Nadja Losbohm Die Jägerin (Die Anfänge)

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Inhaltsangabe zu „Die Jägerin (Die Anfänge)“ von Nadja Losbohm

Romantisch, spannend, anders!

— Purzel34
Purzel34

eine schöner Einstieg in die Serie,die lust und neugierig macht auf mehr

— Moorteufel
Moorteufel

Ein schöner Roman mit einer tollen Idee.

— SandraFlorean
SandraFlorean

Wahnsinnig tolle Idee, eine Empfehlung für TMI Fans :)

— Abby90
Abby90

Lustig, fantasievoll und die Liebe kommt auch nicht zu kurz

— Katrinbacher
Katrinbacher

suchtpotenzial

— Sonnenbluemchen67
Sonnenbluemchen67

Geschickte Erzählweise - interessant mit hübsch gruseligen Kreaturen der Nacht.

— cybersyssy
cybersyssy

Fantasy-Romanze mit Schmunzelfaktor.

— eBookNinja
eBookNinja
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  • Schönes Buch

    Die Jägerin (Die Anfänge)
    schwarzesweib

    schwarzesweib

    30. August 2016 um 18:34

    Dieses Buch habe ich als Wanderbuch gelesen. Zum Inhalt: Ada bekommt eines Tages ein Paket, welches bei ihrem Nachbarn abgeliefert wurde. Als sie es abholen geht, bittet sie der ältere Mann, ob sie für ihn eine Kiste in die Kirche bringen kann. Sie willigt ein und trifft in der Kirche auf Pater Michael. Dieser sagt Ada, dass sie eine Jägerin ist, was sie für einen Scherz hält. Schon bald merkt sie, dass dies kein Scherz war. Sie beginnt eine Jagd auf Monster, Vampire und andere Gestalten, die nachts auf unseren Straßen lauern. Wie sie es schafft und ob die Verbindung zu Pater Michael fester wird, das lest selbst. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen und ich hatte es in drei Tagen durchgelesen. Der Schreibstil ist flüssig und man kommt gut in die Geschichte hinein. Die Protagonistin Ada hat mich sofort in ihren Bann gezogen. Ich freue mich schon auf die Fortsetzungen. Ich empfehle dieses Buch allen, die gern Fantasy lesen.

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  • Romantisch, spannend, anders!

    Die Jägerin (Die Anfänge)
    Purzel34

    Purzel34

    18. July 2016 um 15:39

    "Die Jägerin - Die Anfänge" ist eine wundervolle romantische Story über eine junge Frau, die sich mutig ihrem Schicksal stellt. Die Hauptfigur, Ada, kommt dabei völlig anders daher als die üblichen Heldinnen der gängigen Fantasyliteratur. Ihre lockere Redeweise löste so manchen Lacher bei mir aus und da sie im Gegensatz zu den meisten weiblichen Protagonisten nicht den superschlanken, langbeinigen  Modeltyp verkörpert, sondern herrlich normal ist, erkennt sich Otto-Normal-Leserin schnell in ihr wider und kann sich mit ihr super identifizieren. Auch mit Pater Michael hat die Autorin einen sexy, geheimnisvollen Gegenpart kreeirt, dem ich verfallen bin. Ein Lesemuss für alle Romantasy-Liebhaber/-innen!

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  • Wie alles begann

    Die Jägerin (Die Anfänge)
    Moorteufel

    Moorteufel

    28. June 2016 um 17:15

    Das Ada sich mal Nachts auf der Jagd nach Monster und Vampiren in der Stadt rumtreiben würde,hätte sie sich nie erträumt.Aber es ist wahr.Kurz nach ihren 21 Geburtstag erfährt sie die Wahrheit,und was das Schicksal für sie gedacht hat.Anfangs hält sie noch alles für einen Scherz,nur wird sie schnell merken das Pater Michael keine Scherze macht.Sie wird von Pater Michael ausgebildet eine Kämpferin zu werden,und so den dunklen Mächten/Monstern Paroli zu bieten.Nur wird die Ausbildung für beide nicht sehr leicht,für Ada weil sich nicht gerade zu den sportlichsten gehört und frei heraus sagt was sie denkt und meint.Für den Pater ,weil er doch in seinen Wesen manchmal noch im Mittelalter zu leben scheint.Auch wenn er noch sehr gut und Knackig aussieht,so hat er doch schon viele...sehr viele ..... Jahre auf den Buckel.In diesen Buch wird die Vorgeschichte erzählt ,wie es dazu kam das  Ada die Jägerin wurde.Ada und Pater Michael sind manchmal wie Feuer und Wasser und doch harmonieren die beiden sehr gut miteinander.Und ich hatte viele Schmunzelnde Momente,schon wegen Adas lockren Bemerkungen.Gut es kommt leider keine große Spannung auf,aber es hat mich sehr interessiert wie alles begann .Mal was anderes das man erst den Beginn erfährt .Un nun will ich mal schauen das ich mir bald den nächsten Band hole und erfahre wies weitergeht ;)

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  • Ganz knapp habe ich es geschafft,

    Die Jägerin (Die Anfänge)
    GabiR

    GabiR

    21. June 2016 um 14:30

    die Anfänge von Ada als Jägerin an einem Abend zu lesen und ich habe nur aufgehört, weil mir die Augen zufielen, was mich sehr ärgerte *lach Ada wird unter einem Vorwand von einem Nachbarn in die Kirche in der Nähe ihrer Wohnung gelockt. Der Pater erklärt ihr, es sei ihr Schicksal als Jägerin zu leben. Und zwar als Jägerin der dunklenGestalten, die jede Nacht unterwegs sind. Ada wehrt sich, sie will nicht jagen, sie will ihr Leben so weiter leben wie bisher. Doch Pater Michael hat überzeugende Argumente und Ada begibt sichin die *Katakomben* unter der Kirche und durchläuft eine harte Ausbildung bis sie endlich das erste Mal auf die Jagd gehen kann. Die junge Autorin lässt Ada ihre Geschichte in Rückblicken erzählen und macht das auf eine so einnehmende Art und Weise, dass ich das Buch wirklich nicht aus der Hand legen mochte, alles um mich vergas und  einfach nur wissen wollte, wie sie ihr Leben umstellte, wie sie es schaffte, zur Jägerin zu werden, was ihr dabei alles passierte und wie das Zusammenleben mit Pater Michael, der die Kirche nicht verlassen darf, sich gestaltete. Glücklicherweise gibt es schon eine Fortsetzung, die ich baldmöglichst lesen werde, eindeutige 5 Sterne für eine mal ganz andere Fantasygeschichte, die ich so nicht erwartet hatte, dankeschön, Nadja ;)

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  • Ein spannender Auftakt

    Die Jägerin (Die Anfänge)
    anra1993

    anra1993

    01. November 2015 um 19:01

    Auf das Buch wurde ich durch die Autorin selbst aufmerksam. Ich finde, dass sich der Klappentext sehr spannend anhört und das Cover neugierig auf das Buch macht. Den Aufbau des Buches finde ich ziemlich interessant. Denn es gibt zwei Handlungsstränge: Zum einen die Gegenwart, in der sich die Protagonistin aktuell befindet und zum anderen ihre Vergangenheit, über die sie in einem Interview berichtet. Auch der Schreibstil der Autorin hat es mir angetan. Mal ist er ernst, mal ist sie einfach sehr komisch. Dadurch konnte sie mich an das Buch fesseln und hat mir ein tolles Leseerlebnis beschert. Die Idee des Buches finde ich sehr erfrischend, auch wenn sie keine wirklich neue ist. Allerdings ist die Geschichte drum herum schön geschrieben und die Charaktere sehr sympathisch. Die Protagonistin Ada ist zwar sehr taff, aber auch einfach sympathisch und selbst der Priester, der sie in die Monsterjagd einführt, war mir sympathisch, obwohl er anfangs sehr distanziert und kühl wirkte. Die Autorin entführt den Leser in eine Welt voller magischer Wesen und viel Liebe. Ich habe die Protagonistin gerne begleitet und ihren Erzählungen "gelauscht". Zwar war der erste Teil nicht sehr actionreich, jedoch soll er dazu dienen, den Leser erst einmal in die facettenreiche Welt von Ada hineinzuführen und ihre Geschichte und ihr Wandel im Leben zu erklären. Als Einstieg finde ich das gut gewählt und bin gespannt auf den nächsten Teil der Reihe.

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  • Heiß, Heißer, Padre Michael...

    Die Jägerin (Die Anfänge)
    Abby90

    Abby90

    01. October 2015 um 13:23

    Meine Meinung: Dieses Buch habe ich im Rahmen einer Blogtour lesen dürfen und war doch wirklich sehr überrascht, denn ohne diese Tour wäre ich nie und nimmer auf dieses Buch aufmerksam geworden, dabei verdient es diese Aufmerksamkeit wirklich. Es beginnt wirklich mit unglaublich viel Witz, allerdings empfand ich es ab und zu ein wenig holprig, was aber auch daran liegen mag, dass dies der erste Band ist und somit auch die Stilfindung erst stattgefunden hat. Dennoch hat es mich danach mehr und mehr in seinen Bann gezogen, sodass ich lachend vor dem Laptop immer weiter und weiter in die Welt der Jäger eingetaucht bin. Dabei ist mir Ada hier wirklich sehr ans Herz gewachsen, ich wusste, dass sie mich zum einen zum Lachen und zum anderen zum Schreien bringen würde. Das hat sie dann auch wirklich getan, ich hab gelacht über ihr chaotisches Wesen und geschrien (ich hoffe das hat sie dann auch wirklich gehört) weil ich wirklich so tief versunken war, dass mich jede Wendung, jede Jagd und jedes Training wirklich erschreckt und zugleich erfreut hat. Dann gab es da noch Padre Michael und hmmm, wie soll ich ihn euch denn nun anders beschreiben als: Lecker, will auch so einen? Wo kann ich den haben? Er hat die Story für mich wirklich besonders gestaltet und ich glaube viele weibliche Leser werden ihn vergöttern (Ja, ich denke das will er sicher nicht hören, aber egal, er muss einsehen wie toll wir ihn finden). Allerdings als Trainer ist er manchmal wirklich ein ziemlicher Mistkerl, was Ada sicherlich gern lautstark bezeugen würde. Zudem wurde auch die Beschreibung der jeweiligen Monster wirklich gut eingebastelt, denn mein Kopfkino stand nie still, sodass ich hier eine Art Horrorkomödie erlebt habe, denn anders kann und will ich es einfach nicht beschreiben. Für mich einfach die perfekte Mischung. Daher vergebe ich hier sehr gute 9 Stöberkisten, da es wirklich überzeugend war, aber manchmal eben diese kleinen Stolperfallen in der Schreibweise hatte. Außerdem hoffe ich auf eine Steigerung der Reihe, die ich auf jeden Fall weiterverfolgen werde.

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  • Lustig, fantasievoll und die Liebe kommt auch nicht zu kurz

    Die Jägerin (Die Anfänge)
    Katrinbacher

    Katrinbacher

    24. September 2015 um 18:42

    Meine Meinung Ich durfte das Buch im Zuge einer Blog Tour lesen und ich bin hellauf begeistert. Danke Nadja und Bella, dass ich dabei sein durfte! Nadja Losbohm hat einen sehr schönen und flüssigen Schreibstil, ich bin sehr schnell in das Buch reingekommen und wollte, dass es gar nicht mehr endet. Die Geschichte wird von Ada aus ihrer Sicht erzählt, also sie erzählt ihre Geschichte einem Reporter und man erfährt so, wie sie zur Jägerin wurde, wie das Leben mit einem Pater in einer Kirche auf engsten Raum ist und wie die Ausbildung so für sie war. Ada ist endlich mal eine Protagonistin, die nicht unbedingt Modelmasse besitzt, sondern sehr weibliche Rundungen hat, wie sehr wahrscheinlich die eine oder andere von uns auch. Sie steht schon mitten im Leben, als sie erfährt, dass sie von jetzt an Jägerin ist und ihr Leben, das sie bis jetzt geführt hat, mal mir nix dir nix einfach aufgeben soll. Klar das es da zu der einen oder anderen Stimmungsschwankung kommt, die natürlich der arme Pater zum Großteil abbekommt. Ihr Gegenpart ist Pater Michael, aus der Beschreibung und in meiner Fantasie, ein sehr heißer Pater, da würde ich, sehr wahrscheinlich, öfters mal in die Kirche gehen (grins). Er ist eigentlich die Ruhe in Person, außer wenn es um Ada geht. Sie erschüttert ihn bis in die kleinste Zelle seines Körpers. Über die Kleinen scharmützeln da beiden, musste ich oft schmunzeln. Cover Ich finde das Cover einfach sehr stimmig zum Buch, es weckt meine Neugierde und ich würde in einer Bücherei bestimmt danach greifen, um es mir genauer anzusehen. Mein Fazit Es ist lustig, es hat Spannung, es ist fantasievoll und die Liebe kommt auch nicht zu kurz. Eine klare Leseempfehlung von mir. Lest es selbst und bildet Euch Eure eigene Meinung.

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  • ein Musthave

    Die Jägerin (Die Anfänge)
    Sonnenbluemchen67

    Sonnenbluemchen67

    09. September 2015 um 11:12

    Inhalt: Ada Pearce ist eine normale junge Frau. Sie ist 1,65 m klein, hat ein paar Pfunde zu viel auf den Hüften und ist durchweg unsportlich. Kurz nach ihrem 21. Geburtstag klärt sie ein mysteriöser Priester über ihr Schicksal als Jägerin auf. Ada glaubt der Geschichte zunächst nicht, doch als sie erfährt, welche Gefahren durch die unterschiedlichen Kreaturen der Nacht drohen, nimmt sie ihr Schicksal an, gibt ihr altes Leben auf und zieht in die geheimen Räumlichkeiten unter der St. Mary’s Kirche, die dort vor Jahrhunderten angelegt worden waren, ein und beginnt ihre Ausbildung… (Text © Amazon)   Mein Fazit: Im Zuge einer Blogtouranfrage kam nun dieses Buch zu mir geflattert ☺. Deshalb werdet ihr noch einiges mehr darüber hier (in einem anderen Beitrag) über dieses Werk der Autorin Nadja Losbohm erfahren. Doch jetzt kommt hier erst einmal meine Rezension dazu für euch. Mich hatte die kurze Zusammenfassung des Buches schon sehr angesprochen, auch wenn ich im ersten Moment dachte, das hier ein wenig von Buffy adaptiert wurde. Doch dem war eben nicht so, einzig die Tatsache, dass die Protagonistin Ada genau wie Buffy , eine Jägerin von mystischen Geschöpfen der Nacht ist, ist das auch schon die ganze Gemeinsamkeit. Wärend sich Buffy im College befindet, ist Ada schon voll im Leben. Was ich hier so super fand, endlich mal keine Model Masse Akteurin, sondern eben eine, die, genau wie wir doch alle, das eine oder auch andere Pfündchen zu viel auf dem Rippen hat ☺. Mit viel Liebe zum Detail hat hier die Autorin ihrer Protagonistin Leben eingehaucht und ist dabei nicht ins absurde abgedriftet. Ich konnte das Buch einfach nicht wirklich liegen lassen, so neugierig war ich wie es weiter geht. Und am Ende hab ich dann doch tatsächlich mit Nadja gemotzt ☺. Da schreibt sie so spannend und dann ist das Buch durch. Ja und wie geht es nun weiter??? Aber ich bin mir sicher, ich werde auch die folge Bücher dazu mir zulegen.

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  • Ada und Michael - Die Anfänge

    Die Jägerin (Die Anfänge)
    kleeblatt2012

    kleeblatt2012

    30. June 2015 um 21:32

    Ada Pearce ist eine junge Frau, die eigentlich nur ein Paket bei ihrem Nachbarn abholen will und kurz darauf in die gefahrvolle Welt voller dunkler Kreaturen gezogen wird. Denn sie ist eine Jägerin, deren Schicksal es ist, die Menschen vor diesen Kreaturen zu beschützen. Ihr neues Leben beginnt damit, dass sie in die unterirdischen Räume einer Kirche zieht und eine einjährige Ausbildung absolvieren muss. Als es notwendig ist, ihr Leben der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, kontaktiert Ada einen Journalisten, der sie interviewen soll. Dabei erzählt Ada in Rückblicken ihr Leben. Dieses Buch ist eine Mischung aus „uffy – The Vampire Slayer“ und „Interview mit einem Vampir“ - und doch wieder ganz anders. Mit Witz, Charme und einer gehörigen Portion (Selbst)Sarkasmus wird in Rückblicken die Geschichte von Ada erzählt, ihre Probleme erörtert und ihr Zukunftsängste geschildert. Zu Anfang erfährt man zunächst gar nichts über Ada, bis sie sich mit einem Journalisten trifft und diesem ihr Leben schildert. Sie erzählt, wie es dazu kam, dass die Jägerin wurde und warum. Es hat Spaß gemacht, die Anfänge von Ada's Jägerinnen-Schicksal mitzuerleben. Auch wenn ich erst leicht verwirrt war, war es dann doch interessant, ihren Werdegang kennenzulernen. Mit jedem neuen Kapitel lernt man Ada und ihren Beschützer, Pater Michael näher kennen. Actionszenen gibt es nur ganz wenige, steht doch eher im Mittelpunkt, wie es denn zu all dem kam. Dies war mal eine interessante Erzählweise. Ich gehe von aus, dass in den Folgebänden dann mehr auf die Kämpfe mit den dunklen Kreaturen eingegangen wird. Die Autorin schildert Ada als schlagfertige Person, die sich nicht so leicht den Wind aus den Segeln nehmen lässt. Jedoch merkt man auch, dass es bei Ada innerlich gar nicht so aussieht, wie sie sich äußerlich gibt. Und dies führt zu einigen Verwirrungen. Ich bin gespannt, wie die Autorin diese Reihe weiterführen möchte. Zur Zeit kann ich mir gar nichts vorstellen, weil es sich bei „Die Anfänge“ wirklich nur um den Rückblick auf eben diese Anfänge von Ada dreht. Mir hat der Schreibstil besonders gut gefallen. Wenn ich schon auf den ersten Seiten des Buches schmunzeln oder – wie hier – lachen muss, ist es schon um mich geschehen. Fazit: Kleine Sachen, die das Buch nicht perfekt gemacht haben, geben etwas Abzug. Allerdings bekommt es eine uneingeschränkte Leseempfehlung meinerseits.

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  • ein durchaus gelungener Auftakt mit einigen Überraschungen

    Die Jägerin (Die Anfänge)
    Buechereulenparadies

    Buechereulenparadies

    31. October 2014 um 21:20

    Die Jägerin - Die Anfänge von Nadja Losbohm Eine meiner absoluten Lieblingsserien als Teenager war „Buffy – The Vampire Slayer“ (dt. Buffy – Im Bann der Dämonen). Und auch heute noch liebe ich die Serie. Als die Autorin Nadja Losbohm mich fragte, ob ich ihr Buch „Die Jägerin – die Anfänge“ lesen möchte, sagte ich, sofort zu, da ich sofort eine Assoziation zu der oben erwähnten Serie zog. Ich war sehr gespannt auf das Buch, denn so lernte ich eine andere „Jägerinnenwelt“ kennen. Ada Pearce Leben verlief alles andere als rosig. Von Freunden und Verwandten ausgenutzt, wendet sie sich nach einem langen emotionalen Kampf von ihnen ab und lebt ihr eigenes Leben. Jedes Möbelstück in ihrer kleinen Wohnung hat sie sich hart erarbeiten müssen und für alles muss sie lange sparen. Auch für ihre neuen T-Shirts musste sie jeden Penny zweimal umdrehen. Umso glücklicher ist sie, als ihre langersehnten T-Shirts endlich auf dem Weg zu ihr sind. Doch sie hat sich zu früh gefreut. Ausgerechnet an dem Tag, an dem sie nicht Zuhause ist, kommen die T-Shirts an und werden bei einem Nachbarn abgegeben. Ada will nichts weiter als die T-Shirts abholen und dann verschwinden. Leider macht es ihr ihr Nachbar nicht gerade einfach. Bevor sie mit ihren T-Shirts verschwinden kann, muss sie für ihn noch ein Paket an der alten Kirche der Gemeinde abgeben. Zusammen machen sich die beiden auf den Weg, doch Ada wird das Gefühl nicht los, dass etwas mit dem alten Mann nicht stimmt. Und sie soll Recht behalten. In der Kirche begegnet ihnen der Priester der Kirche. Er nennt sich Pater Michael und eröffnet Ada das Schicksal ihrer Geburt. Sie ist die Jägerin. Sie ist auserwählt gegen die Dämonen der Welt zu kämpfen und sie zu besiegen. Erst kann sie sich dieses Leben nicht vorstellen, doch nach und nach beginnt sie zu begreifen, wie wichtig diese Aufgabe ist. Von Ada hängt die Zukunft der Menschheit ab. Während ihres harten Trainings kommt sie dabei Pater Michael immer näher. Die Nähe birgt jedoch eine reelle Gefahr. Denn als wären die Dämonen und Vampire, die die Menschen bedrohen, noch nicht genug, wird die Jägerin die Menschheit bald nicht mehr beschützen können und deswegen geht sie einen gewagten Schritt... Wie ich bereits oben erwähnte, hatte ich aufgrund des Titels und des Klappentextes eine gewisse Assoziation zu „Buffy – The Vampire Slayer“. Als ich „Die Jägerin – die Anfänge“ jedoch beendete war von dieser Assoziation nicht mehr allzu viel übrig, was für mich weder positiv noch negativ ist. Die Geschichte an sich, fand ich wirklich gut. Nadja Losbohm hat sich wirklich sehr viel Mühe gegeben, die Geschichte anschaulich zu gestalten und diese Mühe hat sich definitiv gelohnt. Die Idee, dass alle 50 Jahre eine neue Jägerin oder ein neuer Jäger berufen wird und das immer zu ihrem bzw. seinem 21. Geburtstag war sehr schlüssig, jedoch problematisch. Die Autorin verschließt vor den Problemen, die sie aufgrund der Idee heraufbeschwört, nicht die Augen. Denn wenn eine Jägerin oder ein Jäger früh getötet wird, dauert es ziemlich lange bis der oder die Nächste kommt. Die Menschheit steht also eine Zeitlang ohne Beschützer_in da. Dieses Problem veranschaulicht aber, wie wichtig es ist, dass ein Jäger bzw. eine Jägerin eine vernünftige Ausbildung bekommt. Die Kirche als Unterschlupf für den Pater und Ada zu wählen, verlieh der ganzen Geschichte etwas mystisches. Aufgrund von Rückblenden wird die Geschichte von Ada erzählt, was sich als optimal erwies. Nadja Losbohm ging mit den Rückblenden geschickt um, sodass nie Langeweile aufkam. Was mir leider gefehlt hat, waren tiefgründigere Erläuterungen. Vor allem die Geschichte, wie der erste Vampir entstand, war für mich nur halb durchdacht. Ich meine, wenn ein Mann erhängt werden soll und der Strick reißt, warum ist aus ihm ein Vampir geworden? Normalerweise bleibt man ein Mensch. Mir hat einfach noch eine schlüssige Erklärung gefehlt. Ich mochte die Charaktere sehr gerne. Ada ist ein sehr lustiger und liebevoller Charakter. Manchmal war sie mir etwas zu störrisch, aber dieser Eindruck legte sich, als Ada älter wurde. Sie ist sehr verantwortungsbewusst und sieht auch ihre Fehler ein. Dieser letzte Charakterzug machte sie für mich unentbehrlich. Auch ihre Hartnäckigkeit ist für die Geschichte nicht unerheblich. Denn sonst hätte sie das Herz des Paters nie für sich erweichen können. Viele Mädchen bzw. Frauen hätten den Pater gemieden, da er anfänglich sehr kalt rüber kam. Warum er so ist, erfährt man im Laufe des Buches. Seine Schüchternheit im Umgang mit Ada machten ihn aber wieder sympathisch. Die Handlung geht sehr schnell vorwärts, ohne das ich das Gefühl hatte, nicht mehr mitzukommen. Das Cover passt eindeutig zur Handlung. Es ist für mich jetzt kein Augenschmaus, aber doch ansprechend. „Die Jägerin – die Anfänge“ ist ein durchaus gelungener Auftakt zu einer Reihe, die, wie ich denke, mich noch sehr positiv überraschen wird. Ich bin sehr auf den zweiten Band gespannt, da einige Fragen noch offen sind, die mich beschäftigen. Wer Lust auf eine witzige, spannende und ausgeklügelte Geschichte hat, sollte dieses Buch unbedingt lesen.

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  • Lasst uns auf die Jagd gehen

    Die Jägerin (Die Anfänge)
    cybersyssy

    cybersyssy

    ‘*‘ Meine Meinung ‘*‘ Sehr geschickt hat die Autorin die Erzählweise gewählt. Der Leser erfährt Adas Geschichte und Hintergrundinformationen, indem Ada die Story einem Reporter erzählt. Dies geschieht so lebhaft, dass ich das Gefühl hatte, dabei zu sein und alles live mit zu erleben. Adas Entwicklung wird logisch und realistisch beschrieben und die Kreaturen der Nacht werden hübsch gruselig und dämonisch eklig präsentiert. Überhaupt sind die Figuren lebendig und authentisch kreiert und es gefällt mir gut, dass sie sich und ihre Interaktionen verändern - da ist Wachstum und Entwicklung angesagt. Der Schreibstil der Autorin ist locker-leicht lesbar und mal kommt sie mit einer detaillierten Beschreibung um die Ecke und mal mit einer knackigen Action-Szene, in der man förmlich mitkämpft. Mir hat die Story gut gefallen und ich freue mich auf die Fortsetzung - also volle Sternzahl. ‘*‘ Klappentext ‘*‘ Ada Pearce ist eine normale junge Frau. Sie ist 1,65 m klein, hat ein paar Pfunde zu viel auf den Hüften und ist durchweg unsportlich. Kurz nach ihrem 21. Geburtstag klärt sie ein mysteriöser Priester über ihr Schicksal als Jägerin auf. Ada glaubt der Geschichte zunächst nicht, doch als sie erfährt, welche Gefahren durch die unterschiedlichen Kreaturen der Nacht drohen, nimmt sie ihr Schicksal an, gibt ihr altes Leben auf und zieht in die geheimen Räumlichkeiten unter der St. Mary’s Kirche, die dort vor Jahrhunderten angelegt worden waren, ein und beginnt ihre Ausbildung ...

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    • 3
    Floh

    Floh

    15. September 2014 um 04:32
    dicketilla schreibt Zum Glück nicht meine Richtung.

    zum Glück ganz meine Richtung. Das ist ein WuLi - Kandidat!

  • Gute Grundidee deren Umsetzung mich nicht wirklich überzeugen konnte.

    Die Jägerin (Die Anfänge)
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. June 2013 um 12:38

    Dämonenjägerin Ada Pearce nimmt mit einem Reporter Kontakt auf, bittet ihn zu dem Interview in die St. Mary‘s Kirche, in der sie mit Pater Michael lebt und erzählt dem Journalisten, dass die Menschen sich in nächster Zeit selbst vor den Dämonen schützen müssen, da sie für einen gewissen Zeitraum ausfällt. Um den Reporter von ihrer Glaubwürdigkeit zu überzeugen, schildert sie ihm ihre Geschichte in Rückblenden - von der Entdeckung durch einen Seher, ihrer einjährigen Ausbildung und von Pater Michael, mit dem sie mehr verbindet als vorgesehen war... Zu Beginn der Geschichte wirkte die Protagonistin Ada erfrischend und unterhaltsam auf mich. Schimpfend kommt sie von einer Jagd nach stinkenden, ekligen Monstern zurück in die Kirche zu Pater Michael und macht ihm klar, dass es so nicht weitergehen kann und dass sie Hilfe braucht. Sie beschließt, die Öffentlichkeit über die Monster zu informieren und bittet einen Reporter zu diesem Zweck in die Kirche. Um diesen von der Existenz der Vampire und Monster zu überzeugen, erzählt sie ihm zunächst, wie es dazu kam, dass sie Jägerin wurde und welche Rolle Pater Michael dabei spielt. In den darauffolgenden Tagen erzählt sie dem Journalisten immer privatere Dinge und das geht so weit, dass ich kein Verständnis mehr für Ada aufbringen konnte. Schon längst hat sie den eigentlichen Grund des Interviews aus den Augen verloren und berichtet intimste Angelegenheiten einem Reporter den sie kaum kennt, einem Fremden. Von den Nächten, in denen Ada auf die Jagd geht, habe ich mehr erwartet. Es kommt überhaupt nur zu ganz wenigen Schilderungen diesbezüglich und die blieben leider völlig ohne Spannung und waren nach wenigen Seiten auch schon beendet. Obwohl in diesem Buch nur ganz wenige Figuren eine Rolle spielen, blieben sie für mich ohne Tiefe und lösten durch ihr Verhalten sogar Unverständnis aus. Vor allem Ada entwickelt sich im Verlauf der Geschichte immer mehr zu einem unsicheren, unreifen Mädchen, obwohl sie zu Beginn überhaupt nicht diesen Eindruck erweckt. Besonders irritierend empfand ich, dass Pater Michael in ihren Gedanken, trotz der Geschehnisse und Entwicklung ihrer Beziehung zueinander, immer der Pater oder Padre bleibt. Ada ist die einzige Jägerin und so fragte ich mich auch, wie sie ganz alleine all die Monster und Vampire eliminieren soll und was ist mit dem Rest der Welt? Warum braucht Ada ausgerechnet jetzt Hilfe, wo sie doch nur einen relativ kurzen Zeitraum ausfällt und vor ihrer Berufung 28 Jahre lang niemand da war der die Monster besiegte? Und warum wurden die Monster noch nie von Menschen entdeckt? Schließlich sind auch Nachts Leute auf den Straßen unterwegs und Polizei und Pathologien gibt es auch. Die Geschichte hätte in diesem 1. Teil für mich deutlich mehr Hintergrund haben müssen um plausibel zu sein aber vielleicht sehen das andere Leser ganz anders und verschaffen sich einen eigenen Eindruck. Trotz des lockeren und angenehm zu lesenden Schreibstils der Autorin, konnte mich dieser erste Teil einer Reihe nicht wirklich überzeugen, obwohl er interessant und humorvoll begann und auch eine gute Grundidee hat. Zu viele Fragen blieben offen, die vielleicht in den Folgebänden beantwortet werden, mich aber nicht wirklich neugierig darauf zurückließen.

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  • schöner Auftakt :-)

    Die Jägerin (Die Anfänge)
    loewe

    loewe

    09. June 2013 um 12:24

    Klappentext “Ada Pearce ist eine normale junge Frau. Sie ist 1,65 m klein, hat ein paar Pfunde zu viel auf den Hüften und ist durchweg unsportlich. Kurz nach ihrem 21. Geburtstag klärt sie ein mysteriöser Priester über ihr Schicksal als Jägerin auf. Ada glaubt der Geschichte zunächst nicht, doch als sie erfährt, welche Gefahren durch die Kreaturen der Nacht drohen, nimmt sie ihr Schicksal an, gibt ihr altes Leben auf und zieht in die geheimen Räumlichkeiten unter der St. Mary’s Kirche, die dort vor Jahrhunderten angelegt worden waren, ein und beginnt ihre Ausbildung… In Rückblenden erzählt die Protagonistin selbst ihre Geschichte. Angefangen bei der ersten Begegnung mit dem geheimnisvollen und unnahbaren Priester, über die einjährige Ausbildung und das Leben im Geheimen, über ihre erste Jagd und die Probleme, die es mit sich bringt, wenn ein Priester und eine Frau auf engstem Raum zusammenleben. ,,Die Jägerin – Die Anfänge”: eine charmante Mischung aus Science-Fiction, Romanze und Humor, die zur Vorstellung der Charaktere und Einführung in die ,,Jägerinnen-Welt” dienen soll.” Ich habe gelesen Hier erwartet den Leser ein wirklich gelungenes Werk. Mir hat der Schreibstil gut gefallen und ich finde die Story nicht schlecht   Hier haben wir es mal mit einer ganz anderen Monsterjägergeschichte zu tun. Zuerst einmal sind die Protagonisten sehr schön ausgearbeitet. Besonders der Werdegang von Miss Ada hat mir gut gefallen. Vom Pummel zum Monsterschreck, das hat die Autorin hier wirklich gut umgesetzt. Mit Witz und Charme gelingt es der Autorin hier eine Szenerie aufzubauen, in die der Leser tief eintauchen kann. Wir haben auf der einen Seite die sehr sympathische Heldin, die im ersten Moment weder wie eine Heldin aussieht, geschweige denn eine sein möchte. Dann gibt es den charismatischen Pater Michael der Ada alles über das Monstertöten beibringen wird. Stück für Stück erfährt der Leser in kurzen Kapiteln immer mehr von Ada Pearce Leben. Wir sind dabei, wie sehr sie sich im Training quält um die nötige Ausdauer für die Jagd zu erlangen. Und wenn ich Ada in einem zustimmen kann, dann ist das ihre Abneigung gegen das Laufen  Eine wirklich fantastische Geschichte  mir hat der Schreibstil gut gefallen, die kurzen Kapitel regen zum weiterlesen an und alles fliegt nur so vorbei. Mir hat die Mischung aus Geisterjäger und Liebesgeschichte gut gefallen. Klar kommt das Ende etwas abrupt, aber es ist ja auch der erste Band und weitere werden folgen. Auch der Aufbau der Story ist gut gelöst. Ada erzählt ihre Geschichte einem Reporter und so hören wir Adas Leben eigentlich von ihr selbst. Eine Geschichte so aufzubauen und umzusetzen finde ich doch aussergewöhnlich und das gefällt mir  Ich freue mich schon auf weitere Episoden und möchte gerne lesen wie es weitergeht. Von mir bekommt dieses Buch gute 4 Sterne

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  • Die Jägerin

    Die Jägerin (Die Anfänge)
    Tinalini

    Tinalini

    01. May 2013 um 21:01

    Ada Pearce lebt seit drei Jahren mit Pater Michael unter einer Kirche und jagt nachts Monster und Vampire im Auftrag Gottes. Besagter Pater ist etwa 500 Jahre alt und mehr oder weniger unsterblich. Sie hilft nur kurz dem komischen Nachbarn, der sie immer so angafft, einen Karton in die Kirche zu tragen. Da zieht sie dann direkt bei Pater Michael ein. Klingt komisch? Dachte ich auch. Aber eigentlich würde auch jede von uns bei einem fremden Mann einziehen, gerade bei einem Geistlichen, wenn dieser behauptet, dass wir, genau wir, auserwählt seien. Nun, Ada ist unerklärlicherweise schwanger geworden (Zölibat und so) und kann daher nicht mehr auf Monsterjagd gehen. Deshalb lädt sie einen Reporter ein, um ihm ihre Geschichte zu erzählen. Sie hofft, dass der Reporter ihre Geschichte veröffentlicht und die Welt somit vor den Monstern in der Nacht geschützt ist.   Ich muss zugeben, dass ich nach Beenden des Buches den Sinn der Geschichte noch nicht ganz erfasst habe. Es war an sich durchaus interessant, diesen Einblick in das Leben des Monsterjägers zu bekommen, aber was genau möchte uns die Autorin sagen? Ich erwarte keine literarischen Ergüsse, aber bei Harry Potter wusste man auch von Anfang an, dass es irgendwann um den Kampf mit Lord Voldemort gehen wird. Es wird ja nun auch definitiv Fortsetzungen geben, das ist keine Frage, aber ich bin mir nicht ganz sicher, worum es darin gehen soll.   Merkwürdig fand ich allerdings auch, dass es seit „immer“ Jäger gibt, aber noch niemand den einzelnen „Monsterarten“ Namen zugeordnet hat. Es gibt Monster verschiedener Rassen und Vampire. Ada gibt der einen Rasse inoffiziell den Namen „Krallenmonster“, aber offiziell heißen sie alle nur Monster. Da hätte ich mir ein bisschen mehr Kreativität der Autorin gewünscht.   Ansonsten war der Schreibstil flüssig und leicht verständlich, wir werden nicht mit Fremdwörtern und Neu-Erfindungen überladen. Während des Lesens habe ich mich auch durchaus unterhalten gefühlt. Ich würde der Geschichte auf jeden Fall noch eine zweite Chance geben.

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  • Die Jägerin (Die Anfänge)

    Die Jägerin (Die Anfänge)
    Zuellig

    Zuellig

    19. April 2013 um 22:30

    Inhalt: Ada ist eine junge Frau, die kurz nach ihrem 21. Geburtstag erfährt, dass es ihr Schicksal ist, eine Jägerin zu werden: Sie muss in der Nacht die Menschen vor Monstern und Vampiren beschützen. Dazu ist es nötig, ausschliesslich in den unterirdischen Räumen einer Kirche zu leben. Ihr Lehrer ist ein sehr gut aussehender Priester, der Dank Gottes Hilfe schon mehrere hundert Jahre zu eben diesem Zweck lebt. Nur alle 50 Jahre wird ein Monsterjäger geboren und kann dann ausgebildet werden. Ada fügt sich in ihr Schicksal und unterzieht sich dem harten Training. Dabei kommt es immer wieder zu Reibereien mit ihrem Lehrer. Doch dann geschieht etwas, das Ada zwingt, an die Öffentlichkeit zu gehen und den Menschen zu sagen, dass sie sich in Zukunft selber schützen müssen ... Meine Meinung: Die Grundidee der Geschichte gefällt mir gut. Eine junge, unsportliche Frau wird vom Schicksal bestimmt, eine Monster- und Vampirjägerin zu werden. Unter der kundigen Anleitung eines zwar uralten, aber immer noch verdammt (tschuldigung ;-) ) gut aussehenden Priesters. Erschwerend kommt hinzu, dass die beiden die Kirche nicht verlassen können, also dauernd auf relativ engem Raum miteinander auskommen müssen. Da ist für Spannung und Knistern gesorgt. Die Ausführung der Story hat mich weniger überzeugt. Die Szenen ausserhalb der Kirchenmauern bleiben leider sehr flach. Die Monsterjagden haben mir keine Gänsehaut verursacht, die Stadt und sogar die Monster selbst bleiben gesichts- und seelenlos. Es fehlt das gewisse Etwas, die Atmosphäre. Ab ca. Seite 60 (auf meinem E-Reader kann ich das nicht genauer lokalisieren) häufen sich die Fehler im Text, was mir das Lesen etwas verleidete, andererseits auch für (unbeabsichtigte) Lacher sorgte. Ein Beispiel aus Kapitel 26: "... rote Papierlaternen mit goldenen Trotteln" - vermutlich sind ja Troddeln gemeint). Abgesehen von den diversen Fehlern, die durch ein Lektorat bestimmt reduziert werden könnten, überzeugte mich auch die Figurenzeichnung nicht wirklich. Die Vergangenheit von Ada wird nur in nichtssagenden Allgemeinplätzen angedeutet, die nicht neugierig auf mehr machen, diejenige des Priesters kommt da schon etwas farbiger daher. Beide Figuren bleiben für mich sprunghaft und wenig überzeugend. Zum Stil: Mit zunehmender Zeilenzahl werden Ausrufe wie Seufz! und dergleichen vermehrt verwendet. Das hat mir nicht gefallen. Zudem wird das Wort "total", das für mich nur in Goebbels "totalem Krieg" etwas verloren hat, viel zu inflationär gebraucht. Dadurch verspielt die Autorin die Chance, ihre Figuren differenziert darzustellen, sie vielschichtig zu gestalten und ihnen Tiefe zu geben. Abschliessend möchte ich festhalten, dass ich in der Geschichte durchaus interessante Ansätze gefunden habe, aber dass diese Story noch lange nicht fertiggeschrieben ist (damit meine ich diesen ersten Teil) und es an diesem Text noch ganz viel zu tun gibt.

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