Nadja Hermann

 4.4 Sterne bei 90 Bewertungen
Autor von Fettlogik überwinden, Erzähl mir nix und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Nadja Hermann

Fettlogik überwinden

Fettlogik überwinden

 (80)
Erschienen am 12.02.2016
Erzähl mir nix

Erzähl mir nix

 (8)
Erschienen am 11.01.2016
Fettlogik überwinden

Fettlogik überwinden

 (2)
Erschienen am 17.10.2016

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Rezension zu "Fettlogik überwinden" von Nadja Hermann

Schockierend ehrlich
Charles_Lee_Rayvor 8 Monaten

Ich hab mich ganz oft selbst erwischt, wie ich wohl mir auch selbst viel vor mache und das gar nicht richtig gemerkt habe. Das Buch vermittelt eine ganz andere Sichtweise auf das Thema “Diät und Körperwahn“ und sollte für alle zur Pflichtlektüre werden die ein paar Pfund zu viel mit sich herumtragen.


Auch hier muss der letzte Schritt allerdings selbst gegangen werden.

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Rezension zu "Fettlogik überwinden" von Nadja Hermann

Respekt
Bokmaskvor 9 Monaten

Mancher wird vielleicht denken, noch so ein Schmöker über Diäten. Ja und Nein. Sicher ein weiteres Buch auf dem Markt der Sachbücher über Diät, aber auch ein ganz anderes, als was man so gewohnt ist. 
Wo sich andere Bücher über bestimmte Arten des Abnehmens auslassen und sagen, das ist genau das richtige und nichts anderes. Da geht die Autoren einen ganz anderen Weg. Sie führt auf was sich so etabliert hat und doch eine Ausrede ist. Ob das der kaputte Stoffwechsel ist, oder das man mehr essen müsste um weniger zu wiegen. Es gibt unzählige „Lügen“ zu diesem Thema. Und das die Menschen damit auf dem Holzweg sind, dass belegt sie mit etlichen Studien, die sie auch alle am Buchende belegen kann.

Das es wesentlich einfacher geht von seinem Übergewicht runter zu kommen, hat sie ihren Lesern am eigenen Leib gezeigt. Sie hat es in 1,5 Jahren geschafft von schwerer Adipositas zum unteren Normalgewicht zu kommen. Und das ohne Diätdrinks oder anderen Wundermittelchen, genauso brauchte sie keine bestimmten Ernährungsformen. Sie hat einfach das getan was getan werden musste. 

Verminderte Kalorienzufuhr.

Den wenn die Menschen ehrlich sind, wissen sie es alle irgendwie doch wie es geht. Weniger essen als man am Tag benötigt. 

Die Autorin hatte radikal angefangen, nach einer OP war sie völlig inaktiv und hat nur 500 kcal am Tag zu sich genommen. Was natürlich sehr hart war. Aber wenn man nicht mehr schlafen kann, weil einem die Fettpolster die Luft nehmen, dann ist man wohl auch zu so was bereit.
Sie geht auch darauf ein das diese Radikalität nicht für jeden geeignet ist und das man seinen Weg selber finden muss. 
Mich hat diese Frau und ihr Weg schwer beeindruckt, auch wenn ich bei 500 kcal am Tag sehr schnell aus den Schuhen kippen würde. Aber zum einen bin ich wesentlich Größer und aktiver am Tag. Aber meinen Hut ziehe ich denn noch vor ihr. 
Dieses Werk ist auch kein erhobener Zeigefinger, sondern zeigt eigentlich den einzigen Weg der wirklich funktioniert.

Das Fazit was sie aufstellt ist schlicht und einfach: berechnet euren Tagesbedarf im Ruhezustand. Dazu gibt es unzählige Seiten im Internet. Und futtert weniger als ihr eigentlich braucht. Und Bewegung ist auch nicht zu unterschätzen. Ebenfalls vertritt sie die Meinung das heftiger Sport mit extremen Gewicht alles andere als gut ist, dadurch werden die geschundenen Gelenke noch mehr geschunden. Erst mit weniger essen und moderater Bewegung abnehmen und dann kommt bei vielen die Lust an Sport von ganz alleine zurück. 

Was diese Frau geschafft hat, hat echt Respekt verdient. Und es kann so einfach sein wenn man seinen inneren Schweinehund überwindet und Disziplin an den Tag legt.

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Rezension zu "Fettlogik überwinden" von Nadja Hermann

Sehr, zu empfehlen!
Der_Buchdrachevor 10 Monaten

„Mensch, irgendwie hast du ein paar Röllchen zu viel auf den Rippen.“ Diese Erkenntnis haben so oder so ähnlich mit Sicherheit bereits viele gemacht, und das schließt mich nicht aus. Also fängt man an zu recherchieren, wird quasi sofort vom gigantischen Diät-Angebot erschlagen und wühlt sich vielleicht früher oder später zu „Fettlogik überwinden“ von Dr. Nadja Hermann vor.

Mich selbst hatte das Thema Abnehmen bisher nur marginal betroffen. Ich hatte gegessen, was ich wollte und so viel ich wollte und fuhr bisher ganz gut damit. Das tue ich auch jetzt noch, es sammelte sich mit den Jahren jedoch das eine oder andere Gramm zu viel an. Abgeschreckt von dem schier unendlichen Diät-Angebot hatte ich jedoch lange nicht mit dem Gedanken gespielt, etwas gegen die knapp 10kg zu viel zu unternehmen. Ich wusste einfach nicht, wo ich anfangen sollte und ob nicht doch nur irgendeine dubiose Masche der Diätindustrie dahinter stecke; die Vorurteile gegen die ganzen Diät-Programme saßen recht fest. Da wurde mir dieses Buch von Frau Hermann empfohlen, und da ich ihre Comics ohnehin gern las und bereits das eine oder andere Gute darüber hörte, legte ich es mir endlich zu. Mittlerweile habe ich es, um ehrlich zu sein, bereits zweimal gelesen, um den Inhalt zu verinnerlichen.

Hermann räumt mit ihrem Buch mit all den Fettlogiken auf, wie sie die ganzen Gerüchte nennt, die über das Abnehmen kursieren. Man solle abends auf Kohlenhydrate verzichten, man hätte eine erbliche Veranlagung zum Dicksein und durch die Gene könne man ja gar nichts dagegen machen und vieles mehr. Sie sagt dabei nicht, man solle genau dieses und jenes machen und das sein dann DAS Wunderheilmittel schlechthin, sondern klärt in erfrischender und mitunter sehr direkter Art und Weise auf und gibt Anregungen, was man machen könne. Sie ermuntert dabei, verschiedenes auszuprobieren, um zu schauen, womit man sich am wohlsten fühlt und zugleich den gewünschten Effekt erzielt.

Persönlich ging mein erster Blick bei diesem Buch in das Quellenverzeichnis. Immerhin handelt es sich pro forma hierbei um ein Sachbuch. Allein der Umfang, dreißig Seiten reine Quellen, macht einen guten Eindruck. Vor allem handelt es sich um Studien, aber auch Onlineberichte verschiedenster Art sind hier anzutreffen. Das i-Tüpfelchen ist allerdings Hermanns kritischer Umgang mit den Quellen. Sie stellt sie nicht einfach ungefragt hin, sondern setzt sie in den Kontext und sagt mitunter, warum diese oder jene Aussage in ihren Quellen Nonsens ist.

Insgesamt ist das Buch sehr gut verständlich geschrieben und auch für den Laien und nicht nur ein akademisch gebildetes Publikum leicht zu lesen. Die Autorin gibt zwar selbst an, dass manche Leser wohl meinten, einige Abschnitte seien etwas komplizierter, aber das fand ich persönlich nicht. Sie setzt nicht zu viel Vorwissen voraus, aber auch nicht zu wenig, und wenn sie doch einmal auf Dinge Bezug nimmt, die einem nicht bewusst waren, kann man immer noch selbst mal eben das Internet bemühen und hat über den Horizont des Buches hinaus etwas gelernt. 

Frau Hermann ist mitunter sehr direkt, aber ich kann mir gut vorstellen, dass das vielleicht dem einen oder anderen Leser guttut, damit er wachgerüttelt wird und wahrnimmt, welches Gesundheitsrisiko sein Gewicht eigentlich darstellt – und bei denen, wo das nicht wirkt, ist wohl ohnehin Hopfen und Malz verloren. Gleichzeitig kann sie sich sehr schön über manch eine Fettlogik aufregen. Die Aussage „den Stoffwechsel ankurbeln“ scheint eine Art rotes Tuch für sie zu sein. Mitunter zeigt sie auch eine sarkastische Ader, mit der sie aber wunderbar die Absurdität einiger Fettlogiken aufdeckt.

Das ganze Buch wird aufgelockert und aufgeheitert durch Comics, die einige Fettlogiken auch in Bildern und Alltagsgesprächen stets zwischen zwei Paint-Strichmännchen illustrieren. Die Comics sind einfach gestaltet, bringen es aber immer auf den Punkt.

Vielen sind so manch eine Fettlogik gar nicht bewusst. Ich hörte zum Beispiel schon vor Jahren von den „fettmachenden Genen“, dachte diesen Gedanken aber nie zu Ende. Natürlich leuchtet es ein, dass die Gene von selbst nicht dick machen, sondern lediglich die Bedingungen schaffen, dass es einem leichter fällt Fett anzusetzen. Es war für mich durchaus einer von vielen Aha-Momenten, als ich durch das Buch mit der Nase darauf gestoßen wurde.

Dieses Buch ist alles in allem durchaus eine sehr gute Empfehlung, wenn man sich in die Thematik einarbeiten will, und bietet einen sehr hilfreichen Start. Zudem ist es nicht staubtrocken geschrieben, sondern bietet einige Unterhaltung. Ich persönlich hatte mich nach der Lektüre um einiges schlauer gefühlt und war sehr motiviert, mich darüber hinaus mit dem Thema theoretisch und praktisch auseinanderzusetzen.

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