Nakkita Goldene Fesseln

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Inhaltsangabe zu „Goldene Fesseln“ von Nakkita

Van wird vom rücksichtslosen Prinzen Chronos versklavt und dazu verdammt, eine Statue zu Ehren des eingebildeten Tyrannen zu bauen. Doch als Van seine impulsive Seite zeigt, erkennt der Prinz das Potential seines Sklaven und bildet ihn zum Kämpfer aus. Und auch sonst findet Chronos Gefallen an seinem persönlichen Spielzeug...

anders als erwartet: weniger Romantik, dafür mehr Konflikte und Probleme, die die Liebesgeschichte beeinflussen

— annlu

Ich habe am Ende so viele Kapitel am Stück gelesen, weil ich einfach nicht aufhören konnte und wollte! Ganz viel Liebe für Van und Chronos!♥

— LostRealist
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  • Vans Weg vom Krieger zum Sklaven, Rivalen und Geliebten

    Goldene Fesseln

    annlu

    01. October 2017 um 09:47

    „Wir sind beide ein wenig anders als das, was wir sein sollten, nicht wahr? Du und ich. Wahrscheinlich habe ich das instinktiv gespürt – deswegen ist mein Interesse an dir stetig gewachsen. Wir unterscheiden uns – von unseren Brüdern.“ Der stolze Wüstenkrieger Van gehört zu den wenigen überlebenden Angehörigen seines Volkes, als unbekannte Soldaten mit überlegenen Waffen das Volk der Maruken überfällt. Er wird zusammen mit den anderen verschleppt und soll fortan als Sklave der Irash dienen. Schon bei der ersten Begegnung mit deren Prinzen Chronos erkennt er dessen Macht und dessen Grausamkeit. Er schwört Rache und versucht alles um die Aufmerksamkeit des Prinzen zu gewinnen. Als ihm dies gelingt, nimmt Chronos ihn zu sich als persönlichen Sklaven. Durch Gewalt und psychische Folter will er Van an sich binden. Nur schwer gelingt es diesem sich dagegen zu wehren. Die Geschichte spielt in der Zukunft. Erst langsam werden einige Zusammenhänge dazu erwähnt. Neben unterschiedlichen Planeten mit verschiedensten Wesen, von denen manche auch direkt in der Geschichte vorkommen, sind es die Anspielungen auf die Vorfahren Vans – die Menschen – die immer wieder angesprochen werden. In dieser Zukunft haben die Menschen nicht nur ihren Heimatplaneten zerstört, sondern auch einige Schuld in Bezug auf ihre Handlungen anderen Rassen gegenüber auf sich geladen. So gelten sie nicht nur als schmutzig und minderwertig, viele hassen die Menschenstämmigen, was Van am auch am eigenen Leib erfährt. Die Geschichte wird abwechselnd aus Sicht von Van und Chronos erzählt, wobei Vans Abschnitte überwiegen. Schon von Beginn an zeigen sich die großen Unterschiede zwischen den Völkern aber auch zwischen Van und Chronos. Während Van vorerst als stolzer Krieger seines Volkes erscheint, wird schon bald klar, dass er nicht die rücksichtslose Art seiner Stammesbrüder besitzt. Im Gegenteil ist er sehr mitfühlend, zeigt Mitleid mit anderen Rassen und versucht selbst seinen ärgsten Feind zu verstehen. Chronos hingegen ist ein rücksichtsloser Tyrann, jähzornig, blutrünstig und oft auch sadistisch. Besonders der Beginn zeigt Vans neue Situation und auch seinen Status als Sklave. Dabei wird nichts beschönigt. Seine Existenz wird öfters auf Schmerz und Verzweiflung reduziert und so manche blutige Szene kommt vor. Nachdem Chronos ihn mit zu sich nimmt wechselt physische auch oft mit psychischer Gewalt. Der Prinz wird dabei nie in ein gutes Licht gerückt oder versucht seine Taten zu entschuldigen. Dennoch fand ich mich bald in der Lage wieder, seine Abschnitte faszinierender zu finden. In manchen Dingen war er so unwissend, dass nicht nur Van sondern auch ich versucht war, seinen Charakter zu durchschauen und auf den Grund für all die Grausamkeit zu kommen. Im Laufe der Geschichte zeigte Chronos auch andere Seiten an sich, sein Charakter wandelte sich dabei aber nicht grundlegend, sodass viele der negativen Seiten erhalten blieben. Trotzdem ändert sich Vans Einstellung zum Prinzen immer wieder. Von Hass über Mitleid werden seine Gefühle unerwartet andere. Die Irash und Prinz Chronos haben nicht viel menschliches an sich (außer ihrer Gestalt) und so muss sich nicht nur Van, sondern auch der Leser darauf einlassen können, dass ihre Macht mit einer Menge an Grausamkeiten verbunden ist und ihre Zuneigung sich ganz anders ausdrückt, als man erwarten könnte. Aber gerade das empfand ich als faszinierend an ihnen. Vielen der Aussagen, die die Liebesgeschichte beeinflussten und in ihr zu Problemen führten, konnte ich zustimmen. So wurde hier immer wieder darauf hingewiesen, wie unterschiedlich die Völker von Van und Chronos sind, dass es aber auch die Einsicht braucht, diese Unterschiede anzunehmen, dass es nicht zum Glück führt, seine eigenen Ideale für jemanden zu verraten (wenn sie auch in den Augen des anderen als falsch gelten). Fazit: Romance einmal anders – vermischt mit Vans Status als Sklave, dem Wesen der Irash, das blutrünstiger ist, als manchmal von mir (oder Van) gewünscht, war die Geschichte eine Liebesgeschichte, die den Fokus mehr auf Konflikte legte, als auf die Liebe als Lösung für alles.

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