Nadine Tobien

 2.8 Sterne bei 5 Bewertungen
Autorin von Nicholei.

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Cover des Buches Nicholei (ISBN:9783964434654)

Nicholei

 (5)
Erschienen am 17.08.2019

Neue Rezensionen zu Nadine Tobien

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Rezension zu "Nicholei" von Nadine Tobien

Leider enttäuschend
juniavor 4 Tagen

Wie kam ich zu diesem Buch?
Durch Zufall wurde ich auf das Buch bzw. die Autorin aufmerksam. Es ist das erste Buch von Nadine Tobien, das ich lese.

Wie finde ich Cover und Titel?
Das Cover war es, das mich auf das Buch aufmerksam gemacht hat, es ist einfach wunderschön und ein hervorragender Eyecatcher. Der Titel ist schon etwas verwirrender. Nicholai, klar, es geht um Nicholai. Aber „Das Ende zum Anfang“, was soll das bedeuten?

Um was geht’s?
Auf den Inhalt gehe ich an dieser Stelle nicht allzu detailliert ein, den Klappentext könnt ihr ja selbst lesen, und eine Zusammenfassung des Buches muss ja nun nicht in die Rezension. Lasst euch aber gesagt sein, dass so einiges passiert in der Welt von Nicholai, Graf zu Teitoll.
Ich würde das Buch als historischen Vampirroman (in dem niemand glitzert) einordnen.

Wie ist es geschrieben?
Es handelt sich um einen Einzelroman, der also problemlos ohne Vorwissen und Cliffhangergefahr gelesen werden kann.
Der Schreibstil ist in der Sprache des Jahrhunderts verfasst, in der die Geschichte spielt, also altertümlich, mit langen, verschachtelten Sätzen und sehr gewählt bis poetisch. Am Anfang erfordert das viel Konzentration und ich fragte mich schon, wie sehr ich mich an Bücher mit „gewöhnlichem“ Ausdruck gewöhnt habe, weil ich hier so genau aufpassen muss. Nach einer Weile stolpert man aber immer wieder über seltsam anmutende Ausdrücke, muss noch mal lesen, dadurch wirkt alles eher unausgereift und sehr zäh zu lesen.
Mittendrin wird die Geschichte eher dröge, sie tritt auf der Stelle, dreht sich im Kreis, weil irgendwie alle net ausm Quark kommen. Es passiert wenig bis nichts, viel wiederholt sich nur und es zieht sich damit unschön. Die Spannung bricht irgendwann einfach ab, der Bösewicht – Achtung Spoiler – wird recht problemlos um die Ecke gebracht.

Wie steht es mit der Fehlerquote?
In meiner Ausgabe befinden sich noch viele, viele Fehler. Mich stört das leider beim Lesen, und ich habe für dieses Buch über eine Woche gebraucht. Hinzu kommt eine eigenwillige bis keiner Regel folgenden Kommasetzung, die den Lesefluss oftmals unschön unterbricht, und eine Menge an Wortwiederholungen.

Mein Fazit?
Das Buch hat leider sehr enttäuscht, ich hatte mehr erwartet, somit erhält es von mir leider nur 3 von 5 Sternchen für die an sich gute Story, die leider vom Lektorat und nicht vorhandenen Korrektorat gekillt wurde. Nach einer Überarbeitung würde ich die Neufassung auf jeden Fall noch mal lesen.

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Rezension zu "Nicholei" von Nadine Tobien

Unfertige Geschichte
Blazing_Rubyvor 8 Tagen

Ich habe mich für die Leserunde dieses Buches beworben, weil das Cover umwerfend schön ist und mich ein historischer Vampirroman sehr gereizt hat. Ich freue mich, dass ich dann tatsächlich auch mitlesen durfte. 


Sprachstil:
Das Erste was auffällt, wenn man mit dem Buch anfängt, ist der sehr altertümliche Sprachstil. einerseits machter dieser es etwas schwer, alles zu verstehen, andererseits passte es auch zum Buch und kreierte eine tolle düstere Atmosphäre. Von Szene zu Szene schwankte die Verständlichkeit etwas. Manchmal musste ich Stellen zweimal lesen, um überhaupt zu verstehen, was gerade vor sich geht. Manchmal flogen die Seiten aber auch so dahin und die Verständlichkeit war super. 

Charaktere:
Von den Charakteren mochte ich Magaretha am liebsten. durch das Puppenhafte blitzte an vielen Stellen ihr Kampfgeist hervor, der mir sehr gefiel. Mit den anderen Charakteren wurde ich leider nur schwer warm. Es fehlte oft einfach der Tiefgang und ich konnte sie vor meinem inneren Auge nicht sehen. Hier hätte ich ich es begrüßt, wenn auch einmal Macken der Figuren erkennbar gewesen wären. Das hätte es etwas glaubhafter gemacht, denn kein Mensch ist makellos. Auch Einblicke in die Vergangenheit der Charaktere hätte ich sehr interessant gefunden, um deren Handeln besser zu verstehen.  

Dialoge:
Die Dialoge wirkten teilweise sehr steif und machten an manchen Stellen wenig Sinn. Das fand ich sehr schade, da die Charaktere hier viele Pluspunkte sammeln und ihre Individualität zeigen hätten können, aber sie haben sich in ihrer Sprechart leider kaum unterschieden. 

Handlung:
Die Grundidee der Geschichte ist wirklich interessant. Auch den Anfang fand ich super spannend. Bei den Handlungssträngen hab es aber zu oft lose Enden und Fragen, die nicht beantwortet wurden. Es war super, dass die Autorin die Leserunde begleitet hat und einige Lücken füllen konnte. 

Fazit:
Alles in allem waren die Ansätze gut, aber in der Ausführung konnte mich die Geschichte nichte berühren. Es hat sich beim Lesen angefühlt, als wäre die Geschichte und die dargestellte Welt noch nicht fertig gedacht. Daher kann ich leider nur 3 Sterne vergeben...

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Rezension zu "Nicholei" von Nadine Tobien

Altertümliches Fantasy mit viel offenem Potential
LadyShaddixxvor 10 Tagen

Darum gehts:

Die Frau des Grafen wird von Fürst Kellwin angegriffen, da er nicht ertragen kann das sie nicht damit klarkommt das sie den Graf anstatt ihn geheiratet hat. Der Graf erfährt das von Teile is a seiner Transporte vernichtet wurden und einige Fürsten aus dem Abkommen austreten wollen. Der Graf begibt sich dann auf den Weg die Fürsten abzugehen und  umzustimmen. Später wird der Graf das Opfer einer Intrige und dabei mit Vampirblut vergiftet und verwandelt sich zu einem Nachtwesen.

Meinung:

Die in dem Buch gewählte Sprache ist altertümlich. Allerdings passt sie zu der finsteren  Atmosphäre. Ich fand den Schreibstil zwar ziemlich einzigartig und natürlich liest es sich nicht so einfach von der Hand weg wie gewöhnliche Stile aber irgendwie mag ich dieses Einzigartige ganz gerne.  In dem Buch wird häufig in Rätseln gesprochen, so ist man manchmal ein wenig verwirrt, wenn man Zusammenhänge nicht mehr ganz versteht.
In dem Buch gibt es gar keine Kapitel, die Geschichte wird durchgängig erzählt und lediglich Akteure wechseln in der Erzählung. Ich persönlich bevorzuge die Abtrennung mit Kapiteln, es ist sonst schwerer Bereiche zu diferenzieren und abzutrennen.
Das übliche Wort Vampir hat hier einen anderen Namen. Nachwesen heißen sie und sind nicht als böse beschrieben sondern unterstützend und loyal.
Außerdem gibt Hüter, welche für den Schutz ihrer Art sorgen. Hüter akzeptieren das Wandelnde unschuldige Menschen töten. Dann sind da noch  die Jäger, diese sind hier in der Rolle der Bösen.  Menschenwaffen sind für Nachtwesen immer gefährlicher und tödlicher und sie fürchten sich vor der Verbrennung von Nachtwesen falls Menschen von ihnen erfahren sollten.  Man muss beim lesen schon einige Szenen doppelt lesen, um sie zu begreifen. Oftmals wird bei mznchen Dialogen zu schwammig und drumherum geschrieben.  Die Verwandlung des Grafen hatte eine Menge spannendes Potenzial, doch die Umsetzung war mir einfach zu knapp und farblos. Der Graf hat alles zu schnell unter Kontrolle gehabt und die Blutrausche waren dann auch irgendwie immer sehr ähnlich beschrieben. Leider ging es im Buch anders als durch den Titel suggeriert weniger um Nicholei als eher um Machtkämpfe. Der Anfang vom Buch war wirklich sehr pckend und spannend, zum Ende jedoch wurde es leider immer mehr Langweilig. Insgesamt hatte das Buch viele Kampfszenen, das ist ja Grundsätzlich gut und spannend, aber wenn fast die ganzen letzten Abschnitte nur auch Schlachten bestehen ist das einfach zu viel. Dadurch das zu viel Kampf in der Geschichte ist, verlor die eigentliche Geschichte den Fokus und man hat beim lesen zum Ende richtig abgeschaltet. Den Figuren fehlt mir auch an lebendigkeit, mn kann sie sich nicht so wirklich gut vorstellen und sie sind nicht so spannend, weil man mangels großer Sympatie nicht so mitfiebert. Leider blieben auch beim leen hat einige Fragen offen, deren vermutete Beantwortung am Ende des Buches leider ausblieb.

Fazit:

Ich fand das Buch hatte jede Menge Potential und vom Anfang des Buches war ich sehr angetan, der Rest war mir aber einfach zu sehr mit Kampfszenen vollgestopft und ich habe mehr und mehr eine richtige Handlung vermisst und es erschien mir als hätte sich die Geschichte irgendwann in den Schlachten verloren. Den Schreibstil mag bestimmt nicht jeder aber dieser hat mir durch aus zugesagt, denn ich finde dieser war perfekt für dieses Setting. Leider hat es das Buch nicht geschafft mich zu begeistern und richtig zu packen.
Deshalb kann ich leider nicht mehr als 3 Sterne geben, 

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Gespräche aus der Community

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Ein klassischer Vampirroman, ohne Glitzer, in dem ein Mann lernen muss hinter seinen Glauben zu blicken.

Da "Nicholei- Das Ende zum Anfang" keine Kapitel hat, wurden grobe Buchinhalte aufgegriffen und zur Diskussion gestellt. 

Klappentext:
Nicholeis Leben wird innerhalb einer Nacht zerstört. Eigentlich sollte der Graf zu Teitoll durch ein Gift sterben, doch eben dieses verwandelt ihn in etwas anderes. Als bluttrinkendes Nachtwesen, das sich nicht unter Kontrolle hat, wütet der ehemalige Graf unter der einfachen Bevölkerung. 
Als er erfährt, dass seine geliebte Frau brutal ermordet wurde, schwört er bittere Rache. Doch dazu muss Nicholei hinter das Geheimnis seiner Wandlung kommen.
Die Antwort darauf kann er nur Mithilfe der Nachtwesen Elias und Nathan finden, Angehörige eines Wächterordens, die ihn eigentlich aufhalten sollen.


Es werden nur eBooks verlost. Bitte gebt das eBook-Format an, welches Ihr haben möchtet. 

Ich freue mich auf Euch :-)
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