Nanami Porno Superstar

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Inhaltsangabe zu „Porno Superstar“ von Nanami

Yamashita verbringt seine Freizeit einsam und verlassen mit den Videos seines Lieblingspornostars Hikaru. Doch als er eines Tages von der Arbeit kommt, läuft er prompt seinem Idol über den Weg! Ob daraus die große Liebe entsteht? Oder klopft das Desaster schon an die Tür?

Ich fande die Story und die Charakter recht interessant, konnte mich aber irgendwie nicht mit anfreunden.

— Liasanya

Eine Story zum Schmunzeln und Mitfühlen, die auch ein wenig zum Nachdenken über das Thema Toleranz und Akzeptanz anregt. Leseempfehlung :)

— Maya-chan

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  • Eine Story zum Schmunzeln und Mitfühlen, die auch ein wenig zum Nachdenken anregt

    Porno Superstar

    Maya-chan

    23. November 2014 um 09:47

    Die Hauptstory: Achtung: Dieser Abschnitt der Bewertung kann Spoiler enthalten!Yamashita ist mit seinen 26 Jahren noch immer Singel und hatte demzufolge auch noch nie Sex. Sein einziger Trost sind die Videos seines Lieblings-Pornostars Hikaru, die er sich ansieht, wenn er sich einsam fühlt. Sein größter Wunsch: Einmal im Leben mit Hikaru zu schlafen. Eines Tages, als Yamashita nach Feierabend nach Hause gehen will, läuft er seinem Idol auf der Straße tatsächlich über den Weg. Total überascht spricht Yamashita ihn an und fragt ihn, ob er ihm seine Jungfräulichkeit nehmen würde und tatsächlich finden sich die beiden schon bald in einem nahegelegenen Hotel wieder. Yamashita kann sein Glück kaum fassen, bis er herausfindet, dass der Typ, den er da angesprochen hat, gar nicht Hikaru ist, sondern sein neuer Arbeitskollege Ryuichi Asaoka, der diesem fast bis aufs Haar gleicht. Von da an beginnt für Yamashita die persönliche Hölle. Denn Ryuichi droht ihm damit, in der Firma herumzuerzählen, dass er schwul ist. Das würde für Yamashita die Kündigung bedeuten. Deshalb lässt er sich auf Ryuichis Forderungen ein, der ihn immer wieder zum Sex im Büro nötigt. Obwohl Yamashita sich dabei zunächst nicht wohl fühlt, kann er nicht leugnen, dass er sich nach und nach zu Ryuichi hingezogen fühlt und auch der scheint doch irgendwie Gefühle für ihn zu haben. Warum sonst, würde er wohl ständig mit ihm schlafen wollen? Oder bildet sich Yamashita das nur ein? Der Manga enthält noch eine weitere Kurzgeschichte: Achtung: Dieser Abschnitt der Bewertung kann Spoiler enthalten! Der Student Kazuya hat eine Affäre mit dem verheirateten Matsuoka. Der unterstützt ihn bei seinem Studium und lässt ihn in einer Luxuswohnung wohnen. Doch irgendwie ist Kazuya trotz allem nicht mit der Situation zufrieden. Viel lieber wäre es ihm, wenn sich Matsuoka von seiner Frau trennen und ganz für ihn entscheiden würde. Doch das ist bald nicht mehr seine einzige Sorge, denn Matsuokas Frau hat den Privatdetektiv Takeda auf ihren Mann angesetzt, der herausfinden soll, ob er fremd geht. Doch statt die beiden einfach auffliegen zu lassen, bietet er Kazuya einen Deal an. Wenn er ihm mehr Geld zahlt, als Matsuokas Frau, verrät er ihr nichts von der Affäre. Wie die Geschichte ausgeht, welche Rolle Takeda noch spielt und wie das Ganze für Kazuya ausgehen wird, müsst ihr aber selbst lesen ;) Der Zeichenstil: Der Zeichenstil gefällt mir gut. Die Semes wirken männlich und die Ukes durch ihre weichen Züge sehr niedlich. Obwohl der Titel etwas anderes vermuten lässt, werden die Geschlechtsmerkmale der Charaktere bei den expliziten Szenen nur angedeutet. Trotzdem waren sie sehr erotisch. Meine Meinung: Der Titel wirkt zunächst einmal so, als gehe es in diesem Manga nur um das Eine. Das stimmt so jedoch nicht ganz. Zwar gibt es sehr viele erotische Szenen, doch das bedeutet nicht, dass sie für den Hauptcharakter auch immer schön sind. Im Gegenteil: Yamashita fühlt sich sehr oft einsam und unverstanden. Zwar hat er sich immer gewünscht echten Sex zu haben, doch das, was er mit Ryuichi erlebt ist für ihn nicht erfüllend. Er wünscht sich akzeptiert und geliebt zu werden. Doch für Ryuichi scheint er nur ein austauschbares Sexspielzeug zu sein. Yamashitas verletzliche Seite wird sehr gut dargestellt und gerade in diesem Manga kommt das Thema Intoleranz gegenüber Homosexualität sehr gut zum Vorschein. Man kann sich vor allem deshalb so gut mit Yamashita identifizieren, weil ihn abgesehen von seiner Situation ein ganz zentrales Problem bewegt, das jeden anspricht, ganz egal, welche sexuelle Orientierung man hat: Der Wunsch geliebt und akzeptiert zu werden, genau so wie man ist, ohne sich und seine Gefühle vor anderen verstecken zu müssen. Denn genau das ist häufig der Grund, warum sich viele Menschen einsam fühlen. Yamshita ist sozusagen das Sinnbild für dieses soziale Problem. Mir hat dieser Manga gut gefallen. Nur Ryuichis Charakter war mir teilweise ein wenig zu kalt und abweisend. Leider hat er sich im Verlauf der Geschichte nur sehr wenig gewandelt. Das fand ich ein bisschen schade. Aber dennoch haben mich einige Stellen sehr berührt und ich konnte mit Yamashita mitfühlen. Ich kann den Manga also guten Gewissens weiterempfehlen :)

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