Nadine d'Arachart , Sarah Wedler Der Scharfrichter

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Inhaltsangabe zu „Der Scharfrichter“ von Nadine d'Arachart

"Sicher denken Sie, dass das alles nichts Persönliches ist. Aber da täuschen Sie sich, Daria. Es ist persönlich." Ein neuer Serienmörder hält Berlin in Atem. Der Scharfrichter ist eiskalt, grausam und hochintelligent. An jedem seiner Tatorte hinterlässt er für Daria Storm und ihr Team Rätsel. Jedes Mal haben sie die Chance ihn zu stoppen – jedes Mal kommen sie zu spät. Daria muss verstehen, dass ihnen jetzt nur noch einer helfen kann. Ihr Erzfeind, ihr Albtraum – der Schinder.

Kurz, knackig und wirklich gut. Der Schinder ist zurück und soll der Polizei helfen. Gelungene Fortsetzung der Reihe um Daria Storm

— AnjaSc
AnjaSc

toller spannender Teil 2!

— Linume
Linume

Eine gelungene Fortsetzung von `Der Schinder.`

— Die-Rezensentin
Die-Rezensentin

Wahnsinnig spannend !!!

— ConnyZ.
ConnyZ.

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  • Eine actionreiche Achterbahnfahrt mit sehr guter Ermittlungsarbeit und vielen Emotionen

    Der Scharfrichter
    aly53

    aly53

    30. June 2017 um 11:09

    Vom Schinder war ich ja damals total begeistert, so das ich sehr gehofft habe, das es eine Fortsetzung geben würde. Als dann feststand, das es eine Trilogie werden würde, war ich mehr als begeistert und es war daher auch beschlossene Sache, das ich auch den zweiten Band lesen musste.Bereits beim Einstieg verging mir Hören und Sehen, was daran lag, das man durch die Augen des Täters blickt. Was ich wirklich mehr als gelungen fand. Es zeigte uns gleich wozu er fähig ist und worauf sich insbesondere Daria Storm noch einstellen kann.Aber es zeigte auch zu welchen Bestialitäten er fähig ist, denn meine Nerven lagen gleich komplett blank.Nach diesem wirklich gut gelungenen Einstieg wechselt man zu Daria Storm. In ihrer sowie von ihrem Partner Martin erfahren wir auch die Perpektiven. Dadurch wird das ganze zu einem sehr guten Ermittler Krimi.Anfangs dachte ich noch, das mir vielleicht die Perspektive des Täters noch fehlen würde. Weil man ja die Gräueltaten nicht so intensiv und hautnah miterlebt.Aber nein, der Spannung und dem Nervenkitzel hat es an keiner Stelle geschadet.Dennoch hätte ich auch hin und wieder gern seine Perspektive gesehen. Einfach um zu ergründen, wie es dahinter aussieht.Mit viel Präzision und auch einer gehörigen Menge an Gefühl und Adrenalin gelingt es dem Autorenduo aufs neue, das ich förmlich an den Seiten festgeklebt bin.Mit viel Details der Taten haben sie uns das Grauen gelehrt und namensloses Entsetzen geschürt.Man hat immer nur gezittert und gebangt, was wohl auf der nächsten Seite passieren würde.Ich hatte direkt Angst davor, was es nun wieder für ein neues Opfer geben würde.Sie beeindrucken wie gewohnt mit ihrem fließenden und lebendigem Schreibstil. Dabei brennt von Anfang an, ein gewaltiges Kopfkino los, das es wirklich in sich hat.Nach wie vor stehen auch hier Maxim Winterberg und Daria Storm im Fokus, was auch nicht weiter verwunderlich ist.Besonders über Maxims Bewegggründe habe ich mir immer wieder den Kopf zerbrochen. Die unterschiedlichsten Szenarien gingen mir dabei durch den Kopf. Denn sein Verhalten hat mir trotz seinem  hohen IQ Kopfzerbrechen bereitet.Ist er wirklich unschuldig oder ist er ein Teil des Ganzen?Was führt er im Schilde?Welche menschlichen Abgründe lauern noch in ihm?Warum er so gefährlich ist, vergisst man zu keiner Zeit.Und doch geht es hier nicht nur um den Schinder.Ein neuer Alptraum ist eingekehrt.Der Scharfrichter und er macht seinem Namen alle Ehre. Dabei geht es hier um ganz besondere Foltermethoden, die wirklich sehr detailliert und nachvollziehbar gezeichnet sind. Die eigene Fantasie trägt ihr übriges bei. Denn das Ganze ist wirklich sehr bestialisch und nicht unbedingt leicht zu ertragen.Ziemlich schnell erkennt man welch menschliche Abgründe in seiner Seele verankert sind, was auch in den Hintergründen um ihn sehr gut ersichtlich wird. Besonders diese haben mich wirklich berührt. Und ich konnte mich direkt sehr gut hineinversetzen.Obwohl Daria auch ihr eigenes Päckchen zu tragen hat, in Form innerer Zerrissenheit , so setzt sie doch alles dran, der Gerechtigkeit genüge zutun.Was nicht immer einfach ist. Sie gerät dabei mehr als einmal an ihre Grenzen. Aus emotionaler wie auch aus köperlicher Sicht.Ich fand diesen Thriller besonders psychologisch gesehen sehr gut ausgearbeitet. Dabei dringt man ins Innere der Charaktere vor und begreift wie sind, wie sie fühlen.Besondes Daria ging mir immer wieder unter die Haut.Die Ermittlungen fordern alles und plötzlich ist es ein schierer Wettlauf gegen die Zeit, dem die Ermittler gnadenlos ausgesetzt sind.Ein Phantom das sie jagen und das ihnen immer einen Schritt voraus ist.Dabei sind die Ermittlungsmethoden wieder sehr gut ausgearbeitet und nachzuvollziehen. es hat wieder sehr großen Spaß gemacht ein Teil des Ganzen zu sein und dem Ganzen ein Stück näherzukommen. Dennoch muss ich sagen, ging es mir teilweise etwas zu schnell. Zwischendurch eine Ruhepause wäre nicht schlecht gewesen. Denn hier geht wirklich alles Schlag auf Schlag und das ohne Luft zu holen.Größtenteils fand ich es zwar etwas vorhersehbar, dennoch gab es einige Wendungen die ich nicht gleich habe kommen sehen und die mich dadurch doch mit Entsetzen und Sprachlosigkeit überfluteten.Der Showdown war nochmal richtig explosiv und ich hab so unheimlich mitgezittert und konnte die Verzweiflung, aber auch das Adrenalin förmlich schmecken.Mit diesem Band haben die Autorinnen wieder etwas sehr gewaltiges und actionreiches geschaffen. Aber ich muss auch sagen, das mir der Schinder noch ein kleines bißchen besser gefallen hat.Eins steht jedoch fest, sie verstehen ihr Handwerk auf ganzer Ebene und so leicht macht ihnen auf dieses Gebiet niemand etwas vor.Fazit:Auch der Scharfrichter ist eine gelungene Fortsetzung.Obwohl ich den Schinder noch ein bißchen besser fand, so konnte mich dieser Thriller begeistern, in den Bann ziehen und Entsetzen sowie Fassungslosigkeit in mir auslösen.Eine actionreiche Achterbahnfahrt die mit sehr guter Ermittlungsarbeit und vielen Emotionen einhergeht.Auch kein Wunder, denn schließlich wird es für Daria Storm persönlich.Ein Muss für jeden Thriller-Fan.

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  • Eine spannende Fortsetzung zu "Der Schinder"

    Der Scharfrichter
    AnjaSc

    AnjaSc

    20. June 2017 um 13:51

    Der zweite Teil der Daria Storm ReiheInhalt:Wir machen zum 1. Teil einen Zeitsprung und steigen direkt ein mit der Erkenntnis, dass Martin und Daria jetzt ein Paar sind. Ehrlich, wen wundert es? Ich habe damit fest gerechnet. Der neue Serienkiller hat schnell den "Spitznamen" Scharfrichter erhalten, denn wie im ersten Teil tötet auch er Menschen im Stil von mittelalterlichen Foltermethoden. Das Team um Daria Storm beginnt die Ermittlungen, hinken aber eigentlich ständig hinerher.Das die ganze Geschichte persönlich ist, begreift man spätestens zu dem Zeitpunkt als das Buch von Maxim Winterberg in Darias Schlafzimmer auftaucht.Das Team kommt nicht daran vorbei Winterberg alias "Der Schinder" in die Ermittlung einzubeziehen, denn nur er scheint die Rätsel des neuen Killers entschlüsseln zu können.Was steckt hinter der persönlichen Herausforderung des Scharfrichters?Wie hängt Maxim da mit drin?Liebt Daria insgeheim doch diesen brutalen Killer?Auch in diesem Teil geht es wieder hart zur Sache und für zarte Seelen ist dieses Buch sicherlich nicht geeignet. Ich möchte es mal so ausdrücken, die Mordmethoden sind bizarr und detailreich geschildert. (Ich habe es genossen, aber bitte schickt mir jetzt nicht den Seelenklempner nach Hause...)Den Hang zu verlassenen Orten bzw. obskuren Orten finden wir auch in diesem Teil wieder und er macht einen erheblichen Teil aus. Denn die Orte sind unheimlich und steigern das beklemmende Gefühl beim Lesen noch mehr.Fazit:Ein schneller und rasanter Thriller, der für alle Freunde des Schnörkelosen bestens geeignet ist.Nadine und Sarah machen nicht viele Worte außenrum, sie bringen die Geschichte auf den Punkt.Dadurch ist die Geschichte knapp, klar und geradlinig erzählt.Mich hat er gepackt und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen bis ich den letzten Satz gelesen hatte.Jetzt warte ich auf den dritten Teil und kann es kaum erwarten wie es weitergeht.

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  • spannend!

    Der Scharfrichter
    Linume

    Linume

    18. February 2017 um 12:33

    Auch hier bei Teil 2 der Daria Storm-Reihe fehlt mir beim Cover das gewisse Etwas! Aber das hält mich natürlich nicht davon ab, das Buch zu lesen. Der Vorgänger war ja schon super!     Klappentext:     "Sicher denken Sie, dass das alles nichts Persönliches ist. Aber da täuschen Sie sich, Daria. Es ist persönlich." Ein neuer Serienmörder hält Berlin in Atem. Der Scharfrichter ist eiskalt, grausam und hochintelligent. An jedem seiner Tatorte hinterlässt er für Daria Storm und ihr Team Rätsel. Jedes Mal haben sie die Chance ihn zu stoppen – jedes Mal kommen sie zu spät. Daria muss verstehen, dass ihnen jetzt nur noch einer helfen kann. Ihr Erzfeind, ihr Albtraum – der Schinder. Meine Meinung:     Nachdem ja Teil 1 schon klasse war, hatte ich an Teil 2 schon hohe Ansprüche. Und ich wurde nicht enttäuscht! Ich fand Teil 2 sogar noch einen Tick besser als der erste Teil.  Der Schreibstil der beiden Autorinnen fand ich auch hier flüssig und leicht zu lesen. Die Charaktere sind authentisch beschrieben und man hat als Leser das Gefühl, man ist direkt in der Geschichte.  Was mir hier extrem gut gefallen hat war, dass die Beiden den Spannungsbogen extrem hoch gehalten haben, ohne dass Langeweile o.ä. aufkam. Die Wendungen, die super gelungen sind, erzeugen beim Leser Gänsehaut, Aufregung, Spannung! Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Immer wenn ich dachte " Ja! Der ist es! Ich weiß es!" kam ein WOW-Effekt und ich fing von vorne an!  Hohes Thriller-Niveau!     FAZIT:     Wer Thriller liest, muss die Daria-Storm-Reihe lesen! Hoffentlich gibt es noch einen Teil 3?!  Danke für diese beiden Bücher, die ich bei einer Rezi-Aktion gewonnen habe! 

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  • Wettlauf gegen die Zeit !!!

    Der Scharfrichter
    Die-Rezensentin

    Die-Rezensentin

    31. January 2017 um 20:33

    Nachdem Ermittlerin Daria Storm im ersten Band den Schinder zur Strecke gebracht hat, scheint es jetzt eine Steigerung zu geben. Ein grausamer Mörder richtet seine Opfer nach dem Vorbild mittelalterlicher Foltermethoden hin. Schnell bekommt er von der Presse den Namen `Der Scharfrichter.` Bei jedem der Toten findet sich ein Hinweis auf den nächsten Mord. Daria und ihr Team sind verzweifelt, denn der Mörder ist ihnen immer einen Schritt voraus. Irgendwann ist sich Daria sicher, es kann ihr nur einer bei der Aufklärung der Morde helfen: Der Schinder! Daria ist inzwischen fest mit ihrem Kollegen Martin liiert. Er weiß um die Gefühle, die Daria für  den Schinder  hatte und ist sich nicht sicher, wie es jetzt in ihr aussieht. Natürlich möchte er auf keinen Fall, dass sie mit ihm in Kontakt tritt. Daria jagt den Mörder, wobei jagen diesmal wörtlich genommen werden kann. Ohne Verschnaufpause reihen sich Mord an Mord und das Autorenduo spart nicht an grausamen Einzelheiten zu den Taten. In einem rasanten Tempo ist die Polizei dem Täter auf den Fersen, doch leider kommt sie immer einen Moment zu spät, um ihn zu fassen oder seine Taten zu verhindern. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Die kurzen Kapitel und der flüssige Schreibstil sorgen dafür, dass der Spannungsbogen oben gehalten wird, auch wenn ich mir zwischendurch etwas mehr Ruhe gewünscht hätte. Im ersten Band war mir Daria Storm nicht sonderlich sympathisch, weil sie sich teilweise so naiv benommen hat und sich dadurch in große Gefahr brachte. Jetzt gefiel sie mir um einiges besser, handelt sie doch nicht mehr so unüberlegt wie bei `Der Schinder.` Ich bin sicher, es gibt bald eine Fortsetzung, denn das Kapitel Daria und der Schinder ist für mich noch nicht zu Ende.

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  • Spannung bis zum Ende

    Der Scharfrichter
    PeterK

    PeterK

    30. January 2017 um 07:53

    Der Scharfrichter knüpfte nahtlos an seinen Vorgänger "Der Schinder" an. Die beiden Damen schaffen es, die Spannung bis zum Ende aufrecht zu halten!

  • einfach grandios :-) Sogar noch besser wie der Vorgänger

    Der Scharfrichter
    UnterDieHaut

    UnterDieHaut

    04. December 2016 um 20:48

    Bei diesem Buch handelt es sich um den 2. Fall für Daria Storm und ihre Kollegen, auf den ich sehr gespannt war. Solltet ihr beide Bücher lesen wollen, empfehle ich euch zuerst "Der Schinder" zu lesen, da ihr euch sonst mit "Der Scharfrichter" ein klein wenig selber spoilert. Mit dem Prolog geht es gleich schon gut los. Die Autorinnen beschreiben Orte und Geschehnisse wieder wie gewohnt, und von mir auch nicht anders erwartet, sehr gut und sorgen dadurch wieder für sehr viel Kopfkino. :-) Die Story spielt in Berlin, 9 Monate nach der Verhaftung vom Schinder. Die Kapitel sind wieder recht kurz gehalten. Dieser Umstand, gepaart mit der ständig sehr stark vorherrschenden Spannung, sorgen dafür, dass man das Buch gar nicht mehr weglegen "kann". Es geht immer noch weiter bergauf mit dem Tempo und der Spannung ;-) Was mich im vorigen Buch gestört hatte (Daria war mir dort recht unsympathisch rübergekommen und ihr Charakter war mir irgendwie zu "flach" gewesen), fand ich in diesem Buch wesentlich besser umgesetzt. Ich habe sogar mit ihr mitgelitten. Auch wenn mich die Situation - Daria trifft den Schinder im Gefängnis, um sich von ihm Rat zu holen - doch ein wenig an Hannibal Lecter & Clarice Starling aus "Das Schweigen der Lämmer" erinnert hat, war es das auch schon, was es mit diesem Film gemeinsam hat. Ich wurde mitgenommen auf eine temporeiche "Mord-Schnitzeljagd", die mich regelrecht mitgerissen hat. Bei jeder Leiche gilt es, schwere Rätsel zu lösen. Erst wenn man diese löst, weiß man, wo der Mörder das nächste Mal zuschlagen wird. Die Opfer werden mit Foltermethoden aus dem Mittelalter hingerichtet und die Leser die ganze Zeit gut an der Nase rumgeführt. Es gibt einige tolle Überraschungen/Wendungen im Buch. Natürlich versucht man sich beim Lesen auch selber als Rätselexpertin. Zeit zum Luftholen bleibt bei diesem Buch allerdings nicht. Vor allem das letzte Drittel der Geschichte legt ein Wahnsinnstempo vor und lässt einen mit einem - wie ich finde - sehr überraschenden Finale zurück. COVER UND TITEL: Cover passt gut zum Vorgänger und versprüht wieder etwas "unheimliche Stimmung". Titel ist sehr passend gewählt. FAZIT: Zimperlich sollte man auch beim Lesen dieses Falles wieder nicht sein, da die Beschreibungen des Bösen nix für schwache Nerven sind. Auch das durchgängig sehr hohe Tempo könnte für so manchen vielleicht zu rasant sein. Mir hat das Buch außergewöhnlich gut gefallen - ich fand es grandios. Insgesamt gesehen sogar noch besser, wie schon "Der Schinder". Daria bekommt auch 2017 wieder einen Fall - „Der Schleicher“ bei dem ich sehr gerne wieder mit dabei bin ;-) P.S. Nächstes Jahr gibt es übrigens auch ein passendes Lied dazu. Die Band "Ingrimm" hat ein Song mit dem Titel "Der Schinder" geschrieben. Ich bin schon sehr gespannt darauf :-)

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  • Der Scharfrichter // Nadine d'Arachart & Sarah Wedler

    Der Scharfrichter
    Nelly87

    Nelly87

    24. November 2016 um 20:57

    Erst vor einigen Tagen konnte mich Der Schinder unglaublich gut unterhalten. Die Story um den größten deutschen Serienkiller, der seinen Opfern regelmäßig die Haut abgezogen hat, war gut geschrieben und fesselnd. Daher war es nur logisch, dass ich mich direkt in Band 2 rund um die Polizistin Daria Storm stürzte. Besonders, nachdem der Klappentext bereits verrät, dass der Schinder auch dieses Mal wieder eine Rolle spielt. Ein Jahr ist vergangen, seitdem Daria herausgefunden hatte, wer der Schinder wirklich war. Sie konnte den bisher wohl schrecklichsten Serienmörder Deutschlands hinter Schloss und Riegel bringen. Maxim wartet seither in der JVA Tegel auf seinen Prozess. Doch kaum ist der eine kaltherzige und brutale Mörder von der Straße, wird Berlin erneut durch mysteriöse Todesfälle geschockt. Daria Storm und ihr Team wird an einen blutigen Tatort gerufen, an dem ein Mann in zwei Teile gerissen wurde. Nur zwei Tage später taucht die nächste Leiche auf, wiederum auf sehr ungewöhnliche Art und Weise getötet. Jedes Mal bedient sich der Killer einer mittelalterlichen Tötungsmethode. An dem Tatort stoßen die Ermittler auf ein Rätsel. Dieses soll wohl auf den nächsten Mord hinweisen. Auf Tatort, Opfer oder auch auf die Mordart. Doch weder Daria selbst noch ihr Team sind in der Lage, die Rätsel innerhalb der Zeit zu lösen. Immer wieder kommen sie zu spät und Menschen sterben. Nur der Schinder, hochintelligent und mordsgefährlich, wäre in der Lage, ihnen zu helfen. Doch kann man ihm trauen? Ehrlich gesagt, bin ich selbst nicht der große Rätselrater. Aber ich liebe Bücher, in denen solche aufbearbeitet sind. Gerade bei Thrillern kann das eine oder andere kleine Rätsel den ausschlaggebenden Kick geben. Es wird nicht nur ermittelt und es gibt auch nicht nur Hinweise durch gesicherte Spuren, sondern als Leser ist man selbst viel mehr am Geschehen dran. Ob eine gefundenen DNA-Probe mit einem Verdächtigen übereinstimmt – darauf muss man man sich als Leser nur einlassen. Man steht nur als Randfigur daneben. Doch bei so etwas bekommt man das Gefühl, als könnte man selbst auf des Rätsels Lösung kommen. Doch Nadine d’Arachart und Sarah Wedler haben hier wirklich einiges an Recherchearbeit geleistet, denn die Rätsel, die der Scharfrichter an seinen Tatorten zurück lässt, sind wirklich anspruchsvoll. Bei jedem neuen kniffligen Spiel merkt man, welche Mühe die Autorinnen in ihre Storyline gepackt haben. Hinzu kommt natürlich, dass die ganze Idee die Geschichte unglaublich spannend gemacht hat. Dadurch, dass der Killer immer einen Hinweis darauf liefert, wann der nächste Mord geschehen wird, steht das Ermittlerteam ständig unter Zeitdruck. Der Spannungsbogen wird damit konstant auf einem extrem hohen Level gehalten. Hinzu kommt auch, dass die Geschichte auf lediglich 280 Seiten gespannt wurde, weswegen die Handlung wirklich straff durchgezogen wird. Es war zu keinem Zeitpunkt irgendwie langweilig. Was den Schreibstil angeht, auch da haben die Autorinnen nochmals Hand angelegt. Während in Der Schinder vor allem Daria zu Wort kam, splittet sich das im aktuellen Buch etwas. Denn zwischenzeitlich ist Martin nicht mehr nur Darias beruflicher Partner, sondern sie teilt nun auch Tisch und Bett mit ihm. Und daher wird auch ihm das Wort im zweiten Teil der Reihe erteilt. Immer wieder wird die Geschichte aus seiner Sicht erzählt. Das hat mir auf der einen Seite recht gut gefallen, etwas vermisst habe ich allerdings die Einschübe aus Sicht des Mörders, die noch den ersten Band so besonders gemacht haben. Aufgefallen ist mir außerdem, dass Nadine d’Arachart und Sarah Wedler relativ früh in den Showdown gehen. Bei „normalen“ Thrillern geht es meist zum Schluss hin Schlag auf Schlag. Man bekommt den entscheidenden Hinweis und plötzlich befindet sich der Ermittler mitten in Lebensgefahr. Beim Scharfrichter geht diese prickelnde Phase sehr viel früher los und das Spannungsniveau bleibt konstant hoch. Das hat mir wirklich gut gefallen, da man das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen kann. An diesem Buch gibt es einfach nichts auszusetzen. Das Autorinnen-Duo begeistert mit einem tollen Plot, einer spannenden Idee und einem einnehmenden Schreibstil. Der Nachfolger schlägt hier sogar noch seinen Vorgänger. Der einzige Minuspunkt an Der Scharfrichter ist, dass das Buch leider nach 280 Seiten bereits vorbei war. Ich bete nun aber, dass es auch einen dritten Teil geben wird. Mit dem Ende des Buches wäre das ja auf jeden Fall machbar.© Nellys Leseecke - Lesen bedeutet durch fremde Hand träumenVielen Dank an die Autorinnen für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars

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  • Spannend bis zum Schluss!

    Der Scharfrichter
    ConnyZ.

    ConnyZ.

    20. November 2016 um 11:49

    Erschienen im Telescope Verlag, habe ich mich sehr gefreut darauf, endlich wieder Nadine d'Aracharts und Sarah Wedlers, Ermittlerin Daria Storm treffen zu können. Auf 280 Seiten bekommt sie es mit einem brutalen Serientäter zu tun- „Der Scharfrichter“.Ein neuer Serientäter treibt in Berlin sein Unwesen und seine „Bibel“ scheint das Werk des Schinders, Maxim Winterberg, zu sein.Daria Storm muss über ihren Schatten springen, um mit diesem ihrem Gegner eine Falle stellen zu können …Eigentlich bin ich nicht der absolute Thrillerleser, doch seit „Der Schinder“ von Nadine d'Arachart und Sarah Wedler erschienen war, wollte auch ich gern wissen, wie es in diesem zweiten Band mit Daria Storm weitergeht.In „Der Scharfrichter“ erlebt Daria viele Sequenzen von Neuem, nur hat sie einen Gegner, der nicht nur gern mit seinen Opfern spielt, sondern auch gegen sie persönlich ins Feld zieht.Brutaler und wirklich abartiger beginnt kaum ein Thriller und diese Brutalität wird unser geheimnisvoller Serientäter sich bis zum Schluss bewahren.Die Faszination zu Maxim Winterberg hat Daria Storm noch immer nicht verlassen und so findet man sich mit ihr in abwegig leidenschaftlichen Szenen wieder, die zum Glück nur ihren Träumen entspringen.Immer wieder jagte mir eine Gänsehaut über den Körper, als es um den Schinder ging, doch der Scharfrichter zeigt, dass noch viele seiner Grausamkeiten steigerungsfähig sind.Wie krank ein menschliches Wesen sein kann, das zeigten schon die mittelalterlichen Praktiken, welche der Täter hier anwendet.Aber auch fast in guter Dan Brown Manier, verstehen es die beiden Autorinnen Rätsel zu streuen und den Leser zum miträtseln und fiebern animieren zu können.Unvermeidbar ist das Zusammenspiel zwischen Serientäter und Polizei, wobei diese sich gänzlich in dessen Hände begeben muss.Man trifft hier also auf alte Bekannte und neue Feinde, die eine explosive und sehr grausame Mischung ergeben, was wohl jeden Thrillerfan sehr gut gefallen wird.Ich persönlich konnte gar nicht mehr von diesem Werk lassen, bis ich endlich die letzte Seite zuschlagen durfte!Sarah Wedler und Nadine d'Arachart sind eigentlich so liebe Menschen, doch was sie hier wieder sich von ihrer Autorenseele geschrieben haben, lässt mich total erschauern, aber dennoch hoffe ich auf mehr solch spannender Werke.„Der Scharfrichter“ ist noch gefährlicher für Daria Storm und gänsehautlastig für den Leser!Rezension unter: www.dieSeitenfluesterer-unserBuchblog.blogspot.deCopyright: dieSeitenfluesterer-unserBuchblog

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