auch über eure Blogs und Social Media Kanäle teilnehmen. Verwendet hierbei bitte den Hashtag #lblm - so können wir unsere Beiträge leicht wiederfinden.Jetzt heißt es nur noch, ein paar Tage warten und schon gehen wir wieder gemeinsam für den Lesemarathon in die Startlöcher. Wir freuen uns auf viele aufregende, romantische, fantastische, magische, lustige – und am allerwichtigsten – wunderschöne Lesestunden mit euch!P.S.: Sagt auch gern bei unserer Facebook Veranstaltung zu und ladet eure Freunde ein! Je mehr mitlesen, desto besser wird es! https://www.facebook.com/events/1099059300211150/

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    • 2132
  • Leserunde zu "Das Lied der Herbstnächte" von Ava Jordan

    Das Lied der Herbstnächte
    BlueSunset

    BlueSunset

    ~~~~ Hier gibt es KEINE Bücher zu gewinnen. ~~~~~~~~ Dies ist der Lesesprint der „Zukunft VS Vergangenheit“-Gruppe. ~~~~                                   HERBST In der Zukunft vs Vergangenheit Gruppe, bekommen wir am 30. Oktober die doppelte Punktzahl für alle Seiten, die wir an diesem Tag lesen. Deshalb haben wir uns entschlossen einen eintägigen Lesemarathon zu machen, der aufgrund der Länge eher ein Lesesprint ist. Hier wird es verschiedene Fragen rund um das Thema Herbst gehen und jeder ist eingeladen teilzunehmen – ob Mitglied unserer Lesechallenge oder nicht! Der Lesesprint beginnt offiziell am Sonntag, den 30. Oktober um 0:00 Uhr und endet am gleichen Tag um 23:59. Gerne darf aber auch bereits am Samstagabend hier geschrieben und gelesen werden, für alle Gruppenmitglieder gilt aber: Es zählen nur die Seiten, die ab 0:00 Uhr gelesen werden.Nun bin ich gespannt, wer alles gerne mit uns einen Tag voll Herbst und schönen Lesestunden genießen wird  

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    • 180
  • Neuer frischer Wind auf dem Vampirgenre Markt

    Rubinmond
    jawolf35

    jawolf35

    20. October 2016 um 09:08

    Es weht ein neuer Wind auf dem Vampirgenre  Jugendbuch Markt .Mit ihrem Buch Rubinmond hat die Autorin Nadine Stenglein einen hervorragenden Einstieg in eine neue und vielversprechende Serie geschaffen .Mit einer spannenden Story ,neuen noch nicht da gewesenen Ideen und Charakteren die einen in den Bann ziehen .Zum Buch .Seit sie denken kann wird Fayen von seltsamen Träumen begleitet in denen ihr immer wieder der selbe Mann begegnet .Mittlerweile kann sie an nichts anderes mehr denken ,und andere Jungs interessieren sie nicht mehr ,den für sie gibt es nur den einen ,den Mann aus ihren Träumen ,scheinbar unerreichbar .Bei einem Zeltausflug mit ihren Freunden jedoch taucht dieser geheimnisvolle Traummann auf einmal auf und rettet ihr das Leben ,doch so schnell er erscheint so schnell verschwindet er wieder und bei Fayen bleibt nur eine tiefe Sehnsucht zurück .Doch dann mischt sich ein zweiter Unbekannter ein und sie rutscht immer mehr zwichen die Fronten zwichen Vampieren und Seelenwächtern ......Was sie von ihr wollen und welche Rolle sie in diesem Spiel spielt müsst ihr selber lesen .Zum Buch :Aufmerksam geworden bin ich auf das Buch ,durch das Cover welches sehr Genretypisch ist .Gerade der Blutmond zog mich magisch an .Das Buch hat 267 Seiten die sich in 35 Kapiteln aufteilen .Die Länge der einzelnen ist sehr gut gewählt und ermöglicht ein entspanntes lesen so das man das Buch auch Mal zur Seite legen könnte ,ich schreibe hier könnte ,denn wer einmal in der Geschichte drin ist wird es selten weglegen ;) .Der Schreibstil ist einfach und flüssig lesbar .Hier haben mir Mal wieder die Charaktere sehr gut gefallen .Die Hauptprotagonisten sind alle samt sehr unterschiedliche und starke Charaktere .Fayen zB ist sehr gut dargestellt ihr Handeln und Agieren ist absolut ihren Alters entsprechend.Aurelio ein interessanter Protagonist .Geheimnisvoll und verschwiegen der aber scheinbar mit seinen Launen kämpft und auch gern Manipuliert um seinen Willen durchzusetzen .Und der Geheimnisvolle James ,ein Recht stiller aber scheinbar sehr verantwortungsvoller Charakter .Meine Meinung .Mir hat das Buch sehr gut gefallen .Die Story ich herrlich neu und bringt frischen Wind ins Genre .Das Spiel zwichen Vampieren und Seelenwächtern ,gut und böse nimmt hier neue bisher unbekannte Formen an .Wer dieses Genre mag der sollte dieses Buch auf jeden Fall einmal lesen .Von mir eine klare Leseempfehlung 

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    • 2
  • Weiß die Seele was gut für sie ist?

    Rubinmond
    funny1

    funny1

    14. October 2016 um 09:30

    Um was geht es: Die junge Faye hat häufig beunruhigende Träume, sie träumt immer von dem gleichen Mann, allerdings ist sie immer eine Frau die in liebt, doch es geht nie gut für die beiden aus. Faye ahnt nicht das es James wirklich gibt, sie entschließt sich zur Hypnose zu gehen um heraus zu finden was ihre Seele alles schon erlebt hat, doch se ahnt nicht was sie dadurch los tritt. Sie erfährt das ihre Seele schon seit Jahrhunderten an James gebunden ist, doch er ist nicht so wie sie sondern ein Vampir. Faye will alle Regeln brechen und alles versuchen um mit James zusammen zu sein, doch die Seelenwächter die sie schon seit Jahrhunderten beschützen wollen das um jeden Preis verhindern. Wird es ein Happy End geben? Meine Meinung: Faye ist mir sofort sympathisch und die anderen Protagonisten sind toll beschrieben, so das man sich die verschiedenen Charaktere sehr gut vorstellen kann. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut, es liest sich leicht und flüssig, die Seiten fliegen nur so dahin. Die Geschichte hat mich von der ersten Seite an total gefesselt und begeistert, die Spannung steigt stetig an. Mit diesem Buch schafft die Autorin Nadine Stenglein ein Vampir Buch das es so noch nicht gab, und das sich von den anderen Vampir Büchern unterscheidet, was mir besonders gut gefällt. Auch mit diesem Ende hätte ich niemals gerechnet und war positiv überrascht, auch einige Handlungen kamen unerwartet. Fazit: Ein Vampir Buch das mich voll und ganz in den Bann gezogen hat, es hat mich von der ersten Seite an schon überzeugt, so das ich es im nu gelesen habe. Ich wollte es gar nicht mehr aus der Hand legen, und deshalb von mir verdiente 5 Sterne für dieses tolle Buch. Ich bin schon sehr auf den zweiten Teil gespannt. Für alle die mal eine etwas andere Vampirgeschichte lesen wollen, sind mit diesem Buch sehr gut bedient.

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  • Wiedergeburt und Vampire!

    Rubinmond
    Lesemama1970

    Lesemama1970

    12. October 2016 um 08:09

    Rubinmond (Vampir) von Nadine Stenglein ist im September 2016 bei  Fabylon erschienen.Ich bin auf dieses Buch aufmerksam geworden, da es in einer Facebook-Gruppe beworben wird.Ich hatte zu Beginn des Buches etwas Schwierigkeiten in die Geschichte zu finden.Die Charaktere sind sehr gut Beschrieben. Man kann sich prima vorstellen wie Gut gegen Böse kämpft.Faye ist eine starke Persönlichkeit, sie glaubt an die wahre Liebe und Kämpft dafür mit allen Mitteln.Die Kämpfe sind mit vielen Details gut Erklärt aber nicht zu blutig.Die Spannung nimmt während der Geschichte stark zu, so das sie mich zum Schluss doch noch gefesselt hat.Es sind einige Wendungen passiert mit denen ich nicht gerechnet hätte.Das Ende lässt viel Raum für eigene Ideen. Eine Fortsetzung der Geschichte könnte ich mir gut vorstellen.Für Fans von Vampiren ist dieses Buch auf jeden Fall zu empfehlen.

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    • 2
  • Guter Roman

    Rubinmond
    Eva-Maria_Obermann

    Eva-Maria_Obermann

    Faye verfolgen immer wieder Träume, in denen ein bestimmter Mann – James – immer wieder vorkommt. Die Umstände, der Hintergrund und die Kulisse ändern sich aber. Faye weiß, sie liebt in den Träumen James und immer wieder geschehen schreckliche Dinge, die die beiden trennen. Als sie James auch in Wirklichkeit gegenüber steht, weiß sie bald nicht mehr, was wirklich ist und was nicht. Gleichzeitig wird sie zur Zielscheiber mysteriöser Gestalten und James erklärt er, dass er sie diesmal für immer verlassen wird. Das aber will Faye auf keinen Fall. Zuerst fand ich die Besessenheit Fayes für James sehr nervig. Sie hinterfragt nicht, sondern will einfach nur bei ihm sein. Doch schnell zeigt sich, dass Faye durchaus nachdenkt, für und wider abwägt. Das steht immer wieder in Konflikt mit ihrem Herz, das eben einfach nur bei James sein will. Auch James, der zu Beginn sehr weich und von allen Kräften hin und her geschubst erscheint, kommt aus dieser Passivität heraus und agiert nicht nur eigenständig, sondern auch durchdacht. Interessant fand ich den Punkt der Widergeburt, der im Roman nicht nur impliziert, sondern durch verschiedene Einheiten plausibel gemacht wird. Den wiedergeborenen stehen dabei Vampire gegenüber, aber auch göttliche Wächter, die die normalen Menschen beschützen wollen. Dadurch erfährt dieser Roman mit christlichen Einflüssen eine neue Tiefe. Etwas irritiert hat mich, dass Faye nur deswegen nicht von James zu einem Vampir gemacht wird, weil er Angst hat, sie würde – wie die meisten – dadurch ihre Tugend und Moral zu vergessen. Er aber ist als Phänomen auch als Vampir mit einem Verständnis für Gut und Böse ausgestattet, das dem vampirhaften Blutdurst entgegen wirkt. Allerdings gibt es noch mehr Phänomene und dabei auch eine ganze Familie, die sich gegen die dunklen Einflüsse wehren konnte, weil sie stark genug waren. Hier wird Faye also eine charakterliche Schwäche zugesprochen, die ich im Ganzen nicht so ganz nachvollziehen kann. Sehr gut fand ich, dass Fayes Schicksal immer noch selbstbestimmt ist. Schnell gibt es die ersten Hinweise, dass ihr Unglück mit James keinesfalls seine Schuld ist oder einer festen Regel folgt. Vielmehr zeichnet sich eine andere Kraft ab, die hier wirkt. Die Puzzleteile, die sich hier ergeben haben mir gut gefallen. So bleibt der Leser wachsam und kommt eventuell auf die Auflösung, bevor der Roman sie gibt. Der Stil hat mir wieder gut gefallen. Sehr melodisch und weich. Gleichzeitig wird die Beziehung zwischen Faye und James nicht bei der leidenschaftlichen Sehnsucht belassen, sondern ist tief aber realistisch gezeichnet. So wirft Faye sich nicht sofort James in die Arme, sondern überlegt durchaus, was diese Änderung in ihrem Leben bedeutet. Für Vampirroman-Freunde gut geeignet. Aber auch für alle, denen schon Aurora Sea gefallen hat und die den weichen, schönen Stil von Nadine Stenglein mögen. Kein typischer Vampirroman, aber ein guter.

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    • 2
  • Rubinmond

    Rubinmond
    booksbuddy

    booksbuddy

    26. September 2016 um 17:59

    Eine Zeitreise mit Tiefgang!Autor: Nadine StengleinVerlag: FabylonBand: EinzelbuchSeiten: 267Für Fans von: Rubinrot, Biss zum Morgengrauen, Engel der NachtRomantik: ❤❤❤❤❤Humor: ❤❤❤♡♡Schreibstil: ❤❤❤❤❤Anspruch: ❤❤❤♡♡Überraschung: ❤❤❤❤♡Spannung: ❤❤❤❤❤Story: ❤❤❤❤♡Gesamtwertung: ❤❤❤❤♡Ihr wisst ja gar nicht, wie begeistert ich bin! Dies ist das zweite Buch der Autorin Nadine Stenglein und wie schon ihr erstes, hat sie mir auch dieses zum Rezensieren zur Verfügung gestellt. An dieser Stelle vielen lieben Dank dafür! Ich bin so froh, dass ich es lesen durfte! Liebe Nadine, du hast dich dieses Mal selbst übertroffen! Um ehrlich zu sein, hab ich nach Aurora Sea nicht allzu große Erwartungen gehabt, da mich dieses Buch nicht komplett von sich überzeugen konnte (auch wenn es natürlich trotzdem gut war!), aber ich wurde definitiv eines Besseren belehrt! Aber lasst mich wieder von außen nach innen beginnen:Um ehrlich zu sein, gefällt mir die Aufmachung nicht so gut, was schlicht an der Tatsache liegt, dass ich es nciht mag, wenn mir ein Buch vorschreibt, wie die Protagonisten darin aussehen sollen. Ich mache mir gerne selber meine Gedanken und lasse meiner Fantasie freien Lauf, was nicht möglich ist, wenn auf dem Cover ein Bild der Darsteller zu sehen ist. Auch die Schrift in dem Buch ist sehr klein und ziemlich zusammengepresst, was es anstrengend macht, es zu lesen. Das Buch ist allerdings auch als E-Book zu erhalten, nur für die, die das nun abgeschreckt hat ;D ich für meinen Teil mag trotzdem die gedruckte Version mehr, da E-Books einfach nicht mein Fall sind und so konnte mich die Schrift nicht davon abhalten, das Buch zu lesen.Aber nun zum Inhalt.Der Schreibstil ist gewohnt gut und ich finde sogar noch ein bisschen besser, als im ersten Buch der Autorin. Die Konversationen sind nicht zu übergenau und somit realistisch und auch die Gefühle kommen dadurch sehr gut zur Geltung! Generell ist das Buch sehr romantisch und man spürt die Liebe der beiden in jeder Zeile und jedem Jahrhundert! Es war super spannend, die verschiedenen Leben zu lesen und so nimmt einen das Buch mit auf eine Zeitreise, von der man gar nicht genug haben kann!Generell ist die Geschichte sehr spannend, weswegen es mir (vor allem gegen Ende) sehr schwer viel, das Buch aus der Hand zu legen!Hin und wieder erinnert die Story ein wenig an andere Bücher (die meisten Parallelen fand ich zu "Engel der Nacht"), was der Geschichte zwar ein wenig den Tiefgang nahm, mich dennoch aber nicht weiter gestört hat. Immerhin gehören die Parallelen zu meinen absoluten Lieblingsbüchern und ich fand es toll, diese noch einmal neu verpackt zu entdecken. Gleichzeitig erfand Nadine Stenglein allerdings auch einiges Neues, was ich so noch nicht gelesen hab. Dadurch wird aus dem verrufenen Twilight-Vampir wieder ein attraktives Wesen und ich will nun unbedingt wieder mehr von Vampiren lesen ;).Ich find es wahnsinnig schade, dass die Geschichte abgeschlossen ist! Man könnte doch einen weiteren Teil schreiben, von einem Vampir, der seine Liebe auf der ganzen Welt sucht und diese vllt in Afrika oder weiß Gott wo findet .. Liebe Nadine, lass dir das doch nochmal durch den Kopf gehen.. bitte ;D Ich würde wirklich gerne noch mehr von dieser Art Vampir lesen und hoffen, irgendwann mal vllt einen roten Mond zu sehen ;)Ich mache nun etwas, was ich bisher noch nicht getan habe, aber ich kann einfach nicht anders, weil ich derart positiv überrascht bin!! Das Buch bekommt von mir keine 4 von 5 möglichen Herzen, sondern ich vergebe dieses mal (zum ersten Mal) einen weiteren halben Punkt, weil das Buch mein Leseleben bereichert hat!Es bekommt von mir also 4,5 von 5 möglichen Herzen! <3 Eure Carina

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    • 2
  • Absoluter Pageturner

    Rubinmond
    Wassermann83

    Wassermann83

    15. September 2016 um 09:32

    Eine wundervolle Idee, völlig neuartig, was mich sehr überrascht hat. 
    Absoluter Pageturner. 
    Ich konnte es nicht mehr aus den Händen legen.
    Daher 5 Sterne.

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