Nanata Mawatani Weiße Tochter der Cheyenne

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Inhaltsangabe zu „Weiße Tochter der Cheyenne“ von Nanata Mawatani

Ein sehr brutales Buch, das vor Wiederholungen nur so strotzt – definitiv nicht für Kinder zu empfehlen!

— Krimifee86
Krimifee86

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    Weiße Tochter der Cheyenne
    Krimifee86

    Krimifee86

    06. April 2016 um 14:11

    Klappentext: 1864: Die Tochter eines amerikanischen Offiziers verliebt sich in den jungen Cheyenne-Häuptling Schwarzes Pferd und schließt sich seinem Stamm an. Gegen alle Regeln der Gesellschaft rot oder weiß lässt sie sich im Reiten und Schießen ausbilden um an der Seite ihres Mannes zu kämpfen Als schließlich die Nachricht von Goldfunden aus den Black Hills zu den Weißen dringt überfallen diese erneut das Land der Cheyenne.Cover: Dieses Cover passt so überhaupt gar nicht zum Inhalt des Romans… Unfassbar! Das Cover suggeriert, dass man es mit einem Kinderbuch zu tun hat in dem ein Indianermädchen drin vorkommt ebenso wie Pferde. Das Cover vermittelt einem ein Gefühl von Wärme und Frieden – also genau das, was in diesem Buch einfach so gar nicht vorkommt. Schreibstil: So richtig weiß ich nicht, wie ich den Schreibstil beschreiben soll. Ich finde ihn „okay“. Gut finde ich, dass sehr stringent die Verhaltensweisen der Indianer beachtet und integriert wurden. Beispielsweise die Tatsache, dass die Indianer in der dritten Person von sich sprechen. Dies hat die Autorin beachtet und entsprechend umgesetzt.Problematisch war für mich, dass mir die Protagonistin Weißer Vogel alles andere als sympathisch war. Sie war viel zu heldenhaft und beliebt, obwohl sie viel zu viel falsch gemacht hat. Und das hat mich sehr gestört. Beispielsweise verstößt sie immer wieder gegen indianische Konventionen, bringt sich selbst alle paar Seiten in Gefahr und rettet dadurch ebenso regelmäßig die anderen. Das ist sehr überzogen und hat irgendwann keinen Spaß mehr gemacht. Auch fällt es schwer eine Beziehung zu jemandem aufbauen zu wollen, der so über einem zu schweben scheint. Die Story: In dieser Geschichte wird die us-amerikanische Vergangenheit aufgearbeitet und zwar insbesondere die Ereignisse zwischen Weißen und Indianern. Hierzu heiratet eine Weiße einen Indianerhäuptling und lebt fortan mit ihm in einem Dorf der Cheyenne als Sqaw. Doch die Weißen versuchen die Indianer immer mehr aus ihren Stammesgebieten zu vertreiben und dies auch unter Einsetzung (äußerst brutaler) Gewalt. So werden Frauen und Kinder skalpiert und dergleichen. Die Indianer lassen sich das nicht gefallen und schlagen zurück, sodass ein gnadenloser Krieg beginnt, der nur von kurzen Zeiten des Friedens unterbrochen wird.Leider wiederholt sich dabei alles irgendwie, sodass das Buch schnell langweilig wird: Die Indianer werden angegriffen und fliehen. Sie schließen sich mit anderen Indianern zusammen. Sie trennen sich. Sie greifen ihrerseits die Weißen an. Kleiner Vogel macht einen Ausritt außerhalb des Lagers und wird erst angegriffen, dann zum Retter des Lagers. Die Indianer ziehen weiter. Es wird Winter, es ist kalt, sie haben Hunger. Im Frühjahr werden sie wieder angegriffen und die Geschichte beginnt von vorne. Und das Ganze immer und immer wieder über ca. 15 Jahre hinweg. Irgendwann wird es dann leider Gottes langweilig, auch wenn dies die Realität der Indianer gewesen sein mag.Fazit: Das Cover täuscht definitiv. Wer hier ein verträumtes Indianermärchen erwartet ist definitiv falsch gewickelt. Denn in diesem Buch geht es alles andere als verträumt und romantisch zu. Es ist überaus brutal und in meinen Augen kein Kinderbuch! Nichtsdestotrotz fand ich es spannend, einen Einblick in die us-amerikanische Vergangenheit zwischen Indianern und Weißen zu erlangen. Dass diese nicht gerade friedlich war, war mir natürlich bereits bekannt, allerdings finde ich es schade, dass die Aufmachung des Buchs eine deutlich andere Richtung suggeriert.Genauso schade, fand ich die ständigen Wiederholungen. Weißer Vogel reitet mal wieder alleine aus, wird mal wieder angegriffen, wird mal wieder von ihrem Mann gerettet und weil sie es immer noch nicht checkt, macht sie eine Woche später nochmal das gleiche. *gähn* Gut unterhalten habe ich mich leider nicht gefühlt und kann daher nur zwei von fünf Punkten geben.

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