Nana la Chatte Der Raubritter Teil I: - Die silbernen Sporen

(2)

Lovelybooks Bewertung

  • 3 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(2)
(0)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Der Raubritter Teil I: - Die silbernen Sporen“ von Nana la Chatte

„Der Raubritter“ ist eine abgeschlossene Trilogie. Teil II erscheint am 1. August 2014 Teil III erscheint am 30. September 2014 Mittelalter. 12. Jahrhundert. Der junge Max Heinrich will ein Ritter werden. Die Lehrjahre auf der Burg sind hart. Doch er hat einen mächtigen Beschützer, denn er ist dazu ausersehen, ein ketzerisches Geheimnis vor der Inquisition zu bewahren. Gemeinsam mit seinem Freund Ottfried besteht er zahlreiche Abenteuer. Kaum haben die jungen Männer sich die Silbernen Knappen-Sporen verdient, müssen sie auch schon kämpfen: Gegen eine üble Bande von schurkischen Rittern, deren Anführer vor ein nächtliches Femegericht gestellt wird. Auch in der Liebe machen sie ihre Erfahrungen. Die deftige und oft gewalttätige Erotik jener Zeit kommt nicht zu kurz. Leseprobe: Eben stürmte der alte Graf, die lange Saufeder im Anschlag, in eine tiefe Senke, und Max Heinrich erblickte ihn erst wieder, als er den Rand der Böschung erreicht hatte. Er zügelte Fuchs und sah den Grafen, wie dieser sein Pferd den ziemlich steilen Abhang hinunter trieb. Das kann nicht gut gehen, dachte er noch, und im gleichen Augenblick war das Unglück auch schon geschehen. Auf dem letzten Klafter, bevor es den Grund der Senke erreichte, rutschte das schwere Pferd aus, scheute und warf den Grafen ab … Genau in diesem Moment sprang unten der Keiler aus dem Gebüsch, und hinter ihm her jagte ein Windhund. Der Hund war schnell wie der Blitz. Er erreichte den Keiler, packte ihn beim Ohr und zerrte schmerzhaft daran. Das gestellte Tier ließ ein wütendes Grunzen hören, das sich gleich darauf zu einem bedrohlichen Kreischen steigerte. Max Heinrich sprang ab und kletterte so rasch wie möglich über Dornen und Gestrüpp den Steilhang hinunter, halb springend, halb purzelnd. Auf einem kleinen Steinvorsprung holte er Atem und griff zu seiner Armbrust. Unten stand der Graf, der sich von der Betäubung seines bösen Sturzes zum Glück rasch erholt hatte, auf den Füßen, den Dolch angriffsbereit in der Hand. Doch es sah schlecht für ihn aus. Denn der Keiler, bösartig knurrend ob des Schmerzes an seinem Ohr und voller Wut über seinen Angreifer, schlug blitzschnell mit seinen Hauern nach dem Windhund und schlitzte ihm die Seite auf. Er packte das verletzte, im Todeskampf erbärmlich winselnde Tier grimmig mit seinen furchtbaren Hauern und schleuderte es gegen einen Baumstamm, als ob es ein Kaninchen wäre, so dass der Schädel zerschmettert wurde und die Eingeweide heraus trat. Mit einer Geschwindigkeit, die atemberaubend war, stürzte der Keiler sich nun in rasender Wut auf das nächste Hindernis, das ihm den Fluchtweg versperrte – den Grafen. Der stand wie versteinert, den Dolch mit der Hand umklammert, beherrscht von dem einzigen Gedanken, die Bestie abzuwehren. Zu spät! Max Heinrich war zu weit entfernt, um einzugreifen, und auch die Jäger, die mit Entsetzensrufen und eingelegten Lanzen wie der Sturm herzu ritten, konnten nichts mehr ausrichten. Keiner von ihnen wagte es, sein Pferd in die Senke hinab zu treiben. Der Alte hatte sich gefasst. Er war kein Feigling und gedachte sein Leben teuer zu verkaufen. Er hob den Arm, seine Hand umfasste den Dolch. In blinder Wut raste der Keiler heran. Schon blitzten seine scharfen Stoßzähne auf. Im nächsten Moment würden sie sich dem Grafen ins Fleisch bohren. Das gehetzte Tier gab einen drohenden Laut von sich, als es angriff. Aber genau in diesem Moment erklang ein fast unhörbares Sirren, fast wie der Klang eines hellen Saiteninstruments, und ein Geschoss bohrte sich tief in die Seite des wilden Tiers. Der Keiler gab einen grässlichen Laut von sich, drehte sich um die eigene Achse und bohrte im Todeskampf seine Hauer tief in die Erde. Der Graf, leichenblass im Gesicht und mit wankenden Knien, drehte sich um. Einen Steinwurf von ihm entfernt stand Max Heinrich am Hang, die Armbrust noch immer im Anschlag. Er hatte den tödlichen Schuss auf den Keiler abgegeben. Und nicht einen Augenblick zu früh.
  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Spannender Auftakt!

    Der Raubritter Teil I: - Die silbernen Sporen

    Line1984

    07. August 2014 um 13:00

    Klappentext: „Der Raubritter“ ist eine abgeschlossene Trilogie. Teil II erscheint am 1. August 2014 Teil III erscheint am 30. September 2014 Mittelalter. 12. Jahrhundert. Der junge Max Heinrich will ein Ritter werden. Die Lehrjahre auf der Burg sind hart. Doch er hat einen mächtigen Beschützer, denn er ist dazu ausersehen, ein ketzerisches Geheimnis vor der Inquisition zu bewahren. Gemeinsam mit seinem Freund Ottfried besteht er zahlreiche Abenteuer. Kaum haben die jungen Männer sich die Silbernen Knappen-Sporen verdient, müssen sie auch schon kämpfen: Gegen eine üble Bande von schurkischen Rittern, deren Anführer vor ein nächtliches Femegericht gestellt wird. Auch in der Liebe machen sie ihre Erfahrungen. Die deftige und oft gewalttätige Erotik jener Zeit kommt nicht zu kurz. Meine Meinung: 12. Jahrhundert, Mittelalter, Max Heinrich will Ritter werden, doch die Lehre auf der Burg ist hart und alles andere als ein Zuckerschlecken! Doch er hat einen mächtigen Beschützer, denn Max ist dazu ausersehen ein ketzerisches Geheimnis der Inquisition zu bewahren. Gemeinsam mit seinen Freund Ottfried stürzt er sich in zahlreiche Abenteuer. Beide haben sich die silberen Knappen - Sporen verdient, müssen sie auch schon gegen eine brutale Bande aus schurkischen Rittern kämpfen. Doch auch die Erotik kommt bei den beiden nicht zu kurz, gewalttätig und deftig machen sie ihre Erfahrungen. Ich war sehr gespannt auf dieses Buch, und hatte dementsprechend sehr hohe Erwartungen, das erste was mir sofort auffiel war natürlich das Cover! Voller Erwartungen begann ich mit dem Lesen und war gleich mitten im Geschehen, das gefiel mir auch richtig gut, ohne lange umschweife kommt die Autorin direkt auf den Punkt! Der Schreibstil ist flüssig und sorgt so dafür das der Leser sich innerhalb weniger Seiten mitten im Mittelalter befindet. Die Charaktere zeichnen sich durch ihre stärken aus und wirken so noch authentischer. Kurz gesagt ein sagenhaftes Fantasy Abenteuer, welches den Leser von der ersten Seite an fesselt! Das Cover: Das Cover ist ein wahrer Hingucker, wenn doch jeder Ritter so aussehen würde! Es gefällt mir richtig gut! Fazit: Mit "Die Raubritter" ist der Autorin ein sagenhafter Auftagt der Raubritter Trilogie gelungen! Daher ganz klar 5 von 5 Sternen! Absolute Leseempfehlung.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks