Nana Rademacher Wir waren hier

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Inhaltsangabe zu „Wir waren hier“ von Nana Rademacher

Berlin im Jahr 2039: Die Stadt liegt in Trümmern, das öffentliche Leben ist längst zusammengebrochen. Für die überlebenden Menschen geht es um die nackte Existenz. Wie den Horror des Alltags, den Kampf gegen Hunger und Kälte überstehen? Mittendrin die 15-jährige Anna, die ihren Weg sucht und für das Leben und die Liebe kämpft – und für eine Welt, in der trotz allem eine Zukunft für sie möglich ist.

Eine wirklich tolle Idee, die nicht gut umgesetzt wurde. Vor allem der Schreibstil und die Charaktere konnten mich nicht überzeugen.

— Soul_of_Letters

Spannende Dystopie die manchmal sehr erschreckend war.

— Cha_

Konnte mich nicht überzeugen, hatte aber ein sehr überraschendes Ende, das zum Nachdenken anregt.

— SassyEssie

gute dystopische Atmosphäre, aber nicht so mein Schreibstil

— Hortensia13

Konnte mich nicht ganz überzeugen. Das Ende war allerdings überraschend nachdenklich stimmend

— lexana

Ein spannendes Buch, das zum Nachdenken animiert, mit einer Wendung, die es in sich hat.

— xxAnonymousxxx

Realistische Zukunfsvision, die meiner Meinung nach besser hättte umgesetzt werden können.

— moonyluna

Ein sehr tolles Buch - auf jeden Fall lesenswert!

— Meli1986

Sehr realistische Dystopie. Stellenweise sehr bedrückend, düster, einprägsam. Auf der anderen Seite sehr zart und gefühlvoll.

— KidsandCats

Eigentlich sehr schön, nur die Handlung ist teilweise etwas überstürzt, teilweise etwas zu langgezogen. Und das Präsens hat mich irritiert.

— Janemely

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ich mcohte das erste buch des autors mehr. das ende hat die geschichte gerettet.

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  • Guter Mittelteil, aber Anfang und Ende eher schwach

    Wir waren hier

    anila

    12. April 2018 um 11:14

    Ich hatte von dem Buch vorher noch gar nichts gehört, bin aber in der Ravensburger Stöberkiste darauf gestoßen. Ich fand das Cover sehr ansprechend, die Farb- und Schriftwahl sehen sehr gut zusammen aus. Auch hat der Klappentext mein Interesse geweckt:  "Berlin im Jahr 2039: Die Stadt liegt in Trümmern, das öffentliche Leben ist längst zusammengebrochen. Für die Überlebenden Menschen geht es um die nackte Existenz. Wie sollen sie den Horror des Alltags, den Hunger und die Kälte überstehen? Mittendrin die 15-jährige Anna, die für das Leben und die Liebe kämpft - und für eine Welt, in der trotz allem eine Zukunft für sie möglich ist." Als ich dann angefangen habe das Buch zu lesen, war ich sehr enttäuscht. Es wird von einer Dystopie berichtet, einer schrecklichen Welt. Es herrscht eine Militärregierung, die sich wenig um die Bewohner Berlins und Umgebung schert. Die Menschen leiden Hunger, Kälte, haben wenig sauberes oder warmes Wasser, des Öfteren keinen Strom. Doch zog sich die Geschichte für meine Begriffe schleppend hin. Den ersten Teil der Geschichte bildet Annas Blog, den sie mehr oder weniger regelmäßig schreibt und im Netz veröffentlicht, in der Gefahr, dass sie von der Polizei erwischt und dafür umgebracht wird, da sie gegen die Regierung schreibt. Diesen Aspekt fand ich bereits etwas unlogisch, mit ihrem Board, das sie zufällig findet und mit dem sie mit ach und krach ins Netz kann, schafft sie es, dass die Regierung, denen es super geht, die high tech Ausrüstung haben und so, sie nicht findet. Dann findet Ben sie aber zufällig und schreibt ihr auf ihrem Blog. Sie fangen an zu chatten, verstehen sich gut, Ben will sie treffen. Auch das fand ich etwas verwirrend, Ben und Anna kannten sich nicht, doch sein zweiter Satz war regelrecht, dass er von Hamburg nach Berlin - zu Fuß wohlgemerkt - kommen und sie treffen will. Ich fand alles sehr diffus zu Beginn. Doch war ich froh, dass ich weitergelesen habe. Den Mittelteil fand ich sehr spannend und auch besser geschrieben. Annas Blog existiert nicht mehr, es folgt eine narrative Erzählweise, spannender, anschaulicher und schlichtweg besser. Anna und Ben sind sehr vielen Gefahren ausgesetzt, kämpfen ums nackte Überleben. Anna wird krank, steht kurz vor dem Tod, bis die beiden beschließen aufs Land zu fliehen. Doch auf der Flucht werden sie getrennt und wissen nicht, ob sie sich jemals wieder sehen. Der Mittelteil hat mich echt gepackt, auch wurde mir Anna sympathischer, die ich anfangs nichts sehr mochte. Es kommen weitere Charaktere ins Geschehen, die Spannung aufbauen und die schwere Lage weiter unterstützen. Schade fand ich nur, dass die Kapitelüberschriften immer die Essenz des Kapitels beinhalten und man dadurch als Leser direkt gespoilert wurde und einfach wusste, was passieren wird. Das hat die Spannung ziemlich gedämpft, da dadurch nichts Unerwartetes geschehen ist. Das Ende fand ich wieder weniger gelungen. Man hat sehr gemerkt, dass es ein befriedigendes Ende haben soll, sodass alles kurz und knapp darauf hingeprescht ist. Offene Fragen wurden in aller kürze beantwortet, alles verlief auf einmal so einfach und ohne Probleme. 50 Seiten mehr hätten dem Buch nicht geschadet. Daher gebe ich 4/5 Sterne, da es trotz kleinerer Mängel, lesenswert war und dafür sorgt, dass man heutzutage (in Deutschland, bzw. Europa zumindest) das ausreichende Essen und Trinken, die Möglichkeiten der Wärmeregulierung und einfach das gute Leben an sich, wertschätzen sollte.  

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  • Spannende Dystopie die manchmal sehr erschreckend war.

    Wir waren hier

    Cha_

    29. December 2017 um 00:52

    Klappentext:NACH UNS DIE UNENDLICHKEITUnd manchmal denke ich, wie das wohl wäre, wenn das jemand in Hundert Jahren oder so liest. Und ich hoffe, dass dieser Jemand glücklich ist und satt und sagt: "Da bin ich aber froh, dass die dunkle Zeit vorbei ist und alle Menschen frei sind und genug zu Essen haben." Aber vielleicht ist in Hundert Jahren auch überhaupt niemand mehr auf dieser Welt.Berlin im Jahr 2039: Die Stadt liegt in Trümmern, das öffentliche Leben ist längst zusammengebrochen. Für die überlebenden Menschen geht es um die nackte Existenz. Wie den Horror des Alltags, den Kampf gegen Hunger und Kälte überstehen? Mittendrin die 15-jährige Anna, die ihren Weg sucht und für das Leben und die Liebe kämpft - und für eine Welt, in der trotz allem eine Zukunft für sie möglich ist.Kraftvoll und schonungslos erzählt Nana Rademacher in ihrem Coming-of-Age-Roman WIR WAREN HIER, wie alle Ängste unserer Zeit in einer beklemmenden Zukunftsvision wahr werden. In dieser kaputten Welt lebt ein Mädchen den Traum einer großen, bedingungslosen Liebe. Ein Buch so aufrüttelnd und intensiv, dass es einen nicht wieder loslässt.Meine Meinung:Im ersten Teil war der Schreibstil wie in einem Chat/Blog. Es geht dabei um Anna die im Jahr 2039 lebt und ganz Deutschland in Trümmern liegt. Sie schreibt in ihrem Blog über die Lage und wie ihr Leben ist. Ab dem zweiten Teil wird dann normal geschrieben.Ich fand alles war sehr bildhaft beschrieben und gut erzählt. Man konnte sich alles sehr gut vorstellen, obwohl man bei manchen Stellen darauf hätte verzichten können. Es geht schon sehr brutal und blutig in dieser Zeit zu und Anna muss viele Verluste verkraften.Die Liebe zu Ben ist der einzige Halt den Anna hat und dafür Kämpft sie. Mich hat vieles echt erschreckt und danach ist man echt am grübel da man sich auch vorstellen könnte, dass es sowas hier auch geben könnte. Das Ende fand ich dann sehr schön und obwohl es ein sehr offenes Ende ist, kann man mit guten Gewissen das Buch zuschlagen.

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  • Nicht überzeugend

    Wir waren hier

    SassyEssie

    22. December 2017 um 17:25

    Wir waren hier Inhalt: Berlin im Jahr 2039: Die Stadt liegt in Trümmern, das öffentliche Leben ist längst zusammengebrochen. Für die überlebenden Menschen geht es um die nackte Existenz. Wie den Horror des Alltags, den Kampf gegen Hunger und Kälte überstehen? Mittendrin die 15-jährige Anna, die ihren Weg sucht und für das Leben und die Liebe kämpft – und für eine Welt, in der trotz allem eine Zukunft für sie möglich ist. Meinung: Der Schreibstil war sehr flüssig, jedoch war die Schreibform sehr gewöhnungsbedürftig, da das Buch als Blog geschrieben wurde. An sich eine ganz gute Idee, hätte aber besser umgesetzt werden können. Die Charaktere waren jedoch sehr unnahbar und  oft fehlten Hintergrundinformationen. Das Fehlen der Hintergrundinformationen endete dann oft auch darin, dass ich nicht wusste, was warum passiert.  Das Ende war dann aber unerwartet anders. Es war sehr spannend und regte doch sehr zum Nachdenken an.

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  • Wir waren hier von Nana Rademacher

    Wir waren hier

    Prettytiger

    08. December 2017 um 11:43

    Inhalt: Im Jahr 2039 ist Berlin von Bomben zerstört. Die Menschen leben in Angst, haben Hunger und viele von ihnen haben unter der strengen Militärregierung ihren Lebenswillen verloren. Sie werden überwacht, kontrolliert und wer sich in offener Kritik am Regime übt, wird gnadenlos verfolgt und beseitigt. Und doch gibt es noch Menschen, wie die 15-jährige Anna, die einen Weg gefunden haben, mit der Außenwelt zu kommunizieren und mit ihrer Meinung nicht hinter den Berg halten. Anna schreibt einen Blog über ihr Leben und ihren Alltag. Über ihre Familie und Freunde und die Zustände in Berlin.  Nie hätte sie gedacht, mit ihren Gedanken einen anderen Menschen zu erreichen und doch sind sie auf einmal da, die Kommentare von Ben aus Hamburg, der Anna versteht, sie zum Lachen bringt und ihr Hoffnung in einer sonst trostlosen Welt schenkt. Ben schleicht sich immer mehr in ihr Herz und als er schließlich ein Treffen in Berlin vorschlägt, stimmt Anna voll Freude zu. Doch eigentlich kennt sie Ben gar nicht. Wer also steckt wirklich hinter den geheimnisvollen Kommentaren? Eindruck: Nana Rademacher hat eine bedrückende, realistische Zukunftsvision geschaffen, in der die Welt vom Krieg gezeichnet ist und die Menschen am Limit leben. Der Tod ist allgegenwärtig, die Bewohner Berlins leiden Hunger und Durst, da sie nicht einmal das Nötigste zum Überleben haben. Inmitten dieses trostlosen Szenarios lebt Anna, die es tatsächlich geschafft hat, ihren Blog online zu schicken.   In ihrem Blog erzählt sie von ihrem Leben und in jedem ihrer Sätze wird deutlich, wie abgestumpft sie durch die harten Lebensumstände schon ist. Um sich selbst zu schützen, sind ihre Einträge emotionslos und wirken stets weit vom Geschehen entfernt, als wolle sie die schrecklichen Ereignisse erst gar nicht näher an sich heranlassen. Als die Kommentare von Ben auftauchen kehrt ein bisschen Hoffnung in Annas Welt zurück und die beiden verabreden sich zu einem ersten Treffen in der Stadt. Die gesamte Geschichte ist düster und trotz der Liebesgeschichte zwischen Anna und Ben durchgehend kalt und hoffnungslos. Immer wieder wird der Leser mit dem Leid der Menschen konfrontiert. Annas Erzählung entwickelt einen Sog, allerdings nicht auf eine gute Art und Weise. Eher auf die Art, die einen daran hindert, in Horrorfilmen wegzusehen, auch wenn von Anfang an klar ist, dass genau diese Bilder eine schlaflose Nacht verschulden werden.  Das Buch ist flüssig geschrieben und lässt sich leicht lesen, allerdings hatte ich besonders zu Beginn Probleme mit Annas Blogeinträgen, in denen sie teilweise komplette Sätze groß- oder kleinschreibt, um besondere Aspekte hervorzuheben. An und für sich hat mir die Idee mit den Einträgen allerdings gut gefallen und ich hätte Annas Leben in Berlin nach dem Krieg gerne weiterverfolgt. Ich hatte mir Infos über die Hintergründe des Kriegs und die neue Regierung gewünscht, doch stattdessen wechselt der Handlungsort nach dem ersten Drittel des Buchs. Noch immer erzählt Anna ihre Geschichte, nun allerdings nicht mehr in Blogeinträgen. Immer wieder haben mir auch im weiteren Verlauf ein paar Hintergrundinformationen gefehlt. So bleiben auch die Figuren, allen voran Anna und Ben, leider doch zeitweise blass und etwas unnahbar. Obwohl ich Annas Geschichte gerne verfolgt habe, ist auch das Ende leider etwas knapp und zu schwach ausgefallen. Besonders mit dem Epilog der Geschichte hatte ich Probleme, denn er stellt die gesamte vorhergegangene Handlung noch einmal infrage.  Die Autorin spielt immer wieder mit den Gedanken ihrer Leser und am Ende ist es schwer, die Realität des Buchs von der Fiktion zu unterscheiden. Was ist Anna wirklich passiert, was nicht? Welche Erlebnisse sind ihrer Fantasie entsprungen, was hat sie wirklich erleiden müssen? Besonders das Ende lässt mich mit einigen Fragezeichen zurück, sodass mich Nana Rademachers Geschichte wohl in Gedanken noch eine Weile begleiten wird. Insgesamt eine vielversprechende Idee für eine Dystopie, leider etwas schwach umgesetzt und nicht unbedingt ein Buch für zartbesaitete Leser.Bewertung: 3 von 5 SternenLisa von Prettytigers Bücherregal (Blog & Facebook)

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  • tolle Athmosphäre

    Wir waren hier

    Adora

    16. November 2017 um 11:40

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen. In der letzten Zeit war ich etwas gesättigt was Dystopien angeht aber habe mich dennoch an dieses Buch gewagt. Ich wurde nicht enttäuscht auch, wenn ich mir ein kleines bisschen etwas anderes vorgestellt hatte und die Story einen anderen Verlauf als gedacht genommen hat. Mit dem Schreibstil bin ich super klar gekommen. Es war sehr flüssig und ich konnte Seite um Seite verschlingen. Einzig waren zwischendrin ein paar Wiederholungen, die ich zwar anhand der Story nachvollziehen konnte, die mich jedoch trotzdem genervt haben. Ich bin jedoch nicht die vorherrschende Zielgruppe des Buches, da es eher für Kinder/Jugendliche als für Erwachsene gedacht ist. Aber ich finde das Buch gelungen und kann es auch nur weiterempfehlen.

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  • Nicht meins

    Wir waren hier

    lexana

    15. November 2017 um 22:47

    Wir waren hier ist eines der wenigen Bücher, das ich nicht komplett gelesen habe. Warum erkläre ich gleich genauer. Als es seinerzeit herauskam, wollte ich es unbedingt haben. Ich liebte Dystopien und konnte nicht genug davon bekommen, zudem hatte es ein verlockenes Setting, denn wieviele Jugendromane/Dystopien spielen schon in Deutschland. Als ich mit Lesen begann, war das ganze doch recht gewöhnungsbedürftig, da es in Form eines Blogs geschrieben wurde. Nach dem ersten Teil kamen wir dann in der üblichen Erzählform an und von da an begann mir das Buch besser zu gefallen, konnte mich aber letztlich nicht so packen, wie ich es mir gewünscht hätte. Ich hätte gerne mehr Informationen gehabt, wie lange dieser Zustand schon in Berlin bzw. weltweit herrschte, warum es dazu gekommen war und so vieles mehr. Leider fand ich auf den ersten einhundert Seiten keine Erklärung. Ich war so unzufrieden mit der Handlung, dass ich das Bedürfnis hatte, das Buch abzubrechen. Trotzdem nahm ich mir noch einmal Rezensionen vor und war danach hin und her gerissen, ob ich das Buch doch noch zuende lesen sollte, denn der Hinweis auf das Ende machte mich schon neugierig. Nach zwei weiteren Versuchen, die mich fast verzweifeln ließen, machte ich kurzen Prozess. Ich ließ den Mittelteil aus und las nur die letzten Kapitel und das Ende. Was soll ich sagen. Es war nicht meins, dieses Buch, aber das Ende hatte einen Twist, den ich absolut nicht hervorgesehen habe. Es war überraschend erschreckend. Dieses Ende macht das Buch tatsächlich anders und regt zum Nachdenken an. Doch obwohl es mich mit einer Gänsehaut zurückließ, wurde mir bewusst, dass es völlig egal war, was ich über den Mittelteil dachte und ich es nicht bereute, ihn nicht gelesen zu haben. Fazit Nicht mein Buch, obwohl das Ende erschütternd und außergewöhnlich ist und punkten konnte. Wer ungewöhnliche Erzählweisen mag, der kann es gerne probieren, von mir gibt es aber trotzdem oder gerade deshalb nur 2,5 von 5 Sternen.

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  • In einer Welt des Krieges

    Wir waren hier

    Hortensia13

    12. November 2017 um 21:35

    Anna ist 15 Jahre alt und lebt in Berlin im Jahr 2039. Die Welt ist durch Kriege und Katastrophen zerstört. Alle kämpfen nur um die blosse Existenz. Auch Anna versucht sich und ihre Familie am Leben zu erhalten. Findet sie einen Weg, auch mit ihrer neu entdeckten Liebe zu überleben?? In dieser dystopischen Geschichte herrscht eine beklemmende Atmosphäre, in die der Leser von der ersten Zeile an eintaucht. Leider sagt mir der Schreibstil nicht gänzlich zu, besonders im ersten Teil der aus Blogeinträgen und Chatverläufen versucht modern daher zukommen. Daher gibt es von mir nur eine mittelmässige Bewertung.

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  • Erschreckend realitätsnah

    Wir waren hier

    xxAnonymousxxx

    17. October 2017 um 17:32

    Autorin: Nana RademacherVerlag: RavensburgerGenre: Jugendbuch/DystopieSeitenanzahl: 222 (e-book)Preis: 12, 99€Inhalt:NACH UNS DIE UNENDLICHKEITUnd manchmal denke ich, wie das wohl wäre, wenn das jemand in Hundert Jahren oder so liest. Und ich hoffe, dass dieser Jemand glücklich ist und satt und sagt: „Da bin ich aber froh, dass die dunkle Zeit vorbei ist und alle Menschen frei sind und genug zu Essen haben.“ Aber vielleicht ist in Hundert Jahren auch überhaupt niemand mehr auf dieser Welt.Berlin im Jahr 2039: Die Stadt liegt in Trümmern, das öffentliche Leben ist längst zusammengebrochen. Für die überlebenden Menschen geht es um die nackte Existenz. Wie den Horror des Alltags, den Kampf gegen Hunger und Kälte überstehen? Mittendrin die 15-jährige Anna, die ihren Weg sucht und für das Leben und die Liebe kämpft – und für eine Welt, in der trotz allem eine Zukunft für sie möglich ist.Meine Meinung: Das Buch besteht aus drei Teilen – der erste ist aus Blogposts zusammengesetzt, die von der Hauptprotagonistin Anna verfasst worden sind. Darin wird die Situation, die Welt zerstörte Welt, in der sie lebt, genau geschildert. Über ihren Blog lernt sie schließlich auch Ben kennen, einen Jungen, in den sie sich im späteren Verlauf verliebt. An dieser Stelle muss ich gestehen, dass ich so das ein oder andere Problem damit hatte, mich in diesem ersten Teil zurechtzufinden. Er hat mich nicht wirklich angesprochen – die Story hörte sich gut an, ohne Frage, aber irgendwie hat mir das Beschreiben mithilfe dieser Posts nicht besonders gut gefallen.Dementsprechend erleichtert war ich, als ich feststellte, dass der zweite Teil völlig normal aus der Sicht der Protagonistin im Präsens erzählt wird. Und ich bin glücklich darüber, das Lesen trotz anfänglicher Schwächen nicht aufgegeben zu haben, denn der zweite Teil ist, meiner Meinung nach, unfassbar stark. Die Geschichte schreitet voran, ist spannend und voller interessanter Charaktere, die dem Leser im Laufe der Zeit begegnen. Die Atmosphäre bleibt durchgehend düster aber immer realistisch, unterbrochen von gefühlvollen und emotionalen Momenten.Hierbei sollte ich womöglich anmerken, dass die Liebesgeschichte überhaupt nicht kitschig ist. Sie ist einzigartig und auf ihre ganz eigene Weise wirklich schön – aber im Gegensatz zu den meisten Jugendbüchern eben nicht übertrieben rosig und sentimental. Das hat mir, neben der realitätsnahen Dystopie, am besten gefallen.Spannung war ebenfalls reichlich vorhanden und es fiel mir nicht schwer, mich mit Anna zu identifizieren. Die Wendung, die der Roman am Ende, also im allerletzten (dritten) Teil nimmt, hat das Buch in meinen Augen nur noch lesenswerter gemacht. Ich möchte keine potenziellen Leser spoilern, weshalb ich nur sage, dass ich nach dem Lesen der letzten Seite ernsthaft das ganze Buch nochmal habe überdenken müssen.Fazit: Nicht das beste Buch, das ich in diesem Genre gelesen habe, aber mit Sicherheit eines, das mich zum Nachdenken gebracht hat. Die dargestellte Dystopie entsetzt mich in gewisser Hinsicht – wahrscheinlich gerade weil sie mir so realistisch erscheint. Alles in allem ein wirklich empfehlenswertes Jugendbuch!Ich vergebe vier von fünf Sternen.

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  • Verstörend

    Wir waren hier

    charlotte

    22. September 2017 um 09:44

    Berlin in gar nicht so ferner Zukunft...Alles ist zerstört, einige wenige Menschen leben noch in der Stadt, die nur noch aus Trümmern besteht, hungern und leiden. darunter auch die 15 Jahre alte Anna, die versucht über die Runden zu kommen und sich ab und an mit ihrem heimlichen Blog in Gedanken aus der schlimmen Wirklichkeit davonstiehlt.So lernt sie auch Ben kennen. Sie treffen sich und plötzlich gibt es so etwas wie Hoffnung und Liebe in einer schrecklich düsteren Welt."Wir waren hier" von Nana Rademacher hat mich verstört und erschreckt und es hat mich gefesselt und meine Gedanken beschäftigt, selbst wenn ich gar nicht in dem Buch gelesen habe.Diese mögliche Zukunft ist gar nicht so hypothetisch wie in vielen anderen Dystopien. Da die Autorin zunächst sehr wage bleibt, was die Gründe für den Krieg angeht, der das alles ausgelöst hat, bleibt dem Leser die beklemmende Frage: Wie nah sind wir dieser Zukunft schon?Besonders im ersten Teil, dieser aus drei Teilen bestehenden Geschichte, wirkt alles sehr real. Im zweiten Teil wird die Geschichte fiktiver und holt deutlich an Fahrt auf. Spannend, doch zu meinem Bedauern wurde mir die Hauptfigur Anna fremd. Irgendwie ging das Mitfiebern verloren, so dass ich insgesamt nur 4 Sterne vergeben möchte.Meine Kommentar zum dritten Teil der Story spare ich mir auf. Zunächst, weil ich nicht spoilern will, aber auch weil er mich wiederum, wie Teil 1 komplett verstört hat. Insgesamt ein gutes Buch, mit einem Inhalt, der nicht nur junge Menschen zum Nachdenken anregt und den ich gerne in einem Zusammenhang mit "Wir Kinder von Schewenborn" nennen will. Auch dieses Buch habe ich erschüttert und nachdenklich beiseite gelegt. Weniger

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  • Wir waren hier - Nana Rademacher

    Wir waren hier

    Katykate

    22. July 2017 um 10:56

    Normalerweise mag ich Bücher, die ihm deutschsprachigen Raum spielen nicht so gern. Ich weiß nicht genau, woran es liegt – vielleicht daran, dass ich in Bücher der Realität entfliehen will und der deutschsprachige Raum für mich zu viel Realität wiederspiegelt.Bei Wir waren hier hat es mich aber nicht wirklich gestört, weil das Buch in einer zukünftigen Nachkriegszeit spielt und der Schauplatz Berlin daher nicht mehr wirklich Berlin dargestellt hat.Anfangs fand ich das Buch sehr spannend, was auch an der ungewöhnlichen Schreibweise lag. Denn die Handlung bestand zunächst aus Blogbeiträgen, die die Protagonistin verfasst hat. Sie hat ihren Blog im Netz versteckt, damit die Web-Polizei ihn nicht so leicht finden kann und schreibt sozusagen ein Online-Tagebuch. Sie geht gar nicht davon aus, dass irgendjemand noch dazu fähig ist, ihre Beiträge zu lesen, bis Ben plötzlich anfängt, sie zu kommentieren.Sein Erscheinen bringt die Handlung dann erst so richtig in Schwung und ab diesem Zeitpunkt ist das Buch auch wieder wie ein normaler Roman aus der Ich-Perspektive geschrieben. Anna, die Protagonistin, verliert ihre beiden Eltern an den Hunger. Ben kann sie vor diesem Schicksal bewahren und bringt sie zu seinen „Leuten“.Ab diesem Zeitpunkt nimmt die Handlung mehrere Wendungen, mit denen man nicht unbedingt rechnet. Auch der Spannungsgrad ist sehr sprunghaft, weshalb sich das Buch teilweise leider etwas gezogen hat. Anna muss mehrere Entscheidungen treffen – unter anderem, wie sehr sie anderen Leuten vertrauen kann.Anna wirkt anfangs noch wie ein naives Mädchen, das sagt, dass es ihr gut geht, ihre Familie genug Essen hat, obwohl die Militärregierung alles steuert. Es wirkt, als würde sie sich selbst alles schön reden. Während ihrem Überlebenskampf im Verlauf der Handlung merkt man, dass sie durchaus eine starke Persönlichkeit sein kann, die sich durchsetzt und alles für ihre Ziele bzw. die Menschen, die ihr am Herzen liegen, tut. Später erscheint sie dann aber wieder als naives Mädchen, das alles glaubt, was man ihm sagt und viel zu schnell verzeiht.FazitObwohl ich anfangs so begeistert von Wir waren hier war und gar nicht mehr mit dem Lesen aufhören wollte, konnte mich das Buch letztendlich nicht so begeistern wie gehofft. Die Spannung war wechselhaft, die Nebencharaktere zwar durchaus stimmig, die Protagonistin aber nicht immer ganz nachvollziehbar und das Ende etwas salopp. Dennoch bietet dieses Jugendbuch eine tolle Unterhaltung.

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  • Guter Anfang, mäßiges Ende

    Wir waren hier

    Katzyja

    21. May 2017 um 19:38

    Meine Zusammenfassung Die Geschichte spielt in der Zukunft. Die Welt liegt in Trümmern, die Menschen hungern und plündern, sterben durch Hunger, Krankheit oder durch die Hand der Soldaten. Es gibt eine Ausgangssperre am Abend und ab und an wird ein bisschen Trockenes Brot und sauberes Wasser verteilt. Anna versucht sich zusammen mit ihren Eltern durch den täglichen Überlebenskampf zu wurschteln. Anna hat ihren eigenen Blog, der natürlich nicht öffentlich ist, doch eines Tages antwortet ihr Ben auf einen ihrer Posts. Die beiden lernen sich besser kennen, zumindest glaubt Anna das, doch eigentlich weiß sie nichts. Bewertung Berlin in der Zukunft. Eigentlich könnte man auch sagen das wir in der Vergangenheit lesen. Ich hatte immer zweite Weltkriegsbilder im Kopf. Der einzigste Unterschied dabei war die erweiterte Technik, doch ansonsten gleicht es dem zweiten Weltkrieg enorm, doch das ist ja eigentlich bei jedem Krieg so. Anna bekommt durch ihren Blog Kontakt zu Ben. Die beiden beginnen sich zu treffen. Zusammen mit ihren Freundinnen und ihrer Familie versucht Anna einfach nur den nächsten Tag zu erleben, doch das ist nicht so einfach und auch sie muss Verluste erleiden. Die Protagonisten versuchen sich ein neues besseres Leben vorzustellen und Anna möchte die Aussicht darauf auch nicht aufgeben, doch es kommt natürlich alles anders und sie wird mit Leichen am Straßenrand konfrontiert, ebenfalls lernt sie, das die "Oberhäupter" versuchen jungen Mädchen ihre Weltansicht aufzuzwingen. Ich fand das Buch etwas verwirrend. Eigentlich dachte ich eine geschlossene Geschichte mit Aktion zu lesen. Wir erfahren nicht wirklich viel über die Umstände, warum es zu der schlimmen Situation auf der Erde gekommen ist. Anna muss oft fliehen und versucht einfach zu überleben, sie lernt viele interessante und auch grausame Seiten des Lebens kennen. Mit einem klaren Ziel vor Augen, womit die Geschichte dann auch schlagartig und ohne große Aktion endet. Ich war sehr enttäuscht. Das Ende kam meines Erachtens viel zu schnell und einfach.Der Anfang war wirklich gut, man hat vor Augen gehabt, das es durchaus wieder so schlimm sein könnte. Nicht das es jemals aufgehört hätte, da in manchen Bereichen der Welt ja immer noch oder wieder Krieg herrscht, doch dann ging die Geschichte irgendwie einen anderen Weg, der mich nicht mehr so packen konnte.

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  • "Wir waren hier" - Berührende und gleichzeitig düstere Dystopie

    Wir waren hier

    KidsandCats

    29. March 2017 um 09:00

    Klappentext Berlin im Jahr 2039: Die Stadt liegt in Trümmern, das öffentliche Leben ist längst zusammengebrochen. Für die überlebenden Menschen geht es um die nackte Existenz. Wie den Horror des Alltags, den Kampf gegen Hunger und Kälte überstehen? Mittendrin die 15-jährige Anna, die ihren Weg sucht und für das Leben und die Liebe kämpft – und für eine Welt, in der trotz allem eine Zukunft für sie möglich ist. Inhalt Anna lebt mit ihren Eltern im zerstörten Berlin im Jahr 2039. Das Leben ist streng reglementiert. Die Millitärregierung verteilt Nahrungsmittel und entscheidt darüber, ob die Leute sich draußen bewegen dürfen oder nicht. Ständig gibt es Gefechte, Bomben gehen nieder. Die meisten Menschen sind tot oder geflohen, viele Häuser stehen leer. Anfangs ist das Buch im Bloggerstil geschrieben. Es gibt eine Art von Internet, dass aber nur von sehr wenigen Menschen erreicht werden kann. Anna findet eine Art Laptop und schreibt ihre Geschichte in Blogposts nieder. Eines Tages findet sie ein Leser. Ben schreibt ihr von da an regelmässig, später kommt er sie besuchen. Die beiden sind immer in Sorge, ob sie erwischt werden. Die Menschen müssen jeden Tag um ihre Existenz bangen und irgendwann flieht Anna aus der Stadt. Ab dieser Stelle ist das Buch in der Ich-Form, im Erzählstil geschrieben. Das hat auch einen guten Grund: sie hat ihren Laptop verloren und kann fortan nicht mehr bloggen. Über den weiteren Weg von Anna erfährt man sehr viel über die Lebensumstände, in die die Menschen geraten sind: Die Menschen haben nichts, Technologie ist zerstört, Energie gibt es nur ab und zu. Die Nahrungsmittelvorräte sind knapp und die Organisation der Gemeinschaft findet entweder im Untergrund oder im organisierten, dikatorischen Millitärregime statt. Der Schluß bleibt weitestgehend offen, wenn er auch ein Stück weit besser und positiver schließt, als ich es während des Lesens erwartet hatte. Fazit "Wir waren hier" ist ein anspruchtsvolles Jugendbuch, das sich für mich vor allem deshalb als Jugendbuch kennzeichnet, weil es jugendliche Protagonisten hat. Stellenweise finde ich es sehr düster und ich musste sehr viel darüber nachdenken, was den Menschen hier widerfahren. Die Geschichte von Anna hat mich sehr berührt und ich hoffe sehr, dass es unseren Kindern nicht so ergehen wird. BewertungAlles in allem eine sehr gelungene Dystopie, die ohne Fantasygestalten auskommt. Ich vergebe vier Sterne für "Wir waren hier".

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  • Rezension Wir waren hier von Nana Rademacher

    Wir waren hier

    JennysGedanken

    23. March 2017 um 12:22

    Wir waren hier, Nana Rademacher, 352 Seiten, Ravensburger, 24.01.16, History/ Young Adult, Hardcover, 14,99€, EinzelbandInhalt:Berlin im Jahr 2039: Die Stadt liegt in Trümmern, das öffentliche Leben ist längst zusammengebrochen. Für die überlebenden Menschen geht es um die nackte Existenz. Wie den Horror des Alltags, den Kampf gegen Hunger und Kälte überstehen? Mittendrin die 15-jährige Anna, die ihren Weg sucht und für das Leben und die Liebe kämpft – und für eine Welt, in der trotz allem eine Zukunft für sie möglich ist.Meinung:„Ich weiß jetzt, wie Sterne schmecken.“Seite 73„‘Ich bin ein ganz normaler Junge, der ein ganz besonderes Mädchen liebt.‘“Seite 151Wie man in den Zitaten schon merkt, hat das Buch sehr viel Young Adult. Anna trifft den Jungen Ben im Internet, dass noch in Stücken vorhanden ist und genutzt wird. Als ich die Leseprobe gelesen habe, war ich schon sehr mitgerissen von der Story, weil es schon mit Blogbeiträgen anfängt und solche Bücher finde ich unglaublich nice. Bücher mit Briefen sind so persönlich, ich war auch Mal ein Blogger und hab mich sehr in die hereinversetzen können.Nach ein paar Einträgen lernt sie Ben kennen, der aus Hamburg stammt und sie trotz der ganzen Probleme der Aufstände und militärischen Zustände. Nach einer Zeit kommt geht es ihr nicht mehr so gut und sie kann nicht mehr auf ihrem heiß geliebten Blog schreiben und erzählt ab da mehr aus ihrer jetzigen Sicht.Obwohl im Klappentext davon gesprochen wird, dass die Geschichte im Berlin 2039 spielt, hatte ich eher das Gefühl ein Buch über die Zeit in einem Weltkrieg in der Vergangenheit zu lesen. Es gab weder neue Technologien noch andere Zeichen auf die Zukunft. Aber trotzdem dessen hat es sehr gefallen. Es ist spannend und hat Höhen und Tiefen. Anna und Ben sind sehr schwierige Charaktere mit viel Geschichte. Anna erzählt ihm oft von Zuhause doch Ben hat anscheinend Geheimnisse, aber das solltet ihr selbst lesen!Das Ende ist sehr offen und ich würde mir wünschen eine zweiten Teil zu bekommen!5 Sterne

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 06.01.2018: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   294 Punkte Astell                                           ---    20 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  893 Punkte Beust                                          ---   424 Punkte Bibliomania                               ---   285 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  515 Punkte ChattysBuecherblog                --- 316 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   192 Punkte Code-between-lines                ---  199 Punkte DieBerta                                    ---   88  Punkteeilatan123                                 ---   96 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   343 Punkte Frenx51                                     ---  127 Punkte glanzente                                  ---   104 Punkte GrOtEsQuE                               ---   94 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   207,5 Punkte Hortensia13                             ---   199 Punkte Igelchen                                    ---   26 Punkte Igelmanu66                              ---  222 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    109 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   153 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte Kattii                                         ---   116 Punkte Katykate                                  ---   130 Punkte Kerdie                                      ---   259 Punkte Kleine1984                              ---   190 Punkte Kuhni77                                   ---   155 Punkte KymLuca                                  ---   149 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   306 Punkte Larii_Mausi                              ---    154 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   331 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   94 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte miau0815                                 ---   71 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  55 Punkte mistellor                                   ---   263 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktemy_own_melody                     ---   18 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  163 Punkte Nelebooks                               ---  310 Punkte niknak                                       ----  328 Punkte nordfrau                                   ---   162 Punkte PMelittaM                                 ---   283,5 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   165 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   87 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 80 PunkteSandkuchen                              ---   300 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   209 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   361 Punkte SomeBody                                ---   207,5 Punkte Sommerleser                           ---   244 Punkte StefanieFreigericht                  ---   263,5 Punkte tlow                                            ---   178 Punkte Veritas666                                 ---   151 Punkteverruecktnachbuechern         ---   147 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   69 Punkte Wolly                                          ---   202 Punkte Yolande                                       --   233 Punkte

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  • Das Jahr 2039 ist finalbescheuert

    Wir waren hier

    Krimifee86

    14. November 2016 um 13:40

    Klappentext: Berlin im Jahr 2039: Die Stadt liegt in Trümmern, das öffentliche Leben ist längst zusammengebrochen. Für die überlebenden Menschen geht es um die nackte Existenz. Wie den Horror des Alltags, den Kampf gegen Hunger und Kälte überstehen? Mittendrin die 15-jährige Anna, die ihren Weg sucht und für das Leben und die Liebe kämpft – und für eine Welt, in der trotz allem eine Zukunft für sie möglich ist.Cover: Gutes Cover. Ein Mädchen von dem man nur den Schatten sieht steht vor der Skyline von Berlin. Dabei ist alles von einem rötlichen Schleier bedeckt. Auf dem Cover sind zudem Vögel zu sehen, die davon fliegen. Ich finde, dass das Cover wirklich hervorragend passt. Zudem ist es meiner Meinung nach jugendbuchgerecht aufgearbeitet. Mir gefällt das sehr gut.Schreibstil: Das Buch ist ein Jugendbuch und somit in einem ich nenne es mal locker-flockigen Tonfall geschrieben. Zudem versucht die Autorin neue Begriffe zu erfinden, die die Jugend des Jahres 2039 verwenden könnte (oder sind es Begriffe, die heute schon verwendet werden? Wer kann mich aufklären?). In jedem Fall empfinde ich Begriffe wie „finalbescheuert“ als genau das – ziemlich bescheuert und kann mir nicht vorstellen, dass sie Eingang in die Jugendsprache erhalten werden. Der Schreibstil wirkt aus diesem Grund für mich auch manchmal ein wenig gezwungen. So als wolle die Autorin überdeutlich machen, dass sie wirklich für Jugendliche schreibt.Zu den Charakteren: Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich die Namensgebung kurios finde. Die Hauptcharaktere heißen Anna und Ben (kennt noch jemand das Buch?), ausnahmslos alle anderen Charaktere haben aber absolut abgedrehte, neue Namen, was überhaupt keinen Sinn ergibt. Zudem mochte ich Anna leider nicht wirklich. Für mich war sie einfach ein kleines, verzogenes Mädchen, das unbedingt ihren Willen durchsetzen muss und die die Meinung anderer nicht interessiert. Ben hingegen war mir eine Spur zu mysteriös. Der Grund hat sich zwar am Ende aufgeklärt, aber im Laufe der Geschichte hat mich seine Geheimniskrämerei oft sehr genervt. Gut gefallen hat mir, dass die Geschichte zwischen Erzählung, Blog-Einträgen und Chats hin und her wechselt. Das hat dem Ganzen eine persönlichere Note gegeben. Die Story: Ich mag Dystopien, insbesondere mit jugendlichen Charakteren sehr gerne und die Geschichte hinter „Wir waren hier“ ist insofern etwas Besonderes als dass sie relativ normal ist. Damit meine ich, dass ich mir tatsächlich vorstellen kann, dass die Welt in einigen Jahren so ist, wie in dem Buch beschrieben (und zwar nicht ganz so abgedreht wie in Panem oder dergleichen). Im Prinzip geht es um eine Welt nach dem Krieg in der jugendliche Waisen in Heime abgeschoben werden. Anna ist eine solche Waise und versucht deshalb mit ihrem Freund Ben aus der Großstadt aufs Land zu fliehen. Dabei wird sie geschnappt und in ein Heim gesteckt, wo sie ums Überleben und um ihre Freiheit kämpft. Währenddessen formiert sich in der Stadt der Widerstand. Insgesamt empfinde ich die Geschichte als sehr realistisch und realitätsnah, wenn ich auch einige von Annas Handlungen und Gedanken nicht nachvollziehen kann. Auch hätte ich mir einige Episoden, wie beispielsweise der Versuch der Flucht aus dem Heim spannender und ereignisreicher gewünscht. Oftmals lief dann doch alles einen Ticken zu glatt ab.Fazit: Ich finde die Idee eine sehr realitätsnahe Dystopie zu entwerfen, in die sich jeder hineindenken kann, äußerst gelungen. Auch gefällt mir die skizzierte Geschichte an sich. Jedoch hätte das Ganze aus meiner Sicht noch deutlich spannender dargestellt werden können. Zudem hat mir der betont saloppe Schreibstil nicht gefallen und insbesondere mit der Protagonistin Anna konnte ich nicht viel anfangen. Sie war mir einfach nicht sympathisch. Von mir gibt es drei Punkte und dennoch eine Leseempfehlung.

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