Allendas

von Nadine T. Güntner 
4,7 Sterne bei3 Bewertungen
Allendas
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Eine vielschichtige Befreiungs- und Entdeckungsgeschichte.

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Inhaltsangabe zu "Allendas"

Mit einem Mal herrscht Chaos in Allendas, dem Königreich Hondors. Das friedliebende Volk, das seit Jahrhunderten keinen Krieg mehr geführt hat, sieht sich plötzlich einer riesigen Armee finsterer Kreaturen gegenüber. Das Land erliegt ohnmächtig der Streitmacht von Kalerid, dem Anführer der Sellag. Hondor und sein Freund und Hauptmann Herras können fliehen, verlieren sich jedoch aus den Augen.

Völlig unerfahren im Kampf ums Überleben, versuchen beide, unabhängig voneinander, das Land zu retten. Auf ihrem abenteuerlichen Weg begegnen ihnen Waldmenschen, düstere Magier, kampfeslustige Mönche und ein sprechender Drache.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783847647119
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:616 Seiten
Verlag:neobooks
Erscheinungsdatum:10.08.2014

Rezensionen und Bewertungen

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    Ormeniels avatar
    Ormenielvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Eine vielschichtige Befreiungs- und Entdeckungsgeschichte.
    Allendas: Hondor

    Als Fantasy Liebhaberin hat mich eine Geschichte über ein fernes Königreich in Chaos und Verwirrung natürlich gleich interessiert. Das Cover ist wunderschön, auch wenn sich dann beim Lesen des Romans herausstellte, dass das Amulett, das darauf abgebildet ist, aus schwarzem Stein gefertigt ist.

     

    Nach Jahrhunderten des Friedens, in denen auch die Wachsamkeit der Bewohner nachließ, herrscht plötzlich Aufruhr im Königreich Allendas. Über Nacht fallen die Sellag unter dem Heerführer Kalerid in das Land ein. König Hondor und seinem Hauptmann Herras gelingt die Flucht und auf jeweils eigenen Wegen machen sie sich an die Befreiung des Landes. Es gibt viele Abenteuer zu bestehen, ob im Königreich der Waldmenschen, bei den Lohringern im Norden und bei den wehrhaften Mönchen eines Klosters. Ein großer Schatz und ein sprechender Drachen dürfen natürlich auch nicht fehlen.

     

    Ich muss gestehen, dass ich einige Zeit gebraucht habe, um in das Buch hineinzufinden. Für meinen ganz persönlichen Geschmack hätte man den Text gerade am Anfang erheblich straffen können. Trotz oder vielleicht auch gerade wegen vieler Worte waren die Charaktere für mich nicht wirklich greifbar. Ständige Perspektivwechsel beim Erzählen - bei jedem Kapitel wechselt der Protagonist - haben mir das Lesen auch nicht erleichtert. Das Buch hat einige Handlungsstränge, die erst sehr spät wieder zusammenfinden. Als ich mich an diese Erzählweise gewöhnt hatte, ging es besser.

    Zum Schluss sind mir dann besonders Marek, ein Sellag, der zum Freund der Menschen wird und Toranus, der sprechende Drache, ans Herz gewachsen. Gerade die Entwicklung Mareks vom Feind zum Freund, ohne viele Worte, aber mit umso mehr Herz, hat ihn mir eher erschlossen, als König Hondor oder Herras. Bei Toranus waren es seine Zurückhaltung und Höflichkeit. Er wägte selbst bei Sellag die ihn angriffen ab, ob es denn "fein" wäre sie zu töten. Er war sehr darum bemüht, ihr Leben zu verschonen. Und seine Verhandlung mit Kalerid, dem Anführer der Sellag, hat mich dann richtig zum Lachen gebracht. Alleine die Erwiderung auf das Ansinnen sein Stellvertreter zu werden "Aber ich hätte noch einen besseren Vorschlag. Wie wäre es, wenn ihr mir EUREN Posten überlasst und Ihr mit Eurer ganzen verlogenen Bande aus dem Land verschwindet, um Euch hier nie wieder blicken zu lassen." war köstlich.

    Obwohl es keine Liebe auf den ersten Blick war, hat mir "Allendas - Hondor" sehr gut gefallen. Es ist ungewöhnlich vielschichtig und eine wundervolle Entdeckungsreise durch eine magische Welt voller Überraschungen.

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    N
    Naditavor 11 Jahren
    Rezension zu "Allendas" von Nadine T Güntner

    "Ihr solltet auf meine Worte hören, mein König!" Kurena
    blickte über den langen Tisch hinweg, an dessen anderem
    Ende der Herrscher von Allendas saß. Wie immer schenkte
    ihr Hondor keine Beachtung, gleichgültig, welchen Nachdruck
    die alte Seherin in ihre Worte legte.
    So beginnt "Allendas", das Romandebüt von Nadine T. Güntner, einer 28jährigen Autorin aus
    dem Hochtaunus. König, Magie, Verrat, Schicksal und Scheitern, alles verdichtet in zwei
    Sätzen. Wie recht die Seherin Kurena mit ihrer Prophezeiung haben soll, erfährt der
    atemlose Leser dann bereits auf den ersten Seiten. Das einst so friedliche Königreich
    Allendas fällt in einer durchkämpften Herbstnacht merkwürdigen Geschöpfen, den so
    genannten Sellag, in die Hände. Eigentlich wäre das ja schon Stoff für einen ganzen Roman,
    und doch ist dies nur die furiose Einleitung eines vor überraschenden Wendungen schier
    überbordenden Werkes, das nichts mehr und nichts weniger ist als eine eigene Welt.
    Vieles spricht dafür, "Allendas" in das literarische Genre der Fantasy einzuordnen. Geht es
    hier doch um Mythen und Krieg, schicksalhafte Begegnungen und ungewisse Reisen durch
    eine märchenhafte Welt voll von Menschen unterschiedlichster Herkunft und Stämme,
    Zauberern, Drachen oder fremden Wesen wie den Sellag … und natürlich spielt dabei auch
    ein Schatz eine wichtige Rolle. Und doch ist "Allendas" mehr als ein Eskapismus in eine
    vermeintlich bessere Welt, in der Gut und Böse noch klar zu unterscheiden sind. Der
    Kosmos von "Allendas" ist weit von einer Idealisierung entfernt, und so werden Allianzen und
    Zweckbündnisse zwischen den einzelnen Akteuren in einer Geschwindigkeit geschmiedet
    und verworfen, die fast schon an spannende Wahlnächte erinnern kann, wenn auch mit
    ungleich interessanteren Protagonisten. Und vielleicht ist es die größte Leistung der
    hessischen Jungautorin, diesen nicht versiegen wollenden Strom von Geschichten in einen
    stets stringenten Erzähltakt zu bringen.
    Und noch eines unterscheidet "Allendas" von vielen anderen Werken der fantastischen
    Literatur – die liebevolle und feine Ironie, mit der Güntner ihren Figuren Leben einhaucht und
    ihnen eine vielschichtige Tiefe und Persönlichkeit gibt, die selbst bei Fantasy-Klassikern
    ihresgleichen sucht. Natürlich ist "Allendas" vor allem die Geschichte einer echten und tiefen
    Freundschaft zwischen König Hondor und seinem Hauptmann Herras, die aber erst nach
    einer Vielzahl von Prüfungen auf wechselhaften Reisen und nicht zuletzt durch die Hilfe ihrer
    zahlreichen Freunde und Wegbegleiter die Entwicklung zu Helden durchlaufen.
    Aber auch die Beweggründe der Invasion der scheinbar "bösen" Sellag bleiben nicht im
    Dunklen verborgen, und so werden die meisten Leser das wechselhafte Schicksal von Marek
    und Kalerid mit immer mehr Sympathie verfolgen. Und welches Geheimnis den sprechenden
    Drachen Toranus und seinen Heiler Nando, Klosterabt Mondernas Bunos oder den
    Rabenvogel Olog umgibt oder welche Rolle das Schicksal der Seherin Kurena, König
    Durendas und seinen ungleichen Söhnen Dorian und Derias zuteil werden lässt, sind nur
    einige der Episoden, durch die Autorin Nadine T. Güntner mit sicherer Hand leitet.

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    JPConrads avatar
    JPConradvor 5 Jahren

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    JPConrads avatar
    Hallo, liebe Fantasy-Fans!

    Heute starte ich eine Leserunde für den Fantasy-Epos "Allendas" von Nadine T. Güntner!

    Es werden insgesamt 20 E-Books (ja, wirklich NUR die elektronische Form) verlost. Gebt bitte am Besten direkt bei der Bewerbung an, welches Format ihr benötigt! Danke schön.
















    Hier der Klappentext:

    Mit einem Mal herrscht Chaos in Allendas, dem Königreich Hondors. Das friedliebende Volk, das seit Jahrhunderten keinen Krieg mehr geführt hat, sieht sich plötzlich einer riesigen Armee finsterer Kreaturen gegenüber. Das Land erliegt ohnmächtig der Streitmacht von Kalerid, dem Anführer der Sellag. Hondor und sein Freund und Hauptmann Herras können fliehen, verlieren sich jedoch aus den Augen.

    Völlig unerfahren im Kampf ums Überleben, versuchen beide, unabhängig voneinander, das Land zu retten. Auf ihrem abenteuerlichen Weg begegnen ihnen Waldmenschen, düstere Magier, kampfeslustige Mönche und ein sprechender Drache.


    Im Namen der Autorin wünsche ich vieeeel Glück!

    Euer
    J.P. Conrad
    Athene100776s avatar
    Letzter Beitrag von  Athene100776vor 3 Jahren
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