Tauherz (Frostprinz 2) (German Edition)

von Nakkita 
4,5 Sterne bei2 Bewertungen
Tauherz (Frostprinz 2) (German Edition)
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Bewegend

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eine zerstörerische Liebe - keine leichte Kost

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Inhaltsangabe zu "Tauherz (Frostprinz 2) (German Edition)"

Teil 2 der Frostprinz-Trilogie

Jan hat es endlich mit Beharrlichkeit geschafft, sich in das Herz seines Stiefbruders Valentin zu schleichen, doch die schwierige familiäre Situation der beiden Jugendlichen und Valentins toxischer Freundeskreis stehen ihrem Glück im Weg. Und nicht nur das - auch zwischen den beiden Liebenden gibt es noch immer unüberwindbar erscheinende Differenzen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:B077SR9CDP
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:628 Seiten
Verlag:
Erscheinungsdatum:27.11.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Makarias avatar
    Makariavor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Bewegend
    Tauherz

    Wie auch die anderen Bücher und insbesonders der Vorgängerband von Nakkita geht dieses Buch ans Herz. Es ist emotional sehr bewegt, tief traurig, tragisch, auch immer mal wieder fröhlich, aber insgesamt eher ein Lesevergnügen der schwereren Sorte. Schmerzlich nahe gehen die Schicksale der beiden Protagonisten, Jan und Valentin, die ohne einander genau so wenig leben können wie miteinander. Es ist eine Geschichte über Entwicklung, mit einer guten Portion heile Welt in der Mitte, aber auch wieder mit einem offenen Ende. Ich muss jetzt, glaube ich, erst einmal wieder etwas leichtes und fröhliches Lesen, weil mich die Bücher von Nakkita immer sehr bedrückt zurück lassen.
    Es ist ein wirklich gutes Buch, das gut nachzuempfinden ist. Wer gern schmerzlich drückende Bücher liest, ist hier richtig. Und es ist recht lang, man liest einfach immer weiter, weil man wissen will, was auf der nächsten Seite passiert. Das ist auch nie voraussehbar.

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    annlus avatar
    annluvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: eine zerstörerische Liebe - keine leichte Kost
    Giftige Liebe

    *Wie hatte das Leben ihm in diesem Sommer, in dem er sich mit allen angefreundet und sich Valentin so nah gefühlt hatte, so viel Glück schenken können, nur um es ihm wieder fortzunehmen?*


    Frostprinz Band 2


    Endlich ist es Jan gelungen, seinen Stiefbruder Valentin für sich zu gewinnen. Langsam taut der Eispanzer um dessen Herz und alles könnte gut werden. Aber das Leben ist rücksichtslos. Ein Schicksalsschlag lässt Valentin in alte Muster zurückfallen und Jan zu dem Menschen werden, der er nie sein wollte. Hoffnung für die Beiden scheint es keine mehr zu geben.



    Der Band beginnt mit einer schönen Zeit für Jan. Er hat endlich Freunde gefunden, einen Platz, den er als sein Zuhause empfindet und Valentin öffnet sich ihm mehr und mehr. Es gibt zwar immer noch Zweifel, die an ihm nagen, aber auch viele glückliche Momente. Der Erzählstil lässt allerdings perfektes Glück nicht zu. DieAnspielungen auf eine dunklere Zukunft, auf Fehler und eine radikale Änderung, überschatten selbst die schönsten Momente. Dadurch war die Geschichte von Beginn an melancholisch und mit einem Hauch Hoffnungslosigkeit durchzogen.


    Der Schicksalsschlag führte zu einer noch düsteren Stimmung. Trauer aber auch Wut und Lethargie lösen die positiven Gefühle ab. Die Beziehung zwischen Jan und Valentin wird zerstörerisch. Sogar die wenigen guten Momente zwischen ihnen wurden wieder durch die allwissenden Anspielungen des Erzählers ins Düstere gezogen. Dadurch waren viele Szenen schwer zu verdauen.


    Obwohl die Beziehung der Stiefbrüder im Vordergrund der Geschichte steht, werden auch einige andere Themen angesprochen. Wie im ersten Band wurde das Verhältnis von Eltern zu ihren Kindern beleuchtet, Verzweiflung (sowohl was die Jugendlichen, als auch die Erwachsenen angeht) und der Umgang mit ihr und Suchtverhalten. Passend zur allgemeinen Stimmung des Buches wurden auch diese Themen von ihrer düsteren Seite betrachtet. Jan muss erkennen, dass vieles, was er für gut empfunden hat, eine ernstere Facette an sich hat, die ihn am Guten zweifeln lässt.


    Fazit: Ein sehr düsteres Buch, das von melancholisch zu verzweifelt wechselt und eine grundsätzliche Hoffnungslosigkeit ausstrahlt – zerstörerische Liebe, die nicht leicht zu verdauen ist.

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