XY

von Nakkita 
3,5 Sterne bei2 Bewertungen
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Eine etwas andere Liebesgeschichte, die mit sehr vielen ernsten Themen aufwartet.

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Inhaltsangabe zu "XY"

Bruno ist Sportstudent und fast jeden Tag im Fitnessstudio anzutreffen. Seine Freunde halten ihn für einen harten Kerl, doch mit diesem Image kann sich der harmoniebedürftige, sanfte Riese überhaupt nicht identifizieren. Als seine Schwester Rosa den hübschen, aber verflucht arroganten und unhöflichen BWL-Student Frederick zu einer Party anschleppt, stürzt Bruno erst recht in eine Identitätskrise, denn auch seine Sexualität gestaltet sich anders, als man es von einem 'harten Kerl' erwarten würde. Frederick kommt hinter sein Geheimnis und nutzt dieses Wissen schamlos aus, um Bruno näher zu kommen...

Gay Romance. Enthält leichte BDSM-Elemente.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:B07DB9QD15
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:307 Seiten
Verlag:
Erscheinungsdatum:25.05.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    flash_elkevor 23 Tagen
    Schwierige Entscheidung

    Ich habe sehr lange gebraucht, bis ich wenigstens einigermaßen nachvollziehen konnte, in welchem Gefühlschaos Bruno lebt, welche Ängste ihn antreiben und wieso er sich so verhält. Einige Dingen blieben für mich jedoch im Dunkeln, die konnte ich nicht nachvollziehen, da konnte ich die Handlung einfach nicht greifen. Ängste können zu falschen Reaktionen führen und wenn dann auch noch das Umfeld das ausnützt, dann kann einiges passieren.

    Mir war an einigen Stellen die Geschichte zu langatmig, so dass ich mehrere Pausen einlegen musste.

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    annluvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Eine etwas andere Liebesgeschichte, die mit sehr vielen ernsten Themen aufwartet.
    Was macht einen "harten Kerl" aus?

    „So einfach lasse ich dich nicht davonkommen!“


    Der Sportstudent Bruno weiß wie er aussieht – wie ein harter Kerl. Nur leider wollen viele seiner Angewohnheiten diesem Image nicht entsprechen und so ist er stets darauf bedacht seine weiche Seite zu verstecken. Besonders da seine Freunde nicht herausfinden sollen, dass er eigentlich auf Männer steht – die hätten wohl kein Verständnis. Als seine Schwester den reichen, arroganten und absolut unhöflichen Frederik anschleppt und Bruno auch noch dazu zwingt, sich mit ihm zu treffen, gerät sein Leben durcheinander. Frederik findet ein Druckmittel und zwingt ihn zu weiteren Treffen, bei denen Bruno herausfinden muss, dass auch sein sexuelles Verlangen nicht den Klischees entspricht. So findet er sich gefangen in einer Mischung aus Anziehung und Hass und muss erst lernen, sein Leben aus einem anderen Blickwinkel zu sehen.



    Die Geschichte wird von Bruno erzählt. Schon von Beginn an beschäftigt er sich stark mit Rollenbildern. Als Sportler kann er seine weichen Seiten an sich nicht leicht akzeptieren und glaubt auch, dass die bei anderen sehr schlecht ankommen würden. Das Thema Gender und Vorstellungen zum Bild der Männer und Frauen zieht sich durch das ganze Buch, wird manchmal auf den Körper sehr oft aber auch auf die Verhaltensweisen bezogen. Dabei wird einiges an Kritik am Rollenbild geübt und das Ganze mit Brunos Gefühlen vermischt, sodass es sehr gut in die Geschichte passt.


    Frederiks Auftreten ist im ersten Moment – und auch im zweiten, dritten und vierten – eher unsympathisch. Auch er nimmt seine Rolle ein. Er ist aufmüpfig, impulsiv, absolut unhöflich und nimmt sich, was er will. Dass er dabei auch auf Erpressung zurückgreift, stellte ihn als den Bösen dar. Im Gegensatz dazu zeigt sich Bruno als jemand, der niemanden etwas zuleide tun kann, als netter mitfühlender Mann.


    Im Laufe der Geschichte lernt Bruno nicht nur die guten Seiten an Frederik kennen (das wäre ja zu erwarten gewesen). Überraschend muss er feststellen, dass seine Sicht auf sich selbst nicht stimmt, dass ihn sein Leben, in dem er seine wahren Gedanken verbergen muss viel zu sehr anstrengt, aber auch, dass er mit seinem Verhalten eben nicht nur nett ist. Im Gegenteil hat er dadurch auch schon Menschen verletzt und aus einem anderen Blickwinkel gesehen ist nicht Frederik der unreife unter ihnen, sondern Bruno, der nicht mutig genug ist, für sich selbst einzustehen.


    So wandelt sich die Hassbeziehung der Beiden im Laufe der Geschichte - zu Beginn sind einige unschöne Szenen mit dabei, bei denen Frederik vor Demütigungen (auch sexueller Natur) nicht zurückschreckt – in eine in der erste zarte Keime der Zuneigung aufkommen. Aber auch die Charaktere machen einen starken Wandel durch, lernen voneinander und müssen sich selbst und ihr Weltbild überdenken. Zusammen mit dem ernsten Thema der Rollenbilder, der Angst vor dem Outing und einiger schwieriger Familienkonstellationen war das Buch sehr viel tiefgehender als ich gedacht habe.


    Zum Ende hin steht sich Bruno ziemlich oft selbst im Weg und muss wirklich noch einmal über sich und die Zukunft nachdenken. So war das Ende eben so, wie die Charaktere – etwas schwierig.


    Fazit: Eine etwas andere Liebesgeschichte, die mit sehr vielen ernsten Themen aufwartet.

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