Nan Rossiter Mehr als Worte sagen

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Inhaltsangabe zu „Mehr als Worte sagen“ von Nan Rossiter

Eine schöne Geschichte übers anders sein. Hat mich berührt und ich empfehle es gern weiter!

— YvetteH
YvetteH

Die Geschichte hat wirklich Potential, doch irgendwie ist es nicht ausgeschöpft worden.

— Suhani
Suhani

Kurzweilig. Das "Anderssein" wird nicht verwissenschaftlicht (Autismus-Spektrum-Störungen). Jeder ist irgendwie anders -Offenheit u. Respekt

— Leschen
Leschen
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  • Die Liebe einer Mutter - und das Geschenk einer zweiten Chance

    Mehr als Worte sagen
    Suhani

    Suhani

    10. August 2016 um 21:33

    Der Klapptext und auch das Cover hatten mich neugierig gemacht: Die Geschichte an sich ist auch nicht schlecht, aber mit nur 278 Seiten zu kurz, wie ich finde. Im Prolog erkennt man, das Callie nun schon ihren Platz gefunden hat und in der folgenden Geschichte erzählen ihre Erinnerungen ihren Weg dorthin.  Callie ist früh Mutter geworden, hat deswegen ihre Jugendliebe verlassen und ist von ihrem Heimatort weg gegangen. Als ihr Sohn ins Kindergartenalter kommt, wird festgestellt dass er ein Autist ist.  Callie ist damit total überfordert und gerade in der Zeit muss sie zurück an ihren Heimatort, da ihr Vater vom Pflegeheim mit einem Herzinfarkt ins Krankenhaus gekommen ist. Sie zieht in das Haus ihres Vaters mit ihrem Sohn und alte Erinnerungen an damals stellen sich zusätzlich zu dem ganzen Stress mit ihrem Sohn, den sie nicht versteht, und ihrem Vater ein. Gut fand ich an dem Buch, das man auch von Anfang an Linden kennen lernen konnte, da man Absatzweise parallel auch ihn begleiten durfte. Linden ist, von seinen Tieren mal abgesehen, immer noch allein und konnte Callie in all den Jahren nicht vergessen. In dem kleinen Ort bleibt es natürlich nicht lange ein Geheimnis, das Callie wieder zurück gekommen ist und so bleibt es nicht aus, das sich die Wege von Linden und Callie wieder kreuzen und auch zusammen weiterlaufen. In welche Richtung und wie es endet werde ich an dieser Stelle natürlich nicht verraten. Die Geschichte hat wirklich Potential, doch irgendwie ist es nicht ausgeschöpft worden. Auch kam mir beim Lesen im Hinterkopf auf einmal der Gedanke, dass doch etwas viele Zufälle vorkamen. Sie selber war mit dem Autismus überfordert und auf einmal gab es in ihrem Umfeld gleich mehrere Personen, die mit Autismus auf verschiedener Weise zu tun hatten. Am schönsten fand ich noch die Szenen mit Linden und dem kleinen Henry, auf den Linden immer öfter aufpasst, um Callie zu entlasten, damit sie ihren Vater im Krankenhaus besuchen kann. Bei Linden ist der Kleine wie ausgewechselt, er entdeckt immer mehr an dem Kleinen und verständig sich mit ihm auf ganz natürliche und liebenswerte Weise. Irgendwie standen die Beiden mir immer näher, als Callie mit all ihrer Ungeduld. Sicher konnte ich verstehen, wie sie sich Sorgen um ihren Sohn und auch um ihren Vater machte. Das ihr alles über den Kopf zu wachsen scheint und sie mit manchem überfordert ist. Aber dennoch konnte ich mit ihr nie so warm werden wie mit Linden und dem kleinen "Hen-Ben". Ich will das Buch damit ganz bestimmt nicht schlecht reden, aber ich hätte mir gewünscht, dass die Geschichte etwas mehr in die Tiefe gegangen wäre und die Beziehung zwischen Henry und Callie etwas intensiver gewesen wäre. Ein paar mehr Kapitel hätten da mehr Platz gegeben. Mein Fazit: Alles in allem eine schöne Geschichte, die an manchen Stellen meiner Meinung nach zu kurz kam und mit dem Potential mehr Tiefe gut getan hätte aber trotzdem lesenswert ist.

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  • Rezension zu "Mehr als Worte sagen" von Nan Rossiter

    Mehr als Worte sagen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. September 2013 um 09:26

    "Mehr als Worte sagen" ist ein Buch, was ich guten Gewissens weiterempfehlen kann. :) Alle Protagonisten sind (mir) sympathisch, werden rausreichend beschrieben und die Geschichte ist sehr flüssig. Der Schreibstil ist sehr leicht, sodass man die Geschichte fast in am Stück lesen kann. (wenn man so viel Zeit hat ;)) Ich finde, der Klappentext wird dem Buchtitel irgendwie nicht ganz gerecht.. Eigentlich habe ich das Buch aufgrund des Covers gelesen, obwohl ich kein "Covertyp" bin.

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