Nadja Roth Märchenblut

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Inhaltsangabe zu „Märchenblut“ von Nadja Roth

„Was rumpelt und pumpelt in meinem Bauch herum? Ich meinte, es wären sechs Geißlein, so sind’s lauter Wackerstein …“ Als die erste verstümmelte Frauenleiche im Schifferstädter Wald entdeckt wird, ahnen Hauptkommissarin Elli Werner und ihr Chef Thomas Brunner nicht, welches Grauen sie erwartet. Ein psychopathischer Serienmörder hat begonnen, Frauen auf bestialische Weise zu Tode zu quälen. Der Killer hinterlässt bei jedem Opfer ein Zitat aus den Märchen der Brüder Grimm. Noch während sie versuchen, ihn zu fassen, gerät auch Elli ins Fadenkreuz des Psychopathen. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Er ist das Böse. Er ist der Rächer. Er ist voller Hass. Er kennt kein Erbarmen. Und er ist Elli näher, als sie es sich in ihren schlimmsten Fantasien ausmalen kann …

Märchenzitate einmal anders interpretiert... der Tod schwebt über allem.

— kleeblatt2012

Blutrünstiger Killer, sympathische Charaktere und ein aufregendes Ende!

— Marlene-Menzel-Autorin

Solider Thriller mit einer unprofessionellen Ermittlerin und viel Blut

— sommerlese

Ein solider Thriller, der mich leider nicht schocken konnte. Aber es ist kein schlechtes Buch!

— PollyMaundrell

Warum sind es die harmlos erscheinenden Märchen, die für so viel Grauen und Spannung sorgen können. Ein Albtraum wird wahr! Erstklassig!

— Floh

Ein schauriger Thriller mit Bezug zu Grimm's Märchen. Fesselnd und spannend, was will man mehr?

— Insomnia1106

Spannender Thriller, welcher nicht mit Brutalität und Perversion geizt. Wen dies nicht abschreckt, sollte dieses Buch unbedingt lesen!

— zessi79

Spannender, fesselnder, nervenaufreibender Thriller mit gelungenem Bezug zu den Märchen der Gebrüder Grimm.

— mareike91

Nichts für schwache Nerven! :)

— StMoonlight

Auf eine psychologische und brutale Art und Weise spannend.

— BookfantasyXY

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    Märchenblut

    Franzis-Lesewelt

    08. August 2017 um 09:54

    Klappentext „Was rumpelt und pumpelt in meinem Bauch herum? Ich meinte, es wären sechs Geißlein, so sind‘s lauter Wackerstein …“ Als die erste verstümmelte Frauenleiche im Schifferstädter Wald entdeckt wird, ahnen Hauptkommissarin Elli Werner und ihr Chef Thomas Brunner nicht, welches Grauen sie erwartet. Ein psychopathischer Serienmörder hat begonnen, Frauen auf bestialische Weise zu Tode zu quälen. Der Killer hinterlässt bei jedem Opfer ein Zitat aus den Märchen der Brüder Grimm.Noch während sie versuchen, ihn zu fassen, gerät auch Elli ins Fadenkreuz des Psychopathen.Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Er ist das Böse. Er ist der Rächer. Er ist voller Hass. Er kennt kein Erbarmen. Und er ist Elli näher, als sie es sich in ihren schlimmsten Fantasien ausmalen kann … Meine Meinung  Wir haben hier ein Cover das schlicht gehalten ist und doch alles auf den Punkt bringt. Wir kennen doch alle die Grimms Märchen, die netten Varianten, aber wie ist die Wahrheit gewesen? Hier haben wir eine davon. Am Anfang muss ich zu geben dachte ich "OH MEIN GOTT", man wird direkt in eine schaurige Situation geworfen. Aber man muss einfach wissen wie es weiter geht. Wir haben hier einen gelungenen Thriller der diesen Namen absolut verdient hat. Nadja Roth hat es einfach drauf Thriller zu schreiben und ich werde mir ihre anderen definitiv auch holen und lesen.  Die Autorin Nadja Roth wurde 1972 in Siegen, Nordrhein-Westfalen, geboren. Der Thriller Märchenblut ist ihre erste Veröffentlichung, Seelenschatten folgt im Herbst 2016. Sie lebt mit ihrem Mann, ihren zwei Töchtern, Hunden und Hasen, in der Nähe von Speyer. Wenn sie sich nicht gerade um oben genannte kümmert, sitzt sie am Schreibtisch und arbeitet an weiteren Buchprojekten. Den Ausgleich zur sitzenden Tätigkeit holt sie sich beim Sport, oder wenn sie am Wochenende die Zeit mit Familie und Freunden verbringt.  Quelle: Amazon

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  • Toller Krimi mit Märchenelementen auf neue Art von den Figuren interpretiert.

    Märchenblut

    Kirja_Fairy

    03. August 2017 um 00:24

    Handlung Ellis Leben steht völlig auf dem Kopf. Ihre Beziehung ist zu Scherben zerbrochen und so lässt sich die Hauptkommissarin Elli Werner nach Schifferstadt versetzen. Direkt an ihrem ersten Arbeitstag wird dort eine grausam verstümmelte Frauenleiche gefunden. Ablenkung pur. Ein psychopathischer Serienmörder hat angefangen Frauen auf grausamste Art und Weise zu Tode zu quälen. Doch was haben alle Opfer gemein? Bei jeder einzelnen Leiche ist ein kleiner gelber Zettel zurückgelassen worden. Das Besondere an diesem Zettel? Jeder einzelne enthält ein Zitat aus einem Märchen der Brüder Grimm. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt für Elli, bis sie selbst in Gefahr gerät. Meinung Krimis lese ich immer mal wieder, aber meist nur dann, wenn mir der Klappentext zusagt. Das Buch von Nadja Roth hat seinen Weg zu mir im Rahmen unserer Wanderbuch-Aktion von #TeamEinhorn gefunden. Der Klappentext sagte mir zu, sodass ich mich hierfür eingetragen habe. Der Krimi ist sehr gelungen. Elli ist eine Frau in der Mitte der 40er und erwischt diesen bei einem Seitensprung. Als sich durch ihren Job eine Fluchtmöglichkeit anbietet, ergreift sie diese und zieht von Köln nach Schifferstadt. Dort in der Nähe ist ihr neuer Arbeitsort Ludwigshafen. Sie kann dort zu ihrer langjährigen besten Freundin Jessica ziehen. Diese lebt im Haus ihrer verstorbenen Mutter und bietet ihr ein Zimmer. So nimmt die Reise ihren Lauf. Es tauchen immer mehr Frauenleichen mit Zitaten aus den Märchen der Brüder Grimm auf. Sie ist eine Frau typisch aus dem Leben gegriffen und keine perfekte Polizistin. Gerade dies hat mir an ihr sehr gut gefallen. Auch ihren herzlichen Chef und ihren jungen Kollegen finde ich sehr gelungen und sympathisch. Die Figuren insgesamt sind stimmig und haben ihre Ecken und Kanten. Die Orte der Handlung sind glaubhaft beschrieben und an einigen Stellen hat sich eine Gänsehaut bei mir aufgestellt. Das Ende (welches ich euch hier nicht verraten werde :D) hat mich sehr überrascht und es war so nicht vorhersehbar. Dafür einen Daumen hoch. Der Krimi hat Spaß, Spannung, viele Momente, wo einem bei einem Film das Herz aussetzen würde und ein tolles Ende. Fazit Märchenblut ist eine tolle Interpretation von den Märchen der Brüder Grimm verwebt mit einem Krimi. Die Protagonisten interpretieren die Märchen auf ihre, wenn auch grausame, Weise neu. Das Buch ist gut zu lesen und daher jedem Krimi-Liebhaber zu empfehlen. Vielen Dank, liebe Nadja für den tollen Krimi im Rahmen unserer Leserunde. Ich hatte mein Vergnügen damit.

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  • "Es war einmal...."

    Märchenblut

    Dinah93

    24. April 2017 um 11:19

    Klappentext: „Was rumpelt und pumpelt in meinem Bauch herum? Ich meinte, es waren sechs Geißlein, so sind's lauter Wackerstein ...“ Als die erste verstümmelte Frauenleiche im Schifferstadter Wald entdeckt wird, ahnen Hauptkommissarin Elli Werner und ihr Chef Thomas Brunner nicht, welches Grauen sie erwartet. Ein psychopathischer Serienmörder hat begonnen, Frauen auf bestialische Weise zu Tode zu quälen. Der Killer hinterlässt bei jedem Opfer ein Zitat aus den Märchen der Bruder Grimm. Noch während sie versuchen, ihn zu fassen, gerät auch Elli ins Fadenkreuz des Psychopathen. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Er ist das Böse. Er ist der Rächer. Er ist voller Hass. Er kennt kein Erbarmen. Und er ist Elli näher, als sie es sich in ihren schlimmsten Fantasien ausmalen kann ..." Inhalt: Elenor alias Elli Mitte 40 arbeitet bei der Mordkommission in Köln und wohnt mit ihrem Freund Michael der bei der Kripo arbeitet in einer sehr schönen Modernen Wohnung in Köln zusammen. Als Elli eines Abends eher von der Arbeit kommt und Michael überraschen will, bekommt sie den Schock ihres Lebens. Sie ertappt Michael mit Sabrina einer Arbeitskollegin in ihrem eigenen Schlafzimmer. 10 gemeinsame Jahre sind nun dahin und Elli beschließt einen drastischen Entschluss. Sie will weg aus Köln, sie will raus aus ihrer gemeinsamen Wohnung und erst recht will sie weg von Michael. In Ludwigshafen wird eine Stelle frei und Elli zögert nicht lange und nimmt den Stellenwechsel an, denn in Ludwigshafen wohnt ihre langjährige Freundin Jessica bei der sie wohnen und unterkommen kann. Jessica wohnt sehr ländlich in einem alten Bauernhaus von ihrer Mutter. Alle Räumen sind mit einer verblassten Blümchentapete verziert und der kleine etwas ungepflegte verwunschene Garten, machten es Elli anfangs schwer sich wohl zu fühlen, aber dies verging sehr schnell und sie fühlte sich mit der Zeit immer wohler denn nichts erinnerte sie an Michael. Ihr erster Arbeitstag in Ludwigshafen lief besser als gedacht! Sie wurde von allen Kollegen freundlich aufgenommen und ihren neuen Partner Adam Flick war ihr auch von Anfang an sehr sympathisch. Kaum waren alle Formalitäten geklärt, kam der Polizeidirektor Steiner zu ihnen mit ihrem ersten Fall denn es wurde eine nackte Frauenleiche im Schifferstädter Wald von einem Jäger und seinem Hund entdeckt. Die Frau hatte einen kleinen gelben Zettel in der Hand mit der Botschaft: “Was rumpelt und pumpelt in meinem Bauch herum? Ich meinte, es waren sechs Geißlein, so sind's lauter Wackerstein ...“! Die beiden machten sich sofort auf den Weg zu dem Fundort der Frau, wo auch schon der gut aussehende Teamchef und Fallanalytiker Dr. Thomas Brunner auf sie wartete. Den ganzen Tag lang fanden Befragungen und Untersuchungen an der Frau statt aber ohne jeden Erfolg. Der zweite Arbeitstag begann richtig bescheiden, denn kaum war Elli im Präsidium angekommen, bekam sie schon die Nachricht das eine weiter Frauenleiche aufgefunden worden ist und wieder mit einem gelben kleinen Zettel! Was haben diese Märchenzitate zu bedeuten und was hat das ganze mit einem Waisenhaus zu tun? Meine Meinung: Ich muss ehrlich sagen, dieser Krimi war der erste den ich nicht nach ein paar Seiten zur Seite gelegt habe weil er mich gelangweilt hat. Der Schreibstil ist sehr schön flüssig und leicht zu lesen. Die Geschichte hat mich gefesselt und ich musste einfach immer und immer weiter lesen. Ich fand es großartig, es war nie langweilig denn es ist einfach immer etwas neuen passiert, sei es ein neuer Mord oder die kleine Flirterei zwischen Elli und Brunner. Selbst das Ende hat eine totale unerwartete Wendung genommen, mit der ich nie gerechnet hätte. Nach diesem Buch werde ich mit Sicherheit noch mehr Krimis von dieser Autorin lesen. 

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  • Märchen bringen den Tod

    Märchenblut

    kleeblatt2012

    02. April 2017 um 19:52

    Eleonor "Elli" Werner, Hauptkommissarin bei der Mordkommission, hat gerade eine langjährige Beziehung beendet und ist froh, von Köln nach Ludwigshafen versetzt zu werden. Dort wird sie gleich in einen Mordfall verwickelt, der alle auf eine harte Probe stellt. Der Mörder inszeniert seine Morde regelrecht und präsentiert die Leichen in Positionen, die der Polizei Rätsel aufgeben. Außerdem hinterlässt er Zettel mit Märchenzitaten. Elli merkt schon bald, dass der Mörder ein Spiel spielt, in dessen Mittelpunkt sie sogar selbst stehen soll.Krimis sind ja eigentlich nicht so mein Fall und wenn, dann muss mich der Klappentext überzeugen, damit ich danach greife. In diesem Fall zog mich der Part mit den Märchenzitaten. Und so wagte ich mich an eine mir bis dato unbekannte Autorin.Ich gebe zu, dass ich im Mittelteil ein paar Längen verspürte und deswegen auch Mühe hatte, an der Geschichte dran zu bleiben. Doch hat die Autorin rechtzeitig die Kurve gekriegt und mich dann wieder packen können. Und darum bin ich auch froh, denn mit ihrer Protagonistin Elli Werner hat die Autorin eine Person geschaffen, die nicht den üblichen Klischees einer Frau oder gar einer Polizistin entspricht. Ein paar (viele) Pfunde zu viel auf den Rippen, eine gescheiterte Beziehung, ein Leben in Trümmern bedingt durch die schwere Trennung - dies führt dazu, dass sich Elli zeitweise in Selbstmitleid suhlt und so sich selbst und auch ihren Kollegen und Freunden das Leben sehr schwer macht. Doch bleibt ihr immer noch ihr Sarkasmus, den sie auch mal gerne auf sich selbst anwendet. Trotz oder gerade wegen der Misserfolge der letzten Zeit, setzt sie alle Kraft in den nun vorliegenden Mordfall und versucht durch ihr Engagement natürlich auch bei ihren Kollegen Sympathiepunkte zu erlangen. Mit ihrem neuen Kollegen und Partner Adam Flick, einem etwas chaotisch anmutenden Vater von zwei Wildfang-Mädchen, scheint sie eine gute Partie gemacht zu haben. Die beiden verstehen sich auf Anhieb. Elli ist für Adam ein Ruhepol und holt ihn auch mal runter, wenn er zu Hause mal wieder von seinen Töchtern an der Nase herumgeführt wird.Und dann ist da noch Thomas Brunner, Ellis Chef... ein charmanter und sehr gutaussehender Mann, aus dem aber man teilweise jedoch nicht so ganz schlau wird.Elli ist wirklich sehr sympathisch und hat einen scharfen Verstand, den sie gerne für die Ermittlungen einsetzt. Nur macht sie es sich selbst manchmal richtig schwer.Die Morde, die passieren, sind teilweise nichts für schwache Nerven, wird in Zwischenszenen nämlich aus Sicht des Mörders die Geschichte erzählt. Und so ergeben sich sehr interessante Einblicke, denn man beginnt selbst zu rätseln und zu recherchieren und denkt sich alle möglichen Szenarien aus, die dann letzten Endes total über den Haufen geworfen werden. Man wartet gebannt darauf, was die Taten des Mörders bei der Polizei und genauer bei Elli auslösen bzw. welche Schlüsse gezogen werden. Hat die Polizei das Gleiche in der Tat gesehen, wie der Mörder hofft oder wird eine völlig falsche Spur verfolgt?Man merkt, dass die Autorin sich sehr genau mit der Arbeit der Polizei auseinandergesetzt hat, denn die Beschreibung der Vorgehensweise ist sehr detailliert, aber nicht uninteressant oder aufdringlich. Im Gegenteil. Sie schafft es, dass z. B. die Befragung von Zeugen sehr spannend dargestellt wird und man so meint, man wäre mit im Befragungsraum oder bei den Zeugen zu Hause.Auch wenn das Thema ein sehr Gewagtes ist und man sich gar nicht vorstellen will, ob so etwas in der Realität auch durchgezogen wurde, fühlt man sich trotzdem gut unterhalten.Neben Elli fallen vor allem ihr Kollege Adam und der Chef Thomas Brunner auf.Adam ist mit Leib und Seele Polizist und sprudelt teilweise sogar fast über vor Enthusiasmus. Dies aber auch, weil er wahrscheinlich seinen Beruf als Gegenpol zu seinem Familienleben sieht. Der Spagat zwischen Familie und Beruf wird von ihm sehr gut ausgeführt. Er scheint ein liebevoller Vater zu sein, der für seine Kinder alles tun würde. Trotzdem wirkt er manchmal heillos überfordert, wenn es um seine Familie geht.Thomas Brunner dagegen ist ein Buch mit 7 Siegeln. Sein Verhalten wechselt von einem auf den anderen Moment von charismatisch zu nervig und lässt Elli mehr als einmal rat- sowie sprachlos zurück.Und trotzdem hat er sehr sympathische Züge, was die "nervige Zeit" dann wieder etwas ausgleicht.Die Geschichte ist außer den bereits oben erwähnten Mittelteillängen spannend und man rätselt wirklich bis zum Ende mit, wer denn der Mörder ist. Denn es wird zwar teilweise aus der Sicht des Mörders erzählt, doch tappt man trotzdem im Dunkeln, wer es denn sein könnte.Fazit:Trotz kurzer Längen spannend und gefährlich.

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  • Märchenaktion..

    Märchenblut

    Colorful_Leaf

    21. March 2017 um 19:29

    Zuerst mal war ich vom Cover total begeistert da ich finde das es eine Gewisse Düsterheit ausstrahlt und passt perfekt zum Buch - immerhin wird es sehr blutig. Der Schreibstil ist leicht und flüssig, Und der Einstieg ist erstmal der Hammer. Die Autorin wechselt die Perspektive zwischen Elli und dem Mörder. So erhalten wir tiefen Blicke in Seele des Mörders und ich kann euch sagen, der ist echt krank und gestört! Durch die Kindheitserinnerungen des Mörders können wir spekulieren, wer der Mörder ist und warum er es macht. Man nimmt jeden neuen Hinweis auf und so bleibt die Spannung immer aufrecht. Die Autorin hält aber bis zum Ende noch ein echtes Schmuckstück in der Hand, sodass ich bis zum Schluss das Ausmaß des Falles nicht fassen konnte. Auch die eingearbeiteten Märchenzitate waren sehr gut.Ellie ist eine Ermittlerin mit sehr schönen Gründen, warum sie Ermittlerin geworden ist. Sie möchte die Stimme der Vermissten/Toten sein, um für sie den Mörder hinter Gittern zu bringen. Durch die Flucht vor der Affäre ihres Freundes versucht sie sich ein neues Leben mit neuen Kollegen aufzubauen. Sie hat erstmal genug von Männern, hadert aber viel mit sich selber, weil sie ein paar Funde zu viel hat. Was sich eigentlich viel sympathischer macht. Durch die Überfürsorge der anderen Kollegen lässt sie sich in die Arme des Täters treiben.

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  • Nichts für Zartbesaitete

    Märchenblut

    Jaelle

    11. March 2017 um 10:24

    Eine Warnung vorneweg: Nadja Roth schreibt blutig und verstörend und mit Sicherheit nicht für zartbesaitete Gemüter. Eleanor Werner tritt ihren ersten Arbeitstag in der Mordkommission Ludwigshafen an. Ihre langjährige Freundin Jessica nimmt sie bei sich auf, nachdem Elli Köln, das MK 12 und vor allem ihren betrügerischen Freund verlassen hat. Sie wird von ihren neuen Kollegen freundlich, aber hektisch begrüßt. Die Leiche einer älteren Frau wurde im Schifferstädter Wald gefunden, ermordet, entstellt und wie ein Schneeengel präsentiert. Ein Zettel mit einem Märchenzitat ist das gruselige Fundstück, das die Ermittler ebenso vor Rätsel stellt wie die Todesursache. Schnell führt die Identifikation der alleinstehenden Frau zu einem Kinderheim, in dem sie gearbeitet hat. Elli ist entsetzt über die Zustände, die damals dort geherrscht haben: Misshandlungen waren offenbar an der Tagesordnung, die Tote könnte maßgeblich daran beteiligt gewesen sein. Die Aussagen der Kinder beim Jugendamt wurden ignoriert und als Phantasie abgetan. Ist der Täter unter den ehemaligen Heimkindern zu suchen? Nadja Roths erster Thriller ist ein spannendes Versteckspiel, bei dem man bis zum Ende nicht ahnt, was auf einen zukommt. Die Gefühle gehen bei einem durch – zumindest bei mir. Die Heldin Elli ist sehr sympathisch, weil sie eben nicht die perfekte, durchtrainierte und hochintelligente Polizistin ist. Auch die anderen Kommissare in ihrem Team haben Schrullen, Ecken und Kanten und wirken dadurch sehr authentisch. Der Fall ist durch und durch rätselhaft, das Setting (Ludwigshafen, Speyer) gut wieder gegeben. Mir hat »Märchenblut« sehr gefallen, ein zweiter Band wird gerade neu aufgelegt.

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  • Die Gebrüder Grimm und der Serienmörder

    Märchenblut

    Isar-12

    02. February 2017 um 16:57

    "Märchenblut" ist das Erstlingswerk von Nadja Roth, die ihre Ermittlerin Elli Werner ins Rennen um die Lesergunst schickt. Diese ist gerade neu bei der Kripo in Schifferstadt gelandet, nachdem sie nach einem Beziehungsende dorthin gewechselt ist. Obwohl sie sofort mit einem Mordfall konfrontiert ist, fühlt sie sich in der neuen Abteilung gleich angekommen. So wechselt die Autorin immer wieder auch mit den Kapiteln zwischen dem eigentlichen Geschehen, den privaten Einblicken in Ellis Leben und Rückblenden zu einem Kinderheim, in dem Misshandlung an der Tagesordnung war. So erklären sich auch schnell die Zusammenhänge mit den ersten Opfern, aber dann wird es undurchsichtiger. Was haben die nächsten Opfer und der Täter gemein? Welcher Wahn treibt den Täter, der immer Botschaften aus Gebrüder Grimms Märchen hinterlässt? Letztendlich kommt es auch für Elli zum Showdown und einer überraschenden Wende für den Leser. Dies war meiner Meinung dann der spannendste Teil des Buches, das Ende ist mir dann aber zu schnell abgehandelt worden. In Summe ist "Märchenblut" aber ein gelungenes Debüt und ich werde sicherlich auch zum Folgeband greifen.

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    • 6
  • Blutig böser Killer und sympathische Charaktere in einem nervenaufreibenden Thriller!

    Märchenblut

    Marlene-Menzel-Autorin

    12. September 2016 um 11:53

    Die Geschichte ist gut und flüssig geschrieben, gespickt von sympathischen Charakteren bei der Polizei und einem umso fieseren Gegenspieler, der vor nichts zurückschreckt. Manchmal war die Blutrünstigkeit beim Vorgehen des Killers schon beinahe etwas zu viel und schlug sogar mir als alte Thrillerleserin auf den Magen. Die Detailgenauigkeit der Morde ist sicher nicht für Jeden etwas.Nichtsdestotrotz ein wirklich guter Thriller mit einigen schockierenden Rückblenden in ein brutales Kinderheim. Die Hauptprotagonistin Elli ist gut gelungen und bleibt durchweg angenehm, auch wenn sie sich das eine oder andere Mal etwas kopflos in die Situation stürzt, aber das sieht sie sogar selbst ein. ;)Das Ende bot noch eine große Überraschung und jegliche offenen Fragen wurden ausreichend beantwortet.Insgesamt ein tolles Buch mit kleinen Einblicken in die Privatleben der Polizeimitarbeiter, was ich nicht schlimm fand, denn das gehört zu einer gut ausgearbeiteten Figur dazu.

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  • Gelungenes Debüt

    Märchenblut

    _Sahara_

    25. July 2016 um 21:14

    Inhalt:Als die erste verstümmelte Frauenleiche im Schifferstädter Wald entdeckt wird, ahnen Hauptkommissarin Elli Werner und ihr Chef Thomas Brunner nicht, welches Grauen sie erwartet. Ein psychopathischer Serienmörder hat begonnen, Frauen auf bestialische Weise zu Tode zu quälen. Der Killer hinterlässt bei jedem Opfer ein Zitat aus den Märchen der Brüder Grimm.Noch während sie versuchen, ihn zu fassen, gerät auch Elli ins Fadenkreuz des Psychopathen.Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.Er ist das Böse.Er ist der Rächer.Er ist voller Hass.Er kennt kein Erbarmen.Und er ist Elli näher, als sie es sich in ihren schlimmsten Fantasien ausmalen kann …Meinung:Der Titel lässt ahnen, dass in diesem Buch Blut fließen wird. Und so ist es auch. Der Klappentext lässt nicht zu wünschen übrig und lässt das Herz des Thriller Lesers höher schlagen. Ich habe das Buch bei einem Gewinnspiel gewonnen und bin somit noch glücklicher, dass mir das Buch so gut gefallen hat.Elli Werner ist eine recht sympathische Frau, die in einer schwierigen Phase ihres Lebens steht. Sie lässt sich nach Ludwigshafen versetzen und wohnt bei ihrer sehr guten Freundin. Gerade an ihrem ersten Arbeitstag darf sie einen neuen Fall übernehmen. An ihre Seite tritt der liebenswerte Adam. Dieser ist mir der sympathischste Charakter.Der Fall ist ziemlich spannend. Besonders interessant sind die Märchenzitate die der Täter an jedem Tatort hinterlässt. Man ist neugierig und will wissen, was es damit auf sich hat. Ab einem gewissen Punkt wurde mir klar, wer der Täter ist. Es wurde mir dann etwas zu vorhersehbar. Der Spannung hat es trotz allem keinen Abbruch getan. Der Schreibstil ist recht angenehm und so hat sich das Buch dann gut bis zum Ende lesen lassen. Die Auflösung konnte mich nicht ganz überzeugen, da ich eine Begebenheit als zu übertrieben empfunden habe.Fazit:Ein toller, gelungener Thriller. Ich hoffe es wird noch weitere Bücher um Elli zu lesen geben. Eine Empfehlung für Thriller Liebhaber.@_Sahara_

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    • 7
  • Buchverlosung zu "Märchenblut" von Nadja Roth

    Märchenblut

    sommerlese

    Urlaubszeit ist Lesezeit!
    Auf meinem Blog gibt es passend zu kommenden Urlaubszeit Lesestoff aus verschiedenen Genres zu gewinnen.
    Schaut doch mal rein!

    http://sommerlese.blogspot.de/2016/06/2-gewinnspiel.html

    • 5

    mabuerele

    18. June 2016 um 21:10
  • Rache für die Vergangenheit

    Märchenblut

    sommerlese

    "*Märchenblut*" ist ein Thriller von "*Nadja Roth*" von 2014. Er erscheint bei "*Books on Demand*". Elli Werner, übergewichtig und von ihrem Freund betrogen, fängt in Ludwigshafen eine neue Stelle als Kommissarin an. Sie hat sofort Arbeit, denn eine grausam zugerichtete Frauenleiche wird gefunden. Sie trägt einen Zettel mit einem Zitat von Grimms Märchen in der Hand. Hier ist eindeutig ein psychopathischer Täter am Werk und da schon bald die nächste Leiche gefunden wird, ist Eile geboten, den Serienmörder zur Strecke zu bringen. Dieser Thriller zeigt eine grausame Gedankenwelt eines kranken Mörders, der mit Hilfe von Märchenzitaten Verbindungen zu seinen Opfern herstellt. Die Autorin hat einen Schreibstil, der mir zusagt. Aber leider geht es bei den Grausamkeiten des Mörders schon blutig und sehr genau ins Detail. Diese schockierenden Beschreibungen muss man vertragen können. Das Buch ist in drei Handlungsstränge aufgeteilt. Da ist die Hauptprotagonistin Elli zuerst zu nennen, von ihr erfahren wir auch sehr viel Privates. Dann gibt es die sehr authentisch dargestellte Sicht des Täters und die schrecklichen Erzählungen eines Kindes aus einem Kinderheim. Die Thrillerhandlung ist schlüssig aufgebaut und durch die skrupellose Gewalt des Täters sehr spannend dargestellt. Ich finde jedoch, hier hätten auch weniger Leichen und Misshandlungen aufgeführt werden können. Elli ist eine Frau, die früher sportlich fit war und in ihrer langjährigen Beziehung zu einer dicken Couchpotaoe wurde. Jetzt verliert sie sich in ihren privaten Problemen und Lebensfragen. Sie ist außerdem auch recht unprofessionell, das zeigt sich am Ende des Buches, wo sie durch eigene Dummheit in Gefahr gerät. Ihre Figurprobleme und Schwärmereien für ihren Chef wurden mir dann doch zuviel. Auch wie sie sich ihm gegenüber verhalten hat, war mehrfach daneben. Das Private hätte man ruhig etwas kürzer fassen können, es hätte der Länge des Thrillers auch gut getan. Die Darstellung der Misshandlungen ist sehr genau, fast zu brutal und gewaltätig und interessanterweise an Märchensprüche angelehnt. Hinter der Fassade des Täters lautert eine traurige Vergangenheit, die er jetzt rächen will. Wie ihm in seiner Kindheit mitgespielt wurde, klingt unsagbar grausam. Dieses Leid hat sich im Laufe seines Lebens auf ein unerträgliches Mass angesammelt und die kranke Seele wird sehr gut deutlich. Da muss man schon durchdrehen. Die Darstellung im Kinderheim kommt mir allerdings auch etwas übertrieben vor. Die ständigen Misshandlungen durch die Pflegerinnen hätten durchaus behandelnden Ärzten auffallen müssen. Was mir aber gar nicht gefällt, sind die schnellen Wechsel zwischen heiteren Einschüben und den brutalen Handlungen. Dieser Wechsel zwischen fröhlicher Heiterkeit bei Elli und ihren Kollegen und der Gewalt macht mir Probleme. Auch hatte ich sehr früh den wahren Täter in Verdacht. Märchenblut gibt tiefen Einblick in die kranke Seele eines Psychopathen und fesselt mit gewaltsamen Szenen, die man als Leser vertragen muss. "Achtung, blutig! Nichts für schwache Nerven" - heißt es denn auch warnenderweise auf der Rückseite des Buches.

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    • 3
  • Der Märchenmörder

    Märchenblut

    anra1993

    21. March 2016 um 20:19

    Das Cover gefällt mir gut, auch wenn es mir zu stark rosa ist. Aber es pass gut zum Inhalt, da es zum einen den Wald zeigt und zum anderen Blut, welches viel in dem Buch fließt. Die Autorin hat einen schönen Schreibstil, bei dem ich mir alles bildlich gut vorstellen konnte. Das Buch ist insgesamt in drei Handlungsstränge aufgebaut: Einmal aus der Sicht von Elli, aus der auktorialen Sicht des Mörders und einem Kind aus dem Kinderheim. Am besten haben mir die Szenen gefallen, in dem der Mörder am Werk war. Die waren skrupellos und blutig und genau nach meinem Thrillergeschmack. Die Ermittlungen von Elli waren zwar spannend, aber ich finde, dass sich die Autorin zu oft in der Liebesgeschichte oder eben im Liebesdestaster von Elli verloren hatte. Dadurch gab es für mich ein paar zähere Stellen, in denen ich mir mehr den Fokus auf die Ermittlungen gewünscht hatte.  Die Idee des Buches finde ich mega spannend. Ein Mörder, der seine Morde von verschiedenen Märchen ableitet und seine Opfer so hinrichtet. Diese Idee finde ich sehr kreativ und was Ähnliches habe ich bisher nicht gelesen. Die Charaktere haben mir an sich gut gefallen, jedoch war mir Elli mit ihren Liebesprobleme zu viel am nörgeln. Dort hätte ich mir mehr Professionalität und weniger genörgelt gewünscht. Sehr gut fand ich, dass die Charaktere nicht transparent waren und der ein oder andere für Überraschungen gut war, die ich vorher nicht mal in Erwägung gezogen hätte. Neben den Tätersequenzen war für mich en Highlight das Ende, welches die Autorin gut ausgearbeitet hatte und dem Buch damit einen runden und sehr spannenden Abschluss verliehen hatte.

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  • Märchenblut - Eine grausame Abrechnung mit der Vergangenheit

    Märchenblut

    Ormeniel

    Lange hatte ich keinen Krimi mehr gelesen, der Klappentext war äußerst ansprechend und so habe ich mich förmlich auf das Buch gestürzt. Das Cover mit den Bäumen sieht toll aus. Es passt auch bestens zum Inhalt. Eine gelungene Sache.   Die wegen einer Trennung frisch nach Schifferstadt versetzte Elli bekommt es mit einem Serientäter zu tun, der Frauen auf bestialische Weise ermordet. Schnell gerät auch sie selbst in sein Visier. Kann sie den Fall aufklären, bevor es für sie selbst zu spät ist?   Man merkt, dass der Autorin fantasievolles Meucheln Freude bereitet. Bei dem Titel des Buches liegt die Betonung eindeutig auf dem Wort Blut. Immer wieder erhält man Einblicke ins Innenleben des Täters. Aber erst ganz zum Schluss kommt der wahre Hintergrund der Morde zum Vorschein. Auf diese Art bleibt auch die Spannung bis zum Ende erhalten, auch wenn manche Sachen vorhersehbar sind. Dass eine Ermittlerin in einem Alleingang in Gefahr kommt, ist nahezu zwingend. Elli selbst wird mit vielen Selbstzweifeln geschildert. Immer wieder vergleicht sie ihre körperlichen Attribute mit denen anderer Frauen und sieht sich dabei stets als die Unterlegene. Das tat mir stellenweise fast schon weh. Ein paar Kilo mehr auf den Rippchen sind ja kein Weltuntergang. Es hätte mich gefreut, wenn sie im Verlauf des Buches ein wenig mehr zu sich selbst zurückgefunden hätte. Und der rettende Mann war ja eigentlich schon in Sicht. Märchenblut ist genau das Richtige für Freunde blutiger Schockeffekte. Eine besonders ausgefeilte Ermittlungsarbeit gibt es nicht, aber dafür ist sie sehr realistisch geschildert.

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    • 4
  • "Es war einmal ..."

    Märchenblut

    Janna_KeJasBlog

    So fangen alle schönen Märchen an, aber in diesem Buch werden die Märchen neu ausgelegt - brutal & erbarmungslos! Auf dem Buchrücken ist die Warnung "Achtung, blutig! Nichts für schwache Nerven" zu lesen - genau das richtige für mich! Wir begleiten die Geschichte aus mehreren Perspektiven: die Ermittlerin Elli & ihr Team und den Täter in der Gegenwart & durch Rückblicke. Das beste kommt zum Schluss - also beginne ich mit dem Sternenabzug: Die Ermittlerin Elli wird jeder Frau sympathisch sein! Sie hat soeben eine langjährige Beziehung hinter sich gelassen & ließ sich nach Ludwigshafen versetzen, wo zum Glück ihre Freundin lebt und Elli zunächst bei ihr wohnen kann. Eine Ermittlerin, die vor einigen Jahren sehr sportlich und durchtrainiert war - mit den Jahren der Beziehung jedoch eher unbeweglich wurde & ebenso zunahm. Damit nicht genug scheint ihr neuer Chef ein wirklich attraktiver Mann zu sein & völlig unproblematisch verläuft das Zusammenarbeiten nicht. Klingt alles ein wenig fad? Ja, so erging es mir leider auch! Die Ermittlungen möchte ich erstmal ausklammern, denn in den "Elli-Abschnitten" kommen sehr viele private Aspekte. Zum einen nicht zu verhindern: neue Arbeitsstelle, neue Kollegen etc., jedoch hätte man dies auch knapper verfassen können, ja sogar bestimmte Punkte einfach weglassen können! Wie bspw. die Thematik - duze ich oder nicht - ja das war die Frage ... Ich drücke es mal ganz unverblümt aus: die privaten Abschnitte sind Frauenlektüre, anders kann ich es leider nicht beschreiben! ABER!!: wenn ich mein Augenmerk alleinig auf die "Täter-Abschnitte" richte, dann sind hier 5 Sterne zu vergeben!! Seien es die Rückblicke oder gegenwärtigen Momente, hier weiß die Autorin Nadja Roth zu erschüttern. Zu Grunde liegt eine nicht unrealistische Vergangenheit, die durch das lesen immer düsterer wird. Schonungslos beschreibt sie die Taten und Vergangenheit. Die Opfer erleiden einen qualvollen Tod, welcher in seiner grundlegenden Form in den Märchen der Gebrüder Grimm wiederzufinden ist, bspw.: "Was rumpelt und pumpelt in meinem Bauch herum? Ich meinte, es wären sechs Geißlein, so sind`s lauter Wackerstein ..." Und wie sind diese in den Bauch gelangt? Dies erfährt der Leser bereits im Prolog, welcher es in sich hat! Qualvoll & nackt auf einem Seziertisch - am Ende tot, den Trichter noch im Hals ... Wer ist das Opfer und wer der Täter? Kann eine grausame Tat mit einer anderen vergolten werden? Dies sind nicht die Fragen des Thrillers bzw. der Autorin - sie stellen sich ganz automatisch! Das Ende hält dann noch eine Überraschung bereit - für mich nicht völlig unerwartet, aber es bestätigte sich ein leiser Verdacht, welcher im Verlauf des Buches verloren ging. Ein gelungener Abschluss des Thrillers.

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    • 15
  • Märchenblut

    Märchenblut

    Minnie

    10. January 2016 um 11:30

    Eleanor genannt Elli, ende 30, beginnt ein neues Leben in einer anderen Stadt. Sie war 10 Jahre mit Michael zusammen, bis er sie betrogen hat und somit ihr bisheriges Leben auf den Kopf stelle. Elli möchte es nun hinter sich lassen und in Schifferstadt einen Neuanfang wagen, aber von Männern hat sie erst einmal die Faxen dicke. Zum Glück kann sie bei ihrer Freundin Jessica unterkommen. An ihren ersten Arbeitstag in der Mordkommission, wird gleich eine Frauenleiche in Schifferstadt, im Wald, gefunden. Diese wird nicht die einzige bleiben, die so brutal hingerichtet wurde, das makabere daran ist aber, es wird immer ein kleines Zettelchen gefunden, auf dem sich ein Märchenzitat befindet! Wird Elli heil aus der Sache rauskommen, da sich der Täter auf einmal sehr für die Ermittlern interessiert? Oder liefert sie sich dem Täter auf einem Silbertablett aus? Da sie immer öfters auf ihre eigene Sicherheit verzichtet! Schöner Schreibstil, man kann es gut und flüssig lesen, dadurch kommt man auch gleich gut in die Story rein. Es wird abwechselnd aus der Sicht von Elli und dem Täter erzählt, was es zu einer interessanten und spannenden Mischung macht. Dieser Roman ist nix für schwache Nerven!!! Ich würde jeder Zeit wieder ein Werk der Autorin lesen.

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