Was nie geschehen ist

von Nadja Spiegelman 
3,7 Sterne bei31 Bewertungen
Was nie geschehen ist
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Positiv (19):
Binea_Literatwos avatar

Generationsroman - Mutter-Tochter-Roman - tief, offen, bestechend, gnadenlos, außergewöhnlich und durch und durch stark!

Kritisch (3):
Aischas avatar

etwas wirr, zahllose Wiederholungen - nach den ersten Kapiteln kommt nichts wirklich Neues mehr ...

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Inhaltsangabe zu "Was nie geschehen ist"

Nadja Spiegelman erzählt mehr als ihre eigene Geschichte. Sie zeichnet die Lebenswege dreier Frauen nach, deren Schicksale kaum enger miteinander verknüpft sein könnten. Ein eindrucksvolles Debüt über die blinden Flecken in Familien, über die Unzuverlässigkeit unserer Erinnerung und über die Kraft des Erzählens.
Als Kind glaubt Nadja Spiegelman, ihre Mutter sei eine Fee. Ein besonderer Zauber umgibt Françoise Mouly, die erfolgreiche Art-Direktorin des New Yorker. Erst Jahre später, als Nadja allmählich zur Frau wird, bricht dieser Zauber. Immer häufiger trifft sie die plötzliche Wut der Mutter, ihre Zurückweisung, ihre Verschlossenheit. Nadja ahnt, dass sich in Françoises Ausbrüchen deren eigene Familiengeschichte widerspiegelt, und sie beginnt, der Vergangenheit nachzuspüren. In langen Gesprächen mit ihrer Mutter und ihrer Großmutter stößt sie auf unsagbaren Schmerz und widerstreitende Erinnerungen, aber auch auf die Möglichkeit, im Erzählen einen versöhnlichen Blick auf die Vergangenheit zu finden. Ein poetisches, zutiefst ehrliches Buch, das offenlegt, warum uns die, die wir am meisten lieben, häufig am stärksten verletzen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783351037055
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:394 Seiten
Verlag:Aufbau Verlag
Erscheinungsdatum:09.03.2018

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Rezensionen und Bewertungen

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    leseleas avatar
    leseleavor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Paradox! Ein Buch, das ich sehr gerne gelesen habe, das aber eigentlich weitgehend nichtssagend ist.
    Versionen einer Geschichte

    Kinder berühmter Eltern neigen häufig dazu, ihre Geschichte im Schatten der übergroßen Eltern erzählen zu wollen, ihr Aufwachsen und Großwerden mit lebenden Helden skizzieren, erklären und deuten zu wollen. Auch Nadja Spiegelmans Debütroman Was nie geschehen ist steht in dieser Tradition – wenn auch anders, als man beim Erblicken des Autorennamens nennt. Denn Nadja Spiegelman ist zwar die Tochter des Pulitzer-Preisträger Art Spiegelman, doch ihr Buch kreist um ihre weniger bekannte, wenn auch nicht weniger talentierte Mutter Françoise Mouly. Denn das Leben an ihrer Seite, mit ihrer Wut, ihrer Zurückweisung und ihrer Verschlossenheit, ist es, was Nadja Spiegelman dem eigenen Empfinden nach am meisten geprägt hat. Indem sie den Gefühlen und Charaktereigenschaften ihrer Mutter nachforscht, die sich auf ähnliche Weise auch bei anderen Mitgliedern der mütterlichen Familie finden lassen – bei den Tanten, der Großmutter, der Urgroßmutter –, begibt sich Nadja Spiegelmann auch auf die Suche nach dem eigenen Ich und versucht zu verstehen, warum passierte, was passierte und warum sie ist, wie sie ist.

    Nadja Spiegelmann schreibt in Was nie geschehen ist im Allgemeinen und im sehr konkreten Fall der Familie Mouly über Liebe und Liebesentzug, uneheliche und nicht-gewollte Kinder, Gewalt und sexuellen Missbrauch, Rivalitäten, Geltungssucht und die Unfähigkeit von Familienmitgliedern, offen und ehrlich miteinander zu sprechen. Gerade der letzte Punkt führt sie jedoch zum eigentlichen Kern ihres knapp 400-Seiten langen Werkes: Was nie geschehen ist setzt sich intensiv mit den Geschichten auseinander, die Familien über sich selber erzählen, ja beinahe kultivieren, bis sie zu Familienmythen werden, die scheinbar alles sagen, was man über eine Familie wissen muss. Die Krux ist nur: Jedes Familienmitglied erzählt diese Geschichten anders, bewertet sie anders, deutet sie anders. Folgt man diesen verschiedenen Versionen, unter denen – und das ist das literarisch Interessante an Spiegelmans Roman – die Autorin mit ihrem Buch quasi das vorläufige Glied einer langen Kette einnimmt, so gelangt man schließlich an ein Ende mit vielen Fragen, auf das es keine befriedigenden Antworten gibt: Wie gut kennen wir unsere engsten Verwandten? Wie nah kann sich eine Familie eigentlich wirklich kommen? Was hält Vater, Mutter, Kind und alle anderen zusammen und ist es schlimm, wenn dieses „Was“ wenig mit der Wirklichkeit zu tun hat?

    Ich versuchte mir vor Augen zu führen, dass jeder von uns ein Recht auf seine eigene Version der Vergangenheit hatte. Die Sicht meiner Mutter war nicht wahrer als meine eigene. (S. 42)

    Jenseits dieses durchaus interessanten Gedankenspiels ist Was nie geschehen allerdings erschreckend nichtssagend. Nadja Spiegelmann folgt in ihrem Debüt leider der Tendenz, alles zu zerreden, vieles zu wiederholen und zu stark in einen Plauderton zu fallen, der noch so jedes unbedeutende und uninteressante Detail ihrer Familiengeschichte ausbreitet. Immer wieder stellte sich mir beim Lesen die Frage: Was interessiert mich eigentlich, was mit dieser einen kaputten Familie unter so vielen kaputten Familien ist? Was lerne ihr hieraus, was geben mir diese Geschichten an die Hand, inwiefern sind sie relevant? Die Antwort fällt bescheiden aus und doch – und das ist das Paradoxe – liest man bzw. habe ich das Buch unheimlich gerne gelesen. Es ist trotz aller Makel sehr atmosphärisch, wartet mit intensiven Passagen auf und zeigt durchaus Spiegelmans Schreibtalent. Dieses wird sie hoffentlich in einem nächsten Roman mit einer bedeutsameren Geschichte jenseits jeder Nabelschau erneut unter Beweis stellen. Eine weitere Chance würde sie von mir auf jeden Fall bekommen. 4 Sterne!

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    Babschas avatar
    Babschavor 3 Monaten
    famille noir

    Das Buch hat drei Hauptpersonen: Die Autorin, ihre Mutter Francoise und ihre Großmutter Josée. Und daneben gibt´s noch diverse weitere Familienmitglieder, die hier mehr oder minder detailliert beschrieben auftauchen. Angemerkt sei noch, dass Nadja Spiegelman die Tochter berühmter Eltern ist, der Vater pulitzerprämierter Cartoonist und die Mutter Art Directorin beim New Yorker. Die Autorin, die offensichtlich jahrelang an ihrem Werk gearbeitet hat, fühlt im Verlaufe ihres Erwachsenwerdens, dass mit ihrer Familie mütterlicherseits generationsübergreifend irgendetwas nicht stimmt. Und zwar eine Art grundlegendes Unverständnis, eine Gleichgültigkeit, Gefühlskälte, Sprachlosigkeit, ja Aggression von den jeweiligen Müttern zu ihren Töchtern. Da selbst so erlebt, will sie dem allem irgendwann auf den Grund gehen und bringt sowohl ihre sperrige Mutter wie ihre in Paris lebende exaltierte Großmutter dazu, sich ihr zu öffnen und die ganze Familiengeschichte, natürlich aus deren jeweiligen völlig unterschiedlichen Sichtweisen und Erinnerungen, zu erzählen.

    Trotz der eigentlich ja ziemlich interessanten Idee hat mich das Buch leider nicht mal ansatzweise erreicht, sondern stattdessen nach einiger Zeit  fast nur noch genervt. Zum einen wird hier ein kompliziertes Familienportrait von der Vertreterin der letzten Generation mit großem Bohei ins Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit gezerrt, das über alle Generationen hinweg nur so strotzt von Dekadenz, Egoismus, Lügen, Intrigen, Hass und Missgunst und den hieraus resultierenden Handlungen bis hin zu Missbrauch und Selbstmordversuchen, was bei jeder der Frauen tiefe psychische Beeinträchtigungen und elementare Kommunikationsprobleme hinterlassen hat. Gleichzeitig ist das Buch dann aber auf voller Länge durchdrungen von einem irgendwie oberflächlichen, nichtssagenden, breit ausgewalzten französischen savoir-vivre mit einem selbstgefälligen, unnatürlichen Gehabe der Protagonistinnen, das einem als Leser irgendwann einfach auf den Geist geht. Aber das ist natürlich Ansichtssache.

    Und das Ganze wird schließlich verpackt in eine permanente Achterbahnfahrt der Gefühle bei den Beteiligten in einem permanenten Wechsel von Gegenrede, Streitereien, Besserwissereien einerseits und großen Emotionen, Gefühlsduselei und plötzlicher unverständlich inniger Zuneigung. Mag ja sein, dass das in typisch-französischen Familien der Oberklasse so normal ist. Bei mir hat es jedenfalls die Lesefreude und das Interesse am Fortgang des sehr persönlichen Berichts sukzessive auf ein Mindestmaß reduziert. Schade drum.

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    Doreen_Klauss avatar
    Doreen_Klausvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Berührende und teils bestürzende Familiengeschichte über mehrere Generationen.
    Mütter und Töchter

    Ich liebe meine Mama wirklich sehr und ich bin froh, dass sie nur hier bei mir ums Eck wohnt, aber auch in unserer Beziehung gab es Zeiten, in denen die Entfernung zwischen uns nicht groß genug sein konnte.

    Nadja Spiegelman liefert mit diesem Buch eine Hommage an ihre Mutter. Es handelt sich allerdings nicht um eine Biografie, den auch die Geschichte ihrer Großmutter und deren Mutter findet Einzug ins Buch und wird verewigt. Erzählt wird das Ganze über Erinnerungen. Erinnerungen die Nadja aus ihrer Kindheit an die Mutter hat.
    Eine Zeit in der sie glaubt die Mutter wäre eine Fee und könnte zaubern.
    Dann die Erinnerungen der Mutter an ihre eigene Kindheit in Paris, die sie in langen Gesprächen mit ihrer Tochter teilt, und Jahre später die Erinnerungen der Großmutter, als Nadja diese besser kennenlernt.

    Schnell erkennt die Autorin und auch der Leser, dass sich die Erinnerungen der einzelnen Personen zu ein und derselben Sache stark voneinander unterscheiden können, wie flüchtig und subjektiv sie sind. Jeder hat seine eigene Art die Dinge wahrzunehmen, Erinnerungen werden im Nachhinein verändert, gehen verloren, was gute Emotionen hervorruft wird ausgeschmückt, was unangenehm ist manchmal sogar komplett verdrängt. Stück für Stück setzt Nadja nun ihre Familiengeschichte, über mehrere Generationen und Jahrzehnten hinweg, zusammen und was dabei an die Oberfläche kommt ist nicht nur schön.

    Die Geschichte folgt gerade zu Anfang keiner bestimmten Chronologie. Die Autorin springt in den verschiedenen Abschnitten zwischen ihren Erinnerungen und denen ihrer Mutter hin und her, oft ohne Zusammenhang. Das Buch ist zwar in einige längere Kapitel unterteilt, die einzelnen Abschnitte sind aber nicht beschriftet, so fiehl es zumindest mir manchmal schwer den Überblick zu behalten, welche Person gerade erzählt, ich lese relativ schnell und war dadurch ab und zu verwirrt. Manchmal musste ich den Abschnitt neu beginnen um wieder in Fluss zu kommen.

    Der Schreibstil der Autorin ist davon abgesehen sehr flüssig und leicht, man spürt aus ihren Worten die Liebe und den Respekt für ihre Familie. Es wird gut erkennbar, wie sensibel sie in der Gesprächsführung gewesen sein muss. Sie erweist sich als gute Zuhörerin, der die Beteiligten auch unangenehme Dinge anvertrauen. Auch diese Details finden Eingang ins Buch, obwohl ich mir vorstellen kann, dass vieles davon in anderen Familien sicher unter den Tisch gekehrt worden wäre.

    Das Buch liefert einen guten Einblick in das Familienleben verschiedener Epochen, in zu dieser Zeit geltende Erziehungsmethoden, über das Verhalten gegenüber Frauen und Kindern, über den Umgang den Eltern mit ihrem Nachwuchs pflegten. Vieles davon lässt uns heute unverständlich den Kopf schütteln, war aber zur jeweiligen Zeit vollkommen normal.

    Das Buch steckt voller Leidenschaft, voller Konflikte (besonders zwischen Müttern und Töchtern), voller Hoffnungen und Wünsche, es macht nachdenklich über die eigenen Wurzeln. Es zeigt welche Macht die Familie haben kann, welchen Einfluss auf das eigene Leben, selbst im Erwachsenenalter. Es zeigt den Kampf den wir ausfechten um uns von ihr zu lösen um auf eigenen Beinen zu stehen und an den wir uns im Alter dann mit Wehmut, Sentimentalität und oft auch Groll erinnern. 
    Ein Buch für Frauen, und selbst wenn wir keine Mütter sind, so sind wir doch auf jeden Fall Töchter. 

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    Ginger0303s avatar
    Ginger0303vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Emotionale Familiengeschichte, aus vielen Perspektiven.
    "Was nie geschehen ist" von Nadja Spiegelman

    Inhalt: Nadja Spiegelman erzählt mehr als ihre eigene Geschichte. Sie zeichnet die Lebenswege dreier Frauen nach, deren Schicksale kaum enger miteinander verknüpft sein könnten. Ein eindrucksvolles Debüt über die blinden Flecken in Familien, über die Unzuverlässigkeit unserer Erinnerung und über die Kraft des Erzählens.
    Als Kind glaubt Nadja Spiegelman, ihre Mutter sei eine Fee. Ein besonderer Zauber umgibt Françoise Mouly, die erfolgreiche Art-Direktorin des New Yorker. Erst Jahre später, als Nadja allmählich zur Frau wird, bricht dieser Zauber. Immer häufiger trifft sie die plötzliche Wut der Mutter, ihre Zurückweisung, ihre Verschlossenheit. Nadja ahnt, dass sich in Françoises Ausbrüchen deren eigene Familiengeschichte widerspiegelt, und sie beginnt, der Vergangenheit nachzuspüren. In langen Gesprächen mit ihrer Mutter und ihrer Großmutter stößt sie auf unsagbaren Schmerz und widerstreitende Erinnerungen, aber auch auf die Möglichkeit, im Erzählen einen versöhnlichen Blick auf die Vergangenheit zu finden. Ein poetisches, zutiefst ehrliches Buch, das offenlegt, warum uns die, die wir am meisten lieben, häufig am stärksten verletzen

    Meine Meinung: Schon die ersten Sätze verrieten mir, dies ist ein gutes Buch. Die Autorin hat einen wunderschönen Schreibstil. Sie beschreibt Dinge, Gefühle und Geschichten so als würde man sie selbst erleben. Sie lässt sie lebendig werden. Dieses Taltent haben nur wenige. Hinzu kommt meiner Meinung nach noch eine sehr spannende Familiengeschichte. Ich erlebte direkt eine kleine Zeitreise während ich dieses Buch las. Durch die verschiedenen Perspektiven der Beteiligten baute sich eine zunehmende Spannung auf. Doch welche Perspektive ist wahr? Welche ist falsch? Oder sind doch alle im großen und ganzen wahr?


    Fazit: Ein gutes Buch mit einer spannenden Familiengeschichte, welches wunderschön begann und wunderschön endete.


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    Aischas avatar
    Aischavor 4 Monaten
    Kurzmeinung: etwas wirr, zahllose Wiederholungen - nach den ersten Kapiteln kommt nichts wirklich Neues mehr ...
    Überflüssige Nabelschau auf komplizierte Prominentenfamilie

    Mein Erkenntnisgewinn nach Beendigung des Romans: Die Kunst, gute Geschichten erzählen zu können, ist nicht vererbbar.

    Denn sonst hätte ich mich wohl kaum derart durch die vorliegende (Auto-)Biografie quälen müssen.
    Autorin Nadja Spiegelmann ist die Tochter des berühmten Cartoonisten und Pulitzer-Preisträgers Art Spiegelmann (Comic "Maus - die Geschichte eines Überlebenden) und der künstlerischen Leiterin und Redakteurin des New Yorkers, Francoise Mouly. Spiegelmann hat über Jahre hinweg Gespräche mit Familienmitgliedern geführt, allen voran mit ihrer Mutter und Großmutter. Entstanden ist eine Biografie, die für mich vor allem eines ist: überflüssig.
    Anfangs war ich durchaus neugierig, was in dieser unkonventionellen Künstlerfamilie alles passiert ist, wodurch Nadja geprägt wurde und wie sie zu der Person wurde, die sie ist. Schnell schlug dies aber in Enttäuschung um: Der Erzählstil ist anstrengend, der Wechsel der Perspektive erfolgt oft unvermittelt, so dass man als Leser manchmal erst nach einigen Abschnitten merkt, dass nun nicht mehr aus Sicht Nadjas, sondern aus der ihrer Mutter oder Großmutter erzählt wird.
    So bewundernswert es einerseits sein mag, mit welcher Offenheit hier intimste Details ans Licht gebracht werden, so oberflächlich fand ich es, wie sich die Geschichte praktisch ausschließlich um das Familiengeflecht dreht. Geschichtliche Ereignisse wie der Holocaust oder der Anschlag auf das World Trade Center werden nur angerissen, verkommen zur Kulisse. 
    Spiegelmann schreibt ausschweifend, es wimmelt nur so von öden Wiederholungen und detailverliebten Nichtigkeiten, schnell war ich beim Lesen nur eins: gelangweilt.
    Eine der zentralen Erkenntnisse, die das Buch wohl vermitteln soll (siehe auch die Wahl des Titels) ist die Tatsache, dass sich verschiedene Familienmitglieder völlig unterschiedlich an gemeinsame Erlebnisse erinnern. Dass die Vergangenheit durch Erzählungen verändert wird, das es anhand von Befragung von Zeugen extrem schwierig bis unmöglich sein kann, die Wahrheit zu finden. Ach wirklich? Und dazu braucht es so viele Kapitel?
    Vielleicht bin ich nicht voyeuristisch genug, vielleicht interessieren mich intimste Details der Spiegelmanns zu wenig - für mich war das Lesen dieser Biografie leider größtenteils vergeudete Zeit.


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    herrzetts avatar
    herrzettvor 4 Monaten
    Zwischen Wahrnehmung und Erinnerung

    Das eher schlichte, künstlerisch angehauchte, Retro-schwarz-weiß-Foto mit dem Weißraum und kreativ gesetztem Titel mit orangefarbenem Seitenrand hat mich sofort in den Bann gezogen und ohne auch nur einen Ansatz davon zu lesen, wusste ich: Ich will es und mag es! Und ja, so war es dann tatsächlich auch. Nadja Spiegelman, die Tochter des Pulitzer-Preisträgers und Cartoonisten Art Spiegelman und der Kunstredakteurin des New Yorker, Françoise Mouly, hat mich mit diesem Buch wirklich beeindruckt. Eine deiteilige, kontinentübergreifende (Auto)Biografie über sie selbst und den Fragmenten aus den Leben und Erinnerungen ihrer Mutter Françoise sowie Großmutter Josée.

    Nadja begibt sich auf den Weg herauszufinden, warum sie so geworden ist wie sie ist, was ihre Mutter hinter der äußerlichen Fassade eigentlich ausmacht, was sie denkt, empfindet und antreibt. Es ist eine Suche nach der Frage ihrer Identität und was sie zu dem gemacht hat, der sie eigentlich ist. Sie beginnt ihrer Mutter Fragen zu stellen, Fragen über sich selbst und ihre Vergangenheit. Sie möchte verstehen, warum die Beziehung zwischen Ihnen so schwierig geworden ist. Es ist ein Bild des Unverständnisses und Gekränktseins, welches sich nach und nach in eine Art Verziehen wandelt. Ein Bild, welches nicht nur die gegebene Lebenssituation, sondern auch ihre Beziehung zu ihrer Mutter und wie sie dies wiederum geformt hat, fokussiert. 
    Als sie dann auch noch ihre Großmutter in Paris besucht und mehr über deren Vergangenes und ihr Verhältnis zu Françoise erfahren möchte, schließt sich der Kreis und ein Bild selektiver Erinnerungen, Eindrücke und Unterschiede tut sich auf. Sie erzählen von gleichen Situationen, in unterschiedlichen Sichtweisen und Wahrnehmungen, sodass sich Ähnliches oftmals sogar gänzlich unterscheidet. 

    Komischerweise habe ich oftmals das 'Problem', dass ich an Büchern aus dem Aufbau-Verlag recht lange lese. Manchmal verliere ich dann die Freude daran, weil man einfach nur liest und liest und irgendwie auch nicht wirklich im Plot vorwärts kommt und einfach nichts passiert. Nadja Spiegelman schafft es allerdings mich eigentlich ständig für sich zu begeistern. Bereits mit ihrem ersten Satz " Als Kind war ich überzeugt, meine Mutter sei eine Fee." brachte sie mich zum Schmunzeln, erzeugte Bilder und brachte mich mit ihren nachfolgenden Worten wiederum zum Nachdenken. Und auch so ging es weiter, zwischen Mitleid, eine Form von Sentimentalität und Situationskomiken. Ich hatte irgendwie sofort das Gefühl mit Nadja auf einer Ebene zu sein und mit ihr etwas anfangen zu können. 
    "‚Non, je ne regrette rien' . Nicht das Gute, was mir geschehen, nicht das Schlechte - all das, es ist mir gleich, sang Edith Piaf." und genau das ist es, das in Nadja Spiegelmans Roman Platz findet. Sie schreibt toll und auch der Inhalt umfasst eine große Bandbreite an Erinnerungen und Geschichten aller Generationen, zwar manchmal etwas sprunghaft und man rätselt manchmal wer denn nun erzählt, aber selbst das tut dem Ganzen keinen Abbruch. Es ist ein sehr mutiger Roman mit ganz, ganz viel von und über sie selbst. Man hat beinahe das Gefühl sie, ihre Mutter und Großmutter persönlich kennenzulernen und gerade das schätze ich an diesem Roman sehr.  


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    renees avatar
    reneevor 5 Monaten
    Drei Generationen und die Aussagekräftigkeit von Erinnerungen

    Bei diesem Roman handelt es sich um die Wahrnehmungen der Autorin zu ihrem bisherigen Leben, ihrer Stellung in der Familie und die Beziehungen der anderen Familienmitglieder zu ihr und untereinander, die in Gesprächen mit ihrer Mutter und ihrer Großmutter mit den Wahrnehmungen dieser beiden Frauen ergänzt werden/erweitert werden/verändert werden. Es geht um die Kraft der Erinnerungen, und wie schnell es geht das Erinnerungen durch Erlebtes und Erfahrenes verändert werden und auch so abgespeichert werden. Und es geht auch darum, dass Erinnerungen von Menschen zu ein und dem selben Thema grundverschieden sein können. In diesem Buch bringt Nadja Spiegelman ihre Erinnerungen zu ihrem Leben zu Papier, beschreibt das Beziehungsfeld zwischen sich selbst/der Tochter und Francoise Mouly/der Mutter. In Gesprächen mit der Mutter und deren Schilderung des Beziehungsgeflechtes zwischen Francoise Mouly/der Tochter und Josée Mouly/der Mutter beginnt Nadja Spiegelman viele Geschehnisse in ihrem Leben besser zu begreifen/nachzuvollziehen/zu verstehen. Sie beginnt auch viele Handlungen ihrer Mutter Francoise in einem ganz anderen Rahmen zu sehen, da steht nicht mehr nur der Vorwurf im Raum, sondern auch ein Verstehen, und schlussendlich auch ein Verzeihen. Und den Leser bringt dieses Buch zum Nachdenken, über das sehr schnelle Entstehen von Missverständnissen und das man nur in der Kommunikation mit unseren Mitmenschen diese ausräumen kann. Gut das ist jetzt nicht die neue Erkenntnis. Aber macht man das wirklich immer. Gerade in dem Minenfeld der interfamiliären Missverständnisse. Hier in diesem autobiographischen Roman stehen sehr viele sehr stark wirkende Frauen im Vordergrund, gerade in so einem Rahmen ist es sicher schwer eine funktionierende Kommunikation immer aufrecht zu erhalten. Und ich muss dazu noch sagen, dieses Buch kommt sehr heftig/sehr ehrlich daher, es wird sehr viel Negatives angesprochen. Hut ab vor diesem Mut ! Im letzten Teil des Romans fährt Nadja Spiegelman zu ihrer Großmutter Josée Mouly und beginnt bei ihr genauso in einem Gespräch herauszufinden wie das Beziehungsgeflecht zwischen Josée Mouly/der Tochter und Mina/der Mutter war. Und wieder kommt vieles zu tage.


    Sprachlich ist dieses Buch in einem schönen Ton gehalten, der viele Bilder hochkommen lässt. Es ist spannend geschrieben und kann sehr gut gelesen werden. Dieses Buch verfügt über einen starken Sog. Und das Beste dieses Buches ist, man denkt noch sehr lange über das Gelesene nach, schweift in eigene Situationen und hat denke ich noch lange etwas vom Gelesenen.


    Unbedingt Lesen. Wobei ich denke das dieses Buch die richtigen Leser braucht, die bereit dafür sind.


    "Ich glaube, dass ich gelernt habe, bestimmte Dinge zu verzeihen, nachdem ich mehr über dein Leben erfahren habe. Ich verstehe, wie problematisch deine Beziehung zu deiner eigenen Mutter war und wie das unsere Beziehung beeinflusst hat." (Nadja zu Francoise)

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    howaboutlifes avatar
    howaboutlifevor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Interessantes Buch, welches jedoch mehr verwirrt als fesselt.
    Lässt mich zwiegespalten zurück..

    Das Buch Was nie geschehen ist von Nadja Spiegelman habe ich bei einer Verlosung von Lovelybooks gewonnen. An der Verlosung hatte ich teilgenommen, weil die Aussicht auf eine Familienbiographie dieser Art mich gefesselt hat. Vorweg kann ich schon sagen, dass die Geschichte in der Tat interessant war, doch auch für große Verwirrung meinerseits gesorgt hat.

    Nadja Spiegelman erzählt zum großen Teil aus der Ich-Perspektive, es werden jedoch immer wieder lange Passagen aus Sicht ihrer Mutter Francoise und ihrer Großmutter Josée erzählt, welche Nadja im Verlaufe von vielen Gesprächen zu ihren Leben befragt. Hier tritt der erste Kritikpunkt auf: Es passieren zu häufig plötzliche Szenenwechsel und Zeitsprünge, in welchen sich auch, zunächst unbemerkt, die Erzählperspektive ändert. Durch diese Sprünge kommt es bisweilen vor, dass man Mutter und Tochter durcheinanderbringt.

    An diese Art muss man sich wirklich erst gewöhnen. Mich persönlich hat dies etwas genervt, zum Ende hin konnte ich mich jedoch ein Stück weit darauf einlassen. Dies lag vor allem daran, dass ich das Gefühl hatte, dass die Geschichte zum Ende hin endlich einem roten Faden folgte. Nach den ersten 100 Seiten habe ich mich eher gefragt, ob der Inhalt überhaupt einer Struktur bzw. einem Konzept folgt. Es war nicht klar, worum es wirklich gehen soll und die Geschichte hat sich hierdurch enorm gezogen. Auch zwischendurch fließen immer mal wieder Ereignisse in die Erzählungen ein, von denen der Leser zuvor noch nie etwas gehört hat, die aber wie selbstverständlich aufgegriffen werden.

    Nadja Spiegelman kann schreiben, das steht außer Frage, und auch die Thematik ist sehr interessant. Selbst die stellenweise sehr privaten Einblicke haben mich persönlich nicht gestört, da sich das Buch an manchen Stellen wie ein Roman lesen ließ.

    Schon auf den ersten Seiten wird klar, dass das Weltbild Nadjas extrem von den Ansichten ihrer Mutter geprägt wurde, ebenso wie ihr Verhältnis zu ihren Familienmitgliedern mütterlicherseits. Es wird angedeutet, dass der Mutter in der Kindheit etwas traumatisches widerfahren ist und sie deshalb zwanghaft zu verhindern versucht, dass Nadja erwachsen wird.

    Gleiches gilt für die Großmutter. Überhaupt wird im Verlaufe des Buches als einziges wirklich klar, dass alle Frauen der Familie ein gestörtes Verhältnis zu ihren Müttern haben, welches im Falle von Nadja sogar zu (psychischen?) Anfällen in ihrer Jugend führt. Es ist fast schon verstörend zu lesen, wie sich alle drei Generationen in ihren Wahrheiten und Erinnerungen unterscheiden, ja, wie sie sich diese irgendwie zurechtlegen, so dass es ihnen passt. Alle drei sind ihr Leben lang auf der verzweifelten Suche nach Liebe.

    Ich war erleichtert, als sich zum Ende hin alle mehr oder weniger annähern. Es hat mir in gewisser Weise eine Last von den Schultern genommen, denn unfreiwillig fing ich an über diese Menschen zu urteilen. Es war einfach zu abstrus, wie sich Nadja, Francoise und Josée einander gegenüber verhalten - dieses widersprüchliche Verhalten und die wechselhafte Zuschaustellung von Liebe. Dabei musste ich mir immer wieder in Erinnerung rufen, dass es sich um echte Menschen, echte Leben und echte Erinnerungen handelt.

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    Tanja_Radis avatar
    Tanja_Radivor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Sensible Aufklärung der Familiengeschichte und über die Indivdualität und Veränderbarkeit von Erinnerungen.
    Die Erinnerungen von drei Frauen

    Auf sensible Art und Weise erzählt Nadja Spiegelman vom ereignissreichen Leben ihrer Mutter und ihrem eigenen. Im hinteren Teil des Buches kommt dann noch das der Großmutter dazu und zaghaft angerissen das der Urgroßmutter. Dabei verwebt sie die drei ersten Lebensgeschichten fließend und doch gut lesbar.

    Im Teil von Mutter und Tochter ist es sehr interessant, wie ähnlich und gleichzeitig verschieden die beiden Frauen sind. In vielen Aspekten der Beziehung der beiden habe ich mich wiedergefunden. Es scheint Phasen zu geben, die jedes Mutter-Tochter-Paar durchmachen muss. Gleichzeitig wird die Besonderheit der Beziehung zwischen Nadja Spiegelman und ihrer Mutter deutlich. Ebenso wie diese wuchs und sich veränderte und dabei von einer starken Liebe geprägt ist.

    Besonders als dann die Geschichte der Großmutter dazu kommt, wird klar, wie individuell und veränderbar Erinnerungen sind. Mir vermittelte das Buch vor allem die Botschaft, dass Erinnerungen kein festes Konstrukt sind, sondern rein subjektiv und von unserer Gegenwart geprägt.

    Ich mochte es besonders, mit welcher Wertschätzung und Empathie Nadja Spiegelman mit den Erinnerungen ihrer Vorfahrinnen umgeht. Trotz ihrer Intimität hat man nie das Gefühl, eine der Frauen wäre hier bloßgestellt. Genau soviel wie über die anderen, verrät die Autorin über sich selbst. Jede einzelne Seite habe ich gerne gelesen. Es ist bewundernswert, wie Nadja Spiegelman sich mit der Thematik auseinander gesetzt hat und macht mir Lust, es ihr nachzutun. Denn klar wurde durch dieses Buch mal wieder, wie wichtig es ist, sich mit über Generationen geprägten innerfamiliären Mustern auseinander zu setzen, um gegebenenfalls negative Muster abzulegen. Nadja Spiegelman gibt Mut es anders zu machen ohne dabei die Wertschätzung gegenüber vergangenen Generationen zu verlieren. Besonders schön ist es dabei, wie leicht es den Frauen fällt zu vergeben.

    Noch seitenweise könnte ich weiter über die vielen wertvollen Botschaften im Roman schreiben, höre aber jetzt auf, um zukünftigen Lesern nicht die Freude des Entdeckens zu nehmen. Es ist ein Buch, dass viel bei mir hinterlassen hat, was mich zum Nachdenken anregt und das ich jedem nur ans Herz legen kann.

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    camilla1303s avatar
    camilla1303vor 5 Monaten
    Eine ganz persönliche Familiengeschichte

    Das Buch „Was nie geschehen ist“ von Nadja Spiegelman ist 2018 im Aufbau Verlag erschienen.

    In ihrem Roman erzählt Nadja Spiegelman die Geschichte dreier Frauen, deren Schicksale eng miteinander verknüpft sind. Eine dieser Frauen ist die Autorin selbst. Nadja Spiegelman erzählt aber auch, dass die Erinnerung trügerisch ist und nur die Gegenwart zählt, denn die Gedanken an die Vergangenheit sind verzerrt. Als Nadja Spiegelmann ihrer Familiengeschichte nachgeht, versucht sie in langen Gesprächen mit ihrer Mutter und ihrer Großmutter der Vergangenheit auf den Grund zu gehen und erklärt ganz nebenbei und doch verständlich, warum uns die, die wir am meisten lieben, am stärksten verletzen können.

    Ich habe Nadja Spiegelmans Familiengeschichte gerne gelesen, fand aber manche Stellen zu persönlich und privat. Wie muss es wohl ihrer Mutter, Francoise Mouly dabei ergangen sein, dass die ganz persönliche Familiengeschichte der breiten Öffentlichkeit erzählt wird? Die einzelnen Ereignisse folgen keiner zeitlichen Reihenfolge, sondern werden eher sprunghaft behandelt. Die unterschiedlichen Perspektiven verdeutlichen die Macht des Erzählens noch mehr. Was für die Eine eine schmerzhafte Erfahrung war, war für die Andere lediglich belanglos.

    Nadja Spiegelman hat mich mit ihrem Buch gelehrt, dass man mit seiner Familie alles aussprechen sollte, denn erst die gemeinsame Aufarbeitung schafft so manches Hindernis aus dem Weg zu räumen. Für die drei Generationen an Frauen hätte ich mir jedoch gewünscht, dass Nadja Spiegelman die Erfahrung des Redens nicht veröffentlicht hätte. So könnte ich mir gut und gerne neues Konfliktpotenzial und neue Verletzungen vorstellen.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    aufbauverlags avatar
    Nadja Spiegelman erzählt mehr als ihre eigene Geschichte. Sie zeichnet die Lebenswege dreier Frauen nach, deren Schicksale kaum enger miteinander verknüpft sein könnten. Ein eindrucksvolles Debüt über die blinden Flecken in Familien, über die Unzuverlässigkeit unserer Erinnerung und über die Kraft des Erzählens.Als Kind glaubt Nadja Spiegelman, ihre Mutter sei eine Fee. Ein besonderer Zauber umgibt Françoise Mouly, die erfolgreiche Art-Direktorin des New Yorker. Erst Jahre später, als Nadja allmählich zur Frau wird, bricht dieser Zauber. Immer häufiger trifft sie die plötzliche Wut der Mutter, ihre Zurückweisung, ihre Verschlossenheit. Nadja ahnt, dass sich in Françoises Ausbrüchen deren eigene Familiengeschichte widerspiegelt, und sie beginnt, der Vergangenheit nachzuspüren. In langen Gesprächen mit ihrer Mutter und ihrer Großmutter stößt sie auf unsagbaren Schmerz und widerstreitende Erinnerungen, aber auch auf die Möglichkeit, im Erzählen einen versöhnlichen Blick auf die Vergangenheit zu finden. Ein poetisches, zutiefst ehrliches Buch, das offenlegt, warum uns die, die wir am meisten lieben, häufig am stärksten verletzen.

    Über Nadja Spiegelman
    Nadja Spiegelman, geboren 1987, wuchs in New York City auf und lebt heute in Paris und Brooklyn. Sie ist die Tochter des berühmten Comic-Autors und Pulitzer-Preisträgers Art Spiegelman und der Art-Direktorin des New Yorker, Françoise Mouly.

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