Fettlogik überwinden

von Nadja Hermann 
4,4 Sterne bei76 Bewertungen
Fettlogik überwinden
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Raines avatar

Kurzweilig und interessant, wobei ich bei den Theorien einiger Kapitel skeptisch bin.

S

Anfangs sehr fesselnd, später sind mir zu viele Längen. Alles in allem jedoch ein informatives, lesenswertes Buch.

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Inhaltsangabe zu "Fettlogik überwinden"

Warum scheitern Diäten? Wegen genetischer Veranlagung? Wegen eines kaputten Stoffwechsels? Oder wegen Schilddrüsenunterfunktionen? Nach Jahren erfolgloser Diäten und mit 150 Kilo auf der Waage stellte Dr. Nadja Hermann fest, dass das meiste, was sie über Diäten geglaubt hatte, Mythen waren. Vielmehr wurde ihr klar, dass es eigene Logiken gab, die sie vom Abnehmen abhielten. Erst das Überbordwerfen all dieser 'Fettlogiken' half der Autorin dabei, ein gesundes Gewicht zu erreichen. 1,5 Jahre später wiegt sie 65 kg. Mit Witz, Sachverstand und einer Prise Wissenschaft räumt sie mit den weitverbreiteten Diätlügen auf.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783548376516
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:Ullstein Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum:12.02.2016
Das aktuelle Hörbuch ist am 17.10.2016 bei TIDE exklusiv erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Charles_Lee_Rayvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr interessant
    Schockierend ehrlich

    Ich hab mich ganz oft selbst erwischt, wie ich wohl mir auch selbst viel vor mache und das gar nicht richtig gemerkt habe. Das Buch vermittelt eine ganz andere Sichtweise auf das Thema “Diät und Körperwahn“ und sollte für alle zur Pflichtlektüre werden die ein paar Pfund zu viel mit sich herumtragen.


    Auch hier muss der letzte Schritt allerdings selbst gegangen werden.

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    Bokmasks avatar
    Bokmaskvor 5 Monaten
    Respekt

    Mancher wird vielleicht denken, noch so ein Schmöker über Diäten. Ja und Nein. Sicher ein weiteres Buch auf dem Markt der Sachbücher über Diät, aber auch ein ganz anderes, als was man so gewohnt ist. 
    Wo sich andere Bücher über bestimmte Arten des Abnehmens auslassen und sagen, das ist genau das richtige und nichts anderes. Da geht die Autoren einen ganz anderen Weg. Sie führt auf was sich so etabliert hat und doch eine Ausrede ist. Ob das der kaputte Stoffwechsel ist, oder das man mehr essen müsste um weniger zu wiegen. Es gibt unzählige „Lügen“ zu diesem Thema. Und das die Menschen damit auf dem Holzweg sind, dass belegt sie mit etlichen Studien, die sie auch alle am Buchende belegen kann.

    Das es wesentlich einfacher geht von seinem Übergewicht runter zu kommen, hat sie ihren Lesern am eigenen Leib gezeigt. Sie hat es in 1,5 Jahren geschafft von schwerer Adipositas zum unteren Normalgewicht zu kommen. Und das ohne Diätdrinks oder anderen Wundermittelchen, genauso brauchte sie keine bestimmten Ernährungsformen. Sie hat einfach das getan was getan werden musste. 

    Verminderte Kalorienzufuhr.

    Den wenn die Menschen ehrlich sind, wissen sie es alle irgendwie doch wie es geht. Weniger essen als man am Tag benötigt. 

    Die Autorin hatte radikal angefangen, nach einer OP war sie völlig inaktiv und hat nur 500 kcal am Tag zu sich genommen. Was natürlich sehr hart war. Aber wenn man nicht mehr schlafen kann, weil einem die Fettpolster die Luft nehmen, dann ist man wohl auch zu so was bereit.
    Sie geht auch darauf ein das diese Radikalität nicht für jeden geeignet ist und das man seinen Weg selber finden muss. 
    Mich hat diese Frau und ihr Weg schwer beeindruckt, auch wenn ich bei 500 kcal am Tag sehr schnell aus den Schuhen kippen würde. Aber zum einen bin ich wesentlich Größer und aktiver am Tag. Aber meinen Hut ziehe ich denn noch vor ihr. 
    Dieses Werk ist auch kein erhobener Zeigefinger, sondern zeigt eigentlich den einzigen Weg der wirklich funktioniert.

    Das Fazit was sie aufstellt ist schlicht und einfach: berechnet euren Tagesbedarf im Ruhezustand. Dazu gibt es unzählige Seiten im Internet. Und futtert weniger als ihr eigentlich braucht. Und Bewegung ist auch nicht zu unterschätzen. Ebenfalls vertritt sie die Meinung das heftiger Sport mit extremen Gewicht alles andere als gut ist, dadurch werden die geschundenen Gelenke noch mehr geschunden. Erst mit weniger essen und moderater Bewegung abnehmen und dann kommt bei vielen die Lust an Sport von ganz alleine zurück. 

    Was diese Frau geschafft hat, hat echt Respekt verdient. Und es kann so einfach sein wenn man seinen inneren Schweinehund überwindet und Disziplin an den Tag legt.

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    Der_Buchdraches avatar
    Der_Buchdrachevor 6 Monaten
    Sehr, zu empfehlen!

    „Mensch, irgendwie hast du ein paar Röllchen zu viel auf den Rippen.“ Diese Erkenntnis haben so oder so ähnlich mit Sicherheit bereits viele gemacht, und das schließt mich nicht aus. Also fängt man an zu recherchieren, wird quasi sofort vom gigantischen Diät-Angebot erschlagen und wühlt sich vielleicht früher oder später zu „Fettlogik überwinden“ von Dr. Nadja Hermann vor.

    Mich selbst hatte das Thema Abnehmen bisher nur marginal betroffen. Ich hatte gegessen, was ich wollte und so viel ich wollte und fuhr bisher ganz gut damit. Das tue ich auch jetzt noch, es sammelte sich mit den Jahren jedoch das eine oder andere Gramm zu viel an. Abgeschreckt von dem schier unendlichen Diät-Angebot hatte ich jedoch lange nicht mit dem Gedanken gespielt, etwas gegen die knapp 10kg zu viel zu unternehmen. Ich wusste einfach nicht, wo ich anfangen sollte und ob nicht doch nur irgendeine dubiose Masche der Diätindustrie dahinter stecke; die Vorurteile gegen die ganzen Diät-Programme saßen recht fest. Da wurde mir dieses Buch von Frau Hermann empfohlen, und da ich ihre Comics ohnehin gern las und bereits das eine oder andere Gute darüber hörte, legte ich es mir endlich zu. Mittlerweile habe ich es, um ehrlich zu sein, bereits zweimal gelesen, um den Inhalt zu verinnerlichen.

    Hermann räumt mit ihrem Buch mit all den Fettlogiken auf, wie sie die ganzen Gerüchte nennt, die über das Abnehmen kursieren. Man solle abends auf Kohlenhydrate verzichten, man hätte eine erbliche Veranlagung zum Dicksein und durch die Gene könne man ja gar nichts dagegen machen und vieles mehr. Sie sagt dabei nicht, man solle genau dieses und jenes machen und das sein dann DAS Wunderheilmittel schlechthin, sondern klärt in erfrischender und mitunter sehr direkter Art und Weise auf und gibt Anregungen, was man machen könne. Sie ermuntert dabei, verschiedenes auszuprobieren, um zu schauen, womit man sich am wohlsten fühlt und zugleich den gewünschten Effekt erzielt.

    Persönlich ging mein erster Blick bei diesem Buch in das Quellenverzeichnis. Immerhin handelt es sich pro forma hierbei um ein Sachbuch. Allein der Umfang, dreißig Seiten reine Quellen, macht einen guten Eindruck. Vor allem handelt es sich um Studien, aber auch Onlineberichte verschiedenster Art sind hier anzutreffen. Das i-Tüpfelchen ist allerdings Hermanns kritischer Umgang mit den Quellen. Sie stellt sie nicht einfach ungefragt hin, sondern setzt sie in den Kontext und sagt mitunter, warum diese oder jene Aussage in ihren Quellen Nonsens ist.

    Insgesamt ist das Buch sehr gut verständlich geschrieben und auch für den Laien und nicht nur ein akademisch gebildetes Publikum leicht zu lesen. Die Autorin gibt zwar selbst an, dass manche Leser wohl meinten, einige Abschnitte seien etwas komplizierter, aber das fand ich persönlich nicht. Sie setzt nicht zu viel Vorwissen voraus, aber auch nicht zu wenig, und wenn sie doch einmal auf Dinge Bezug nimmt, die einem nicht bewusst waren, kann man immer noch selbst mal eben das Internet bemühen und hat über den Horizont des Buches hinaus etwas gelernt. 

    Frau Hermann ist mitunter sehr direkt, aber ich kann mir gut vorstellen, dass das vielleicht dem einen oder anderen Leser guttut, damit er wachgerüttelt wird und wahrnimmt, welches Gesundheitsrisiko sein Gewicht eigentlich darstellt – und bei denen, wo das nicht wirkt, ist wohl ohnehin Hopfen und Malz verloren. Gleichzeitig kann sie sich sehr schön über manch eine Fettlogik aufregen. Die Aussage „den Stoffwechsel ankurbeln“ scheint eine Art rotes Tuch für sie zu sein. Mitunter zeigt sie auch eine sarkastische Ader, mit der sie aber wunderbar die Absurdität einiger Fettlogiken aufdeckt.

    Das ganze Buch wird aufgelockert und aufgeheitert durch Comics, die einige Fettlogiken auch in Bildern und Alltagsgesprächen stets zwischen zwei Paint-Strichmännchen illustrieren. Die Comics sind einfach gestaltet, bringen es aber immer auf den Punkt.

    Vielen sind so manch eine Fettlogik gar nicht bewusst. Ich hörte zum Beispiel schon vor Jahren von den „fettmachenden Genen“, dachte diesen Gedanken aber nie zu Ende. Natürlich leuchtet es ein, dass die Gene von selbst nicht dick machen, sondern lediglich die Bedingungen schaffen, dass es einem leichter fällt Fett anzusetzen. Es war für mich durchaus einer von vielen Aha-Momenten, als ich durch das Buch mit der Nase darauf gestoßen wurde.

    Dieses Buch ist alles in allem durchaus eine sehr gute Empfehlung, wenn man sich in die Thematik einarbeiten will, und bietet einen sehr hilfreichen Start. Zudem ist es nicht staubtrocken geschrieben, sondern bietet einige Unterhaltung. Ich persönlich hatte mich nach der Lektüre um einiges schlauer gefühlt und war sehr motiviert, mich darüber hinaus mit dem Thema theoretisch und praktisch auseinanderzusetzen.

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    AlexandraKs avatar
    AlexandraKvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Dieses Buch sollte jeder gelesen haben. Auch wenn man keine Gewichtsprobleme hat. Eine Aufklärung über Ernährung und Gesundheit allgemein.
    Erkenntnisreich!

    Wie schon in meiner Kurznotiz: Dieses Buch sollte JEDER gelesen haben! Egal, ob man Gewichtsprobleme hat oder nicht. 


    Fettlogik überwinden ist ein Aufklärungsbuch über die Mythen in unserer Gesellschaft, betreffend Thema Ernährung und Gesundheit. Es hat mir wahrlich die Augen geöffnet und ließ mich leicht beschämend zurück, weil ich so viele dieser Ernährungsmythen geglaubt und teilweise sogar selbst weiterverbreitet habe. Es wendet sich an Jeden, ob Untergewichtig, Normalgewichtig oder Übergewichtig. Der Schreibstil von Nadja Hermann ist als würde dir eine Freundin mal erzählen was wirklich Sache ist, untermauert mit zahlreichen Verweisen auf Studien. Dieses Buch ist für mich pure Erkenntnis und auch wahnsinnig motivierend. 
    Bitte, bitte, bitte lesen!

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    Kari_Lessirs avatar
    Kari_Lessirvor 2 Jahren
    Sehr gut recherchiert

    Dass ich mal ein Buch übers Abnehmen und eine gesunde Muskel-Fettmasse-Zusammensetzung des Körpers lesen würde, hätte ich noch vor ein paar Monaten weit von mir gewiesen. Aber manchmal kommen die Dinge einfach anders. Und ich bin froh darüber. Die Autorin hat in meiner Vorstellung gründlich aufgeräumt. Etwa mit der Überzeugung, es sei völlig normal und in Ordnung, mit zunehmendem Alter das eine oder andere Kilo zuzunehmen. Oder dass man sich mit häufigem Diäten den Stoffwechsel ruinieren könne. Oder dass der berühmt berüchtigte JoJo-Effekt nicht zu vermeiden sei. Oder oder oder. Jetzt weiß ich vieles genauer.
    Besonders erwähnenswert finde ich an dem Buch, dass die Autorin wissenschaftliche Studien herangezogen hat und sie auch zitiert und belegt. Es ist alles nachvollziehbar. Außerdem weiß sie, wovon sie spricht. Dick Sein und Abnehmen (und nicht mehr Zunehmen) kennt sie aus ihrem eigenen Leben. Kurzum: Das Buch ist für mich ein echtes Highlight, dass ich als E-Book gelesen habe und mir nun als Taschenbuch (zum Nachschlagen) ins Regal stellen werde.

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    Stjamas avatar
    Stjamavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein großartiges Buch, das mit einer Menge falschen Vorstellungen und Methoden zur Selbstsabotage aufräumt. Drignend zu empfehlen!
    Hilfreichstes Abnehmbuch, das ich kenne!

    "Fettlogik überwinden" ist das mit Abstand hilfreichste Abnehmbuch, das ich kenne. Das ist vor allem deswegen erstaunlich, weil es kaum konkrete Tipps zum Abnehmen enthält. Stattdessen geht es um die "Fettlogik", also um all das, was man zum Thema Übergewicht, Abnehmen, Zunehmen, Training und andere verwandte Themen zu wissen glaubt. Sehr viele Irrtümer werden aufgeklärt und - für mich noch hilfreicher - eine Menge Mechanismen zum Selbstbetrug werden entlarvt. Es geht um gesellschaftliche Reaktionen aufs Ab- und Zunehmen, um body shaming und fat acceptance, um die Frage, wie aktiv man als Übergewichtige tatsächlich sein kann und wieso man seine Abnehmziele ruhig hochstecken kann. Sehr intelligente und anschauliche Comics lockern das Buch auf und machen die Skurillität mancher Fettlogik deutlich erkennbar.

    Für mich war dieses Buch eine regelrechte Offenbarung und hat vor ein paar Wochen zu einer spontanen Ernährungsumstellung geführt. Bemerkenswert für mich ist dabei die Gelassenheit, mit der ich das Abnehmen diesmal angehe. Die hatte ich nämlich in meinem Leben bisher noch nie bei diesem Thema. Ein absolut empfehlenswertes Buch!

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Unterhaltsam geschrieben, räumt mit einigen festgefahrenen Vorstellungen zum Thema Übergewicht und Abnehmen auf.
    Abnehmen beginnt auch im Kopf

    Inhalt:

    Warum scheitern Diäten? Wegen genetischer Veranlagung? Wegen eines kaputten Stoffwechsels? Oder wegen Schilddrüsenunterfunktionen? Nach Jahren erfolgloser Diäten und mit 150 Kilo auf der Waage stellte Dr. Nadja Hermann fest, dass das meiste, was sie über Diäten geglaubt hatte, Mythen waren. Vielmehr wurde ihr klar, dass es eigene Logiken gab, die sie vom Abnehmen abhielten. Erst das Überbordwerfen all dieser 'Fettlogiken' half der Autorin dabei, ein gesundes Gewicht zu erreichen. 1,5 Jahre später wiegt sie 65 kg. 

    Bewertung:

    Dr. Nadja Hermann räumt mit einigen Vorstellungen zum Thema Übergewicht und Abnehmen ordentlich auf. Beeindruckend ist auch ihre eigene Entwicklung, die sind an einigen Stellen als Beispiel einfließen lässt. 

    Das Buch ist angenehm zu lesen, da die verschiedenen Fettlogiken und Mythen meist in einigen wenigen Seiten behandelt werden. Der Schreibstil ist gut zu lesen, da sehr umgangssprachlich, es werden keine wissenschaftlichen Vorkenntnisse benötigt. 
    Wer zu den einzelnen Fettlogiken und vor allem zu den Studien, die diese entlarven mehr wissen möchte, ist im Anhang gut aufgehoben, dort finden sich fast 30 Seiten Quellenangaben! 

    Alles in allem ein lesenswertes Buch, das frischen Wind in das Denken bringt. Grundsätzlich halte ich das Buch aber nicht für einen "Abnehm-Ratgeber", sondern eher als unterstützende Lektüre, spätestens um einem die Augen zu öffnen, was die eigenen Gedankengänge angeht. 

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    katze102vor 2 Jahren
    Aufräumen mit verbreiteten Diätlügen und starke Motivation

    Dr. Nadja Hermann erläutert in ihrem Buch, dass man nur abnehmen kann, wenn die Kalorienzufuhr unter dem Kalorienverbrauch liegt; dabei gibt sie der Ernährung 80% und dem Sport 20% Beteiligung am Effekt des Abnehmens. Sollte das Übergewicht zu hoch sein, empfiehlt sie zunächst, auf Sport zu verzichten um die Gelenke zu schonen. Sie selber hat ihren Weg von 150kg auf 65kg Körpergewicht in dieses Buch einfließen lassen, wobei sie mit der Zufuhr von 550cal/ Tag begonnen hat und damit sehr erfolgreich abgenommen hat.

    Der Schwerpunkt dieses Buches besteht darin, mit Ausreden, mit denen man sich selber im Weg steht, aufzuräumen. So erklärt sie z.B. was tatsächlich hinter dem Jojo-effekt, dem Set-point oder dem Hungermodus steht, räumt mit dem Selbstbelügen über Gene, schwere Knochen, Schilddrüsenprobleme, Alter u.s.w. auf. In insgesamt 68 Kapiteln widmet sie sich solchen Diätlügen, die sie hinterfragt und wiederlegt. Die 36 Seiten dichtgedruckter Quellenangaben im Anhang, zu Studien und Veröffentlichungen dazu, zeigen deutlich auf, wie intensiv sie sich mit der Thematik befaßt hat und wie wichtig sie Überprüfbarkeit einschätzt.
    Etliche dieser Diätlügen oder Ausreden waren mir bekannt; obwohl ich schon viele Bücher zum Thema „Abnehmen“ oder „Ernährung“ gelesen habe, fiel es mir bei einigen Kapiteln wie Schuppen von den Augen: Gerade Lehrmeinungen, die aktuell als zeitgemäß und richtig verbreitet werden, werden hier durchleuchtet und widerlegt, besonders beeindruckt haben mich hierbei „Hungermodus“ und „Jojoeffekt“ (bei dem es um Wassereinlagerungen geht). Neben den Fotos vom Abnehmerfolg der Autorin lockern auch Comics das Buch auf; viele Betrachtungen werden durch ganz ungewöhnliche Vergleiche nochmals bearbeitet und eröffnen dem Leser so einen ganz neuen Blickwinkel.

    Das Buch wirkt so unglaublich motivierend, auch, weil es keine starren Regeln vermittelt. Egal, ob Kalorien- oder Punktezählen, jeder kann den für sich bestmachbaren Weg wählen. Es gibt keine Einschränkung irgendwelcher Lebensmittel; ganz im Gegenteil, man soll nicht das Gefühl haben, sich ständig etwas zu versagen, sondern sich auch mal seiner kleinen Schwäche im machbaren Rahmen hingeben – nur im Rahmen der täglich „zugelassenen“ Kalorien muß man bleiben und kann durch Ausdauersport und Krafttraining noch mehr erreichen.

    Nach Lesen dieses Buches bleibt keine Ausrede mehr übrig, weshalb man nicht abnehmen könnte oder warum man nicht sofort damit beginnen sollte; es motiviert so sehr, weil es klarstellt, dass jeder abnehmen kann, wenn er nur damit beginnt, ein tägliches Kaloriendefizit zu schaffen.

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    leucoryxs avatar
    leucoryxvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Absolute Leseempfehlung! Bringt endlich Licht ins Dunkle und ist somit eine Offenbarung für eins der präsentesten Themen derzeit.
    Schalte deinen Kopf ein

    Das Buch "Fettlogik überwinden" ist ein Sachbuch über das Thema Übergewicht und Abnehmen. Es werden wohlbekannte Behauptungen in einzelnen Kapiteln unter die Lupe genommen und mit aktuellen Studien zumeist widerlegt. Die unter der Bevölkerung grassierenden Behauptungen zu dem Thema sind oft nicht nur falsch, sondern können gar ein Hindernis für das Abnehmen sein. so gelang es der Autorin selbst erfolgreich von 150 kg auf 65 kg abzunehmen, nachdem sie ihre Kenntnisse erheblich erweitert hatte.

    Das Cover selbst kommt mit seinem Giftgrün eher etwas aggressiv daher, ist jedoch auch ein Eyecatcher. Der Titel machte mich neugierig und auch die vielen kleinen Stichworte auf dem Cover machen schnell deutlich worum es geht.
    Das Buch is jedoch kein trockenes Sachbuch, sondern kommt sehr erfrischend daher. Zur Untermalung dienen einzelne Comics, die Kernaussagen auf den Punkt brachten. Die einzelnen Kapiteln widmen sich immer einzelnen sogennanten "Fettlogiken" wie "Mein Stoffwechsel ist kaputt", "Ich habe an einem tag nur einen Apfel gegessen und davon zugenommen" oder "So schädlich ist Übergewicht gar nicht". Die Autorin zieht zu allen ihren Argumenten Studien heran. Außerdem will sie dem Leser keine neue Form einer Diät andrehen, ein Produkt verkaufen oder sonst wie irgendetas vermarkten. Ihre Glaubwürdigkeit ist daher sehr hoch. Der Schreibstil ist daher nicht dogmatisch, verteufelnd oder besserwisserisch wie manch andere Bücher aus diesem Gebiet. Das überzeugendste ist, dass sie einfach mit gesundem Menschenverstand an die Dinge herangeht und den Leser auch dazu animiert sein Köpfchen anzuschalten. Jeder wird sich an der einen oder anderen Stelle wie ertappt fühlen. Ich war jedenfalls des öfteren überrascht und habe das Buch regelrecht vershclungen.
    Die Autorin vermag es einem den Atem anzuhalten und aber auch wieder aufzuatmen, denn endlich redet mal jemand Klartext. Wenn man mehr ist als man braucht, nimmt man zu und vice versa. Alles andere ist Humbug. Außerdem ist Übergewicht erwiesener Maßen ungesund, ja, auch bereits leichtes Übergwicht.

    Wer Ausreden hat, der sollte zu diesem Buch greifen, denn danach wird er keine einzige mehr haben.  Das Buch gibt einem die Selbstverantwortung zurück, die wir alle an irgendwelche Ernährungsgurus, Wundermitteln und Stoffelwechselmythen abgegeben hatten. Ich empfehle das Buch jedem, auch demjenigen, der es meint nicht zu brauchen oder demjenigen gerade.

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    Raines avatar
    Rainevor 4 Tagen
    Kurzmeinung: Kurzweilig und interessant, wobei ich bei den Theorien einiger Kapitel skeptisch bin.
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