Nana Grosse-Woodley Ruf der Savanne - Die Geschichte einer Freundschaft in Afrika

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Inhaltsangabe zu „Ruf der Savanne - Die Geschichte einer Freundschaft in Afrika“ von Nana Grosse-Woodley

Leoparden gehören zu den gefährlichsten Raubtieren Afrikas und gelten als unzähmbar. Als Ranger des Tsavo Nationalparks Nana Grosse-Woodley ein verwaistes Leopardenbaby bringen, steht sie vor einer schweren Entscheidung: Will sie wirklich ihre nächsten drei Lebensjahre vollständig in den Dienst der kleinen Raubkatze stellen, um sie auf ein eigenständiges Leben im Busch vorzubereiten? Und wäre sie in der Lage, das Leopardenkind vor den lauernden Gefahren durch andere Raubtiere und Wilderer zu beschützen? Nana Grosse-Woodley nimmt die Herausforderung an. So beginnt ein großes Abenteuer - und die Geschichte einer wunderbaren Freundschaft.

Eine beeindruckender Bericht über die Aufzucht und Auswilderung eines Leoparden im Busch von Afrika. Erinnerungen an Elsa und Joy Adamson...

— hexhex
hexhex

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    Ruf der Savanne - Die Geschichte einer Freundschaft in Afrika
    hexhex

    hexhex

    27. January 2015 um 20:14

    „Keine Sorge, die helfen genauso auch bei Menschen. Die anderen sind uns ausgegangen“. Wenn man im afrikanischen Busch auf Medikamente angewiesen ist, müssen auch schon mal Präparate aus der Tiermedizin herhalten. Wenn man im afrikanischen Busch lebt, darf man nicht zimperlich sein! Nana Grosse-Woodley lebt mit ihrem Mann Danny, einem Kenyaner, im Tsavo Nationalpark. Danny ist dort Parkmanager. Sie leben mit vielen Rangern in einem Camp, ihr Haus ist etwas abgeschieden von den anderen. Nana ist die einzige Frau dort. 350 Km von Nairobi entfernt liegt ihr Camp kilometerweit von den nächsten Dörfern entfernt. Einkaufstouren müssen gut geplant werden. Während Danny mit seinem kleinen Flugzeug ständig unterwegs ist, um Wilderer im Park aufzuspüren, genießt Nana die Einsamkeit. Kontakte sind nur über ein Funkgerät möglich, dass aber nicht für private Zwecke benutzt werden darf. Häufig weiß sie nicht, wann sie ihren Mann zurückerwarten kann. Sie ist Fotografin und schreibt Artikel für deutsche Zeitungen. Ihre Leidenschaft gilt den Tieren. Wenn ihr Mann und die Ranger verletzte oder verwaiste Tierkinder im Busch finden, päppelt Nana sie auf und entlässt wie wieder in die Freiheit. 2002 wird ein kleiner Leopard gefunden. Er ist in keinem guten Zustand, aber er überlebt und so beschliesst das Ehepaar ihn aufzuziehen. Die Voraussetzungen sind nicht gut. Bisher hat es noch niemand geschafft, einen männlichen Leoparden von Hand großzuziehen. Nana kümmert sich fortan nur noch um den kleinen Leoparden Mtito, sie wird seine Ersatzmutter und wird vom ihm voll akzeptiert. Anfangs schläft der Kleine mit im Schlafzimmer in einer kleinen Höhle, später gibt es vor dem Haus ein Gehege und im Laufe der Auswilderung mehrere Stellen im Busch, wo Nana ihn immer wieder begleitet. Sie liest sämtliche Literatur, die es über die Aufzucht von Leoparden gibt und wird zu einer Spezialistin. Am meisten hilft ihr aber das Beobachten und Hineinversetzen in das Tier. Sie beweist ungeheuren Mut und Ausdauer. Mich hat dieses Buch richtig gefesselt. Es wird ein Leben beschrieben, welches man sich in Deutschland kaum vorstellen kann. Eine atemberaubene Landschaft, ein Klima, das häufig nicht zum Aushalten ist, das Leben mit den wilden Tieren, aber auch das Jagen von Wilderern, die das Paradies leider immer noch zu einem Schlachtfeld machen. Wer sich an den Film oder das Buch „Frei geboren“ von Joy und George Adamson erinnert und liebt, sollte dieses Buch unbedingt lesen. Faszinierend fand ich, dass das Leben im Busch sich in den 40 Jahren kaum verändert hat. Das Buch enthält natürlich auch viele Fotos, die einem einen guten Einblick in diese Welt ermöglichen.

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