Nadja Reinbach Im Garten der verlorenen Träume

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Inhaltsangabe zu „Im Garten der verlorenen Träume“ von Nadja Reinbach

»Wir gehen zusammen nach Rom«, schlug sie vor. Doch Ettore schüttelte abwehrend den Kopf. »Niemals. Ich kann das Haus und den Obstgarten nicht verlassen, meine Mutter …« »Deine Mutter«, rief Emilia wütend, »deine Mutter ist tot …« »Meine Mutter hat sich nie beklagt und ich bin es ihr schuldig, ihr Vermächtnis nicht einfach aufzugeben.« Mitte des 20. Jahrhunderts: Die schöne Emilia hat sich nie in dem kleinen Ort Azzano im Nordosten Italiens willkommen gefühlt. Ihr sehnlichster Wunsch ist es, in das schillernde Rom zurückzukehren. So ringt Emilia ihrem Mann Ettore das Versprechen ab, mit ihr nach Rom zu kommen, sollte sie dort einen Mäzen für seine ausgefallenen Taschen finden. Tatsächlich gelingt es ihr, einen Förderer von Ettores Kunst aufzutun, aber dieser verlangt einen hohen Preis. Emilia muss sich der Frage stellen, ob sie bei diesem Handel nicht gar einen Teil ihrer Seele aufgeben würde. Ein ergreifender Roman über eine starke Frau in einer unruhigen Zeit.

Empfehlen möchte ich es Frauen, die schon etwas älter und erfahrener sind und vielleicht schon Kinder haben.

— Freyheit

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  • Wie weit würde ich für meine Familie gehen?

    Im Garten der verlorenen Träume

    Freyheit

    13. August 2017 um 17:55

    Inhalt:Die junge Emilia Conti wünscht sich eine bessere Zukunft für ihre beiden Söhne.Sie versucht ihren Mann Ettore dazu zu bringen, mit ihnen nach Rom zu gehen. Er weigert sich jedoch... vorläufig. Also macht sie sich alleine auf den Weg in ihre Geburtsstadt. Nie hätte sie geahnt, dass sie Entscheidungen treffen muss, die ihr ganzes Leben in Frage stellen.Meine Meinung:Das Buch war in zwei Teilen unterteilt und spielte in einem Zeitraum von etwas über acht Jahren. Der Schreibstil war leicht und flüssig. Dennoch muss ich sagen , dass ich schon lange nicht mehr so lange an einem Buch gesessen habe. :-( Es zog sich hin wie Gummi und keiner der Personen im Buch war mir auch nur annähernd sympathisch. Geschweige denn, dass ich mich mit jemanden identifizieren konnte. Aber es waren nicht nur die Personen, die mich unglaublich langweilten, sondern auch der politische Hintergrund, der doch sehr hervorgehoben wurde. So ging es um Mussolini, Hitler und den Kampf gegen den Faschismus...Emilia sollte eigentlich eine starke Frau, die für das Glück ihrer Familie kämpft, darstellen. Ich dagegen sah aber eine Frau, die für Reichtum und Ansehen ihren Körper und ihre Ehre verkaufte.Als Nebenstrang wurde die Vergangenheit ihrer Mutter und Großmutter dargestellt. Wahrscheinlich sollte es Parallelen geben und der Leser/ die Leserin war aufgefordert, sich die eine oder andere moralische Frage zu stellen. Ich für mein Teil gebe aber zu, dass mich das Buch weder gefesselt , noch großartig interessiert hat. Also ging ich gar nicht soweit in die Tiefe.Schade, vielleicht hätte ich es zu einem späteren Zeitpunkt mehr gewürdigt...Fazit:Wer sich gerne mal die Frage stellt: „ Wie weit würde ich für meine Familie gehen?“ ist mit diesem Buch sehr gut beraten.Empfehlen möchte ich es Frauen, die schon etwas älter und erfahrener sind und vielleicht schon Kinder haben.

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  • ein sehr gefühlvolles Buch

    Im Garten der verlorenen Träume

    ulla_leuwer

    04. March 2014 um 10:52

    Meine Meinung: Ein sehr gefühlvolles Buch, über eine Frau, die mich beeindruckt hat. Eigentlich wollte ich heute Nachmittag nur ein paar Seiten dieses Buch lesen, aber dann hat es mich so gefesselt und ich konnte es nicht mehr aus der Hand nehmen. Ausschlag für mein Interesses an diesem Buch gab das tolle Buchcover. Mir hat das Bild sofort gefallen und gerne würde ich mich in diesem Garten mal zu einem Glas Wein niederlassen. Danach habe ich die Kurzbeschreibung gelesen, die mich neugierig auf das Buch machte und ich so landete es auf meinem PC. Die Familiengeschichte beginnt im Jahr 1937 in dem kleinen Dorf Azzano oberhalb des Comer Sees. Die Protagonistin Emilia war sieben Jahre vorher in das Dorf gekommen, um ihre erste Stelle als Lehrerin anzutreten. Die gut aussehende junge Frau hatte es allerdings nicht leicht und durfte ihre Stelle nicht antreten. Man wollte sie loswerden, was nicht so gelang, wie es sich der Pfarrer und einige Bewohner vorstellten. Denn Emilia verliebte sich in den jungen Schuster Ettore und blieb. Mit der Zeit fiel es ihr aber immer schwerer dort zu leben und das Heimweh nach Rom und die Sehnsucht nach einem besseren Leben war groß. Ettore wollte das Dorf nicht verlassen, versprach dann aber in einem Moment der Nachgiebigkeit, mit der Familie nach Rom zu ziehen, wenn Emilia es schafft, dass er in Rom seine wunderschönen Taschen herstellen und verkaufen kann. Da zeigt sich die Entschlußkraft von Emilia, die in Rom wochenlang versucht, Geschäftsleute zu finden, die die Taschen von Ettoro in ihr Sortiment aufnehmen und verkaufen wollen. Der Ladenbesitzer Benedetto ist letztendlich dazu bereit, verlangt aber von Emilia einen hohen Preis. Als Leserin kann man den Zwiespalt in dem Emilia nun steckt, nachvollziehen und ist gespannt, wie sie sich entscheidet. Gleichzeitig wird man nachdenklich und überlegt, wie man selber zu der damaligen Zeit in dieser Situation reagiert hätte. Denn es wird nicht nur die über Emilia und ihren Werdegang berichtet. Zu der damaligen Zeit reagierte Mussolini in Italien und das Land war gespalten in Anhängern, Kommunisten und Faschisten. Es war eine schwere Zeit und Emilias Familie sowie enge Freunde waren von den Geschehnissen der Zeit betroffen. Ettore wurde einberufen und war jahrelang weg von zu Hause. Familienmitglieder gerieten in den Strudel der Zeit. Die beiden Söhne wuchsen ohne Vater im Krieg auf und entwickelten sich sehr unterschiedlich. Für Emilia war das alles keine leichte Zeit und sie brauchte viel Kraft und musste immer wieder Entscheidungen treffen, die nicht immer leicht gefallen sind. Mich hat dieses Buch sehr beeindruckt. Ich konnte es, wie bereits erwähnt, nicht mehr aus der Hand legen, so sehr hat es mich gefesselt und ich wollte unbedingt wissen, wie sich die Geschichte entwickelt. Die Autorin hat es verstanden, einem Eindrücke der damaligen Zeit zu vermitteln. Das Leben während der Kriegszeit in Italien und auch die Zeit danach, wo vieles wieder aufgebaut werden musste. Wie Emilia es geschafft hat, für ihre Familie den Weg zu finden und zum Schluss auch ihr Glück gefunden hat. Fazit: Ein fesselnd geschriebenes Buch über eine starke Frau und ihre Familie. Man könnte es durchaus auch als Frauenbuch betiteln, allerdings nicht den Fehler begehen und meinen, es wäre eine leichte Lektüre. Mich hat das Buch begeistert und möchte es auf jeden Fall weiter empfehlen.

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  • Themen-Challenge 2014 - Bücher, die in einer Stadt mit mehr als 1 Mio. Einwohner spielen

    Daniliesing

    Dieses Thema gehört zur Themen-Challenge 2014:

    Hier könnt ihr euch über eure gelesenen Bücher zu Thema 16 austauschen!

    • 63
  • Starke Frauen

    Im Garten der verlorenen Träume

    scarlett59

    16. February 2014 um 17:06

    Zum Inhalt: Es wird die Geschichte von Emilia Conti und ihrer Familie erzählt, die im wesentlichen in Italien zur Zeit Mussolinis handelt. Die geschichtlichen Ereignisse nehmen Einfluß auf die Entwicklung und den Erfolg der Contis und vor allem Emilia ist es, die sich stets um die Erfüllung ihrer Träume bemüht. Meine Meinung: Der Titel, das Cover und der Klappentext haben mir eine etwas andere Geschichte suggeriert als das Buch beinhaltet. Dennoch hat mir das Buch gefallen. Die Story ist sehr lebensnah geschrieben und läßt sich flott lesen. Es findet eine m.E. sehr gute Verknüpfung von Zeitgeschichtlichem mit dem Leben der Hauptfigur statt. Die Hauptfigur selbst, Emilia, hat bei mir zwiespältige Empfindungen hervorgerufen, denn ich konnte so einige ihrer Handlungen nicht nachvollziehen bzw. gutheißen. Doch obwohl sie nicht unbedingt ein reiner Sympathieträger ist, hofft man als Leser auf ein gutes Ende für sie. Insgesamt ist das Buch geprägt von starken Frauen und eher überforderten Männern; und somit eher ein Frauenbuch, jedoch nicht eines der leichteren „Chick-Lit“-Art.

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  • Themen-Challenge 2014 - Bücher, die in einem unabhängigen Verlag erschienen sind

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    Dieses Thema gehört zur Themen-Challenge 2014:

    Hier könnt ihr euch über eure gelesenen Bücher zu Thema 17 austauschen! Wenn ihr euch mit eurem Verlag nicht sicher seid, guckt am besten bei Wikipedia nach - da steht in der Regel auch dabei, ob der Verlag zu einer Verlagsgruppe / einem Konzern gehört. Wenn dazu nichts steht, kann man davon ausgehen, dass er unabhängig ist.

    • 101
  • Gut geschriebenes Buch über eine starke Frau in einer bewegten Zeit

    Im Garten der verlorenen Träume

    IraWira

    05. February 2014 um 21:31

    Ich muss gestehen, dass ich erst einige Zeit um dieses Buch herumschlich, bis ich mich dann doch erst einmal auf die Leseprobe einließ. Als ich mich dann doch zum Lesen entschloss, wurde ich wieder einmal sehr positiv überrascht. Meine ursprüngliche Befürchtung, dass es in der Hauptsache darum gehen könnte, welchen Preis eine Frau zu zahlen ist, um diejenigen zu schützen und zu unterstützen, die sie liebt, entpuppte sich als nicht zutreffend. Diese Frage zieht sich zwar auch mit durchs Buch, aber es ist auch eine fesselnde Geschichte über eine starke Frau, in einer schweren und turbulenten, dabei aber auch sehr interesanten Zeit, die ihren Weg geht, ohne sich selbst zu verlieren und ohne das aus den Augen zu verlieren, was wirklich zählt. Emilia, die im Dorf ihres Mannes Ettore, dem Schuster des Ortes, nie wirklich als zum Dorf dazugehörig anerkannt worden ist, zieht es mit Ettore und ihren Söhnen zurück nach Rom, wo auch immer noch ihre Eltern wohnen. Hier hofft sie, dass Ettore seine Taschen, die er mit viel handwerklichem Geschick und großer Raffinesse herstellt, erfolgreich verkaufen und ihre Söhne eine gute Schulbildung erhalten können. Im Ladenbesitzer Benedetto, findet sie jemanden, der bereit ist, Ettores Taschen auf den Markt zu bringen, allerdings sind an dieses Angebot bestimmte Bedingungen geknüpft, die Emilia erfüllen soll. Kann sie es mit sich vereinbaren, dieser Forderung nachzugeben? Was bedeutet dies für ihre Liebe zu Ettore? Die Zeit ist insgesamt geprägt vom Einfluss und der Politik Mussolinis und so ist es in Rom nicht ganz sicher für Emilias kleine Familie, da ihre Eltern, bei denen sie wohnen, als Staatsgegner bekannt sind. Immer mehr werden Emilia und Ettore in den Strudel der Ereignisse hineingezogen, sie verlieren einander über den Anforderungen des Alltags und durch den Krieg und es stellt sich manches Mal die Frage, wie es weitergehen soll und weitergehen kann. Mir hat das Buch gut gefallen, es ist ein intelligentes und fesselnd geschriebenes Bild der Zeit mit eindringlich beschriebenen starken Charakteren, deren Schicksal man als Leser mit Spannung und ein wenig Bangen verfolgt. Die Frage nach der Liebe zu einem anderen Menschen mit all ihren Facetten, zieht sich als roter Faden durch das ganze Buch und schließlich erkennen nicht nur Emilia und Ettore, worauf es wirklich ankommt.

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