Nadja Quint Verachte nicht den Tod

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Inhaltsangabe zu „Verachte nicht den Tod“ von Nadja Quint

Die Düsseldorfer Hauptkommissarin Evelyn Eick mutet sich zu viel zu. Ihr Vater liegt im Hospiz, und trotzdem übernimmt sie einen überaus schwierigen Fall. Beim Tod einer jungen Frau deutet scheinbar alles auf einen natürlichen Tod hin, denn sie litt an Multipler Sklerose. Doch bei der Leichenschau entdeckt eine Amtsärztin, dass die junge Frau auf ungewöhnliche Weise vergiftet wurde. Der Hausarzt, der den Totenschein ausgestellt hat, behauptet, nichts davon bemerkt zu haben, aber von seiner Arzthelferin führt eine Verbindung zu einem dubiosen Notar, der mit seinem Verein ganz offen für aktive Sterbehilfe eintritt. Bald darauf verschwindet die kleine Leonie aus einer Klinik. Sie ist unheilbar an Leukämie erkrankt. Und auch von Leonies Eltern führt eine Spur zu dem Sterbehilfe-Verein. Während Evelyn ermittelt, rückt der Tod ihres eigenen Vaters unaufhaltsam näher.

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  • Erster Fall für Evelyn Eick

    Verachte nicht den Tod
    odenwaldcollies

    odenwaldcollies

    08. January 2014 um 18:35

    Es gab für mich zwei Argumente, dieses Buch zu lesen: einmal das Thema Sterbehilfe und dann der Handlungsort Düsseldorf. Am Anfang des Buches hatte ich den Eindruck, daß die Handlung relativ einfach gestrickt und vorhersehbar sei, wobei ich mich aber dennoch gut unterhalten gefühlt habe. Aber dann nimmt die Handlung doch eine ganz unerwartete Wendung mit einem Ende, mit dem ich nicht gerechnet hätte. Raffiniert fand ich, daß die Ermittler sich nicht nur mit einem Fall zu beschäftigen haben und der Leser dadurch am Spekulieren ist, ob und wie diese Fälle zusammenhängen könnten. Evelyn Eick als Hauptkommissarin hat mir am besten gefallen, da sie ein paar Ecken und Kanten aufweist: sie verbeisst sich regelrecht in ihren Fall und lässt nicht locker, auch wenn die Kollegen – und der Leser – manchmal Zweifel haben, ob sie dem Druck standhalten kann. Privat hat sie damit zu kämpfen, daß sich ihr Vater todkrank in einem Hospiz befindet, außerdem hat sie noch ein gesundheitliches Problem. Bewunderswert fand ich Evelyns Vater, der trotz seiner schweren Krankheit den Lebensmut nicht verliert. Aber auch Evelyns Freundin Irene ist eine interessante Figur. Ich freue mich nun auf den zweiten Fall von Evelyn („Rosa Mord“), der hier schon bereitliegt.

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  • tigi's Meinung zu "Verachte nicht den Tod"

    Verachte nicht den Tod
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. May 2013 um 21:48

    Zum Inhalt: Während Evelyn Eicks Vater todkrank im Hospiz liegt, nimmt sie einen schwierigen Fall an, denn beim Tod einer Frau, der anfangs natürlich ausschaut, deutet alles darauf hin, dass nachgeholfen wurde und die Spuren führen zu einen Sterbehilfeverein in den Niederlanden. Meine Meinung: Mir haben die Figuren sehr gut gefallen, allen voran Evelyn, eine Hauptkommissarin, die hier nicht als perfekte Superpolizistin beschrieben wurde, sondern als Mensch, mit Stärken und Schwächen. Mir hat auch gefallen, wie ihr Vater dem nahenden Tod positiv entgegenschaut. Nachdem die Handlung ruhig beginnt, wird sie von mal zu mal spannender und man kann es  kaum erwarten, wer hier die Fäden in der Hand hält. Und es ist bisher mein erster Roman, in dem das Thema Sterbehilfe behandelt wurde, deshalb hat er mich besonders interessiert und es kam heraus, dass die rechtliche Lage nicht in allen Ländern gleich ausschaut. Alles in allem ist es in sehr interessanter Krimi, der zum Weiterlesen animiert, einige Personen hätten zwar etwas mehr Tiefe vertragen, aber ansonsten sehr spannend.

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  • Super Krimi mit schwerem Thema

    Verachte nicht den Tod
    monerl

    monerl

    02. May 2013 um 00:27

    Inhalt: Evelyn Eick, eine Düsseldorfer Hauptkommissarin, geht durch eine schwere Zeit. Nicht nur, dass sie in ihrem Beruf dem Tod ins Gesicht sieht, jetzt rückt dieser auch privat in ihren Focus, da sie sich durch ihren unheilbar kranken Vater auch in ihrer Freizeit mit dem Sterben und dem Tod auseinandersetzten muss. Zwei verzwickte Fälle müssen bearbeitet und aufgeklärt werden. Wer hat die an Multipler Sklerose erkrankte Bettina Jäde vergiftet? Und warum wurde die an Leukämie erkrankte Leonie entführt? Gibt es eine Verbindung? Meine Meinung: In ihrem Buch hat die Autorin eine tolle Hauptfigur geschaffen. Die Kommissarin Evely Eick ist kein Übermensch. Nein, sie hat Schwächen, die sie sehr sympathisch machen und man sich ihr nah fühlen kann. Eine Kommissarin, die die Trennung der Eltern nicht ganz überwunden hat, mit Magersucht kämpft und in Puncto Beziehung auch nicht so das gute Händchen vorweisen kann. Und doch ist sie ehrgeizig und verbeißt sich in ihre Arbeit. Mit Mitte dreißig schon Hauptkommissarin, das ist eine stolze Karriere. Die Geschichte und ihre Auflösung ist durch das ganze Buch hinweg spannend gestaltet. Sie lässt Spekulationen zu, sodass der Leser Spass hat zu grübeln und nach dem Täter zu suchen. Das Schwierigste an diesem Krimi ist das nicht einfache Thema der Sterbehilfe. Zwangsläufig muss man sich mit diesem Thema auseinandersetzen, da alle Figuren damit zu tun haben. Es stellen sich einem Fragen, wie man dazu steht, wie man über Menschen urteilt und was würde man selbst in dieser Situation machen. Keine leichte Kost also. Vorallem, da man die Protagonistin zu ihren Besuchen des Vaters begleitet und ihren Schmerz sehr nah miterlebt. Die Lösung verspricht ein paar Überraschungen und ist nichts für wirklich schwache Nerven. Alles in allem ist dies ein interessantes und spannendes Buch, das auf seinen ca. 300 Seiten niemals langweilig wird und den Leser zur Lösung gespannt zum Ende treibt. Ich freue mich auf eine Fortsetzung mit Evelyn Eick! Bei ein paar Figuren hätte ich mir etwas mehr Tiefe gewünscht.

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  • Spannend bis zum Ende

    Verachte nicht den Tod
    Sternenstaubfee

    Sternenstaubfee

    01. May 2013 um 16:52

    Evelyn Eick ist Hauptkommissarin in Düsseldorf. Ihr neuester Fall hat es in sich. Eine an Multiple Sklerose erkrankte Frau wurde scheinbar vergiftet. Eine Spur führt Evelyn in eine Arztpraxis. Dort unterhält eine Arzthelferin Kontakte zu einem Sterbehilfeverein. Dann wird aus einer Klinik die kleine Leonie entführt. Sie ist unheilbar an Leukämie erkrankt. Haben die beiden Fälle miteinander zu tun? Evelyn ermittelt und hat nebenbei noch mit ihren ganz privaten eigenen Sorgen zu kämpfen. ** Meine Meinung ** Dieses Buch habe ich innerhalb kurzer Zeit durchlesen können, da es sehr spannend und unterhaltsam geschrieben ist und ich es kaum aus der Hand legen mochte. Evelyn ist eine sehr sympathische Figur, die ich auf Anhieb mochte. Sehr gut hat mir gefallen, dass sie nicht nur Hauptkommissarin ist, sondern man als Leser auch ganz private Einblicke in ihr Leben bekommt. Man erfährt vieles aus ihrer Vergangenheit, von ihren Sorgen, Problemen und Gefühlen.   Die Spannung zieht sich durch das ganze Buch und wird immer weiter erhöht. Auf keiner einzigen Seite habe ich mich gelangweilt. Man kann auch sehr schön mitraten und rätseln, was ich bei Kriminalromanen immer sehr mag. Es gibt trotzdem einen Kritikpunkt. Es gibt im Buch einige Szenen, die für mich persönlich nicht ganz nachvollziehbar sind. Sie erscheinen mir unlogisch bzw. unrealistisch. Dennoch gebe ich diesem Buch fünf Sterne, denn trotz des eben erwähnten Kritikpunkts hat mich dieser Krimi sehr gut unterhalten können. Ich habe ihn sehr gerne gelesen und freue mich auf die Fortsetzung!  

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  • Verachte nicht den Tod - ein mehr als beachtenswerter Erstling!

    Verachte nicht den Tod
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. April 2013 um 18:59

    "Verachte nicht den Tod, sondern befreunde dich mit ihm, da auch er eines von den Dingen ist, die die Natur will." Dieses Zitat von Mark Aurel stellt die Autorin an den Anfang ihrer Geschichte, in der sie sich unter anderem auch an das schwierige und sehr sensible Thema „Sterbehilfe“ wagt. Und das in einem Krimi, der vor allem unterhalten soll? Meine Neugierde war geweckt und entsprechend gespannt machte ich mich an das kennen lernen der Figuren, die durchweg sehr lebendig und vor allem mit Ecken und Kanten gezeichnet sind. Der flüssige und klare Erzählstil, der ohne Schnickschnack auskommt und sich sehr leicht lesen lässt, hat mir gleich von Anfang an gut gefallen. Die realistischen und dennoch farbigen Szenen haben das berühmte Kopfkino auf Hochtouren laufen lassen. Auch der Spannungsbogen wurde stetig angezogen, so dass ich das Buch nur ungern beiseitelegte. Gleichzeitig hat die Autorin das Wesentliche nicht aus den Augen verloren und ist auch an die belastenderen Themen sehr einfühlsam ran gegangen. Sehr gut gelungen finde ich zudem das Einstreuen von Hinweisen, so dass der aufmerksame Leser die Möglichkeit hat mit zu rätseln und sogar die Chance hat, wenigstens einen Teil selber aufzuklären. Allerdings muss ich gestehen, dass ich wohl zu emotional an der Sache dran war und daher einige Details nicht als Hinweise erkannt hatte. ;-) Obwohl der eine oder andere Logikfehler durch ein besseres Lektorat hätte vermieden werden können, hätte ich diesen Krimi nicht als Erstling enttarnt. Auf jeden Fall ist Nadja Quint ein solider Krimi mit grossem Unterhaltungswert gelungen, der mich auch das eine und andere Mal dazu brachte, die Bügelwäsche links liegen zu lassen, weil ich wissen wollte wie es weiter geht. Daher eine klare Leseempfehlung meinerseits!

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  • Rezension zu "Verachte nicht den Tod" von Nadja Quint

    Verachte nicht den Tod
    detlef_knut

    detlef_knut

    15. February 2013 um 07:00

    In diesem Düsseldorfer Kriminalroman geht es um den Tod und das Sterben an sich. In der Romanhandlung findet parallel zur Leichenschau ein dubioses Treffen einer Arzthelferin und eines Notars in einem großen renommierten Düsseldorfer Hotel statt. Die Kommissarin Evelyn Eick wird mit der Aufklärung des dubiosen Todes einer jungen Frau beauftragt. Schnell gelangt sie an die Arzthelferin. Sie muss feststellen, dass es hier Verbindungen zu einem Sterbehilfeverein gibt, der von den Niederlanden aus in Deutschland aktiv ist. Während ihrer Ermittlungen wird aus einer Klinik ein an Leukämie erkranktes kleines Kind entführt. Da die Krankheit der kleine Leonie für unheilbar diagnostiziert wurde, sieht die Kommissarin einen Zusammenhang zu dem Tod der jungen Frau und zu dem Sterbehilfeverein. Parallel dazu hat die Düsseldorfer Kommissarin mit einem möglichen Sterbefall in der eigenen Familie zu kämpfen. Ihr Vater ist vor kurzer Zeit in ein Hospiz umgezogen. Auf eigenen Wunsch. Gelassen und mit etwas ironischem Humor erwartet er seinen eigenen Tod. Diese eigene Betroffenheit der Kommissarin stellt eine emotionale Verbindung zu den Fällen in ihrem Kommissariat her. Ihr Vater ist Ansprechpartner in Sterbensangelegenheiten. Möchte jemand freiwillig aus dem Leben scheiden, wenn er erfährt, dass er so krank ist? Oder möchte er es vielleicht gar nicht? Die Autorin hat sich enge Verflechtungen zwischen dem Privatleben der Kommissarin und ihren dienstlichen Ermittlungen ausgedacht. Spannend von der ersten bis zur letzten Seite liest man diesen Roman durch. Dabei geht es weniger um die Frage, wer der Täter ist, als vielmehr darum, wie die Kriminalkommissarin Evelyn Eick den Tätern auf die Spur kommt. Es sind zunehmend engere Verwicklungen und Wendepunkte eingebaut, die den Leser auf eine falsche Spur führen. Was aber einerseits den Leser bei der Stange hält, damit er das Buch nicht aus der Hand legt, ist andererseits auch zu viel der Verwirrung. Deshalb bekommt das Buch einen Punktabzug. Von welchen Verwirrungen spreche ich? Zunächst einmal völlig deplatziert und überflüssig sind alle paar Seiten Episoden eingestreut, nicht länger als eine Seite, die das Geschehen im Hintergrund beleuchten. Dazu gehören beispielsweise die Massenschlachtung von Schweinen, bei der ich heute noch nicht weiß, was die mit dem Fall zu tun hat, als auch andere Geschehnisse um die Opfer und Täter herum. Das sind Passagen die der Leser durchaus überblättern kann bzw. die das Buch auch kürzer gemacht hätten ohne es an Spannung fehlen zu lassen. Schließlich sind es die überaus vielen Figuren, die von der Autorin in diesem Roman eingeführt werden und für Verwirrung sorgen. Dabei handelt es sich oft um Figuren im privaten Umfeld der Kommissarin. Neben ihrem Vater im Hospiz gibt es den Bruder, es gibt den Gerichtsmediziner, in denen sie sich verliebt hat, es gibt die Freundin, eine Nonne. Das sind alles Figuren die mit der Handlung nichts zu tun haben, nur für Verwirrung sorgen und nicht auf die falsche Fährte führen. Zwischen den verschiedenen Auftritten dieser einzelnen Figuren sind manchmal so große Abschnitte, dass sich der Leser kaum daran erinnern kann, um wen es sich eigentlich handelt. Das gesamte familiäre Umfeld der Ermittlerin wäre besser in einem weiteren Roman aufgehoben, als alle Figuren in einem Debütroman auftreten zu lassen. Der Titel des Romans ist zwar unterschrieben mit Kriminalroman aus Düsseldorf, jedoch hätte ich von der Autorin mehr Bekenntnis zu den einzelnen Lokationen erwartet. Schade, dass viele Namen verfälscht wurden. Dennoch fällt mein Fazit mit vier von fünf Sternen recht positiv aus. Ich bin mit der durchaus gut gemachten Unterhaltungslektüre zufrieden und halte das Buch bis auf die kleinen Anmerkungen für empfehlenswert.

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  • Rezension zu "Verachte nicht den Tod" von Nadja Quint

    Verachte nicht den Tod
    chiara

    chiara

    23. January 2013 um 20:40

    „Verachte nicht den Tod“ ist das Erstlingswerk von Nadja Quint, was man allerdings beim Lesen absolut nicht merkt. Denn Nadja Quint schafft es auf Anhieb den Leser fesseln und ihr flüssiger Schreibstil lässt das Kopfkino anlaufen. Außerdem finde ich es gut, dass die Autorin nicht den gleichen Fehler macht wie viele ihrer Genre-Kollegen, die sich nur auf die Handlung konzentrieren. Nadja Quint findet eine gute Balance zwischen der Darstellung der Figuren auf der einen Seite und der Entwicklung der Geschichte auf der anderen. Zudem sind alle Figuren in diesem Buch aus dem Leben gegriffen. Es werden keine Klischees bedient und es gibt auch nicht die Überpolizistin, der alles gelingt und die perfekt aussieht. Das finde ich sehr erfrischend. Alle Figuren sind gut ausgearbeitet und nicht flach wie man es von anderen Büchern des Genres gewohnt ist. Das Thema Sterbehilfe ist ein sehr sensibles Thema, das nicht einfach zu handhaben ist. Nadja Quint hat es meiner Meinung nach gut umgesetzt. Obwohl sie aus dem medizinischen Bereich kommt, behandelt sie dieses Thema neutral und versucht nicht den Leser in eine bestimmte Richtung zu drängen. Außerdem ist das Buch gut recherchiert und immer wieder fließen hilfreiche Zusatzinformationen mit in die Geschichte ein. Die Hintergrundinformationen sind geschickt in die Hanldung eingearbeitet, so dass der Leser nie das Gefühl hat belehrt zu werden. Insgesamt ist „Verachte nicht den Tod“ ein gut gelungener Roman, den ich nur weiterempfehlen kann. Die noch in der ersten Auflage vorhandenen Logikfehler sind in den Folgeauflagen nicht mehr zu finden. Ich finde es allerdings schade, dass die erste Auflage vom Verlag nur unzureichend lektoriert wurde. Mir ist zwar beim Lesen kaum etwas aufgefallen, aber da ich das Buch in einer Leserunde gelesen habe, wurde ich auf die anderen Stellen aufmerksam.

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  • Rezension zu "Verachte nicht den Tod" von Nadja Quint

    Verachte nicht den Tod
    Spatzi79

    Spatzi79

    20. January 2013 um 13:11

    Evelyn Eick ist Kriminalkommissarin in Düsseldorf. Neben ihrem nicht ganz einfachen Job hat sie es momentan auch privat nicht leicht. Ihr Vater liegt im Sterben, er hat Krebs im Endstadium und liegt in einem Hospiz. Umso schwieriger ist für sie der aktuelle Fall, in dem es anscheinend um Sterbehilfe geht. Eher durch Zufall wurde entdeckt, dass eine junge Frau, die unter Multipler Sklerose litt, gar nicht an ihrer Krankheit, sondern an einer merkwürdigen Injektion gestorben ist. In Verdacht gerät natürlich schnell der Ehemann, aber ebenso der behandelnde Hausarzt. Parallel dazu lernen wir eine Arzthelferin kennen, die sich mit einem dubiosen Notar einlässt, der in den Niederlanden einen Verein leitet, der legale Sterbehilfe leistet. Evelyn ist keine Ermittlerin, die ich als Leser sofort ins Herz hätte schließen können. Ihre privaten Probleme (die sich nicht auf ihren sterbenden Vater beschränken) ließen mich das eine oder andere Mal zweifeln, ob sie überhaupt in der Lage ist, ihren Beruf richtig auszuüben. Die Ermittlungen schienen mir an einigen Stellen ziemlich vage und manchmal etwas aus der Luft gegriffen. Trotzdem war das Buch spannend und gegen Ende entwickelte es sich regelrecht zu einem Thriller! Explodierende Autos, entführte Kinder, ein gruseliges Geheimbündnis, ein durchgedrehter Täter,… fast ein bisschen zu viel des Guten, um noch wirklich ernstgenommen zu werden, der Schluss hatte für mich daher schon fast etwas von Krimi-Komödie, das war einfach ein bisschen übertrieben. Leider sind in dem Buch recht viele Tippfehler enthalten, und noch schlimmer auch einige Handlungsunlogiken, die das Lektorat eigentlich hätte ausmerzen müssen. Bleibt zu hoffen, dass dies für eine zweite Auflage Berücksichtigung findet, denn insgesamt habe ich mich hier wirklich gut unterhalten gefühlt und werde die Autorin auf jeden Fall im Auge behalten!

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  • Rezension zu "Verachte nicht den Tod: Kriminalroman aus Düsseldorf" von Nadja Quint

    Verachte nicht den Tod
    Crazy

    Crazy

    19. January 2013 um 17:54

    Ich habe das Buch in einer Leserunde gelesen und war angenehm überrascht. Die Leseprobe von der Homepage kannte ich schon und wollte das Buch dann auch unbedingt lesen. Als Bettina Jäde an MS stirbt, kommt erst niemand auf die Idee, dass sie getötet wurde. Bis eine aufmerksame Amtsärztin einen Einstich im Bauchnabel findet, der bläulich verfärbt ist. Sie informiert die Polizei und damit ermittelt Evelyn Eick den Fall. Zwischenzeitlich wird die kleine schwer kranke Leonie entführt und die neue Bekanntschaft von Evelyns Vater, der im Hospiz lebt, verstirbt unter seltsamen Umständen. Zu Anfang war ich von den seltsamen Charakteren verwirrt. Jeder vorgestellte Charakter hatte seltsame Charakterzüge und Eigenarten, dann kam Evelyn Eick ins Spiel. Sie hat mir sehr gut gefallen, weil sie einfach natürlich ist. Sie ist zwar sehr beherrscht, aber dabei freundlich und nett und vor allem will sie diesen Fall unter allen Umständen abschließen. Dass ihr Vater im Sterben liegt, erschwert die Ermittlungen für sie, aber am Ende ist das doch auf eine Art eine glückliche Fügung. Die Autorin schafft es, die Leser zu verwirren und falsche Fährten zu legen. Zumindest war es bei mir so. Nach und nach kommt man den Tätern zwar auf die Schliche, aber erst im letzten Teil des Buches. Sowas gefällt mir gut. Ich mag keine Thriller aus der Perspektive des Täters lesen und möchte lieber den Fall mit den Ermittlern lösen und mit rätseln. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich würde gern eine Fortsetzung lesen. Leider steht noch nicht fest, ob es einen zweiten Teil geben wird. Allerdings erscheint im März ein weiteres Buch von der Autorin - ein historischer Eifel-Krimi "Das Mädchengrab".

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