Nadja Spiegelman Was nie geschehen ist

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Inhaltsangabe zu „Was nie geschehen ist“ von Nadja Spiegelman

Nadja Spiegelman erzählt mehr als ihre eigene Geschichte. Sie zeichnet die Lebenswege dreier Frauen nach, deren Schicksale kaum enger miteinander verknüpft sein könnten. Ein eindrucksvolles Debüt über die blinden Flecken in Familien, über die Unzuverlässigkeit unserer Erinnerung und über die Kraft des Erzählens.
Als Kind glaubt Nadja Spiegelman, ihre Mutter sei eine Fee. Ein besonderer Zauber umgibt Françoise Mouly, die erfolgreiche Art-Direktorin des New Yorker. Erst Jahre später, als Nadja allmählich zur Frau wird, bricht dieser Zauber. Immer häufiger trifft sie die plötzliche Wut der Mutter, ihre Zurückweisung, ihre Verschlossenheit. Nadja ahnt, dass sich in Françoises Ausbrüchen deren eigene Familiengeschichte widerspiegelt, und sie beginnt, der Vergangenheit nachzuspüren. In langen Gesprächen mit ihrer Mutter und ihrer Großmutter stößt sie auf unsagbaren Schmerz und widerstreitende Erinnerungen, aber auch auf die Möglichkeit, im Erzählen einen versöhnlichen Blick auf die Vergangenheit zu finden. Ein poetisches, zutiefst ehrliches Buch, das offenlegt, warum uns die, die wir am meisten lieben, häufig am stärksten verletzen.

Eine sehr persönliche Nabelschau über drei (und mehr) Generationen hinweg. Kann man lesen – muss man aber nicht.

— gst

Überzeugt mich nicht...

— Himmelfarb

Eine Aufarbeitung der eigenen Vergangenheit: Sehr persönlich nimmt die Autorin das Mutter-Tochter-Verhältnis unter die Lupe.

— miro76

Ein erschreckend persönliches Buch, welches Intensität vermittelt und ehrlich die Verfehlungen im zwischenmenschlichen Bereich aufdeckt.

— jenvo82

fesselnd ohne zu wissen warum.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Hätte um einige Stellen gekürzt werden können aber interessanter Familienroman.

— Una

Unheimlich spannende, schmerzhaft ehrliche Einblicke in das Leben einer ganzen Reihe von Frauen. Ein mutiges Buch!

— once-upon-a-time

Die Autorin zeigt auf, wie sich familiäre Strukturen und Verhaltensweisen über Generationen entwickeln. Stellenweise leider etwas verwirrend

— TanyBee

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  • Rezensionen
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  • Themen
  • eine Familiengeschichte

    Was nie geschehen ist

    Mrs. Dalloway

    25. April 2018 um 22:42

    Die Autorin Nadja Spiegelman ist die Tochter des berühmten Cartoonisten Art Spiegelman und seiner Frau Francoise. Und um sie geht es in diesem Buch unter anderem auch. Nadja Spiegelman hat über sie, sich selbst und ihre Großmutter geschrieben und das ist ihr meiner Meinung nach gut gelungen. Biographien lese ich sowieso immer sehr gerne. Hier gefällt mir die Art zu schreiben sehr gut. Der Schreibstil ist nicht zu anspruchsvoll, aber auch nicht zu simpel. Die Einblicke in Nadjas Kindheit finde ich faszinierend. Auch intime Dinge werden mit einer Selbstverständlichkeit erzählt, was mir wirklich gut gefällt. Immer mal wieder gibt es auch französische Worte und Sätze, was ich auch sehr zu schätzen weiß. Es ist ein Buch, das man nicht unbedingt in wenigen Stunden gelesen hat, doch meiner Meinung nach lohnt es sich. Fans von (Auto-)Biographien werden hier voll auf ihre Kosten kommen.

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  • Nur die Gegenwart zählt

    Was nie geschehen ist

    gst

    24. April 2018 um 17:08

    „Wir sehen die Dinge nicht so, wie sie sind, wir sehen sie so, wie wir sie verstehen … Die Grenzen zwischen Wahrheit und Fiktion sind wir selbst, und je besser wir unsere Fiktion im Griff haben, desto besser haben wir auch unsere Realität im Griff.“ (Seite 131)Nadja Spiegelman ist die Tochter berühmter Eltern. Der Vater Art Spiegelman entstammt einer jüdischen Familie und hat sich in Amerika als Comiczeichner einen Namen gemacht. Auch die französische Mutter (Francoise Mouly) ist laut Wikipedia in Amerika bekannt. Vielleicht ist das der Grund, dass dieses sehr persönliche Buch überhaupt gedruckt wurde? Gut, die 30jährige kann schreiben. Doch wie sie die Familiengeschichte in detaillierter Form aufrollt, hat mich als Leser den Kopf schütteln lassen. So tief wollte ich gar nicht in die Einzelheiten des Lebens von mir unbekannten Personen eintauchen. Da wird neben der eigenen Kindheit auf knapp 400 Seiten das Leben der Mutter und der Großmutter beleuchtet. Die Autorin hat dafür intensive Gespräche geführt und festgestellt, dass die Erinnerungen der Generationen sehr unterschiedlich sind. Doch das ist etwas, was ich schon bei meinen eigenen Kindern entdeckte: sie erzählen manche Geschichten ganz anders, als sie in mein Gedächtnis eingebrannt sind. Sicherlich wird so manches im Laufe der Zeit beschönigt oder teilweise unvermeidbare Verletzungen hervorgehoben. Hätte ich das Buch nicht als Rezensionsexemplar erhalten, dann hätte ich es spätestens nach der Hälfte zugeklappt. Doch finde ich es unfair ein Buch zu beurteilen, das ich nicht bis zum Ende gelesen habe. Und voller Erstaunen stellte ich fest, dass es durchaus interessante Abschnitte enthält, die ich sogar gern gelesen habe. Auffallend fand ich die Einstellung der Mutter, die ihre eigene Kindheit als lieblos erinnert und gerade deshalb darauf achtete, die eigene Tochter mit Liebe zu überschütten. Doch das gelang ihr (verständlicher Weise?) nicht durchgehend. Verhaltensweisen wiederholen sich nun mal in den einzelnen Generationen. Manchmal wirkte das Buch so chaotisch auf mich, dass ich kaum folgen konnte. An anderer Stelle ist der Erzählfluss gleichförmig, sodass er eine einschläfernde Wirkung auf mich ausübte. Und dann ging es mir, wie die Autorin selbst beschreibt: „Stundenlang erzählen sie dir irgendwelche langweiligen Sachen über die Familie. Und dann, ganz plötzlich, erzählen sie dir interessante Dinge.“ (Seite 210)Und noch ein sehr passendes Zitat fand ich: „Eine Sekretärin (Stenotypistin) konnte mit den Notizen der anderen nichts anfangen. Nur die Frau, die die Aufzeichnungen selbst gemacht hatte, konnte daraus Sprache entstehen lassen (Seite 368). So ähnelte die Stenografie der Erinnerung - sie verwandelte alles, was viel zu schnell vorüber war, in Symbole, die nur diejenige zu entschlüsseln vermochte, die den Schlüssel dazu besaß." Leider fehlte mir der Schlüssel zu einem großen Teil der Aufzeichnungen. Deshalb kann ich dieses Buch nur eingeschränkt empfehlen. Man kann, aber man muss es nicht lesen. 

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    • 3
  • Wie meine Mutter

    Was nie geschehen ist

    Himmelfarb

    23. April 2018 um 17:33

    Da ich selbst ein sehr schwieriges Verhältnis zu meiner Mutter hatte, die alles andere als mütterlich war, hat mich Nadja Spiegelmans Buch extrem interessiert. Was für mich davon bleibt, ist Küchenpsychologie, eine gewöhnungsbedürftige Dramaturgie und das Gefühl, daß es sich bei dieser Biographie/ Autobiographie um eine eitle Nabelschau handelt. Ja, okay, Mütter und Töchter haben oft gespaltene Beziehungen. Die Wahrnehmung einer jeden Person bei einer familiären Begebenheit ist unterschiedlich - geschenkt. Weibliche Verhaltensmuster werden von Generation zu Generation vererbt - ganz neue Erkenntnis… Wieso muss ich dafür 391 Seiten lesen? Sicher, die bildschöne Nadja Spiegelman kann schreiben. Das hat sie, als Tochter Art Spiegelmans, in einem intellektuellen Umfeld sozialisiert, quasi mit der Muttermilch aufgesogen. Leider führt sie ihr Vorhaben, das gestörte Verhältnis dreier Frauengenerationen zu entlarven, nicht stringent aus. Mal erzählt sie die Geschichte ihrer Mutter Francoise, vergleicht sie mit ihrer eigenen, springt hin und her in den Erzählebenen, erzählt szenisch, dann wieder in Form eines Gesprächs, dann kommt die flamboyante Großmutter Joseè ins Spiel, deren Beziehung zu beiden Frauen (und den Männern…) muss auch ausholend bebildert werden, und immer möchte man rufen:“Komm auf den Punkt!“! Spiegelman streut - wahrscheinlich weil es sich echt gut liest und schön geschrieben ist, aber eigentlich null Komma null mit der eigentlichen Erzählung zu tun hat - ihr Kindheitserlebnis von 9/11 ein, erzählt freimütig von ihrer sexuellen Orientierung, und was als „mutig“ interpretiert werden kann, scheint mir in Wahrheit ziemlich eitel. Vielleicht hätte sie gut daran getan, einen Roman zu schreiben, mit einer oder meinetwegen auch mehreren , schön verknüpften Zeitebenen, Plot Twists und Höhepunkten. So aber läppert die Familienhistorie vor sich hin, von steten Wiederholungen durchzogen und ist manchmal sogar voyeuristisch. Nein, das ist kein großer Wurf. Vielleicht erinnern mich Francoise und Joseé zu sehr an meine eigene Mutter. Schillernde Persönlichkeiten, die vorgeben, ihre Kinder zu lieben, aber am Ende des Tages nicht zu wirklicher Empathie fähig sind. Vielleicht habe ich mir eine Lösung erhofft, vielleicht tue ich Nadja Spiegelman unrecht, aber zum Ende dieses überlangen Werkes bleibt in erster Linie Enttäuschung. 

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    • 3
  • Buchverlosung zu "Was nie geschehen ist" von Nadja Spiegelman

    Was nie geschehen ist

    aufbauverlag

    Nadja Spiegelman erzählt mehr als ihre eigene Geschichte. Sie zeichnet die Lebenswege dreier Frauen nach, deren Schicksale kaum enger miteinander verknüpft sein könnten. Ein eindrucksvolles Debüt über die blinden Flecken in Familien, über die Unzuverlässigkeit unserer Erinnerung und über die Kraft des Erzählens.Als Kind glaubt Nadja Spiegelman, ihre Mutter sei eine Fee. Ein besonderer Zauber umgibt Françoise Mouly, die erfolgreiche Art-Direktorin des New Yorker. Erst Jahre später, als Nadja allmählich zur Frau wird, bricht dieser Zauber. Immer häufiger trifft sie die plötzliche Wut der Mutter, ihre Zurückweisung, ihre Verschlossenheit. Nadja ahnt, dass sich in Françoises Ausbrüchen deren eigene Familiengeschichte widerspiegelt, und sie beginnt, der Vergangenheit nachzuspüren. In langen Gesprächen mit ihrer Mutter und ihrer Großmutter stößt sie auf unsagbaren Schmerz und widerstreitende Erinnerungen, aber auch auf die Möglichkeit, im Erzählen einen versöhnlichen Blick auf die Vergangenheit zu finden. Ein poetisches, zutiefst ehrliches Buch, das offenlegt, warum uns die, die wir am meisten lieben, häufig am stärksten verletzen.Über Nadja SpiegelmanNadja Spiegelman, geboren 1987, wuchs in New York City auf und lebt heute in Paris und Brooklyn. Sie ist die Tochter des berühmten Comic-Autors und Pulitzer-Preisträgers Art Spiegelman und der Art-Direktorin des New Yorker, Françoise Mouly.Jetzt bewerben!Um eines der 20 Freiexemplare zu ergattern, bewerbt euch bitte mit Klick auf den "Bewerben"-Button und beantwortet folgende Frage: Welches Buch hast du zuletzt gelesen?Wir freuen uns auf euch und einen regen Austausch!Euer Team vom Aufbau Verlag* Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Buchverlosung schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben.** Bitte beachtet, dass es sich hier um eine Buchverlosung handelt und nicht um eine Leserunde. Ihr könnt natürlich trotzdem gerne hier über das Buch diskutieren, aber eine Moderation wird es nicht geben

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    • 122
  • Die Wurzel aller Übel

    Was nie geschehen ist

    miro76

    17. April 2018 um 22:02

    Nadja Spiegelmann ist die Tochter des berühmten Cartoonisten Art Spiegelmann und der Kunstredakteurin des New Yorkers, Francoise Mouly. In ihrem Debütroman nimmt sie ihre Vergangenheit unter die Lupe. Gnadenlos seziert sie das Leben ihrer Mutter und das ihrer Großmutter Josee. Alle Frauen dieser Familie leiden unter einem Mangel an Mutterliebe, dem Gefühl, nie gut genug zu sein, nicht erwünscht zu sein. Josee war ein uneheliches Kind und natürlich war es für ihre Mutter nicht leicht, sie durch den Krieg zu bringen. Doch diese wusste dennoch ihr Leben zu genießen. Josee blieb bei der Oma. Francoise war das mittlere von drei Mädchen und es scheint, ihre Mutter hatte es nicht leichter. In der Großmutter fand sie eine Vertraute und Nadja ist ebenfalls von dem Gefühl geplagt, zu wenig wahrgenommen zu werden. Wenn auch nicht in dem Ausmaß, wie es ihrer Mutter ergangen ist.  Doch nur Nadja macht sich auf die Suche nach den Wurzeln des Problems. In Interviews geht sie dem ganzen auf den Grund. Sie lässt sich die Geschichte ihrer Mutter erzählen. Sie fragt ihre Großmutter, was ihre Mutter nie gewagt hat zu fragen und muss feststellen, wie unterschiedlich Wahrnehmung sein kann. Erinnerungen sind lebendig. Sie entwickeln sich manchmal im Verborgenen, können wachsen und gedeihen. Was dem einen unwichtig erscheint, kann für den anderen ein Wendepunkt sein.  Und die Erinnerungen leben auch im Zuhörer weiter:  "Ich war es, die jetzt ihre Erinnerungen an die Oberfläche holte, und während sie sie mir erzählte, veränderten sie sich. Auch ein Teil von mir rankte sich nun in leuchtenden Farben um ihre Vergangenheit."  (S. 101) Für Nadja und besonders für Francoise ist es eine schmerzhafte Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte. Was es bringt ist unklar. Vielleicht ist es einfach nur mühsam. Anfangs konnte mich das Buch richtig begeistern. Mir gefallen die Gedanken, die sich die Autorin zu den Themen Erinnerung und Wahrnehmung macht. Das Bewusstsein, dass die Gegenwart die Vergangenheit ebenso verändern kann wie umgekehrt finde ich interessant und wie schwierig es sein kann, sich aus den eigenen Stricken der Vergangenheit zu befreien. Fast scheint es ein Zwang zu sein, dass in dieser Familie Töchter nicht geliebt werden.  Nadjas Verhältnis zu ihrer Mutter hat sich durch diese Nabelschau sicher verändert. Sie ist geduldiger, nachgiebiger. Sie kann es sicher einmal anders machen. Die Sprache des Buches ist mir auch äußert angenehm aufgefallen. Mir gefallen die Bilder, mit denen die Autorin erklärt und mit denen sie Gewicht auf einzelne Aspekte legt. Außerdem zeichnet sie ein interessantes Bild von Paris, abseits der Touristenpfade. Ich vergebe 4 Sterne für dieses extrem persönliche Buch, denn es braucht eine gehörige Portion Mut, sich so ausführlich mit der eigenen Vergangenheit auseinanderzusetzen und das dann auch noch öffentlich zu machen. Einen Stern ziehe ich ab, weil es manchmal sehr schwierig ist, die Erzählstimmen auseinander zu halten und streckenweise empfand ich die Wiederholung doch etwas trostlos.

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    • 4
  • Erinnern, Erzählen, Ertragen

    Was nie geschehen ist

    jenvo82

    17. April 2018 um 10:13

    „Die Grenzen zwischen Wahrheit und Fiktion setzen wir selbst, und je besser wir unsere Fiktion im Griff haben, desto besser haben wir auch unsere Realität im Griff.“ Inhalt Drei Generationen, drei Leben, drei Frauen. Verbunden durch eine gemeinsame Familiengeschichte, begibt sich Nadja Spiegelman auf eine Reise ins vergangene Leben ihrer Mutter und Großmutter. Eine Art Spurensuche, die sich damit auseinandersetzt, wie Erinnerungen auf Menschen wirken, wie unterschiedlich der gleiche Sachverhalt wahrgenommen werden kann und welche Folgen sich für das Selbstbild des Einzelnen daraus ergeben. Dabei versucht Nadja, nicht nur zu erklären, warum sie selbst sich oft nicht „gut genug“ gefühlt hat, sondern auch, warum ihre Mutter eine so disziplinierte aber kühle Frau ist und warum selbst die Großmutter Josée nichts von einer liebevollen, gütigen, älteren Frau in sich trägt. Dabei schwankt sie zwischen Traurigkeit und Akzeptanz, versöhnt mit wenigen glorreichen Momenten, mit Nähe, die durch intensive Gespräche im Erwachsenenalter einhergeht, deren Wurzeln für Unverständnis aber weit in die Kindheit hinein reichen. Meinung Dieser Debütroman der jungen Autorin Nadja Spiegelman, die selbst eine tragende Rolle in diesem Buch bekommt, zeichnet auf teilweise erschreckende Art und Weise ihr Leben als Tochter der New Yorker Kunstredakteurin Françoise Mouly und des berühmten Cartoonisten Art Spiegelman nach. Wobei sie nicht nur viele Details aufleben lässt, nein sie nimmt die Wesensart ihrer Mutter, später auch die ihrer Großmutter unter die Lupe und zerpflückt deren Charakter in allerhand kleine Puzzleteilchen, die erst in ihrer Gesamtheit das komplette Bild der Frauen ergeben. Dabei begreift der Leser vor allem eines: so genau, so umfassend, kann man analysieren, ohne nachtragend zu beschuldigen aber auch ohne echte Liebe zu empfinden. Ich bin hier etwas zwiegespalten, denn für mich ist der vorliegende Roman ein absolut persönliches, individuelles Werk, welches durchaus innerhalb der Familie bleiben sollte, weil das Erzählte so bitter und vielschichtig wirkt, dass ich das Gefühl hatte, die Geschichte bringt möglicherweise die handelnden Personen einander näher, doch für mich als unbeteiligten Dritten ist sie eine traurige Lebens- und Liebesgeschichte zwischen den drei Frauen, die sich vielmals untereinander nicht verstehen, die sich lieben, ohne es zu vermitteln und die ein ganz diffuses Mutter-Tochter-Beziehungsgeflecht reflektieren, in dem ich keine konkrete Aussage festmachen kann. Besonders störend beim Lesen empfand ich die zahlreichen Wechsel zwischen den Protagonisten. Denn obwohl Nadja ganz klar in die Rolle der Erzählerin schlüpft, wechselt doch die Person immer wieder sprunghaft und nicht klar ersichtlich. Selbst, wenn es streckenweise um Françoise geht, taucht plötzlich Josée auf, nur um dann wieder Parallelen zu Nadja zu ziehen. Immer musste ich ein paar Sätze lesen, um überhaupt wahrzunehmen, wer jetzt gerade über wen redet und in welchem Zusammenhang, mit welcher weitreichenden Bedeutung. Diese Art der Schriftführung ist definitiv nicht meins, so dass auch die Kapiteleinteilungen des Buches mehr oder weniger überflüssig waren. Positiv beurteilen möchte ich aber die Mühe, die Intensität, die in jedem Satz steckt, die so generalistisch wie abstrakt wirkt und die mich hier eigentlich bei der Stange gehalten hat. Denn es werden fatalistische Dinge, wie Selbstmordversuche, Essstörungen, Depressionen und Verzweiflungstaten preisgegeben, die gerade, wenn es öffentlich gemacht wird, eine Menge Mut und absolutes Vertrauen erfordern – darin das Beziehungen nicht auf ein vorgefertigtes Maß reduzierbar sind, sondern sich wandeln können und erst im Angesicht der Wahrheit, auf allen Seiten eine neue Dimension einnehmen können. Deshalb empfinde ich diesen Roman weniger als eine Abrechnung mit der Vergangenheit und trügerischen Erinnerungen als vielmehr eine Möglichkeit, das schwer greifbare, zwischenmenschliche Interaktionsniveau wahrzunehmen und weiterzugeben. Auch der Aspekt, die Überlegung, wie wenig man normalerweise über solche Dinge nachdenkt, wie seicht und einfach Beziehungen sein können und wie aufwühlend solche, in denen eigentlich immer das Entscheidende fehlt. Fazit Ich vergebe 3,5 Lesesterne, die ich zu 4 aufrunden möchte für diesen äußerst individuellen, biografischen Roman, der mich oft verstört hat und ganz und gar nüchtern auf das Geschehen hat blicken lassen. Was ihm für meinen Geschmack fehlt, ist etwas Greifbares, eine Substanz, die über die Romanfiguren hinauswächst, die beim Leser in Erinnerung bleiben wird – was er hat ist eine individuelle Sichtweise, eine schonungslose Offenbarungsfreude und ein ehrlicher Blick auf menschliche Verfehlungen. Was er aufwirft, ist das Bedürfnis intensiver über die Beweggründe der allernächsten Verwandten nachzudenken und zu zeigen, wie wichtig es ist, sich in Gedanken und Gesprächen nahe zu sein, damit das Verständnis füreinander erhalten bleibt.  

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    • 7
  • Nadja Spiegelman - Was nie geschehen ist

    Was nie geschehen ist

    miss_mesmerized

    22. March 2018 um 05:55

    Die Geschichte ihrer Familie, genauer gesagt, die Geschichte ihrer Mutter und ihrer Großmutter hat Nadja schon immer fasziniert, zu viele weiße Stellen, Ungereimtheiten und unglaubliche Begebenheiten hat sie gehört, weshalb sie als Erwachsene beginnt, nachzufragen, zu forschen und sie aufzuschreiben. Entstanden ist das Bild einer Frau, die nie geliebt wurde, die Außenseiterin in der eigenen Familie war und früh die Flucht ergriffen hat. Doch es gibt auch eine andere Seite, die Geschichte der Großmutter, die ebenfalls unter ihrer eigenen exzentrischen Mutter gelitten hatte. Mehrere Generationen Frauen, die nie ausgesprochen haben, was geschehen war und sich nun in diesem Buch ihrer Vergangenheit stellen.Nadja Spiegelman ist die Tochter von Art Spiegelman, der seinerseits für „Maus“ den Pulitzer Prize gewonnen hat, einem Comic, der ebenfalls die Familiengeschichte erzählt. In diesem Kontext ist es nicht mehr ganz so verwunderlich, dass eine junge Frau eine doch schmerzliche Biographie ihrer Mutter vorlegt, die noch lebt und sich ihrer eigenen Geschichte stellen muss. Dadurch, dass Spiegelman die Lebensgeschichte mit ihrer eigenen verwebt, zeigt sie immer wieder Parallelen zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart auf, die auch durch unterschiedliche Länder und Zeiten stabil sind.Vieles in Spiegelmans Familiengeschichte ist auch für den Leser schmerzlich und man fragt sich, wie Familienmitglieder auf diese Weise miteinander umgehen können. Vor allem das wiederkehrende Motiv der Mütter, ihre Töchter auf ihr Aussehen und ihre Essgewohnheiten zu reduzieren ist augenfällig. Auch die Dichotomie zwischen Öffentlichkeit und Privatheit, wenn es um den Körper geht, fand ich eher seltsam gelöst in der Familie, was auch zu erheblicher Unsicherheit der jungen Frauen führte. Vor allem Françoise leidet unter der Ablehnung und fehlenden Zuneigung ihrer Mutter. Die ältere Schwester wurde immer bevorzugt, was die jüngere durch extreme Leistungen versucht zu kompensieren, um so Aufmerksamkeit zu erringen. Ein weiterer Aspekt der Erzählung schwebt über dem gesamten Bericht und stellt vieles immer wieder in Frage: wie historisch korrekt sind die Erinnerungen, die die Menschen haben? Haben sich die Ereignisse wirklich so zugetragen oder wird durch die Zeit und die eigene Perspektive das Erlebte verfälscht und fügt sich zu einem stimmigen Bild, das womöglich gar nicht der Realität entspricht? Immer wieder steht Nadja vor diesem Problem: Einzelne Aspekte passen zeitlich und örtlich nicht, das Gesamtbild ist nicht stimmig und Mutter und Großmutter erinnern dasselbe Ereignis gänzlich verschieden. An dieser Stelle stritt Erzählen an Erinnern – dies kann versöhnen und das eigene Leben für die jeweilige Person erträglicher machen. 

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    • 2
  • Jeder hat ein Recht auf seine eigene Erinnerung

    Was nie geschehen ist

    Simi159

    17. March 2018 um 10:46

    Nadja Spiegelmann ist die Tochter von Art Spiegelmann, dem Autor und Zeichner des berühmten Comics „Maus“, und Francoise Molly, die Art Direktorin beim New Yorker ist. Dort in New York ist die Autorin geboren und aufgewachsen. Die Familie ihrer Mutter lebt in Paris.  In ihrem Buch „Was nie geschehen ist“ schreibt Spiegelmann ihre eigene Familien Geschichte, die ihrer Mutter und auch ihrer Großmutter auf.  Beide Frauen hat sie für dafür interviewt, immer wieder befragt. Denn treibend und Ideen gebend für dieses Buchprojekt waren ihre eigenen Gefühle, die in Bezug auf ihrer Mutter sehr wechselhaft sind. Als Kind war Francoise für Nadja eine Fee, doch je älter und erwachsener sie wurde, um so mehr entfremdete sie sich. Immer mehr dunkle Stellen taten sich für sie bei ihr auf und so wurde das Verhältnis zwischen ihnen immer schlechter. „Es gibt keine objektive Realität. Jedes Erzählen ist auch Fiktion“ (S. 108) Und genau das ist es, was der Autorin Stück für Stück auch in ihrer eigenen Familie fei legt und entdeckt. Denn die aussagen von Mutter  und Großmutter widersprechen sich. Bzw. eine leugnet, dinge, die die andere erzählt oder mit ihr erlebt haben will. Oft sind auch Nadjas eigene Erinnerungen ganz anders, als die der anderen beiden Frauen. „Jeder hat ein Recht auf seine eigene Erinnerung“ Das wird dann auch dem Leser immer mehr und mehr klar.  Denn obwohl die Autorin für sich versucht blinde Flecken in der Familie sichtbar zu machen, tut dabei aber immer wieder neue auf. Denn was zum Beispiel für Francoise schmerzhaft war, war es für ihre Mutter in keiner Weise.   Glaubwürdig und authentisch bleiben dabei alle drei Frauen. Selbst wenn sich Widersprüche und Konflikte nicht lösen. Als Leser wird man mitgenommen, auf eine  Reise in die Vergangenheit dreier Generationen, von Frankreich in die USA und zurück. Nicht nur die Ortswechsel, auch die oft aufeinander unangekündigten Zeitenwechsel erfordern die Aufmerksamkeit des Lesers. Auch weil vieles langatmig und nicht sehr spannend erscheint.  Alles in allem ist dieses Buch ein interessanter Ansatz, der zeigt, dass jeder seine eigene Wahrheit der Geschichte hat. Und das gleichzeitig Mut macht, in der eigenen  Familie zu forschen, oder vielleicht mal die ein oder andere tiefergehende Frage an die eigenen Eltern oder Großeltern zu stellen. Es ist interessant, aufschlussreich und speziell mit kleinen Längen, je länger man an dem Buch liest. Von mir gibt es 3 STERNE.

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  • Wie verläßlich ist die Erinnerung?

    Was nie geschehen ist

    TanyBee

    12. March 2018 um 09:15

    Nadja Spiegelman spürt in „Was nie geschehen ist“ ihrer Familiengeschichte nach. Als sie klein ist, kommt ihre Mutter Francoise ihr vor wie eine Fee. Doch als sie älter wird, erlebt sie auch dunklere Seiten an ihr. Woher kommt das? Und wieso ist Francoise Verhältnis zu ihrer eigenen Mutter so schlecht? Die Eltern der Autorin sind keine Unbekannten. Ihr Vater, Art Spiegelman, ist der Schöpfer des Berühmten Comics „Maus“, der sich mit der Nazi Zeit auseinander setzt. Ihre Mutter Francoise Mouly ist Art Direktorin beim New Yorker. Sie leben in New York, die Familie ihrer Mutter lebt in Frankreich. Nadja Spiegelman will mehr wissen über die Vergangenheit ihrer Mutter und ihrer Großmutter. Wo andere höflich schweigen würden, bohrt sie nach. Sie nimmt die Gespräche sogar auf. Und wird sich dabei bewusst, wie schwierig es ist „die Wahrheit“ zu finden, denn jeder erinnert sich anders, nimmt die Vergangenheit anders wahr. Teilweise stößt sie sogar auf richtige Widersprüche. Und so erfährt der Leser mehr über die Lebensgeschichte von Francoise, ihrer Mutter Josée und deren Mutter Mina. Ja sogar über ihre Ururgroßmutter Melanie. Durch diese Gespräche zweifelt Nadja teilweise an ihrer eigenen Erinnerung. Wenn die Mutter oder die Großmutter etwas vehement abstreiten, an das sie sich erinnern kann,  ist es dann vielleicht nie geschehen? Spiegelman stellt die Wechselwirkungen innerhalb der Familie sehr gut da. Wie eine Meinung, ein Verhalten über die Generationen ungewollt weitergegeben wird. Das Lesen des Buches ist mir manchmal schwer gefallen. Die Autorin springt zwischen den Generationen und zwischen den Zeiten. Sie erzählt ihr Lebensgeschichte und die ihrer Mutter, Großmutter und Urgroßmutter und oft musste ich mir bewusst machen, wo und bei wem wir uns gerade befinden.  Wer welchen Freund oder Mann hat, wer welche Geschwister hat.  Dazu kommt noch, dass die Ereignisse nicht in Stein gemeißelt sind, später werden sie vielleicht wieder in Frage gestellt. Ich muss zugeben, dass ich oft sehr verwirrt war. Es ist ein sehr mutiges Projekt der Autorin, wer würde wohl so offen über seine Familie schreiben. Ich hätte gerne noch mehr über das Leben ihrer Eltern erfahren, über ihre Arbeit und Freunde in New Yorker Künstlerkreisen. Aber das Buch legt den Fokus eher auf die Beziehungen zwischen den Familienmitgliedern. Ein kleiner Kritikpunkt: Einerseits will das Buch „blinde Flecken“ aufdecken, aber andererseits schafft es auch welche, da  manche Familienmitglieder kaum vorkommen (Nadjas Bruder zum Beispiel, der darum gebeten hat). Ein interessantes Projekt, das vielleicht auch ein Vorbild sein kann für den Leser. Für mich stellenweise etwas verwirrend. Es hat mich an „Nach einer wahren Geschichte“ von Delphine de Vigan erinnnert, wer das mochte, wird dieses Buch bestimmt auch mögen. Ich gebe vier von fünf Sternen.

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  • Schmerzhaft ehrliche Einblicke

    Was nie geschehen ist

    once-upon-a-time

    11. March 2018 um 09:36

    „Es gibt keine objektive Realität. Jedes Erzählen ist auch Fiktion.“ (S. 108)In „Was nie geschehen ist“ erzählt Nadja Spiegelman ihre eigene Lebensgeschichte und, damit eng verwoben, die ihrer Mutter, ihrer Groß- und ihrer Urgroßmutter. Dabei stellt sich heraus, dass Erinnerungen nichts objektives sind und jeder der Menschen, die eine Geschichte erzählen, sie ein kleines bisschen anders erzählen.„Ich versuchte mir vor Augen zu führen, dass jeder von uns ein Recht auf seine eigene Version der Vergangenheit hatte.“ (S. 39)Selten hatte ich nach der Lektüre eines Buches mehr das Gefühl, dass der Titel perfekt passt: Verknüpft mit den Lebensgeschichten, die wir als Leser in „Was nie geschehen ist“ kennenlernen, wird nämlich sehr deutlich, dass die eine Lebensgeschichte nicht existiert. Wesentliche Erlebnisse im Leben aller vorkommenden Frauen weisen in der Erinnerung gravierende Unterschiede auf und das scheint für alle Beteiligten immer wieder ziemlich schmerzhaft zu sein – nachvollziehbarer Weise.Einzusehen, dass sich etwas, das mich furchtbar verletzt hat, für jemand anderen völlig anders darstellt, ist ziemlich ernüchternd und sorgt dafür, dass ich nicht gewinnen kann: Der andere wird sich nicht schuldig fühlen, wird die Fehler, die er meiner Ansicht nach gemacht hat, nicht einsehen, weil er einfach eine andere Version der Situation hat.Das ist vielleicht keine überraschende Erkenntnis, aber wohl das erste Mal, dass ein Buch mir das auf diese Weise vor Augen geführt hat, und auf jeden Fall das erste Mal, dass ich mich dabei den Protagonisten so nah gefühlt habe – obwohl ich vorher gesagt hätte, dass meine familiären Beziehungen keines der Probleme hat, die hier geschildert werden.Bei einer (Auto-)Biografie über die Glaubwürdigkeit der Protagonisten zu reden, ist immer ein bisschen schwierig. Was aber auf jeden Fall die Erwähnung wert ist: Wie nachvollziehbar und ehrlich das Bild ist, das Spiegelman von den Frauen zeichnet, die ihr so häufig so wehgetan haben. Es wäre ein leichtes gewesen, die Geschichten so zu erzählen, dass die Autorin selbst am Ende gut dasteht. Stattdessen beleuchtet sie die Geschichte aus mehreren Blickwinkeln und scheut sich nicht, Widersprüche stehen zu lassen.Für mich lag der Fokus bei diesem Buch darauf, dass Vergangenheit, Geschichte und Erinnerung niemals objektiv ist. Darüber darf man nicht vergessen, dass auch die Geschehnisse selbst spannend und teils erschütternd sind, sodass es niemals langweilig wird. Und auch wenn mir am Ende das letzte Fünkchen zur Begeisterung fehlte, so finde ich „Was nie geschehen ist“ dennoch ziemlich lesenswert.

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  • Die Frauen einer Familie

    Was nie geschehen ist

    Dominikus

    09. March 2018 um 08:41

    Nadja Spiegelman zeichnet in diesem Roman die Frauen in dreier Generationen ihrer Familie. Eine liebevolle Abrechnung Nadjas mit ihrer Mutter Francoise umd der Großmutter Josee und deren Mutter Mina. Da erleben wir einige Tragödien. Nadja erzählt auf ehrliche Weise über ihre eigene Lebensgeschichte. Ihr Verhältnis zu ihrer Mutter sind eigentlich ziemlich normal, als Tochter ist man oft anderer Meinung. Francoise arbeitet und lebt in New York. Geboren ist sie in Frankreich, wie alle weibliche Vorfahren. Interessant ist wie Nadja ihre Großmutter Josee über ihre Kindheit und und die deren Tochter ausfragt, wie sie sich erst sträubt, aber dann nachgibt und berichtet. Interessanter Weise können die Mütter und Töchter nicht richtig miteinander sprechen. Erst Großmutter und Enkelinnen können über alles reden. Die Geschichte besticht mit wunderbare Dialoge, allerdings gehen sie immer mit verschiedenen Personen. Das verlangt etwas an Konzentration. Als Francoise Auszüge liest, sagt sie es wäre hart. Sie erinnert sich anders. So erfährt man, das es immer verschieden Ansichten der Erinnerung gibt. Der Roman ist flüssig und inspirierend zu lesen. Ein interessanter Lebensbericht, den ich gerne gelesen habe.

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    lesefreude_book

    05. March 2018 um 18:59

    Nadja Spiegelman erzählt die Geschichte ihrer Familie in drei Generationen und blickt dabei näher auf die Frauen. Neben ihrer eigenen Geschichte berichtet sie über ihre Mutter, Großmutter und in Ansätzen auch über die Urgroßmutter. Während sie ihre Mutter und Großmutter selbst monate- und jahrelang interviewt hat, kann sie bei der Urgroßmutter nur mehr auf Erzählungen zurückgreifen. Nadja stellt unangenehme Fragen. Sie möchte jene Geschichten hören, die man nicht beim Sonntagsnachmittagskaffee erzählt. Jene Teile des Lebens auf die man vielleicht nicht sonderlich stolz ist. Sie gräbt unnachgiebig. Dabei schreckt sie auch nicht davor zurück mit ihrer Mutter und Großmutter über Sex zu sprechen. Einige der Erlebnisse sehen wir aus den unterschiedlichen Sichtweisen. An Verhaltensweise, die die Tochter zu tiefst gekränkt haben, kann sich die Mutter gar nicht mehr erinnern oder hat es ganz anders gemeint. Es zeigt sich deutlich, dass die zielgerichtete Kommunikation sehr schwierig ist. Vieles kommt beim Empfänger nicht so wie vom Sender gedacht an. Unterschiedliche Wertigkeiten, Lebenssituationen und aktuelle Probleme, die im Kopf herumspuken machen die Kommunikation nicht einfacher. Nadja Spiegelmann zeigt auch wie sich unser Gehirn wild Details zusammen spinnt und Geschichten ausschmückt. Wer hat den nun wirklich mit der Tochter aus dem Fenster geblickt. Hat die Mutter selbst dies mit der Tochter erlebt oder wurde es ihr nur derartig plakativ vom Vater erzählt, dass sie es für ihre eigene Realität hält. Dabei geht es ganz und gar nicht um das bewusste Lügen. Die Erzählerinnen sind der Überzeugung, das sich die Geschichte tatsächlich so zugetragen haben. Und dann kann es sogar passieren, dass eine Person ein lange in der Vergangenheit liegendes Ereignis mit einigen Wochen Abstand ganz anders wiedergibt. Die Realität ist also ein wild formbares Konstrukt. Die Lebenswege der drei Frauen haben alle für sich schöne und weniger schöne Geschichten. Dennoch wurde mir das Buch an manchen Stellen etwas zu sehr aufgeblasen und verliert sich in Banalitäten. Mir ist bewusst, dass man nicht jede Tag großartige Geschichten erleben wird. Das Alltägliche sollte man in so einem Roman jedoch aussparen. Gerade wenn Erlebnisse aus unterschiedlichen Sichtweisen erzählt werden, verliert sich Spiegelman häufig in langatmigen Ausschmückungen. Die Geschichte streckt sich vom ersten Weltkrieg bis in die heutige Zeit. Dennoch wird mir gerade beim zweiten Weltkrieg (zu dem ihr Vater Art Spiegelman mit „Maus“ ein sehr bekanntes Graphic Novel rund um seine Familiengeschichte in Polen und Auschwitz geschrieben hat) zu viel ausgespart. Vielleicht liegt dies auch daran, dass Nadjas französische Großmutter, wie leider eine Vielzahl von Europäern, diese Epoche ihres Lebens gerne verdrängt und totschweigt. So verständlich dies sein mag, müssen wir dennoch unbedingt und immer wieder daran erinnern, um aus der Vergangenheit zu lernen. Deshalb habe ich auch die #WiderDasVergessen Challenge ins Leben gerufen. In ihrem Debütroman zeigt Nadja Spiegelman wie dehnbar die Realität ist. Drei Generationen, drei Frauen, drei Geschichten – drei Geschichten, die nicht immer d’accord gehen. Leider verliert sich Spiegelman zu häufig in Banalitäten und Belanglosigkeiten. In Summe dennoch ein schöner biografischer Roman über mehrere Jahrzehnte.

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2018

    Bücher sind treu

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2018 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Da sich ja einige gewünscht haben, dass die Challenge auch in 2018 weiter geht, habe ich einen neuen Beitrag dazu erstellt. Die Regeln sollen so einfach wie möglich bleiben - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Die Sammelbeiträge werden ich dann hier im Startbeitrag verlinken, damit nicht jeder lange nach seinem Beitrag suchen muss. Jeder kann seinen Beitrag so gestalten wie er möchte, wichtig wäre nur am Anfang des Beitrages die Gesamtpunktzahl. Ich werde keine monatliche Auswertung der Punkte machen. Es wird dann Anfang 2019 wenn die Challenge vorbei ist eine Übersicht der Punkte geben. Eventuell werde ich auch schon mal eine nach einem halben Jahr machen, aber da möchte ich mich heute noch nicht festlegen. Wer seinen Punktestand zwischendurch wissen will, kann ja die Sammelbeiträge der anderen durchgehen und sieht wo er ungefähr steht.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2018 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2017 angefangen erst in 2018 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus (Achtung - die Seitenzahl hat sich geändert und es gibt eine Extra-Regel, damit man auch mal die dicken Wälzer zur Hand nimmt):  Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2018 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 300 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 500 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was über 800 Seiten hat, gibt es doppelte Punkte. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbücher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2018-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 10 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer: GrOtEsQuE Arachn0phobiA Code-between-lines hannipalanni lisam natti_ Lesemaus karinasophie jenvo82 Buchgespenst Frau-Aragorn Buchperlenblog KymLuca jala68 Beust Somaya tlow Janina84 Frenx51 Kerdie ChattysBuecherblog Bellis-Perennis Akantha Wuschel Meeko81 niknak kattii Icemariposa TodHunterMoon glanzente Kleine1984 MissB_ schokoloko29 Salander007 LadySamira091062 Yolande janaka Hortensia13 PMelittaM SomeBody Ritja once-upon-a-time paevalill Curly84 ReadingEmi carathis Kuhni77 Fadenchaos Schluesselblume eilatan123 Steffi_Leyerer miau0815 BettinaForstinger linda2271l Sutchy Larii-Mausi erazer68 nordfrau QueenSize Sommerkindt lieblingsleben StefanieFreigericht darkshadowroses secretworldofbooks EnysBooks Ecochi pinucchia Sandkuchen mistellor Nannidel Veritas666 papaverorosso DieBerta Musikpferd  Sportloewe

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  • INSIDER Top-3-Voting-Challenge 2018

    LovelyBooks Spezial

    Insider2199

    Willkommen bei der "INSIDER Top-3-Voting-Challenge, 2018"! Anmeldungen: bis Ende November 2017 (auch ganzjährig möglich!!)Beginn des Voting für 2018: 1. Dezember 2017Beginn der Challenge: 1. Jan. 2018 (endet 31. Dez. 2018)Einstieg: ist ganzjährig möglich! Es müssen lediglich 12 Lose im Jahr erworben werden, um die Challenge zu bestehen und in den Lostopf zu wandern, doch können diese Lose theoretisch auch in einem Monat erworben werden - dazu später mehr.Um was geht es bei dieser Challenge?Jeder Teilnehmer schlägt jeden Monat 3 Bücher (SuB oder Neuheit) vor, die er nächsten Monat lesen will (= Long List). Dann wird 3 Mal abgestimmt und die Bücher mit den meisten Punkten gewinnen (= Short List bzw. Top 10). Gelesen wird eines oder alle Top-3-Gewinner-Bücher und man tauscht sich darüber in kleinen Leserunden oder im Chat aus. Der Fun-Faktor dabei ist hier v.a. die geheime Abstimmung und die Spannung bis zum Monatsende, wenn die Top-3-Gewinner-Bücher bekannt gegeben werden.Was unterscheidet dieses Challenge von anderen?1. Neue Bücher entdecken: Da alle Teilnehmer Bücher vorschlagen und entscheiden, welche Bücher gelesen werden, entdeckt und liest man Bücher, die man sonst nie lesen würde!2. Gemeinsamkeit: Das Feedback der Gruppe und der Austausch untereinander erhöhen den Lesespaß und machen uns zu einer Community innerhalb der LB-Community.3. Neuheiten-Listen: Hier werden jeden Monat die Neuheiten für den Folgemonat veröffentlicht und das sogar nach Genres getrennt. Das gibt es bei LB zurzeit in keiner anderen Challenge! Wie funktioniert die Challenge? (kleiner Überblick)1. Genre-Gruppen: Es gibt 6 verschiedene Gruppen nach Genres sortiert und eine Sonder-Gruppe "Neuheiten" mit gesonderter Verlosung. Man kann in einer oder allen Gruppen teilnehmen, d.h. die 12 benötigten Lose für die Challenge können aus verschiedenen Gruppen stammen.2. Das Voting:Es wird jede Woche abgestimmt und es gibt entsprechende Deadlines, d.h. diese enden immer an den gleichen Tagen im Monat: am 7., 14., 21. und 28. eines Monats (im Feb. am 25.!). Danach werden im Laufe des nächsten Tages die Ergebnisse von mir gepostet.Es gibt keine Voting-Pflicht, aber regelmäßiges Abstimmen wird mit grünen Zusatz-Losen belohnt. Die Abstimmung läuft in zwei Phasen ab: in der ersten Phase (1. Woche) werden in jeder Gruppe 3 Bücher vorgeschlagen, die nach Priorität sortiert werden (3 Punkte fürs 1., 2 Punkte fürs 2. und 1 Punkt fürs 3. Buch). Diese Liste wird (wie beim dt. Buchpreis) "Long List" genannt.In der zweiten Phase (Woche 2-4) wird nur noch aus der Long List ausgewählt; dabei schrumpft die Liste von Woche zu Woche, weil alle Bücher, die keine weiteren Punkte erhalten, rausfallen. Übrig bleibt die "Short List" bzw. die Top 10.Gelesen wird dann ein Buch (oder alle) der Top-3-Gewinner-Bücher.Außerdem muss ab der 2. Woche immer mind. 1 "fremdes" Buch dabei sein, also ein Buch, das man nicht selbst vorgeschlagen hatte. Sobald ein fremdes Buch in Woche 2 gewählt wurde, ist es in den nächsten Wochen nicht mehr fremd/neu, d.h. es müssen im Monat insg. mind. 3 Mal ein Buch vorgeschlagen werden, das nicht zur eigenen Auswahl der ersten Woche gehörte.3. Lose: Für jedes gelesene und v.a. auch rezensierte Buch gibt es ein Los. Für Bücher mit Überlänge (ab 700 Seiten) gibt es entsprechend mehr Lose. Außerdem gibt es grüne Zusatz-Lose als Anreiz für Vielleser (3 Lose/Monat) oder als Belohnung für regelmäßiges Voten.4. Joker: Er kann eingesetzt werden, wenn die Top 3 nicht zusagen sollte und man ein Buch aus der Top 10 (Short List) lesen möchte. Ein zweiter Joker wird ab 12 Losen erworben.5. Gewinne: Es gibt 3 Verlosungen: Gesamt-Gewinner (15 Euro), Gewinner "Zusatz-Lose" (10 Euro) und Gewinner der Gruppe S "Neuheiten" (5 Euro). Man kann immer nur einen Lostopf knacken.Noch nicht alles verstanden?Das ist nicht schlimm, also BITTE nicht in Panik ausbrechen: die Challenge ist in der Praxis leichter als sie auf den ersten Blick erscheint. Der obige Überblick sollte nur einen kurzen Eindruck vermitteln, um was es geht - wie ein Klappentext bei einem Buch.Wenn du die Idee der Challenge interessant findest und du Lust hast, mitzumachen (Ein- und Ausstieg ist ja jederzeit möglich!), dann melde dich einfach gleich an. Die Details kannst du dann später in Ruhe beim Untermenü "Regeln (im Detail)" als auch bei "Fragen & Antworten" nachschauen bzw. das "FAQ" lesen oder noch offene Fragen posten. Die Fragen werden umgehend beantwortet, entweder von mir oder einem der "alten Hasen" der Challenge. Wir freuen uns immer SEHR über Neuzugänge und werden alles tun, damit sich diese in unserer kleinen Community wohl fühlen!Du möchtest mitmachen? Super! Gehe zum Untermenü "Anmeldungen" oder klicke hier: "Anmeldung" und lies die 3 Schritte dazu! Dort gibt es auch ein Muster "Sammelbeitrag".Also nicht mehr lange überlegen, sondern gleich anmelden!2017 fand die Challenge zum ersten Mal statt. Ich freue mich SEHR, dass sie so viel Anklang fand und viele bisherige Teilnehmer auch in diesem Jahr wieder dabei sein wollen. Gemeinsam haben wir die Challenge regelmäßig verbessert; dieser Testlauf hat somit alle "Kinderkrankheiten" beseitigt.Im neuen Jahr freue ich mich SEHR darauf, hoffentlich viele neue Leute begrüßen zu können und gemeinsam mit euch eine neue "Insider-Top-3-Voting-Challenge" einzuläuten.HIER GEHT ES LOS ...Seite aktualisiert: 26.4.2018 - 0:05 Uhr( ☆ ) = Anzahl Abstimmungen pro aktuellem (!) Monat ★ = Anzahl Lose 2018;  ★ = Anzahl Zusatz-Lose 2018 ✔ = Anzahl Monatsabstimmungen (für grünes Zusatz-Los)¶  = Joker verwendet TEILNEHMER (Sammelbeiträge):Gruppe A: Romaneban-aislingeach  ✔4  ★1 (  )   =>  PAUSE black_horse  ✔4  ★4 ( ☆ ☆ ☆ )   => Geister BookfantasyXY  ✔5  ★0 (  )   => Der Distelfink Caro_Lesemaus  ✔5 ★1 (  )   => ( Der Distelfink / Die Vermessung ...?)  Elke  ✔4  ★2 ( ☆ ☆ ☆ )   => Die Vermessung der Welt Finesty22  ✔2  ★0 ( ☆ ☆ ☆ )   =>  Der Distelfink  hannelore259  ✔4  ★0 (00 0 )   => ... histeriker  ✔4  ★2 ( ☆ ☆ ☆ )   =>  PAUSE  Hortensia13  ✔4  ★5 (  )   =>  Der Distelfink  Insider2199  ¶ ✔5  ★8 (  )   =>  Geister (*****) / Die Wahrheit über ... 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Geschichte / (Sturmhöhe?)  Elke  ✔4  ★0 (0000)  => Die unendliche Geschichte Finesty22  ✔2  ★0 (0000)   => PAUSE  hannelore259  ✔4  ★0 (000)   => ...  histeriker  ✔4  ★3 ( ☆ ☆ ☆ )   => PAUSE  Hortensia13  ✔4  ★0 (  )   => PAUSE  Insider2199   ✔5  ★1 (  )    => Artemis  killerprincess  ✔4  ★0 ( ☆ ☆ 0 )   => PAUSE  kokardkale  ✔0  ★0 ( ☆ ☆ ☆ )   => ...  Luthien_Tinuviel  ✔3  ★0 ( ☆ ☆ ☆ )  => Sturmhöhe  Nelebooks  ✔4  ★1 (  )   => Sturmhöhe / Die unendliche Geschichte  papaverorosso  ✔2  ★1 (0000)  => PAUSE Ro_Ke  ✔4  ★6 ( ☆ ☆ ☆ )  => Artemis (*****) StefanieFreigericht  ✔4  ★2 ( ☆ ☆ ☆ )  => Sturmhöhe  Wolly  ✔4  ★0 (  )   => Die unendliche Geschichte  Yolande  ✔5  ★2 (  )   => Sturmhöhe  Zalira  ✔3  ★2 ( ☆ ☆ ☆ )  => Sturmhöhe  Gruppe S: Neuheiten Caro_Lesemaus  ✔5  ★4 (  )   => PAUSE  Elke  ✔0  ★0 (0000)  => PAUSE Ellethiel  ✔0  ★1 (00 0 )   => ...  Hortensia13  ✔4  ★1 (  )   => Revolution im Herzen (Joker) (****)  Insider2199   ✔5  ★2 (  )    => Schätzing / Murakami  jenvo82  ✔5  ★6 (  )   => Kleine Feuer überall (****)  killerprincess  ✔4  ★1 (0 ☆ 0 )   => Kleine Feuer überall  LadySamira091062  ✔4  ★1 (  )   => PAUSE  Luthien_Tinuviel  ✔4  ★0 ( ☆ ☆ ☆ )  => PAUSE  mareike91   ✔5  ★1 (  )   => PAUSE  marpije  ✔1  ★0 (0000)  => PAUSE Ro_Ke  ✔4  ★8 ( ☆ ☆ ☆ )  => Schätzing / Murakami /                                    => Kleine Feuer überall (*****) StefanieFreigericht  ✔4  ★0 ( ☆ ☆ ☆ )  => PAUSE  suppenfee  ✔3  ★3 (0000)  => PAUSE Yolande  ✔5  ★3 (  )   => Kleine Feuer überall (*****)  Zalira  ✔4  ★0 ( ☆ ☆ ☆ )  => Die Tyrannei des Schmetterlings  Summary LOSE inkl. grüne Zusatz-Lose ¶1 ✔28 RoK ¶A★13 - B★10 - C★15 - D★08 - E★07 - F★06 - S★08 = 68 + ★24¶1 ✔27 Insider ¶A★08 - B★09 - C★01 - D★03 - F★01 - S★02 = 24 + ★09 ¶2 ✔25 Yolande A★05 - B★05 - D★04 - F★02 - S★03 = 19 + ★07 ¶2 ✔19 LadySamira A★02 - C★05 - D★07 - E★03 - S★01 = 18 + ★06¶2 ✔24 Caro_Lesemaus A★01 - B★04 - D★06 - F★02 - S★04 = 17 + ★07 ¶2 ✔23 ban-ais A★01 - B★03 - C★04 - D★02 - E★04 - F★01 = 15 + ★06¶2 ✔28 Horten A★05 - B★04 - C★02 - D★02 - E★00 - F★00 - S★01 = 14 + ★06 ¶2 ✔20 Nelebooks A★03 - C★01 - D★05 - E★04 - F★01 = 14 + ★05 ¶1 ✔15 Yvette A★04 - D★06 -  ¶ E★03 = 13 +  ★04 ¶2 ✔16 black A★04 - B★03 - D★05 - F★00 = 12 + ★04 Noch nicht im Lostopf ... ¶1 ✔20 Wolly A★01 - B★03 - C★05 - D★02 - F★00 = 11 + ★04 ¶1 ✔15 jenvo A★03 - B★02 - S★06 = 11 + ★03 ¶1 ✔04 ChattysBuecherblog B★03 - D★07 = 10 + ★02 ¶1 ✔20 Stefanie A★02 - B★04 - D★01 - F★02 - S★00 = 09 + ★03¶1 ✔17 Luthien A★01 - B★03 - C★04 -  D★00 -  F★00 - S★00 = 08 +  ★03 ¶1 ✔16 histeriker A★02 - B★01 - D★02 - F★03 = 08 + ★02¶1 ✔03 Ellethiel C★04 - E★02 - S★01 = 07 + ★02¶1 ✔30 mareike A★00 - B★01 - C★02 - D★00 - E★01 - S★01 = 05 + ★04¶1 ✔14 stebec A★00 - C★01 - E★04 = 05 + ★01 ¶1 ✔05 Bandelo C★02 - E★02  - F★01  = 05 +   ★00   ¶1 ✔24 killerprincess A★00 - B★00 - C★01 - E★02 - F★00 - S★01 = 04 + ★02¶1 ✔16 rainbowly A★00 - C★01 - E★03 = 04 + ★01¶1 ✔09 suppenfee A★00 - C★01 - S★03 = 04 + ★01¶0 ✔06 Lesenodernicht A★02 - B★01 -  ¶ C★01 = 04 + ★00¶1 ✔00 kokardkale A★00 - B★01 - C★02 - D★00 - E★01 - F★00 = 04 + ★01 ¶1 ✔21 Elke A★02 - B★00 - C★01 - D★00 - E★00 - F★00 - S★00 = 03 + ★02 ¶1 ✔19 Bookfantasy A★00 - B★00 - C★01 - E★02 = 03 + ★01¶1 ✔14 Zalira A★01 - C★00 -  D★00 -   F★02 - S★00 = 03 +  ★01      ¶1 ✔00 cecilyherondale C★03 = 03 + ★00 ¶1 ✔05 papaverorosso A★01 - D★00 - F★01 = 02 +  ★00 ¶1 ✔04  marpije A★00 - B★00 - D★01 - S★00 = 01 +  ★00 ¶1 ✔20  hannelore A★00 - B★00 - C★00 - D★00 - F★00 = 00 +  ★02 ¶1 ✔12 Finesty A★00 - B★00 - C★00 - D★00 - E★00 = 00 +  ★01 ¶1 ✔00 julezzz96 C★00 = 00 +  ★00 ¶1 ✔00 katrin297 A★00 = 00 +  ★00 => ausgeschieden! für die Profile oben auf die Namen klicken ...

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  • Challenge: Literarische Weltreise 2018

    In 80 Buchhandlungen um die Welt

    Ginevra

    Liebe Lovelybookerinnen und –booker, habt Ihr (wieder) Lust auf eine große literarische Weltreise im Jahr 2018? Dann lasst uns gemeinsam durch 20 verschiedene Lese- Regionen reisen! Die Aufgabe besteht darin... - 12 Bücher in einem Jahr zu lesen; - Mindestens 10 verschiedene Regionen auszuwählen (zwei Regionen dürfen also doppelt vorkommen); - Autor und/oder Schauplatz und/oder eine bzw. mehrere der Hauptfiguren müssen zu dieser Region passen. - Bitte postet Eure Rezensionen und Beiträge bei den passenden Regionen; - Auch Buchtipps ohne Rezension sind jederzeit willkommen; - Am Ende des Jahres zählen Eure 12 Rezensionen, dabei sind 2 Kurzmeinungen erlaubt. - Eure Beiträge werde ich verlinken; - Einstieg und Ausstieg sind natürlich jederzeit möglich; - Genre und Erscheinungsjahr sind egal: - Hörbücher, Graphic Novels, Biographien, Krimis, Literatur – bei dieser Challenge ist alles erlaubt! Diese Challenge eignet sich für Neuerscheinungen aller Kategorien, um den SuB endlich mal weiter abzubauen, oder um andere Challenges damit zu kombinieren. Unter den TeilnehmerInnen, die die Challenge erfolgreich beenden, verlost Lovelybooks am Ende des Jahres ein kleines Buchpaket! Ich freue mich sehr auf Eure Beiträge und werde zu jeder Region ein Unterthema erstellen, so dass es etwas übersichtlicher wird. Viele tolle Tipps und Empfehlungen findet ihr auf der Seite der Literarischen Weltreise 2017:  https://www.lovelybooks.de/autor/Mark-Twain/Reise-um-die-Welt-144251180-w/leserunde/1402610451/ Dann heißt es wieder einmal: Bon voyage – Buon viaggio - Have a nice trip - Tenha uma boa viagem - Приятной поездки Счастливого пути - ¡Qué tengas un buen viaje! - 旅途愉快!- すばらしい旅行をなさって下さい。- Gute Reise!  TeilnehmerInnen: AglayaAischaAischaAkanthaAleidaAmilynandimichihellianna_manna_mArbutusban-aislingeachBellisPerennisBeustBibliomaniablack_horseBluevanMeerbuchfeemelaniebuchjunkieBuchraettinc_awards_ya_sinCaillean79caratisCaro_LesemausChattysBuecherblogClaraChristina16Code-between-linesCorsicanaDajobamadanielamariaursulaDieBertaElkeEllMariaEmotionenfaanieFadenchaosfasersprosseFederfeeFornikafredhelGinevraGruenenteGwenliestgsthisterikerHortensia13ika17IraWirakassandra1010Kleine1984kleinechaotinkokardkalekrimielseKompassquallekruemelmonster798lesebiene27leseleaLeseratz_8leukoryxLilli33LillySjLos_AngelesMagicsunset Mary2 Merijan MilaW miss_mesmerized monerl naninka Napally niknak OliverBaierPagina86 papaverorosso pardenPetris PMelittaM Ritjarenee sansol ScheckTinaSchlehenfeeschokolokoseschatSikalSommerlese StefanieFreigericht sursulapitschi TaluziTamiraSTanyBee taumelndundtanzendTine13 ulrikerabeValabevanessabln wandablue Waschbaerin Wedma Wickie72 Wiebke_Schmidt-Reyer Xirxe Yolandezessi79

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