Nanami

 3.2 Sterne bei 5 Bewertungen

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Porno Superstar

Porno Superstar

 (4)
Erschienen am 10.11.2014
Shiny Star. Bd.1

Shiny Star. Bd.1

 (1)
Erschienen am 09.03.2015

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Rezension zu "Shiny Star. Bd.1" von Nanami

Zu stolz für die Liebe?
Maya-chanvor 4 Jahren

Die Story:
Achtung: Dieser Abschnitt der Bewertung kann Spoiler enthalten!

Hikaru ist der Star am Schwulen-Porno Himmel und als solcher auch schwer davon überzeugt, dass seinen Erfolg niemand toppen kann. Doch schon bald wird er eines besseren belehrt, als der Newcomer Masaya auftaucht. Der kommt beim Publikum nämlich fast genauso gut an.

Schon bald entbrennt zwischen den beiden ein Revierkampf und sie gehen eine Wette ein. Wenn Masaya es schafft, Hikarus Verkaufszahlen zu übertreffen, darf Masaya mit ihm schlafen und dabei den Part des Semes übernehmen. Ein Versprechen, das Hikaru schon bald in arge Bedrängnis bringen könnte. Doch geht es Masaya nur um den Sex, oder hat er tiefere Gefühle für Hikaru?


Der Zeichenstil:


Der Zeichenstil gefiel mir gut. Die Hauptchraktere wirken ihrem Alter entsprechend männlich und sehr markant. Semes zum verlieben ;)

Meine Meinung:

Shiny Star ist ein Spinoff zu Porno Superstar. Dort war Hikaru das Idol von Yamashita. Nun bekommt er mit diesem Manga eine eigene Geschichte.

Im Vergleich zu Porno Superstar fällt Shiny Star jedoch etwas ab. Wer erwartet hier ebenso viele explizite Szenen zu sehen wird leider enttäuscht, denn außer ein wenig Geknutsche passiert hier nicht viel. Da es sich aber um Band 1 handelt und es somit wohl noch einen Folgeband geben wird, hoffe ich mal, dass sich das noch ändert.

Hikaru selbst ist mir als Charakter fast ein bisschen zu oberflächlich. Zwar gibt es da ein kleines Geheimnis aus seiner Vergangenheit, von dem niemand etwas wissen soll, doch das ist nicht so tiefgehend, dass es für die Handlung wichtig wäre. Außerdem ist er sehr stolz und gibt ungern nach. Nach einer Weile nervt diese verbohrte Art aber und bremst die Handlung immer wieder runter.

Masaya hingegen war mir da etwas symphatischer. Sein Charakter ist ein wenig vielschichtiger. Er ist nicht wie Hikaru hauptberuflich Pornostar, sondern studiert und macht die Aufnahmen nur nebenbei. Außerdem zeigt Masaya ein breiteres Gefühlsspektrum, ist verantwortungsbewusst und ehrlich zu sich selbst.

Alles in allem ist die Story nicht schlecht, aber irgendwie fehlt mir da noch der Pfiff. Ich hoffe mal, dass Hikaru sich in Band 2 ein wenig weiterentwickelt und die Story an Fahrt aufnimmt. Sowohl was die Handlung betrift, als auch die Gefühle von Masaya und Hikaru.

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Rezension zu "Porno Superstar" von Nanami

Eine Story zum Schmunzeln und Mitfühlen, die auch ein wenig zum Nachdenken anregt
Maya-chanvor 4 Jahren

Die Hauptstory:
Achtung: Dieser Abschnitt der Bewertung kann Spoiler enthalten!

Yamashita ist mit seinen 26 Jahren noch immer Singel und hatte demzufolge auch noch nie Sex. Sein einziger Trost sind die Videos seines Lieblings-Pornostars Hikaru, die er sich ansieht, wenn er sich einsam fühlt. Sein größter Wunsch: Einmal im Leben mit Hikaru zu schlafen.

Eines Tages, als Yamashita nach Feierabend nach Hause gehen will, läuft er seinem Idol auf der Straße tatsächlich über den Weg. Total überascht spricht Yamashita ihn an und fragt ihn, ob er ihm seine Jungfräulichkeit nehmen würde und tatsächlich finden sich die beiden schon bald in einem nahegelegenen Hotel wieder. Yamashita kann sein Glück kaum fassen, bis er herausfindet, dass der Typ, den er da angesprochen hat, gar nicht Hikaru ist, sondern sein neuer Arbeitskollege Ryuichi Asaoka, der diesem fast bis aufs Haar gleicht.

Von da an beginnt für Yamashita die persönliche Hölle. Denn Ryuichi droht ihm damit, in der Firma herumzuerzählen, dass er schwul ist. Das würde für Yamashita die Kündigung bedeuten. Deshalb lässt er sich auf Ryuichis Forderungen ein, der ihn immer wieder zum Sex im Büro nötigt.

Obwohl Yamashita sich dabei zunächst nicht wohl fühlt, kann er nicht leugnen, dass er sich nach und nach zu Ryuichi hingezogen fühlt und auch der scheint doch irgendwie Gefühle für ihn zu haben. Warum sonst, würde er wohl ständig mit ihm schlafen wollen? Oder bildet sich Yamashita das nur ein?


Der Manga enthält noch eine weitere Kurzgeschichte:
Achtung: Dieser Abschnitt der Bewertung kann Spoiler enthalten!

Der Student Kazuya hat eine Affäre mit dem verheirateten Matsuoka. Der unterstützt ihn bei seinem Studium und lässt ihn in einer Luxuswohnung wohnen. Doch irgendwie ist Kazuya trotz allem nicht mit der Situation zufrieden. Viel lieber wäre es ihm, wenn sich Matsuoka von seiner Frau trennen und ganz für ihn entscheiden würde.


Doch das ist bald nicht mehr seine einzige Sorge, denn Matsuokas Frau hat den Privatdetektiv Takeda auf ihren Mann angesetzt, der herausfinden soll, ob er fremd geht. Doch statt die beiden einfach auffliegen zu lassen, bietet er Kazuya einen Deal an. Wenn er ihm mehr Geld zahlt, als Matsuokas Frau, verrät er ihr nichts von der Affäre. Wie die Geschichte ausgeht, welche Rolle Takeda noch spielt und wie das Ganze für Kazuya ausgehen wird, müsst ihr aber selbst lesen ;)


Der Zeichenstil:

Der Zeichenstil gefällt mir gut. Die Semes wirken männlich und die Ukes durch ihre weichen Züge sehr niedlich. Obwohl der Titel etwas anderes vermuten lässt, werden die Geschlechtsmerkmale der Charaktere bei den expliziten Szenen nur angedeutet. Trotzdem waren sie sehr erotisch.

 

Meine Meinung:

Der Titel wirkt zunächst einmal so, als gehe es in diesem Manga nur um das Eine. Das stimmt so jedoch nicht ganz. Zwar gibt es sehr viele erotische Szenen, doch das bedeutet nicht, dass sie für den Hauptcharakter auch immer schön sind.

Im Gegenteil: Yamashita fühlt sich sehr oft einsam und unverstanden. Zwar hat er sich immer gewünscht echten Sex zu haben, doch das, was er mit Ryuichi erlebt ist für ihn nicht erfüllend. Er wünscht sich akzeptiert und geliebt zu werden. Doch für Ryuichi scheint er nur ein austauschbares Sexspielzeug zu sein.

Yamashitas verletzliche Seite wird sehr gut dargestellt und gerade in diesem Manga kommt das Thema Intoleranz gegenüber Homosexualität sehr gut zum Vorschein.

Man kann sich vor allem deshalb so gut mit Yamashita identifizieren, weil ihn abgesehen von seiner Situation ein ganz zentrales Problem bewegt, das jeden anspricht, ganz egal, welche sexuelle Orientierung man hat: Der Wunsch geliebt und akzeptiert zu werden, genau so wie man ist, ohne sich und seine Gefühle vor anderen verstecken zu müssen. Denn genau das ist häufig der Grund, warum sich viele Menschen einsam fühlen. Yamshita ist sozusagen das Sinnbild für dieses soziale Problem.

Mir hat dieser Manga gut gefallen. Nur Ryuichis Charakter war mir teilweise ein wenig zu kalt und abweisend. Leider hat er sich im Verlauf der Geschichte nur sehr wenig gewandelt. Das fand ich ein bisschen schade. Aber dennoch haben mich einige Stellen sehr berührt und ich konnte mit Yamashita mitfühlen. Ich kann den Manga also guten Gewissens weiterempfehlen :)

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