Nagel Was kostet die Welt

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Inhaltsangabe zu „Was kostet die Welt“ von Nagel

Einfach mal die Fresse halten

Wohin mit dem plötzlichen Geld? Als sein Vater stirbt, nimmt Meise das unerwartete Erbe und begibt sich auf Reisen. Die Devise: Ausgeben statt horten. Er hat sich geschworen, alles anders zu machen als sein Vater. Doch zurück in Berlin findet er nicht mehr in sein altes Großstadtleben. Er beschließt eine letzte Reise: in die tiefste westdeutsche Provinz, ins Moseltal. Dort erwartet ihn ein Kulturschock sondergleichen, auf den er nicht vorbereitet ist.

leider etwas langatmig . Der Schreibstil gibt die Langweiligkeit des Trips zum Moseltal wieder.

— JerrysKid

Richtig gut - nicht nur für Muff Potter-Freunde. Zynisch, verirrt, unterhaltsam und irgendwie heiter-bedrückend ...

— Zen-Cola

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  • Rezension zu "Was kostet die Welt" von Nagel

    Was kostet die Welt

    Kirsten1896

    11. March 2012 um 21:45

    meise hat beschlossen das erbe seines vaters durch reisen auf den kopf zu hauen. nach einer rundreise durch die usa kommt er zurück in berlin nicht wirklich mit seinem bisherigen leben klar und beschließt die letzten euros unter's volk zu bringen, die tut er indem er kurzerhand flo an der mosel besucht, den er auf seiner letzten reise in new york kennengelernt hatl. dort stellt er fest, das er für das dorfleben einfach nicht gemacht ist, und eckt immer wieder an. mit seinem letzten geld fährt er zurück nach berlin und fühlt sich wieder rund um wohl. wieder mal ein grandioses buch von nagel, das es schafft einem meises gefühlswelt richtig nah zu bringen.

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  • Rezension zu "Was kostet die Welt" von Nagel

    Was kostet die Welt

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    01. February 2011 um 15:04

    Meise ist ein Arschloch. So viel sei über die Hauptfigur des Romans „Was kostet die Welt“ gesagt. Er ist einer dieser selbstgerechten Menschenhasser, die alles Alltägliche und Geordnete ablehnen, weil aus dem entstehenden Trott ja nichts außer Langeweile und Frustration entstehen kann. Bei seinen Eltern hat er das gesehen. Zu lange haben sie an ihrer Ehe festgehalten, bis am Ende nur noch Hass da war. Gerade sein Vater gehört zu den Menschen, denen Meise kein bisschen ähneln will. Ein verbitterter Mann, der nichts von der Welt gesehen, der sich nie etwas getraut, zu früh geheiratet hat und ebenso früh und grausam gestorben ist. Die Beschreibung des schnellen Verfalls eines Körpers gehört zu den besten Abschnitten des Buches, gerade weil es so abstoßend und erschütternd geschildert wird, wie ein Mann der nichts vom Leben hatte und sich kaputt gearbeitet hat, abstirbt. Doch aus diesem Tod eröffnet sich die Prämisse der Handlung. Meise erbt. Etwa 15.000 Euro, die er so einsetzt wie es sein Vater niemals getan hätte. Er verreist monatelang in alle möglichen Ecken der Erde. Nach seinem langen USA-Trip, kehrt er nach Deutschland, nach Berlin zurück und sieht sich plötzlich wieder mit seinem Alltag konfrontiert, der nichts Spannendes zu bieten hat. Außerdem sind noch 1000 Euro des Erbes auf seinem Konto, die unbedingt noch für Reisen ausgegeben werden müssen. Er fährt schließlich ins Moseltal, für eine Woche auf den Winzerbetrieb von Flo, den er auf einer Party in New York kennengelernt hat. Von der Metropole ins Kaff. Ex-Muff-Potter-Frontmann Nagel zeichnet in seinem zweiten Roman einen Anti-Helden. Einen von der Art, von der man hofft, das es der Autor nicht beabsichtigt hat, dass man ihm als Leser am Ende noch viel Sympathie entgegenbringt. Zu Beginn sind die inneren Hasstiraden, der Abscheu, die Meise in alle Richtungen seiner Umwelt loslässt, noch amüsant. Ja, man kann sich sogar gut mit ihm identifizieren, wenn er im Flugzeug über die anstrengende deutsche Touristin herzieht, man stimmt ihm zu. Man macht eben auch Erfahrungen mit nervigen Menschen, bei denen man nicht anders kann als ein bisschen Hoffnung in die Menschheit zu verlieren. In uns allen steckt ein bisschen Meise. Doch mit der Zeit wird die negative Einstellung Meises selber anstrengend. Seine latenten Neurosen, seine Bindungsangst, seine immer gleiche Art, das schlechte in den Langzeitbeziehungen zu sehen, seine asoziale Art, sein zunehmender Wille, alles zu zerstören, was er nicht als intakt hinnehmen will. Meise ist der Prototyp eines Arschlochs. Wir wissen, dass er durchaus Gründe hat, so zu sein wie er ist. Aber anstatt sein zerstörtes Weltbild mit den guten Erfahrungen im Leben zu flicken, trampelt er als Großstadtmonster durch die ländliche Ereignislosigkeit. Und irgendwann fällt es schwer, Meises Monologe, seine Ich-Erzählung noch weiter zu verfolgen. Es strengt an, purer Beobachter dieser Verbitterung zu sein, die in vielen Punkten wohl der seines Vaters mehr ähnelt als es sich der Protagonist zugestehen will. Meise, wenn ich der Vogel gewesen wäre, ich hätte dir auf den Kopf geschissen!

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  • Rezension zu "Was kostet die Welt" von Nagel

    Was kostet die Welt

    mezzomix

    17. December 2010 um 11:41

    "Was kostet die Welt" beschreibt wie ein junger Berliner aus zerütteten Familienverhältnissen mit einer Reise ins Moseltal sein letztes Erbe verprasst. In diesem ungewöhnlichen Szenario entwickelt sich eine rasante Geschichte mit vielen Betrachtungen und Selbstreflektionen des Protagonisten. Toll geschrieben und absolut Lesenswert

  • Rezension zu "Was kostet die Welt" von Nagel

    Was kostet die Welt

    Quaelgeist

    Was kostet die Welt ist bereits Nagels zweiter Roman. Jedoch geht es dieses mal nicht um das wilde Tourleben wie in Wo die wilden Maden graben. Sonder um Meise, ein eher trostloser Typ der nicht weiß mit sich und seinem Leben was anzufangen. Bis er 15.000 € von seinem Vater erbt. Da er aber niemals so enden will wie sein alter Herr, der ein unzufriedener Kerl war der noch nie was von der Welt gesehen hat, beschließt er die Kohle für Reisen aufn Kopp zu hauen. Als er nach ca. nem halben Jahr wieder in Berlin ankommt, ist er nicht zufrieden mit sich selbst denn es sind noch knapp 1.000 € über, nur gut das er bei seinem Tripp in NYC Flo der Jungwinzer aus Rendrich kennen gelernt hat der Ihn zu sich aufs Weingut einlädt. Meise macht sich also mit dem rest der Kohl auf an die Mosel. Und was er dort erlebt ist einfach nur lesenswert. Ich musste das Buch erst mal sacken lassen, bevor ich etwas drüber schreiben konnte. Ich war im Mai bereits auf einer Lesung von Nagel (Speed Dating mit Nagel und Linus Volkmann) in der er schon Auszüge aus dem Buch gelesen hat ich war da schon hin und weg un konnte es kaum abwarten, bis das Buch erscheint und jetzt da ich es gelesen habe, komm ich nicht mehr aus dem schwärmen raus. Es ist bereits das 2. Buch für 2010 das mich fix und fertig gemacht hat und es ist wird schwer sein dies noch irgendwie zu Toppen. Meise ein Antiheld ein typischer Kerl Mitte - Ende 20 mit witzigen Ticks. Er raucht und säuft zu viel und lebt in den Tag hinein. Er nimmt was kommt und schert sich nicht was seine Zukunft bringt. Wär ich ein Kerl könnt ich mich direkt mit ihm identifizieren. Am Anfang gibt es ein paar stellen bei denen ich echt lachen musste, doch von Kapitel zu Kapitel bin ich mehr ins grübeln geraten. Und was mich sichtlich verwirrt hatte, war das ich auf einmal echt bock hatte ne Zigarette zu rauchen, dabei hab ich in meinem ganzen Leben noch keine geraucht. ^^ Ich für meinen Teil kann nur sagen, wenn Ihr Wo die Wilden Maden graben gut gefunden habt, lest dieses Buch es übertrifft es noch um einiges. Tja und wenn Ihr mein Rezi noch nicht überzeugend findet dann habe ich hier noch einen Link zu „Einen Abend Wahnsinn“ ein kleiner Vorgeschmack/ Auszug aus dem Buch von und mit Nagel https://www.youtube.com/watch?v=qucXBp4xPDk der eure letzte Unsicherheit aus dem Weg räumen sollte. Ich jedenfalls freu mich wie Bolle auf den 08.10.10, dann ist die nächste Lesung zu Was Kostet die Welt passend in Enkirch an der Mosel in einem Weinkeller. Ich denke bis dahin werde ich das Buch noch einmal lesen müssen. http://quaelgeist.blogspot.de/

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