Nana Schweitzer Schmetterlingspuppe

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Inhaltsangabe zu „Schmetterlingspuppe“ von Nana Schweitzer

Sie hassen sich, bekriegen sich und brauchen einander doch: Die eine ist eine strebsame Angestellte einer Modefirma, immer pünktlich, adrett, seriös. Die andere ist ein Wesen der Nacht, eine Herumtreiberin, die Drogen nimmt und ungeniert Sex mit Fremden hat. Obwohl sie unterschiedlicher nicht sein könnten, kommen die zwei Frauen nicht voneinander los – zwangsweise, denn sie teilen sich denselben Körper. In ihrem autobiografischen Bekenntnis erzählt Nana Schweitzer von Liebe, Loyalität und den Gespenstern ihrer Kindheit. Schmetterlingspuppe ist der autobiografische Roman von Nana Schweitzer – das authentische Tagebuch einer Selbstzerstörung und Selbstfindung, das Mut macht. Dies ist Nana Schweitzers eigene Geschichte, die Geschichte einer Frau mit zwei Seelen.

Dafür, dass es sich um einen autobiografischen Roman handelt, besitzt dieses Buch meiner Meinung nach zu wenig Persönlichkeit.

— Eulenfluegel
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  • Rezension zu "Schmetterlingspuppe" von Nana Schweitzer

    Schmetterlingspuppe
    erdbeerliebe.

    erdbeerliebe.

    06. June 2012 um 22:16

    Eigentlich hat dieses Buch gar keine ausführliche Rezension verdient. Dafür war es einfach zu nichtssagend. Ab und zu kann man schlechte Bücher an den Zitaten entlarfen: Je mehr großartige Zitate noch großartigerer Meister sie in sich vereinen, desto nichtssagender sind die Romane dahinter manchmal. So trifft es auch auf 'Schmetterlingspuppe' von Nana Schweitzer zu. In dem Buch geht es um die Protagonistin Nana, die zwei verschiedene Persönlichkeiten in sich trägt - sie leidet sozusagen an einer multiblen Persönlichkeit. Dummerweise hat die Autorin dabei vergessen ihrem Buch auch eine Handlung zu verpassen. Die Geschichte läppert so dahin, ist unwesentlich interessant, Höhen und Tiefen sucht man vergebens. Die beiden Persönlichkeiten haben so viel Tiefgründigkeit wie ein Wurstbrot und unterscheiden sich nicht mal wirklich in ihren Drogenkonsum voneinander. Die eine steht auf Fesselsex, die andere ist irgendwie auch sexsüchtig, will es aber nicht so richtig zugeben - tut es aber über knapp 250 Seiten Buch doch andauernd. Die Wortwahl des Buches besteht aus exzentrische Phrasen, bedeutungsschwangeren Sätzen und gekonnt lockerer Wortwahl (Starbucks, McDonalds, Laptop, oh wie modern!) wechseln sich dabei ab. Ob die Persönlichkeitsspaltung der Autorin nun wirklich klinisch bewiesen, oder nur eine Vermarktung des Verlags um einen erotischen Roman besser verkaufen zu können, ist, bleibt bis ans Ende unklar - da ich unter dem Namen der Autorin lediglich einen Bild Artikel gefunden habe (geschweige denn einen Wikipedia Artikel) wohl auch eher zweifelhaft. Also bitte, lasst die Finger davon.

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  • Rezension zu "Schmetterlingspuppe" von Nana Schweitzer

    Schmetterlingspuppe
    angelinagoescultural

    angelinagoescultural

    12. February 2012 um 15:05

    nana schweitzer ist mit 15 jahren mit ihrer familie aus rußland nach deutschland gekommen. ihr vater hatte viele geliebte und verließ die familie irgendwann, was das kind traumatisiert zurückließ und eine ungesunde vaterverehrung zur folge hatte. kontakt besteht keiner mehr zwischen den beiden. im leben der mutter gibt es einen neuen mann, den stiefvater, und außerdem eine liebende schwester. mit allen versteht sie sich sehr gut und alle machen sich sorgen um nana, die zuviel koks konsumiert, unter stimmungsschwankungen leidet und arbeitet wie eine wahnsinnige, doch sie haben sie so akzeptiert wie sie ist. auch in ihrer arbeit, sie ist in der modebranche tätig, was viele reisen und offenbar viel stress zur folge hat, macht sie keinen hehl aus ihrem “ausgefallenen” lebensstil. dieser besteht neben dem konsum von aufputschmitteln vor allem in höchst promiskuitivem sexualverhalten, in welchem sie sich gerne hart rannehmen läßt, was nicht selten körperliche lädierungen nach sich zieht. eigentlich ist es aber nicht sie, nana, selber, die sich nachts durch die clubs vögelt und kaum grenzen kennt, sondern der andere teil ihrer gespaltenen persönlichkeit. tja nun, und so geht das dann das ganze buch – beschreibungen von viel arbeit, viel drogen, viel sex. bis zum ende ist mir nicht ganz klar gewesen, ob diese persönlichkeitsspaltung eine echte, klinisch diagnostizierte ist, oder die bezeichnung eher gerade recht kam, um dieses buch zu vermarkten, sich interessant zu machen und die massiven inneren konflikte, unter denen die autorin leidet, in ein korsett zu pressen, so zu erklären und auch zu rechtfertigen. denn es ist ja schon praktisch, wenn man alle handlungen, zu denen man nicht stehen mag, einem alter ego in die schuhe schieben kann. zumal dieses am ende dieses “autobiographischen romans” zur ruhe kommt und integriert werden kann, was ja im falle “echter” gespaltener persönlichkeiten nicht so einfach der fall ist. und warum dies mit einemmal gelingt wird auch nicht wirklich deutlich, außer dass sie pötzlich bemerkt, dass sie das leben liebt… wer also lust hat, eine junge frau im rahmen ihrer selbstfindung in gewollt poetischem duktus beim koksen, arbeiten, einkaufen, ausgehen, selbsterniedrigen und vögeln zu begleiten, dem sei dieses buch ans herz gelegt. mich hats irgendwann nur noch gelangweilt und genervt.

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  • Rezension zu "Schmetterlingspuppe" von Nana Schweitzer

    Schmetterlingspuppe
    RuthLaNuit

    RuthLaNuit

    18. September 2011 um 13:04

    Ich war sehr begeistert von der Idee mit den beiden Persönlichkeiten und noch spannender fand ich, dass es sich bei Schmetterlingspuppe um eine Autobiografie handelt. Eigentlich war es auch nur letzteres, das mich beim Lesen gehalten hat und nicht dafür sorgte, das Buch nach 20 Seiten wieder wegzulegen. An vielen Stellen kam mir die Heldin etwas unglaubwürdig vor - ohne ihre Störung angreifen zu wollen, wirklich nicht. Aber manchmal hatte ich schon das Gefühl, dass jetzt ein sexuelles Erlebnis oder eine Drogenerfahrung kommen MUSS, weil man glaubte, es müsse mal wieder was Provokantes kommen. Obwohl Nana Schweitzer sehr offen und gut schreibt, besonders, was ihre Abstürze angeht, konnte ich ihr nicht richtig nah kommen. Schade, dass es so aufs Schocken ausgerichtet zu sein scheint.

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